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11.-14.06.2009: 3. Damenmannschaft besucht ehemalige und langjährige
Hassia-Spielerin Meng Xiang in Kiel
Samstag 13.06.2009
in der Waisenhofhalle in Kiel - Freundschaftsspiel:
Kieler
TTK Grün-Weiß (Regionalliga Nord-Damen) gegen Hassia Bingen
(Oberliga-Südwest) 12:0
Doppel: S.Barz-Todt/C.Grothkopp - T.Xiang/R.Becker 3:0 / +7/+8/+7
Doppel: M.Xiang-Grüß/S.Raid - C.Becker/I.Roos 3:1 / +6/+3/-14/+8
Meng Xiang-Grüß - Clarissa Becker 3:0 / +2/+4/+4
Sabine Barz-Todt - Ting Xiang 3:1 / +5/-8/+5/+6
Catharina Grothkopp - Rabea Becker 3:1 / +9/+6/-9/+9
Saskia Raid - Isabelle Roos 3:0 / +6/+6/+6
Meng Xiang-Grüß - Ting Xiang 3:0 / +3/+4/+4
Sabine Barz-Todt - Clarissa Becker 3:1 / +7/+8/-8/+7
Catharina Grothkopp - Isabelle Roos 3:0 / +9/+10/+5
Saskia Raid - Rabea Becker 3:0 / +2/+6/+4
Doppel: S.Barz-Todt/C.Grothkopp - C.Becker/I.Roos 3:0 / +6/+5/+5
Doppel: M.Xiang-Grüß/S.Raid - T.Xiang/R.Becker 3:2
16.
bundesoffenes Tischtennisturnier der TuS Kriftel um den "Weingarten-Pokal
am 13./14.06.2009
Schülerinnen
B - Einzel: (2-Spielerinnen)
Finale:
Carina Schneider (TV 1885 Haiger) - Elisabeth
Erk (Hassia Bingen) 3:0 / -4/-6/-3
Damen B - Doppel: (3-Doppel)
Elisabeth Erk/Yvonne Willeke (Hassia Bingen/TSG Nordwest Frankfurt
1898) - Kathrin Schanz/Carina Schneider (TuS Hornau/TV 1885 Haiger) 1:3
Elisabeth Erk/Yvonne Willeke (Hassia Bingen/TSG Nordwest Frankfurt
1898) - Christina Knapp/Melanie Sacherer (SG DJK Hattersheim/TSG Niederhofheim)
2:3
1.) Kathrin Schanz/Carina Schneider (TuS Hornau/TV 1885 Haiger)
2.) Christina Knapp/Melanie
Sacherer (SG DJK Hattersheim/TSG Niederhofheim)
3.) Elisabeth Erk/Yvonne Willeke (Hassia Bingen/TSG Nordwest
Frankfurt 1898)
Damen B - Einzel: (2-3er Gruppen)
Gruppe B:
Elisabeth Erk (Hassia Bingen) - Melanie Sacherer (TSG Niederhofheim)
0:3
Elisabeth Erk (Hassia Bingen) - Kathrin Schanz (TuS Hornau) 0:3
Schülerinnen A - Doppel: (4-Doppel)
Carina Schneider/Elisabeth Erk (TV 1885 Haiger/Hassia Bingen)
- Sarah Obst/Marie Voigt (TG Weilbach) 3:0
Carina Schneider/Elisabeth Erk (TV 1885 Haiger/Hassia Bingen)
- Shalina Theis/Alina Peters (TG Weilbach) 3:0
1.) Carina Schneider/Elisabeth Erk (TV 1885 Haiger/Hassia Bingen)
Schülerinnen A - Einzel: (2-3er
Gruppen)
Gruppe
2:
Elisabeth Erk (Hassia Bingen) - Sarah Obst (TG Weilbach) 3:0 / +2/+7/+7
Elisabeth Erk (Hassia Bingen) - Alina Peters (TG Weilbach) 3:0 /
+0/+2/+4
Halbfinale:
Elisabeth Erk (Hassia Bingen) - Marie Voigt (TG Weilbach)
3:0 / +3/+6/+5
Finale:
Elisabeth Erk (Hassia Bingen) - Carina Schneider (TV 1885 Haiger)
0:3 / -9/-4/-5
Damen
A- Einzel: (5-Spielerinnen)
1.) Sarah Textor (TTC G.-W. Staffel) 12:2 Sätze/4:0 Spiele;
2) Alex Galic (GSV Eintracht Baunatal) 10:6 Sätze/3:1 Spiele; 3) Rebecca
Matthes (Hassia Bingen) 9:8 Sätze/2:2 Spiele; 4) Ellen Smolka (TG
Obertshausen) 6:9 Sätze/1:3 Spiele
Damen A- Doppel: (2-Doppel)
1.) Sarah Textor/Jacqueline
Feigen (TTC G.-W. Staffel)
2.) Ellen Smolka/Rebecca Matthes (TG Obertshausen/Hassia Bingen)
Naspa Tischtennis Pfingst-Turnier 2009 des TTC Wirges / 31.05.2009
Schülerinnen
B - Einzel: (3-4er Gruppen)
Gruppe 2:
Elisabeth Erk (Hassia Bingen) - Janine Kerstin (Hassia Bingen-Kempten)
3:0
Elisabeth Erk - Marie-Kristin Fuchs (TTC Wirges) 0:3 /-7/-5/-10
Janine Kerstin - Ivem Demiryürek (ESV Siershahn) 3:1 /+8/+4/-9/+7
Janine Kerstin - Marie-Kristin Fuchs (TTC Wirges) 0:3 /-10/-4/-7
Elisabeth Erk - Irem Demiryürek (ESV Siershahn) 3:0
Viertelfinale:
Elisabeth Erk - Hannah Herschel (TVB Nassau) 3:0 /+6/+7/+7
Halbfinale: Elisabeth Erk - Annika Urbahn (TV Refrath) 0:3
/-9/-8/-10
Schülerinnen B - Doppel:
Viertelfinale:
Elisabeth Erk/Janine Kerstin (Hassia Bingen) - Marie-Kristin Fuchs/Franziska
Pfaff (TTC Wirges) 3:2 /-7/+10/-9/+5/+9
Halbfinale: Elisabeth Erk/Janine Kerstin - Annika Urbahn/Irem
Demirgürük (TV Refrath/ESV Siershahn) 3:2 /+10/-4/-7/+7/+4
Finale: Elisabeth Erk/Janine Kerstin
- Nina Weiß/Johanna Jansen (TTC Zugbrücke Grenzau) 0:3 /-7/-5/-11
Schülerinnen A - Einzel: (4-4er Gruppen)
Gruppe 3:
Elisabeth Erk (Hassia Bingen) - Katharina Schlangen (TTF Asbacher
Land) 3:1 /+6/-9/+2/+6
Janine Kerstin (Hassia Bingen-Kempten) - Sandra Fuchs (TTC Wirges)
0:3
Janine Kerstin - Katharina Schlangen (TTF Asbacher Land) 0:3
Elisabeth Erk - Sandra Fuchs (TTC Wirges) 3:0 /+9/+6/+8
Elisabeth Erk - Janine Kerstin 3:0
Viertelfinale:
Elisabeth Erk - Katalin Eichmann (TTC Wirges) 3:2 / -7/+7/-5/+9/+9
Halbfinale: Elisabeth Erk - Annika Urbahn (TV Refrath) 0:3
/-6/-8/-9
Schülerinnen B - Doppel:
Viertelfinale:
Elisabeth Erk/Janine Kerstin (Hassia Bingen) - Annika Urbahn/ Sandra
Fuchs (TV Refrath/TTC Wirges) 0:3 /-9/-9/-9
6.
internationales Peter-Ilnyzckyj-Gedächtnisturnier am 23./24.05.2009 in Michelstadt
/ Odenwaldkreis
Das 6. PIT-Turnier wurde mit 436
Meldungen aus 38 Vereinen das bislang drittbeste Teilnehmerergebnis erreicht.
Aus dem Odenwaldkreis waren 76 Meldungen aus 12 Vereinen zu verzeichnen.
Weibliche
Jugend A (16 Teilnehmerinnen/Vorjahr 17):
Gruppe 1:
Rebecca Matthes (Hassia Bingen) - Handan Topal (TTC 1957 Lampertheim)
3:0 / +11/+8/+2
Rebecca Matthes (Hassia Bingen) - Jasmin Keil (SV Ober-Kainsbach
1963) 3:0 /+6/+9/+5
Viertelfinale: Rebecca Matthes (Hassia Bingen) - Anne Reisig
(TTV Weinheim West) 3:0
Halbfinale: Rebecca Matthes (Hassia Bingen) - Anne Lochbühler
(TTC 1957 Lampertheim) 3:0
Finale: Rebecca Matthes (Hassia Bingen)
- Maike Janitzek (TV Hofstetten) 3:0
1. Rebecca Matthes (Hassia Bingen)
2. Maike Janitzek (TV Hofstetten)
3. Carolin Reisig (TTV Weinheim West)
3. Anne Lochbühler (TTC Lampertheim)
Weibliche Jugend A - Doppel:
Viertelfinale: Luisa Plapp/Rebecca Matthes (TTC Lampertheim/Hassia
Bingen) - J. Dangel/I. Bienfuß (TV Dienhiem) 3:0
Halbfinale: Luisa Plapp/Rebecca Matthes (TTC Lampertheim/Hassia
Bingen) - Saskia Breitner/Eline Loyen (TV Dielheim/Limburg) 3:0
Finale: Luisa Plapp/Rebecca Matthes
(TTC Lampertheim/Hassia Bingen) - Anne Lochbühler/Handan Topal (TTC
Lampertheim) 3:2
1. Luisa Plapp/Rebecca Matthes (TTC Lampertheim/Hassia
Bingen)
2. Anne Lochbühler/Handan Topal (TTC Lampertheim)
3. Carolin Reisig/Anne Reisig (TTV Weinheim West)
3. Saskia Breitner/Eline Loyen (TV Dielheim/Limburg).
13. Bundesoffene
Zwei-Burgen-Turnier des TTV Weinheim-West am 16./17.05.2009
A-Schülerinnen
- Doppel:
1.) Anne Reisig/Judith Dangel (TTV Weinheim-West/TV Dielheim)
2.) Elisabeth Erk/Franziska Rohloff (Hassia Bingen/TB Wilferdingen)
3) Sonja Wieland/Paula Rosenfelder (TTC Wiesloch-Baiertal)
B-Schülerinnen - Einzel:
1.) Ann-Kathrin Becker (TSV Flörsheim-Dalsheim)
2.) Judith Dangel (TV Dielheim)
3.) Elisabeth Erk (Hassia Bingen)
B-Schülerinnen - Doppel:
1.) Elisabeth Erk/Sophie Semmet (Hassia Bingen/TTC Nünschweiler)
2.) Nina Klub/Lisa Girolimetto (TTC Nünschweiler)
3.) Paula Rosenfelder/Annika Emmert (TTC Wiesloch-Baiertal)
Zwei Pokaltitel am Ende einer
langen Saison
Mit zwei Pokaltiteln innerhalb
der letzten 14-Tage beendete die Tischtennis Regionalliga-Damenmannschaft
von Hassia Bingen ihre lange Saison 2008/2009. Zunächst gewann man den
Verbandspokal gegen die TSG Heidesheim souverän und überlegen mit 4:0
Spielen und qualifizierte sich damit für den erstmals wieder ausgetragenen
Südwestpokal.
Dieser fand am vergangenen Samstag in Alzey statt. Leider fehlten die
Vertreter zweier Verbände (Rheinland und Thüringen), so dass die vier
verbliebenen Südwestverbände in einem Turnier Jeder gegen Jeden den Sieger
ausspielten. Hassia Bingen 2. vom Gastgebenden Rheinhessischen Tischtennis
Verband traf in ihrer Auftaktpartie auf den Vertreter der Pfalz TTF Frankenthal,
dem Vizemeister der abgelaufenen Regionalligasaison. Andrea Welz, Rebecca
Matthes und Nadja Hoffmann mussten sich in einem spannenden und knappen
Spiel am Ende mit 2:4 Spielen geschlagen geben. Gleich dreimal unterlag
man dabei im Entscheidungssatz. Lediglich Andrea Welz gewann ihre beiden
Einzelspiele.
In der zweiten Runde wartete der hessische Regionalligaufsteiger TTC Richelsdorf
auf das Hassia-Drio. Mit einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung bei
Einzelsiegen von Andrea Welz, Rebecca Matthes, Nadja Hoffmann und dem
Doppel Welz/Matthes gelang ein verdienter 4:2 Erfolg.
Somit hatten die Hassiatinnen in der abschließenden dritten Runde, gegen
die verlustpunktfreien Saarländerinnen des TTSV Saarlouis-Fraulautern
2., noch selbst die Möglichkeit mit einem Sieg den Südwestpokaltitel zu
erringen. Jedoch begann die Partie gegen den amtierenden Regionalligameister
der abgelaufenen Saison nicht gerade vielversprechend. Rebecca Matthes
musste gegen die Saarländische Nr. 1 Ann-Kathrin Renkes ihre vierte knappe
Fünf-Satz-Niederlage an diesem Tag hinnehmen und auch Nadja Hoffmann unterlag
ihr Spiel. Durch den Einzelerfolg von Andrea Welz verkürzte das Hassia-Team
auf 1:2. Mit einer starken Doppelleistung durch Welz/Matthes bei ihrem
3:1-Sieg, einer Galavorstellung von Hassias Nr. 1 Andrea Welz gegen die
Spitzenspielerin des TTSV Saarlouis-Fraulautern (3:0) und einem verdienten
Arbeitssieg der 16-jährigen Rebecca Matthes drehten die Hassiatinnen noch
das Spiel zu ihren Gunsten.
Durch den 4:2-Erfolg kamen die beiden Teams von Bingen und Saarlouis-Fraulautern
auf jeweils 2:1 Siege und 10:8 Spiele, wodurch der direkte Vergleich mit
dem Sieg des Binger-Trios den Ausschlag gab. "Entscheidend war der stärkere
Wille und das Durchsetzungsvermögen unserer jungen Hassia-Spielerinnen",
kommentierte Hassia -Trainer Frank Liesenfeld die tolle Leistung. Am Ende
freuten sich die Regionalligaspielerinnen über einen großen Pokal, Urkunden
und den Titel des Südwestpokalsiegers 2009.
Neue Binger Zeitung / KW 22
Pokal erkämpft
TISCHTENNIS Hassia-Regionalligafrauen
erfolgreich
Vom 26.05.2009 ALZEY/BINGEN (MH). Mit dem Gewinn des Pokals des Südwestdeutschen
Tischtennis-Verbandes (SWTTV) haben die Tischtennis-Frauen von Hassia
Bingen II den größten Erfolg in ihrer Geschichte gefeiert. In der Alzeyer
Sporthalle in der Bleichstraße setzte sich das Team vom Rhein-Nahe-Eck
auch ohne Leistungsträgerin Julia Minor aufgrund eines 4:2-Erfolges im
direkten Vergleich mit dem sieg- und spielgleichen Ligarivalen TTSV Saarlouis-Fraulautern
II hauchdünn durch.
"Saarlouis war noch ungeschlagen bis zum Spiel gegen uns", sagte Hassia-Cheftrainer
Frank Liesenfeld, der nicht wirklich mit einem Erfolg bei den Pokalmeisterschaften
gerechnet hatte. "Und der TTC Richelsdorf hat uns mit einem Sieg über
die TTF Frankenthal Schützenhilfe geleistet." Zwar erlitt Rebecca Matthes
gegen Ann-Kathrin Renkes bereits ihre vierte Fünfsatzniederlage des Turniers,
doch entscheidend war am Ende die Doppelstärke der Bingerinnen. Andrea
Welz/Matthes setzten sich gegen Renkes/Judith Philippi in vier Sätzen
durch. Im Einzel punkteten Welz (zwei) und Matthes für die Hassia. Eindrucksvoll
war besonders der 11:4-, 11:2- und 11:1-Kantersieg von Welz gegen Renkes.
"Eine fantastische Leistung", schwärmte Trainer Liesenfeld. "In dieser
Saison habe ich Andrea noch nie so stark spielen gesehen."
Nach der 2:4-Pleite zum Auftakt gegen Frankenthal, bei der gleich drei
Partien im Entscheidungssatz umgingen, hatte Liesenfeld schon nicht mehr
an einen Triumph geglaubt. Die Punkte holte hier Welz im Einzel. Gegen
die Richelsdorferinnen um Topspielerin Claudia Ries rafften sich die Bingerinnen
zu einer Topleistung auf und gewannen 4:2. Es punkteten Welz, Nadja Hoffmann
und Matthes im Einzel sowie Welz/Matthes im Doppel.
| Allgemeine Zeitung |
26.05.2009 |
SWTTV-Pokalmeisterschaften
Damen/Herren in Alzey am 23.05.2009
Damen - 1. Runde:
TTSV Saarlouis-Fraulautern 2. (Saarland)
- TTC Richelsdorf (Hessen) 4:2
TTF Frankenthal (Pfalz) - Hassia Bingen 2. (Rheinhessen) 4:2
Andrea Hofmann - Rebecca Matthes 3:2 /11:8/7:11/6:11/11:6/11:6; Nicole
Spieß - Andrea Welz 1:3 /7:11/7:11/11:9/6:11; Elisabeth Bittner
- Nadja Hoffmann 3:1 /12:10/8:11/11:7/11:9; A.Hofmann/E.Bittner - A.Welz/R.
Matthes 3:2 /12:14/11:7/11:9/7:11/11:7; Andrea Hofmann - Andrea Welz 1:3
/11:6/10:12/9:11/6:11; Elisabth Bittner - Rebecca Matthes 3:2 /6:11/11:9/8:11/13:11/11:8
Damen - 2. Runde:
TTF Frankenthal - TTSV Saarlouis-Fraulautern
2. 2:4
TTC Richelsdorf - Hassia Bingen 2. 2:4
Claudia Ries - Rebecca Matthes 3:2 /11:9/9:11/4:11/11:9/11:9;
Elvira Brack - Andrea Welz 0:3 /5:11/1:11/4:11; Lisa Ellrich - Nadja Hoffmann
1:3 /11:3/7:11/9:11/10:12; C.Ries/E.Brack - A.Welz/R.Matthes 0:3 /5:11/7:11/4:11;
Claudia Ries - Andrea Welz 3:0 /11:8/11:6/11:9; Lisa Ellrich - Rebecca
Matthes 1:3 /10:12/9:11/11:4/8:11
Damen - 3. Runde:
TTF Frankenthal - TTC Richelsdorf
1:4
TTSV Saarlouis-Fraulautern 2. - Hassia Bingen 2. 2:4
Ann-Kathrin Renkes - Rebecca Matthes 3:2 /11:6/11:6/12:14/8:11/11:7; Vanessa
Gerken - Andreas Welz 0:3 /8:11/9:11/6:11; Judith Philippi - Nadja Hoffmann
3:0 /11:8/11:7/11:3; A.-K.Renkes/J.Philippi - A.Welz/R.Matthes 1:3 /5:11/13:15/11:8/6:11;
Ann-Kathrin Renkes - Andrea Welz 0:3 /4:11/2:11/1:11; Judith Philippi
- Rebecca Matthes 0:3 /13:15/12:14/6:11
Endtabelle:
1) Hassia Bingen 2. 2:1 Siege / 10:8 Spiele
2) TTSV Saarlouis-Fraulautern 2. 2:1 Siege / 10:8 Spiele
3) TTC Richelsdorf 1:2 Siege / 8:9 Spiele
4) TTF Frankenthal 1:2 Siege / 7:10 Spiele
Hassia nicht ohne Chancen
Vom 23.05.2009 BINGEN/ALZEY (MH).
Keineswegs chancenlos sind die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen
II bei den Pokalmeisterschaften des Südwestdeutschen Tischtennis-Verbandes
(SWTTV), die am Samstag ab 13 Uhr in der Alzeyer Sporthalle in der Bleichstraße
ausgetragen werden. "Für uns ist alles möglich", urteilt Hassia-Cheftrainer
Frank Liesenfeld. "Entscheidend wird die Tagesform sein."
Nachdem Thüringen und das Rheinland keinen Vertreter entsenden werden,
treten Andrea Welz und Co. in einer Vierergruppe im Modus Jeder gegen
Jeden gegen die Regionalliga-Rivalen TTSV Saarlouis-Fraulautern II (Saarland),
TTF Frankenthal (Pfalz) sowie TTC Richelsdorf (Hessen) an.
| Allgemeine Zeitung |
19.05.2009 |
Vizemeister zieht den Kürzeren
TISCHTENNISPOKAL Oberligist Wackernheim
unterliegt Regionalligist Leiselheim/Heidesheimerinnen auf verlorenem
Posten
Vom 19.05.2009 ALZEY (MH). Im Finale um den Pokal des Rheinhessischen
Tischtennis-Verbandes (RTTV) der Herren-A-Klasse zog Oberliga-Vizemeister
TSV Wackernheim gegen Regionalliga-Vizemeister TV Leiselheim klar mit
0:4 den Kürzeren. Mit dem gleichen Ergebnis unterlag in der Damen-A-Klasse
Oberligist TSG Heidesheim dem Regionalligisten Hassia Bingen II.
TSG Heidesheim - Hassia Bingen II 0:4. - Ohne ihre aus Krankheitsgründen
fehlenden Spitzenspielerinnen Ann-Kathrin Ditschler und Rabea Sauer standen
die Heidesheimerinnen von Beginn an auf verlorenem Posten. "Wir sind nur
mit zwei Spielerinnen angetreten", sagte der Heidesheimer Coach Norbert
Dyllick. "Die Leistungen waren okay. Auch wenn Ditschler immer für einen
Sieg gut ist, wäre selbst in Bestbesetzung kein Erfolg gegen die Hassia
drin gewesen." Außerdem war schon vorher klar, dass die TSG nicht an den
Südwestpokal-Endspielen am Wochenende in Alzey teilnehmen würde, da das
Team zur selben Zeit bei den Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften
der Jugend in Waltershausen startet. Maxi Eppelmann unterlag Rebecca Matthes
ebenso 0:3 wie Amelie Mayer gegen Welz. Das dritte Einzel gab die TSG
kampflos ab. Im Doppel zogen Eppelmann/Mayer gegen Welz/Nadja Hoffmann
in fünf Sätzen den Kürzeren.
| Allgemeine Zeitung |
19.05.2009 |
Spannung
in unteren Klassen
Tischtennis Favoritensiege
bei der rheinhessischen Pokal-Endrunde in Alzey
Vom 19.05.2009 ALZEY (dso.) Der TV Leiselheim bei den Herren und die Damen
von Hassia Bingen II sind ihrer Favoritenrolle bei den rheinhessischen
Tischtennis-Pokalendspielen in Alzey mehr als nur gerecht geworden und
können nun am kommenden Wochenende an gleicher Stelle den Verband bei
den südwestdeutschen Pokalmeisterschaften vertreten.
Es fehlte in beiden Finals jegliche Spannung, da einmal der TSV Wackernheim
bei den Herren nicht unbedingt seine stärksten Spieler dem Regionalligisten
aus Leiselheim dagegen stellte und die Mädchen der TSG Heidesheim gar
nur mit zwei Spielerinnen gegen die Hassiaten völlig chancenlos waren.
Nach einer 3:0-Vorlage aus den Einzeln für Bingen ohne Satzverlust brachte
das Doppel schon die Entscheidung. Auch das Endspiel der Herren war vom
gleichen Kaliber, denn auch Wackernheim gelang in den ersten drei Einzel
kein Satzgewinn, und so war es kein Wunder, dass auch dort nach dem Doppel
alles gelaufen war.
Schon etwas mehr Brisanz hatten die Wettbewerbe in den unteren Klassen.
Der FSV Mainz 05 III, der Aufsteiger in die Zweite Verbandsliga, war in
der Herren-B-Klasse nicht zu stoppen. Nach dem Sieg im Halbfinale gegen
den SV Offenheim war auch der TTV Rheindürkheim nicht stark genug, die
05er zu bremsen.
Bei den Damen der B-Klasse marschierte der TSV Gau-Odernheim II zu einen
überraschend ungefährdeten Erfolg. Zweimal 4:0 gewannen die Mädchen ihre
Spiele. Bei den Herren der C-Klasse waren alle Partien hart umkämpft.
Schließlich holte der SC Ibersheim als das ausgeglichenste Team den Pokal.
Ergebnisse: Damen-A-Klasse: TSG Heidesheim - Hassia Bingen II
0:4 (Eppelmann - Matthes 0:3, Mayer - Welz 0:3, Hoffmann kampflos 0:3,
Eppelmann/Mayer - Welz/Hoffmann 2:3).
| Allgemeine Zeitung |
19.05.2009 |
RTTV-Poaklfinale
Damen A-Klasse am 17.05.2009 in Alzey
TSG Heidesheim -
Hassia Bingen 2.
0:4
Maxi Eppelmann - Rebecca Matthes
0:3
Amelie Mayer - Andrea Welz 0:3
(Keine Spielerin) - Nadja Hoffmann 0:3
M.Eppelmann/A.Mayer - A.Welz/N.Hoffmann 2:3
Pokalfinale des RTTV
Vom 13.05.2009 ALZEY (dso.) Die
Sporthalle in der Bleichstraße in Alzey ist am Sonntag, 17. Mai Schauplatz
der Tischtennis Pokalmeisterschaften des RTTV. Erstmals können die Sieger
der Wettbewerbe in der A-Klasse sich für eine Südwestmeisterschaft qualifizieren
die eine Woche später am gleichen Ort stattfindet. Bei den Damen trifft
im Finale Hassia Bingen II auf die TSG Heidesheim und ebenfalls
um 16 Uhr stehen sich bei den Herren der TV Leiselheim und der TSV Wackernheim
gegenüber. Vor diesen Endspielen finden die unteren Wettbewerbe statt
wo die vier Kreissieger zunächst ihre Halbfinals bestreiten.
Zeitplan und Teilnehmer: 10 Uhr Herren D-Klasse: TSV Gau-Odernheim V,
DJK Büdesheim III, Post SV Mainz III und TuS Dorn-Dürkheim; Herren C-Klasse:
SG Schornsheim/Udenheim, TSG Welgesheim, TGM Gonsenheim und SC Ibersheim;
14 Uhr Herren B-Klasse: SV Offenheim, TSG Heidesheim, FSV Mainz 05 III
und TTV Rheindürkheim; Damen B-Klasse: TSV Gau-Odernheim II, TG Nieder-Ingelheim,
TV Laubenheim und SV Rheingold Hamm II.
| Allgemeine Zeitung |
13.05.2009 |
Bundesfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA
Frühjahrsfinale in Berlin - 05.-09.
Mai 2009
Glückliches Ergebnis beim Bundesfinale
von Jugend trainiert für Olympia: Platz 6 im Tischtennis
Von: Ting Xiang (11)
Gestern sind wir, die Tischtennisschulmannschaft,
mit einem stolzen 6. Platz aus Berlin zurückgekommen.
Nach ungefähr 7 Stunden Reise sind alle noch immer am Ende ihrer Kräfte,
doch es gibt Vieles über Berlin, das heißt JtfO, und die Wettkämpfe zu berichten.
Am Dienstag, dem 5. Mai, kamen wir mittags am gefüllten Hauptbahnhof (Lehrter
Bahnhof) in Berlin an. Nachdem wir, wie tausende andere Schülerinnen und
Schüler auch, die Akkreditierung durch Organisatoren von JtfO hinter uns
hatten, machten wir uns auf den Weg in unser Hostel, wo wir lediglich ein
Zimmer für 8 Spielerinnen bekamen. Das ging jedoch gut aus, da es eine Frage
der Organisation war, die wir gut meisterten. Schade war, dass alle anderen
Tischtennisspielerinnen und -spieler in einem anderen Hostel untergebracht
waren, doch dort fanden wir leider keinen Platz mehr.
Mittwoch früh begaben wir uns in das Horst-Korber-Sportzentrum, das nur
eine S-Bahnstation vom Olympiazentrum entfernt ist. Dort hatten wir um 9.15
Uhr unser erstes Gruppenspiel und erstes Spiel beim Bundesfinale 2009 überhaupt,
das wir souverän mit 9:0 gegen das Bundesland Sachsen gewannen. Nach langer
Spielpause gewannen wir auch unser zweites Gruppenspiel, angefangen um 13
Uhr, gegen das Saarland mit 8:1. Leider verloren wir unser letztes Gruppenspiel
gegen Bayern (4:5) haarscharf, doch es sollte eine Revanche geben.
Damit war der erste Spieltag vorbei und wir waren alle froh abends in unser
Hostel zu kommen, etwas zu essen und noch etwas in der schönen Stadt Berlin
unternehmen zu können.
Donnerstag war der entscheidenende Tag, da es mit dem Viertelfinale begann.
Dort trafen wir auf den Gruppensieger der Gruppe B (wir kamen als Gruppenzweite
aus der Gruppe A) - Brandenburg. Gegen sie hatten wir nicht so gute Chancen,
da sie sicherer in ihrem Spiel waren als wir. Also verloren wir 2:5 gegen
sie und spielten um die Plätze 5 bis 8 weiter, was kein Grund war aufzugeben.
Brandenburg war zwar stark und wir waren über die Niederlage doch etwas
enttäuscht, aber wir waren zielsicher und kämpften weiter. Wie am vorigen
Tag ging unsere zweite Runde erst um 13 Uhr weiter, in der wir gegen Hessen
antraten. Sie waren nicht zu unterschätzen, doch unsere Mannschaft dominierte
das Spiel und gewann schließlich 5:0. Durch diesen Sieg durten wir weiter
um Platz 5 spielen, doch leider kam es zur gefürchteten Revanche gegen Bayern.
Trotz einiger Verbesserungen in vereinzelten Spielen und Wetten (;-]) kamen
wir alle nicht recht mit ihnen klar und verloren erneut, dieses mal jedoch
3:5. Bayern war einfach stärker als wir, auch wenn das Ergebnis knapper
hätte aussehen können. Wie auch immer: Somit belegten wir Platz 6 mit kleiner
Enttäuschung, doch wir waren dennoch stolz.
Die Spielpausen nutzten wir nicht nur zum Essen und Entspannen, wir schauten
uns auch sehr interessante und teilweise hochklassige Duelle an. So zum
Beispiel das Halbfinale der Jungen in der Wettkampfklasse III (kurz: WK
III), das mir persönlich sehr gefiel, in dem Nordrhein-Westfalen gegen Hessen
gewann. Man sah schöne, knappe Spiele, in denen der Kampfgeist nur zu gut
zusehen war und außerdem auch die Verbundenheit innerhalb der Mannschaft,
die sich beim Anfeuern der Spielenden zeigte. Nicht nur die Spielerinnen
und Spieler waren euphorisch, auch die Trainerinnen und Trainer, sowie Betreuerinnen
und Betreuer applaudierten fleißig mit oder machten durch kreative Erfindungen
Krach zur Unterstützung - nicht nur in diesem einen Spiel.
Welchen Platz auch immer die Mannschaften belegten, bei allen sah man die
Freude überhaupt am Bundesfinale teilnehmen zu können, eben ,,Dabei sein
ist alles". Also an dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch an alle Mannschaften,
besonders den Bundessiegerinnen und Bundessiegern die nächstes Jahr zur
WM nach Portugal fahren/fliegen werden, da alle gekämpft haben, egal um
welchen Platz. Vorallem Glückwunsch an die Mannschaften, die nur in AG's
an ihrer Schule dem Tischtennis nachgehen und den mutigen Schritt wagten
zum Bundesfinale zu fahren.
Unserer kompletten Mannschaft hat, das für manche vierte Mal, Berlin mal
wieder sehr, sehr gefallen. Hoffentlich ist das ein ausreichender Ansporn
für alle diejeniegen, die noch jung genug sind, unsere Schulmannschaft im
Kampf um die Teilnahme am Bundesfinale in Berlin, egal ob Frühjahrs- oder
Herbstfinale und egal in welcher Sportart, zu stärken.
An dieser Stelle auch ein großes Lob von meiner Seite an meine Mannschaftskameradinnen:
Brett 2 Rabea Becker, Brett 3 Janine Kötz, Brett 4 Charlotte Gewehr, Brett
5 Sarah Henrich, Brett 6 und 7 Valerie Reiter und Lina Martin, aber auch
Sina Backes, die freundlicherweise als Unterstützung mit nach Berlin gefahren
ist. Es war mir eine Ehre mit euch Seite an Seite zu kämpfen und außerdem
ist es mir eine Ehre gewesen die Schulmannschaft zum vierten und letzten
Mal in Berlin vertreten zu können und ich hoffe, dass man unsere Leistung
in der Schule auch schätzt, wenn auch ,,nur" ein 6. Platz dieses Jahr in
Berlin belegt wurde.
Homepage: Herzog-Johann-Gymnasium Simmern / Hunsrück
WK 2 Mädchen: Vorrunde Gruppe A
Herzog-Johann-Gymnasium Simmern (Rheinland-Pfalz)
- Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau (Sachsen) 9:0
Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt i.d.Opf. (Bayern) - Peter-Wurst-Gymnasium
Merzig (Saarland) 9:0
Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau (Sachsen) - Willibald-Gluck-Gymnasium
Neumarkt i.d.Opf. (Bayern) 0:9
Herzog-Johann-Gymnasium Simmern (Rheinland-Pfalz)
- Peter-Wurst-Gymnasium Merzig (Saarland) 8:1
Peter-Wurst-Gymnasium Merzig (Saarland) - Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau
(Sachsen) 8:1
Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt i.d.Opf. (Bayern) - Herzog-Johann-Gymnasium
Simmern (Rheinland-Pfalz) 5:4
Im Aufgebot des Herzog-Johann-Gymnasium Simmern (Rheinland-Pfalz)
stehen aus der Oberligamannschaft von Hassia Bingen 3. Rabea Becker
und Ting Xiang.
Tabelle:
1.) Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt i.d.Opf. (Bayern) 6:0 Punkte / 23:4
Spiele
2.) Herzog-Johann-Gymnasium Simmern (Rheinland-Pfalz)
4:2 Punkte / 21:6 Spiele
3.) Peter-Wurst-Gymnasium Merzig (Saarland) 2:4 Punkte / 9:18 Spiele
4.) Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau (Sachsen) 0:6 Punkte / 1:26 Spiele
WK 2 Mädchen: Viertelfinale
Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt
i.d.Opf. (Bayern) - Albert-Schweitzer-Gymnasium Crailsheim (Baden-Württemberg)
1:5
Städt. Gymnasium Löhne (Nordrhein-Westfalen) - Staatl. Gymnasium
"Friedrich Schiller" Zeulenroda-Triebes (Thüringen) 5:0
Geschwister-Scholl-Gymnasium Fürstenwalde (Brandenburg) - Herzog-Johann-Gymnasium
Simmern (Rheinland-Pfalz) 5:2
Gymnasium Ernestinum Rinteln (Niedersachsen) - Gymnasium Gernsheim (Hessen)
5:0
WK 2 Mädchen: Qualifikation
für die Plätze 5-8
Willibald-Gluck-Gymnasium
Neumarkt i.d.Opf. (Bayern) - Staatl.
Gymnasium "Friedrich Schiller" Zeulenroda-Triebes (Thüringen)
5:3
Herzog-Johann-Gymnasium
Simmern (Rheinland-Pfalz) - Gymnasium
Gernsheim (Hessen) 5:0
WK
2 Mädchen: Spiel um Platz 7
Staatl.
Gymnasium "Friedrich Schiller" Zeulenroda-Triebes (Thüringen)
- Gymnasium
Gernsheim (Hessen) 5:2
WK
2 Mädchen: Spiel um Platz 5
Willibald-Gluck-Gymnasium
Neumarkt i.d.Opf. (Bayern) -
Herzog-Johann-Gymnasium
Simmern (Rheinland-Pfalz) 5:3
WK
2 Mädchen: Halbfinale
Albert-Schweitzer-Gymnasium
Crailsheim (Baden-Württemberg) -
Städt.
Gymnasium Löhne (Nordrhein-Westfalen) 5:2
Geschwister-Scholl-Gymnasium
Fürstenwalde (Brandenburg) - Gymnasium
Ernestinum Rinteln (Niedersachsen) 5:3
WK
2 Mädchen: Spiel um Platz 3
Städt.
Gymnasium Löhne (Nordrhein-Westfalen) - Gymnasium
Ernestinum Rinteln (Niedersachsen) 5:3
WK
2 Mädchen: Finale
Albert-Schweitzer-Gymnasium
Crailsheim (Baden-Württemberg) - Geschwister-Scholl-Gymnasium
Fürstenwalde (Brandenburg) 5:2
WK
2 Mädchen: Endstand
1.)
Albert-Schweitzer-Gymnasium
Crailsheim (Baden-Württemberg)
2.)
Geschwister-Scholl-Gymnasium
Fürstenwalde (Brandenburg)
3.)
Städt.
Gymnasium Löhne (Nordrhein-Westfalen)
4.)
Gymnasium
Ernestinum Rinteln (Niedersachsen)
5.)
Willibald-Gluck-Gymnasium
Neumarkt i.d.Opf. (Bayern)
6.)
Herzog-Johann-Gymnasium
Simmern (Rheinland-Pfalz)
7.)
Staatl.
Gymnasium "Friedrich Schiller" Zeulenroda-Triebes (Thüringen)
8.)
Gymnasium
Gernsheim (Hessen)
9.)
GutsMuths-Gymnasium Quedlinburg (Sachsen-Anhalt)
10.)
Peter-Wurst-Gymnasium Merzig (Saaland)
11.) Gymnasium Ohmoor Hamburg (Hamburg)
12.) Friedrich-Franz-Gymnasium Parchim (Mecklenburg-Vorpommern)
13.) Ernst-Abbe-Schule Berlin (Berlin)
14.) Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau (Sachsen)
15.) Gymnasium am Stadtgarten Saarlouis (Saarland)
16.) Schulzentrum Findorff Bremen (Bremen)
28.04.-05.05.2009
: World Table Tennis Championship in Yokohama, Japan
Frühes Aus bei Tischtennis-WM
HASSIA Hadacova und Komwong kommen über zweite Runde nicht hinaus
Vom 05.05.2009 YOKOHAMA/BINGEN (MH). Bei den Tischtennis-Weltmeisterschaften
im japanischen Yokohama sind die Thailänderin Nanthana Komwong und die
Tschechin Dana Hadacova von Erstligaaufsteiger Hassia Bingen in allen
Wettbewerben frühzeitig ausgeschieden.
Durch einen kampflosen Erfolg gegen die für Luxemburg startende gebürtige
Chinesin Ni Xia Lian, Nummer 50 der Weltrangliste, erreichte die tschechische
Nationalspielerin Hadacova die Runde der letzten 64, wo sie die turmhohe
Überlegenheit der Chinesin Ning Ding neidlos anerkennen musste. Der Weltranglisten-16.
unterlag Hadacova viermal im Doppelschneider mit 3:11, 3:11, 4:11 und
1:11. Im Mixed gelang Hadacova durch einen 4:2-Erfolg an der Seite ihres
Landesmannes Josef Simoncik gegen die kroatische Kombination Mirela Durak/Ronald
Redjep der Einzug in die die zweite Runde. Dort war gegen die Rumänen
Elizabeta Samara/Andrei Filimon nach einer 1:4-Niederlage Endstation.
Etwas mehr Erfolg hatte die Neu-Hassiatin Komwong. In der ersten Runde
schaltete die Nummer 61 der Weltrangliste die für den TV Altdorf spielende
türkische Nationalspielerin Fulya Özler nach zähem Ringen mit 8:11, 18:16,
6:11, 11:7, 11:3 und 11:7 aus. In Runde zwei lieferte die thailändische
Nummer eins der koreanischen Weltklassespielerin Ye Seo Dang einen großen
Kampf und unterlag der Nummer 25 der Weltrangliste nach 2:0-Satzführung
hauchdünn mit 11:8, 12:10, 5:11, 8:11, 10:12, 11:7 und 8:11. Im Doppel
schaffte Komwong an der Seite ihrer Landsfrau Anisara Muangsuk wie erwartet
einen deutlichen 4:1-Erfolg gegen die US-Amerikanerinnen Ariel Hsing/Lily
Zhang. Das Aus kam in Runde zwei beim 2:4 gegen Georgina Pota/Krisztina
Toth aus Ungarn, die in der Weltrangliste auf den Positionen 49 und 27
geführt werden.
Im Mixed scheiterte Komwong gemeinsam mit ihrem Landsmann Phakpoom Sanguansin
ebenfalls in der zweiten Runde gegen Li Qiangbing/Robert Gardos aus Österreich
mit 1:4.
Während die Binger Regionalliga-Spielerin Petra Steyer vor Ort in Yokohama
war und Hadacova den Rücken stärkte, verfolgte Hassia-Cheftrainer Frank
Liesenfeld das Geschehen am anderen Ende der Welt aus der Ferne. "Dana
hatte eine sehr schwere Auslosung, das ist sicherlich Pech gewesen", so
das Fazit des 45-Jährigen. "Eine Landsfrau von ihr kam ja sogar bis ins
Viertelfinale."
Auch wenn Hassia Bingens tschechische Nationalspielerin in Yokohama keine
Glanzpunkte setzen konnte, so ist ihr Stellenwert auf internationaler
Ebene doch gestiegen. Das zeigt die Tatsache, dass Dana Hadacova erstmals
keine Quali spielen musste, sondern durch ihre Weltranglistenpunkte direkt
für das Hauptfeld qualifiziert war.
| Allgemeine Zeitung |
05.05.2009 |
Mixed Doubles - Round of 128
Dana Hadacova (WR 163)/Josef Simoncik (WR
183) (Tschechien) - Mirela Durak (WR 296)/Ronald Redjep (WR 169) (Kroatien)
4:2 / -9/+9/-8/+7/+11/+7
Nanthana Komwong (WR 61)/ Phakpoom Sanguansin (WR 252) (Thailand)
- Anna Adamyan (WR 910)/Murad Asatryan (WR 642) (Armenien) 4:1 / +6/+4/-9/+6/+4
Round of 64
Dana Hadacova (WR 163)/Josef Simoncik (WR 183) (Tschechien) -
Elizabeta Samara (WR 36)/Andrei Filimon (WR 99)
(Rumänien) 1:4 / -9/-7/+8/-5/-9
Nanthana Komwong (WR 61)/ Phakpoom Sanguansin (WR 252) (Thailand)
- Li Qiangbing (WR 51)/Robert Gardos (WR
30) (Österreich) 1:4 / -6/-7/+9/-6/-6
Woman`s Singles - Round of 128
Dana Hadacova (Tschechien)
- Ni Xia Lian (WR 50) (Luxemburg) 4:0 (ohne
Spiel)
Nanthana Komwong (Thailand) - Fulya Özler
(WR 280) (Türkei) 4:2 / -8/+16/-6/+7/+3/+7
Round of 64
Dana Hadacova (Tschechien) - Ning
Ding (WR 16) (China) 0:4 / -3/-3/-4/-1
Nanthana Komwong (Thailand) - Ye
Seo Dang (WR 25) (Korea) 3:4 / +8/+10/-5/-8/-10/+7/-8
Woman`s Doubles - Round of 64
Nanthana Komwong/Anisara Muangsuk (WR 144)
(Thailand) - Ariel Hsing (WR 482)/Lily Zhang (WR 634) (USA) 4:1 / +8/+3/-4/+4/+8
Round of 32
Nanthana Komwong/Anisara Muangsuk
(WR 144) (Thailand) - Georgina Pota (WR 49)/Krisztina Toth (WR 27) (Ungarn)
2:4 / -8/-5/-9/+9/+8/-7
62. Nationale Deutsche Jugend-Meisterschaften
am 25./26.04.2009 in Nassau/Lahn
Aus im Einzel schon in der Vorrunde
DM Matthes mit einem Sieg und zwei Niederlagen
Vom 29.04.2009 NASSAU/BINGEN (MH). Tischtennis-Regionalliga-Spielerin
Rebecca Matthes von Hassia Bingen hat bei den Deutschen Meisterschaften
der Jugend in Nassau im Einzel die Vorrunde nicht überstanden und schied
wegen des schlechtesten Satzverhältnisses als Gruppenvierte aus. Der bärenstarken
Sabine Winter von Zweitligist TSV Schwabhausen musste sich die 16-Jährige
mit 8:11, 11:13, 11:7 und 3:11 beugen. "Ich habe sehr stark gespielt,
das hat richtig Spaß gemacht", kommentierte die Hassiatin trotzdem. Cheftrainer
Frank Liesenfeld lobte: "Rebecca hat hohe Laufbereitschaft gezeigt und
locker aufgespielt." Schwach, passiv und ohne Selbstvertrauen präsentierte
sich Matthes indes beim 8:11, 11:13 und 8:11 gegen die etwa gleich starke
Hellena Hempe vom TTC Schwalbe Bergneustadt, ehe sie durch einen 9:11,
11:7, 11:6, 10:12 und 11:5-Erfolg gegen Annika Fischer (TTC Schwarza)
für einen versöhnlichen Abschluss sorgte.
Im Doppel schaffte es Matthes an der Seite von Saskia Becker (TV Busenbach)
bis ins Achtelfinale. Dort war nach einer Dreisatzniederlage gegen die
erfahrenen Zweitliga-Spielerinnen Ann-Kathrin Herges/Nadine Sillius (ATSV
Saarbrücken/TuS Uentrop) Endstation. Im Mixed erreichte sie mit Jonas
Christmann (FSV Mainz 05) nach einem Viersatzerfolg ebenfalls die zweite
Runde, wo es eine recht knappe Viersatzniederlage gegen Melanie Hug/Yannick
Schwarz (ESV Weil/DJK Offenburg) setzte.
| Allgemeine Zeitung |
29.04.2009 |
Mixed - 1.Runde:
Rebecca Matthes/Jonas Christmann (Hassia
Bingen/FSV Mainz 05/RTTV) - Marielle Warnecke/Stefan Schmidt (VFB
Klötze 07/TTVSA/Germania Hamburg/HATTV) 3:1
2.Runde:
Rebecca Matthes/Jonas Christmann
(Hassia Bingen/FSV Mainz 05/RTTV) - Melanie Hug/Yannick Schwarz
(ESV Weil/DJK Offenburg/TTBW) 1:3
Mädchen-Doppel - 1. Runde:
Rebecca Matthes/Saskia Becker (Hassia
Bingen/RTTV/TV Busenbach/BA-WÜ) - Kulbaken Fajzulin/Annika Becker
(Post SV Zeulenroda/TTC HS Schwarza/TTTV) 3:2
Achtelfinale:
Rebecca Matthes/Saskia Becker (Hassia
Bingen/RTTV/TV Busenbach/BA-WÜ) - Ann-Kathrin Herges/Nadine Sillus
(ATSV Saarbrücken/STTB/TuS Uentrop/WTTV) 0:3
Mädchen-Einzel: Gruppe 2
Rebecca Matthes (Hassia Bingen/RTTV) - Sabine
Winter (TSV Schwabhausen/BYTTV) 1:3 / -8/-11/+7/-3
Rebecca Matthes (Hassia Bingen/RTTV) - Hellena Hempe (TTC Schwalbe
Bergneustadt/WTTV) 0:3 / -8/-11/-8
Rebecca Matthes (Hassia Bingen/RTTV) - Annika Fischer (TTC HS Schwarza/TTTV)
3:2 / -9/+7/+6/-10/+5
Rebecca Matthes ist als Gruppenvierte ausgeschieden.
Matthes bei Jugend-DM
Vom 24.04.2009 BINGEN/NASSAU (MH). Am Samstag beginnen
in der Sporthalle des Schul- und Sportzentrums Nassau an der Lahn die
Deutschen Meisterschaften der Jugend, bei denen Rebecca Matthes die Farben
von Hassia Bingen vertritt.
Im Mixed muss Matthes an der Seite des Regionalliga-Spielers Jonas Christmann
(FSV Mainz 05) gegen Marielle Warnecke (VfB Klötze 07, Nummer 1 der Mädchen
in Sachsen-Anhalt) und Stefan Schmidt (Germania Hamburg) ran. Im Doppel
tritt die 16-Jährige gemeinsam mit Saskia Becker (TV Busenbach) gegen
das thüringische Duo Kulbaken Fajzulin/Annika Becker (Post SV Zeulenroda/TTC
Schwarza) an. Im Einzel bekommt es Matthes in einer starken Gruppe mit
Zweitliga-Aktrice Sabine Winter (TSV Schwabhausen), Hellena Hempe (TTC
Schwalbe Bergneustadt/) sowie Annika Fischer (TTC Schwarza/Nummer eins
der Mädchen in Thüringen) zu tun.
| Allgemeine Zeitung |
24.04.2009 |
22. Niederlage im 22. Spiel
TISCHTENNIS Bubenheimer Zweite verliert Kellerduell
Vom 30.04.2009 BUBENHEIM/NIEDER-OLM (MH). Die
Tischtennis-Frauen des TTC Bubenheim II mussten sich zum Abschluss der Saison
im 22. Spiel zum 22. Mal geschlagen geben - diesmal mit 3:7 im ultimativen
Kellerduell beim TTC Nieder-Olm. Mit einem Erfolgserlebnis hat die erste
Mannschaft die Runde in der Verbandsliga Rheinhessen beendet. Im Derby gegen
die chronisch ersatzgeschwächte Mannschaft von Hassia Bingen IV gab es einen
7:3-Erfolg. Im Endklassement ist die Hassia Achter, Bubenheim I Neunter
und Bubenheim II abgeschlagen Letzter.
TTC Bubenheim - Hassia Bingen IV 7:3. - "Nach einer Saison mit mehr
Höhen als Tiefen war das ein versöhnlicher Saisonabschluss", resümierte
TTC-Kapitänsfrau Heike Beiser. Insbesondere das hintere Paarkreuz mit der
routinierten und zuletzt stark auftrumpfenden Materialspielerin Marlene
Krethen sowie der soliden Ersatzspielerin Jutta Fröder (für Marie-Louise
Kordes) präsentierte ich von seiner Schokoladenseite und steuerte allein
vier Zähler zum sechsten Saisonsieg bei. Beiser hielt im Einzel Miriam Lott
glatt in drei Sätzen nieder und gewann im Doppel an der Seite von Sigrid
Scherer ebenso deutlich gegen die Paarung Janine Raese/Edda Klöß. Die restlichen
TTC-Punkte ergatterten Scherer (3:0 gegen Lott) sowie Krethen (jeweils 3:0
gegen Klöß und Raese) und Fröder (3:2 gegen Raese und 3:1 gegen Klöß). Für
die Bingerinnen war nur die überragende Melanie Seligmann im Einzel (3:1
gegen Scherer und 3:2 im Topduell gegen Beiser) wie auch im Doppel (mit
Lott 3:0 gegen Krethen/Fröder) erfolgreich.
Mit einer Einzelbilanz von 32:4 ist Hassia-Ass Melanie Seligmann viertbeste
Einzelspielerin der Verbandsliga. Ebenfalls unter den Top 20 zu finden sind
ihre Teamkollegin Lucia Fickinger auf Position 15 sowie die Bubenheimerin
Heike Beiser auf Platz 19. Heike Beiser/Sigrid Scherer sind mit einer 25:6-Bilanz
zweibestes Doppel der Liga. Dass die Bingerinnen Seligmann/Fickinger "nur"
auf Rang fünf liegen, resultiert daraus, dass die beiden zuletzt häufig
nicht gemeinsam antreten konnten.
| Allgemeine Zeitung |
30.04.2009 |
Großkampftag zum Saison-Halali
TISCHTENNIS Verbandsligisten mussten noch mal ran
Vom 29.04.2009 RHEINHESSEN (MH). Auf den Plätzen drei,
vier und sieben sind der TSV Wackernheim II, Aufsteiger DJK Büdesheim und
Hassia Bingen in der Verbandsliga Rheinhessen über die Ziellinie gelaufen.
war noch einmal ein Großkampftag angesagt. Während die Wackernheimer erst
den TV Horchheim (9:7) und dann den SV Rheingold Hamm (9:5) bezwangen, gab
es für Hassia Bingen einen 9:4-Sieg beim TTC Worms und eine 7:9-Pleite beim
TTV Nierstein. Einen Pflichtsieg fuhren die Büdesheimer beim 9:4 gegen Kellerkind
TTC Worms ein.
TTC Worms - Hassia Bingen 4:9. - Merlin Keller, Dominik Lautebach,
Mario Hübinger, Heinz Hartwein (2) und Christoph Kunz im Einzel sowie Lautebach/Hübinger,
Keller/Michael Dann und Hartwein/Kunz im Doppel holten die Hassia-Siege.
"Wir haben schnell klar geführt, der Widerstand der Wormser war relativ
gering", resümierte Hassia-Kapitän Mario Hübinger.
TTV Nierstein - Hassia Bingen 9:7. - Die Binger führten 2:1, 3:2
und 6:4, um die Heimreise am Ende doch mit leeren Händen antreten zu müssen.
Dominik Lautebach wusste trotz zweier Einzelniederlagen durch spektakuläre
Ballwechsel zu gefallen. Für Hassia punkteten Merlin Keller/Heinz Hartwein
und Thorsten Schmitt/Christoph Gres im Doppel sowie Keller (3:2 und 3:0),
Thorsten Schmitt (3:2) und Kunz (3:1) im Einzel.
| Allgemeine Zeitung |
24.04.2009 |
2. Bundesliga
Damen Süd
BfV Hassia Bingen wird nach zwölf Jahren endlich
erstklassig
26.04.2009 - Es hat
gedauert, bis sich für den BfV Hassia Bingen der Traum vom Aufstieg in
die 1. Bundesliga erfüllte. Dafür ist die Freude jetzt umso größer, denn
mit einer makellosen 36:0-Bilanz hat sich schon lange kein Klub mehr empfohlen.
Mit immerhin neun Punkten Rückstand folgt die Homberger Turnerschaft auf
Rang zwei. Spannend verlief der Abstiegskampf, der sich dann aber nach
der Rückzugsbekanntgabe des TV Altdorf entspannte. Der Tabellenneunte
DJK Offenburg kann bleiben, während Aufsteiger SV Darmstadt 98 schon frühzeitig
auf Halbmast flaggte.
1.BfV Hassia Bingen 36:0 Punkte:
Großartige
Gemeinschaftsleistung
Der BfV Hassia
Bingen ist am Ziel, doch es gehörte viel Geduld dazu, denn ein Dutzend
Jahre mischte der Mainzer Verein in der 2. Bundesliga mit, ehe nun der
Sprung nach oben glückte. Seit 2004/2005 fehlte jeweils nur ein Quäntchen
zum Aufstieg, denn stets belegte der BfV einen guten Tabellenplatz. Die
Homberger TS, SV Böblingen, TTSV Saarlouis-Fraulautern und der TTC Langweid
schnappten den Bingerinnen aber die begehrte Meisterschaft vor der Nase
weg. "Wir hatten auch in dieser Saison den Plan vorne mitzuspielen, dass
wir so dominieren, damit haben wir wahrlich nicht gerechnet", sagte BfV-Abteilungsleiter
Joachim Lautebach. Er müsse der Mannschaft Respekt zollen, denn alle hätten
bis zuletzt voll durchgezogen. Die Traummarke "zu 0" sei natürlich die
Krönung einer schönen Saison gewesen. "Wir sind vom Verletzungspech verschont
geblieben, das war sicherlich auch ein Grund mit für unseren Erfolg",
erklärte der Abteilungsleiter. Die Bilanzen der Spielerinnen seien sehr
souverän gewesen. Mit Dana Hadacova kam zugleich die beste Spielerin der
Liga aus Bingen. Nach 14:2 in der Hinrunde, passte sich die tschechische
Olympiateilnehmerin mit 14:0 in der zweiten Spielhälfte der weißen Kontoweste
an. Zusammen mit Yüchun Zimmermann ließ die 25-Jährige auch keine Niederlage
im Doppel zu. Zhang Ying überzeugte mit einer 18:7-Serie, Yüchun Zimmermann
kam auf 18:1 und Julia Lutz auf 14:3. Das zweite Doppel mit Zhang/Lutz
erreichte mit einer 13:4-Bilanz Platz zwei der Top-10. "Den Grundstein
zur Meisterschaft haben wir mit den beiden Siegen am Ende der Hinrunde
in Wendelstein und Altdorf gelegt", sagte Lautebach.
Das i-Tüpfelchen sei dann das letzte Heimspiel, erneut gegen Altdorf gewesen,
bei dem sich knapp 300 Zuschauer eingefunden hätten. "Da haben wir ein
breites Spektrum an Emotionen erlebt. So etwas hatten wir in der Form
noch nicht. Von Spannung im Spiel bis zu Wehmut, weil wir nach fast fünf
Jahren Julia Lutz verabschiedet haben. Das alles vergisst man nicht",
meinte der Abteilungsleiter.
Doch inzwischen geht der Blick nach vorn, denn der Aufsteiger präsentierte
bereits die neue Mannschaft. Die Stadt Bingen ehrte nicht nur das Meisterteam,
sondern engagiert sich auch darüber hinaus. "Wir bekommen neue Jalousien
und neues Licht in unsere Halle. Wir werden von Sponsoren gut unterstützt.
Das ist sehr erfreulich", informierte der Abteilungsleiter.
Bericht auf der Homepage des DTTB / 26.04.2009
Abschied ohne Bitterkeit - auf zu neuen Ufern
Interview mit Dana Hadacova und der scheidenden
Julia Lutz von Tischtennis-Zweitliga-Meister Hassia Bingen
Vom 24.04.2009 BINGEN. Mit einer überragenden Bilanz von 36:0 Punkten
haben die Zweitliga-Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen eine wahrhaft
meisterliche Saison beendet. Die AZ sprach mit der tschechischen Nationalspielerin
Dana Hadacova (25), die sich mit ihrem Nationalteam heute von Prag aus
zu den Weltmeisterschaften nach Yokohama aufmacht, und mit Julia Lutz
(23), die die Hassia nach drei erfolgreichen Jahren in Richtung NSC Watzenborn-Steinberg
verlässt.
Frau Lutz, was überwiegt bei Ihnen - die Freude
über den Aufstieg in die Erste Liga oder die Trauer, dass Sie dieses tolle
Team verlassen müssen?
Lutz: Kann man so nicht sagen. Das ist ein
emotionaler Mix. Klar ist die Freude da. So ein Aufstieg ist schon etwas
Tolles und wahrscheinlich Einzigartiges in meiner Karriere. Aber auf der
anderen Seite weiß man, die Mannschaft spielt nächstes Jahr ohne einen.
Auf jeden Fall ist das alles ein komisches Gefühl.
Beim letzten AZ-Interview vor einem Jahr waren Sie
die Nummer 56 der Deutschen Rangliste und haben gesagt: "Wenn ich mal
zwischen Platz 30 und 40 stehen würden, das wäre schön." Jetzt sind Sie
schon die Nummer 31. Hätten Sie diese Entwicklung für möglich gehalten?
Lutz: Nee, auf keinen Fall. Das ist einfach Wahnsinn. Es ist alles
extrem gut gelaufen die ganze Runde über.
Was sind die Gründe?
Lutz: Auf jeden Fall liegt es daran, dass in Bingen das ganze Umfeld
so toll ist. Der Mannschaftsgeist war super, alles hat gestimmt. Ich konnte
ganz locker aufspielen. Man hat nicht nachgedacht, einfach nur gespielt.
Alles hat gepasst. Und wenn es mal läuft, dann läuft es - das ist echt
so.
Wie bitter ist es, dass Sie trotzdem nicht in Liga
eins ran dürfen?
Lutz: Das ist nicht bitter. Das war mir von Anfang an klar. Die
Erste Liga, das ist so ein großer Sprung - das stand gar nicht zur Debatte.
Wären Sie in der Eliteliga überfordert gewesen?
Lutz: Natürlich. Das wäre gar nicht gegangen. Dort sind fast alles
Vollprofis, die meisten stehen unter den Top 50 der Weltrangliste. Da
hinzufahren, um die Spiele alle 0:3 zu verlieren, wäre schon hart gewesen.
Und es wäre so gekommen, so realistisch bin ich. In Watzenborn, wo Tatjana
Bär wegen einer Knie-OP wohl lange ausfällt, spiele ich an Position drei
oder vier in der Zweiten Liga - da bin ich gut aufgehoben.
Was schätzen Sie an Dana Hadacova besonders?
Lutz: Sie ist ehrlich. Man kann sich immer auf sie verlassen. Sie
ist meine beste Freundin, mit ihr habe ich mich von Anfang an so gut verstanden
und über alles reden können.
Und Frau Hadacova, was ist es, das Sie an Julia
Lutz schätzen?
Hadacova: Einfach alles. Sie ist ein ganz lieber Mensch und eine
sehr gute Freundin.
Wie fühlt man sich so als beste Spielerin der Zweiten
Liga Süd?
Hadacova: Ganz gut. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung und der
gesamten Saison. Es war mein Ziel, einmal die beste Bilanz der Klasse
zu spielen, das habe ich erreicht. Dass wir dann auch noch aufgestiegen
sind, ist perfekt.
Sie verfügen über raffinierte Aufschläge, einen
guten Block und famose Topspins - auch und vor allem mit der Rückhand.
Gibt es eigentlich etwas, das Sie an Ihrem Spiel noch verbessern können?
Hadacova: Ja, da gibt es viele Chancen. Ich
kann alles noch verbessern. Auch was schon gut ist, kann ja noch besser
werden. Steigern kann ich mich noch im Aufschlag-Rückschlag-Spiel oder
was den Kopf angeht. Der Kopf ist ja das Wichtigste beim Tischtennis.
Betreiben Sie mentales Training?
Hadacova: Bis zu einer gewissen Grenze geht das alleine. Aber ich
habe einen Plan, künftig mit einem Psychologen zusammenzuarbeiten. Den
werde ich - wie fast alles andere auch - aus eigener Tasche bezahlen.
Ich denke, das lohnt sich. Wenn ich mental noch stärker bin, gewinnen
ich mehr Spiele - und verdiene dadurch auch mehr Geld. Momentan habe ich
in mentaler Hinsicht noch Defizite. Wenn ich allerdings überlege, wie
das vor vier Jahren war, habe ich schon große Fortschritte gemacht. Ich
denke, deswegen spiele ich diese Saison auch so gut: Wenn ich ein paar
Fehler mache, verfalle ich nicht in mehr Panik, sondern bleibe ruhig.
Hatten Sie nach ihren konstant starken Leistungen
auch Angebote anderer Klubs?
Hadacova: Ziemlich viele sogar. Allerdings nicht aus der Bundesliga,
sondern von Erstligisten aus anderen Ländern. Für mich war es allerdings
gar keine Frage, dass ich bei Hassia Bingen bleibe.
Was halten Sie von den Neuzugängen Ding Yaping und
Nanthana Komwong?
Hadacova: Gegen Ding Yaping habe ich letztes Jahr in der Zweiten
Liga 0:3 verloren, als sie noch beim TTC Langweid war. Sie ist eine sehr
professionelle Spielerin. Komwong kenne ich ein bisschen von internationalen
Turnieren. Wir haben aber noch nie miteinander gesprochen.
Ist mit den beiden nicht vielleicht doch mehr drin
als ein gesicherter Mittelfeldplatz?
Hadacova: Nein. Würden wir im Mittelfeld landen, wäre das für das
erste Jahr schon super.
Wie groß ist der Unterschied zwischen der Ersten
und Zweiten Liga wirklich?
Hadacova: Riesengroß. Die Bundesliga ist eine ganz andere Liga,
in der ganz anderes Tischtennis gespielt wird. Das sind fast zwei Klassen
Unterschied.
Welche Bilanz trauen Sie sich persönlich zu?
Hadacova: Schwer zu sagen. Mit einer ausgeglichenen Bilanz wäre
ich zufrieden - aber das wird schon schwer genug.
Welchen Spielort würden Sie bevorzugen: Die Sporthalle
der Grundschule am Mäuseturm, wo der Aufstieg perfekt gemacht wurde? Oder
- wie von Bürgermeister Thomas Feser auf Dauer favorisiert - die Rundsporthalle
in Büdesheim?
Hadacova: Keine Ahnung - das ist mir egal. Wichtig ist, dass es
für die Zuschauer interessant zugeht.
An guten Tagen können Sie auch Spielerinnen schlagen,
die in der Weltrangliste deutlich vor Ihnen platziert sind. Wie realistisch
ist es, dass sie mit einer Medaille von der WM in Japan zurückkehren?
Hadacova: Möglich ist alles, wenn es optimal läuft und man das
nötige Losglück hat. Allerdings habe ich noch nie eine Einzel-WM gespielt
und muss zuerst einmal durch die Quali.
Das Gespräch führte Michael Heinze
| Allgemeine Zeitung |
24.04.2009 |
Viel mehr als nur Ping-Pong
Ehrung der Tischtennisdamen zum Aufstieg in die erste Liga
Bingen (jow) - Am drittletzten Spieltag wurde zu
Hause in Bingerbrück der Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse
perfekt gemacht. Jetzt zum Saisonende, steht für die Tischtennisdamen
des BFV Hassia Bingen die makellose Bilanz von 36:0 Punkten bei fast unglaublichen
108:21 Spielen und neun Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten in der
2. Liga Süd.
Dass ein solcher Erfolg - erstmals hat Bingen eine Bundesligamannschaft
aufzubieten - von der Stadt gewürdigt wird und anerkannt ist, zeigt Oberbürgermeisterin
Birgit Collin-Langen beim offiziellen Empfang auf der Burg Klopp. "Für
dieses großartige Ereignis gratuliere ich Ihnen von ganzem Herzen", zeigte
sich die Stadtspitze über den Saisonverlauf und die Zukunft sehr gut informiert:
"Für die Zukunft können Sie ganz optimistisch sein, auch wenn Sie in dieser
Gruppe vielleicht nicht mehr zusammen spielen werden."
So steht schon vor dem Eintrag der Mannschaft ins Goldene Buch der Stadt
fest, dass Julia Lutz den Verein schweren Herzens verlassen wird. Denn
Ziel ist es, sagt der Binger "Mr. Tischtennis", Joachim Lautebach, den
Verein in der ersten Bundesliga zu etablieren. Dass dann auch die Hallenfrage
geklärt ist, sieht Birgit Collin-Langen nicht als Problem: "Ich bin zuversichtlich,
dass wir das kurzfristig herrichten können, ob in Bingerbrück oder in
der Rundsporthalle."
In jedem Fall steht der Hassia einiges bevor, denn "zwischen der ersten
und der zweiten Liga liegen Welten", so Lautebach. Die OB freut sich jedenfalls
über den Erfolg und die überlegene Zweitliga-Meisterschaft als Werbung
für die Stadt und "wichtiges Signal" an den Gesamtverein.
Binger Wochenblatt / KW 17
Stolz auf Erstligistinnen
OB empfängt erfolgreiche Tischtennis-Damen
der Hassia
21.04.2009 - BINGEN. Von Daniela Elsässer
Der Aufstieg der Tischtennis-Damen der BFV Hassia
Bingen sorgte für ausgelassenen Jubel unter den 300 anwesenden Zuschauern.
Jetzt spendeten auch Vertreter der Stadt der Mannschaft Beifall - beim
offiziellen Empfang auf der Burg Klopp. Für Oberbürgermeisterin Birgit
Collin-Langen bedeutet der Erfolg des Teams nicht nur Werbung für die
Stadt Bingen, er ist auch ein "wichtiges Signal" an den ganzen Verein.
Wo die frisch gebackenen Erstligisten in Zukunft um wichtige Punkte kämpfen,
ist derzeit noch offen. Bisher "gibt es noch Defizite bei den Spielstätten",
sagt die Oberbürgermeisterin. Deshalb wurden die Mehrzweckhalle in Bingerbrück
und die Rundsporthalle, die beide als Spielstätte in Frage kommen, von
Vertretern der Stadt und des Vereins begutachtet. In der nächsten Sitzung
des Bauausschusses sollen die Situation und die Maßnahmen für einen optimalen
Spielbetrieb in der Bingerbrücker Halle näher erläutert werden. Birgit
Collin-Langen ist zuversichtlich, "dass kurzfristig alles hergerichtet
werden kann".
Bei der vierköpfigen Mannschaft ist aber erst einmal Abschiedsschmerz
angesagt, bevor es weiter gehen kann: Julia Lutz wird die Mannschaft verlassen.
Sie hat sich die Entscheidung allerdings nicht leicht gemacht und "bis
zum letzten Moment überlegt, ob ich bleibe". Sie entschied sich dann aber
doch für den Wechsel nach Watzenborn, "denn die Erste Liga ist ein bisschen
zu hoch für mich, ich bin ja kein Profi", erklärt die Meisterin.
Der momentane Rummel ist für sie "etwas ganz Neues", den sie aber gemeinsam
mit ihren Teamkolleginnen genießt. Ebenfalls mit von der Partie beim Empfang
war Joachim Lautebach, Abteilungsleiter Tischtennis bei der Hassia Bingen.
In den vergangenen zwölf Jahren hat er nur ein Spiel der Damen verpasst
und wird sie in der kommenden Saison wieder begleiten. Mit Neuzugang Ding
Yaping soll der Klassenerhalt gelingen. "Langfristig wollen wir uns in
der Ersten Liga etablieren", sagt Lautebach. Dafür sehe er gute Chancen.
Damit dies gelingt, müssen die Spielerinnen sich fit halten. Zwar ist
nach dem großen Erfolg eine kleine Atempause erlaubt - allzu lange darf
sie allerdings nicht dauern. In der Sommerpause stehen Turniere und Einzelmeisterschaften
auf dem Programm. Für Dana Hadacova geht es bereits nächste Woche zur
WM nach Japan, um ihre tschechischen Kollegen zu unterstützen. Während
der Saison stehen dann wieder zwei bis drei Trainingseinheiten täglich
an, denn zwischen Erster und Zweiter Liga "liegen Welten", bemerkt Lautebach,
der für Oberbürgermeisterin Collin-Langen ein "erprobter Weggefährte und
Förderer ist". Für sie ist der Erfolg der Hassia-Damen die beste Werbung
für den Tischtennissport in Bingen.
Zitat
"Für mich ist der Erfolg der Hassia-Damen die beste Werbung für den Tischtennissport
in Bingen."
Birgit Collin-Langen, OB.
Letzter Sieg für die Saison
BINGEN. Auch das letzte Saisonspiel in der Saison
2008/2009 der zweiten Tischtennis Bundesliga Süd der Damen gewann das
Team von Hassia Bingen auswärts beim Tabellenzweiten Homberger TS souverän
mit 6:1 Spielen.
Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann setzten sich, wie ihre Teamkolleginnen
Ying Zhang/Julia Lutz in vier Sätzen bei den beiden Eingangsdoppeln gekonnt
durch. Danach besiegte Abwehrkünstlerin Ying Zhang ihre Landsfrau auf
Homberger Seite Wen Wen Li, im Zeitspiel, das bereits Ende des zweiten
Satzes begann, eindrucksvoll in drei Sätzen. Dana Hadacova (3:1 und 3:0)
und Yüchun Zimmermann (3:1) gewannen ihre Partien, nur Julia Lutz unterlag
der Homberger Nummer 3 Christine Apel in vier knappen Sätzen.
Mit einer sehr eindrucksvollen Bilanz von 18 Siegen in 18 Spielen, 36:0
Punkte bei 108:21 Spielen steigt nun das Binger-Team in die erste Damen
Bundesliga auf. Zudem stellt Bingen mit Dana Hadacova (28:2 Spiele) die
beste Einzelspielerin der zweiten Liga und die Doppel Dana Hadacova/ Yüchun
Zimmermann sowie Ying Zhang/Julia Lutz belegen die Plätze eins und zwei
in der Doppelstatistik.
Die zweite Damenmannschaft von Hassia Bingen steht nach Saisonende auf
dem vierten Tabellenplatz in der Damen Regionalliga Südwest Gruppe ¾ und
hat damit den Sprung in die eingleisige Regionalliga der kommenden Saison
geschafft.
Zum Abschluss gab es einen 8:3 Auswärtssieg beim FC Queidersbach. Für
die Punkte zeichneten sich das Doppel Andrea Welz/Rebecca Matthes sowie
im Einzel Andrea Welz (2), Rebecca Matthes (2), Nadja Hoffmann (2) und
Ersatzspielerin Diana Sharif verantwortlich. Zum Saisonende belegt somit
das Regionalligateam den guten vierten Platz mit 22:14 Punkten.
Gleich zwei Spiele bestritt die dritte Damenmannschaft der Hassia am letzten
Spieltag in der Oberliga Südwest Gruppe 3. Am Samstag gab es eine deutliche
1:8 Niederlage im Rheinhessenderby gegen die TSG Drais.
Jedoch riss sich das junge Team am Sonntag nochmal zusammen und gewann
beim VfL Monzel im Rheinland mit 8:5 Spielen. Es punkteten für Bingen
die Doppel Ting Xiang/Rabea Becker und Clarissa Becker/Isabelle Roos sowie
im Einzel Ting Xiang (2), Clarissa Becker, Isabelle Roos und Rabea Becker
(2). Auch hier konnte das Team ihr Saisonziel mit Platz 4, bei 21:15 Punkte,
vollauf als erreicht ansehen. red
Neue Binger Zeitung / KW 17
1. Bundesliga Damen
Aufsteiger BfV Hassia Bingen verpflichtet
Ding Yaping und Nanthana Komwong
20.04.2009 - Ding Yaping zählt zu den Top-10-Spielerinnen
der 1. Bundesliga. Das Abwehr-Ass wechselt nach nur einem Jahr bei Hannover
96 zum Aufsteiger BfV Hassia Bingen. Auch Nanthana Komwong ist kein unbeschriebenes
Blatt, denn die Tailänderin spielte bereits beim DJK TuS Holsterhausen
und zuletzt bei den "Roten" in Hannover.
Bingen. Der BfV Hassia Bingen gehörte zwölf Jahre zu den Spitzenklubs
der 2. Bundesliga Süd der Damen, nun hat es endlich mit dem Aufstieg geklappt.
Auf eine Bilanz von 36:0 Punkten darf der Mainzer Verein stolz sein. Doch
nun betritt der BfV absolutes Neuland und das bedeutete für Abteilungsleiter
Joachim Lautebach und seine Mitstreiter ein hartes Stück Arbeit. "So stressig
habe ich es eigentlich nicht erwartet. Das Wichtigste war natürlich die
Mannschaft, denn wir wollten ein Team formen, das nicht gleich wieder
absteigt", erklärt Lautebach. Zusammen mit Sven Müller, ehemaliger Zweitligaspieler
des TV 1879 Hilpoltstein, Freund der Bingener Nummer vier, Julia Lutz,
und Student im Sportmanagement sowie Trainer Frank Liesenfeld glückte
die Verpflichtung von Ding Yaping (Foto unten) und Nanthana Komwong. Komwong,
die für drei Einsätze pro Halbserie gewonnen werden konnte, nimmt Platz
61 der Weltrangliste ein. Große Sympathien wurden in Hannover Ding Yaping
entgegengebracht, die nach einer Zweitligaserie beim TTC Langweid, sich
mit einer eindrucksvollen 21:8-Bilanz in der 1. Liga zurück meldete. Die
Mannschaft wird von der stärksten Zweitligaakteurin der Saison 2008/2009,
der 25-jährigen Tschechin Dana Hadacova (28:2-Bilanz) sowie den langjährigen
Stammkräften Zhang Ying (18:7) und Yüchun Zimmermann (18:1) komplettiert.
"Mit diesen Spielerinnen hoffen wir konkurrenzfähig zu sein und unser
angestrebtes Ziel zu realisieren. Das Interesse im Umfeld und die Unterstützung
der Stadt Bingen sind vorhanden, so dass wir sehr optimistisch sind",
erklärt der Abteilungsleiter.
Homepage des DTTB / 20.04.2009
Hassia verpflichtet weitere Top-Spielerin
Thailänderin Nanthana Komwong spielt für Bingen in der Ersten Liga
/ Nummer 61 der Tischtennis-Weltrangliste
Vom 20.04.2009 BINGEN (MH). Mit einem Paukenschlag
haben die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen ihre Personalplanungen
für die neue Saison in der Ersten Liga abgeschlossen: Von Bundesligist
Hannover 96 kommt die thailändische Nationalspielerin Nanthana Komwong,
aktuelle Nummer 61 der Weltrangliste.
Zum Vergleich: Das bisherige Hassia-Ass Dana Hadacova rangiert "nur" auf
Position 161 der Weltrangliste. Im Gegensatz zur zurzeit besten Erstliga-Spielerin
Ding Yaping, die die Hassia vor knapp drei Wochen ebenfalls von den 96erinnen
verpflichtet hatte, ist Komwong als "Ergänzungsspielerin" eingeplant.
"Das heißt, dass sie maximal zwei oder dreimal pro Halbserie eingesetzt
werden wird", erläutert Manager Joachim Lautebach. "Und zwar in den Spielen,
die wir unbedingt gewinnen müssen." Yaping soll immerhin zwölf bis 14
der 18 Partien in der Eliteliga für die Bingerinnen bestreiten.
Die spektakuläre Neuverpflichtung kam zustande dank
der guten Kontakte von Sven Müller, Freund der scheidenden Hassia-Spielerin
Julia Lutz, zum Deutschen Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf sowie zu Damen-Nationaltrainer
Jörg Bitzigeio. Bitzigeio hatte der Hassia den Tipp gegeben und ihr die
28-Jährige wärmstens empfohlen. Komwong hat in der gerade abgelaufenen
Erstliga-Saison vier Partien für Hannover absolviert und dabei im Einzel
je zwei Siege und zwei Niederlagen eingefahren. Im Jahr davor hatte sie
mit einer 16:13-Bilanz im Einzel und einer 10:6-Bilanz im Doppel erheblichen
Anteil daran, dass die DJK TuS Holsterhausen mir ihr als Nummer eins am
Ende hinter den Topteams FSV Kroppach, 3B Berlin Tischtennis und TV Busenbach
Rang vier schnappte. In der Einzelrangliste belegte sie damals Platz neun,
vor deutschen Nationalspielerinnen wie Elke Schall (12.) oder Nicole Struse
(14.). Die beste thailändische Tischtennis-Spielerin trainiert mehrere
Wochen im Jahr mit der deutschen Nationalmannschaft in Düsseldorf und
ist ansonsten oft für den thailändischen Verband bei internationalen Turnieren
auf Achse. Auch bei der anstehenden WM in Yokohama geht die Dame, die
nur englisch spricht, nach AZ-Informationen an den Start.
"Nanthana kann uns helfen, die Klasse zu halten", sagt Lautebach, der
die "Neue" noch nicht persönlich kennt. "Wir wollen uns in der Bundesliga
etablieren. Als Aufsteiger hat man es sehr schwer - trotz unserer Dominanz
in der Zweiten Liga hätten wir mit der alten Aufstellung keine Chancen
gehabt - aber mit Ding Yaping und Komwong haben wir ganz gute Voraussetzungen."
Da es sich bei Komwong um eine Penholder-Blockspielerin handelt, haben
die Bingerinnen jetzt mit Abwehr (Ying Zhang und Ding Yaping), Block-Angriff
(Yüchun Zimmermann) und Spin-Angriff (Hadacova) alle Spielrichtungen vertreten.
Dies eröffnet ihnen Variationsmöglichkeiten.
Ding Yaping, Komwong, Hadacova, Zhang und Zimmermann - so könnte die Aufstellung
für die neue Runde aussehen. Wobei es gut möglich ist, dass Zhang und
Zimmermann an Position eins und zwei im Regionalliga-Team gemeldet werden,
um sich dann irgendwann in der "Ersten" festzuspielen. "Sie sind auf alle
Fälle fester Bestandteil der Mannschaft und kriegen ihre Einsätze", betont
Lautebach. Allerdings dürfen die beiden nicht aus der EU kommenden Ausländerinnen,
Komwong und Zhang, nie gleichzeitig agieren. Da die Nummer eins laut den
Statuten kein Doppel spielen darf, bilden wohl die eingespielten und bestens
harmonierenden Hadacova/Zimmermann das Hassia-Doppel.
"Das Spielsystem in der Bundesliga mit den Dreiermannschaften kommt uns
gar nicht gelegen", stellt Joachim Lautebach klar. "Mit dem alten Bundessystem
mit Viererteams, das wir seit zwölf Jahren in der Zweiten Liga gewohnt
sind, wäre es möglich gewesen, eine junge deutsche Spielerin wie Julia
Lutz einzubauen - so aber nicht." Da der Hassia-Manager mit seiner Kritik
nicht allein auf weiter Flur steht, sind die Hoffnungen offensichtlich
nicht ganz unberechtigt, dass der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) in
der übernächsten Saison in der Eliteliga wieder zum altbewährten System
zurückkehrt.
| Allgemeine Zeitung |
20.04.2009 |
Sahnehäubchen auf überragende Saison
Tischtennis-Frauen der Hassia steigen ohne Punktverlust in Erste Liga
auf / 6:1 beim Tabellenzweiten Homberg
Vom 20.04.2009 Von Michael Heinze HOMBERG. Mit einem
glasklaren 6:1-Erfolg beim ärgsten Rivalen Homberger Turnerschaft haben
die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen gestern Nachmittag das Sahnehäubchen
auf eine geniale Saison gesetzt. Der Meister beendet die Runde mit 36:0
Punkten, neun Zählern Vorsprung auf die HTS und einem sensationellen Spielverhältnis
von 108:21.
Ob die Hassia-Bosse sich die Abschlusstabelle ausschneiden, einrahmen
und sie an exponierter Stelle aufhängen, ist nicht bekannt. Jedenfalls
haben sie allen Grund, auf ihre Zelluloidcracks mächtig stolz zu sein.
Vor 47 Zuschauern in Homberg lieferten Dana Hadacova und Co. noch einmal
eine Gala-Vorstellung ab. Ohne ihre erstligaerfahrene Spitzenspielerin
Na Yin, die wegen einer noch nicht auskurierten Verletzung wie erwartet
passen musste, hatten die Nordhessinnen gegen das bärenstarke Quartett
vom Rhein-Nahe-Eck zu keinem Zeitpunkt eine reelle Siegchance. Auch wenn
durchaus ein paar umkämpfte Spiele dabei waren.
Den einzigen Punkt auf Seiten der Hassia gab Julia Lutz ab, die in ihrem
Abschiedsspiel im hinteren Paarkreuz gegen Christine Apel mit 9:11, 11:6,
7:11 und 9:11 unterlag. Im Doppel an der Seite von Ying Zhang setzte sich
die 23-Jährige allerdings in vier knappen Sätzen gegen die Paarung Wen
Wen Li/Apel durch.
Ebenfalls in vier Sätzen, aber deutlich klarer, entschieden Dana Hadacova/Yüchun
Zimmermann ihr Doppel gegen Magdalena Gorowska/Lena Krapf zu ihren Gunsten.
Im Einzel ließ Hadacova weder beim 11:6, 11:4, 13:15 und 11:7 gegen Gorowska
noch beim 15:13, 11:7 und 11:9 gegen Li etwas anbrennen. Deutliche Siege
fuhren auch Zhang (3:0 gegen Li) und Zimmermann (3:1 gegen Krapf) ein.
Wobei der Unparteiische im Duell der Abwehrstrateginnen Zhang und Li beim
Stand von 1:0 und 10:7 im zweiten Satz für Zhang auf Zeitspiel entschied.
"Zhang hat das Ding souverän nach Hause gebracht", freute sich Hassia-Tischtennis
Manager Joachim Lautebach. Den zweiten Satz gewann die 35-Jährige mit
11:8, den dritten gar mit 11:6.
"Erfreulich, dass die Mannschaft so ungefährdet durch die Saison marschiert
ist", resümierte Lautebach, bevor es mit den Spielerinnen, die in dieser
Zusammensetzung in der Ersten Liga nicht mehr auflaufen werden, zum Abschlussessen
in die Gaststätte am heimischen Hessenhaus ging.
Zitat
"In der kommenden Runde werden Kantersiege in der mit Weltklasse-Athletinnen
nur so gespickten Eliteliga ganz sicher die Ausnahme sein."
Joachim Lautebach, Hassia-Tischtennis-Manager.
| Allgemeine Zeitung |
20.04.2009 |
Champion will mit makelloser Weste
ins Ziel
Zukünftiger Tischtennis-Erstligist Hassia Bingen muss noch beim Zweiten
Homberger Turnerschaft antreten
Vom 18.04.2009 BINGEN. Noch einmal Vollgas geben
wollen die Tischtennis-Spielerinnen von Champion Hassia Bingen zum Saison-Finale
in der Zweiten Bundesliga Süd am Sonntag (14 Uhr) beim Tabellenzweiten
Homberger Turnerschaft.
Von Michael Heinze "Auch wenn wir als Meister feststehen, werden wir mit
voller Motivation rangehen und uns in diesem Spitzenspiel auf keinen Fall
hängen lassen", kündigt Hassia-Manager Joachim Lautebach an. Der 57-Jährige
geht fest davon aus, dass das Quartett vom Rhein-Nahe-Eck im 18. Saisonspiel
den 18. Sieg einfährt. Beim relativ knappen 6:3-Erfolg der Hassia in der
Vorrunde war die Homberger Spitzenspielerin Na Yin an allen Gegenpunkten
beteiligt. In der Rückrunde hat die Chinesin nach einer Operation bis
jetzt nur zwei Spiele bestritten, seit dem 11. Januar kam sie gar nicht
mehr zum Einsatz.
Ohne Na Yin dürfte die Hassia relativ leichtes Spiel haben. "Die Mannschaft
hat das Ziel, die Saison ohne einen einzigen Verlustpunkt zu beenden",
sagt Lautebach. "Das wäre ein Riesenergebnis." Und ein toller Abschied
für Julia Lutz, die bekanntlich zum Ligarivalen NSC Watzenborn-Steinberg
wechselt.
Am Samstag lädt die 23-Jährige ihre Teamkolleginnen Dana Hadacova, Ying
Zhang und Yüchun Zimmermann sowie Frank Liesenfeld, Sven Müller, Petra
Steyer und Lautebach vom Betreuerstab zum Brunch in ihre Wohnung im Heidelberger
Stadtteil Ziegelhausen ein. Hadacova kommt direkt von einem internationalen
Turnier im österreichischen Linz an den Neckar. Anschließend trainiert
das Team noch einmal in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums,
bevor es am Sonntag nach Homberg geht.
Am Montag um 13 Uhr wird das Meisterteam von der Binger Oberbürgermeisterin
Birgit Collin-Langen auf der Burg Klopp empfangen. Hadacova fliegt noch
am gleichen Abend vom Frankfurter Rhein-Main-Flughafen nach Tschechien,
wo sie mit ihrer Nationalmannschaft einen Vorbereitungslehrgang auf die
Einzel-WM in Yokohama bestreitet. Am Donnerstag fliegt die beste Spielerin
der Zweiten Bundesliga Süd zu den Weltmeisterschaften nach Japan, die
vom 28. April bis 5. Mai stattfinden. Im Sommer wird Hadacova einen mehrwöchigen
Trainingslehrgang in China absolvieren.
Nach China wird es in der Sommerpause auch Zhang und Zimmermann ziehen,
die in der Heimat ihre Eltern besuchen wollen. Ihren Top-Zugang Ding Yaping
wird die Hassia vermutlich erst wenige Wochen vor dem Saisonstart offiziell
präsentieren.
Qualifikation greifbar nahe
Das Frauen-Regionalliga-Team der Hassia will am Sonntag (10 Uhr) mit einem
Sieg bei Absteiger FC Queidersbach die Qualifikation für die eingleisige
Tischtennis-Regionalliga endgültig perfekt machen. Selbst im mehr als
unwahrscheinlichen Fall einer 0:8-Pleite wäre die Hassia qualifiziert.
Es sei denn, das Duell der Rivalen zwischen der SG Kirchberg/TuS Rhaunen
gegen TTV Rimlingen-Bachem endet 8:6 oder 8:5.
In der Tischtennis-Oberliga Südwest der Frauen kann sich Hassia 3 mit
zwei Punkten beim Saison-Finale am Samstag (15:30 Uhr) gegen den Dritten
TSG Drais und am Sonntag (10 Uhr) beim Achten VfL Monzel Platz vier in
der Abschlusstabelle sichern.
| Allgemeine Zeitung |
18.04.2009 |
Finale gegen Heidesheim
Vom 23.04.2009 BINGEN (MH). Im Endspiel um den Pokal
des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) der Frauen bekommt es
Oberligist TSG Heidesheim mit dem Regionalligisten Hassia Bingen II zu
tun.
Im zweiten Halbfinale setzte sich der Zweitliga-Unterbau der Hassia gegen
Verbandsliga-Vizemeister TSG Drais II wie erwartet klar und deutlich mit
4:0 durch. Andrea Welz bezwang Karin Dietrich mit 11:4, 11:6 und 11:6,
Petra Steyer gewann gegen die frühere Rheinhessenmeisterin Irmgard Becker
nach holprigem Beginn und hartem Kampf mit 6:11, 11:5, 6:11, 11:9 und
11:8 und Rebecca Matthes hielt Ayse At mit 11:9, 11:6 und 11:8 nieder.
Den entscheidenden Punkt ergatterte das Doppel Welz/Matthes durch einen
11:7, 12:10 und 11:8-Erfolg gegen Dietrich/At. Für die Hassia spielte
erstmals in dieser Saison die ehemalige Zweitliga-Spielerin Steyer. Nach
monatelanger Verletzungspause gewann die 38-Jährige ihr Einzel zur vorentscheidenden
2:0-Führung.
Das Pokalfinale steigt am Sonntag, 17. Mai, 16 Uhr, in der Sporthalle
der Berufsbildenden Schule in Alzey.
| Allgemeine Zeitung |
23.04.2009 |
Oberliga-Frauen landen auf viertem
Platz
Tischtennis-Runde endet für dritte Hassia-Mannschaft mit 8:5-Sieg in
Monzel und 1:8-Niederlage gegen TSG Drais
Vom 22.04.2009 BINGEN/MONZEL (MH). Nach einer klaren
1:8-Niederlage im Rheinhessen-Derby gegen die TSG Drais und einem knappen
8:5-Erfolg bei Aufsteiger VfL Monzel haben die Tischtennis-Frauen von
Hassia Bingen III die Saison in der Oberliga Südwest mit 21:15 Punkten
auf einem ordentlichen vierten Platz abgeschlossen.
Hassia Bingen III - TSG Drais 1:8. - "Die gesamte Mannschaft hatte
einen rabenschwarzen Tag erwischt, alle vier Spielerinnen waren total
neben der Spur", klagte Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld, dessen Mädels
bereits in der Hinrunde eine 4:8-Niederlage gegen die TSG hatten einstecken
müssen. Gleich fünf Begegnungen verloren die Bingerinnen glatt in drei
Sätzen. Rabea Becker schaffte es bei ihrer Niederlage gegen Jennifer Glöckner
immerhin in den vierten Satz. Ting Xiang zog gegen Christine Preußinger
nach 2:0-Satzführung noch mit 11:13 im Entscheidungssatz den Kürzeren,
Isabelle Roos musste sich Sina Selzer 5:11 im fünften Satz beugen. Besser
machte es Clarissa Becker, die ihren Farben durch einen hauchdünnen 11:9-Erfolg
im Entscheidungssatz gegen Preußinger zumindest noch den Ehrenpunkt sicherte.
VfL Monzel - Hassia Bingen III 5:8. - Entscheidend war, dass die
erneut ohne Diana Sharif aufgelaufenen Bingerinnen drei der fünf Fünfsatzspiele
für sich entschieden - und zwar durch Clarissa Becker/Isabelle Roos, Roos
und Rabea Becker. Außerdem punkteten Ting Xiang/Rabea Becker im Doppel
sowie Rabea Becker Xiang (3:0 und 3:1) sowie Clarissa Becker im Einzel.
Liesenfelds Saisonfazit lautet: "Hinter uns liegt eine Saison mit sehr
vielen Problemen und Hindernissen. 9:9 Punkte nach der Vorrunde waren
eine durchwachsene Zwischenbilanz. Dass trotzdem noch der vierte Platz
dabei herausgesprungen ist, zeigt, dass sich diese Truppe auf dem richtigen
Weg befindet."
Mit einer 38:4-Bilanz (Leistungszahl 5,95) ist Ann-Kathrin Ditschler von
Vizemeister TSG Heidesheim viertbeste Einzelspielerin der Liga. Ebenfalls
unter den Top 20 sind Diana Sharif (Hassia Bingen III/16:6/4,77) auf Rang
sechs, Rabea Sauer (TSG Heidesheim/22:19/3,17) auf Rang 16 und Ting Xiang
(Hassia Bingen III/18:15/3,06) auf Rang 20 zu finden.
Die Bingerinnen Clarissa Becker (12:12/2,75), Mai Xiang (8:11/2,42), Rabea
Becker (15:12/2,22) und Isabelle Roos (20:23/1,65) folgen auf den Plätzen
24, 27, 34 und 41. Die Heidesheimerinnen Maxi Eppelmann (24:20/2,34) und
Amelie Mayer (24:15/2,31) nehmen die Positionen 29 und 31 ein.
Ditschler/Mayer (14:2/+12) sind das beste Doppel der Oberliga, Eppelmann/Sauer
(9:8/+1) liegen auf einem guten elften Platz. Dazwischen rangieren die
Binger Duos Rabea Becker/Ting Xiang (8:4/+7) sowie Sharif/Mai Xiang (3:1/+2)
auf den Plätzen sieben und acht.
| Allgemeine Zeitung |
22.04.2009 |
Hassia II auch in neuer Regionalliga
Tischtennis-Frauen erreichen das Saisonziel
Vom 21.04.2009 QUEIDERSBACH (MH). Durch einen deutlichen
8:3-Erfolg beim Vorletzten FC Queidersbach haben die Tischtennis-Spielerinnen
von Hassia Bingen II die letzten Zweifel beseitigt: In der kommenden Runde
wird das Team in der neu installierten eingleisigen Regionalliga Südwest
auf Punktejagd gehen.
Neben den Bingerinnen haben sich auch die Tischtennisfreunde Frankenthal,
der TTC Mülheim-Urmietz/Bahnhof und der TTV Rimlingen-Bachem für die neue
Liga qualifiziert. Meister TTSV Saarlouis-Fraulautern II kann sich in
den Aufstiegsspielen sogar noch für die Zweite Liga qualifizieren.
Die Queidersbacherinnen hatten der Hassia nur bis zum Spielstand von 3:4
etwas entgegen zusetzen. Bis dahin war es richtig eng. In den folgenden
vier Einzeln ließ der klare Favorit auch ohne die beruflich verhinderte
Julia Minor nichts mehr anbrennen und punktete durch Rebecca Matthes (3:0
gegen Daniela Stauch), Nadja Hoffmann (3:1 gegen Yvonne Syga), Diana Sharif
(3:1 gegen Elisabeth Simonis) und Andrea Welz (3:0 gegen Syga). Zuvor
hatten bereits Matthes (3:1 gegen Elena Süs), Welz (3:1 gegen Stauch)
und Hoffmann (3:1 gegen Simonis) im Einzel sowie Welz/Matthes durch einen
glatten Dreisatzsieg im Doppel über Süs/Simonis ihre Partien siegreich
gestaltet.
"Ersatzspielerin Diana Sharif haben wir das vierte Mal mitspielen lassen,
sie hat ihre Aufgabe gut erfüllt", lobte Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld.
"Herausheben kann man sicherlich auch Rebecca Matthes, die gegen Süs -
die eine wirklich Gute ist - in vier Sätzen gewonnen hat. Das zeigt, dass
Rebecca vor den anstehenden Deutschen Jugendmeisterschaften in richtig
guter Form ist." Erfreulich war auch die Tatsache, dass Hoffmann in ihrem
letzten Spiel für die Hassia im Einzel ungeschlagen blieb. "Dass Nadja
sich so verabschiedet, ist schon toll, nachdem es in dieser Saison nicht
immer so gut bei ihr lief."
Liesenfelds Saisonfazit: "Die Vorrunde war mit 9:9 Punkten schon ein bisschen
enttäuschend für uns alle. Aber als es in der Rückrunde darauf ankam,
haben sich die Spielerinnen in den Auswärtsspielen gegen die direkten
Konkurrenten Mülheim-Urmitz/Bahnhof und Rimlingen-Bachem zusammengerissen
und mehr als ihre Leistung abgerufen. Man muss schon sagen, dass das überzeugend
war."
Ranglisten-Platzierungen
In der Rangliste der besten Einzelspielerinnen belegt die Binger Nummer
eins Andrea Welz (31:11 Spiele / Leistungszahl 4,76) Position sieben.
Mit Julia Minor (19:16 / 3,51 / Platz 19) und Rebecca Matthes (25:10 /
3,11 / Platz 23) sind zwei weitere Hassiatinnen unter den Top 25 zu finden.
Nadja Hoffmann (11:22 / 1,15) rangiert auf Platz 43.
In der Doppelrangliste sind Andrea Welz/Rebecca Matthes mit 14 Siegen
bei nur zwei Niederlagen das Maß aller Dinge in der Regionalliga Südwest.
Julia Minor/Nadja Hoffmann liegen mit einer 4:7-Bilanz im unteren Drittel
des Rankings.
| Allgemeine Zeitung - Mainz |
21.04.2009 |
Damen-Oberlga Südwest Gruppe
3
Hassia Bingen III - TSG Drais 1:8. - "Die
Hassia" war ersatzgeschwächt und ist ohne Diana Sharif an Brett eins und
eine weitere Spielerin angetreten", räumte die Mainzer Spielführerin,
Jennifer Glöckner, ein. "Aber auch das Hinspiel haben wir schon sehr deutlich
gewonnen - irgendwie liegen die Bingerinnen uns." Besonders gut lief es
bei den Gästen in den Eröffnungsdoppeln. Anke Friedrich und Christine
Preußinger sowie Sina Selzer und die Teamchefin gewannen sämtliche Sätze
im "Doppelschneider". Dennoch sahen die Zuschauer noch drei spannende
Spiele. Von diesen Vergleichen verlor nur Preußinger gegen Clarissa Becker.
| Allgemeine Zeitung |
21.04.2009 |
In Rückrunde enttäuschend
Vom 18.04.2009 BINGEN (MH). Eine enttäuschende Rückrunde
legt Hassia Bingen IV in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der
Frauen hin. Das 3:7 gegen Tabellenführer TuS Sörgenloch war bereits die
siebte Niederlage im elften Spiel.
Dabei lief es wie schon so oft in dieser Saison: Die Hassia musste auf
eine wichtige Spielerin verzichten, diesmal fehlte die an Nummer zwei
geführte Lucia Fickinger. Und erneut verließ die alles überragende Melanie
Seligmann als einzige Bingerin die Platte als Siegerin. Erst gewann die
29-Jährige ihr Doppel an der Seite von Miriam Lott in drei Sätzen gegen
Lydia Meier/Ricarda Berz, dann gab sie im Einzel nacheinander Jeanette
Braun (3:1) und Meier (3:0) das Nachsehen. Den übrigen drei Hassiatinnen
Miriam Lott, Janine Raese und Edda Klöß gelangen gegen den frisch gebackenen
Meister zusammen gerade Mal zwei Satzgewinne, die beide auf das Konto
der 65 Jahre Klöß (im Einzel gegen Bozena Morawin-Kosytorz) gingen.
Zum Saisonfinale am Mittwoch (20.30 Uhr) beim TTC Bubenheim begegnen die
Bingerinnen einem Gegner auf Augenhöhe - das Hinspiel gewannen sie mit
7:3.
| Allgemeine Zeitung |
18.04.2009 |
RTTV-Pokal: Damen A-Klasse 2008/2009
Halbfinale: Hassia Bingen 2. - TSG
Drais 2. 4:0
Andrea Welz - Karin Dietrich 3:0 / 11:4/11:6/11:6
Petra Steyer - Irmgard Becker 3:2 / 6:11/11:5/6:11/11:9/11:8
Rebecca Matthes - Aye At 3:0 / 11:9/11:6/11:8
A. Welz/R. Matthes - K. Dietrich/A. At 3:0 / 11:7/12:10/11:8
Der Vater des Erfolgs
11.04.2009 - BINGEN (rer). Die Frauen-Mannschaft von Hassia Bingen spielt
ab der nächsten Saison in der Ersten Tischtennis-Bundesliga. Am vergangenen
Wochenende holte das Team Dana Hadacova, Ying Zhang, Yüchun Zimmermann
und Julia Lutz die letzten notwendigen Punkte und ist einen Spieltag vor
Saisonende nicht mehr einzuholen. Der Vater des Erfolgs heißt Joachim
Lautebach, seit Jahren Manager der Tischtennis-Abteilung bei Hassia Bingen.
Für den 57-jährigen Hauptschullehrer wird damit ein Traum wahr. In den
vergangenen Wochen und Monaten, in denen sich der Aufstieg immer mehr
als wahrscheinlich ankündigte, hat er sich zusammen mit Sven Müller
und Frank Liesenfeld intensiv um die notwendige Verstärkung des Teams
für die Erste Liga gekümmert und dafür unzählige Gespräche und Verhandlungen
geführt. Mit der Verpflichtung der "Tischtennis-Legende" Ding Yaping,
der ehemaligen Nummer zehn der Frauen-Weltrangliste, ist der Hassia ein
echter Coup gelungen. Joachim Lautebach, unserem "Kopf der Woche", und
seinen Mitstreitern ist es maßgeblich zu verdanken, dass es in Bingen
ab dem Spätsommer erstmals Erstliga-Sport zu sehen gibt.
| Allgemeine Zeitung |
11.04.2009 |
Aufstieg in 1. Bundesliga perfekt
Tischtennis-Damen der BFV Hassia Bingen haben es beim letzten Heimspiel
geschafft
Die Tischtennis-Damen der BFV Hassia Bingen haben
es geschafft! Sie machten am vergangenen Samstag den Aufstieg in die erste
Bundesliga perfekt. Erstmals spielt damit nun eine Binger Mannschaft in
der höchsten deutschen Liga. Ein schöner Erfolg, auch mit Blick darauf,
dass die BFV Hassia im kommenden Jahr 100-jähriges und die Tischtennis-Abteilung
75-jähriges Jubiläum feiert.
BINGEN (jow) - Der entscheidende Punkt zur vorzeitigen Meisterschaft in
der 2. Liga Süd und zum Aufstieg gelang den Binger Damen am vergangenen
Samstag beim 6:3-Sieg über die Damen des TV 1881 Altdorf - den entscheidenden
Punkt holte die Hassiatin Dana Hadacova im Duell gegen Andrea Schiel.
Fast 300 Zuschauer waren in die Bingerbrücker Halle kommen, um dieses
letzte Heimspiel der Saison zu sehen. Die Partie war ein echtes Spitzenspiel
und wird in die Annalen des Tischtennis-Verbands Rheinhessen eingehen.
Von Beginn an war die Stimmung unter den Besuchern auf dem Siedepunkt
und die Anspannung unter den Spielerinnen fast greifbar. Entsprechend
groß war die Erlösung, als Hadacova beim Stand von 4:3 gleich den ersten
Matchball mit einer knallharten Vorhand verwandelte! Da kassierte Yüchun
Zimmermann auch gern eine Gelbe Karte für Unsportlichkeit, als sie im
schier grenzenlosen Jubel der Zuschauer ihre Gegnerin kurz stehen ließ,
ihre Platte verließ und der jubelnden Tschechin in die Arme fiel. Matchwinnerin
war Yüchun Zimmermann. Sie gewann beide Einzel glatt mit 3:0 und siegte
an der Seite von Hadacova auch im Doppel. Vorentscheidend war ihr Sieg
gegen Angstgegnerin Martina Smistikova, die ihr im Hinspiel die einzige
Niederlage der gesamten Saison zugefügt hatte, zum zwischenzeitlichen
4:1.
Wie Zimmermann gewann auch Hadacova beide Einzel. Den sechsten Punkt steuerte
Abwehrspezialistin Ying Zhang gegen Schiel bei. Ausgerechnet Julia Lutz,
die in der Rückrunde bisher alle Gegnerinnen besiegte, ging in ihrem letzten
Spiel in Bingen leer aus. Ihr Abschied wurde zu einer sehr emotionalen
Angelegenheit, bei der so manche Träne floss.
"Diesmal war einfach alles perfekt!", freut sich Joachim Lautebach, Abteilungsleiter
der Hassia-Tischtennisabteilung. Den Weggang von Julia Lutz zu Watzenborn-Steinberg
bedauert er zwar, "aber ich kann sie gut verstehen, denn sie ist eine
ausgezeichnete Zweitligaspielerin." Mit beteiligt an ihrem Wechsel ist
der Modus in der ersten Bundesliga mit nur einem Doppel und maximal vier
Einzeln bei einem Paarkreuz.
"Wir wollen uns nun in dieser anderen Dimension mit lauter TOP 50-Weltranglistenspielerinnen
etablieren und dann schauen, was 2010/2011 passieren kann", blickt Lautebach
in die bevorstehende Bundesliga- Saison. Beim Klassenerhalt mithelfen
soll die 41-jährige Ding Yaping, aktuelle Nr. 4 der Joola-Rangliste. "Sie
ist eine sehr gute Spielerin und auch menschlich absolut in Ordnung",
weiß Lautebach und ist sicher: "Daspasst!" Bleibt die Frage nach dem Spielort
für die Erstligasaison. Wegen der Stimmung und besonderen Atmosphäre würde
Lautebach die Halle der Grundschule am Mäuseturm bevorzugen.
Auch Bürgermeister Thomas Feser, der nach dem Spiel zu den ersten Gratulanten
gehörte, versicherte, dass alle Anstrengungen dahin gehen müssen, dem
Verein für das "Abenteuer Bundesliga" eine geeignete Halle zur Verfügung
zu stellen. Sein Vorschlag wäre die Büdesheimer Rundsporthalle. Doch die
müsste dafür erst rundum saniert werden.
Beim zweiten Spiel am Wochenende am Sonntag beim NSC Watzenborn-Steinberg
siegten die Hassiatinnen 6:1 . Das letzte Saisonspiel findet am 19. April
beim Tabellenzweiten in Homberg/Efze statt.
Binger Wochenblatt / 09.04.2009
Bundesliga - wir kommen
Die Damen-Tischtennismannschaft der Hassia sichert sich frühzeitig
den Meistertitel und damit den Aufstieg
BINGEN. Es war spannend, sehr spannend und zeitweise
konnte man trotz der über 300 Zuschauer in der Bingerbrücker Mehrzweckhalle
fast die berühmte Stecknadel zu Boden fallen hören - bis dann der entscheidende
Punkt gemacht war und die erste Damen-Tischtennismannschaft der Hassia
am drittletzten Spieltag, gegen den TV Altdorf, vorzeitig den Meistertitel
in der zweiten Bundesliga- Süd holte und damit den Aufstieg perfekt machte.
Mit 6:3 holten Ying Zhang, Dana Hadacova, Julia Lutz und Yüchun Zimmermann
sogar mehr als den einen entscheidenden Punkt, den sie zur Erfüllung des
Traums benötigten.
Neue Binger Zeitung / KW 15
Altdorfer Abschiedstour:
Großer Kampf beim Spitzenreiter
BINGEN - Selten war die Gemütsverfassung zweier
Mannschaften so konträr. Hassia Bingen machte mit einem 6:3 gegen den
TV Altdorf den Aufstieg in die Tischtennis-Bundesliga perfekt und wurde
überschwänglich gefeiert.
Tristesse dagegen bei Altdorf, das nach vier erfolgreichen Jahren durch
einen Entscheid der Mehrheit seiner Abteilung die Zweite Liga verlassen
muss (Die NZ berichtete ausführlich).
Andrea Schiel, Larisa Stancu, Fulya Özler und Martina Smistikova zeigten
nochmals, was sie alles draufhaben, boten dem Tabellenführer einen tollen
Kampf und hätten ein Unentschieden durchaus verdient gehabt. Eine Zukunft
scheinen wenigstens die Spielerinnen zu haben. Drei von ihnen sollen bei
anderen Vereinen untergekommen sein. wow
Hassia Bingen - TV Altdorf 6:3 - Zhang/Zimmermann - Özler/Smistikova
1:3; Hadacova/Lutz - Stancu/Schiel 3:1; Hadacova - Özler 3:0; Zhang -
Schiel 3:0; Lutz - Stancu 1:3; Zimmermann - Smistikova 3:1; Hadacova -
Schiel 3:1, Zhang - Özler 0:3; Zimmermann - Stancu 3:0.
07.04.2009 / Nürnberger Zeitung
NSC ohne Chance
Meister gewinnt 6:1 in Watzenborn-Steinberg - Bär und Lutz bieten spannendes
Match
Vom 06.04.2009 GIESSEN (wei). Gegen den verlustpunktfreien
Spitzenreiter der 2. Tischtennis-Bundesliga Süd gab es kaum etwas zu holen.
Die Damen des NSC Watzenborn-Steinberg unterlagen Hassia Bingen mit 1:6.
Seit Samstag steht Bingen als Aufsteiger ins Oberhaus fest. Bei der Meisterschaftsfeier
haben sich die Hassia-Spielerinnen aber wohl zurückgehalten, denn am Tag
danach zeigten sie einen überzeugenden Auftritt in Pohlheim. Sie wurden
eindeutig ihrer Favoritenrolle gerecht - in einer Partie, bei der es für
beide Teams um nichts mehr ging.
NSC W.-Steinberg - Hassia Bingen 1:6: Im Doppel traten die Gäste
mit ihrer Stammbesetzung an. Der NSC stellte hingegen um. Angelina Gürz,
die durch ihr Abitur einen erheblichen Trainingsrückstand hat, agierte
an der Seite von Désirée Czajkowski. Dieses Duo war ohne Chance gegen
Ying Zhang und Julia Lutz. Besser lief es für Inka Dömges und Tatjana
Bär. Trainer Markus Reiter sagte zu deren Auftritt: "Dieses Spiel war
knapp. Es gab eine realistische Siegchance. In den ersten beiden Sätzen
haben wir 8:5 und 8:6 geführt und dann beide zu acht verloren." So hatten
nach vier Durchgängen Dana Hadacova und Yüchun Zimmermann die Nase vorn.
Im Einzel trat Zimmermann nicht mehr an. Andrea Welz aus der Binger Regionalliga-Mannschaft
spielte an ihrer Stelle. Gegen diese hatte Désirée Czajkowski keine Mühe
und siegte im Schnelldurchgang. Damit holte sie den Punkt zum zwischenzeitlichen
1:4. Zuvor unterlag Angelina Gürz Dana Hadacova, während Inka Dömges in
der Begegnung mit Ying Zhang 2:1 führte. Die letzten beiden Sätze gingen
dann allerdings an die routinierte Defensivspielerin der Hassia.
"Das spektakulärste Match haben Tatjana Bär und Julia Lutz gezeigt. Tatjana
hat gut gespielt, aber im ersten Satz eine 10:8-Führung abgegeben und
dann 14:16 verloren. Das kostete sie letztlich den Sieg." So bilanzierte
Markus Reiter das brisante Aufeinandertreffen von der aus dem Team ausscheidenden
Bär mit ihrer Nachfolgerin in der Watzenborner Zweitliga-Mannschaft. Lutz
wechselt nach dieser Spielzeit zum NSC. Für sie gab es keine Perspektive
in Bingen, weil in der 1. Liga nur mit Dreierteams gespielt. Zudem verpflichtete
die Hassia kürzlich Ding Yaping.
Den Siegpunkt der Gäste errang Dana Hadacova. Diese baute ihre glänzende
Gesamtbilanz so auf 26:2 Spiele aus. Inka Dömges knickte in der Begegnung
mit der Tschechin im zweiten Satz um. Dennoch gewann sie diesen Durchgang
14:12. Schließlich musste Dömges nach einem 10:12 im vierten Durchgang
aber doch ihrer Gegnerin gratulieren.
Im Stenogramm: Gürz/Czajkowski - Zhang/Lutz 0:3 (-9/-4/-6), Dömges/Bär
- Hadacova/Zimmermann 1:3 (-8/-8/5/-5), Dömges - Zhang 2:3 (4/-4/9/-5/-2),
Gürz - Hadacova 1:3 (-7/-7/8/-9), Czajkowski - Welz 3:0 (2/2/5), Bär -
Lutz 2:3 (-14/9/-4/4/-5), Dömges - Hadacova 1:3 (-3/12/-8/-10) - Zuschauer:
50.
06.04.2009 / Gießener Anzeiger
Aufstieg in Erste Liga perfekt
Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen vorzeitig am Ziel ihrer Träume
Vom 06.04.2009 BINGERBRÜCK. Durch einen 6:3-Sieg
vor der Rekordkulisse von über 300 Zuschauern im Spitzenspiel der Zweiten
Bundesliga Süd gegen den TV Altdorf haben die Tischtennis-Frauen von Hassia
Bingen am Samstagabend die Meisterschaft und den Aufstieg in die Erste
Bundesliga perfekt gemacht. Das gestrige 6:1 in Watzenborn bedeutete das
i-Tüpfelchen.
Von Michael Heinze Die Uhr in der Sporthalle der Grundschule am Mäuseturm
zeigt 17.44 Uhr an. Die Hassia, der schon ein 5:5 zur Erfüllung ihres
großen Traumes gereicht hätte, führt mit 4:3. Gerade hat Ying Zhang im
vorderen Paarkreuz gegen die Türkin Fulya Özler glatt in drei Sätzen verloren.
An der anderen Platte führt Dana Hadacova gegen die Defensivspezialistin
Andrea Schiel mit 2:1 Sätzen. Im vierten Durchgang liegt die tschechische
Nationalspielerin mit 10:5 vorne. Ein winziger Punkt fehlt noch. Schiels
Aufschlag kommt zu lang. Hadacova, der zuvor beileibe nicht alles gelungen
ist und die den vorherigen Satz nur mit Dusel und dank einer Fehlangabe
ihrer Gegnerin gewonnen hat, lässt die Zelluloidkugel kommen. Dann zieht
sie eine Vorhand-Granate allererster Güte. Parallel in die freie Vorhand
von Linkshänderin Schiel. Die Dame mit dem blau-weißen Stirnband macht
gar keine Anstalten mehr, das Spielgerät zu blocken. Hadacova gewinnt
auch ihr zweites Einzel, nachdem sie zuvor bereits die türkische Nationalspielerin
Fulya Özler mit 3:0 abserviert hatte. Die Hassia führt mit 5:3. Sie hat
das Unentschieden sicher. In diesem Moment ist der Aufstieg perfekt.
Hadacova hüpft vor Freude so hoch in die Luft, dass ihr das Trikot aus
dem Rock nach oben schlupft. Sie ballt die Faust. Reckt den Daumen nach
oben. Strahlt wie ein Honigkuchenpferd. Nimmt die Glückwünsche entgegen.
Binnen Sekundenbruchteilen verwandelt sich die Halle in ein Tollhaus.
Die Leute erheben sich von ihren Sitzen. Im Stehen überschütten sie die
25-Jährige mit Beifall. An der anderen Platte soll Yüchun Zimmermanns
Spiel gegen Larisa Stancu beginnen: Aber Zimmermann läuft erst einmal
hinüber zu Hadacova und schließt sich den Umarmungen und Freudentänzen
an. Dafür nimmt sie gerne die Gelbe Karte in Kauf.
Dann ringt Zimmermann Stancu in drei Sätzen nieder, nachdem sie zuvor
bereits ihre Angstgegnerin Martina Smistikova mit 11:3, 12:10 und 11:9
besiegt hatte. "Wenn es um die Wurst geht, können wir Chinesinnen eben
wirklich beißen", schmunzelt Zimmermann später. Relativ kurzen Prozess
hatten auch Zhang (3:0 gegen Schiel), Hadacova (3:0 im ersten Einzel gegen
Fulya Özler) sowie Hadacova/Zimmermann (3:1 gegen Schiel/Stancu) gemacht.
Cheftrainer Frank Liesenfeld ist erstmal sprachlos. "Entscheidend war
der Sieg von Yü gegen Smistikova, vor der sie sehr großen Bammel hatte",
analysierte der Taktikexperte. "Ihre beiden Einzelsiege im hinteren Paarkreuz
waren nicht unbedingt zu erwarten - damit war sie die Garantin des Sieges."
Nachdem Liesenfeld und auch Hadacova die 39-Jährige bei früheren Duellen
mit Smistikova nicht zum Erfolg geführt hatten, waren die Betreuer bewusst
getauscht worden. Tischtennistrainer Stefan Zimmermann coachte seine Gattin
höchstselbst und steuerte so das vielleicht entscheidende Scherflein zum
größten Triumph in der Historie der Hassia bei.
Gestern Nachmittag löste der frisch gebackene Meister auch die Pflichtaufgabe
beim Tabellenfünften NSC Watzenborn-Steinberg in souveräner Manier und
gewann mit 6:1. Vor 50 Zuschauern ergatterten Zhang/Lutz (3:0 gegen Angelina
Gürz/Désirée Czajkowski), Hadacova/Zimmermann (3:1 gegen Inka Dömges/Tatjana
Bär) im Doppel sowie Hadacova (jeweils 3:1 gegen Gürz und Dömges), Zhang
(11:2 im Entscheidungssatz gegen Dömges) sowie Zimmermann (11:5 im Entscheidungssatz
gegen Bär) im Einzel die Punkte zum 17. Sieg im 17. Saisonspiel. Die Platte
als Verliererin verließ lediglich Andrea Welz, für die es beim 2:11, 2:11
und 5:11 gegen Czajkowski nichts zu erben gab.
Beim Saisonfinale am Sonntag, 19. April, 14 Uhr, als Gast des Tabellenzweiten
Homberger Turnerschaft geht es für das Hassia-Quartett nur noch ums Prestige.
| Allgemeine Zeitung |
06.04.2009 |
In die Freude mischen sich Abschieds-Tränen
Neben Jubel über den Aufstieg Wehmut über Wechsel von Julia Lutz
Vom 06.04.2009 Von Andreas Scherer und Michael Heinze
BINGERBRÜCK. Es ist Samstag, 18.02 Uhr, als in der Halle der Bingerbrücker
Grundschule aus den Lautsprecherboxen "Stand up for the champions" von
Right Said Fred erklingt. Die Heldinnen von Bingerbrück streifen sich
die weißen Meister-T-Shirts über. Der Aufstieg in die Erste Tischtennis-Bundesliga
ist geschafft, die Party kann beginnen. Dana Hadacova, Nummer eins im
Tischtennis-Team von Hassia Bingen, herzt nacheinander Mitspielerinnen,
Vereinskolleginnen und Zuschauerinnen.
Doch was ist das? Plötzlich rinnen der attraktiven
Tschechin dicke Tränen die Wange herunter. Und das sind keine Freudentränen.
"Wir müssen eine Spielerin verabschieden, die wir lieb gewonnen haben
und die Hervorragendes geleistet hat im sportlichen wie im menschlichen
Bereich", gibt Hassia-Manager Joachim Lautebach voller Wehmut via Mikrofon
bekannt. Die Rede ist von Julia Lutz, der zum Abschied weder im Einzel
noch im Doppel ein Sieg vergönnt war. "Ich bin noch nie so familiär und
lieb aufgenommen worden wie in diesem Verein", sagt die 23-Jährige, die
ebenfalls feuchte Augen hat. "Hassia Bingen hat mir die Chance gegeben,
in der Zweiten Liga zu spielen - ohne die ganze Mannschaft, den Verein
hätte ich gar nicht so gut gespielt. Auch die Zuschauer sind echt genial.
Ich gehe nur aus sportlichen Gründen weg."
Noch lange feiert die Studentin, die zum NSC Watzenborn-Steinberg wechselt,
mit ihren Kolleginnen, die den Triumph bei Sekt und Siegertorte voll auskosten.
"Die Freude ist riesig", geben Ying Zhang und Yüchun Zimmermann zu Protokoll.
"Wahnsinn, einfach super", sprudelt es aus Hadacova heraus, nachdem ihre
Tränen getrocknet sind. "Man hat einfach gemerkt, dass wir zu gut sind
für diese Liga. Den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen, ist ein super
Gefühl. Aber ich wäre auch ein drittes Zweitliga-Jahr hier geblieben."
Einige Stunden zuvor: Schon gut 30 Minuten vor Beginn gibt es auf dem
Parkplatz an der Grundschule und in deren unmittelbarer Umgebung keinen
freien Platz mehr. Es scheint so, als befinde sich Bingerbrück fest in
der Hand der Tischtennis-Fans. 300 Stühle hatten die Hassia-Verantwortlichen
vor der Begegnung in der Halle gestellt. Sie sind fast restlos besetzt.
Hinzu kommen viele Zuschauer, die die Partien an den beiden Platten lieber
im Stehen verfolgen. Immer wieder brandet frenetischer Beifall auf, in
kniffligen Situationen feuert das sachverständige und faire Publikum die
vier Hassia-Frauen mit rhythmischem Klatschen an. Aber auch die Altdorfer
Spielerinnen werden bei gelungenen Aktionen mit anerkennendem, freundlichem
Applaus bedacht.
Und wie sieht die Zukunft aus? Mit der Verpflichtung der früheren chinesischen
Nationalspielerin und ehemaligen Weltranglisten-Zehnten, Ding Yaping (41),
vom Erstligisten Hannover 96 hat sich die Hassia für die kommende Saison
in der Ersten Bundesliga verstärkt. Als Spielort kommt weiter die Halle
in Bingerbrück in Frage, aber auch die Rundsporthalle in Büdesheim wäre
ein Alternative. Thomas Feser (CDU), Erster Beigeordneter und Bürgermeister
der Stadt Bingen, der beim Match gegen den TV Altdorf mitgefiebert hat,
favorisiert auf Dauer die Halle in Büdesheim: "Dort sind die Voraussetzungen
(Anfahrt, Parkplätze, Größe der Halle) besser." Allerdings müsste das
Gebäude erstmal saniert werden. Im Investitionsprogramm der Stadt sei
das ohnehin vorgesehen. Wann aber tatsächlich begonnen wird, damit müssen
sich die Gremien der Stadt befassen.
"Für unseren Verband ist das eine tolle Sache, ein solches sportliches
Aushängeschild zu haben," sagt Markus Baisch (Ockenheim), Präsident des
Rheinhessischen Tischtennisverbandes, der am Samstag die Rolle des Ansagers
übernommen hat. Außerdem sei die Werbewirkung für den Tischtennis-Sport
durch die größere öffentliche Aufmerksamkeit, die das Hassia-Erstliga-Team
nun erfahren wird, nicht zu unterschätzen. Rund 8000 Mitglieder zählt
der RTTV, davon circa 4000 aktive Spieler quer durch alle Alters- und
Leistungsklassen. Baisch wünscht der Hassia nicht nur, dass sie sich in
der Ersten Liga halten und fest etablieren kann, sondern auch einen dauerhaften
Zuschauerzuspruch - wie bei der Partie gegen den TV Altdorf.
| Allgemeine Zeitung |
06.04.2009 |
Hassia steigt in die Bundesliga auf
Tischtennis: 6:3-Sieg vor fast 300 Zuschauern
BINGEN.Um 17.44 Uhr riss Dana Hadacova die Hände
in die Höhe. Die Nummer eins von Hassia Bingen hatte gerade den Matchball
zum 3:1-Sieg über Andrea Schiel verwandelt. Das war das 5:3 für die Hassia
im Heimspiel gegen den TV Altdorf. Die Begegnung war damit noch nicht
beendet, aber die Binger Tischtennisspielerinnen waren am Ziel: Zumindest
ein Unentschieden war ihnen sicher, der Aufstieg in die Bundesliga war
perfekt.
Ein bisschen war die Luft aus der Zweitliga-Partie damit heraus. "Wie
kann ich jetzt noch spielen ?", fragte Julia Lutz ihre erfolgreiche Teamkollegin
Hadacova. Lutz verlor prompt die ersten beiden Sätze gegen Martina Smistikova.
Dann wurde sie von Yüchun Zimmermann erlöst. Die gewann ihr Einzel gegen
Larisa Stancu 3:0 und machte damit den Punkt zum 6:3-Endstand. Die Partie
von Julia Lutz kam nicht mehr in die Wertung.
Für Zimmermann war der Aufstieg in die Eliteliga nichts Neues. Vor zehn
Jahren war ihr dies mit dem FSV Kroppach schon einmal gelungen. "Dieser
Aufstieg ist noch schöner", schwärmte die 39-jährige. "Andere Mannschaften
sind auch nett, aber die von Hassia Bingen ist die netteste."
Die Befürchtung von Verbandspräsident Markus Baisch, die Partie könne
6:0 enden, erwies sich als unbegründet. Die Altdorferinnen, die sonst
vor 30 Unentwegten auftreten, ließen sich von der Atmosphäre, die die
fast 300 Zuschauer erzeugten, anstecken und leisteten heftigen Wiederstand.
"Wir wollten kämpfen", erklärte Fulya Özler, die Nummer zwei des TV. "Es
macht Spaß, vor so vielen Leuten zu spielen."
Hadacova (2), Zimmermann (2), Zhang Ying und Hadacova/Zimmermann im Doppel
holten die siegbringenden Punkte. Etwas Pech hatte Julia Lutz. Erst ein
Spiel hatte sie bislang in der gesamten Saison verloren und war damit
ein Garant für den Aufstieg. Im letzten Heimspiel ging sie leer aus. Lutz
ist die Einzige, die die Hassia verlässt. "Heute zählt nur der Mannschaftserfolg",
bekannte die 23-Jährige. "Das ist Wahnsinn. Ich habe noch nichts Gleichwertiges
erlebt."
Gert Adolphi / Öffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach
Beim Primus Werbung in eigener Sache
ALTDORF - Auf seiner Abschiedsrunde durch die 2.
TT-Bundesliga gab das Frauenquartett des TV Altdorf beim einsamen Spitzenreiter
Hassia Bingen ein tolles Bewerbungsschreiben ab. Mit einem 3:6 übertrafen
die vier ihr Hinspielergebnis um einen Punkt und schafften damit ein Resultat,
das bisher nur der Tabellenzweite Homberger TS erzielt hatte.
Für die Altdorfer Punkte sorgte das Doppel Özler/Smistikova sowie Larisa
Stancu und Fulya Özler im Einzel. Drei Punkte hatten die Bingenerinnen
in der Rückrunde in sechs Spielen zusammen abgegeben.
Der TV zog damit nach Minuspunkten mit dem Tabellendritten Schwabhausen
gleich. Kommenden Samstag kann es passieren, dass der vierte Rang zementiert
wird - oder ein weiterer Coup gelingt. Da reisen die Altdorferinnen nach
Homberg. Das Hinspiel ging 6:4 an die Mittelfranken.
Hassia Bingen - TV Altdorf 6:3 - Ying Zhang/Julia Lutz - Fulya
Özler/Martina Smistikova 6:11, 11:9, 9:11, 11:6, 8:11; Dana Hadacova/Yüchun
Zimmermann - Andrea Schiel/Larisa Stancu 11:3, 10:12, 11:9, 11:8; Dana
Hadacova - Fulya Özler 11:3, 11:7, 11:3; Ying Zhang - Andrea Schiel 11:2,
11:8, 11:2; Yüchun Zimmermann - Martina Smistikova 11:3, 12:10, 11:9;
Julia Lutz - Larisa Stancu 6:11, 8:11, 11:6, 9:11; Dana Hadacova - Andrea
Schiel 9:11, 11:6, 12:10, 11:5; Ying Zhang - Fulya Özler 7:11, 3:11, 5:11;
Yüchun Zimmermann - Larisa Stancu 11:8, 11:4, 11:8.
05.04.2009 Der Bote (Zeitung)
Damen von Hassia Bingen schaffen den Sprung in die Bundesliga
04.04.2009 - BINGEN
Von Andreas Scherer
Die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen spielen in der nächsten Saison
in der Ersten Bundesliga. Der Spitzenreiter der Zweiten Bundesliga-Süd
schlug im letzten Heimspiel der laufenden Runde den Tabellendritten TV
Altdorf mit 6:3 und hat sich damit zwei Spieltage vor Schluss den Meistertitel
gesichert.
Da die Hassia, die in der Saison noch keinen einzigen Punkt abgegeben
hat, mit fünf Zählern Vorsprung die Tabelle vor der Homberger Turnerschaft
angeführt hatte, hätte den Bingerinnen bereits ein Unentschieden genügt.
Vor rund 400 begeisterten Zuschauern in der Halle der Bingerbrücker Grundschule
tat sich das Team nicht ganz so leicht, wie es mancher erwartet hatte.
Nach den Doppeln stand es 1:1, nach den beiden ersten Einzeln des vorderen
Paarkreuzes 3:1, nach den Auftakt-Spielen des hinteren Paarkreuzes 4:2.
Als die Nummer eins der Mannschaft, die tschechische Nationalspielerin
Dana Hadacova, gegen Andrea Schiel ihren ersten Matchball verwandelte
und damit der fünfte Punkt gesichert war, brach in der Halle unbeschreiblicher
Jubel aus. Yüchun Zimmermann sorgte mit einem weiteren Sieg dafür, dass
letztlich beide Punkte in Bingen blieben.
In die überschwängliche Freude mischte sich auch etwas Wehmut. Der Manager
der Tischtennis-Abteilung, Joachim Lautebach verabschiedete herzlich Julia
Lutz, die vier Jahre lang dem Team angehört hatte. Es war ihr letztes
Heimspiel im Hassia-Trikot. Für die 23 Jahre alte Geografie-Studentin
ist nach der Verpflichtung der Weltklasse-Spielerin Ding Yaping für die
Bundesliga kein Platz mehr in der Stammformation. Die Nummer 31 der Deutschen
Rangliste schließt sich dem bisherigen Zweitliga-Rivalen Watzenborn-Steinberg
an.
| Allgemeine Zeitung |
04.04.2009 |
2. Bundesliga Damen Süd
Der BfV Hassia Bingen wird Meister und
steigt in die 1. Bundesliga auf
04.04.2009 - Ein echtes Spitzenspiel erlebten 260
Fans zwischen dem BfV Hassia Bingen und dem TV 1881 Altdorf. Mit der entsprechenden
Unterstützung im Rücken knallten, nach dem Siegpunkt von Yüchun Zimmermann
(Foto) zum 6:3, die Sektkorken beim Gastgeber.
BfV Hassia Bingen - TV 1881 Altdorf 6:3
Rund um gelungenes Tischtennis-Festival Bingen.
Großes Interesse und Euphorie herrscht im Landkreis
Mainz, denn 260 Fans sorgten zwischen dem BfV Hassia Bingen und dem TV
1881 Altdorf für einen neuen Zuschauerrekord. "Die Stimmung war toll,
alle waren begeistert. Wir sind rund um zufrieden. Aber es hat sich bewahrheitet,
dass das Spiel sehr eng war. Entscheidend waren die beiden Punkte von
Yüchun Zimmermann (Foto) auf Position drei", freute sich Joachim Lautebach,
Abteilungsleiter des BfV. Sie habe neben dem Siegpunkt gegen Larisa Stancu,
auch seit längerer Zeit mal wieder gegen Martina Smistikova gewonnen.
"In den letzten Vergleichen hatte Yüchun immer Probleme mit den Aufschlägen
der Tschechin. Wenn sich das erst einmal im Kopf festsetzt, ist das nicht
so einfach zu streichen. Doch diesmal war alles perfekt beim 11:3, 12:10
und 11:9", sagte Lautebach.
Erstligatauglich präsentierte sich auch die Nummer eins der Bingenerinnen,
Dana Hadacova, die das Doppel und beide Einzel positiv abschloss.
Doch auch für die gegnerische Seite hatte Lautebach Lob parat: "Fulya
Özler hat gegen Zhang Ying sehr stark gespielt. Das Abwehrspiel liegt
ihr." Und auch im Doppel an der Seite von Smistikova zeigte sich Özler
erfolgreich. Den dritten Gegenpunkt erspielte die Tschechin gegen Julia
Lutz.
"Das Match war spannend und vor so vielen Zuschauern spielen wir auch
nicht alle Tage, das hat uns gut gefallen. Nach dem 2:6 in der Hinrunde
konnten wir uns nochmals verbessern, so dass auch wir zufrieden sind.
Ein 5:5 wäre wohl kaum möglich gewesen", erklärte TV-Sprecherin Larisa
Stancu. Traurig sei die Mannschaft nur, dass die Lichter in Altdorf ausgehen.
"Es lag nicht an uns, der Spitzensport hatte einfach keine Lobby mehr.
Wir sind bemüht, uns neue Vereine zu suchen", sagte Stancu.
Nach der Partie wurde die Nummer vier der Gastgeberinnen, Julia Lutz,
verabschiedet. "Die gesamte Saison war sehr schön und harmonisch. Schade,
dass Julia uns verlassen hat, denn sie lieferte eine überzeugende Saison
(13:2-Bilanz) ab. Aber sie wollte gern 2. Bundesliga weiter spielen, deshalb
der Wechsel zum NSC Watzenborn-Steinberg. Wir können das gut verstehen",
berichtete der BfV-Abteilungsleiter.
DTTB-Homepage / 04.04.2009
Es ist vollbracht - Hassia Bingen verwandelt
"Matchball"
Hassia Bingen ist Meister der 2. Bundesliga Süd
und tritt damit in der kommenden Saison in der 1. Bundesliga an. Mit einem
6:3 in einem erwartet schweren Spiel nutzte Hassia Bingen gleich die erste
Chance, sich vorzeitig den Meistertitel in der 2. Bundesliga Süd und somit
den Aufstieg ins Tischtennis-Oberhaus zu sichern.
Als Matchwinnerin in einem hart umkämpften Spiel vor 260 Zuschauern in
der Sporthalle der Grundschule am Mäuseturm muss man wohl Yüchun Zimmermann
bezeichnen. Sie gewann nicht nur beide Einzel mit jeweils 3:0, sondern
revanchierte sich auch sehr deutlich bei der Tschechischen Nationalspielerin
Martina Smistikova für ihre einzige bisherige Saisonniederlage.
Die übrigen Punkte holten Dana Hadacova gegen Fulya Özler und Andrea Schiel,
Ying Zhang gegen Schiel und das Doppel Hadacova/Zimmermann gegen Schiel
und Larisa Stancu.
Leer ging dieses Mal leider Julia Lutz aus, die sichtbar mit ihren Gefühlen
im (vorerst) letzten Heimspiel in Bingen zu kämpfen hatte. Lutz verlässt
nach der Saison die Hassia und nimmt beim derzeitigen Ligakonkurrenten
und Gegner der Sonntagspartie, dem NSC Watzenborn-Steinberg, die Gelegenheit
wahr, weiterhin in der 2. Bundesliga spielen zu können. Hassia Bingen
und der Rheinhessische Tischtennisverband wünschen ihr zum Abschied alles
Gute!
Verstärkt wird die Mannschaft vom Rhein-Nahe-Eck in der kommenden Saison
durch Ding Yaping. Die gebürtige Chinesin mit deutschem Pass ist derzeit
die Nr. 4 der Joola-Rangliste und belegt mit 17:8 Spielen derzeit Platz
8 in der Bestenliste der 1. Bundesliga.
RTTV-Homepage / 04.04.2009
Tischtennis-Frauen greifen nach den Sternen
Hassia-Quartett kann gegen TV Altdorf Aufstieg in Erste Liga klar machen
/ Julia Lutz verlässt den Verein
Vom 03.04.2009 BINGEN. Der "Tag der Entscheidung"
steht unmittelbar bevor: Am Samstag (15.15 Uhr, Sporthalle der Bingerbrücker
Grundschule Am Mäuseturm, Herterstraße 35) wollen die Tischtennis-Frauen
von Hassia Bingen Geschichte schreiben. Ein Remis im Spitzenspiel der
Zweiten Bundesliga Süd gegen den Tabellendritten TV Altdorf würde ihnen
schon genügen, um den Aufstieg in die Erste Liga zu feiern.
Von Michael Heinze Mit der zähen Andrea Schiel, der türkischen Nationalspielerin
Fulya Özler, der gebürtigen Rumänin Larisa Stancu sowie der tschechischen
Spitzenspielerin Martina Smistikova präsentieren die Franken ein Quartett,
das sehr stark einzuschätzen ist und den Bingerinnen schon des Öfteren
erhebliche Probleme bereitet hat. In der vergangenen Runde rettete die
Hassia im Kongresszentrum des NH-Hotels nach 1:5-Rückstand gerade noch
so eben ein 5:5. "Aufgrund der Umstellungen bei Altdorf zur Rückrunde
ist es für uns nicht leichter geworden", weiß Hassia-Manager Joachim Lautebach.
Insider rechnen vorne mit einer Dominanz von Dana Hadacova, die am Mittwochabend
noch mit Tschechien in der Europaliga in Schweden im Einsatz war, und
Ying Zhang. Doch im hinteren Paarkreuz wird es für Yüchun Zimmermann und
Julia Lutz gegen Stancu und Smistikova verdammt schwer.
"Das wird kein Schaulaufen, sondern ein hartes Stück Arbeit", warnt Lautebach,
dessen Team am Sonntag (14.30 Uhr) noch beim Tabellenfünften NSC Watzenborn-Steinberg
antritt. "Ich wäre hochzufrieden, wenn es wieder 5:5 ausgeht. Hauptsache,
wir holen irgendwie noch den fehlenden Punkt." Lautebach hofft auf lautstarke
Unterstützung von den Rängen. "Wir wollen unbedingt den Zuschauerrekord
brechen, den wir vor zwei Jahren beim 6:4-Sieg gegen den späteren Meister
TTSV Saarlouis-Fraulautern aufgestellt haben." Damals waren 250 Fans in
die Sport- und Kulturhalle nach Bubenheim gepilgert.
Als besonderes Schmankerl erhält in Bingerbrück jeder 50. Zuschauer ein
offizielles Spieltrikot mit den Unterschriften der Mannschaft. Dem 300.
Besucher winkt eine komplette Ausrüstung mit Trainingsanzug, T-Shirt,
Hose und Sporttasche. In der Pause sorgt die Aerobicgruppe der Sportschule
Ingelheim mit aktuellen Welt- und Europameistern für Unterhaltung. Im
Anschluss an die Partie sind alle Zuschauer und Sponsoren zu einem Umtrunk
im Foyer eingeladen.
Für Julia Lutz wird es das letzte Heimspiel im Hassia-Trikot sein. Trotz
einer fast lupenreinen 13:1-Bilanz im hinteren Paarkreuz ist für die 23
Jahre alte Geografie-Studentin nach dem Zugang von Weltklasse-Spielerin
Ding Yaping kein Platz mehr in der Stammformation. Die Nummer 31 der Deutschen
Rangliste verlässt das Team nach vier erfolgreichen Jahren und schließt
sich dem Rivalen Watzenborn-Steinberg an. "Das war für Julia eine schwere
Entscheidung und wir bedauern ihren Abgang alle sehr", betont Lautebach.
"Aufgrund ihrer tollen Bilanz wollte sie natürlich weiter Zweite Liga
spielen. Vom Sportlichen her ist der Wechsel zu den Watzenbornerinnen,
mit denen sie sich gut versteht, der richtige Schritt für sie."
"Wir haben im Titelrennen eine fantastische Ausgangsposition. Sollten
wir den Aufstieg schaffen, wäre das ein einmaliges sportliches Ereignis
für die Stadt Bingen, für den Rheinhessischen Tischtennis-Verband und
für die gesamte Region. Ich kann mich wirklich nicht erinnern, dass es
in Bingen jemals einen Erstligisten gab," macht Hassia-Manager Joachim
Lautebach Werbung für das Spiel gegen Altdorf.
Rückzug des TV
Hassia-Gegner TV Altdorf zieht seine Mannschaft nach dieser Saison aus
der Zweiten Liga Süd zurück. "Aber die Spielerinnen ziehen die Serie voll
durch", stellt TV-Manager Felix Gniza klar. "Da geht es um die Ehre. Außerdem
können sie sich mit guten Ergebnissen bei neuen Vereinen anbieten. Sie
werden sich auf jeden Fall mit Händen und Füßen gegen eine Niederlage
in Bingen wehren."
| Allgemeine Zeitung |
03.04.2009 |
Hassia verpflichtet Tischtennis-Legende
41-jährige Ding Yaping, ehemalige Weltranglisten-Zehnte, wechselt ans
Binger Hessenhaus
Vom 02.04.2009 BINGEN. Wochenlang wurde spekuliert,
jetzt ist es raus: Die frühere chinesische Nationalspielerin und ehemalige
Weltranglisten-Zehnte Ding Yaping (41) vom Erstligisten Hannover 96 wird
in der kommenden Saison die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen verstärken.
Von Michael Heinze Zwar gilt der Vertrag mit der gebürtigen Chinesin mit
deutschem Pass, die in Düsseldorf lebt und dort auch im Bundesleistungszentrum
trainiert, nur für die Erste Liga. Aber eher spuken Gespenster in der
Burg Klopp, als dass sich die routinierten Hassia-Frauen den größten Erfolg
in der Vereinsgeschichte jetzt noch wegschnappen lassen. Am Samstag im
Heimspiel gegen Altdorf (ab 15.15 Uhr in der Halle der Grundschule Am
Mäuseturm) reicht der Hassia ein Punkt für den vorzeitigen Aufstieg.
Hassia-Manager Joachim Lautebach reibt sich genüsslich die Hände. Nach
ellenlangen und nervenzehrenden Verhandlungen war es dem Hauptschullehrer
geglückt, mit Ding Yaping eine lebende Tischtennis-Legende zu verpflichten,
die es noch immer voll drauf hat. Kritiker, die sich daran stören, dass
die gelernte Industriekaufrau in wenigen Tagen bereits ihren 42. Geburtstag
feiert, werden von Lautebach daran erinnert, dass im Sport nicht das Alter
zählt, sondern allein die Leistung. Und die sei bei der Neu-Hassiatin
nach wie vor top.
Im Juni 2006 war Ding Yaping die Nummer 40 der Weltrangliste, im Mai 2007
die Nummer 48. In der deutschen Rangliste wird die Abwehrspezialistin,
die auf der Rückhand mit langen Noppen operiert, auf Position acht geführt
- noch im Juli 2006 war sie die Nummer eins.
Entscheidend für die Verpflichtung der zweimaligen Deutschen Mannschaftsmeisterin
war aber auch und vor allem ihre famose Bilanz in der aktuellen Erstliga-Saison:
Zwar rangiert die 1,63 Meter kleine und 58 Kilo leichte Rechtshänderin
mit 96 nur auf Rang acht des Zehnertableaus. Doch in der Rangliste der
besten Einzelspielerinnen nimmt sie mit einer 17:7-Bilanz Position sieben
ein. Betrachtet man die Rückrunde isoliert, ist sie mit einer 9:1-Bilanz
gar die Topspielerin der Liga.
"Für uns war lange Zeit die Frage, ob wir weiter mit einer Mannschaft
spielen, die in der Ersten Liga gleich wieder absteigt", verrät Lautebach,
der mit drei weiteren internationalen Klassespielerinnen im Gespräch war.
"Oder ob wir eine Verstärkung holen und auch wirklich eine Chance auf
den Klassenverbleib haben. Mit Ding Yaping haben wir eine Frau bekommen,
mit der die Chancen auf den Ligaerhalt vielleicht nicht schlecht sind."
Und auch menschlich passe die als zuverlässig und ehrgeizig geltende Teamplayerin
bestens ins Hassia-Kollektiv.
Details zu den Transfermodaliäten hängt Lautebach
nicht an die große Glocke. Da hilft auch mehrmaliges Nachhaken nichts.
"Die Kontakte zu Ding Yaping sind über verschiedene Seiten zustande gekommen",
sagt der Abteilungsleiter nur. Dank der alten und neuen Hauptsponsoren
Backhaus Lüning und Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz sei die Finanzierung
der Deutsch-Chinesin zu stemmen. Überhaupt sei man in Sachen Sponsoring
au einem guten Weg. "Vor allem auch dank unseres Ehren-Präsidenten Heinz
Decker, der uns seit Jahren unterstützt und uns durch seine Kontakte immer
wieder Türen öffnet, haben wir etliche Gönner dazu gewinnen können." Mehr
als 60 Kleinsponsoren tragen dazu bei, dass die Tischtennis-Abteilung
finanziell nicht auf tönernen Füßen steht. Nach dem jetzigen Stand wird
die Hassia in der neuen Runde in folgender Aufstellung spielen: Ding Yaping,
Dana Hadacova, Ying Zhang und Yüchun Zimmermann.
Daten & Fakten
Ding Yaping
Vom 02.04.2009 Ding Yaping wurde am 13. April im Ningno in der Provinz
Zhejiang in der Volksrepublik China geboren.
Ding war Mitglied des chinesischen Nationalteams und holte bei der WM
1989 und 1991 jeweils eine Bronzemedaille im Doppel.
Aus China kam die Abwehrspielerin 1992 als Zehnte der Weltrangliste nach
Deutschland zur TSG Dülmen, wo sie bis 1996 spielte und 1995 Deutscher
Mannschaftsmeister wurde. Über Assistance Coesfeld (1996) landete sie
2000 beim TSV Betzingen, mit dem sie 2001 den ETTU-Cup holte.
Zu Beginn der 2000er Jahre war sie die erfolgreichste Spielerin im deutschen
Oberhaus. Als Betzingen die Mannschaft aus der Bundesliga zurückzog, wechselte
Ding 2005 zum TTC Langweid und wurde hier gleich in ihrer ersten Saison
erneut Deutsche Mannschaftsmeisterin. Bei Hannover 96 spielt sie erst
seit Saisonbeginn.
Ding Yaping ist verheiratet mit dem ehemaligen Tischtennis-Profi Zhu Xiaoyong,
mit dem sie eine zehnjährige Tochter hat.
| Allgemeine Zeitung |
02.04.2009 |
JOOLA European Nations League 2009
- 2012
Challenge Division - Gruppe A
2. Spieltag:
Schweden - Tschechien 0:3
Matilda Ekholm - Dana Hadacova 1:3 / 10:12/8:11/11:7/10:12
Sara Rask - Renata Strbikova 0:3 / 9:11/11:13/4:11
Malina Pettersson - Iveta Vacenovska 1:3 / 8:11/4:11/11:8/5:11
Russland - Serbien 3:1
1. Spieltag: Tschechien - Serbien 3:1 (u.a.
Dana Hadacova - Andrea Todorovic 3:0 / 15:13/11:9/11:2); Schweden
- Russland 3:0
Tabelle:
1) Tschechien 6:1 Spiele / 4 Punkte
2) Schweden 3:3 Spiele / 3 Punkte
3) Russland 3:4 Spiele / 3 Punkte
4) Serbien 2:6 Spiele / 2 Punkte
"Wichtig
ist, dass es auch menschlich passt"
Yüchun Zimmermann freut sich auf Verstärkung des Bundesliga-Teams /
Am Samstag alles klar machen
Vom 01.04.2009 BINGEN. Am Samstag, 4. April, 15.15
Uhr, wollen die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen in der Sporthalle
der Bingerbrücker Grundschule Am Mäuseturm (Herterstraße 35) im Spitzenspiel
in der Zweiten Bundesliga Süd gegen den TV Altdorf gewinnen und den ersehnten
Aufstieg in die Eliteliga perfekt machen. Die AZ sprach mit der gebürtigen
Chinesin Yüchun Zimmermann (38), der Nummer drei im Team.
Interview
Frau Zimmermann, was überwiegt wenige Tage vor dem
großen Spiel - die Vorfreude oder die Anspannung?
Zimmermann: Beides. Ich freue mich sehr auf dieses
Spiel, nachdem ich ja mit dem FSV Kroppach schon einmal in die Erste Liga
aufgestiegen bin. Dass mir das jetzt noch einmal passieren könnte, ist
eine Riesensache. Aber klar ist auch eine gewisse Anspannung da.
Ihnen würde schon ein Remis zum vorzeitigen Titelgewinn
reichen. Aber alles andere als ein klarer Sieg wäre angesichts der Dominanz
Ihres Teams in dieser Saison doch eine Überraschung, oder?
Zimmermann: Ich denke, dass das ein knappes Spiel
wird. Denn Altdorf ist eine Mannschaft, die uns nicht so gut liegt. Die
sind Dritter und haben nach der Vorrunde zu unseren Ungunsten umgestellt.
Worauf wird es ankommen?
Zimmermann: Die Doppel sind schon mal sehr wichtig.
Sollten wir mit einer 2:0-Führung in die Einzel gehen, haben wir sehr
gute Chancen. Die Altdorfer Mannschaft ist ziemlich ausgeglichen. Für
mich und Julia Lutz wird es im hinteren Paarkreuz schwierig.
Beflügelt es Sie eigentlich, wenn Ihnen 200 oder
300 Leute beim Tischtennis zuschauen und Sie siegen sehen wollen. Oder
kann einen das auch lähmen, wenn man keinen dollen Tag erwischt hat?
Zimmermann: Ich hoffe, dass sehr viele Zuschauer
kommen und uns auch anfeuern - wir brauchen viel Unterstützung. Und dass
viele mitfeiern, wenn wir den Aufstieg geschafft haben. Mehr Zuschauer
heißt auch mehr Stimmung - und das ist nur gut.
Warum ist die Hassia diese Runde eigentlich so gut?
Zimmermann: Das liegt zum einen daran, dass wir
diesmal keine einzige Verletzung hatten - alle waren fast immer gesund.
Zum anderen haben wir einen sehr guten Zusammenhalt, feuern uns gegenseitig
an. Innerhalb des Teams herrscht eine sehr gute Atmosphäre - es läuft
alles glatt.
Mit welcher Spielerin verstehen Sie sich eigentlich
am besten, mit welcher unternehmen Sie vielleicht auch privat etwas gemeinsam?
Zimmermann: Mit Ying Zhang. Wir stammen beide aus
der Hafenstadt Qingdao - 660 Kilometer südöstlich von Peking - und kennen
uns schon seit 30 Jahren sehr gut. So waren wir auf dem gleichen Sportinternat.
Welchen Anteil haben Cheftrainer Frank Liesenfeld
und Manager Joachim Lautebach an dem grandiosen Abschneiden?
Zimmermann: O ja, die beiden haben etwas Besonderes
geleistet für die Mannschaft. Frank ist ein sehr aufmerksamer Trainer
mit einer lieben, netten Art. Joachim ist immer mit Herz dabei, fährt
uns überall hin und macht einfach alles für uns.
Klar ist, dass für die kommende Runde eine neue
Spitzenspielerin von internationalem Format kommen wird. Inwieweit sind
Sie in die Planungen eingebunden?
Zimmermann: Joachim hat uns nach unserer Meinung
gefragt. Es gibt schon ein paar Spielerinnen, die nicht in Frage kommen.
Denn die Hassia legt viel Wert darauf, dass es auch menschlich passt.
Wenn eine Spielerin Chaos oder Stress macht, das mag Joachim nicht. Sie
muss einen guten Charakter haben - da spielt die Nationalität keine so
große Rolle.
Sind Sie auch schon gespannt, wer es sein wird?
Zimmermann: Natürlich. Aber ich vertraue voll und
ganz unserem Manager. Bis jetzt hat er ja auch immer alles gut gemacht.
Sie sind am 4. Februar 39 Jahre alt geworden. Wie
lange können Sie noch auf diesem Niveau Tischtennis spielen?
Zimmermann: Ich hoffe, noch lange. Das Training
macht bei mir nicht so viel aus. Wichtig ist, dass ich gesund bleibe.
Ich entscheide immer von Jahr zu Jahr, wie es weitergeht.
Nach all dem, was Sie in Ihrer Karriere erreicht
haben: Wie sehr reizt es Sie, sich noch mal in der Ersten Liga zu beweisen?
Zimmermann: Wenn die Gelegenheit da ist,
würde ich die Mannschaft gerne unterstützen. Durch das neue Spielsystem
in der Bundesliga mit nur noch drei Leuten werde ich als Linkshänderin
wahrscheinlich überwiegend im Doppel eingesetzt und helfe ansonsten beim
Coaching. Aber das ist für mich okay.
Das Gespräch führte Michael Heinze
Zur Person
Yüchun Zimmermann (39) trägt bereits in der vierten
Saison das Trikot von Hassia Bingen und ist die aktuelle Nummer drei im
Team. Sie hat mit einer famosen 15:1-Bilanz im hinteren Paarkreuz erheblichen
Anteil am tollen Abschneiden und ihren Vertrag bei der Hassia bereits
bis zum Ende der Saison 09/10 verlängert.
An der Seite der deutschen Nationalspielerin Nicole Struse wurde die 1,57
Meter kleine Block- und Konterspielerin, die als Trainerin an der überregional
bekannten Tischtennis-Schule des TTC Zugbrücke Grenzau arbeitet, zweimal
Deutsche Vizemeisterin.
Mit ihrem Ehemann, dem deutschen Tischtennis-Trainer Stefan Zimmermann,
wohnt die gebürtige Chinesin in Neustadt/Wied, 135 Kilometer von Bingen
entfernt.
| Allgemeine Zeitung |
01.04.2009 |
2. Bundesliga Damen Süd
Tag der Entscheidung beim BfV Hassia Bingen
01.04.2009 - Die Sporthalle der Grundschule "Am
Mäuseturm" in Bingen-Bingerbrück ist Schauplatz des Meisterschaftsspiels
zwischen Spitzenreiter BfV Hassia Bingen und dem TV 1881 Altdorf am Sonnabend
ab 15.30 Uhr. Der BfV führt die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung an,
und benötigt noch einen Zähler zum Aufstieg. Im letzten Heimspiel der
Saison soll mit einem neuen Zuschauerrekord dieses Ziel realisiert werden.
"Für die Region, rund um die Stadt Bingen mit 30.000 Einwohnern bedeutet
die 1. Bundesliga absolutes Neuland", sagt Joachim Lautebach, Abteilungsleiter
in Bingen.
Sonnabend, 15.30 Uhr: BfV Hassia Bingen - TV Altdorf
Sonntag, 14.30 Uhr: NSC Watzenborn-Steinberg - BfV Hassia Bingen Bingen.
Ein Haufen Arbeit hat Joachim Lautebach, Abteilungsleiter des BfV Hassia
Bingen bereits erledigt, aber auch noch vor sich, nachdem die Entscheidung
zu Gunsten eines eventuellen Aufstiegs in die 1. Bundesliga gefallen war.
Bei einem Vorsprung von fünf Punkten und einem super Spielverhältnis,
zweifelt niemand mehr daran, dass das fehlende Pünktchen bereits im letzten
Heimspiel der Saison gegen den TV Altdorf auf das Konto der Mannschaft
aus Rheinland-Pfalz wandert. Nach zwölf Jahren Zweitklassigkeit stehen
die Bingenerinnen kurz vor der Verwirklichung ihres großen Traumes. "Bei
uns in der Nähe gibt es keinen Erstligaklub. Deshalb hoffen wir auch unseren
Zuschauerrekord, der bei 250 liegt, überbieten zu können. Das war in Bubenheim
gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern, in dem Jahr, als sie Meister wurden,
obwohl wir das Spitzenspiel mit 6:4 gewannen", lässt Lautebach die Vergangenheit
Revue passieren.
Damit dieses entscheidende Spiel in der Vereinsgeschichte
unvergessen bleibt, haben sich die Verantwortlichen einiges einfallen
lassen. "Wir haben aus Ingelheim wieder die Aerobic-Gruppe dabei. Sie
sind mehrfacher Deutscher Meister und haben auch Welt- und Europameister
in ihren Reihen. Außerdem bekommt jeder 50. Zuschauer ein Trikot mit Unterschriften
der Spielerinnen sowie der 300. eine komplette Garnitur, also Trikot,
Short und Trainingsanzug", blickt der Abteilungsleiter voraus.
Doch neben den allgemeinen Vorbereitungen, dürfe der sportliche Aspekt
nicht vergessen werden. "Wir haben eine lange Pause gehabt, aber unser
Verfolger, die Homberger TS, hat sich keine Blöße gegeben. Den noch fehlenden
Punkt gegen Altdorf einzufahren wird nicht ganz einfach. Die Umstellung
zur Rückrunde beim TV kommt uns nicht gerade entgegen. Ich erwarte ein
enges Match", sagt Lautebach.
Nach dem Spiel sind auf jeden Fall, Zuschauer, Sponsoren und Gäste zu
einem Sektumtrunk herzlich eingeladen.
Über die eventuellen Neuverpflichtungen für die kommende Saison wollte
der Abteilungsleiter noch nichts verraten. "Erst soll die Meisterschaft
unter Dach und Fach sein, dann können wir darüber reden", meint Lautebach.
Des einen Freud ist des anderen Leid, denn der TV Altdorf hat offiziell
seinen Rückzug nach dieser Saison gegenüber dem DTTB bekannt gegeben.
"Wir haben wirklich alles versucht, doch unsere Bemühungen waren nicht
von Erfolg gekrönt. Der Vorhang ist endgültig gefallen", sagt TV-Manager
Felix Gniza. Deshalb sei die Platzierung am Ende der Saison nicht mehr
so wichtig. "Aber die Spielerinnen ziehen die Serie voll durch. Da geht
es um die Ehre, außerdem können sie sich noch mit guten Ergebnissen bei
neuen Vereinen anbieten. Sie werden sich auf jeden Fall mit Händen und
Füßen gegen eine Niederlage in Bingen wehren", meint Gniza, da sei er
sich hundertprozentig sicher.
Am Sonntag ist der NSC Watzenborn-Steinberg Gastgeber für den BfV Hassia
Bingen. Interessant wird diese Partie allemal, denn die Nummer vier der
Gäste, Julia Lutz, wechselt zum NSC.
Bericht auf der Homepage des DTTB / 01.04.2009
TAG DER ENTSCHEIDUNG
Entscheidendes Heimspiel um die Meisterschaft
in der Zweiten Bundesliga:
Gelingt der Aufstieg von Hassia Bingen in die Erste Bundesliga?
BFV Hassia Bingen - TV Altdorf/Nürnberg
Samstag, 04. April 2009, 15.15 Uhr
Sporthalle der Grundschule "Am Mäuseturm", Herterstraße 35,
55411 Bingen-Bingerbrück
Die 1. Damenmannschaft der BFV Hassia Bingen belegt
nach überzeugenden Leistungen drei Spieltage vor Abschluss der diesjährigen
Meisterschaftsrunde mit 30:0 Punkten und einem hervorragenden Spielverhältnis
den ersten Tabellenplatz in der Zweiten Bundesliga Süd.
Im letzten Heimspiel am Samstag, dem 04. April 2009, 15.15 Uhr, trifft
das Team nun auf den Tabellendritten aus Altdorf. Mit der spielstarken
Andrea Schiel, der türkischen Nationalspielerin Fulya Özler, der gebürtigen
Rumänin Larisa Stancu sowie der tschechischen Spitzenspielerin Martina
Smistikova präsentiert dieser Verein eine Mannschaft, die sehr stark einzuschätzen
ist und dem Team der Hassia in der Vergangenheit des Öfteren erhebliche
Probleme bereitet hat. Der Mannschaft von Hassia Bingen genügt aufgrund
der momentanen Tabellenkonstellation in dieser Begegnung ein Unentschieden,
um endgültig die Meisterschaft in der Zweiten Bundesliga und den damit
verbundenen Aufstieg in die Erste Bundesliga perfekt zu machen. Dies wäre
ein einmaliges sportliches Ereignis für die Stadt Bingen, für den Rheinhessischen
Tischtennis-Verband und für die ganze hiesige Region.
Um dieser bedeutenden Begegnung einen entsprechenden Rahmen zu geben,
wird dieses Spiel in der Sporthalle in Bingerbrück ausgetragen. Die Mannschaft
und die Verantwortlichen der Tischtennisabteilung hoffen, dass viele Zuschauer
das Team der BFV Hassia Bingen in dieser wichtigen Partie unterstützen
werden und somit an diesem herausragenden Ereignis beteiligt sind. Spannende
und hochklassige Spiele sind jedenfalls auch diesmal wieder zu erwarten.
Remis reicht für Qualifikation
Zweite Binger Frauen-Mannschaft von auf dem Weg in eingleisige Tischtennis-Regionalliga
Vom 01.04.2009 KIRCHBERG (MH). Nach dem 7:7 beim
direkten Rivalen SG TuS Kirchberg/TuS Rhaunen und dem 1:8 gegen den Tabellenzweiten
TTF Frankenthal reicht den Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen
II ein Remis zum Saisonfinale am 19. April als Gast des Vorletzten FC
Queidersbach, um sich für die eingleisige Regionalliga zu qualifizieren.
SG TuS Kirchberg/TuS Rhaunen - Hassia Bingen II 7:7. - Im Duell
zweier nahezu gleichwertiger Mannschaften wechselte die Führung ständig.
Nach dem 3:3 lag die Hassia plötzlich 3:5 hinten, um dann ihrerseits mit
6:5 in Führung zu gehen. Vor dem letzten Einzel zwischen Lena Retzler
und Julia Minor lag der Zweitliga-Unterbau vom Rhein-Nahe-Eck wieder mit
6:7 zurück, doch Minor sicherte ihren Farben mit einem ungefährdeten 11:8,
11:6 und 11:9-Erfolg das wichtige Remis. Die restlichen Zähler hatten
sich Andrea Welz (3:0 gegen Sonja Lauf und 3:1 gegen Ursula Schwickert),
Rebecca Matthes (jeweils 3:0 gegen Retzler und Schwickert) und Nadja Hoffmann
(3:1 gegen Retzler) im Einzel sowie Minor/Hofmann (3:1 gegen Schwickert/Retzler)
im Doppel geschnappt.
"Es haben teilweise chaotische Zustände geherrscht, weil in der kleinen
Turnhalle zwei Spiele stattgefunden haben", berichtete Hassia-Cheftrainer
Frank Liesenfeld. "Alles war ein bisschen eng und ein bisschen laut."
Doch die Hassia bewahrte in dem Hunsrück-Städtchen die Nerven und behauptete
sich. "Es wäre auch ein Sieg möglich gewesen, wenn Welz/Matthes im Eingangsdoppel
nicht eine 2:0-Satzführung verspielt hätten", urteilte Liesenfeld. "Aber
wir hatten uns einen Punkt vorgenommen, den haben wir erreicht - also
sind wir zufrieden."
Hassia Bingen II - TTF Frankenthal 1:8. - Die Hassia musste auf
Rebecca Matthes verzichten, die sich am Tag zuvor bei ihrer Viersatzniederlage
im Duell der ambitionierten Jugendspielerinnen gegen Anja Schuh am Knie
verletzt hatte. "Rebecca hatte vorher schon Probleme gehabt, die sich
verschlimmert hatten", sagte Liesenfeld. "Gerade auch vor dem Hintergrund,
dass sie in den nächsten Wochen Einsätze mit der Mädchenmannschaft des
Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes im Deutschlandpokal und bei der
Jugend-DM in Nassau hat, haben wir sie geschont." Als Ersatz sprang Rabea
Becker aus dem Oberliga-Team in die Bresche. Den Ehrenpunkt holte Andrea
Welz durch einen Viersatzsieg gegen die Ex-Draiserin Andrea Hofmann.
"Nach dem Punktgewinn in Kirchberg war bei uns die Luft raus", kommentierte
Trainer Frank Liesenfeld. "Wobei wir schon ein bisschen unter Wert geschlagen
wurden. Es waren mit Sicherheit zwei, drei Punkte mehr drin und es hat
uns etwas gefuchst, dass es am Ende doch so klar ausgegangen ist."
| Allgemeine Zeitung |
01.04.2009 |
1:8-Pleite gegen Angstgegner Konz
Oberliga-Frauen der Hassia ohne Chance
Vom 01.04.2009 KONZ (MH). Nach dem 5:8 im Hinspiel
gingen die Tischtennis-Oberliga-Spielerinnen von Hassia Bingen III gegen
Angstgegner TTF Konz auch im Rückspiel mit 1:8 baden. "Gegen die Konzerinnen
haben wir noch nie gewonnen, diese Mannschaft liegt uns irgendwie nicht",
kommentierte Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld. Die deutliche Niederlage
war vor allem der Tatsache geschuldet, dass sich Spitzenspielerin Diana
Sharif kurzfristig wegen eines Magen-Darm-Virus abgemeldet hatte.
Vier Duelle gingen in den Entscheidungssatz - alle vier verloren die Bingerinnen.
"Wir haben eine junge Truppe, die eben noch nicht so konstant ist", resümierte
Trainer Frank Liesenfeld. Den Ehrenpunkt ergatterten Ting Xiang/Rabea Becker,
die sich im Eröffnungsdoppel mit 8:11, 11:6, 11:3 und 11:9 gegen Sylvia
Karrenbauer/Birgit Hostert durchsetzten.
Trotz der sechsten Saisonniederlage bestehen vor dem Saisonfinale am 18.
und 19. April gegen die TSG Drais und beim VfL Monzel keine ernsthaften
Zweifel mehr, dass die Hassia die Runde auf einem guten vierten Platz abschließen
wird.
| Allgemeine Zeitung |
01.04.2009 |
Bubenheimer Niederlagen
Vom 01.04.2009 RHEINHESSEN (MH). Deutliche Niederlagen
kassierten die beiden Bubenheimer Teams am 20. Spieltag in der Tischtennis-Verbandsliga
Rheinhessen der Frauen: Während die Erste beim früheren Regionalligisten
SV Rheingold Hamm mit 3:7 verlor, stand die Zweite beim 1:7 als Gast des
TSV Gau-Odernheim auf verlorenem Posten. Dagegen schaffte Hassia Bingen
IV nach zuletzt drei Pleiten in Folge einen 7:3-Erfolg beim Vorletzten TTC
Nieder-Olm.
TTC Nieder-Olm - Hassia Bingen IV 3:7. - Lange Zeit sah es nicht
nach einem Sieg für die Gäste aus, die sich ohne ihre etatmäßige Nummer
zwei Lucia Fickinger schwer taten und zwischenzeitlich mit 1:2 und 2:3 hinten
lagen. Für die entscheidenden Punkte sorgten Melanie Seligmann/Miriam Lott
im Doppel sowie Seligmann, Lott, Janine Raese und Edda Klöß im Einzel. Damit
hat die Hassia bei nunmehr drei Zählern Vorsprung auf die Bubenheimer Erste
ihre Position als bestes Team im Rheinhessischen Tischtennis-Oberhaus aus
dem Kreis Bingen untermauert.
| Allgemeine Zeitung |
01.04.2009 |
Beim Spitzenreiter gab´s nichts zu erben
Tischtennis-Verbandsliga-Team von Hassia Bingen unterliegt
Mainz 1:9 / Sieg und Niederlage für DJK Büdesheim
Vom 01.04.2009 RHEINHESSEN (MH). Erwartungsgemäß nichts zu erben gab es
für die Tischtennis-Spieler von Hassia Bingen in der Verbandsliga Rheinhessen
beim 1:9 gegen Spitzenreiter FSV Mainz 05 II. Der TSV Wackernheim II unterlag
bei der TSG Drais klar mit 4:9. Aufsteiger DJK Büdesheim fuhr einen Sieg
(9:4 gegen DJK/RW Finthen II) und eine Niederlage (5:9 bei der TSG Drais)
ein.
Hassia Bingen - FSV Mainz 05 II 1:9. - Dem alten Fuchs Heinz Hartwein
war es vergönnt, im vorderen Paarkreuz mit einem 3:1-Sieg gegen Jungspund
Stephan Metzler für den Ehrenpunkt der Hassia zu sorgen. Dafür, dass sie
erneut ohne Merlin Keller, Dominik Lautebach und Gerhard Chitralla und mit
den Ersatzleuten Christoph Kunz, Thorsten Schmitt und Helmut Huesmann aufgelaufen
waren, gaben die Binger keine schlechte Figur ab. Allen voran Mario Hübinger,
der im Doppel an der Seite von Schmitt gegen Christof Möritz/Ralf Ullmer
nur 9:11 im fünften Satz und gegen den besten Spieler der Klasse (Felix
Wolf) im Einzel nach 8:5-Führung im Entscheidungssatz unglücklich mit 8:11
unterlag.
| Allgemeine Zeitung |
01.04.2009 |
Heidesheim im Endspiel um TT-Pokal
Vom 11.04.2009 BINGEN (MH). Im Endspiel
um den Pokal des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) stehen sich
bei den Frauen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die TSG Heidesheim und
Hassia Bingen II gegenüber. Während die Heidesheimerinnen sich beim Oberliga-Rivalen
Hassia Bingen III mit 4:1 durchsetzten, ist der Regionalliga-Unterbau
der Hassia am Donnerstag, 16. April, 19.30 Uhr, im zweiten Halbfinale
gegen den designierten Verbandsliga-Vizemeister TSG Drais II mehr als
turmhoher Favorit.
Hassia Bingen III - TSG Heidesheim 1:4. - Den einzigen Sieg für
die Gastgeberinnen fuhr Diana Sharif durch ein 3:0 gegen Rabea Sauer ein.
Dagegen verließen Rabea Becker (nach sehr gutem Beginn 1:3 gegen Ann-Kathrin
Ditschler), Isabelle Roos (2:3 gegen Amelie Mayer), Sharif/Roos (1:3 gegen
Ditschler/Mayer) sowie Sharif (0:3 gegen Ditschler) die Platte jeweils
als Verliererinnen.
"Das Spiel hat erstaunlicherweise zwei Stunden gedauert, weil es sehr
viele knappe Sätze gab", bilanzierte Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld.
"Als Diana Sharif gegen Ann-Kathrin Ditschler verloren hatte, war die
Luft für uns schon draußen." Der 45-Jährige ließ keinen Zweifel daran,
dass der Erfolg der TSG Heidesheim vollauf in Ordnung ging. "Wir sind
schon ein bisschen enttäuscht, zumal wir in unserer Wunschaufstellung
für dieses Spiel angetreten waren."
| Allgemeine Zeitung |
11.04.2009 |
Hassia
steckt im Mittelmaß
Nach überraschender 6:9-Pleite bei Kellerkind DJK/RW Finthen II
Vom 25.03.2009 FINTHEN/WACKERNHEIM (MH). Nach der
überraschenden 6:9-Pleite bei Kellerkind DJK/RW Finthen II bleibt Hassia
Bingen in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen Mittelmaß.
DJK/RW Finthen II - Hassia Bingen 9:6. - Der Hassia fehlte in der
Schulturnhalle in der Lambertstraße die halbe Mannschaft. Neben Gerhard
Chitralla und Michael Dann war auch und vor allem Spitzenspieler Merlin
Keller nicht dabei, der nach seiner Blinddarm-OP noch Zeit braucht. Immerhin
konnten die Binger diesmal wenigstens sechs Mann aufbieten. Großes Tischtennis
zeigte Ersatzmann Martin Söring, der sowohl sein Doppel an der Seite von
Christoph Kunz (3:2 gegen Ingo Schwarz/Marc Purnell) als auch seine Einzel
im hinteren Paarkreuz gegen Purnell und Christian Binnefeld (jeweils 3:1)
für sich entschied. Ansonsten punkteten bei der Hassia aber nur noch Dominik
Lautebach/Mario Hübinger (3:1 gegen Falko Sparr/Stefan Schaubrenner) im
Doppel sowie Kunz (3:0 gegen Schwarz) und Lautebach (3:2 gegen Martin
Stollenwerk) im Einzel.
| Allgemeine Zeitung |
25.03.2009 |
Ein
wenig freundlicher
Bubenheim II unterliegt in Tischtennis-Verbandsliga Drais "nur" 2:7
Vom 25.03.2009 RHEINHESSEN (MH). Die Klubs aus dem
Kreis Bingen mussten in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen
allesamt Niederlagen einstecken: Der TTC Bubenheim II unterlag dem Tabellenzweiten,
der TSG Drais II, 2:7, die vierte Mannschaft von Hassia Bingen zog gegen
den Tabellennachbarn RWO Alzey mit 3:7 den Kürzeren und die Bubenheimer
Erste musste sich beim TuS Gabsheim denkbar knapp mit 5:7 geschlagen geben.
Hassia Bingen IV - RWO Alzey 3:7. - Nachdem zuletzt Lucia Fickinger
nicht dabei war, fehlte diesmal Melanie Seligmann. Und dass die Bingerinnen
den Ausfall ihrer überragenden Nummer eins nicht so mir nichts, dir nichts
wegstecken können, dafür gibt es im Saisonverlauf etliche Belege. Zwar
hatte das Quartett um die 65 Jahre alte Routiniersfrau Edda Klöß zwischenzeitlich
mit 2:1 und 3:2 die Nase vorn, doch am Ende triumphierten die Gäste aus
der Volkerstadt. Für die Hassia-Punkte zeichneten Lucia Fickinger/Miriam
Lott (3:2 gegen Julia Degreif/Bärbel Petzold) im Doppel sowie Fickinger
(3:1 gegen Caroline Adam) und Raese (3:1 gegen RWO-Ersatzspielerin Petzold)
im Einzel verantwortlich.
| Allgemeine Zeitung |
25.03.2009 |
Regionalliga-Frauen
auf Kurs
Eingleisige Liga bleibt nach Sieg und Niederlage weiter in Sichtweite
Vom 24.03.2009 BINGEN (MH). Weiter auf Kurs Richtung
eingleisige Regionalliga befinden sich die Tischtennis-Spielerinnen von
Hassia Bingen II: Zwar setzte es gegen den verlustpunktfreien Primus TTSV
Saarlouis-Fraulautern II eine 2:8-Pleite, dafür kanzelte man Schlusslicht
TSG Kaiserslautern wie erwartet souverän mit 8:1 ab.
Hassia Bingen II - TTSV Saarlouis-Fraulautern II 2:8. - Das Spitzenspiel
zwischen dem Dritten und dem Ersten war diesmal eine klare Sache. "Das
Ergebnis ist ein bisschen zu hoch ausgefallen", resümierte Hassia-Cheftrainer
Frank Liesenfeld. "Zwei Siege mehr waren mit Sicherheit drin." Aber der
Bundesliga-Unterbau der Gäste sei schon "ein absolutes Topteam", das seine
Klasse gezeigt habe. Liesenfeld: "Da war schon ein Unterschied zu erkennen
zwischen den beiden Mannschaften." Die Ehrenpunkte für die Bingerinnen
ergatterten Andrea Welz/Rebecca Matthes im Doppel und Matthes im Einzel
durch einen Fünfsatzsieg gegen Solja. Auch gegen Ann-Kathrin Renkes wäre
ein Sieg drin gewesen, doch sie zog im Entscheidungssatz mit 8:11 den
Kürzeren.
Hassia Bingen II - TSG Kaiserslautern 8:1. - Die Bingerinnen profitierten
davon, dass TSG-Akteurin Birgit Weitz verletzt war und ihre Partien kampflos
abgab. Für die Hassia punkteten Welz/Matthes und Julia Minor/Nadja Hoffmann
im Doppel sowie Welz, Minor, Matthes und Hoffmann im Einzel. Den einzigen
Punkt gab Welz ab, die Knieriemen mit 9:11 im fünften Satz unterlag.
Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach richtete den Blick auf den Doppelspieltag
am Samstag (14.30 Uhr) bei der SG TuS Kirchberg/TuS Rhaunen und am Sonntag
(10 Uhr) gegen die TTF Frankenthal. "Gegen Frankenthal sind wir Außenseiter.
Aber wenn wir gegen unseren direkten Konkurrenten Kirchberg mindestens
einen Punkt holen, haben wir die Qualifikation für die eingleisige Regionalliga
in der Tasche." Den Pflichtsieg beim Saisonfinale am 19. April gegen den
Vorletzten FC Queidersbach vorausgesetzt.
| Allgemeine Zeitung |
24.03.2009 |
RTTV-Pokal: Damen A-Klasse
2008/2009
Halbfinale:
Hassia Bingen 3.
- TSG Heidesheim 1:4
Diana Sharif - Rabea Sauer 3:0 / 11:7/11:7/11:7
Rabea Becker - Ann-Kathrin Ditschler 1:3 / 11:4/7:11/5:11/6:11
Isabelle Roos - Amelie Mayer 2:3 / 11:7/6:11/9:11/11:9/1:11
D.Sharif/I.Roos - A.-K.Ditschler/A.Mayer 1:3 / 11:9/7:11/12:14/8:11
Diana Sharif - Ann-Kathrin Ditschler 0:3 / 9:11/5:11/4:11
TT-Asse stehen vor dem Aufstieg
Bingen in den Startlöchern für die 1. Liga
Vom 20.03.2009 BINGEN (MHZ). Samstag, 4. April,
15.30 Uhr: Diesen Tag sollten sich alle Tischtennis-Fans in der Region
rot im Kalender anstreichen. Dann empfangen die Zweitliga-Frauen von Hassia
Bingen nämlich vor einer Rekordkulisse in der Sporthalle der Bingerbrücker
"Grundschule Am Mäuseturm" (Herterstraße 35) den Tabellendritten TV Altdorf
zum Spitzenspiel in der Zweiten Bundesliga Süd und könnten schon mit einem
Unentschieden den lange ersehnten Aufstieg in die Eliteliga perfekt machen.
Nach AZ-Informationen könnte es sein, dass die Verantwortlichen um den
rührigen Manager Joachim Lautebach an diesem Tag auch die mit Spannung
erwartete Neuverpflichtung erstmals öffentlich präsentieren werden. Zurzeit
bemühen sich Lautebach und Sven Müller, Sportmarketing-Experte in Diensten
der Hassia und Freund von Zweitliga-Spielerin Julia Lutz, weiterhin intensiv
darum, eine Verstärkung an Land zu ziehen, die in der Lage sein muss,
in der neuen Erstliga-Runde auf Position eins zu spielen. "Die Verhandlungen
ziehen sich sehr lange hin", sagt Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld.
"Das ist eine Erfahrung, die wir vorher auch noch nicht gemacht haben."
Diverse Gespräche mit interessierten und interessanten Spielerpersönlichkeiten
wurden bereits geführt - allerdings nach wie vor ohne konkreten Abschluss.
"Wir hätten es auch gerne anders", betont Liesenfeld. "Das würde unsere
Nerven ein bisschen beruhigen." Nach den neuesten Entwicklungen ist offenbar
damit zu rechnen, dass spätestens Anfang April Klarheit herrscht.
Verstärkungen sucht die Hassia übrigens auch für das Regionalliga-Team
und die Oberliga-Mannschaft. Die "Zweite" muss künftig möglicherweise
ohne Nadja Hoffmann auskommen, die eventuell ein Studium im Ausland beginnen
wird. Und auch die "Dritte" vermeldet zwei Abgänge: Clarissa Becker wechselt
zum Oberligisten VfR Simmern, Mai Xiang geht Ende März zum Physik-Studium
nach München - und wird dort laut Liesenfeld wohl im Trikot des FC Bayern
auflaufen.
| Allgemeine Zeitung |
20.03.2009 |
Dritte Damenmannschaft der Hassia weiterhin
in der Erfolgsspur
Die dritte Tischtennis Damenmannschaft von Hassia
Bingen erspielte sich in der Auswärtspartie beim ASG Altenkirchen den
fünften Oberligasieg im sechsten Rückrundenspiel.
Jedoch begann die Partie im Westerwald alles andere als erfolgreich. Wie
im Hinspiel in Bingen gingen die beiden Auftaktdoppel jeweils in fünf
Sätzen verloren. Aufgrund des Fehlens der Geschwister Mai und Ting Xiang
traten die beiden Doppelkombinationen Diana Sharif/Isabelle Roos sowie
Clarissa und Rabea Becker an. Zwar konnten die jungen Hassiatinnen lange
Zeit die Doppel ausgeglichen gestalten, agierten aber insgesamt recht
glücklos.
Diana Sharif gewann ihre Partie zum 1:2, jedoch mussten sich darauf hin
Clarissa und Rabea Becker ihren Gegenspielerinnen geschlagen geben. Altenkirchen
führte somit bereits mit 4:1 Spielen. Eine stark aufspielende Binger Nr.
3 Isabelle Roos mit zwei Siegen und einer knappen Niederlage gegen Altenkirchens
Nr. 1 Yvonne Heidepeter, sowie eine souverän agierende Führungsspielerin
der Hassia Diana Sharif (3 Siege) drehten die Partie und brachten die
Hassiatinnen noch auf die Siegerstraße. Die weiteren Einzelerfolge erzielten,
die in der Rückrunde sich ernorm gesteigerte Rabea Becker (2) und ihre
Schwester Clarissa Becker. Das die Oberligabegegnung insgesamt hart umkämpft
war zeigte die Tatsache der fast dreistündigen Spielzeit und dem Ergebnis
von 8:5 für Bingen.
Mit diesem Erfolg klettert das junge Hassia-Team, bei 10:2 Rückrundenpunkte,
auf den dritten Tabellenplatz in der Oberliga Südwest Gruppe 3 nach oben.
Neue Binger Zeitung / KW 12
Platz drei das Ziel
8:5-Erfolg für Bingens Oberliga-TT-Spielerinnen
Vom 17.03.2009 BINGEN (MH). Nach dem 8:5-Erfolg
als Gast des Tabellennachbarn ASG Altenkirchen haben die Tischtennis-Spielerinnen
von Hassia Bingen III gute Chancen, die Saison in der Oberliga Südwest
mit einem vorzüglichen dritten Platz abzuschließen.
Bei Cheftrainer Frank Liesenfeld wurden Erinnerungen an die Hinrunde wach:
Damals hatte sein Team gegen die Frauen aus dem Westerwald 0:2 und 1:3
zurückgelegen, um am Ende mit 8:3 zu triumphieren. Diesmal lag es ohne
Mai Xiang und Ting Xiang gar 0:3 und 1:4 hinten - und hatte dank sechs
Einzelsiegen in Folge am Ende doch das bessere Ende auf seiner Seite.
Wie in der Hinrunde offenbarte der Regionalliga-Unterbau dabei Defizite
im Doppel. Diana Sharif/Isabelle Roos unterlagen Yvonne Heidepeter/Katharina
Demmer ebenso im Entscheidungssatz wie Clarissa Becker/Rabea Becker gegen
Stephanie Müller/Sonja Hackbeil. "Die Doppel gingen gar nicht", sagte
Liesenfeld. "Das ist unsere große Schwäche - egal welche Aufstellung wir
nehmen. Aber es spricht für die Mannschaft, dass sie Moral gezeigt hat
und es nach dem Rückstand erst recht wissen wollte."
Ein dickes Lob bekam einmal mehr die Ex-Draiserin Diana Sharif ab. "Sie
hat die Mannschaft nach dem 2:4 so richtig aufgerüttelt, die Mädels mit
betreut und fast ohne Training ihre drei Einzel souverän gewonnen", freute
sich Liesenfeld. Gegen Müller gewann Sharif in fünf Sätzen, gegen Heidepeter
und Hackbeil jeweils in vier. Die restlichen Zähler holten Roos , Rabea
Becker (jeweils 3:0 und 3:1) sowie Clarissa Becker (3:2). "Sehr stark
war auch Roos, auch wenn sie gegen die Altenkirchener Nummer eins in den
entscheidenden Phasen noch ein bisschen grün gewirkt hat", resümierte
Liesenfeld.
| Allgemeine Zeitung |
17.03.2009 |
Wackernheim II gleich zweimal gefordert
4:9-Niederlage im Derby in Bingen und souveräner 9:2-Sieg gegen TTC
Worms in der Tischtennis-Verbandsliga
Vom 17.03.2009 RHEINHESSEN (MH). Durch einen knappen
9:7-Sieg gegen den TV Horchheim hat Aufsteiger DJK Büdesheim in der Tischtennis-Verbandsliga
Rheinhessen Rang drei gefestigt. Gleich doppelt im Einsatz war der TSV
Wackernheim II: Dem 4:9 im Derby bei Hassia Bingen folgte ein souveräner
9:2-Sieg gegen Worms.
Hassia Bingen - TSV Wackernheim II 9:4. - Besonders die Höhe des
Binger Sieges überrascht, zumal die Wackernheimer in stärkster Formation
aufgelaufen waren und mit Merlin Keller Hassias Bester fehlte. Allerdings
hielten sich bei den Gästen im Einzel nur Spitzenspieler Marcus Berott
(3:0 gegen Gerhard Chitralla und 3:2 gegen Dominik Lautebach) und Norbert
Meierhöfer (3:2 gegen Michael Dann) schadlos. Dazu kam der glatte Dreisatzsieg
von Herbert Barthen/Meierhöfer gegen Heinz Hartwein/Manuel Rausch im Doppel.
Auf Seiten der Hassiaten verließen Dominik Lautebach/Mario Hübinger (3:1
gegen Christopher Reinnig/Dirk Müller) und Chitralla/Dann (3:2 gegen Berott/Claus
Wolf) im Doppel sowie Lautebach (3:2 gegen Reinnig), Chitralla (3:1 gegen
Reinnig), Hartwein (jeweils 3:1 gegen Barthen und Wolf), Hübinger (3:1
gegen Wolf und 3:0 gegen Barthen) sowie Ersatzmann Rausch (3:2 gegen Müller)
die Platte als Sieger.
| Allgemeine Zeitung |
17.03.2009 |
Punkt beim Primus
Überraschendes Remis für Bubenheim
Vom 17.03.2009 RHEINHESSEN (MH). Das ist keineswegs
selbstverständlich: Obwohl sie in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen
ständig eine auf die Mütze kriegen und der Abstieg längst besiegelt ist,
ist die Moral bei den Spielerinnen des TTC Bubenheim II (1:7 gegen den TuS
Gabsheim) intakt. Die Bubenheimer "Erste" luchste Spitzenreiter TuS Sörgenloch
einen Punkt ab, während Hassia Bingen IV beim TSV Gau-Odernheim unerwartet
deutlich mit 0:7 unterlag.
TSV Gau-Odernheim - Hassia Bingen IV 7:0. - Auch in Gau-Odernheim
war das Resultat am Ende klarer als der tatsächliche Spielverlauf. Auch
ohne ihre zuverlässige Nummer zwei, Lucia Fickinger, hätte die Hassia wenigstens
drei Siege holen können. So unterlagen Melanie Seligmann/Janine Raese (gegen
Elisabeth Graversen/Kerstin Fey-Dussa) im Doppel ebenso erst im Entscheidungssatz
wie Seligmann (gegen Fey-Dussa) und Edda Klöß (gegen Kristin Dreibus) im
Einzel. Eine glatte Dreisatzniederlage musste nur Raese gegen Sarah Harter
einstecken. "Unser Ziel bleibt ein guter Mittelfeldplatz", so Hassia-Ass
Melanie Seligmann.
| Allgemeine Zeitung |
17.03.2009 |
TSV deklassiert Binger Hassia
Gau-Odernheimerinnen siegen 7:0 / RWO Alzey verliert gegen Finthen
Vom 17.03.2009 ALZEY (dso.) Einen überraschend klaren
7:0-Erfolg (7:0) landeten die Damen des TSV Gau-Odernheim in der Tischtennis-Verbandsliga.
RWO Alzey blieb mit dem 4:7 gegen DJK/RW Finthen ohne Punkte.
Eine tolle Vorstellung bot der TSV Gau-Odernheim gegen die in der Rückrunde
bisher sehr überzeugend spielende Binger Mannschaft. Die knappen Erfolg
des TSV in den Doppeln löste eine Befreiung aus und so konnte man auch die
knappen Spiele in den folgenden Einzel für sich entscheiden. Durch diesen
Sieg rücken die TSV-Damen auf den fünften Rang vor.
TSV Gau-Odernheim - Hassia Bingen IV 7:0. - Dreibus/Harter - Lott/Klöß
3:1, Graversen/Fey-Dussa - Seligmann/Raese 3:2, Graversen - Lott 3:1, Fey-Dussa
- Seligmann 3:2, Dreibus - Klöß 3:2, Harter - Raese 3:0, Graversen - Seligmann
3:1.
| Allgemeine Zeitung |
17.03.2009 |
Tschechische Meisterschaften in Rakovnik
/ 06.-08.03.2009
Damen - Einzel (32er Feld)
1. Runde:
Dana Hadacova (Hassia Bingen) - Freilos
Achtelfinale:
Dana Hadacova (Hassia Bingen) - Veronika Polakova (SKST Vlasim)
4:0
Viertelfinale:
Dana Hadacova (Hassia Bingen) - Hana Bartosova (KTS Tarnobrzeg)
4:1
Halbfinale:
Dana Hadacova (Hassia Bingen) - Lenka Harabaszova (MKSTS Polkovice)
4:0
Finale:
Renata Strbikova (MSK Breclav) - Dana Hadacova (Hassia Bingen)
4:3
Dana Hadacova qualifizierte sich mit diesem Erfolg für die WORLD
TABLE TENNIS CHAMPIONSHIP vom 28. April bis 5. May 2009 in Yokohama
(Japan) für Tschechien.
Tischtennis: Dana Hadacova wird Tschechische
Vizemeisterin 2009
Dana Hadacova, Spitzenspielerin der Tischtennis Zweitliga-Damenmannschaft
von Hassia Bingen, hat erneut in ihrem Heimatland Tschechien, bei den dortigen
Landesmeisterschaften, überzeugt. Sie kam im Einzelwettbewerb, nach dem
überraschenden Titelgewinn im letzten Jahr, auch dieses Jahr wieder in das
Finale.
Dabei überzeugte Sie mit drei souveränen Erfolgen gegen Veronika Polakova
(SKST Vlasim) im Achtelfinale (4:0), gegen Hana Bartosova (KTS Tarnobrzeg)
im Viertelfinale (4:1) und erneut mit 4:0 Sätzen gegen Lenka Harabaszova
(MKSTS Polkovice) im Halbfinale. Im Finale traf Dana Hadacova dann auf ihre
Nationalmannschaftskollegin Renata Strbikova (MSK Breclav). Es entwickelte
sich von Beginn an eine gute und spannende Partie, in der die Hassiatinn
zunächst mit 2:0 Sätzen und später erneut mit 3:2 Sätzen in Führung gehen
konnte. Doch ihre Kontrahentin schlug zurück und sah im siebten und entscheidenden
Satz bei einer 10:4 Punkteführung bereits wie der sichere Sieger aus. Jedoch
hatte Renata Strbikova die Rechnung ohne den Kampfgeist von Dana Hadacova
gemacht. Punkt für Punkt spielte sich Dana heran bis auf 9:10. Danach konnte
in dem zum Ende hin packenden Spiel Renata Strbikova den entscheidenden
Punkt zum Gewinn der Tschechischen Einzelmeisterschaft der Damen erzielen.
Mit dem erreichten Tschechischen Vizemeistertitel und ihrer insgesamt gezeigten
Leistung war aber auch Dana Hadacova am Ende der Tschechischen Tischtennis-Meisterschaften
2009 in Rakovnik sehr zufrieden.
Gleichzeitig qualifizierten Sie sich mit diesem Erfolg in das tschechische
Nationalteam für die Weltmeisterschaften vom 28. April bis 05. Mai 2009
in Yokohama (Japan).
Neue Binger Zeitung / KW 10
Hadacova für WM qualifiziert
Tischtennis-Ass der Hassia Bingen wird Tschechische Vizemeisterin
Vom 10.03.2009 BINGEN/RAKOVNIK. Riesenerfolg für Dana
Hadacova vom Tischtennis-Zweitligisten Hassia Bingen: Die Nummer eins des
heißen Erstliga-Anwärters hat sich bei den Tschechischen Meisterschaften
in Rakovnik bei Prag die Silbermedaille im Damen-Einzel geschnappt und sich
damit für die Weltmeisterschaften qualifiziert, die vom 28. April bis 5.
Mai im japanischen Yokohama steigen.
Von Michael Heinze "Ich bin sehr zufrieden", sagte die 25 Jahre alte Angriffsspielerin,
die sich auf Einladung des englischen Tischtennis-Verbandes in Sheffield
auf die Titelkämpfe vorbereitet hatte, und strahlte über das ganze Gesicht.
An Nummer eins gesetzt, musste sich die Olympia-Teilnehmerin im Finale ihrer
Nationalmannschaftskollegin Renata Strbikova im siebten und entscheidenden
Satz hauchdünn mit 9:11 beugen. Hadacova hatte nach Sätzen schon mit 2:0
und 3:2 vorne gelegen. Im Entscheidungssatz kämpfte sie sich nach schnellem
4:10-Rückstand noch auf 9:10 heran, ehe Strbikova ihren letzten verbliebenen
Matchball nutzte. Bei den Titelkämpfen 2008 war Hadacova in ihrer Heimatstadt
Hodonin erstmals Tschechische Meisterin geworden - Strbikova hatte damals
wegen Schwangerschaft gefehlt.
Unterdessen zieht sich die angekündigte Verpflichtung einer Verstärkung
für das Binger Erfolgsquartett hin. Die Top-Frau muss in der Lage sein,
in der neuen Saison in der Ersten Liga der Frauen auf Position eins zu spielen.
Mit ihr soll der Klassenverbleib in der Beletage bewerkstelligt werden.
"Wir sind seit Anfang Februar am verhandeln", berichtet Hassia-Manager Joachim
Lautebach, der gemeinsam mit Cheftrainer Frank Liesenfeld und Sportmarketing-Experte
Sven Müller mit Hochdruck an der Geschichte dran ist.
"Mal ergibt sich etwas, dann muss man es aber wieder verwerfen. Wir sind
jetzt fast in der Ersten Bundesliga angelangt und in dieser Region ist das
alles nicht so einfach. Das ist schon ein Riesensprung im Vergleich zur
Zweiten Liga - und zwar in jeglicher Hinsicht." Laut Lautebach ist es durchaus
möglich, dass es noch 14 Tage dauert, bis die Hassia endlich Vollzug vermelden
kann. "Wir haben schon eine Wunschkandidatin im Blick", verrät der 57-Jährige.
"Mal abwarten, was passiert."
Unterdessen fiebern die Tischtennis-Fans in der Region dem 4. April entgegen,
wenn die Hassia-Frauen im finalen Heimduell in Bingerbrück gegen den TV
Altdorf die Meisterschaft endgültig perfekt machen können. "Vor heimischem
Publikum die Meisterschaft und den Aufstieg in die Erste Liga zu feiern,
ist am schönsten", weiß Lautebach, der auf einen Zuschaueransturm hofft.
Sollte der Tabellenzweite Homberger Turnerschaft am Wochenende die beiden
Auswärtshürden bei den Kellerkindern SV Neckarsulm und DJK Offenburg meistern,
wäre dann in der Sporthalle der Grundschule am Mäuseturm Hochspannung garantiert.
"Das ist eine Situation, die wir nicht beeinflussen können", so Lautebach.
| Allgemeine Zeitung |
10.03.2009 |
Wackernheim und Bingen chancenlos
Klare Niederlagen in der TT-Verbandsliga
Vom 10.03.2009 RHEINHESSEN (MH). Niederlagen mussten
die Vertreter aus dem Kreis Bingen in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen
einstecken. Während Hassia Bingen beim TV Horchheim nur mit vier Mann
antrat und 6:9 unterlag, musste sich der TSV Wackernheim II dem amtierenden
Meister TV Eich mit 5:9 beugen.
TV Horchheim - Hassia Bingen 9:6. - "Nach dem Ausfall von Michael
Dann und Gerhard Chitralla haben wir nur vier Spieler aufgeboten, weil
kein Ersatzspieler zur Verfügung stand", erläuterte Hassia-Abteilungsleiter
Joachim Lautebach. Grund: Die "Zweite" und "Dritte" spielten parallel
und für beide Teams ging es um alles im Kampf gegen den Abstieg aus der
Bezirksliga Nord beziehungsweise um die Meisterschaft in der Kreisklasse
A. Daher bekam die "Erste", die den Klassenverbleib im Rheinhessischen
Tischtennis-Oberhaus ziemlich sicher in der Tasche hat, keinen Ersatzspieler
ab. Die Siege für das Rumpfteam fuhren Merlin Keller/Heinz Hartwein (3:2
gegen Markus Decker/Manfred Weiland) im Doppel sowie Keller (jeweils 3:1
gegen Ralf Decker und Markus Decker), Heinz Hartwein (jeweils 3:1 gegen
Matthias Geiberger und Weiland) sowie Kapitän Mario Hübinger (3:0 gegen
Weiland) im Einzel ein. Gleich fünf Punkte gab die Hassia kampflos ab.
Am kommenden Wochenende sind die Wackernheimer gleich doppelt gefordert.
Am Samstag (15.30 Uhr) steigt das mit Spannung erwartete Derby bei Hassia
Bingen, am Sonntag (10.45 Uhr) geht es in eigener Halle gegen den Tabellenneunten
1. TTC Worms.
| Allgemeine Zeitung |
10.03.2009 |
Bubenheim zurück in der Erfolgsspur
Tischtennis-Frauen besiegen Nieder-Olm 7:1
Vom 07.03.2009 RHEINHESSEN (MH). Nach zuletzt nur einem Sieg aus elf Partien
haben die Tischtennis-Frauen des TTC Bubenheim (7:1 gegen den Vorletzten
TTC Nieder-Olm) in der Verbandsliga Rheinhessen wieder in die Erfolgsspur
zurückgefunden. Nichts zu erben gab es derweil für die Bubenheimer "Zweite"
beim 0:7 als Gast des Tabellenzweiten Flörsheim-Dalsheim, während Hassia
Bingen IV dem Tabellendritten TSG Drais II mit 3:7 unterlag.
Hassia Bingen IV - TSG Drais II 3:7. - Melanie Seligmann/Lucia
Fickinger im Doppel sowie die unangefochtene Spitzenspielerin Seligmann
(2) im Einzel verließen auf Seiten der Hassia die Platte als Sieger.
| Allgemeine Zeitung |
07.03.2009 |
Hassia - Tischtennisteams überzeugten
Vier Spiele - vier Siege, gab es am Wochenende für
die Tischtennis-Damenmannschaften von Hassia Bingen.
In der Regionalliga Südwest Gruppe ¾ gelang am Samstagabend der 2. Mannschaft
ein überzeugender Auswärtssieg mit 8:0 im pfälzischen Zellertal. Andrea
Welz/Rebecca Matthes, Julia Minor/Diana Sharif im Doppel, sowie Andrea
Welz (2), Julia Minor (2), Rebecca Matthes und Diana Sharif im Einzel
waren dabei erfolgreich.
Am darauffolgenden Sonntag stand das wichtige Spiel beim TTC Mülheim-Urmitz/Bhf
an. Der Konkurrent um das Erreichen der eingleisigen Regionalliga für
die nächste Saison (Platz 1 bis 5 der Tabelle) gewann das Hinspiel in
Bingen mit 8:5.Es entwickelte sich von Beginn an ein erwartet ausgeglichenes
Spiel, was die Tatsache belegt, das acht der vierzehn gespielten Partien
über fünf Sätze gingen. Davon konnten die Hassiatinnen fünf Spiele im
Entscheidungssatz für sich entscheiden. Nach 3 Stunden und 45 Minuten
gewann das Regionalligateam von Hassia Bingen nicht unverdient mit 8:6
Spielen, bei 32:31 Sätzen und 588:565 gespielten Punkten. Die Punkte für
Bingen erzielten im Doppel Andrea Welz/Rebecca Matthes, Andrea Welz (2),
Julia Minor (2) und mit drei Einzelerfolgen die sehr stark aufspielende
Rebecca Matthes. Nadja Hoffmann komplettierte die Mannschaft der Hassiatinnen.
In der Damen Oberliga Südwest Gruppe 3 stand ebenfalls am Samstagabend
zunächst das Rheinhessenderby bei der TSG Heidesheim für die 3. Damenmannschaft
von Hassia Bingen an. Beide Mannschaften konnten dabei aus unterschiedlichsten
Gründen nicht in Bestbesetzung antreten. Dem Gastgeber fehlte die erkrankte
Nr. 1 Ann-Kathrin Ditschler, bei der Hassia waren es gleich zwei Spielerinnen
mit der Nr. 1 Diana Sharif (spielte Ersatz in der Regionalliga) und der
Nr. 3 Mai Xiang. Dennoch zeigten die verbliebenen Spielerinnen vor einer
großen Zuschauerzahl ein gutes Oberligaspiel, in dem sich die jungen Hassiatinnen
mit dem 8:2 Sieg für die Hinrundenniederlage revangieren konnten. Dabei
sah es in den Auftaktdoppeln zu Beginn nicht so gut aus. Ting Xiang/Rabea
Becker lagen mit 0:2 Sätzen gegen Amelie Mayer/Kerstin Berg zurück und
auch das zweite Binger Doppel Clarissa Becker/Isabelle Roos sah sich einem
1:2 Satzrückstand gegen Rabea Sauer/Maxi Eppelmann gegenüber. Mit einer
etwas mutigeren und offensiveren Einstellung drehten die Hassiatinnen
noch beide Doppel und gingen mit 2:0 in Führung. Nach dem zwischenzeitigen
2:2 Ausgleich durch die beiden Niederlagen von Ting Xiang (1:3 gegen Maxi
Eppelmann) und Clarissa Becker (1:3 gegen Rabea Sauer) setzte sich das
Binger Team im hinteren Paarkreuz mit vier Siegen deutlich durch. Isabelle
Roos gewann ihre beiden Partien gegen Kerstin Berg (3:1) und Amelie Mayer
(3:1) sowie auch Rabea Becker sich gegen die gleichen Heidesheimerinnen
jeweils in drei Sätzen behaupten konnte. Nachdem Ting Xiang nach 0:2 Satzrückstand
noch einen 3:2 Sieg gegen Rabea Sauer gelang und Clarissa Becker in vier
Sätzen Maxi Eppelmann bezwang, war der 8:2 Auswärtserfolg perfekt.
Mit einem weiteren Oberligasieg am Sonntagmorgen gegen den TTC Mülheim-Urmitz/Bhf
2. (8:5) rundeten die Spielerinnen von Hassia Bingen 3. das überaus erfolgreiche
Wochenende im Tischtennis ab. In einem hartumkämpften Heimerfolg, nach
dem Unentschieden gegen Mülheim in der Vorrunde, zeigten die vier Hassia-Akteurinnen
eine erneut geschlossene Mannschaftsleistung. Für die Punkte sorgten das
Doppel Ting Xiang/Rabea Becker und im Einzel Ting Xiang, Clarissa Becker
(2), Isabelle Roos (2) und Rabea Becker (2).
Neue Binger Zeitung / KW 10
Erste Niederlagen nach 55 Spielen
Tischtennis-Oberliga: Nach zweieinhalb Jahren verlor die TSG Heidesheim
ihre ersten Punktspiele im Frauenbereich
Ohne Spitzenspielerin Ann-Kathrin Ditschler verlor
Tischtennis-Oberligist TSG Heidesheim seine ersten beiden Spiele - nach
zuvor 55 ungeschlagenen Partien in der Frauenkonkurrenz.
MAINZ.Ohne ihre Spitzenspielerinnen verloren die TSG Drais und die TSG
Heidesheim ihre Begegnungen in der Tischtennis-Oberliga. 55 Partien waren
die Heidesheimer Mädchen seit ihrem Start bei den Frauen vor zweieinhalb
Jahren ungeschlagen geblieben. Der grippebedingte Ausfall von Ann-Kathrin
Ditschler bedeutete das Ende dieser Serie. Das Heidesheimer Team verlor
zu Hause gegen Hassia Bingen 3. Mit 2:8 und beim Abstiegskandidaten TSV
Bockenau mit 5:8.
"Es gibt keine Ausrede", erklärte Betreuer Norbert Dyllick. "Das Ann-Kathrin
gefehlt hat, ist keine Entschuldigung. Die drei verbliebenen Spielerinnen
hatten jeweils drei Einzel und hätten dabei neun Punkte holen können.
Grund für die Niederlage ist auch nicht, dass die anderen so gut waren.
Unsere Mädchen haben nicht ihre Normalform erreicht. Aber das ist legitim.
Es gibt Tage, da geht nichts zusammen."
Vielleicht hätte das gesamte Wochenende einen anderen Verlauf genommen,
wenn die Heidesheimer gegen das Binger Team zu Beginn beide Doppel gewonnen
hätten. Amelie Mayer und Ersatzspielerin Kerstin Berg, die normalerweise
auf Kreisebene in einer Schülermannschaft antritt, gewannen die beiden
ersten Sätze gegen Ting Xiang und Rabea Becker. "Das war schon überraschend",
räumte Dyllick ein. "Kerstin Berg hat sich sehr gut eingeführt. Aber Ting
Xiang hat allerdings auch viele Fehler gemacht. Ab dem dritten Satz hat
sie getroffen." Das Hassia-Duo setzte sich noch mit 11:7 im fünften Satz
durch. Einen Sieg von Sauer/Eppelmann hatte der Betreuer allerdings auf
der Rechnung. Doch auch dieses Doppel nutzte eine zweimalige Satzführung
nicht und unterlag ebenfalls mit 2:3. Bei einem anderen Ausgang der beiden
Auftaktspiele hätte es schnell 4:0 für die Gastgeberinnen gestanden. Denn
Rabea Sauer und Maxi Eppelmann gewannen anschließend ihre Einzel. Ein
4:0 hätte den Heidesheimer Spielerinnen Auftrieb gegeben, das Binger Team
dagegen hätte ein klares Signal bekommen: Hier geht heute auch gegen einen
geschwächten Gegner nichts. So aber war die Hassia noch im Spiel und nutzte
die Gunst der Stunde.
Die Überlegung ist rein hypothetisch. Vorausgesetzt, die TSG hätte sich
gegen den Konkurrenten aus Bingen durchgebissen, wäre sie mit der Gewissheit
nach Bockenau gefahren, auch ohne Ditschler gewinnen zu können. Ein ganz
anderer Auftritt wäre möglich gewesen. So aber musste Dyllick konstatierend:
"In Bockenau ging gar nichts zusammen. Wir Betreuer konnten machen, was
wir wollten, die Mädchen kamen nicht in die Spur."
Diesmal gingen nicht nur die Doppel an den Gegner, sondern auch gleich
die ersten drei Einzel. Der verunsicherte Abstiegskandidat hatte Lunte
gerochen und brachte den Sieg nach Hause. Nur Amelie Mayer ließ sich nicht
von der Formschwäche ihrer Mitspielerinnen anstecken. Sie zeigte die gewohnt
gute Leistung und gewann alle drei Einzel. (ga)
04.03.2009 / Mainzer Rhein Zeitung
Sascha Giehl auf Platz zwei
Vom 04.03.2009 GIMBSHEIM (dso). Enttäuscht waren die Organisatoren des
Rheinhessischen Tischtennesverbands (RTTV) von der Resonanz beim Nachwuchs-
und Bambinicup, die neben den Ranglisten der älteren Jahrgänge in der
Gimbsheimer Niederrheinhalle stattfanden. Der Wettbewerb der Jungen war
mit 21 Startern noch am besten besetzt. Bei der Rangliste der Jugend belegte
Sascha Giehl (TV Leiselheim) als bester Wormser Platz zwei.
Ergebnisse
Tischtennis RTTV-Nachwuchscup Jungen: 1. Nils Christmann (SV Münster-Sarmsheim),
2. Henrik Brusenbauch (RSV Klein-Winternheim), 3. Hendrik Knaf (TSG Heidesheim).
- Mädchen: 1. Inken Grüner (TSV Gau-Odernheim), 2. Christina Meiser (TG
Wallerth.), 3. Esra Flick (SV Bechtolsh.).
RTTV-Bambinicup Jungen: 1. Carsten Wenz, 2. Leonhard Meier (beide RSV
Klein-Winternheim), 3. Moritz Schridde (TSV Zornheim). - Mädchen: 1. Esra
Flick (SV Bechtolsheim), 2. Ester Schöne (RSV Klein-Winternheim).
RTTV-Rangliste Jugend: 1. Christian Tomoski (Mainz 05), 2. Sascha Giehl
(TV Leiselheim), 3. Merlin Keller (Hassia Bingen). - Schüler A/B:
1. Niclas Bauer (TSV Gau-Odernheim), 2. Matthias Becker, 3. Nickolas Brusenbauch
(beide RSV Klein-Winternheim). - Schüler B/C: 1. Jurij Magit (DJK/RW Finthen),
2. Levent Serbest (SG Sulzheim/Rommersheim), 3. Niclas Christmann (SV
Münster-Sarmsheim). - Mädchen/Schülerinnen: 1. Michelle Graversen, 2.
Chantal Graversen, 3. Jacqueline Michel (alle TSV Gau.Odernheim), 4. Ann-Kathrin
Becker (TSV Flörsheim-Dalsheim).
| Allgemeine Zeitung |
04.03.2009 |
Souveräner
Binger Erfolg
Vom 04.03.2009 NIERSTEIN/BINGEN (MH). Sieg und Niederlage
für die Tischtennis-Teams aus dem Kreis Bingen in der Verbandsliga Rheinhessen:
Während der TSV Wackernheim stark ersatzgeschwächt bei Kellerkind TTV
Nierstein mit 6:9 verlor, schaffte Hassia Bingen gegen den heißen Abstiegskandidaten
SV Rheingold Hamm einen souveränen 9:3-Sieg.
Hassia Bingen - SV Rheingold Hamm 9:3. - Die Binger spielten ihre
Überlegenheit im vorderen Paarkreuz gnadenlos aus. Kreismeister Merlin
Keller und der grundsolide Dominik Lautebach fuhren gegen Michael Petras
und Sascha Schmittel vier von vier möglichen Zählern ein, wobei nur Keller
gegen Petras in den fünften Satz musste. In der Mitte zeigte der alte
Material-Fuchs Heinz Hartwein seine Klasse, indem er Volker Schmittel
(3:1) und Lothar Köhler (3:0) in die Knie zwang. Außerdem punktete im
Einzel der unorthodoxe Ersatzspieler Christoph Kunz. Zusammen mit dem
Doppelerfolgen von Keller/Michael Dann und Kunz/Hartwein langte das zum
siebten Saisonsieg. Damit hat die Formation den Kontakt zum oberen Tabellendrittel
hergestellt.
| Allgemeine Zeitung |
04.03.2009 |
Mit halbem Bein in eingleisiger Regionalliga
Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen II mit zwei wichtigen Auswärtssiegen
/ Überragende Rebecca Matthes
Vom 04.03.2009 ZELLERTAL/MÜLHEIM-URMITZ (MH). Nach
den beiden Auswärtssiegen beim Tabellensiebten TSG Zellertal (8:0) und
beim Tabellenfünften TTC Mülheim-Urmitz/Bahnhof (8:6) stehen die Tischtennis-Spielerinnen
von Hassia Bingen II mit einem halben Bein in der neuen Regionalliga Südwest.
TSG Zellertal - Hassia Bingen II 0:8. - "Wir sind wirklich in absoluter
Topbesetzung angetreten, weil wir im Hinblick auf die Qualifikation für
die eingleisige Regionalliga ganz klar auch auf das Spielverhältnis schauen",
verriet Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld. "Ich gehe nämlich davon aus,
dass es letztlich eine sehr knappe Entscheidung werden wird zwischen den
Plätzen drei, vier, fünf und sechs - und bei Punktgleichheit gibt ja das
Spielverhältnis den Ausschlag." Bekanntlich lösen nur die fünf Erstplatzierten
das begehrte Ticket. Nicht nur wegen des 8:1-Kantersieges in der Hinrunde
war die Hassia als turmhoher Favorit nach Zellertal gereist. Dennoch war
mit einem derart glatten Sieg nicht unbedingt zu rechnen. "Es spricht
für unsere Truppe, dass sie das so ernsthaft durchgezogen hat", konstatierte
Liesenfeld. Die Punkte holten Andrea Welz/Rebecca Matthes und Julia Minor/Diana
Sharif im Doppel sowie Welz (3:0 gegen Ghoul und 3:1 gegen Bayer), Minor
(3:1 gegen Bayer und 3:2 gegen Ghoul), Sharif (11:9 im fünften Satz gegen
Schappert) und Matthes (3:0 gegen Silke Ermel) im Einzel.
TTC Mülheim-Urmitz/Bahnhof - Hassia Bingen II 6:8. - In einem echten
Tischtennis-Krimi nahm die Bingerinnen erfolgreich Revanche für die 5:8-Pleite
aus der Vorrunde. Nicht weniger als acht Spiele gingen über fünf Sätze.
Wie eng es zuging, zeigt auch das Satzverhältnis von 32:31 für die Hassia,
die in Rebecca Matthes ihre überragende Aktuerin hatte. Das vom TSV Flörsheim-Dalsheim
gekommene Toptalent gewann an der Seite von Andrea Welz das Doppel gegen
Annika Feltens/Oxana Shtern mit 4:11, 11:8, 11:7, 8:11 und 11:6. Auch
im Einzel bewies Matthes gegen Shtern (7:11, 11:9, 11:6, 11:6), Feltens
(11:6, 10:12, 11:8, 11:5) und Franziska Paul (11:7, 11:13, 14:12, 2:11,
11:7) Nerven- und Konditionsstärke. Die übrigen Siege für die Hassia brachten
Welz, die sich jeweils im Entscheidungssatz gegen Nadine Buchholz und
Feltens durchsetzte, sowie Julia Minor nach Hause. "Nur Nadja Hoffmann
ist leer ausgegangen", kommentierte Liesenfeld, der von einer "Zitterpartie
bis zum Schluss" zwischen zwei nahezu gleich starken Mannschaften sprach.
"Es war ein sehr, sehr ausgeglichenes Spiel. Unser Pluspunkt war, dass
Rebecca Matthes einen sehr, sehr guten Tag erwischt hatte."
"Der Kampf um einen Platz unter den ersten Fünf ist noch lange nicht entschieden.
Das gibt eine ganz enge Kiste, wobei ich die SG TuS Kirchberg/TuS Rhaunen
trotz der beiden Niederlagen vom Wochenende noch nicht abgeschrieben habe.
Die Chancen, dass wir die Qualifikation für die eingleisige Regionalliga
packen, stehen 60:40", sagt Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld.
| Allgemeine Zeitung |
04.03.2009 |
Siegesserie
in der Oberliga
Vom 04.03.2009 HEIDESHEIM/BINGEN (MH). In der Tischtennis-Oberliga Südwest
der Frauen dauert die Siegesserie von Hassia Bingen III an. Nach dem vor
allem in der Höhe mehr als überraschenden 8:2-Erfolg im Derby bei Aufsteiger
TSG Heidesheim schaffte der Regionalliga-Unterbau vom Rhein-Nahe-Eck auch
gegen den Tabellensiebten TTC Mülheim-Urmitz/Bahnhof II einen 8:5-Sieg.
Damit ist plötzlich sogar Platz drei in Reichweite für die Zöglinge von
Cheftrainer Frank Liesenfeld.
TSG Heidesheim - Hassia Bingen III 2:8. - Ohne seine alles überragende
Spitzenspielerin Ann-Kathrin Ditschler (Grippe) musste sich das Teenager-Quartett
der TSG nach zuvor 55 Punktspielen ohne Niederlage erstmals wieder beugen.
Allerdings war auch die Hassia nicht komplett - mit Diana Sharif (Einsatz
in der "Zweiten") und Mai Xiang (privat verhindert) fehlten die Bretter
eins und drei. Die Vorentscheidung fiel bereits in den Doppeln. Amelie
Mayer/Kerstin Berg verloren gegen Ting Xiang/Rabea Becker ebenso knapp
im Entscheidungssatz wie Rabea Sauer/Maxi Eppelmann gegen Clarissa Becker/Isabelle
Roos. In den Einzeln konnten die Heidesheimerinnen dank der Siege von
Sauer (3:1 gegen Clarissa Becker) und Eppelmann (3:1 gegen Ting Xiang)
zunächst ausgleichen. Die Hassia-Siege schnappten Rabea Becker (jeweils
3:0 gegen Mayer und Ersatzspielerin Berg), Roos (jeweils 3:1 gegen Berg
und Mayer), Ting Xiang (3:2 gegen Sauer) sowie Clarissa Becker (3:1 gegen
Eppelmann).
Hassia Bingen III - TTC Mülheim-Urmitz/Bahnhof II 8:5. - Die Doppel
waren hart umkämpft. Während sich Ting Xiang/Rabea Becker in fünf Sätzen
durchsetzen konnten, zogen Clarissa Becker/Isabelle Roos ebenso knapp
den Kürzeren. In den Einzeln blieb Rabea Becker ungeschlagen. Die restlichen
Hassia-Siege fuhren Ting Xiang, Clarissa Becker sowie Roos ein.
| Allgemeine Zeitung |
04.03.2009 |
Heidesheimer
Serie reißt gegen Hassia
Tischtennisdamen kassieren nur Niederlagen
Vom 03.03.2009 Von Martin Gebhard HEIDESHEIM/DRAIS.
Schwarzes Wochenende für die Tischtennisdamen: Der meteorologische Frühlingsanfang
beflügelte die heimischen Amazonen in der Oberliga Südwest, Gruppe 3,
nicht. Denn durch die Bank "hagelte" es nur Niederlagen.
Während die TSG Heidesheim bei der 2:8-Heimschlappe im Rheinhessenderby
gegen die dritte Vertretung von Hassia Bingen und der 5:8-Niederlage beim
Tabellenvorletzten TSV 04 Bockenau gleich doppelt auf die Mütze bekam,
gingen die Akteure der TSG Drais gegen den Branchenprimus SF Nistertal
07 an eigenen Platten mit 2:8 unter.
TSG Heidesheim - Hassia Bingen III 2:8. - Vor 55 Zuschauern ist
die "unheimliche Serie" der Gastgeberinnen, zuvor in 55 Punktspielen nicht
verloren zu haben, gerissen. "Das macht uns gar nichts", betonte der Heidesheimer
Trainer Norbert Dyllick. "Damit mussten wir irgendwann rechnen." Nach
dem Match hätten sich seine siegverwöhnten, durchschnittlich erst 16 Jahre
alten Spielerinnen gegen die kaum älteren Gegnerinnen vom Rhein-Nahe-Eck
als faire Verliererinnen erwiesen, freute sich neben Dyllick auch sein
Partner Hans-Jürgen Ditschler. Rabea Sauer (gegen Clarissa Becker) und
Maxi Eppelmann (gegen Ting Xiang) hielten das Ergebnis im Rahmen. Immerhin
fehlte bei den Heidesheimer Gastgeberinnen die erkrankte Spitzenspielerin
Ann-Kathrin Ditschler.
| Allgemeine Zeitung |
03.03.2009 |
Oberliga-Girls
kassieren erste Niederlagen
So., 01. März 2009, gepostet von Uwe Dyllick (Tischtennis)
Irgendwann ist es halt mal soweit, dass auch die tollste Serie (55 Spiele
in Folge ungeschlagen in Damen-Spielklassen) der jugendlichen TSG-Tischtennisgirls
ein Ende hat: Am Wochenend-Doppelspieltag der Oberliga mussten die Heidesheimer
Dauererfolgreichen ohne die erkrankte Spitzenspielerin Ann-Kathrin Ditschler
erfahren, wie Niederlagen schmecken.
Am Samstagabend ging das Nachbarschafts-Match gegen die starke 3.Vertretung
des künftigen Bundesligisten Hassia Bingen dann auch an eigenen Platten
vor erneut großer Zuschauerkulisse mit 2:8 verloren. Am Sonntagmorgen
in Bockenau fehlte erneut nicht nur die Nummer eins, sondern auch die
nötige große Power, um bestehen zu können: Mit einer 5:8 Niederlage ging
es nach Hause. Amelie Mayer überzeugte dabei mit drei gewonnen Einzelspielen.
"Wir sind nicht enttäuscht. Es geht weiter. Wir versuchen trotzdem, unter
die ersten drei zu kommen." So das Statement von Trainer Norbert Dyllick.
Homepage - TSG Heidesheim / 01.03.2009
2. Damen Bundesliga Süd
In der 2. Damen Tischtennis Bundesliga Süd bleibt
die 1. Damenmannschaft von Hassia Bingen weiterhin in der Erfolgsspur.
Im fünfzehnten Saisonspiel gab es den fünfzehnten Sieg.
Nach einer langen Anreise am Fastnachtsamstag fand das Spiel des Tabellendritten
TSV Schwabhausen (nahe München) gegen den Tabellenführer Hassia Bingen
vor einer stattlichen Kulisse von 75 Zuschauern statt. Jedoch ging der
Gastgeber gehandicapt in die Partie, da die tschechische Spitzenspielerin
Katerina Penkavova kurzfristig erkrankt passen musste. Dennoch standen
den Hassiatinnen vier Zweitliga erfahrene und motivierte Heimspielerinnen
gegenüber.
Dies zeigte sich sogleich in den Eröffnungsdoppeln, die beide recht umkämpft
waren. Ying Zhang/Julia Lutz setzten sich nach verlorenem ersten Satz
in vier Durchgängen gegen Martina Erhardsberger/Christina Feierabend durch,
Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann mussten sogar einen 1:2 Satzrückstand
wettmachen und siegten im Entscheidungssatz gegen Sabine Winter/Agnes
Kokai. Ying Zhang hatte danach keine großen Probleme beim 3:0 Erfolg gegen
die talentierte Jugendnationalspielerin Sabine Winter. Mehr zu Kämpfen
hatte da Dana Hadacova gegen die Ungarin Agnes Kokai. Nach 0:1 Satzrückstand
und 1:6 Punkte in Satz zwei, drehte die routinierte Binger Nr. 1 jedoch
das Spiel und gewann in vier Sätzen. Im Anschluss schlug Julia Lutz eindrucksvoll
Martina Erhardsberger mit 3:0. Yüchun Zimmermann musste dagegen wie in
der vergangenen Saison gegen Christina Feierabend über die volle Distanz
gehen und dabei einen 1:2 Satzrückstand aufholen. Am Ende triumphierte
die große Erfahrung von Yüchun Zimmermann gegen die unbekümmert aufspielende
Spielerin aus Schwabhausen.
Mit dem sechsten 6:0 Erfolg der Saison hat der Spitzenreiter der 2. Bundesliga
Süd nun eine überragende Bilanz von 30:0 Punkten und 90:16 Spiele. Damit
kann das Damenteam von Hassia Bingen am Samstag den 04. April 2009, im
letzten Heimspiel der Saison 2008/2009, mit einem Punktgewinn die Meisterschaft
und den Aufstieg in die 1. Damen-Bundesliga perfekt machen. Die Begegnung
gegen TV 1881 Altdorf findet um 15:15 Uhr (!) in der Sporthalle der Grundschule
"Am Mäuseturm", Herterstraße 35, in Bingerbrück statt.
Neue Binger Zeitung / 23.02.2009
Noch ein Pünktchen von Erster Liga
entfernt
Hassia-Tischtennis-Frauen meistern Aufgabe in Schwabhausen mit 6:0
/ Vorentscheidung durch Homberger Sieg vertagt
Vom 23.02.2009 Von Michael Heinze BINGEN. Die Tischtennis-Spielerinnen
von Hassia Bingen müssen sich noch ein wenig gedulden mit der Meisterschaftsfeier:
Zwar gewann das Quartett vom Rhein-Nahe-Eck am Samstag das Spitzenspiel
der Zweiten Bundesliga Süd beim Tabellendritten TSV Schwabhausen in überzeugender
Manier mit 6:0, doch auch die Homberger Turnerschaft, einzig verbliebener
Titelrivale, setzte sich gestern gegen Schwabhausen mit 6:2 durch.
Nur bei einem Punktverlust der HTS hätten die Hassiatinnen vorzeitig die
Sektkorken knallen lassen können. So aber könnten die Nordhessinnen die
Hassia rein theoretisch noch einholen. Dazu müssten die Hombergerinnen
freilich alles gewinnen und die Bingerinnen ihre restlichen drei Partien
am 4. April gegen den neuen Tabellendritten TV Altdorf, am 5. April beim
Tabellenfünften NSC Watzenborn-Steinberg sowie am 19. April in Homberg
allesamt verlieren. Eher wird Eintracht Frankfurt Deutscher Fußballmeister,
als dass dieser Fall eintritt.
Vor 75 Zuschauern in Schwabhausen profitierte die Hassia davon, dass die
Gastgeberinnen nicht komplett aufgelaufen waren. Mit der Tschechin Katerina
Penkavova fehlte die Nummer eins wegen einer schweren Grippe. Gut möglich,
dass es enger geworden wäre, hätte Penkavova mitwirken können. Allein:
In der Vorrunde hatten die Bingerinnen gegen Schwabhausen auch 6:0 gewonnen,
obwohl Penkavova dabei war.
Richtig hart umkämpft waren nur zwei Partien. Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann
lagen im Doppel gegen Sabine Winter/Agnes Kokai schon mit 1:2-Sätzen zurück,
ehe sie der Partie noch die entscheidende Wende verliehen und mit 11:6,
7:11, 4:11, 11:2 und 11:7 gewannen. "In letzter Zeit haben die beiden
ein bisschen Anlaufschwierigkeiten", kommentierte Hassia-Manager Joachim
Lautebach. "Doch am Ende haben sie sich ja wieder einmal durchgesetzt."
In den Entscheidungssatz musste auch Zimmermann im Einzel. Beim 11:9,
11:13, 9:11, 11:9 und 11:6 gegen Ersatzspielerin Christina Feierabend
tat sich die gebürtige Chinesin überraschend schwer. Mit ihrer aggressiven
Spielweise liegt Feierabend der Binger Leistungsträgerin nicht. "Sie hat
mit Yüchuns Noppen keinerlei Probleme", erläuterte Lautebach.
Ying Zhang/Julia Lutz mussten im Doppel gegen Martina Erhardsberger/Martina
Feierabend erst ihren Rhythmus finden, um am Ende mit 8:11, 11:9, 11:4
und 11:4 klar zu triumphieren. Im Einzel machte Zhang beim 11:5, 11:7
und 11:5 gegen die deutsche Jugendnationalspielerin Winter, die vom Alter
her ihre Tochter sein könnte, kurzen Prozess. Unerwartet deutlich mit
11:8, 11:4 und 11:6 hielt Lutz die TSV-Dreierin Erhardberger nieder. "Julia
hat ihrer Gegnerin einfach keine Möglichkeiten gelassen, in ihr Spiel
zu finden", freute sich Lautebach. Für Hadacova lief es gegen Kakai zu
Beginn nicht gut. Doch nachdem sie den zweiten Satz in der Verlängerung
zu ihren Gunsten entschieden hatte, ließ die kampfstarke Olympia-Teilnehmerin
nichts mehr anbrennen und hatte am Ende mit 8:11, 12:10, 11:5 und 11:6
die Nase vorn.
"Dass wir 6:0 gewinnen, hatten wir so nicht erwartet", resümierte Lautebach.
"Jetzt haben wir erst einmal sechs Wochen Pause und schauen uns in aller
Ruhe an, wie die anderen spielen." Mit einem Sieg am 4. April in Bingerbrück
gegen den TV Altdorf kann die Hassia vor heimischem Publikum dann alles
klar machen und Meisterschaft und Aufstieg in die Erste Liga feiern.
| Allgemeine Zeitung |
23.02.2009 |
2. Bundesliga: Ein Punkt fehlt noch
Ein Punkt fehlt den Damen von Hassia Bingen noch
zum Aufstieg in die 1. Bundesliga - aus drei noch ausstehenden Spielen.
Im heutigen Auswärtsspiel beim TSV Schwabhausen gewannen die Mädels vom
Rhein-Nahe-Eck mit 6:0. Bemerkenswertestes Ergebnis ist sicherlich der
klare Drei-Satz-Erfolg von Julia Lutz gegen Martina Erhardsberger (11:8,
11:4, 11:6). Ying Zhang gewann in drei Sätzen gegen Sabine Winter. Dana
Hadacova benötigte vier Sätze gegen Agnes Kokai und Yüchun Zimmermann
gar fünf Sätze gegen Christina Feierabend. In den Doppeln hatten Zhang
und Lutz in vier Sätzen gegen Erhardsberger/Feierabend und Hadacova/Zimmermann
gegen Winter/Kokai in fünf Sätzen die Oberhand behalten.
Das letzte Heimspiel der Saison gegen den TV Altdorf findet am 04.04.2009
um 15:30 Uhr in Bingerbrück statt.
RTTV-Homepage / 21.02.2009
Hassia-Frauen auf der Zielgeraden
Unter günstigen Umständen könnte der Aufstieg des Tischtennis-Teams
am Sonntag schon klar sein
Vom 20.02.2009 BINGEN (MH). Wenn alles glatt läuft, könnten die Tischtennis-Spielerinnen
von Hassia Bingen bereits am Sonntag um 17 Uhr als Aufsteiger in die Erste
Bundesliga feststehen. Dann nämlich, wenn sie am Samstag (14 Uhr) das
Spitzenspiel der Zweiten Bundesliga Süd beim Tabellendritten TSV Schwabhausen
gewinnen und die Homberger Turnerschaft tags darauf gegen Schwabhausen
Federn lässt.
Zurzeit thront die Hassia mit 28:0 Punkten und einem überragenden Spielverhältnis
von 84:16 an der Spitze - vor der HTS (19:5/66:38) und Schwabhausen (18:6/62:33).
"Uns fehlen aus den restlichen vier Spielen noch drei Punkte, um alles
klar zu machen", rechnet Hassia-Manager Joachim Lautebach vor. "Gewinnen
wir am Wochenende und die Hombergerinnen spielen nur Unentschieden, könnten
sie uns wegen des schlechteren Spielverhältnisses nicht mehr einholen
- selbst wenn wir die restlichen drei Partien alle verlieren sollten."
Schwabhausen wäre bei einer Pleite gegen die Hassia sowieso aus dem Rennen...
Klar ist, dass die Bingerinnen in Bayern eigentlich nur schlechter aussehen
können als beim 6:0 im Hinspiel am 2. November. "Damals lief für uns alles
super zusammen", erinnert sich Lautebach. "Man muss davon ausgehen, dass
wir diesen Auftritt nicht wiederholen können. Das wird auf alle Fälle
ein sehr schweres Spiel, bei dem wir an unsere guten Leistungen vom vergangenen
Doppelspieltag anknüpfen müssen."
Dana Hadacova hat sich die gesamte Woche über in Rheinhessen aufgehalten.
Die tschechische Nationalspielerin, deren Qualitäten die Hassia den Aufstieg
in erster Linie zu verdanken hätte, ist in Bingen privat untergebracht.
Hoch professionell hat sich die 25-Jährige auf die vielleicht schon entscheidende
Partie vorbereitet. "Am Montag hat Dana eine Tischtennis-Pause eingelegt
und im Fitnessstudio etwas für ihre Kondition getan", verrät Lautebach.
"An den restlichen Tagen hat sie jeden Abend an der Platte gestanden."
Topfit sind auch Hadacovas kongeniale Teamkolleginnen Ying Zhang, Yüchun
Zimmermann und Julia Lutz.
Unterdessen treiben die Binger Tischtennis-Bosse im Hintergrund die Planungen
für die neue Saison voran. "Bis Ende Februar sollen die Planungen abgeschlossen
sein", erklärt der Hauptschullehrer, der einen Großteil seiner Freizeit
in die Suche nach einer echten Verstärkung investiert, die menschlich
wie auch spielerisch eine Bereicherung darstellt. "Spätestens am 1.März
muss alles stehen, was die erste Mannschaft anbelangt." Gespräche mit
interessanten und interessierten Spielerinnen habe man schon jede Menge
geführt, spruchreif sei noch nichts. "Wir sind aber auf einem guten Weg."
Die Planungen treibt Lautebach übrigens nicht alleine voran. Wertvolle
Unterstützung leisten Cheftrainer Frank Liesenfeld und Sven Müller, der
Freund von Julia Lutz. Müller, der Liesenfeld schon seit geraumer Zeit
beim Coaching während der Punktspiele unter die Arme greift, ist die aktuelle
Nummer 98 der Deutschen Rangliste. In der vergangenen Runde hat der bärenstarke
Topspinspieler beim TTC Hilpoltstein in der Zweiten Liga Süd gespielt,
zurzeit ist er die unumstrittene Nummer eins beim Regionalligisten TTF
Frankenthal. "Sven wird nächste Runde hier mitarbeiten und mich unterstützen",
kündigt Lautebach an. "Um für das Abenteuer `Erste Liga` richtig gut gerüstet
zu sein, brauchen wir fähige Leute, die uns helfen." Müller studiert in
Heidelberg Sportmarketing - ein Glücksfall für die ambitionierte Hassia.
Zitat
"Der TSV Schwabhausen spielt eine Supersaison. So gut waren die schon
seit Jahren nicht mehr. Okay, im Hinspiel haben wir sie überrannt, aber
das werden die in eigener Halle nicht mit sich machen lassen. Ich erwarte
eine ganz knappe Partie. Wir freuen uns drauf - weil Schwabhausen auch
eine sehr sympathische Mannschaft ist."
Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld
| Allgemeine Zeitung |
20.02.2009 |
Beide TTC-Teams streichen die Segel
Bubenheim verliert gegen Alzey und Hassia
Vom 25.02.2009 BUBENHEIM/ALZEY (MH). Niederlagen
setzte es in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen für die
beiden Teams des TTC Bubenheim: Während die "Erste" bei RWO Alzey mit
4:7 die Segel streichen musste, unterlag die "Zweite" im Kreisderby gegen
Hassia Bingen IV mit 3:7.
TTC Bubenheim II - Hassia Bingen IV 3:7. - Bis zum 2:3 war der
Außenseiter dran, dann zogen die Bingerinnen mit drei Einzelsiegen in
Folge entscheidend davon. Für die Hassia punkteten Melanie Seligmann/Lucia
Fickinger (3:2 gegen Jutta Fröder/Martina Eckhard) im Doppel sowie Seligmann
(3:0 gegen Tanja Jung und 3:1 gegen Fröder), Fickinger (3:1 gegen Fröder
und 3:0 gegen Jung), Janine Raese (3:1 gegen Rita Schmitt) und Edda Klöß
(3:0 gegen Schmitt) im Einzel. Für den TTC waren Jung/Schmitt (3:1 gegen
Raese/Klöß) und Eckhard (3:0 gegen Klöß und 3:1 gegen Raese) erfolgreich.
"So locker war das nicht, wir mussten kämpfen", gab die erfahrene Edda
Klöß zu Protokoll. Janine Raese machte dazu noch ein wackeliger Schläger
zu schaffen - bis ihr der Griff abbrach.
| Allgemeine Zeitung |
25.02.2009 |
Sieg 13 und 14 für die Tischtennis-Damen
Die Tischtennis Zweitliga-Damenmannschaft von Hassia
Bingen fuhr am jüngsten Doppelspieltag die Siege Nr. 13 und 14 dieser
Saison zu Hause in Bingen ein. Beim 6:2 Erfolg gegen den TTC Optolyth
Optik Wendelstein am Samstag mussten die Hälfte der Partien in den fünften
und entscheidenden Satz gehen. Dabei gab es für Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann
die zweite Doppel-Saisonniederlage gegen Svenja Weikert/Marie Persson
und auch Ying Zhang verlor ihr Einzelspiel nach aufopferungsvollem Kampf
gegen Svenja Weikert im fünften Durchgang. Julia Lutz und Dana Hadacova
machten es gegen die Weikert-Schwestern da besser und siegten jeweils
mit 3:2 Sätzen. Die vier übrigen Partien dominierten die Hassiatinnen
mit Drei-Satz-Siegen. Ying Zhang/Julia Lutz schlugen Jessika Weikert/Sara
Rask, Dana Hadacova die Schwedin Marie Persson, Yüchun Zimmermann gegen
die zweite Schwedin Sara Rask und Ying Zhang ebenfalls gegen Marie Persson
machten den wohlverdienten Erfolg vor 40 Zuschauern perfekt.
Die darauffolgende Samstagpartie gegen den guten Aufsteiger DJK Offenburg
endete mit 6:1 für die Hassiatinnen ebenfalls deutlich. Jedoch gab es
auch hier für die zahlreichen Zuschauer (60) packende und hochklassige
Spiele zu Sehen. Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann setzten sich in ihrem
Auftaktdoppel mit 3:0 Sätzen (11:7/12:10/12:10) gegen Petra Heuberger/Christine
Koch durch, Ying Zhang/Julia Lutz bogen einen 0:1 Satzrückstand in einen
3:1 Sieg um. Bingens Nr. 1 Dana Hadacova fuhr danach einen ungefährdeten
Drei-Satz-Sieg gegen Petra Heuberger ein und brachte das Binger-Team mit
3:0 in Führung. Wieder einmal das dramatischste und spannendste Match
blieb der Abwehrkünstlerin Ying Zhang vorbehalten. Ihr Fünf-Satz-Krimi
dauerte alleine so lange, wie der Sieg von Dana Hadacova und die beiden
Erfolge im hinteren Paarkreuz von Yüchun Zimmermann (3:0 gegen Linglan
He) und Julia Lutz (3:0 gegen Christina Koch). Gegen die stark aufspielende
Nr. 1 der Offenburger, die im Hinspiel alleine für die beiden Gegenpunkte
gesorgt hatte, Yana Timina (Niederlande) konnte Ying Zhang zwar die Sätze
eins und drei für sich entscheiden, doch es sollte am Ende nicht ganz
reichen. Bei 10:9 im Entscheidungssatz für die Hassiatin, spielte die
gebürtige Russin Timina drei starke Ballwechsel in Folge und holte sich
erneut den Sieg. Nun war es an Dana Hadacova die Erfolgsserie der Offenburgerin
gegen Bingen zu stoppen und das tat die 26-jährige Tschechin in eindrucksvoller
Manier. Der glatte 3:0 Erfolg (11:6/11:6/11:7) begeisterte die lautstark
anfeuernden Binger-Fans, bei denen sich Dana im Anschluss der Partie gestenreich
bedankte.
Dass es für sie kein leichtes und alltägliches Spiel war, begründete die
Sorge um Ihre beste Freundin Sandra Paovic, die vor kurzem einen schweren
Autounfall auf der Fahrt zu einem Tischtenniswettkampf hatte. Die von
ihr und der Tischtennisabteilung der Binger Hassia ins Leben gerufene
Hilfsaktion fand bei den Besuchern bemerkenswerten Anklang und Unterstützung.
Nähere Informationen sind auf der Homepage www.hassia-bingen-tischtennis.de
zu Erfahren.
Einen erwarteten 8:2 Erfolg fuhren die Binger Spielerinnen der 3. Damenmannschaft
in der Oberliga- Auswärtspartie beim Tabellenletzten VfR Simmern ein.
Neben der souverän agierenden Spitzenspielerin Diana Sharif (2 Siege),
siegten im hinteren Paarkreuz auch jeweils Isabelle Roos und Rabea Becker
zwei Mal. Ebenfalls wurden die beiden Auftaktdoppeln von Diana Sharif/Isabelle
Roos und Ting Xiang/Rabea Becker deutlich gewonnen. Lediglich die Grippegeschwächte
Mai Xiang musste den beiden Akteurinnen von Simmern im vorderen Paarkreuz
zum Sieg gratulieren.
Im darauffolgenden Sonntagspiel beim TSV Bockenau mussten die jungen Hassiatinnen
dann nicht nur die erkrankte Nr. 2 Mai Xiang ersetzen, sondern auch auf
die aus Studiengründen fehlende Nr. 1 Diana Sharif verzichten. Jedoch
zeigten die vier verbliebenen Spielerinnen, nach verpatztem Start mit
den beiden Doppelniederlagen, dass sie die Partie auch dennoch gewinnen
wollten. Clarissa Becker (2), Isabelle Roos, Rabea Becker und Ting Xiang
sorgten für die Punkte bei der Aufholjagd zum zwischenzeitigen 6:6 Gleichstand.
In den beiden abschließenden und entscheidenden Einzelspielen zeigten
die Becker-Schwestern sich im Einklang und gewannen jeweils in fünf hartumkämpften
Sätzen verdient zum 8:6 Mannschaftserfolg des Oberligisten aus Bingen.
NBZ-Bericht / 16.02.2009
Auf dem Weg in die Erste Liga nicht
zu stoppen
Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen bei Doppelspieltag gegen Wendelstein
(6:2) und Offenburg (6:1) souverän
Vom 17.02.2009 BINGEN. Damit jetzt noch etwas schief
geht mit dem angestrebten Aufstieg in die Eliteliga, müsste den Tischtennis-Spielerinnen
von Hassia Bingen schon der Himmel auf den Kopf fallen: Nach dem souveränen
Doppelspieltag vom Wochenende mit Siegen gegen den TTC Optolyth Wendelstein
(6:2) und Aufsteiger DJK Offenburg (6:1) ist dem Erfolgsquartett vom Rhein-Nahe-Eck
die Meisterschaft nur noch rein theoretisch zu nehmen.
Von Michael Heinze Wobei es zumindest gegen Wendelstein ein hartes Stück
Arbeit war, ehe der Erfolg in trockenen Tüchern war - wie von Hassia-Manager
Joachim Lautebach bereits im Vorfeld angekündigt. Vor 40 Zuschauern in
der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums gewannen zwar Ying Zhang/Julia
Lutz ihr Doppel gegen Jessica Weikert/Sara Rask überdeutlich mit 11:5,
11:1 und 11:3. Doch Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann mussten sich nach
gravierenden Startproblemen - in den ersten beide Sätzen lief kaum etwas
zusammen - Svenja Weikert/Marie Persson hauchdünn mit 5:11, 8:11, 11:6,
11:6 und 9:11 geschlagen geben.
Im ersten Einzeldurchgang ein ähnliches Bild: Die Tschechin Hadacova fertigte
die Schwedin Persson mit 11:4, 11:5 und 11:6 ab, doch Zhang musste sich
ihrer Angstgegnerin Svenja Weikert nach großem Kampf mit 11:7, 8:11, 11:6,
6:11 und 9:11 beugen. "Das schönste Spiel des ganzen Tages", urteilte
Lautebach. "Die beiden haben fast eine Dreiviertelstunde Riesentischtennis
geboten - wobei man Ying nichts ankreiden kann." Nach dem überraschenden
2:2-Zwischenstand sorgten die Bingerinnen mit vier Einzelsiegen in Folge
doch noch für klare Verhältnisse. Allerdings hätte es ohne weiteres auch
enger zugehen können. Denn während die gebürtigen Chinesinnen Zimmermann
(11:2, 11:6 und 11:9 gegen Rask) und Zhang (11:7, 11:1 und 11:8 gegen
Persson) relativ leichtes Spiel hatten, musste Lutz (8:11, 11:8, 8:11,
11:7, 11:9 gegen Jessica Weikert) ebenso wie Hadacova in ihrem zweiten
Einzel gegen Svenja Weikert (11:5, 7:11, 11:7, 9:11 und 11:8) bis ans
Limit gehen.
Lutz profitierte von der immensen Nervenstärke und dem leidenschaftlichen
Kampfgeist, der sie in dieser Saison mehr als je zuvor auszeichnet und
von Sieg zu Sieg eilen lässt. Lautebach: "Die Mannschaft gibt ihr Rückhalt.
Julia weiß, dass sie gute Spielerinnen neben sich hat und befreit aufspielen
kann."
Dass Hadacova sich gegen Svenja Weikert schwer tat, hatte zwei Gründe.
Zum einen liegt ihr diese Spielerin nicht. Zum anderen macht Hadacova
das Schicksal ihrer besten Freundin Sandra Paovic - Nummer 19 in Europa
und Nummer 52 in der Tischtennis-Welt - mental schwer zu schaffen. Der
Zustand der kroatischen Nationalspielerin ist nach einem Autounfall am
30. Januar auf der Fahrt zu einem Champions League Spiel in Frankreich
ernst. Die 26-Jährige wurde so schwer verletzt, dass sie zunächst im Koma
lag und nach einer Wirbelsäulen-OP noch immer beide Beine nicht bewegen
kann, ebenso wenig die Finger der rechten Hand. "Sandra ist ein besonderer
Mensch, der es bisher im Leben schwer gehabt hat", sagte Hadacova mit
ernster Miene. "Aber sie ist auch eine große Kämpferin, die auch diesmal
fighten wird." Im Anschluss an ihren Krankenhausaufenthalt wird sich Paovic
einer langwierigen und kostspieligen Rehabitilations-Maßnahme unterziehen
müssen, für die auch die Hassia eifrig Spenden gesammelt hat.
Fehlt noch die Partie gegen Offenburg, deren Geschichte schnell erzählt
ist: Zhang unterlag trotz einer Glanzleistung vor 60 Fans DJK-Ass Yana
Timina unglücklich mit 10:12 im Entscheidungssatz. Alle anderen Partien
gingen glatt an die Hassia durch Hadacova/Zimmermann (3:0 gegen Petra
Heuberger/Christine Koch), Zhang/Lutz (3:1 gegen Timina/Linglan He), die
stark verbesserte Hadacova (je 3:0 gegen Heuberger und Timina), Zimmermann
(3:0 gegen He) sowie Lutz (3:0 gegen Koch).
Ehrungen
Vor dem offiziellen Spielbeginn der Partie gegen die DJK Offenburg ehrte
Hassia-Vorstandsmitglied Manfred Scholz die Zweitliga-Spielerin Julia
Lutz sowie Andrea Welz und Rebecca Matthes aus dem Regionalliga-Team für
ihre großen Erfolge bei den Südwestdeutschen Meisterschaften der Aktiven
beziehungsweise der Jugend.
| Allgemeine Zeitung |
17.02.2009 |
2.
Bundesliga: Hassia gewinnt auch gegen Offenburg
Im Hinspiel hatten
die Hassia-Mädels noch beide Einzel gegen die Offenburger Spitzenspielerin
Yana Timina verloren. Die Revanche ist zumindest zur Hälfte gelungen.
Ying Zhang begann gegen Timina unterstützt von 60 frenetischen Zuschauern
wie die Feuerwehr und führte im ersten Satz schnell mit 7:1. Offensiv
knüpfte sie dabei an die gute Vorstellung aus dem Spiel gegen Wendelstein
an. Nach zwischenzeitlicher 2:1-Führung musste sie sich jedoch letztlich
mit 10:12 im fünften Satz geschlagen geben. Nach der deutlichen Dreisatzniederlage
im Hinspiel war dieses Ergebnis jedoch ein weiterer Beleg für die nach
oben zeigende Formkurve der dienstältesten Hassiatin. Dana Hadacova hingegen
gelang ihre persönliche Revanche für die Hinspielniederlage. Und mit 11:6,
11:6 und 11:7 fiel diese Revanche sogar recht deutlich aus. Ausschlaggebend
war, dass es der Tschechin heute sichtlich besser gelang, die Sorgen um
Sandra Paovic (siehe Bericht zum Wendelstein-Spiel) zumindest während
des Spieles auszublenden und sich auf ihr Spiel zu konzentrieren.
Zu Beginn des Spieles hatten Hadacova und Yüchun Zimmermann in drei Sätzen
gegen Petra Heuberger und Christine Koch gewonnen, wobei die letzten beiden
Sätze dank der besseren Nerven jeweils mit 12:10 zu ihren Gunsten entschieden
wurden. Zhang und Julia Lutz hatten in einer ganz engen Partie gegen Timina
und Linglan He einen schlechten Start erwischt. Nach verlorenem ersten
Satz befanden sich die Beiden auch im zweiten bereits auf der Verliererstraße.
Nachdem sie diesen Durchgang am Ende doch noch mit 11:9 umbiegen konnten,
bekamen beide jedoch "Rückenwind" und konnten so auch die Durchgänge drei
und vier gewinnen. Damit war die Doppelausbeute mit 2:0 mal wieder optimal.
Während Zhang mit Timina um jeden Punktgewinn rang, gewannen am Nebentisch
Hadacova gegen Heuberger, Zimmermann gegen He und Lutz gegen Koch jeweils
glatt mit 3:0. Den Schlusspunkt setzte dann wie bereits beschrieben Hadacova
gegen Timina. Zhang hatte wie im Hinspiel bereits am anderen Tisch 3:0
gegen Heuberger gewonnen. Allerdings kam dieses Spiel nicht mehr in die
Wertung.
Vor den letzten vier Spielen hat die Hassia damit weiterhin fünf Punkte
Vorsprung auf den Tabellenzweiten Homberg. Das letzte Heimspiel der Saison
steigt am 04.04.2009 um 15:30 Uhr - dann wieder in Bingerbrück - gegen
den derzeitigen Tabellenvierten TV Altdorf. Hassia Bingen hofft, dass
dann wieder zahlreiche Zuschauer den Weg zur Hassia finden. Sollte sowohl
das Spiel in Schwabhausen nächste Woche als auch das Heimspiel gegen Altdorf
gewonnen werden, wäre damit ein würdiger Rahmen für die Meisterschafts-
und Aufstiegsfeier geschaffen.
RTTV-Homepage / 15.02.2009
2. Bundesliga: Hassia gewinnt Heimspiel
gegen Wendelstein mit 6:2
Mit 6:2 hat die BFV Hassia Bingen ihr Heimspiel
in der 2. Bundesliga der Damen gegen den TTC Optolyth Optik Wendelstein
gewonnen.
Zum Auftakt gewannen Zhang Ying und Julia Lutz in drei Sätzen gegen Jessica
Weikert und Sara Rask. Im Gegenzug verloren Dana Hadacova und Yüchun Zimmermann
ihr Doppel gegen Svenja Weikert und Marie Persson im fünften Durchgang.
Anschließend gewann Hadacova ihr erstes Einzel gegen die Schwedin Persson,
die heute im oberen Paarkreuz Jana Dobesova vertrat, in drei Sätzen. Am
anderen Tisch kam es bei Zhang - wie so häufig - zum schönsten Spiel des
Tages. In einem absolut hochklassigen und auch hochspannenden Kampf musste
sich Zhang in fünf Sätzen gegen Svenja Weikert geschlagen geben.
Zimmermann gewann ihr Spiel gegen die zweite Schwedin im Wendelsteiner
Team, Sara Rask, deutlich mit 3:0. Lutz tat sich gegen Jessica Weikert
schon deutlich schwerer, konnte aber letztlich aufgrund einer starken
kämpferischen Leistung und mit der nötigen Nervenstärken zum Ende der
Partie in fünf Sätzen die Oberhand bewahren.
Zhang gewann ihr zweites Einzel gegen Persson deutlich mit 3:0 und Hadacova
gewann gegen Svenja Weikert in fünf Sätzen. Damit endete der Mannschaftskampf
mit 6:2 für die Spielerinnen vom Rhein-Nahe-Eck.
Nicht nur im letzten Einzel zeigten sich bei Dana Hadacova starke Leistungsschwankungen.
Auslöser hierfür war, dass Hadacova angeschlagen in die Partie ging. Neben
kleinen gesundheitlichen Problemen ist es vor allem die Sorge um ihre
gute Freundin Sandra Paovic, die der Hassia-Spitzenspielerin zu schaffen
macht. Die kroatische Nationalspielerin und ehemalige Bundesligaakteurin
Paovic war vor zwei Wochen mit ihrem französischen Team auf dem Weg zum
Flughafen verunglückt. Nach zwei Operationen an der Wirbelsäule kann Paovic
nach wie vor weder ihre Beine noch die Finger der rechten Hand bewegen.
An den derzeitigen Krankenhausaufenthalt wird sich voraussichtlich ein
sehr kostspieliger Reha-Aufenthalt anschließen, für den Dana Hadacova
und Hassia Bingen eine Spendenaktion gestartet haben.
RTTV-Homepage / 14.02.2009
Offenburg (job) 11.02.2009 / 2. Tischtennis-Bundesliga Damen: Hassia Bingen
- DJK Offenburg (So., 15.02.2009, 14.00 Uhr)
Zum Rückrundenauftakt tritt das Zweitliga-Team der
DJK Offenburg am Sonntag in der zweiten Bundesliga der Damen beim verlustpunkfreien
Tabellenführer Hassia Bingen an. Zwar ist es das erste Spiel der Frauen
von DJK-Trainer Pavel Levine im neuen Jahr und doch hätte die Rückrunde
nicht schlechter beginnen können: Die beiden Konkurrenten um den Abstieg,
der SV Neckarsulm und der SV Darmstadt 98, holten jeweils zwei Punkte
gegen gut platzierte Mannschaften, sodass die DJK auf den letzten Rang
abgerutscht ist. Zwar haben die Offenburgerinnen noch vier Spiele mehr
zu bestreiten, nichtsdestotrotz zeigt diese Konstellation in gewisser
Weise den Ernst der Lage. Dass man mit dem Punkte holen gleich am Sonntag
beginnen wird, ist allerdings unwahrscheinlich. Bingen wird bislang der
Rolle als Meisterschaftsfavorit vollkommen gerecht und steht mit fünf
Punkten Vorsprung unangefochten an der Tabellenspitze. Mit Dana Hadacova
und Liang Fen bieten die Gastgeber die Nummer eins und fünf der Spielerrangliste
der zweiten Liga auf. Zwei ihrer sechs Spiele haben die Beiden jedoch
gegen Yana Timina beim 6:2-Hinspielsieg verloren. Im hinteren Paarkreuz
ist Bingen gar noch besser aufgstellt. Yüchun Zimmermann und Julia Lutz
mussten jeweils erst einmal diese Saison die Box als Verliererin verlassen.
Somit können die DJK-Frauen erst einmal ganz locker in das erste Rückrundenspiel
gehen, um sich bestmöglich beim Tabellenführer zu verkaufen.
Homepage - DJK Offenburg
Kein Selbstläufer für Hassia
Tischtennis-Frauen in beiden Spielen am Wochenende dennoch Favorit
Vom 14.02.2009 BINGEN. Geht man streng nach der
Tabelle, dürften die beiden Heimduelle des souveränen Spitzenreiters Hassia
Bingen in der Zweiten Tischtennis-Bundesliga Süd der Frauen am Samstag
(15.30 Uhr) gegen den Sechsten TTC Optolyth Wendelstein und am Sonntag
(14 Uhr) gegen Schlusslicht DJK Offenburg Selbstläufer werden. Doch Hassia-Manager
Joachim Lautebach will davon nichts wissen.
Von Michael Heinze "Gegen Wendelstein, das wird ein richtig schwieriges
Spiel", warnt der 57-Jährige im Vorfeld des Doppelspieltages, der in der
Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums ausgetragen wird. "Diese
Mannschaft liegt uns ein einfach nicht. Die haben wirklich gute Leute,
gegen die wir uns eigentlich immer sehr schwer tun." Auch der 6:2-Sieg
in der Hinrunde ("Das war - gemeinsam mit der Partie gegen die Homberger
Turnerschaft - das bislang schwierigste Spiel für uns") habe einige Mühe
gekostet. "Unsere Mannschaft muss an ihre gute Form aus den vergangenen
Spielen anknüpfen und wieder an ihre Leistungsgrenze gehen." Lautebach
lässt sich nicht täuschen von der Tatsache, dass die Wendelsteinerinnen
zuletzt beim Abstiegskandidaten SV Neckarsulm über ein mageres 5:5 nicht
hinaus kamen. Schließlich musste der TTC da mit der Tschechin Jana Dobesova
auf seine Nummer eins verzichten - ansonsten hätte er die Partie wohl
klar gewonnen. "Wenn Wendelstein komplett aufläuft, wird es eine ganz
enge, heiße und hochklassige Geschichte", prognostiziert Lautebach. Abzuwarten
bleibt, wie die Hassia damit zurecht kommt, dass der TTC umgestellt hat:
Die Schwedinnen Marie Persson und Sara Rask agieren jetzt beide im hinteren
Paarkreuz, Svenja Weikert und Dobesova vorne.
Auch gegen Offenburg haben Dana Hadacova, Ying Zhang, Yüchun Zimmermann
und Julia Lutz in der Hinserie "nur" 6:2 gewonnen - und nicht 6:0. Und
das will bei der frappierenden Überlegenheit der Bingerinnen in dieser
Spielzeit schon etwas heißen. "Offenburg steht zwar auf dem letzten Platz",
weiß Lautebach. "Aber mit Yana Timina hat diese Mannschaft eine überragende
Nummer eins, die in der Vorrunde sowohl gegen Hadacova als auch gegen
Zhang gewonnen hat." Entscheidend war damals, dass die Hassia auf den
Postionen zwei bis vier - wo bei der DJK Petra Heuberger, Christine Koch
und Linglan He gemeldet sind, deutlich mehr zu bieten hatte.
Trotz der Topleistungen seiner Frauen in den vergangenen Monaten erwartet
Lautebach am Wochenende keinen Zuschaueransturm. "Wenn jeweils gut 50
Besucher kommen würden, wäre ich zufrieden", sagt der Hauptschullehrer.
Lautebach weist im übrigen darauf hin, dass der reguläre Eingang zur Turnhalle
noch nicht benutzbar ist. "Die Halle ist nach wie vor nur über den Notausgang
auf der Rückseite zu erreichen - über den unteren Schulhof von der Eisel
und über den oberen Schulhof von der Waldstraße aus."
Großes Finale
Das finale Heimduell des designierten Erstliga-Aufsteigers wird am Samstag,
4. April, 15:30 Uhr, gegen den TV Altdorf vor großer Kulisse und mit buntem
Rahmenprogramm in der Sporthalle der Bingerbrücker Grundschule am Mäuseturm
über die Bühne gehen.
| Allgemeine Zeitung |
14.02.2009 |
Klassenerhalt jetzt schon in der Tasche
Hassia-Oberliga-Frauen mit zwei Auswärtssiegen
Vom 18.02.2009 SIMMERN/BOCKENAU (MH). Mit zwei Auswärtssiegen
bei den Kellerkindern VfR Simmern (8:2) und TSV Bockenau (8:6) haben sich
die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen III in der Oberliga Südwest
auf den fünften Platz verbessert. Die vier Zähler vom Wochenende waren
gleichbedeutend mit dem frühzeitigen Klassenverbleib.
VfR Simmern - Hassia Bingen III 2:8. - Bereits in den Doppeln stellte
die Hassia die Weichen auf Sieg. Ting Xiang/Rabea Becker gewannen ebenso
glatt in drei Sätzen wie Diana Sharif/Isabelle Roos. Im Einzel fuhren
Sharif (jeweils 3:0), Rabea Becker (3:1 und 3:0) sowie Roos (3:0 und 3:1)
die Sieg bringenden Punkte ein. Einzig die stark grippegeschwächte Mai
Xiang hatte nicht viel zuzusetzen und unterlag Jakobczak und Tezcan..
TSV Bockenau - Hassia Bingen III 6:8. - Im Naheland hatten die
Bingerinnen wesentlich mehr zu kämpfen. Die Bockenauerinnen verfügen über
einen reichhaltigen Erfahrungsschatz. Hinzu kam, dass die gesundheitlich
angeschlagene Mai Xiang diesmal passen musste. Ebenso wie Sharif, die
studienbedingt fehlte. Clarissa Becker/Isabelle Roos, die noch niemals
vorher zusammen agiert hatten, zogen ebenso in vier Sätzen den Kürzeren
wie Ting Xiang/Rabea Becker. Im Einzel jedoch überzeugten die Hassia-Teenagerinnen.
Den größten Anteil am Erfolg hatte Clarissa Becker, die nacheinander ihre
Spiele mit 3:0, 3:0 und 3:2 gewann. "Clarissa ist von Null auf Hundert
gegangen", lobte Hassia-Trainer Frank Liesenfeld. "Die Bockenauerinnen
sind ältere Damen, deren Spiel liegt ihr - weil sie dadurch Zeit hat,
sich gut zum Ball zu stellen." Schwesterherz Rabea stand Clarissa kaum
nach und trug mit zwei Fünfsatzsiegen zum Teamerfolg bei. Außerdem punkteten
Ting Xiang (zweimal 3:0) sowie Roos (3:1).
| Allgemeine Zeitung |
18.02.2009 |
Flörsheim-Dalsheim hat den Titel verspielt
3:7-Auswärtsniederlage bei Hassia Bingen lässt die Hoffnungen schwinden
/ Rheingold kassiert erste Rückrundenpleite
Vom 18.02.2009 BINGEN (jos). War´s das mit dem möglichen
Titelgewinn für die Tischtennisspielerinnen des Verbandsligisten TSV Flörsheim-Dalsheim?
Im Moment sieht es wohl ganz danach aus, denn nach der 3:7-Niederlage
bei Hassia Bingen IV haben die Wonnegauerinnen sechs Punkte Rückstand
auf Tabellenführer TuS Sörgenloch.
Damen-Verbandsliga
Hassia Bingen IV - TSV Flörsheim-Dalsheim 7:3. - In eigener Halle
noch stolzer 7:5-Hinspielsieger kassierten die TSV-Damen am Rhein-Nahe-Dreieck
nun eine deutliche Pleite. Flörsheim-Dalsheim ging durch Milch/Baum zwar
1:0 in Führung, bezog dann jedoch vier vorentscheidende Spielverluste
hintereinander. Für die Gäste aus der Bindestrich-Gemeinde reichte es
lediglich zum Gewinn zweier Einzel durch Gabi Baum.
| Allgemeine Zeitung |
18.02.2009 |
Mit Seligmann kehrt der Erfolg zurück
Tischtennis-Verbandsligist Bingen gewinnt 7:3
Vom 18.02.2009 BINGEN/FINTHEN (MH). Mit Melanie
Seligmann ist bei den Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen auch der Erfolg
wieder zurückgekehrt. Im Heimduell der Verbandsliga Rheinhessen gegen
den Tabellenzweiten TSV Flörsheim-Dalsheim gab es einen 7:3-Erfolg. Dagegen
wartet der TTC Bubenheim II nach dem 4:7 bei DJK/RW Finthen weiterhin
auf das erste Erfolgserlebnis in der laufenden Runde.
Hassia Bingen IV - TSV Flörsheim-Dalsheim 7:3. - Nach den Doppeln
deutete noch nichts auf einen klaren Erfolg der Bingerinnen hin. Zwar
gewannen Melanie Seligmann und Lucia Fickinger ihr Doppel, doch Miriam
Lott/Janine Raese unterlagen im Entscheidungssatz. In den Einzeln zogen
jedoch nur Raese (1:3) und Lott (2:3) den Kürzeren. Dagegen fuhren Topspielerin
Seligmann (3:0 und 3:1), Fickinger (3:2 und 3:1) ebenso Siege ein wie
Lott und Raese (jeweils 3:1).
| Allgemeine Zeitung |
18.02.2009 |
Wackernheim im Halbfinale
Tischtennis-Pokal: Hassia Bingen und DJK Büdesheim ausgeschieden
Vom 13.02.2009 RHEINHESSEN (MH). Im Viertelfinale
um den Pokal des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) ist Verbandsligist
DJK Büdesheim, das zum Spile gegen den Regionalliga-Dritten TV Leiselheim
keine Mannschaft zusammen bekam, ausgeschieden. Dagegen steht der Oberliga-Zweite
TSV Wackernheim nach einem 4:2-Sieg im Derby als Gast des Verbandsliga-Sechsten
Hassia Bingen im Halbfinale. Ebenfalls für die Runde der letzten Vier
haben sich Verbandsliga-Primus FSV Mainz 05 II (4:0 beim Verbandsliga-Vorletzten
DJK/RW Finthen) sowie Oberliga-Schlusslicht TV Leiselheim II (4:3 gegen
Verbandsliga-Kellerkind TTV Nierstein) qualifiziert.
Hassia Bingen - TSV Wackernheim 2:4. - Die Punkte für die klar
favorisierten Gäste schnappten Holger Schwierz (jeweils 3:0 gegen Heinz
Hartwein und Gerhard Chitralla) und Jan Meierhöfer (3:0 gegen Hartwein)
im Einzel sowie Meierhöfer/Schwierz (3:0 gegen Hartwein/Mario Hübinger)
im Doppel. Für die Hassia waren Materialspieler Chitralla sowie Linkshänder
Hübinger erfolgreich, die im Einzel den Ex-Vendersheimer Stefan Kröhl
jeweils überraschend in drei Sätzen niederhielten. "Schade, dass wir mit
Ersatz spielen mussten", kommentierte Hassia-Sprecher Hübinger. Sonst
wäre vielleicht noch ein bisschen mehr drin gewesen, nachdem Wackernheim
ohne Volker Stippich und Christian Ditschler antrat.
| Allgemeine Zeitung |
13.02.2009 |
Hassia-Herren mit toller Moral
Sieg im Nachholspiel gegen Gau-Odernheim
Vom 11.02.2009 BINGEN (MH). Auch ohne ihre beiden
Eckpfeiler Merlin Keller und Gerhard Chitralla haben die Tischtennis-Spieler
von Hassia Bingen in einem Nachholspiel der Verbandsliga Rheinhessen den
TSV Gau-Odernheim mit 9:7 geschlagen und sich damit in der Tabelle mit
nunmehr 15:15 Punkten auf Position sechs verbessert.
Bemerkenswert war die tolle Moral der Hassia, die nach schneller 3:1-
und 4:2-Führung mit 5:7 ins Hintertreffen geriet, ehe sie in einem furiosen
Schlussspurt die drei letzten Einzel sowie das Schlussdoppel durch Dominik
Lautebach/Mario Hübinger (3:1 gegen Volker Bauer/Lukas Knab) zu ihren
Gunsten entschied. Bereits im Eingangsdoppel hatten Lautebach/Hübinger
bei ihrem Fünfsatzsieg über die ebenfalls seit Jahren eingespielte Kombination
Ralph Cohausz/Tobias Giloth ihre große Klasse demonstriert. Verlass war
auf Lautebach (3:2 gegen Michael Altmoos) und Hübinger (3:0 gegen Knab)
auch im Einzel. Die restlichen Zähler für das Binger Sextett krallten
sich Michael Dann/Thorsten Schmitt (3:1 gegen Altmoos/Peter Krenzer) im
Doppel sowie Dann (3:2 gegen Knab) sowie die hervorragenden Ersatzleute
Christoph Kunz (3:0 gegen Giloth) und Schmitt (jeweils 3:2 gegen Giloth
und Krenzer) im Einzel. Dagegen mussten sich Heinz Hartwein/Kunz (1:3
gegen Bauer/Knab), Lautebach (2:3 gegen Cohausz), Hartwein (jeweils 0:3
gegen Cohausz und Altmoos), Hübinger (0:3 gegen Bauer), Dann (1:3 gegen
Bauer) und Kunz (2:3 gegen Krenzer) beugen.
Das nächste Punktspiel bestreitet die Hassia erst am Samstag, 28. Februar,
15.30 Uhr, gegen den heißen Abstiegskandidaten SV Rheingold Hamm.
| Allgemeine Zeitung |
10.02.2009 |
Hassia Bingen unbezwingbar
Vom 10.02.2009 BINGEN (dso.) Der TSV Gau-Odernheim
kann in der Tischtennis-Verbandsliga wohl gegen Hassia Bingen nicht gewinnen.
Wie schon in der Vorrunde unterlag das Team nun in Bingen erneut mit 7:9.
Diesmal waren es die Doppel, die einen möglichen Punktgewinn zunichte
machten. Nach stotterndem Beginn führte Gau-Odernheim sogar mit 7:5, konnte
aber in den folgenden vier Spielen nichts mehr gewinnen. Einmal Lukas
Knab und auch Peter Krenzer waren am nächsten dran, wenigsten einen Punkt
zu retten. Fünf von sieben Spielen über die volle Distanz von fünf Sätzen
konnte Bingen für sich entscheiden. Im Team des TSV, das auf Bernd Walz
verzichten musste, ragten im vorderen Paarkreuz Ralph Cohausz und Volker
Bauer in der Mitte heraus. Beide gewannen je zwei Einzel. Auch dass die
Gastgeber zwei Ersatzleute nominieren mussten, war letztlich kein Nachteil,
denn Gau-Odernheim holte im hinteren Paarkreuz nur einen Punkt.
Hassia Bingen - TSV Gau-Odernheim 9:7. - Lautebach/Hübinger - Cohausz/Giloth
3:2, Hartwein/Kunz - Bauer/Knab 1:3, Dann/Schmitt - Altmoos/Krenzer 3:1,
Lautebach - Altmoos 3:2, Hartwein - Cohausz 0:3, Hübinger - Knab 3:0,
Dann - Bauer 1:3, Kunz - Krenzer 2:3, Schmitt - Giloth 3:2, Lautebach
- Cohausz 2:3, Hartwein - Altmoos 0:3, Hübinger - Bauer 0:3, Dann - Knab
3:2, Kunz - Giloth 3:0, Schmitt - Krenzer 3:2, Lautebach/Hübinger - Bauer/Knab
3:1.
| Allgemeine Zeitung |
10.02.2009 |
In Einzeln muss es besser laufen
TSV Gau-Odernheim in Bingen an den Brettern
Vom 06.02.2009 ALZEY (dso.) Nur ein verkürztes Tischtennis-Programm
gibt es an diesem Wochenende. In der Verbandsliga nutzt der TSV Gau-Odernheim
das spielfreie Wochenende für das Nachholspiel bei Hassia Bingen. Dass
dort die Punkte schwer zu erreichen sind, zeigte die Partie in der Vorrunde.
Trotz drei gewonnener Doppel zu Beginn ging die Partie damals mit 7:9
verloren. Also lagen die Defizite im Einzel, die der TSV Gau-Odernheim
diesmal beheben möchte. Die Hassia steht zwei Plätze hinter dem TSV und
hat gar noch ein negatives Punktekonto. Also müsste beim Abrufen der bestmöglichen
Leistung für die Gäste etwas drin sein.
| Allgemeine Zeitung |
06.02.2009 |
Im Doppel stark
Andrea Welz wird in Boppard Südwestmeisterin
Vom 13.02.2009 BOPPARD (dso.) Andrea Welz aus Wörrstadt,
die für Hassia Bingen in der Regionalliga spielt, holte bei den Tischtennis-Südwestmeisterschaften
in Boppard den Titel im Damen-Doppel an der Seite von ihrer Teamkameradin
Julia Lutz. Am ersten Tag der Veranstaltung hatte Andrea Welz einen schlechten
Tag erwischt und gewann im Einzel nur ein Gruppenspiel. Dafür konnte sie
sich über einen weitere Silbermedaille freuen die es im Mixed zusammen
mit Raphael Graf (TV Leiselheim) gab. Die Vizemeister mussten sich nur
der Bundesligakombination aus Hessen Krapf/Mengel geschlagen geben. Für
Julia Lutz und Jonas Christmann (FSV Mainz 05) war hier im Viertelfinale
Endstation.
Ebenfalls das Viertelfinale erreichten Graf/Christmann im Herren-Doppel.
Der Bechtolsheimer Jonas Christmann hatte im Einzel gute Möglichkeiten,
die Ko-Runde zu erreichen. "Doch geschwächt durch eine Grippe verpasste
er den Sprung ins Achtelfinale ganz knapp", so RTTV-Jugendwart Steffen
Heck, der insgesamt von einer guten Veranstaltung für den Rheinhessischen
Tischtennisverband sprach.
| Allgemeine Zeitung |
13.02.2009 |
Julia Lutz schafft DM-Qualifikation
Zwei Wochen nach dem Nachwuchs fanden am vergangenen
Wochenende die 59. Südwestdeutschen-Einzelmeisterschaften der Damen und
Herren in Boppard (Rheinland) statt. Erneut sorgten die Spielerinnen von
Hassia Bingen für die herausragenden Ergebnisse des hiesigen Verbandes
Rheinhessen. Nach der krankheitsbedingten Absage des Nachwuchstalentes
Rebecca Matthes starteten allerdings nur zwei Hassiatinnen. Julia Lutz
vom Zweitligateam der Binger Hassia und Andrea Welz aus der Regionalligamannschaft.
In den vier 6er-Vorrundengruppen setzte sich Julia Lutz in ihrer Gruppe
mit 4:1 Spielen und 13:4 Sätzen als Gruppenerste durch. Andrea Welz konnte
sich als Gruppenfünfte (1:4 Spiele) nicht für das Achtelfinale qualifizieren.
Nach einem Freilos im Achtelfinale traf Julia Lutz auf die Zweitligakteurin
Ann-Kathrin Herges vom ATSV Saarbrücken. In einer guten Partie gewann
die Hassiatin mit 4:2 Sätzen und schaffte, wie vor zwei Jahren, den Sprung
in das Halbfinale. Dort kam es erneut zu einer Begegnung mit einer Zweitligaspielerin.
Desiree Czajkowski (NSC Watzenborn-Steinberg), die als Favoritin des Turnieres
gehandelte Hessin, hieß hier die Gegnerin von Julia. Es entwickelte sich
vom ersten Ballwechsel an eine packende, spannende und sehr ausgeglichene
Partie auf sehr gutem Niveau. Am Ende gewann Desiree Czajkowski im siebten
und entscheidende Satz knapp mit 11:9 Punkten und entschied dann auch
das Finale gegen ihre Verbandskollegin Lene Krapf (Homberger TS) mit 4:0
für sich.
Im Mixedwettbewerb kam Julia Lutz mit dem Mainzer Jonas Christmann bis
in das Viertelfinale, wo sie den späteren Südwestmeistern unterlagen.
Besser lief es im Mixed für Andrea Welz, die an der Seite von Raphael
Graf (TV Leiselheim), nach einem packenden 3:2-Halbfinalerfolg, sich erst
im Finale Lena Krapf/Steffen Mengel (Homberger TS/TTV Gönnern) mit 1:3
Sätzen geschlagen geben mussten und somit den hervorragenden zweiten Platz
belegten.
Nach Platz drei im Einzel der Hassiatin Julia Lutz und Platz zwei im Mixed
durch Andrea Welz fehlte nun noch ein erster Platz in der Reihe. Den sicherten
sich, nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr, Julia Lutz und Andrea Welz
gemeinsam im Damendoppel. Mit drei hartumkämpften Fünf-Satz-Siegen standen
die beiden Spielerinnen der Binger Hassia ganz oben auf dem Treppchen
als Südwestmeisterinnen.
Durch den dritten Platz im Einzelwettbewerb dieser Südwestmeisterschaften
sicherte sich zu dem Julia Lutz die Teilnahme an den 77. Nationalen Deutschen
Meisterschaften der Damen und Herren am 06.-08. März 2009 in Bielefeld.
NBZ-Bericht / KW 7
Lutz für DM qualifiziert
Reiche Ausbeute für RTTV bei Tischtennis-Südwestmeisterschaften
Vom 10.02.2009 RHEINHESSEN / BOPPARD (dso). Eine
reiche Ausbeute an Medaillen für den kleinen Rheinhessischen Tischtennis-Verband
gab es bei den Südwestmeisterschaften der Damen und Herren im Boppard.
Gold holten im Damen-Doppel mit einer starken Leistung Julia Lutz und
Andrea Welz (Hassia Bingen). Lutz bot auch im Einzel eine starke Vorstellung
und kam bis ins Halbfinale. Dort unterlag sie der späteren Siegerin in
sieben Sätzen mit 9:11 im letzten Satz. Julia Lutz hat sich mit ihrer
Leistung für die Nationalen Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Andrea
Welz hatte am ersten Tag der Veranstaltung einen schlechten Tag erwischt
und konnte nur ein Gruppenspiel gewinnen.
Ann-Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim) gewann zwei Einzel in der Vorrunde
und verpasste als Vierte in der Gruppe nur knapp die Endrunde.
Eine Silbermedaille gab es im Mixed durch Andrea Welz und Raphael Graf
(TV Leiselheim). Die Vizemeister mussten sich nur der Bundesligakombination
aus Hessen Krapf/Mengel geschlagen geben. Für Julia Lutz und Jonas Christmann
(FSV Mainz 05) war hier im Viertelfinale Endstation.
Ebenfalls das Viertelfinale erreichten Graf/Christmann im Herren-Doppel
während Christian Ditschler und Stefan Kaiser (TSV Wackernheim/TV Leiselheim)
die erste Runde nicht überstanden. Nicht ganz die Erwartungen konnten
die Herren im Einzel erfüllen wo nur Raphael Graf den Sprung in die Hauptrunde
schaffte. Im Achtelfinale verlor er dann gegen den Thüringer Vu Tran Le
mit 1:4 Sätzen.
Jonas Christmann, Stefan Kaiser und Christian Ditschler mussten sich alle
mit dem vierten Rang in der Gruppe zufrieden geben, was nicht für die
KO-Runde reichte. "Jonas hatte noch die besten Möglichkeiten in die Hauptrunde
einzuziehen, jedoch ging er Grippe geschwächt an den Start", so RTTV-Jugendwart
Steffen Heck. Alles in allem sei es dennoch eine gute Veranstaltung für
den RTTV gewesen. Auch für Raphael Graf sind die Chancen einer DM-Qualifikation
gut, denn es ist der erste Nachrücker.
| Allgemeine Zeitung |
10.02.2009 |
SWTTV-EM
Damen und Herren am 07./08.02.2009 in Boppard
Ergebnisse:
Damen-Doppel:
1. Runde:
Julia Lutz/Andrea Welz (Hassia Bingen / RTTV) - Annika Fischer/Elena
Süs (TTC HS Schwarza / TTTV / FC Queidersbach / PTTV) 3:0
Viertelfinale:
Julia Lutz/Andrea Welz (Hassia Bingen / RTTV) - Desiree
Czajkowski/Sarah Textor (NSC Watzenborn-Steinberg/TTC GW Staffel / HTTV)
3:2
Halbfinale:
Julia Lutz/Andrea Welz (Hassia Bingen / RTTV) - Ann-Kathrin
Herges/Theresa Adams (ATSV Saarbrücken / STTB) 3:2
Finale:
Julia Lutz/Andrea Welz (Hassia Bingen / RTTV)
- Christine Apel/Alina Heck (Homberger TS/SV Darmstadt 98 / HTTV) 3:2
Südwestmeisterinnen:
Julia Lutz/Andrea Welz (Hassia Bingen / RTTV)
Mixed:
1. Runde:
Julia Lutz/Jonas Christmann (Hassia Bingen/FSV Mainz 05
/ RTTV) - Annika Fischer/Vu Tranle (TTC HS Schwarza/Post SV Zeulenroda
/ TTTV) 3:1
Andrea Welz/Raphael Graf (Hassia Bingen/TV Leiselheim /
RTTV) - Elena Süs/Andreas Greb (FC Queidersbach / PTTV / TuS Weitefeld
/ TTVR) 3:1
Achtelfinale:
Julia Lutz/Jonas Christmann (Hassia Bingen/FSV
Mainz 05 / RTTV) - Nikola Neu/Andre Forsch (TTSV Saarlouis-Fraulautern/TV
Limbach / STTB) 3:2
Andrea Welz/Raphael Graf (Hassia Bingen/TV
Leiselheim / RTTV) - Freilos
Viertelfinale:
Julia Lutz/Jonas Christmann (Hassia Bingen/FSV
Mainz 05 / RTTV) - Lena Krapf/Steffen Mengel
(Homberger TS/TTV Gönnern / HTTV) 0:3
Andrea Welz/Raphael Graf (Hassia Bingen/TV Leiselheim /
RTTV) - Claudia Walerowic/Christoph Brubach
(ATSV Saarbrücken/TTF Besseringen / STTB) 3:1
Halbfinale:
Andrea Welz/Raphael Graf (Hassia Bingen/TV
Leiselheim / RTTV) - Sarah Textor/Sascha
Röhr (TTC GW Staffel/SV Vik. Preußen / HTTV) 3:2
Finale:
Andrea Welz/Raphael Graf (Hassia Bingen/TV Leiselheim /
RTTV) - Lena Krapf/Steffen Mengel (Homberger TS/TTV Gönnern / HTTV)
1:3
2. Platz: Andrea
Welz/Raphael Graf (Hassia Bingen/TV Leiselheim / RTTV)
Damen-Einzel:
Gruppe 1:
Andrea Welz (Hassia Bingen / RTTV) - Doreen Beckert (Post
SV Zeulenroda / TTTV) 1:3; - Sarah Textor (TTC GW Staffel / HTTV) 2:3;
- Nikola Neu (TTSV Saarlouis-Fraulautern / STTB) 1:3; - Desiree Czajkowski
(NSC Watzenborn-Steinberg / HTTV) 0:3; - Sonja Lauf (SG Kirchberg-Rhaunen
/ TTVR) 3:1. Andrea Welz (Hassia Bingen / RTTV) ist als
Gruppenfünfte ausgeschieden.
Gruppe 4:
Julia Lutz (Hassia Bingen / RTTV) - Sandra Mikulasch (Post
SV Zeulenroda / TTTV) 3:0; - Elisabeth Bittner (TTF Frankenthal / PTTV)
3:1; - Theresa Adams (ATSV Saarbrücken / STTB) 1:3; - Franziska Paul
(TTC Mülheim-Urmitz/Bhf / TTVR) 3:0; - Sonja Bott (SV Darmstadt 98
/ HTTV) 3:0. Julia Lutz (Hassia Bingen / RTTV) steht
als Gruppenerste im Achtelfinale.
Achtelfinale:
Julia Lutz (Hassia Bingen / RTTV)
- Freilos
Viertelfinale:
Julia Lutz (Hassia Bingen / RTTV)
- Ann-Kathrin Herges (ATSV Saarbrücken / STTB)
4:2
Halbfinale:
Julia Lutz (Hassia Bingen / RTTV)
- Desiree Czajkowski
(NSC Watzenborn-Steinberg / HTTV) 3:4
3. Platz: Julia
Lutz (Hassia Bingen / RTTV)
Julia Lutz (Hassia Bingen) qualifizierte
sich damit auch für die 77. Nationale Deutsche
Meisterschaften der Damen/Herren in Bielefeld vom 06.-08. März 2009.
K.o.-Runde überstehen
Vom 07.02.2009 RHEINHESSEN (dso). Mit jeweils vier
Damen und vier Herren fährt der Rheinhessische Tischtennis-Verband zu
den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften am Wochenende in die Großsporthalle
nach Boppard. In vier Gruppen mit je sechs Aktiven werden die Vorrundenspiele
ausgetragen, wobei sich die drei Besten für die Endrunde qualifizieren,
die im einfachen K.o.-System ausgetragen wird.
Julia Lutz (Hassia Bingen) und Raphael Graf (TV Leiselheim) werden die
besten Chancen eingeräumt, diese Hauptrunde zu erreichen. Bei guter Tagesform
sollte auch in der K.o.-Runde noch nicht gleich Schluss sein. Auch Andrea
Welz (Hassia Bingen) und Stefan Kaiser haben gute Chancen, die Gruppenphase
zu überstehen. Ann-Kathrin Ditschler und Rabea Sauer (beide TSG Heidesheim)
sowie Christian Ditschler (TSV Wackernheim) und Jonas Christmann (FSV
Mainz 05) haben ebenfalls das Ziel, mindestens Dritter in ihrer Gruppe
zu werden.
| Allgemeine Zeitung |
06.02.2009 |
SWTTV-EM
Damen und Herren am 07./08.02.2009 in Boppard
Am 07./08.02. finden die SWTTV-EM Damen/Herren in
Boppard statt (Großsporthalle Boppard, 56154 Boppard, Auf der Zeil).
Folgende Teilnehmer vertreten den RTTV:
Damen:
Andrea Welz (Hassia Bingen), Julia Lutz (Hassia Bingen),
Ann Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim), Rabea Sauer (TSG Heidesheim)
Herren:
Christian Ditschler (TSV Wackernheim), Raphael Graf (TV Leiselheim), Jonas
Christmann (FSV Mainz 05), Stephan Kaiser (TV Leiselheim)
Hochklassige und spannende Regionalligapartie
der Hassia-Damen
Mit einem Auswärts-Doppelspieltag startete die 2.
Tischtennis Damenmannschaft von Hassia Bingen in die Rückrunde der Regionalliga
Südwest Gruppe ¾. Zunächst stand die Partie beim saarländischen Club TTV
Niederlinxweiler am Samstagabend (19:00 Uhr) auf dem Plan. Neben den etatmäßigen
Spielerinnen der Zweiten Andrea Welz, Julia Minor und Rebecca Matthes
spielte für die studienbedingt fehlende Nr. 4 Nadja Hoffmann die Nr. 1
des Oberligateams Diana Sharif. Das Doppel Andrea Welz/Rebecca Matthes
knüpfte nahtlos an das erfolgreiche Zusammenspiel der Vorrunde an und
gewann in vier Sätzen. Danach konnten die Gastgeber durch den Sieg im
zweiten Doppel und den Erfolg ihrer Nr. 1 gegen Julia Minor mit 2:1 Spielen
in Führung gehen. Doch dies sollten die einzigen Spielgewinne an diesem
Abend bleiben. Andrea Welz, Rebecca Matthes und Diana Sharif mit jeweils
zwei Siegen, so wie Julia Minor mit einem Spielgewinn stellten den verdienten
und deutlichen 8:2 Sieg der Hassiatinnen sicher.
Die Pflichtaufgabe war somit gemeistert und das Team mit Trainer Frank
Liesenfeld fuhr am nächsten Tag zuversichtlich zum um ein Punkt besser
stehenden Tabellennachbarn und direkten Konkurrenten um einen der fünf
begehrten Plätze für die eingleisige Regionalliga in der nächsten Saison.
Zwar hatte man das Vorrundenspiel zu Hause in Bingen deutlich mit 3:8
gegen den TTV Rimlingen-Bachem (Saarland) verloren, jedoch spielten dieses
mal die im Heimspiel verhinderte Nr. 2 Julia Minor und Ersatz Diana Sharif
im Hassia-Team mit. Vor ca. 30 Zuschauern entwickelte sich vom ersten
Ballwechsel an eine hochklassige und spannende Regionalligapartie über
drei Stunden fünfzehn Minuten Spieldauer."Ich habe bisher noch keine so
tolle spielerische und mit vielen schnellen Ballwechsel gespickte Regionalligapartie
gesehen. Das war sehr großer Tischtennissport von allen acht beteiligten
Akteurinnen!" schwärmte der Hassia-Trainer nach dem Spiel. Andrea Welz/Rebecca
Matthes bauten ihre starke Doppelbilanz mit einem knappen Fünf-Satz-Sieg
weiter aus und auch Julia Minor/Diana Sharif stellten sich nach einigen
taktischen Absprachen immer besser aufeinander ein, was den 3:1 Sieg zur
Folge hatte. Somit stand es überraschend 2:0 für Bingen. Mit dem Gewinn
der nächsten drei Partien drehten wiederum die favorisierten Saarländerinnen
das Spiel zum 3:2 ihrerseits. Dabei unterlagen Julia Minor und die spielerisch
keinesfalls enttäuschende Diana Sharif jeweils in vier Sätzen und Andrea
Welz hatte beim 11:13 im fünften und entscheidenden Satz das Glück nicht
auf ihrer Seite. Die jüngste Hassiatin Rebecca Matthes sorgte mit einem
3:1-Satz-Sieg danach wieder für den Gleichstand. Nach einem deutlichen
3:0 Erfolg im Duell der beiden Spitzenspielerinnen durch Andrea Welz fanden
die beiden letztendlich vorentscheidenden Partien an diesem Sonntagnachmittag
statt. Julia Minor gelang einen nicht vorrausplanbaren 3:2 Sieg gegen
die Luxemburgerin Vinita Schlink (7:11/11:9/11:9/8:11/11:9) und auch Rebecca
Matthes setzte sich in fünf Sätzen durch. Dabei sah es zweimal bei ihrem
Spiel nicht so aus, als sollte die 16-jährige Jugendliche sich durchsetzen
können. Nach dem Verlust der beiden ersten Durchgänge mit 11:13 und 5:11
Punkten kämpfte und spielte sich Rebecca wieder in das Match zurück und
entschied die beiden nächten Sätze 11:8 und 11:9 für sich. Im darauffolgenden
Entscheidungssatz konnte sie dies aber nicht weiter fortführen und geriet
mit 6:10 in Rückstand. Mit cleverem Spiel und toller Nervenstärke wehrte
Rebecca alle vier Matchbälle ab und verwandelte ihrerseits den zweiten
eigenen Matchball zum Spielgewinn. Durch eine Niederlage von Diana Sharif
und einem deutlichen Sieg von Andrea Welz erreichten die Hassiatinnen
beim Stand von 7:4 bereits den angestrebten Punktgewinn. Doch nun war
auch ein Sieg möglich. Aufopferungsvoll kämpften Diana Sharif und Rebecca
Matthes im Überkreuzvergleich gegen die Nr. 2 und 1 der Saarländerinnen
und zeigten den weiterhin begeisternd mitgehenden Zuschauern prima Spiele.
Die Akteurinnen von Rimlingen-Bachem setzten sich jeweils in vier zum
Teil sehr knappen Sätzen durch und verkürzten den Rückstand auf 6:7. Julia
Minor war es nun vorbehalten, den Überraschungssieg in der Fremde perfekt
zu machen. Sie entledigte sich der Aufgabe mit einem Drei-Satz-Erfolg
und stellte damit den erfreulichen 8:6 Auswärtssieg für das Binger-Team
sicher. "Dies war eine geschlossene Mannschaftsleistung mit toller Moral
und Willensstärke an diesem Wochenende und ein wichtiger Schritt in Richtung
Saisonziel - eingleisige Regionalliga", kommentierte der sichtlich zufriedene
Trainer Frank Liesenfeld.
In der Tischtennis Oberliga Südwest Gruppe 3 hatte die Dritte Damenmannschaft
von Hassia Bingen zum Rückrundenauftakt den Tabellenführer SF Nistertal
zu Gast. Geschwächt durch die Abgabe der Nr. 1 Diana Sharif an das Regionalligateam
an diesem Wochenende und durch die erkrankte Rabea Becker (Grippe), so
wie Trainingsrückstände weiterer Spielerinnen nach Krankheit, versuchten
Sie sich so gut es geht zu Verkaufen. Beide Eingangsdoppel waren hart
umkämpft und die jungen Hassiatinnen gaben vier der sechs verlorenen Sätze
mit 10:12 Punkten etwas unglücklich ab. Nach den beiden Doppelniederlagen
von Ting Xiang/Clarissa Becker (1:3) und Mai Xiang/Isabelle Roos (2:3)
zogen die Gäste schnell auf 5:0 davon. Lediglich Isabelle Roos konnte
danach ihr Einzel gegen die erfahrene Yvonne Nadler in vier Sätzen für
Bingen entscheiden. Mai Xiang in fünf Sätzen und ihre Schwester Ting Xiang
in vier Sätzen unterlagen jeweils knapp der rheinländischen Nr. 1 Franziska
Buchner. Ansonsten zeigte der Tabellenführer der Oberliga beim deutlichen
8:1 Sieg seine Klasse auf.
Neue Binger Zeitung / KW 6
Auf dem Weg in eingleisige Regionalliga
Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen II schlagen unmittelbaren
Konkurrenten 8:6
Vom 04.02.2009 NIEDERLINXWEILER/RIMLINGEN-BACHEM.
Durch einen 8:2-Sieg beim Drittletzten TTV Niederlinxweiler und vor allem
durch den 8:6-Triumph im "Vier-Punkte-Spiel" beim TTV Rimlingen-Bachem
haben die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen II einen riesigen
Schritt in Richtung Qualifikation für die eingleisige Regionalliga gemacht.
Von Michael Heinze
TTV Niederlinxweiler - Hassia Bingen II 2:8. - Zu Beginn sah es
eher nicht nach einem solch klaren Erfolg für die Bingerinnen aus. Nachdem
Julia Minor/Diana Sharif im Doppel gegen Maike Zimmer/Melanie Schneider
mit 6:11, 11:7, 6:11 und 7:11 den Kürzeren gezogen hatten, verlor auch
Minor ihr Einzel gegen Zimmer mit 8:11, 11:13 und 6:11. Allerdings zeigte
sich die Hassia von dem unerwarteten Rückstand keineswegs geschockt. Statt
dessen gab sie in den folgenden sieben Einzeln nur noch vier Sätze ab.
Die Siege fuhren Andrea Welz (11:4, 11:5, 11:4 gegen Schneider und 11:7,
11:1, 10:12, 11:9 gegen Zimmer), Minor (11:6, 8:11, 13:11, 11:7 gegen
Schneider), Sharif (11:4, 11:8, 11:9 gegen Sarah Kristin Bläs und 11:9,
11:5, 6:11, 11:8 gegen Lisa Brehmer) sowie Rebecca Matthes (11:8, 6:11,
11:8, 11:7 gegen Brehmer und 11:7, 11:7, 11:7 gegen Bläs) ein. Dazu kam
das mit 11:4, 11:7, 3:11 und 12:10 gewonnene Doppel von Welz/Matthes gegen
Bläs/Brehmer.
TTV Rimlingen-Bachem - Hassia Bingen II 6:8. - Ehe der so wichtige
Auswärtssieg beim unmittelbaren Konkurrenten feststand, durch den sich
die Bingerinnen in der Tabelle von Rang sechs auf Rang drei verbesserten,
gab es ein Wechselbad der Gefühle. Nach traumhaftem Start mit zwei Doppelsiegen
durch Welz/Matthes (12:10, 11:9, 10:12, 6:11, 11:7 gegen Vinita Schlink/Anna-Lena
Barbian und Minor/Sharif (12:10, 7:11, 11:9, 15:13 gegen Katharina Palm/Kristina
Schwarz) lag die Hassia im Anschluss an die ersten drei Einzel mit 2:3
im Hintertreffen, weil Minor (1:3 gegen Palm) ebenso verlor wie Welz (11:13
im Entscheidungssatz gegen Schlink) und Sharif (1:3 gegen Schwarz). Dank
der Erfolge von Matthes (3:1 gegen Barbian Matthes und - nach 6:10-Rückstand
und Abwehr von vier Matchbällen - 13:11 im Entscheidungssatz gegen Schwarz),
Welz (3:0 gegen Palm) sowie Minor (sensationelles 11:9 im Entscheidungssatz
gegen die klar favorisierte Schlink) führte die Hassia 6:3. Nach Sharifs
0:3-Niederlage gegen Barbian und Welz´ 3:0-Sieg gegen Schwarz führte sie
mit 7:4, ehe es richtig eng wurde. Matthes konnte ihr Vorhaben, an diesem
Wochenende ungeschlagen zu bleiben, wegen mangelnder Puste nicht realisieren
und zog gegen Palm in vier Sätzen den Kürzeren - ebenso Sharif gegen Schlink.
Es stand also 7:6 für die Gäste vom Rhein-Nahe-Eck. Den Sack zu machte
erst Minor durch einen 11:9, 11:6 und 11:6-Erfolg über Barbian.
"Noch nie habe ich so ein gutes Regionalliga-Spiel gesehen, was Technik
und Schnelligkeit betrifft", schwärmte Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld,
der mit seinem einfühlsamen Coaching großen Anteil am Erfolg hatte, nach
der Zitterpartie. "Das waren acht Angriffsspielerinnen, die Riesentischtennis
mit viel Spannung geboten haben." Entscheidend war am Ende die Nervenstärke
der Bingerinnen, die drei von vier Fünfsatzpartien nach Hause brachten.
Zitat
"Der Sieg in Rimlingen war ein ganz entscheidender Schritt Richtung eingleisige
Regionalliga. Hätten wir verloren, hätten wir drei Punkte Rückstand gehabt
- jetzt stehen wir vor unserem direkten Konkurrenten."
Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach
| Allgemeine Zeitung |
04.02.2009 |
Pleite
gegen Tabellenführer
Hassia III in der Frauen-Tischtennis-Oberliga jenseits von Gut und
Böse
Vom 04.02.2009 BINGEN (MH). Mit einer 1:8-Pleite
gegen Tabellenführer Sportfreunde Nistertal sind die Tischtennis-Spielerinnen
von Hassia Bingen III in die Rückrunde der Oberliga Südwest gestartet.
"Das Ergebnis klingt zwar hoch, aber unsere Mädchen haben sich gut verkauft",
kommentierte Joachim Lautebach Leiter der Tischtennis-Abteilung von Hassia
Bingen, der nach eigener Aussage mit der deutlichen Niederlage "ganz gut
leben" kann. "Sie hatten wirklich die Möglichkeit gehabt, vier oder fünf
Spiele zu gewinnen - auch wenn es ohne Spitzenspielerin Diana Sharif (Einsatz
im Regionalliga-Team, Red.) nicht zum Gesamterfolg gereicht hätte." Den
Ehrenpunkt sicherte der Hassia Isabelle Roos, die im hinteren Paarkreuz
mit 11:8, 12:14, 11:6 und 11:6 gegen Yvonne Nadler gewann. Nur knapp an
einem Erfolgserlebnis vorbei schrammten Mai Xiang/Roos beim 7:11, 11:7,
7:11, 11:5 und 10:12 im Doppel gegen Iveta Moravanska/Nadler sowie Mai
Xiang beim 10:12, 7:11, 11:9, 11:8 und 6:11 im Einzel gegen Franziska
Buchner.
Alle anderen Partien waren spätestens nach dem vierten Satz zu Ungunsten
der Hassia enschieden. Ting Xiang/Clarissa Becker unterlagen Buchner/Teresa
Ströher mit 10:12, 11:4, 10:12 und 10:12. Im Einzel mussten sich Ting
Xiang (5:11, 4:11, 8:11 gegen Moravanska und 5:11, 12:10, 7:11, 5:11 gegen
Buchner) vorne ebenso zweimal beugen wie im hinteren Paarkreuz Clarissa
Becker (6:11, 4:11, 8:11 gegen Ströher und 6:11, 7:11, 5:11 gegen Nadler).
Mai Xiang unterlag noch Moravanska mit 7:11, 11:13 und 8:11.
Mit einer Bilanz von nunmehr 9:11 Punkten bewegt sich das Teenager-Quartett
der dritten Hassia Frauen-Mannschaft in der Tabelle der Tischtennis-Oberliga
Südwest nach wie vor jenseits von Gut und Böse. Der Vorsprung auf den
ersten Abstiegsplatz, den der TSV Bockenau mit 5:15 Zählern einnimmt,
beträgt vier Zähler.
| Allgemeine Zeitung |
04.02.2009 |
Neuzugang in Sicht
Hassia-Tischtennis-Frauen wollen sich verstärken
Vom 31.01.2009 BINGEN (MH). Möglicherweise noch
in der ersten Februarhälfte will Tischtennis-Zweitliga-Spitzenreiter Hassia
Bingen den Neuzugang einer Verstärkung verkünden, die in der Lage ist,
in der neuen Saison in der Ersten Liga der Frauen auf Position eins zu
spielen und mit deren Hilfe der Klassenverbleib in der Beletage bewerkstelligt
werden soll.
Während das Quartett um die tschechische Nationalspielerin Dana Hadacova
erst beim Doppelspieltag am 14./15. Februar gegen den TTC Optolyth Wendelstein
und Aufsteiger DJK Offenburg wieder ins Geschehen eingreift, startet das
Regionalliga-Team der Hassia mit zwei Auswärtspartien im Saarland am Samstag
(19.30 Uhr) beim TTV Niederlinxweiler und am Sonntag (10 Uhr) beim TTV
Rimlingen-Bachem in die Rückrunde. "In Niederlinxweiler sind wir Favorit,
in Rimlingen Außenseiter", urteilt Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld,
der aus Studiengründen auf Nadja Hoffmann verzichten muss. Für sie kommt
Diana Sharif, die Nummer eins des Oberliga-Teams, zum Einsatz.
Der Ingelheimer rechnet sich am Wochenende etwas aus. "Andrea Welz hat
die Rheinhessen-Meisterschaften gewonnen und Rebecca Matthes hat bei den
Südwestmeisterschaften der Jugend Riesentischtennis gezeigt - beide befinden
sich in toller Form." Die 16-jährige Matthes dokumentiert ihr Selbstbewusstsein
mit der Ankündigung, dass sie am Wochenende im Einzel wie im Doppel ungeschlagen
bleiben will. Hassia II muss als Tabellensechster in der Rückrunde noch
mindestens einen Platz gut machen, um die Qualifikation für die neue eingleisige
Regionalliga zu schaffen.
| Allgemeine Zeitung |
31.01.2009 |
Büdesheim gewinnt Derby gegen Hassia
Klarer 9:3-Erfolg in Tischtennis-Verbandsliga
Vom 02.02.2009 MAINZ/BINGEN (MH). Hassia Bingen
ist bei den Männern derzeit nur die Nummer drei im Tischtennis-Kreis hinter
dem TSV Wackernheim und der DJK Büdesheim. Nach dem 4:9 im Hinspiel am
5. September verlor die Hassia auch das Rückspiel in der Verbandsliga
Rheinhessen gegen die Büdesheimer klar mit 3:9.
Hassia Bingen - DJK Büdesheim 3:9. - So deutlich, wie es das Ergebnis
glauben macht, war der Leistungsunterschied zwischen den Lokalrivalen
im Binger Stadtderby keineswegs. Mit drei Doppelniederlagen erwischte
die Hassia einen denkbar schlechten Start. Dominik Lautebach/Mario Hübinger
unterlagen Sascha Marterer/Peter Joras mit 0:3, während Merlin Keller/Michael
Dann gegen Christian Mallmann/Dennis Buchwald und Gerhard Chitralla/Heinz
Hartwein gegen Frank Schmitt/Markus Lemmer jeweils in vier Sätzen den
Kürzeren zogen.
In den Einzeln hätten die Gastgeber durchaus noch die Wende schaffen können.
Allein: Sie verloren gleich vier Partien im Entscheidungssatz - und zwar
durch Keller (gegen Buchwald), Lautebach (gegen Mallmann), Hartwein (gegen
Marterer) und Dann (gegen Lemmer). Außerdem mussten sich Lautebach (1:3
gegen Buchwald) und Chitralla (1:3 gegen Marterer) geschlagen geben..
Nach zwischenzeitlichen 0:5-Rückstand sorgten Chritralla (3:0 gegen Schmitt),
Hübinger (3:0 gegen Joras) und Keller (3:1 gegen Mallmann) mit ihren Siegen
für ein wenigstens halbwegs erträgliches Resultat aus Sicht der Hassia,
die am Samstag (15 Uhr) im Nachholspiel gegen den TSV Gau-Odernheim auf
Wiedergutmachung aus ist.
| Allgemeine Zeitung |
31.01.2009 |
An der Platte abgeräumt
Drei Titel für Tischtennistalent Rebecca Matthes von der BFV Hassia
Bingen
BINGEN (red) - Bei ihrer ersten Teilnahme an den
Südwestdeutschen Jugendmeisterschaften im Tischtennis wurde die 16-jährige
Rebecca Matthes, Regionalligaspielerin von Hassia Bingen, die erfolgreichste
Akteurin mit zwei Südwesttitelnund einem dritten Platz. In Nieder-Olm
traten zunächst 24 Spielerinnen aus sechs Landesverbänden in vier Gruppen
in der Einzelkonkurrenz an. Rebecca Matthes gewann vier ihrer fünf Partien
und qualifizierte sich als Gruppenzweite sicher für die Endrunde.
In der Runde der letzten Acht traf sie auf die favorisierte Julia Pfeiffer
aus Hessen. Die Spielerin vom SV Darmstadt 98 war bei diesen Südwestdeutschen
Meisterschaften an Position eins gesetzt. In einer spielerisch hochklassigen
Partie siegte die Herausforderin aus Rheinhessen überraschend deutlich
ohne Satzverlust. "Es war ein richtig geiles Tischtennisspiel gegen die
Turnierfavoritin", kommentierte Rebecca ihren Erfolg nach dem Spiel.
Im darauffolgenden Halbfinale musste Sie allerdings die große Erfahrung
und spielerische Klasse der späteren Südwest- Einzelmeisterin Lisa Maylin
Vossler (NSC Watzenborn- Steinberg/Hessen) anerkennen. Dennoch war die
junge Hassiatin mit dem 3. Platz und ihrer spielerischen Leistung vollauf
zufrieden.
In der Mädchen-Doppelkonkurrenz spielte Rebecca Matthes zusammen mit ihrer
Verbandskollegin Ann-Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim) und gewann recht
überlegen den Südwestmeistertitel. Einen weiteren Südwestmeistertitel
sicherte sich Rebecca an der Seite von Jonas Christmann (FSV Mainz 05)
im Jugend- Mixed. In einem wahren Krimi entschied ein Netzroller von Rebecca
Matthes zum 13:11 im Entscheidungssatz das Spiel.
Über ihre Erfolge (zwei Südwestmeistertitel und einem dritten Platz) bei
den Südwestmeisterschaften der Jugend, bei denen sie erstmals in dieser
Altersklasse teilnahm, freut sich die junge Offensivspielerin von Hassia
Bingen sehr. Sie hat sich damit zudem die Qualifikation zu den Deutschen
Jugendmeisterschaften am 25./26. April in Nassau an der Lahn erspielt.
Binger Wochenblatt / 29.01.2009
Hassia-Tischtennisdamen zeigen erneut
Leistungsstärke
Bei ihrer ersten Teilnahme an den Südwestdeutschen
Jugendmeisterschaften im Tischtennis wurde die 16-Jährige Rebecca Matthes,
Regionalligaspielerin von Hassia Bingen, die erfolgreichste Akteurin mit
zwei Südwesttiteln und einem dritten Platz. In der Heinz-Kerz-Halle von
Nieder-Olm traten zunächst 24 Spielerinnen aus sechs Landesverbänden in
vier Gruppen in der Einzelkonkurrenz an.
Rebecca Matthes gewann vier ihrer fünf Partien und qualifizierte sich
als Gruppenzweite sicher für die Endrunde. Nach einem weiteren Erfolg
im Achtelfinale traf Sie in der Runde der letzten acht auf die favorisierte
Julia Pfeiffer aus Hessen. Die Spielerin vom SV Darmstadt 98 war bei diesen
Südwestdeutschen Meisterschaften an Position eins gesetzt. In einer spielerisch
hochklassigen Partie siegte die Herausforderin aus Rheinhessen überraschend
deutlich ohne Satzverlust. "Es war ein richtig geiles Tischtennisspiel
gegen die Turnierfavoritin", kommentierte Rebecca ihren Erfolg nach dem
Spiel. Im darauffolgenden Halbfinale musste Sie allerdings die Erfahrung
und spielerische Klasse der späteren Südwest-Einzelmeisterin Lisa Maylin
Vossler (NSC Watzenborn-Steinberg / Hessen) anerkennen. Dennoch war die
junge Hassiatin mit dem 3. Platz und ihrer spielerischen Leistung vollauf
zufrieden.
In der Mädchen-Doppelkonkurrenz spielte Rebecca Matthes zusammen mit ihrer
Verbandskollegin Ann-Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim) und gewann recht
überlegen den Südwestmeistertitel. Dies unterstreicht auch der 3:0 Finalsieg
gegen die beiden Rheinländerinnen Anja Schuh/Lena Retzler (SG Kirchberg-Rhaunen).
Einen weiteren Südwestmeistertitel sicherte sich Rebecca an der Seite
von Jonas Christmann (FSV Mainz 05) im Jugend-Mixed. Das über fünf Sätze
währende Finale konnten die beiden rheinhessischen Akteure am Ende gegen
Lisa Pfeiffer/Jens Schabacker (SV Darmstadt 98/ SG Ansbach) aus Hessen
knapp zu ihren Gunsten gestalten. In einem wahren Krimi entschied ein
Netzroller von Rebecca Matthes zum 13:11 im Entscheidungssatz das Spiel.
Am Ende der zweitägigen Südwestmeisterschaften der Jugend freute sich
die junge Offensivspielerin von Hassia Bingen, bei ihrer ersten Teilnahme
in dieser Altersklasse, über zwei Südwestmeistertitel und einen dritten
Platz, sowie über die erspielte Qualifikation zu den Deutschen Jugendmeisterschaften
Ende April in Nassau (Rheinland).
Das Zweitliga Auswärtsspiel der Tischtennis-Damen von Hassia Bingen beim
SV Neckarsulm endete an diesem Wochenende mit dem gleichen Ergebnis wie
die beiden ersten Rückrundenpartien. Erneut siegten die hochmotivierten
Hassia-Spielerinnen mit 6:0 Spielen beim Tabellenachten.
Durch den frühen Spielbeginn (10:30 Uhr) und der dadurch frühen Anreisezeit,
lief allerdings zunächst in den beiden Erüffnungsdoppeln nicht alles nach
Wunsch. Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann taten sich bei ihrem 3:0-Sieg
gegen Verena Volz/Isabell Wurst in den ersten beiden Sätzen doch recht
schwer. Ying Zhang/Julia Lutz sahen sich sogar einem 0:2 Satzrückstand
gegenüber, ehe sie durch großen Einsatz- und Siegeswillen das Spiel zu
ihren Gunsten noch umbogen. Am Ende hieß es in diesem hartumkämpften Doppel
gegen Alexandra Urban/Paloma Ballmann 8:11/6:11/11:9/15:13 und 11:7 für
das Binger Duo.
In den vier darauffolgenden Einzelpartien bewiesen die Hassia-Akteurinnen
wieder eindrucksvoll ihre Klasse und gaben dabei nur noch einen Satz ab.
Ihre Vormachtstellung im Damenbereich des Rheinhessischen Tischtennisverbandes
stellten die Spielerinnen von Hassia Bingen bei den Verbandsmeisterschaften
der Aktiven vor Wochenfrist eindrucksvoll unter Beweis.
Die Regionalligaspielerin Andrea Welz gewann souverän den Einzeltitel,
ihre Mannschaftskameradin Rebecca Matthes kam auf Platz drei und Isabelle
Roos (Oberliga) belegte den fünften Platz. Das Damendoppel wurde von den
Hassiatinnen ebenfalls klar dominiert. Im Finale setzte sich Andrea Welz
mit ihrer Draiser-Partnerin Sina Selzer knapp gegen Rebecca Matthes/Isabelle
Roos mit 3:1 Sätzen durch. Auch im Mixedfinale standen sich zwei Binger
Spielerinnen gegenüber. Den Titelhatrick perfekt machte dort Andrea Welz
an der Seite des Leiselheimers Raphael Graf gegen das Mixed Rebecca Matthes/Sascha
Giehl (Hassia Bingen/TV Leiselheim).
Neue Binger Zeitung / 26.01.2009
SWTTV-Einzelmeisterschaften
der Jugend und Schüler B am 24./25.01.2009 in Nieder-Olm
Einzige Rheinhessin bei DM
Tischtennis-Talent Rebecca Matthes von Hassia Bingen qualifiziert sich
Vom 27.01.2009 NIEDER-OLM/BINGEN (MH). Mit ihrem
dritten Platz bei den Südwestmeisterschaften der Mädchen hat sich Rebecca
Matthes von Tischtennis-Regionalligist Hassia Bingen II als einzige Nachwuchsspielerin
des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes für die Deutschen Meisterschaften
am 25. und 26. April in Nassau (Rheinland) qualifiziert.
Nach Platz zwei in ihrer Vorrunden-Gruppe schaltete die 16 Jahre alte
Wormserin im Viertelfinale die vermeintliche Topfavoritin Julia Pfeiffer
(SV Darmstadt 98) mit 3:0 aus. "Da habe ich ein richtig geiles Tischtennis
gespielt", kommentierte Matthes. "Aber im Halbfinale musste ich dann die
Klasse der späteren Siegerin anerkennen - da hatte ich wenig Chancen."
Gegen Lisa Maylin Vossler vom NSC Watzenborn-Steinberg verlor das Hassia-Talent
glatt in drei Sätzen. Mit ihrer spielerischen Leistung war Matthes, die
sich im Mixed an der Seite von Jonas Christmann (Mainz 05) etwas glücklich
dank eines Netzrollers zum 13:11 im Entscheidungssatz und im Doppel an
der Seite von Ann-Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim) äußerst souverän
jeweils die Goldmedaille schnappte, zurecht vollauf zufrieden.
"Rebecca hat selten so gut gespielt wie am Wochenende", schwärmte Hassia-Cheftrainer
Frank Liesenfeld, der einst die treibende Kraft bei der Verpflichtung
der Gymnasiastin vom Oberligisten TSV Flörsheim-Dalsheim war. Entscheidend
für den Erfolg: Die Teenagerin hat ihr Spiel umgestellt, agiert jetzt
näher am Tisch. "Dadurch sind ihre Bewegungen kürzer", erläuterte Liesenfeld.
"Außerdem hat sie eine sehr gute Beinarbeit, eine schnelle Reaktionszeit
- und sie kann das Spiel sehr schnell machen." Die Rückhand - vor zwölf
Monaten noch das große Problem der kompromisslosen Angriffsspielerin -
ist inzwischen genauso gut wie die Vorhand.
| Allgemeine Zeitung |
27.01.2009 |
Starke rheinhessische Tischtennismädchen
Ditschler feiert bei Südwestdeutschen Titel im Doppel / Sensation im
Einzel verpasst / "Jungen haben sich etwas versteckt"
Vom 27.01.2009 Von Martin Gebhard NIEDER-OLM. Bei
den Südwestdeutschen Tischtennis-Einzelmeisterschaften der Jugend und
B-Schüler, die vom TTC Nieder-Olm reibungslos durchgeführt wurden, war
Ann-Kathrin Ditschler von der TSG Heidesheim die herausragende Vertreterin
des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV). Die 15 Jahre alte Oberligaspielerin
sicherte sich im Mädchen-Doppel an der Seite von Regionalligaakteurin
Rebecca Matthes (Hassia Bingen) Rang eins und schrammte im Einzel nur
haarscharf am Titel vorbei.
Ebenfalls für Furore sorgte Matthes, die neben ihrem dritten Platz in
der Einzelkonkurrenz auch einen Titel zusammen im Mixed mit Jonas Christmann
vom Regionalligisten FSV Mainz 05 feierte. Christmann, der bei den Jungen
im Einzel-Viertelfinale nicht an dem Hessen Jens Schabacker (SG Anspach)
vorbeigekommen war, durfte sich aber dennoch über zwei Silbermedaillen
freuen. Der 15-Jährige harmonierte im Doppel mit Sascha Giehl vom Drittligisten
TV Leiselheim ebenso wie im Mixed mit Matthes.
Mehrfach aufs Treppchen hüpften auch Dominik Scheja und Dennis Huyen vom
SV Rot-Weiß Biebrich. "Die Hessen sind wie erwartet ihrer Favoritenrolle
gerecht geworden", stellte RTTV-Cheftrainer Arthur Baum (Flörsheim/Dalsheim)
einmal mehr fest. Neben vielen weiteren Medaillen sicherten sich die rheinhessischen
Nachbarn von der rechten Rheinseite auch alle vier Goldmedaillen im Einzel.
"Aber unsere Mädchen haben absolute Topleistungen gebracht und sind unseren
Erwartungen mehr als gerecht geworden", frohlockte der Verbandstrainer
über den bärenstarken Auftritt der Amazonen. "Unsere Jungen haben sich
leider etwas versteckt."
Dafür kamen die rund 250 Zuschauer, welche die Finalspiele in der Heinz-Kerz-Halle
gespannt verfolgten, nicht zuletzt beim Finale von Ann-Kathrin Ditschler
voll auf ihre Kosten. Die Mommenheimerin bekam es in den vier relativ
engen Sätzen, bei denen sie sich Durchgang zwei sichern konnte, mit der
erst 14-jährigen Abwehrstrategin Lisa Maylin Vossler vom Drittligisten
NSC Watzenborn-Steinberg zu tun, für den sie auch bereits in der Zweiten
Liga im Einsatz gewesen war. Ditschler zog zwar feine Topspins, aber ihre
Kontrahenten retournierte das Gros der starken Spinbälle aus der Halbdistanz,
teilweise drei bis vier Meter hinter dem Tisch. "Ich freue mich trotzdem
über den zweiten Platz", war die Enttäuschung über die verpasste Sensation
bald verflogen.
Auch Johannes Faust, Vorsitzender des gastgebenden TTC Nieder-Olm, hatte
allen Grund zur Freunde: "Wir haben von den Teilnehmern und deren Betreuern
nur positive Rückmeldungen bekommen."
| Allgemeine Zeitung |
27.01.2009 |
Ditschler und Matthes auf Siegerpodest
Die Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften der Jugend
und Schüler B wurden am vergangenen Wochenende in Nieder-Olm ausgetragen.
Die rheinhessischen Spieler und Spielerinnen konnten zwei Mal Gold,zwei
Mal Silber und ein Mal Bronze für sich gewinnen.
Rebecca Matthes (Hassia Bingen) und Ann-Kathrin Ditschler (TSG
Heidesheim) gewannen, nach einem sehr spannenden Viertelfinalspiel, die
folgenden zwei Matches mit 3:0 und wurden somit Südwestdeutsche Doppelmeister
in der Mädchenkonkurrenz.
Auch im Mixed der Jugend gewann Rebecca
Matthes mit Mixed-Partner Jonas Christmann (FSV Mainz 05) Gold. Jedoch
war es vom Anfang bis zum Ende eine sehr spannende Konkurrenz. Drei von
vier Spielen gewannen sie mit 3:2 Sätzen, sowie auch das Finalspiel.
Im Einzel der weiblichen Jugend starteten Ann-Kathrin Ditschler, Rebecca
Matthes, Sina Selzer (TSG Drais), Michelle Graversen (TSV Gau-Odernheim),
Rabea Sauer (TSG Heidesheim), Amelie Mayer (TSG Heidesheim) und Maxi Eppelmann
(TSG Heidesheim). Vier von Sieben Spielerinnen schafften es in die Endrunde.
Michelle Graversen kam direkt im Achtelfinale gegen die Regionalligaspielerin
Anja Schuh vom TTVR. Sie verlor das Spiel klar 3:0.
Auch Rabea Sauer musste sich im Achtelfinale geschlagen geben. Sie spielte
gegen Vossler (HTTV), die auch später das Finale für sich entschied.
Nachdem Matthes das Achtelfinale und das Viertelfinale mit zwei
klaren 3:0 Siegen für sich entschied, musste sie sich im Halbfinale 3:0
gegen die spätere Siegerin geschlagen geben. Im zweiten Halbfinale standen
sich Ann-Kathrin Ditschler und die Abwehrspielerin Fajzulin (TTTV) gegenüber.
Nach langandauernden Ballwechseln entschied die Rheinhessin das Halbfinalspiel
mit 3:1 Sätzen für sich und zog somit, wie auch schon im Doppel, ins Finale
ein. Hier musste sie sich leider der ebenfalls Abwehr spielenden Vossler
mit 3:1 geschlagen zeigen.
In der Konkurrenz der Jungen wurde ebenfalls eine Medaille im Doppel errungen.
Jonas Christmann und Sascha Giehl (TV Leiselheim) entschieden das überaus
spannende Halbfinalspiel mit 3:2 Sätzen für sich, mussten sich jedoch
dann im Finale mit einer 3:0 Niederlage geschlagen geben.
Im Einzel überstand nur Christmann die Gruppenphase. Giehl und Tomoski
(FSV Mainz 05) gewannen beide nur ein Spiel und erreichten nicht die Endrunde.
Auch Christmann erreichte keinen Platz auf dem Siegerpodest. Das enge
und hochklassige Viertelfinalspiel gegen Schabacker (HTTV) bedeutete jedoch
das "Aus" für ihn.
Die B-Schüler und B-Schülerinnen des RTTV hatten es nicht leicht am Wochenende.
Außer Ann-Kathrin Becker (TSV Flörsheim-Dalsheim) überstand kein rheinhessischer
B-Schüler/In die Gruppenphase. Aber auch Becker sah das Aus schon im Achtelfinale.
Sie verlor gegen Schädlich (TTTV) mit 1:3 Sätzen. In den Doppel- und Mixed-Konkurrenzen
der B-Schüler/Innen blieben leider auch die Erfolge aus. Alle rheinhessischen
Paarungen mussten sich schon in der ersten Runde geschlagen geben.
RTTV-Homepage 26.01.2009
SWTTV-EM Jugend und Schüler B: Fünfmal
Edelmetall für RTTV
Fünfmal sind bei den vom TTC Nieder-Olm hervorragend
durchgeführten Südwestmeisterschaften der Jugend und Schüler B Spielerinnen
und Spieler aus Rheinhessen auf dem Treppchen gelandet. Erfolgreichste
RTTV-Teilnehmerin war Rebecca Matthes von Hassia Bingen. Zusammen
mit Jonas Christmann (FSV Mainz 05) gewann sie den Titel im Mixed. Im
Mädchen-Doppel belegte sie gemeinsamt mit Ann-Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim)
ebenfalls Platz 1. Im Mädchen-Einzel verloren beide gegen die spätere
Siegerin Lisa-Maylin Vossler aus Hessen. Matthes errang den dritten Platz.
Ditschler wurde sogar Vize-Südwestmeisterin. Im Jungen-Doppel erreichte
Christmann an der Seite von Sascha Giehl (TV Leiselheim) das Finale, welches
die beiden leider verloren.
RTTV-Homepage 26.01.2009
Ergebnisse:
Jugend-Mixed (32er Feld):
Finale: Rebecca Matthes/Jonas
Christmann (Hassia Bingen/FSV Mainz 05 / RTTV) - Lisa Pfeiffer/Jens
Schabacker (SV Darmstadt 98/SG Ansbach / HTTV) 3:2 SÜDWESTMEISTER
Mädchen-Doppel (16er
Feld):
Finale:
Rebecca Matthes/Ann-Kathrin Ditschler (Hassia Bingen/TSG
Heidesheim / RTTV) - Anja Schuh/Lena Retzler (SG Kirchberg-Rhaunen / TTVR)
3:0 SÜDWESTMEISTER
Mädchen-Einzel (4-6er
Gruppen):
Gruppe 2:
Rebecca Matthes (Hassia Bingen / RTTV) - Juliane Brösicke
(Post SV Zeulenroda / TTTV) 3:0; - Linda Batteiger (SV Ruhbank / PTTV)
3:0; - Annabelle Bey (TTC Richelsdorf / HTTV) 3:0; - Anna-Lena Scherb
(TSV Besse / HTTV) 3:1; - Anja Schuh (SG Kirchberg/Rhaunen / TTVR) 2:3.
Rebecca Matthes (Hassia Bingen / RTTV) qualifiziert sich
als Gruppenzweite für die Endrunde.
Viertelfinale: Rebecca Matthes
(Hassia Bingen / RTTV) - Julia Pfeiffer (SV Darmstadt 98 /
HTTV) 3:0
Halbfinale:
Rebecca Matthes (Hassia Bingen / RTTV) - Lisa Maylin Vossler
(NSC Watzenborn-Steinberg / HTTV) 0:3
Endstand: 1) Lisa Maylin Vossler (NSC Watzenborn-Steinberg
/ HTTV); 2) Ann-Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim / RTTV); 3) Rebecca
Matthes (Hassia Bingen / RTTV) und Kulbaken Fajzulin (Post
SV Zeulenroda / TTTV). SÜDWESTDRITTE
Auf den Spuren von Superstar Boll
Tischtennis-Meisterschaften in Nieder-Olm
Vom 23.01.2009 NIEDER-OLM (mgeb). Für Tischtennis-Superstar
Timo Boll war Nieder-Olm einst das "Sprungbrett zu einer großen Karriere",
wie er selbst sagt. Der TTC Nieder-Olm trug nämlich 1990 die Deutschen
Meisterschaften der Senioren und 1994, als Boll gerade mal 13 Jahre alt
war, die DM der Aktiven aus.
Nun treten die Nieder-Olmer erneut ins Rampenlicht der Tischtennis-Szene:
Sie führen die vom Rheinhessischen Tischtennis-Verband ausgerichteten
Südwestdeutschen Meisterschaften für die Jugend sowie die B-Schülerinnen
und -Schüler durch. Gespielt wird in der Heinz-Kerz-Halle am Samstag ab
12 Uhr und am Sonntag ab 9 Uhr. Die Finalspiele steigen zwischen 12 bis
14 Uhr. "Wir erhoffen uns natürlich auch einen Schub für unsere Jugendarbeit
und für den Tischtennissport in Rheinhessen überhaupt", sagt der TTC-Vorsitzende
Johannes Faust.
Die Jugendlichen kämpfen zunächst in vier Sechsergruppen um den Einzug
in die K.o.-Runde, die B-Schülerinnen und -Schüler (drittälteste Jahrgänge)
in je acht Vierergruppen. Im Doppel und Mixed werden ausschließlich Ausscheidungsspiele
ausgetragen. Die Teilnehmer kommen aus Thüringen, Hessen, Rheinland, Pfalz,
Saarland und Rheinhessen. Die besten Nachwuchsspieler qualifizieren sich
für die DM, die für die Jugend am 25. und 26. April in Nassau an der Lahn
und für die jüngere Elite bereits am 14. und 15. März im oberfränkischen
Altenkunstadt stattfinden wird.
| Allgemeine Zeitung |
23.01.2009 |
SWTTV-EM der Jugend und Schüler B in
Nieder-Olm
Die diesjährigen Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften
der Jugend und der Schüler/Innen B finden am 24. und 25.01.09 im rheinhessischen
Nieder-Olm statt.
Ausgerichtet wird das Turnier vom TTC Nieder-Olm in der Heinz-Kerz-Halle.
Am Samstag startet das Turnier um 12.00 Uhr mit den Vorrundenspielen des
Einzelwettbewerbs. Sonntags beginnt um 9.00 Uhr die Doppelkonkurrenz und
danach finden die Endrundenspiele im Einzel statt.
Den RTTV werden die Spieler Jonas Christmann (1.FSV Mainz 05), Sascha
Giehl (TV Leiselheim), Christian Tomoski (1.FSV Mainz 05), Rebecca
Matthes (Hassia Bingen), Ann-Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim) und
Sina Selzer (TSG Drais) in der Konkurrenz der Jugend vertreten. Weiterhin
haben sich die B-Schüler/Innen Nicolas Brusenbauch (RSV Klein-Winternheim),
Marc Nickel (TSG Schwabenheim), Levent Serbest (SG Sulzheim/Rommersheim),
David Schöne (RSV Klein-Winternheim), Ann-Katrin Becker (TSV Flörsheim-Dalsheim)
und Alisa Podporin (RW Finthen) für dieses Turnier qualifiziert.
Alle Tischtennis-Interessierten sind rechtherzlich zu diesem hochklassigen
Turnier eingeladen. Der RTTV hofft auf ein zahlreiches Erscheinen.
Bericht: RTTV-Homepage 16.01.2009
Tür zur Ersten Liga für Hassia-Frauen
weit offen
6:0 des Tischtennis-Zweitligisten bei SV Neckarsulm / Konkurrenz patzt
Vom 27.01.2009 NECKARSULM/BINGEN Der Erstliga-Aufstieg
der Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen nimmt immer deutlichere Konturen
an. Nach dem glatten 6:0-Erfolg bei Kellerkind SV Neckarsulm und dem Punktverlust
des ärgsten Rivalen Homberger Turnerschaft hat das Quartett vom Rhein-Nahe-Eck
seinen Vorsprung an der Tabellenspitze der Zweiten Bundesliga Süd sechs
Spieltage vor Saisonschluss auf fast uneinholbare fünf Punkte ausgebaut.
Von Michael Heinze. Vor der Minuskulisse von nur 15 Zuschauern profitierte
die Hassia davon, dass SVN-Spitzenspielerin Jelena Gajic fehlte. Die Serbin,
die am Vorabend mit einem Fünfsatzsieg über Andrea Schiel erheblichen
Anteil am überraschenden Remis ihrer Farben beim TV Altdorf hatte, war
am Sonntagmorgen schon wieder in ihre Heimat zurückgeflogen. Dennoch legte
die Hassia einen holprigen Start hin. Zwar gewannen Dana Hadacova/Yüchun
Zimmermann gegen Verena Volz/Isabell Wurst mit 11:6, 12:10 und 11:7, doch
Ying Zhang/Julia Lutz mussten gegen Alexandra Urban/Paloma Ballmann im
vierten Satz beim Stand von 7:10 drei Matchbälle abwehren, ehe sie sich
mühevoll mit 8:11, 6:11, 11:9, 15:13 und 11:7 durchsetzten.
"Die frühe Anfangszeit (10.30 Uhr, Red.) war eben ungewohnt für unsere
Spielerinnen", kommentierte Hassia-Manager Joachim Lautebach. "Aber am
Ende war es doch relativ deutlich. Unser Sieg war nie in Gefahr und keine
Spielerin musste an ihre Leistungsgrenze gehen - langsam ist das beängstigend."
In den Einzeln gaben die Bingerinnen gerade mal noch einen Satz ab. Zhang
fertigte Urban mit 11:5, 11:6 und 11:5 ab. "Eine solide Leistung von Ying",
so Lautebach. Auch Hadacova wurde beim 11:5, 12:10 und 11:4 gegen Ballmann
nicht wirklich gefordert. Lutz kam gegen Volz, die wenige Stunden zuvor
noch die bärenstarke Altdorferin Martina Smistikova bezwungen hatte, zu
einem souveränen 11:9, 11:5 und 11:9-Erfolg. Zimmermann ließ Wurst nach
knapp verlorenem ersten Satz in den restlichen Durchgängen beim 11:8,
11:5 und 11:2 keine Chance mehr. Nach gerade mal 80 Minuten war die einseitige
Partie vorbei.
"Die Konkurrenz nimmt sich gegenseitig die Punkte ab und wir gewinnen
alles recht deutlich", frohlockte Lautebach nach dem fünften 6:0-Sieg
der laufenden Runde. "Aber der Leistungsunterschied zur Ersten Liga ist
noch einmal immens." Die Chancen, dass die Hassia ihr großes Ziel endlich
erreicht, bezifferte der 57-Jährige ("Ich lehne mich jetzt einmal weit
aus dem Fenster") auf 95 Prozent. "Wenn man sich das Niveau betrachtet,
auf dem die Mannschaft im Moment spielt, ist uns die Meisterschaft nach
menschlichem Ermessen nicht mehr zu nehmen. Damit noch was schief geht,
müsste schon viel passieren. Selbst wenn eine Spielerin aus dem vorderen
Paarkreuz komplett ausfallen würde, hätten wir immer noch die Möglichkeit,
die Sache für uns zu regeln."
Ziel der Hassia ist es jetzt, die Meisterschaft möglichst bald unter Dach
und Fach zu bringen, während Lautebach schon eifrig an einem noch schlagkräftigeren
Team für die neue Runde bastelt.
Kurz und knapp
Nach den Patzern der Rivalen Homberger TS und TV Altdorf stehen die nach
wie vor verlustpunktfreien Hassia-Frauen mit anderthalb Beinen in der
Ersten Liga.
In den restlichen sechs Partien könnten sich Dana Hadacova und Co. sogar
zwei Niederlagen und ein Remis leisten, ohne den Erstliga-Aufstieg auch
nur im geringsten zu gefährden.
| Allgemeine Zeitung |
27.01.2009 |
Hassia-Frauen haushoher Favorit
Auswärtspiel des Tischtennis-Zweitligisten am Sonntag beim Vorletzten
SV Neckarsulm
Vom 24.01.2009 Von Michael Heinze BINGEN. Haushoher
Favorit sind die Tischtennis-Frauen von Spitzenreiter Hassia Bingen, wenn
sie am Sonntag (10.30 Uhr) im Duell der Zweiten Bundesliga Süd beim Vorletzten
SV Neckarsulm antreten müssen.
"Ein vermeintlich leichter Gegner", sagt Hassia-Manager Joachim Lautebach.
"Von der Papierform her müsste das wieder eine klare Sache werden. Aber
trotzdem muss jede Partie erst gespielt werden." Beste Spielerin beim
SVN ist Alexandra Urban, die im vorderen Paarkreuz mit einer soliden 9:8-Bilanz
aufwartet. Auch Jelena Gajic (5:9) ist keine Schlechte. Das hintere Paarkreuz
mit Paloma Ballmann und Verena Volz fällt dagegen klar ab.
Mehr Unbehagen als der Gegner bereitet Lautebach die frühe "Anstoßzeit".
So zeitig musste die Hassia in dieser Runde noch nicht ran. Schon gegen
7 Uhr sonntagfrüh wird sich das Quartett um die tschechische Nationalspielerin
Dana Hadacova auf die Reise in das 27000-Einwohner-Städtchen nördlich
von Heilbronn begeben. Mit von der Partie sind neben Hadacova auch Yüchun
Zimmermann, die zuletzt überragende Chinesin Ying Zhang sowie Julia Lutz.
Hinter dem Fitnesszustand von Lutz steht ein kleines Fragezeichen. "In
der vergangenen Woche ging es ihr ganz schlecht", berichtet Lautebach.
Eine Magen-Darm-Grippe verhinderte auch den Start der 23-Jährigen bei
den Rheinhessen-Meisterschaften in Gau-Odernheim. Nach AZ-Informationen
ist Lutz inzwischen wieder einigermaßen hergestellt. Beim 6:1-Erfolg im
Hinrunden-Match am 13. September gab die Angriffs- und Konterspielerin
im Doppel an der Seite von Zhang gegen Gajic/Ballmann den einzigen Punkt
ab.
Unterdessen laufen die Planungen der Hassia für die kommende Saison weiter
auf Hochtouren. Lautebach: "In zwei bis drei Wochen kann ich dazu vielleicht
mehr sagen."
| Allgemeine Zeitung |
24.01.2009 |
Bubenheimer Erste fertigt Zweite ab
7:0 in vereinsinterner Auseinandersetzung in Tischtennis-Verbandsliga
/ Finthen schlägt Hassia IV
Vom 28.01.2009 BUBENHEIM/FINTHEN (MH). Der TTC Bubenheim
hat sich in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen durch einen
ungefährdeten 7:0-Erfolg über die eigene "Zweite" auf Platz sieben vorgeschoben.
Hassia Bingen IV indes kassierte beim Drittletzten DJK/RW Finthen eine 2:7-Pleite.
DJK/RW Finthen - Hassia Bingen IV 7:2. - Die Binger Spitzenspielerin Melanie
Seligmann verpasste wegen ihres Urlaubs bereits das dritte Spiel in Folge.
Und ohne Seligmann läuft bei der Hassia ganz offensichtlich so gut wie gar
nichts. Auch bei den Fintherinnen, die erstmals in dieser Runde mit der
früheren Bundesliga-Spielerin Barbara Scherrer - besser bekannt unter ihrem
Mädchennamen Babsi Puschmann - aufgelaufen waren, stand das Team nach dem
schnellen 0:3-Rückstand auf verlorenem Posten. Erfolgserlebnisse feierten
nur Lucia Fickinger mit einem Viersatzsieg gegen Brita Guyot sowie Janine
Raese mit einem Dreisatzsieg gegen Stephanie Röder. Dagegen zogen Lott (1:3
gegen Scherrer und 0:3 gegen Guyot), Fickinger (0:3 gegen Guyot), Raese
(1:3 gegen Dorothe Zimmermann) und Edda Klöß (0:3 gegen Zimmermann) im Einzel
sowie Fickinger/Lott (1:3 gegen Zimmermann/Röder) und Raese/Klöß (1:3 gegen
Scherrer/Guyot) im Doppel den Kürzeren. "Kein Beinbruch", befand Hassia-Abteilungsleiter
Joachim Lautebach. "Wenn Melanie Seligmann wieder da ist, gewinnt unsere
vierte Mannschaft auch wieder Spiele." Absteigen kann das Hassia-Team sowieso
nicht mehr - der Vorsprung auf den ersten Aufstiegsplatz beträgt noch immer
elf Punkte.
| Allgemeine Zeitung |
28.01.2009 |
Andrea Welz nutzt die Gunst der Stunde
Hassia-Spielerin gewinnt drei Titel bei Rheinhessenmeisterschaften/Wackernheimer
Ditschler siegt bei den Herren
Vom 20.01.2009 GAU-ODERNHEIM (dso). In Abwesenheit
einiger Mitfavoriten bestätigte Andrea Welz (Hassia Bingen) bei den Tischtennis-Rheinhessenmeisterschaften
ihre Favoritenrolle und holte sich nicht nur den Titel im Einzel, sondern
gewann auch im Doppel mit Sina Selzer (TSG Drais) sowie im Mixed an der
Seite von Raphael Graf. Bei den Herren blieb dies dem Leiselheimer Graf
im Einzel aber versagt. Dabei hatte er bis zum Finale sehr souverän alle
Hürden genommen. Am Ende musste er den Meisterpokal dem Wackernheimer
Christian Ditschler überlassen. In der Gruppenphase blieben die Überraschungen
aus. Keiner der "Gesetzten" blieb auf der Strecke. Im Achtelfinale der
Herren gab es dann aber doch etwas zu staunen: Kendo Nogami aus der zweiten
Mannschaft des FSV Mainz 05 konnte sich gegen Christoph Sonn aus dem Regionalligateam
der Mainzer behaupten. Spannung gab es dann wieder im Viertelfinale mit
der Partie zwischen Felix Wolf (05) und Oliver Küssner. Der Finther Küssner
hatte schon 3:1 geführt, ehe ihm die Luft ausging und Wolf das Spiel drehen
konnte. Doch fand Wolf in Ditschler schnell seinen Meister. Ditschler
warf der Satzausgleich nach einer 2:0-Führung nicht aus der Bahn. Er erreichte
mit 4:2 Sätzen das Finale.
Ganze drei Sätze hatte auf der anderen Seite Favorit Graf bis ins Endspiel
abgegeben müssen. Dass auch Ditschler nur vier Sätze abgeben musste, hätte
Graf eine Warnung sein müssen. So kam es dann, dass Ditschler 2:0 und
3:1 in Führung ging, Graf aber mit dem Satzausgleich zum 3:3 das Endspiel
wieder spannend machte. Die Aufholjagd hatte zu viel Substanz gekostet,
denn der Wackernheimer holte sich mit 11:8 Punkten im Entscheidungssatz
überraschend, aber verdient den Titel.
Bei den Damen war der Weg für Andrea Welz wesentlich einfacher. Sie war
nach der krankheitsbedingten Absage der Titelverteidigerin Julia Lutz
(Hassia Bingen) nie in Gefahr, ein Spiel zu verlieren und dominierte auch
das Finale gegen Ann-Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim). Die Sieger bei
den Damen und Herren haben die Fahrkarte zu den Südwestdeutschen Meisterschaften
sicher in der Tasche.
Eine Rekordbeteiligung mit knapp 60 Teilnehmern gab es im Wettbewerb der
Herren-B-Klasse, wo der Titelträger im Schweizer System gesucht wurde.
"Das war ein Wettbewerb auf sehr hohem Niveau. Denn hier war fast die
komplette Spitze der Zweiten Verbandsliga vertreten", lobte RTTV-Sportwart
Joachim Lautebach. Am Ende stand der zur Zeit beste Spieler der Klasse
vorne: Andrzej Sowieczki (TG Wallertheim) blieb in sieben Spielen unbesiegt
und holte sich souverän den Titel.
Ergebnisse:
Herren-A-Klasse, Viertelfinale: Graf (TV Leiselheim) - Ullmer
(FSV Mainz 05) 4:0, Nogami (FSV Mainz 05) - Kaiser (TV Leiselheim) 2:4,
Wolf (FSV Mainz 05) - Küssner (DJK/RW Finthen) 4:3, Kaufhold (TV Leiselheim)
- Ditschler (TSV Wackernheim) 2:4. - Halbfinale: Graf - Kaiser 4:1, Wolf
- Ditschler 2:4. - Finale: Graf - Ditschler 3:4
Doppel: 1.Graf/Kaiser, 2. Prasse/Giehl (TV Leiselheim), 3. Mallmann/Berott
(DJK Büdesheim)/TSV Wackernheim) und Schuster/Küssner (DJK/RW Finthen)
Damen-A-Klasse, Viertelfinale: Welz (Hassia Bingen) - Eppelmann
(TSG Heidesheim) 4:0, Roos (Hassia Bingen) - Sauer (TSG Heidesheim) 0:4,
Matthes (Hassia Bingen) - Harter (TSV Gau-Odernheim) 4:0, Mayer - Ditschler
(beide TSG Heidesheim) 0:4. - Halbfinale: Welz - Sauer 4:0, Matthes -
Ditschler 1:4. - Finale: Welz - Ditschler 4:0
Doppel: 1. Welz/Selzer (Hassia Bingen/TSG Drais), 2. Matthes/Roos,
3. Sauer/Eppelmann (TSG Heidesheim) und Ditschler/Mayer (TSG Heidesheim)
Mixed: 1. Welz/Graf, 2. Matthes/Giehl, 3. Ditschler/Ditschler und
Harter/Wolf.
| Allgemeine Zeitung |
20.01.2009 |
Ergebnisse:
Damen-Einzel:
1) Andrea Welz (Hassia Bingen)
2) Ann-Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim)
3) Rebecca Matthes (Hassia Bingen)
3) Rabea Sauer (TSG Heidesheim)
Damen-Doppel:
1) Andrea Welz/Sina
Selzer (Hassia Bingen/TSG
Drais)
2) Rebecca Matthes/Isabelle Roos (Hassia Bingen)
3) Rabea Sauer/Maxi Eppelmann (TSG Heidesheim)
3) Ann-Kathrin Ditschler/Amelie Mayer (TSG Heidesheim)
Mixed:
1) Andrea Welz/Raphael
Graf (Hassia Bingen/TV
Leiselheim)
2) Rebecca Matthes/Sascha Giehl
(Hassia Bingen/TV Leiselheim)
3) Ann-Kathrin Ditschler/Christian Ditschler
(TSG Heidesheim/TSV Wackernheim)
3) Sarah Harter/Felix Wolf (TSV Gau-Odernheim/FSV
Mainz 05)
Leiselheimer Graf trägt Favoritenbürde
Tischtennisspieler ermitteln Rheinhessenmeister
Vom 16.01.2009 RHEINHESSEN (dso.) Die Petersberghalle
in Gau-Odernheim ist am Wochenende Schauplatz der Tischtennis-Rheinhessenmeisterschaften
der Damen und Herren. Am Samstag (10 Uhr) beginnt das Turnier mit der
Herren-C-Klasse, dem sich um 14 Uhr die B-Klasse anschließt.
Laut RTTV-Sportwart Joachim Lautebach darf man bei der B-Klasse eine Rekordbeteiligung
erwarten. Die höchsten Spielklassen der Damen und Herren, die A-Klassen,
beginnt am Sonntag (9.30 Uhr) mit dem Mixed. Nach einer Runde im Doppel
werden die Einzel gegen 10.30 Uhr gestartet. Ab 14 Uhr ist noch ein Wettbewerb
der Damen-B-Klasse ausgeschrieben. Bei den Herren scheint der Weg für
Ranglistensieger Raphael Graf (TV Leiselheim) frei, das Double zu schaffen
und sich auch die Einzelmeisterschaft zu holen. Zwei seiner ärgsten Kontrahenten,
Jonas Christmann (Mainz 05) und Volker Stippich (Wackernheim), mussten
absagen. So liegt die Favoritenbürde auf Graf, der in seinem Vereinskollegen
Stefan Kaiser und dem Wackernheimer Christian Ditschler die größten Konkurrenten
haben dürfte.
Bei den Damen ist der Start von Julia Lutz (Hassia Bingen) wegen
Krankheit fraglich. Sollte sie fehlen, geht der Titel nur über ihre Teamkameradin
Andrea Welz. Ann-Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim) und Rebecca
Matthes traut der RTTV-Sportwart am ehesten zu, Welz etwas zu ärgern.
| Allgemeine Zeitung |
16.01.2009 |
Hassia fegt Drais von der Platte
TT-Spieler gewinnen überraschend mit 9:2
Vom 21.01.2009 DRAIS/BINGEN (MH). Mit einem vor
allem in der Höhe überraschenden 9:2-Erfolg beim Tabellennachbarn TSG
Drais haben sich die Tischtennis-Spieler von Hassia Bingen in der Verbandsliga
Rheinhessen eindrucksvoll rehabilitiert für die 0:9-Schlappe zum Rückrunden-Auftakt
beim Spitzenteam des TV Eich.
Mit drei gewonnen Doppeln legten die Binger die Basis für den fünften
Saisonsieg, mit dem sie an den Draisern vorbeizogen und sich auf Rang
sechs im Zwölferklassement verbesserten. Dominik Lautebach/Mario Hübinger
setzten sich in fünf Sätzen gegen Markus Dederding/Marcus Steyer durch,
jeweils vier Sätze benötigten Merlin Keller (gegen Ralf Schwitzgebel/Jonas
Hofmann) und Gerhard Chitralla/Christoph Kunz (gegen Jürgen Batz/Peter
Preußinger) zum Sieg.
Auch in den Einzeln spielte das Sextett vom Rhein-Nahe-Eck stark auf und
bewies Nerven- und Konditionsstärke, indem es alle vier Fünfsatzduelle
zu seinen Gunsten entschied. Lediglich Dominik Lautebach und Merlin Keller
gaben im vorderen Paarkreuz zwei Punkte ab, als sie gegen den bärenstarken
Draiser Spitzenspieler Markus Dederding den Kürzeren zogen. Ansonsten
gab es nur Siege durch Keller (3:0 gegen Steyer), Hartwein (3:2 gegen
Schwitzgebel), Chitralla (3:2 gegen Batz), Kunz (3:2 gegen Hofmann), Hübinger
(3:1 gegen Preußinger) sowie Lautebach (3:2 gegen Steyer).
Am kommenden Wochenende ist die Hassia spielfrei, weil das Heimspiel gegen
Oberliga-Absteiger TSV Gau-Odernheim verlegt worden ist. Der Nachholtermin
steht noch nicht fest.
| Allgemeine Zeitung |
20.01.2009 |
Hassia bleibt der TSG-Angstgegner
Draiser Tischtennis-Team holt nur einen Punkt
Vom 20.01.2009 DRAIS (MH). Hassia Bingen bleibt
für die Tischtennis-Spieler der TSG Drais ein Angstgegner. Nachdem es
bereits in der vergangenen Saison der Verbandsliga Rheinhessen gegen das
Team vom Rhein-Nahe-Eck beim 6:9 und 8:8 nicht für einen Sieg gereicht
hatte, schnappten die Zelluloid-Artisten um Mannschaftsführer Jürgen Batz
wieder nur einen von vier möglichen Punkten.
In der Hinrunde in Bingen hatte die TSG nach einem 0:6- und 4:8-Rückstand
noch ein Remis gerettet, nun gab es nach 0:3- und 1:8-Rückstand beim 2:9
nichts zu holen für Marcus Steyer & Co. An sich war die Messe bereits
nach den drei verlorenen Doppeln so gut wie gelesen. Dass die Draiser
aber bis auf Markus Dederding auch in den Einzeln leer ausgingen, war
denn doch eine dicke Überraschung. Wobei neben Steyer und Batz auch Ralf
Schwitzgebel und Jonas Hofmann sich erst im Entscheidungssatz geschlagen
geben mussten. Dederding indes überzeugte gegen Dominik Lautebach (3:1)
und den jungen Merlin Keller (3:0). Mit einer 14:8-Bilanz im vorderen
Paarkreuz und einer Leistungszahl von 5,72 nimmt Dederding in der Rangliste
der besten Einzelspieler der Verbandsliga Position acht ein. Platz eins
behauptet nach wie vor der Weisenauer Felix Wolf von Primus FSV Mainz
05 II (18:1/8,52).
| Allgemeine Zeitung |
20.01.2009 |
Zwei klare Siege zum Rückrundenauftakt
in der 2. Tischtennis Bundesliga Damen Süd
Ein sportlich perfektes Wochenende legten die Tischtennisdamen
von Hassia Bingen zum Rückrundenstart in der 2. Bundesliga Süd am vergangenen
Wochenende hin.
Dabei war das Team durchaus gespannt wie sich die vierwöchige Wettkampfpause
mit dem Jahreswechsel in der Samstagpartie beim Tabellenschlusslicht SV
Darmstadt 98 eventuell auswirken würde. Nach einem gemeinsamen Training
am Freitagabend, einer frühzeitigen Anreise in Darmstadt und dem konzentrierten
Einspielen direkt vor der Partie gingen die Hassiatinnen selbstbewusst
an die Aufgabe heran. Das zeigte sich direkt in den beiden klaren Doppelerfolgen
von Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann gegen Alina Heck/Jing Tan und von
Ying Zhang/Julia Lutz gegen Clarissa Benz/Natascha Gwosdz, in denen sie
sich jeweils in drei Sätzen durchsetzten. Nach weiteren deutlichen Siegen
von Dana Hadacova (3:1 gegen Alina Heck), Ying Zhang (3:0 gegen Clarissa
Benz) und Yüchun Zimmermann (3:0 gegen Natascha Gwosdz) stand Julia Lutz
vor der schwersten Aufgabe gegen den chinesischen Neuzugang der Darmstädter
zu Saisonbeginn. Die in der Vorrunde auf Position eins agierende Jing
Tan fand allerdings gegen die clever und konzentriert spielende Hassiatinn
nie ins Spiel hinein und musste sich mit 0:3 Sätzen überraschend klar
geschlagen geben. Am Ende hieß es nach einer Stunde 6:0 Spiele, bei 18:1
Sätzen, für den Zweitligatabellenführer aus Bingen.
Am Tag darauf stand die interessante Heimpartie gegen den ATSV Saarbrücken
an. Das Team aus dem Saarland bot mit der punkbesten Vorrundenakteurin
Marianna Stoian und den beiden deutschen Jugendnationalspielerinnen Ann
Kathrin Herges und Theresa Adams eine spielstarke Mannschaft auf. Jedoch
konnten Sie zu Beginn in den Doppeln den hochmotivierten und spielfreudigen
Hassiatinnen nicht viel entgegenbringen. Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann
bauten ihre Zweitliga-Doppelbilanz auf 10:1 Partien gegen Theresa Adams/Claudia
Walerowicz beim 3:0 Sieg weiter aus. Ying Zhang/Julia Lutz tilgten die
einzige Vorrundendoppelniederlage von Hadacova/Zimmermann mit einem starken
Drei-Satz-Sieg gegen Marianna Stoian/Ann Kathrin Herges. Dana Hadacova
ließ daraufhin im Einzel der talentierten Jugendnationalspielerin Ann
Kathrin Herges in drei Sätzen keine Siegchance und erhöhte den zwischenzeitigen
Spielstand auf 3:0 für Bingen. Ying Zhang, die in der Vorrunde der Rumänin
Marianna Stoian in fünf Sätzen unterlag, hatte sich dieses mal sehr viel
Vorgenommen. Vom ersten Ballwechsel an entwickelte sich eine hochklassige
Partie zwischen der Binger Abwehrspezialistin und der kompromisslos angreifenden
Saarländischen Nr.1 . Marianna Stoian gewann Satz eins mit 11:7 Punkten,
musste allerdings danach dem immer sicher werdenden Abwehrspiel von Ying
Zhang im zweiten Satz diesen mit 4:11 abgeben. Im dritten Durchgang erspielte
sich die Hassiatinn einen komfortablen Vorsprung heraus, der dann gegen
Satzende immer mehr dahin schmolz. Bei dem Spielstand von 9:7 nahm Ying
Zhang eine taktische Auszeit, wie sich danach herausstellen sollte genau
zum richtigen Zeitpunkt. Nach einer Minute Beratungszeit mit dem Betreuer
überraschte Sie ihre Gegnerin mit einem genauen Abwehrball in die weite
Vorhand und einem starken Aufschlag zum 11:9 Satzerfolg. Mit dieser Führung
im Rücken und den toll mitgehenden knapp 70 Zuschauern spielte sich nun
Hassias Nr.2 in einen wahren Rausch gegen eine weiterhin sehr druckvoll
spielende Gegnerin und brachte dieser ihre dritte Saisonniederlage mit
dem 11:7 Satzgewinn zum 3:1 bei. Yüchun Zimmermann und Julia Lutz ließen
ihren Gegenspielerinnen Claudia Walerowicz und Theresa Adams keine Chance
und siegten jeweils deutlich in drei Sätzen.
Damit war der zweite 6:0 Sieg, bei gerade mal zwei abgegebenen Sätzen,
innerhalb von 24 Stunden perfekt gemacht durch die Zweitligadamen von
Hassia Bingen.
12.01.2009 / NBZ-Bericht
Zhang beweist Kondition und Nervenstärke
Sieg über Stoian nach 40 Minuten / Zweimal 6:0 für Hassia-Frauen zum
Rückrundenstart der 2. TT-Bundesliga
Vom 13.01.2009 DARMSTADT/BINGEN In der Zweiten Tischtennis-Bundesliga
Süd ist den Frauen von Hassia Bingen ein optimaler Start in die Rückrunde
geglückt. Dem 6:0-Sieg beim heißen Abstiegskandidaten SV Darmstadt 98
ließen die Bingerinnen einen nicht minder souveränen 6:0-Erfolg in eigener
Halle gegen den ATSV Saarbrücken folgen.
Von Michael Heinze "Zwei überlegene Siege", resümierte Hassia-Manager
Joachim Lautebach, der freilich trotz des traumhaften Jahresauftaktes
keineswegs an Bodenhaftung einbüßte. "Erfreulich war, dass die komplette
Mannschaft an die überragende Leistung der Vorrunde anknüpfen konnte."
Zum locker-flockigen Triumph bei den 98erinnen benötigte das famose Quartett
vom Rhein-Nahe-Eck gerade mal ein Stündchen. Das Satzverhältnis von 18:1
und das Ballverhältnis von 206:119 sind Beleg für die Überlegenheit. Lediglich
die tschechische Nationalspielerin Dana Hadacova im vorderen Paarkreuz
gönnte ihrer Gegnerin Alina Heck beim 11:8, 11:8, 8:11 und 11:3 einen
Satzgewinn. Ansonsten hielten sich die Bingerinnen vor 45 Zuschauern absolut
schadlos.
Das fing schon in den Doppeln an. Hadacova/Yüchun Zimmermann setzten sich
beim 11:3, 11:9, 11:7 gegen Alina Heck/Jing Tan ebenso klar durch wie
Ying Zhang/Julia Lutz beim 11:6, 11:5 und 11:7 gegen Clarissa Benz/Natascha
Gwosdz. Im Einzel mussten neben Hadacova auch Zhang (11:7, 11:8, 11:5
gegen Benz), Lutz (11:7, 11:3, 11:8 gegen Tan) und Zimmermann (11:5, 11:5,
11:4 gegen Gwodsz) nicht wirklich an ihr Leistungslimit gehen.
"Hervorzuheben ist der Sieg von Julia", urteilte Lautebach. Immerhin schaffte
es die 23 Jahre alte Geografie-Studentin mit ihrem modernen Angriffs-
und Konterspiel, jene Chinesin zu bezwingen, die in der Vorrunde noch
auf Brett eins beim SVD agierte.
Mehr Widerstand als von den Darmstädterinnen hatte sich Lautebach vom
Südwest-Rivalen Saarbrücken erwartet. Aber Pustekuchen! Vor 68 begeisterten
Fans in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums gelang auch dem
ATSV nur ein winziger Satzgewinn gegen die glänzend aufspielenden Hassiatinnen.
Marianna Stoian, die beste Spielerin der Liga, gewann gegen Zhang zwar
den ersten Satz mit 11:7. Doch die folgenden Sätze gingen aus Sicht der
Rumänin mit 4:11, 7:11 und 7:11 in die Binsen. Zhang/Lutz gewannen auch
ihr Doppel gegen Stoian/Ann Kathrin Herges mit 11:4, 11:8 und 11:7.
Im zweiten Doppel deklassierten Hadacova/Zimmermann die Paarung Theresa
Adams/Claudia Walerowicz mit 11:3, 11:0 und 11:7. Eine relativ klare Angelegenheit
waren nicht zuletzt die Einzelsiege von Hadacova (11:4, 11:8, 13:11 gegen
Herges), Zimmermann (11:9, 11:8, 11:9 gegen Walerowicz) sowie Lutz (11:6,
11:8, 11:6 gegen Adams).
"Auch in diesem Spiel hat sich die Mannschaft von ihrer besten Seite gezeigt",
befand Lautebach, der im übrigen von einer "erfreulichen Zuschauerresonanz"
sprach. Ein Sonderlob hatte der 57-Jährige für Ying Zhang parat, die Stoian
in einem wahren Marathon-Match über 40 Minuten - das komplette Mannschaftsspiel
dauerte 80 Minuten - mit ihrem routinierten Defensivspiel den Zahn zog.
Die Hassia-Fans waren aus dem Häuschen und zollten der 1,59 Meter kleinen
Chinesin mehr als einmal Sonderapplaus.
Mit nunmehr 22:0 Zählern hat die Hassia ihr Vier-Punkte-Polster vor dem
ärgsten Verfolger Homberger Turnerschaft (18:4) behauptet. Die Hombergerinnen
siegten am Wochenende jeweils 6:1 gegen den mittelmäßigen TTC Optolyth
Wendelstein und gegen Schlusslicht SV Darmstadt 98. Der TV Altdorf unterdessen
hat sich durch eine 3:6-Heimpleite gegen den TSV Schwabhausen endgültig
aus dem Titelrennen verabschiedet.
Zitat
"Ein rundum gelungenes Wochenende. Es hat uns unserem großen Ziel Meisterschaft
wieder einen guten Schritt näher gebracht."
Joachim Lautebach, Hassia-Manager
| Allgemeine Zeitung |
13.01.2009 |
2. Bundesliga: Hassia zum Rückrundenauftakt
souverän
Keine Blöße als Favorit gab sich zum Rückrundenauftakt
die 1. Damenmannschaft von Hassia Bingen. Am Doppelspieltag in Darmstadt
und zu Hause gegen Saarbrücken gaben Dana Hadacova, Ying Zhang, Yüchun
Zimmermann und Julia Lutz nicht nur kein Spiel, sondern insgesamt auch
nur zwei Sätze ab. Im Sonntagsspiel gegen den ATSV Saarbrücken vor fast
70 Zuschauern in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums lieferte
vor allem Zhang eine glanzvolle Vorstellung ab und revanchierte sich bei
der besten Spielerin der Hinrunde, Marianna Stoian, für die Niederlage
im Hinspiel mit 3:1. Auch alle anderen Spielerinnen gewannen samstags
und sonntags ihre Spiele letztlich souverän. Die nächsten Heimspiele finden
am 14./15.02.2009 gegen Wendelstein und Offenburg statt.
11.01.2009 / RTTV-Homepage
Konzentriert auf Pflichtaufgaben
Hassia-Tischtennis-Damen wollen 4:0 Punkte zum Rückrundenauftakt
Vom 08.01.2009 BINGEN. Zum Rückrunden-Auftakt in
der Zweiten Tischtennis-Bundesliga Süd gilt es für die Frauen von Hassia
Bingen zwei Pflichtaufgaben zu lösen: Am Samstag (18 Uhr) bei Aufsteiger
SV Darmstadt 98 ist der souveräne Klassenprimus ebenso klarer Favorit
wie am Sonntag (14 Uhr, Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums)
gegen den ATSV Saarbrücken.
Von Michael Heinze "Vom Papier her sind das vermeintlich leichtere Gegner",
konstatiert Hassia-Manager Joachim Lautebach. "Wobei die Saarbrückerinnen
natürlich wesentlich stärker einzuschätzen sind als Schlusslicht Darmstadt."
Es ist noch keine zwei Monate her, dass das Quartett vom Rhein-Nahe-Eck
in den Vorrundenpartien den SVD mit 6:1 überrollte und im Saarland mit
6:2 die Oberhand behielt. "Recht deutliche Ergebnisse", weiß Lautebach.
"Aber man sollte sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. Um die Punkte
einzufahren, müssen wir auch diese Spiele konzentriert angehen." Zumal
die Voraussetzungen nicht eben optimal sind.
Zwar hat Julia Lutz ihre hartnäckige Brustmuskelzerrung auskuriert. Dafür
war es um den Gesundheitszustand von Hassia-Ass Dana Hadacova zuletzt
nicht gut bestellt. Zur Erinnerung: Bereits am finalen Doppelspieltag
der Vorrunde in Wendelstein (6:2) und Altdorf (6:2) hatte die tschechische
Nationalspielerin unter den Folgen eine grippalen Infektes zu leiden.
Nach AZ-Informationen erlitt die 25-Jährige nach Weihnachten einen Rückschlag.
Ein Fieberschub zwang sie, zwischen den Jahren eine Trainingspause einzulegen.
"Die Beschwerden waren zuletzt noch immer nicht ganz abgeklungen", berichtet
Lautebach. "Wir hoffen, dass sie bis Samstagabend wieder fit ist, sonst
haben wir ein Problem."
Bei den 98erinnenen, die trotz der lauen Vorrunden-Bilanz von 2:16 Zählern
noch Chancen auf den Klassenverbleib haben, agiert die Chinesin Jing Tan
nach einer 3:12-Bilanz im vorderen Paarkreuz nicht mehr an Position eins,
sondern an Brett drei. Dort dürfte sie nicht furchtbar viele Spiele in
den Sand setzen, nachdem sie in der Hinrunde etwas unter Wert geschlagen
wurde und allein vier Einzel nur knapp im Entscheidungssatz verlor. Neue
Einserin ist mit Clarissa Benz eine Spielerin, die von der Bilanz her
deutlich schlechter ist als alle vier Bingerinnen. "Darmstadt ist mit
Sicherheit der Abstiegskandidat Nummer eins", urteilt Hassia-Cheftrainer
Frank Liesenfeld, für den alles andere als eine Wochenend-Bilanz von 4:0
Punkten eine Enttäuschung wäre. Gegen den Tabellensiebten aus Saarbrücken
erwartet Lautebach mindestens 50 Zuschauer in der Altbauturnhalle. Das
Kommen lohnt sich schon allein deshalb, weil bei den Saarländerinnen mit
der Rumänin Marianna Stoian die beste Spielerin der gesamten Zweiten Liga
Süd unter Vertrag steht. Stoian hat eine famose 16:2-Bilanz vorzuweisen
und ist damit sogar noch ein bisschen besser als Olympia-Teilnehmerin
Hadacova (14:2), der sie in der Hinserie allerdings in drei Sätzen unterlag.
Gegen Hassias Nummer zwei Ying Zhang setzte sich Stoian damals mit 11:5
im Entscheidungssatz durch.
Zitat
"Sportlich gesehen wird es für uns in der Ersten Liga sehr schwer. Auf
der anderen Seite ist es natürlich auch eine riesige Herausforderung,
uns unter den zehn besten Teams von ganz Deutschland zu behaupten. Würden
wir diese Chance nicht nutzen, wäre das ganz schlecht." Joachim Lautebach,
Hassia-Manager
| Allgemeine Zeitung |
08.01.2009 |
"Aufstieg bietet neue Chancen"
Hassia-Verantwortliche planen für Erste Tischtennis-Damen-Bundesliga
Vom 05.01.2009 BINGEN. Die Tischtennis-Spielerinnen
von Zweitliga-Spitzenreiter Hassia Bingen wollen nach zwölf Jahren im
Unterhaus erstmals den Sprung in die Bundesliga schaffen. Die AZ sprach
mit Cheftrainer Frank Liesenfeld (44) und Manager Joachim Lautebach (57)
über die Unterschiede zwischen Zweiter und Erster Liga sowie über die
Chancen und Risiken, die mit einem Aufstieg in die Eliteliga verbunden
sind.
Interview
Mit welchen Gefühlen blicken Sie der Rückrunde entgegen?
Liesenfeld: Mit dem SV Darmstadt 98, TTC Optolyth Wendelstein und
TV Altdorf mussten drei Vereine Ihre Aufstellungen zum Teil erheblich
ändern. Darauf müssen wir uns einstellen. Der Januar bringt uns zwar drei
Gegner, die etwas weiter unten in der Tabelle stehen - aber die sind ja
vielleicht gerade die gefährlichsten. Wir wissen, was auf uns zukommt,
werden uns auf jede Mannschaft ganz intensiv vorbereiten und die Sache
sehr akribisch angehen.
An sich kann nicht mehr viel schief gehen, oder?
Liesenfeld: Ich bin da noch nicht so euphorisch. Ich warne davor
zu sagen, wir sind durch. Auch unsere Spielerinnen sehen es so, dass wir
noch neun schwere Partien vor uns haben. Abheben tut niemand. Fällt auch
nur eine Spielerin aus, haben wir ein Riesenproblem.
Wie erklären Sie sich die Dominanz Ihres Teams?
Ist Ihre Mannschaft so toll- oder sind die anderen so schlecht?
Liesenfeld: Um Gottes willen, die anderen sind nicht so schlecht.
Ich würde mal sagen, unsere Mannschaft hat in der Vorrunde einfach sehr,
sehr gut gespielt und punktgenau zu den Spielen Riesenleistungen gebracht.
Dass es so gut gelaufen ist, darüber sind wir alle selbst verwundert.
Im Prinzip kann´s jetzt nur schlechter laufen, oder?
Liesenfeld: (lächelt) Das wollen wir nicht hoffen. Ich kann mir
nicht vorstellen, dass irgendeine Spielerin einen Einbruch erlebt. Beispiel
Dana Hadacova: Sie hat mir gerade erst bestätigt, dass ihr im Moment die
Saison mit uns vor allem anderen geht. Sie möchte unbedingt Meister werden
und in der Ersten Liga spielen. Dafür wird sie alles tun.
Welchen Anteil hat die tschechische Nationalspielerin
am Erfolg?
Lautebach: Dana hat eine Dreh-und Angelfunktion bei uns übernommen.
Mit ihrer positiven Energie zieht sie die ganze Mannschaft mit, das wirkt
sich aus - vor allem auf so eine junge Spielerin wie Julia Lutz. Auch
menschlich gibt es bei ihr nichts zu deuteln.
Sehen Sie es auch so, dass die jungen Hadacova (25)
und Lutz (23) noch Steigerungspotenzial haben, während die Routiniers
Ying Zhang (35) und Yüchun Zimmermann (38) Ihren Zenit schon überschritten
haben?
Liesenfeld: Was die zwei Jungen betrifft: Mit Sicherheit ist von
ihnen noch einiges zu erwarten. Dass unsere zwei Chinesinnen den Zenit
überschritten haben, würde ich nicht sagen. Klar werden sich Ying und
Yü nicht mehr groß entwickeln - aber ihre Leistungen waren wohl selten
besser als jetzt.
Sie haben gesagt, dass Sie gerne den Sprung in die
Erste Liga wagen möchten, dazu aber noch Voraussetzungen schaffen müssen.
Welche?
Lautebach: Es geht darum, die Mannschaft in dieser Formation zusammen
zu halten und eventuell noch eine Verstärkung an Land zu ziehen. Dazu
müssen die finanziellen Voraussetzungen geschaffen werden. Positiv ist,
dass der neue Vorstand um Bernd Haber den Aufstieg befürwortet. Jetzt
gilt es, auch mit Hilfe der Interessenvereinigung der Alt-Hassiaten zusätzliche
Sponsoren zu gewinnen.
Wie hoch ist der finanzielle Mehraufwand?
Lautebach: Ich möchte jetzt noch keine Zahlen in den Raum stellen
- das wäre einfach zu weit vorgegriffen. Klar ist: Wenn wir eine neue
Spielerin holen, kostet die natürlich auch ein bisschen was. Außerdem
werden die Fahrten weiter - bis nach Berlin sind es 610 Kilometer - und
die Fahrtkosten dadurch höher. Nicht zuletzt verdoppeln sich die Saisongebühren,
die der Deutsche Tischtennis-Bund erhebt.
Wie groß ist eigentlich der Leistungsunterschied
zwischen Erster und Zweiter Liga?
Liesenfeld: Ich weiß nicht, ob da Welten dazwischen liegen. Aber
der Unterschied ist auf jeden Fall sehr groß. Man braucht sich ja nur
einmal anzuschauen, welche Weltranglistenpositionen die Spielerinnen in
der Ersten Liga einnehmen.
Können Sie auch mit der aktuellen Mannschaft oben
bestehen? Oder müssen Verstärkungen her?
Liesenfeld: Mit der aktuellen Aufstellung können wir in der Bundesliga
sicherlich nicht bestehen, das ist uns allen klar. Natürlich könnten wir
auch in unveränderter Besetzung oben antreten. Nur: Dann kommen wir gleich
wieder runter.
Was steht in den kommenden Wochen an?
Lautebach: Am 10. Januar werden wir uns zusammensetzen. Wir werden
Gespräche führen, wie es generell weitergeht - und was die Mannschaft
will. Danach folgen Gespräche mit der Interessenvereinigung der Alt-Hassiaten.
Hier vor allem mit Ehrenpräsident Heinz Decker, der die Tischtennis-Abteilung
seit Jahren unheimlich unterstützt. Vor allen Dingen müssen wir auch mit
Sportdezernent Michael Hüttner sprechen. Schließlich muss geklärt werden,
in welcher Halle wir unsere Heimspiele durchführen. Eines steht fest:
Die Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums ist Erstliga-Spiele zu
klein.
Wie sieht es mit der Sporthalle der Bingerbrücker
Grundschule aus, in der Sie in der Vorrunde die Mehrzahl der Heimpartien
bestritten haben?
Lautebach: Die wäre für das erste Jahr ausreichend. Auch wenn das
Licht verbessert werden müsste, um Erstliga-Anforderungen zu genügen.
Überwiegen bei einem Aufstieg unter dem Strich die
Chancen oder die Risiken?
Lautebach: Klar bietet ein Aufstieg neue Chancen, Tischtennis in
der Region bekannter zu machen. Ein Risiko bleibt immer. Aber das wollen
wir versuchen, möglichst gering zu halten durch seriöse Planung.
Das Gespräch führte Michael Heinze
Umstellungen
Während die Hassia-Frauen mit exakt der gleichen Aufstellung wie in der
Hinrunde die zweite Halbserie angehen, haben zwei ihrer härtesten Rivalen
erheblich umgestellt.
Beim TV Altdorf spielt jetzt Andrea Schiel, die bisherige Nummer drei
und einzige Deutsche in der Mannschaft, an Brett eins. Dadurch dürfte
der Tabellendritte mit der Rumänin Larisa Stancu und der Tschechin Martina
Smistikova über das überragende hintere Paarkreuz der Klasse verfügen
- abgesehen von dem der Hassia.
Beim TTC Optolyth Optik Wendelstein agiert die Schwedin Marie Persson
nun an drei, neue Einserin ist die Tschechin Jana Dobesova. Mit Persson
und ihrer Landsfrau Sara Rask ist das hintere Paarkreuz somit mit zwei
"Krachern" aus der ersten schwedischen Liga bestückt.
| Allgemeine Zeitung |
05.01.2009 |
Rheingold nur im Doppel mit Problemen
Vom 14.01.2009 BINGEN (jos). Klarer Auswärtserfolg
für die Tischtennisspielerinnen von Rheingold Hamm in der Ersten Verbandsliga:
Das Team um Kerstin Schmittel siegte bei der Oberliga-Reserve von Hassia
Bingen am Ende ungefährdet mit 7:3.
Erste Damen-Verbandsliga
Hassia Bingen IV - SV Rheingold Hamm 3:7. - Der Rheingold-Motor
stotterte lediglich zu Beginn. Mit 1:2 lagen die Hammerinnen sogar zurück,
ehe sie durch Kerstin Schmittel (2), Jutta Köhler, Elke Weicker-Groll
und Alexandra Reuter fünf Punkte hintereinander einfuhren. Den noch fehlenden
Zähler zum Gesamtsieg steuerte anschließend Jutta Köhler bei.
| Allgemeine Zeitung |
14.01.2009 |
Erste
Verbandsliga
Vom 14.01.2009 EICH (jos). Standesgemäßer Rückrundenstart
für die Tischtennisspieler des Verbandsligisten TV Eich: Die Altrheiner
schickten Hassia Bingen mit einer 9:0-Packung nach Hause und rangieren
damit weiter auf Rang zwei.
TV Eich - Hassia Bingen 9:0. - Das erste Match des neuen Jahres
hatten die Eicher ziemlich rasch beendet. "Eine einseitige Partie, in
der Bingen zu keiner Zeit eine Chance hatte, auch nur eine Begegnung für
sich zu entscheiden", freute sich der neue TVE-Kapitän Oliver Ratay über
"eine starke Mannschaftsleistung" seines Teams. Für die klar überlegenen
Altrheiner punkteten die Doppel Wypadlo/Schmitt, Daum/Ratay, Sauder/Lawall
sowie Marian Wypadlo, Steffen Schmitt, Matthias Daum, Mathias Sauder,
Oliver Ratay und Matthias Lawall.
| Allgemeine Zeitung |
14.01.2009 |
Höchststrafe für die Hassia
TT-Spieler unterliegen in der Verbandsliga dem TV Eich mit 0:9
Vom 13.01.2009 EICH/NIERSTEIN (MH). Zum Rückrunden-Auftakt
in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen gab es für Hassia Bingen beim
0:9 als Gast des Tabellenzweiten TV Eich rein gar nichts zu erben.
TV Eich - Hassia Bingen 9:0. - Selbst, wenn das Hassia-Sextett
in Bestbesetzung aufgelaufen wäre, wäre beim übermächtigen Ex-Oberligisten
nichts auszurichten gewesen. Ohne den grundsoliden Dreier Gerhard Chitralla
war beim TVE schon gar nichts drin. Am ehesten schnupperte noch der junge
Michael Dann an einem Sieg, der sich Matthias Lawall schließlich aber
doch in fünf Sätzen beugen musste. Auch im Doppel an der Seite seines
Spezis Merlin Keller schaffte Dann einen Satzgewinn beim 1:3 gegen das
bärenstarke Eicher Spitzenduo Marian Wypadlo/Steffen Schmitt.
Im mittleren Paarkreuz musste sich der spielintelligente Linkshänder Mario
Hübinger dem Eicher "Haudrauf" Matthias Daum in vier Sätzen geschlagen
geben. Ansonsten setzte es für das Team vom Rhein-Nahe-Eck ohne Ausnahme
Dreisatzniederlagen und zwar für Hübinger/Heinz Hartwein und Dominik Lautebach/Johannes
Büsing im Doppel sowie Lautebach, Keller, Hartwein und Ersatzmann Büsing
im Einzel. In der Tabelle sind die Binger mit nunmehr 11:13 Zählern auf
Rang sieben abgerutscht.
| Allgemeine Zeitung |
13.01.2009 |
Ohne
Melanie Seligmann chancenlos
Vom 13.01.2009 RHEINHESSEN (MH). In der Tischtennis-Verbandsliga
Rheinhessen der Frauen hat der TTC Bubenheim II zum Rückrunden-Auftakt
gegen den TuS Sörgenloch bereits die achte 0:7-Niederlage der Saison kassiert.
Hassia Bingen IV musste gegen den SV Rheingold Hamm erneut ohne seine
überragende Spitzenspielerin Melanie Seligmann antreten und unterlag klar
mit 3:7.
Hassia Bingen IV - SV Rheingold Hamm 3:7. - Zunächst hielten die
Bingerinnen im Duell zweier ersatzgeschwächter Mannschaften prima mit
und gingen nach den Siegen von Lucia Fickinger/Miriam Lott (3:1 im Doppel
gegen Alexandra Reuter/Jutta Köhler) sowie Fickinger (3:0 im Einzel gegen
Reuter) sogar mit 2:1 in Führung. Danach kam aber nicht mehr viel von
der Hassia - genauer gesagt nur noch ein Viersatzerfolg von Janine Raese
gegen Elke Weicker-Groll. Ansonsten verließ die Hassia die Platten stets
als zweiter Sieger. Wobei Raese/Edda Klöß (gegen Kerstin Schmittel/Weicker-Groll)
im Doppel ebenso glatt in drei Sätzen den Kürzeren zogen wie Miriam Lott
und Fickinger (gegen Schmittel) sowie Raese (gegen Köhler).
Jeweils in vier Sätzen verlor im hinteren Paarkreuz die routinierte Klöß
gegen Weicker-Groll und Köhler. Vorne musste sich Lott gegen Reuter im
Entscheidungssatz geschlagen geben. Nach der zweiten Niederlage binnen
vier Tagen fiel die Hassia in der Tabelle auf den siebten Platz zurück,
ist aber immer noch bester Vertreter des Kreises Bingen im rheinhessischen
Tischtennis-Oberhaus.
| Allgemeine Zeitung |
13.01.2009 |
Hassia-Schlappe in Gabsheim
Vom 07.01.2009 GABSHEIM (MH). Zum Rückrunden-Auftakt
in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen hat Hassia Bingen
IV beim Tabellennachbarn TuS Gabsheim klar und deutlich mit 1:7 den Kürzeren
gezogen. In der Hinrunde hatten die Hassiatinnen dem Ex-Oberligisten noch
ein 6:6 abgerungen. Diesmal standen sie ohne ihre Spitzenspielerin Melanie
Seligmann auf verlorenem Posten. Bereits in den Doppeln nahm die vierte
Saisonniederlage des Binger Quartetts Konturen an. Lucia Fickinger/Miriam
Lott (1:3 gegen Stefanie Zimmermann/Silke Bunn) unterlagen ebenso wie
Janine Raese/Edda Klöß (0:3 gegen Andrea Schüßler/Alexandra Hahn). In
den Einzeln ging Lott (0:3 gegen Zimmermann und 2:3 gegen Bunn) genauso
leer aus wie Fickinger (jeweils 0:3 gegen Bunn und Zimmermann) sowie Klöß
(0:3 gegen Schüßler). Den Ehrenpunkt ergatterte Janine Raese durch einen
Dreisatzerfolg über Hahn. Mit nunmehr 13:11 Zählern rangieren die Bingerinnen
jenseits von Gut und Böse im Mittelfeld der Tabelle.
| Allgemeine Zeitung |
07.01.2009 |
TuS Gabsheim eröffnet Saison
Vom 31.12.2008 dso. Die zweite Halbserie der Tischtennissaison
2008/9 wird in der Damen-Verbandsliga gestartet.
Der TuS Gabsheim beginnt am Montag mit einem Heimspiel gegen Hassia Bingen
IV. Nach dem Unentschieden in der Vorrunde ist erneut ein enges Spiel
zu erwarten, was auch mit dem Heimvorteil knapp für die Gabsheimer ausgehen
könnte. RWO Alzey und der TSV Gau-Odernheim folgen am Dienstag im direkten
Vergleich. Beide Mannschaften haben in der Vorrunde mehr erreicht als
zu Beginn der Saison zu vermuten war. So können beide locker in das offene
Derby gehen, obwohl zuletzt die Alzeyer (7:2) klar dominierten.
| Allgemeine Zeitung |
31.12.2008 |
Li Bing im Doppel spitze
Tischtennisspieler des FSV Mainz 05 rangiert in Bestenliste auf Platz
vier
Vom 30.12.2008 Von Martin Gebhard "Wenn unsere Tischtennisdamen
in der ersten Bundesliga spielen, dann profitiert auch die Stadt", hatte
Bernd Haber bei der Generalversammlung von Hassia Bingen die Bedeutung
"seiner" Zelluloidakrobatinnen unterstrichen, als der Rechtsanwalt zum
Präsidenten und Nachfolger von Eberhard Cadenbach gewählt wurde, der aus
beruflichen Gründen kürzer treten möchte. Wohl wissend, dass die Zweitligadamen
um ihren rührigen Manager und Sportwart des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes
(RTTV), Joachim Lautebach, im Falle eines Aufstiegs natürlich entsprechend
finanziell abgesichert sein müssen.
Sportlich zumindest könnte es wahrlich nicht besser laufen: Denn mit 18:0
Punkten, vier Zählern Vorsprung vor der zweitplatzierten Homberger Turnerschaft,
feiert das Quartett vom Rhein-Nahe-Eck souverän die Herbstmeisterschaft.
So verwundert es nicht, dass beim höchstrangigen rheinhessischen Tischtennisverein
mit der Tschechin Dana Hadacova (zweiter Platz), der Chinesin
Ying Zhang (5.) und Julia Lutz (7.) gleich drei "Amazonen"
in der Bestenliste auftauchen, die traditionell nach jeder Halbserie erstellt
wird. Im Doppel sind Hadacova und die Chinesin Yüchün Zimmermann
sogar das Maß aller Dinge; auf Rang neun spielten sich hier Lutz
und Ying Zhang.
Viele "übliche Verdächtige" tummeln sich in der höchsten Herrenklasse
mit rheinhessischer Beteiligung, der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saar.
Ohne Li Bing, seit Jahren Spitzenspieler des FSV Mainz 05, der allerdings
große Gefahr läuft, in der kommenden Saison nur noch Viertligist zu sein,
ist eine Bestenliste kaum vorstellbar. Der 37 Jahre alte Chinese mit deutschem
Pass, Ehemann von Hassia Bingens Zweitligaspielerin Ying Zhang, landete
heuer auf dem vierten Rang; im Doppel sprang "Mr. Zuverlässig" mit seinem
polnischen Partner aus dem vorderen Paarkreuz, Tomek Grubba, sogar aufs
Siegertreppchen.
Bemerkenswert in der Oberliga Südwest, Gruppe 3, der Damen ist, dass Anke
Friedrich, die Nummer eins der TSG Drais, die sämtliche ihrer 22 Einzel
gewann, "nur" auf Rang zwei geführt wird und die Erstplatzierte Jessica
Ebelsheuser vom VfR Simmern mit nur fünf siegreichen Partien - natürlich
stand auch hier keine Niederlage zu Buche - auf dem ersten Platz thront.
Dies liegt daran, dass Friedrich häufiger gegen eine Gegnerin aus dem
zweiten Paarkreuz antreten musste. Seit Jahren streiten sich Experten
über gerechte Bewertungsmaßstäbe, die von Verband zu Verband auch unterschiedlich
sein können.
Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saar: 1. Horshkov (TTF Besseringen)
Leistungszahl 8,00; 2. Britscho (SV Maischeid) 7,94; 3. Hildebrandt (TVB
Nassau) 7,07; 4. Li Bing (FSV Mainz 05) 7,00; 6. Katus (TV Leiselheim)
6,00. - Doppel: 1. Graf/Katus (TV Leiselheim) 11:1 Spiele; 2. Bast/Bator
(VfR Simmern) 10:0; 3. Grubba/Li Bing (FSV Mainz 05) 9:2.
Oberliga Südwest, Gruppe 3: 1. Lindner (TTC 66 Mündersbach) 8,10;
2. Stadler (TTC Grün-Weiß Zewen) 7,65; 3. Godlewski (TV Oberstein) 7,58;
9. Ditschler; Stippich (beide TSV Wackernheim) je 5,68. - Doppel: 1. Buchenau/Schug
(FSV Kroppach) 14:1; 2. Ditschler/Stippich 12:0; 3. Meierhöfer/Schwierz
(alle TSV Wackernheim); Beckmann/Conrad (TV Oberstein) je 8:1; 7. Kaufhold/Oberle
(TV Leiselheim II) 8:2.
Erste Verbandsliga Rheinhessen: 1. Wolf (FSV Mainz 05 II) 8,50;
2. Mallmann (DJK Büdesheim) 7,71; 3. Wypadlo (TV Eich) 7,57. - Doppel:
1. Wypadlo/Schmitt (TV Eich) 10:0; 2. Möritz/Ullmer (FSV Mainz 05 II);
Schmitt/Lemmer (DJK Büdesheim) je 7:1.
Zweite Verbandsliga Rheinhessen: 1. Sowietzki (TG Wallertheim)
7,77; 2. Johannbroer (TTC Wörrstadt) 6,63; 3. Besier (RSV Klein-Winternheim)
6,42. - Doppel: 1. Sigmann/Schröder (TuS Framersheim) 12:2; 2. Renner/Arm
(SG Frei-Laubersheim) 10:1; 3. Wagner/Stern (Spvgg. Essenheim) 10:2.
Bezirksliga Rheinhessen-Nord: 1. Rein (SG
TT Laubenheim) 8,18; 2. Christian Tomoski (FSV Mainz 05 III) 8,10; 3.
Ruppe (SG SVW/KMW Mainz) 6,95. - Doppel: 1. Klose/Korbach (TG Nieder-Ingelheim)
13:0; 2. Flügen/Umstätter (TV Dienheim) 10:1; 3. Oppenheimer/Baum (TSG
Groß-Winternheim) 11:3.
Zweite Damen-Bundesliga, Gruppe Süd: 1. Stoian (ATSV Saarbrücken)
56,487; 2. Hadacova (Hassia Bingen) 56,089; 3. Na Yin (Homberger
Turnerschaft 55,658; 5. Ying Zhang 54,916; 7. Lutz (beide Hassia
Bingen) 53,472. - Doppel: 1. Hadacova/Zimmermann (Hassia Bingen)
8:1; 2. Erhardsberger/Penkavova (TSV Schwabhausen 7:2; 3. Apel/Wen Wen
Li (Homberger Turnerschaft) 6:1; 9. Lutz/Ying Zhang (Hassia Bingen)
5:3.
Damen-Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saar: 1. Nemes (TTSV Saarlouis-Fraulautern
II) 6,33 ungeschlagen; 2. Schuh (SG TuS Kirchberg/TuS Rhaunen) 6,32; 3.
Weber (TTF Frankenthal) 6,16; 6. Welz (Hassia Bingen II) 5,75.
- Doppel: 1. Lauf/Schuh (SG TuS Kirchberg); Hofmann/Weber (TTF Frankenthal)
je 7:0; 3. Matthes/Welz (Hassia Bingen II) 7:1.
Damen-Oberliga Südwest, Gruppe 3: 1. Ebelshäuser (VfR Simmern)
6,80; 2. Friedrich (TSG Drais) 6,55 beide ungeschlagen; 3. Ditschler (TSG
Heidesheim) 6,18; 9. Sharif (Hassia Bingen III) 4,18. - Doppel:
1. Buchner/Paul (SF Nistertal 07); 2. Ditschler/Mayer je 8:1; 3. Eppelmann/Sauer
(alle TSG Heidesheim) 7:2; 4. Friedrich/Preußinger (TSG Drais) 6:1.; 9.
Sharif/Mai Xiang (Hassia Bingen III) 3:1.
Erste Damen-Verbandsliga Rheinhessen: 1. Zimmermann (TuS Gabsheim)
8,59; 2. Becker (TSG Drais II) 8,43; 3. Seligmann (Hassia Bingen IV)
8,18. - Doppel: 1. Beiser/Scherrer (TTC Bubenheim) 13:2; 2. Seligmann/Fickinger
(Hassia Bingen IV) 12:3; 3. Milch/Baum (TSV Flörsheim/Dalsheim) 10:2.
| Allgemeine Zeitung |
30.12.2008 |
2.
Bundesliga Damen Süd
BFV Hassia Bingen in Blickkontakt mit der 1. Bundesliga
21.12.2008 - Zur Halbzeit ist in der 2. Bundesliga
Süd der Damen der BFV Hassia Bingen das Maß aller Dinge. Ohne Niederlage
beherrschte der Herbstmeister die Konkurrenz nach Belieben. Mit der Homberger
TS folgt ein Team, das ebenfalls in der Spitzengruppe erwartet wurde,
während der TV 1881 Altdorf auf dem dritten Tabellenplatz stärker auftrumpfte.
Am Ende hat Aufsteiger DJK Offenburg, auf dem achten Rang, gerade noch
so den Kopf aus der Schlinge gezogen. Nur das bessere Spielverhältnis
bringt dem Neuling einen Nichtabstiegsplatz gegenüber dem SV Neckarsulm.
Für den zweiten Aufsteiger, SV Darmstadt 98, ist die Pille bereits zum
Ablauf der ersten Halbserie bitter.
Frankfurt/Main. Große Überraschungen blieben in
der ersten Spielhälfte aus, lediglich die Überlegenheit des Spitzenreiters
Hassia Bingen lässt aufhorchen. Mit der Homberger TS, dem TV Altdorf und
dem TSV Schwabhausen folgt ein Trio, das am Ende auch für die Vizemeisterschaft
in Frage kommt. Der NSC Watzenborn/Steinberg, TTC Optolyth Optik Wendelstein
sowie der ATSV Saarbrücken befinden sich im sicheren Mittelfeld. Bei vier
Punkten Vorsprung auf den DJK Offenburg sollte sich der ATSV bereits frühzeitig
von den Abstiegsplätzen distanziert haben. Der DJK, SV Neckarsulm und
SV Darmstadt 98 werden voraussichtlich die Abstiegsplätze unter sich ausmachen.
1. BFV Hassia Bingen 18:0 Punkte
Die durchweg sehr positiven Bilanzen der Spielerinnen des BFV Hassia Bingen
lassen eine große Ausgeglichenheit innerhalb des Ensembles auf den ersten
Blick erkennen. Spitzenakteurin Dana Hadacova rangiert bei einer 14:2-Bilanz
auf Position zwei der Statistik, und Zhang Ying liegt bei zehn Siegen
und vier Niederlagen nur unwesentlich dahinter. Überragend präsentierte
sich auch die untere Mannschaftshälfte, wo Yüchun Zimmermann und Julia
Lutz jeweils nur einmal der Gegnerin gratulieren mussten. Aus diesem Grund
erhielten die Kontrahenten auch maximal drei Gegenpunkte pro Spiel. "Wir
sind selbst auch etwas überrascht, denn mit solch einer Dominanz hat keiner
von uns gerechnet. Wir wollten oben mitspielen, dass wir nun vier Punkte
Vorsprung und ein super Spielverhältnis haben, das hätten wir nicht für
möglich gehalten", sagte Joachim Lautebach, Abteilungsleiter in Bingen.
Alle vier Akteurinnen seien in der Lage gewesen einen hohen Level an den
Tag zu legen. "Keine hat sich hängen lassen, alle haben an einem Strang
gezogen", freute sich der Abteilungsleiter.
Beim TTC Optolyth Optik Wendelstein habe sich die Mannschaft zum Ausklang
dann doch schwer getan, obwohl letztendlich ein 6:2 herausgekommen sei.
"Das war eine ganz enge und anstrengende Partie. Dana Hadacova hatte die
ganze Woche mit einem grippalen Infekt zu kämpfen und spielte mit Fieber.
Da sie dennoch beide Einzel gewinnen konnte, hat sie ihre Klasse bewiesen",
sagte der Abteilungsleiter. Sehr erfreut zeigte sich Lautebach auch über
die Entwicklung der inzwischen 23-jährigen Julia Lutz, die sich zu einer
festen Größe im Team gemausert habe: "Julia ist sehr motiviert und verfügt
über gutes Selbstvertrauen." Zhang Ying spiele seit 13 Jahren in Bingen.
Sie sei eine Sympathieträgerin und sehr wichtig für die Mannschaft. "Sie
hat ein sehr sicheres Spiel. Was die 35-Jährige derzeit abliefert, ist
der helle Wahnsinn. Sie erlebt ihren zweiten Frühling. Sie hat früher
ja auch Bundesliga in Winterwerb gespielt, und war chinesische Jugendmeisterin.
Ihre Erfahrung ist goldwert", lobte Lautebach. Weitere entscheidende Kriterien
für den Erfolg seinen aber mit Sicherheit auch die tolle Kameradschaft
und die seit Jahren eingespielten Doppel. "Letzteres war auch maßgeblich
für den relativ glatten Erfolg in Altdorf, als wir gleich beide Duos gewinnen
konnten. Das war die halbe Miete", erklärte der Abteilungsleiter. Positiv
beurteilte Lautebach auch das derzeit begeisterungsfähige Publikum. "Wir
entdecken immer wieder neue Gesichter bei unseren Heimspielen, die Euphorie
im Umfeld ist da", freute sich der Abteilungsleiter. Im Januar solle dann
ein Gespräch mit der gesamten Mannschaft geführt werden, wie die genaue
Zukunft aussehe. "Wir möchten gern den Sprung in die erste Liga wagen,
doch dafür müssen noch diverse Voraussetzungen geschaffen werden", ließ
sich Lautebach noch nicht weiter in die Karten blicken. Für das neue Jahr
wünsche er seinen Spielerinnen vor allem Gesundheit und weiterhin eine
so gute Harmonie.
Hassia-Damen verteidigen Tabellenführung
in der 2. Bundesliga Süd
Zum Vorrundenabschluss in der 2. Bundesliga Süd
reisten die Tischtennisspielerinnen von Hassia Bingen am vergangenen Wochenende
in den Süden Deutschlands nach Franken. Es standen im Raum Nürnberg die
beiden schweren Auswärtsaufgaben beim Tabellenfünften TTC Optolyth Optik
Wendelstein und dem ärgsten Verfolger, dem Tabellenzweiten TV 1881 Altdorf
an.
In Wendelstein begann die Partie mit zwei erwartet umkämpften Doppeln.
Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann gewannen dabei gegen die tschechisch/schwedische
Kombination Jana Dobesova/Sara Rask mit 14:12, 11:6 und 15:13 Punkten
in drei Sätzen. Ying Zhang/Julia Lutz unterlagen der zweiten Schwedin
Marie Persson und Svenja Weikert in vier Sätzen. Danach zeigte die Binger
Abwehrspielerin Ying Zhang ihre ganze Routine und Klasse beim 11:9, 11:9
und 11:9 Sieg gegen die schwedische Nationalspielerin und Nr. 1 ihres
Teams Marie Persson. Im zweiten Einzel des vorderen Paarkreuzes biss sich
Hassias Nr. 1 Dana Hadacova, die durch eine noch nicht ganz abgeklungene
Grippe gehandicapt am Wochenende spielte, gegen Svenja Weikert erfolgreich
in fünf Sätzen durch. Julia Lutz unterlag danach gegen die für Tschechien
spielende und letztjährige Nr. 1 der Heimmannschaft Jana Dobesova ihr
erstes Saisonspiel, während Yüchun Zimmermann die zweite Schwedin Sara
Rask mit Mühe in vier Sätzen bezwingen konnte. Den Höhepunkt in dieser
zwei ein halb Stunden andauernden Zweitligapartie sahen die ca. 30 Zuschauer
dann in den beiden Spitzeneinzeln die nun folgten. Dana Hadacova stellte
sich nach verlorenem ersten Satz gegen Marie Persson immer besser auf
das Spiel der Schwedin ein und gewann sicher mit 3:1 Sätzen. Am Nebentisch
zeigte sich die erfahrene Abwehrkünstlerin Ying Zhang, gegen Svenja Weikert,
in ausgezeichneter Form und dabei läuferisch und kämpferisch sehr, sehr
stark. Ihr Vier-Satz-Sieg komplettierte den verdienten 6:2 Auswärtserfolg
der Hassia-Damen in Wendelstein.
Am darauf folgenden Sonntagnachmittag stand nun das absolute Spitzenspiel
zwischen dem Tabellenzweiten TV 1881 Altdorf (13:3 Punkte) und dem ungeschlagenen
Tabellenführer Hassia Bingen (16:0 Punkte) im verschneiten Frankenland
an. Gleich zu Beginn der Partie machten die Hassiatinnen in den Auftaktdoppeln
deutlich, dass Sie auch das letzte Vorrundenspiel der Saison 2008/2009
erfolgreich Gestalten wollen. Ying Zhang/Julia Lutz bezwangen die türkisch/tschechische
Kombination Fulya Özler/Martina Smistikova ebenso in vier Sätzen wie am
Nebentisch Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann das Doppel Larisa Stancu/Andrea
Schiel. Zwar musste sich danach Ying Zhang der wesentlich jüngeren und
mit aggressivem Angriffsspiel agierenden Fulya Özler knapp im Entscheidungssatz
geschlagen geben, jedoch stellte Dana Hadacova mit einem souveränen 3:1
Sieg gegen Larisa Stancu den alten Spielabstand wieder her. Nach der ersten
Saisonniederlage im hinteren Paarkreuz vom Samstag für Julia Lutz erwischte
es nun auch Yüchun Zimmermann an diesem Wochenende gegen die tschechische
Nationalspielerin Martina Smistikova erstmals. In einem emotionalen und
sehr hart umkämpften Match zwischen Julia Lutz und der Altdorfer Nr. 3
Andrea Schiel behielt die junge Hassiatin am Ende einen kühlen Kopf und
gewann in fünf Sätzen. Dana Hadacova zeigte in ihrem zweiten Einzel an
diesem Tag ihre ganze Klasse beim deutlichen Drei-Satz-Erfolg gegen Fulya
Özler und blieb somit an diesem Wochenende als einzige in allen vier Einzeln
und den beiden Doppeln unbesiegt. Da wollte natürlich auch Ying Zhang
nicht hinten Anstehen und kämpfte sich nach verlorenem ersten Satz gegen
die Rumänin Larisa Stancu in die Partie hinein, was mit einem 3:1 Sieg
am Ende belohnt wurde. Somit endete auch die zweite Auswärtspartie im
Frankenland mit einem 6:2 Sieg für die Zweitligadamen von Hassia Bingen.
Die tolle Vorrundenbilanz von 9 Siegen in neun Spielen und einem überragenden
Spielverhältnis von 54:13 Spielen bei 18:0 Punkten, ist die mit Abstand
beste "Halbzeitbilanz" in der 13-jährigen Zweitligageschichte der Binger
Hassia!
Neue Binger Zeitung / KW 51
Kommentar
Ohne Sponsoren geht´s nicht
Andreas Scherer zum Tischtennis Vom 16.12.2008 Wo
wird der beste Sport in der Region Bingen-Ingelheim geboten? Selbstverständlich
hängt die Antwort auf diese Frage immer auch vom Standpunkt des Betrachters
ab. Und doch: Eigentlich gibt es nur eine Antwort, auf die sich die überwiegende
Mehrheit der Sport-Interessenten verständigen können müsste: Die Tischtennis-Frauen
von Hassia Bingen bieten seit Jahren in der Zweiten Tischtennis-Bundesliga
Sport vom Allerfeinsten und auf höchstem Niveau. Und man darf schon jetzt
die Prognose wagen: Es müsste schon sehr viel Unvorhersehbares passieren,
sollte ihnen in diesem Jahr nicht der Sprung in die Eliteliga gelingen.
Bei der Hassia wird man sich spätestes jetzt in der Pause zwischen Hin-
und Rückrunde intensiv Gedanken darüber machen müssen, wie das "Abenteuer
Bundesliga " finanziert werden kann. Dass die Hassia-Mannschaft sich darauf
einlassen will, daran hat ihr Manager Joachim Lautebach in der Vergangenheit
keinen Zweifel gelassen. Um mit der berechtigten Aussicht auf den Klassenerhalt
antreten zu können, wird man sich wohl auch noch um eine Spielerin mit
entsprechendem Niveau verstärken müssen. Der durchschnittliche Jahresetat
eines Erstligateams dürfte je nach finanziellem Hintergrund zwischen 40000
und 150000 Euro anzusiedeln sein. Ohne zusätzliche Sponsorengelder - das
steht jetzt schon fest - wird das nicht zu machen sein.
| Allgemeine Zeitung |
16.12.2008 |
Vorrunde mit makelloser Bilanz
Hassia-Tischtennisfrauen gewinnen auch die letzten beiden Auswärtsspiele
Vom 16.12.2008 BINGEN/WENDELSTEIN/ALTDORF Mit einer
makellosen Bilanz von 18:0 Punkten haben die Tischtennis-Frauen von Hassia
Bingen die Vorrunde in der Zweiten Bundesliga Süd abgeschlossen. Am finalen
Doppelspieltag setzte sich der Spitzenreiter vom Rhein-Nahe-Eck beim Tabellenfünften
TTC Optolyth Wendelstein wie auch beim ärgsten Verfolger TV Altdorf deutlich
mit 6:2 durch.
Von Michael Heinze Angesichts von vier Punkten Vorsprung auf die Homberger
Turnerschaft verfügen die Bingerinnen im Kampf um den Erstliga-Aufstieg
somit über eine beneideswert gute Ausgangsposition. Ob ihres überragenden
Satzverhältnisses könnten sie sich in der Rückrunde sogar noch zwei Niederlagen
leisten, ohne den Aufstieg zu gefährden. "Obwohl die Voraussetzungen gar
nicht so gut waren, haben wir wieder eine überzeugende Leistung gebracht",
kommentierte Hassia-Manager Joachim Lautebach. Hintergrund: Wie Lautebach
erst am Freitagabend erfuhr, hatte seine tschechische Nationalspielerin
Dana Hadacova die ganze Woche über nicht trainiert. Ursache war ein grippaler
Infekt, der der 25-Jährigen auch an den Spieltagen zu schaffen machte.
Vor 30 Zuschauern in Wendelstein kassierten Ying Zhang/Julia Lutz beim
11:8, 12:10, 12:14 und 8:11 gegen Marie Persson/Svenja Weikert ihre dritte
Doppelniederlage der Saison. Dafür gewannen Hadacova/Yüchun Zimmermann
mit 14:12, 11:6 und 15:13 gegen die Kombination Jana Dobesova/Sara Rask.
Im Einzel schaffte Zhang gegen Persson das Kunststück, alle drei Sätze
mit 11:9 nach Hause zu bringen. Lautebach: "Ying hat an diesem Tag eine
überragende Leistung gebracht, vor allem im zweiten Spiel gegen Weikert,
gegen die sie vergangene Saison zweimal verloren hat, war sie beweglich,
technisch wie kämperisch top und hat Riesenbälle geholt."
Wesentlich mehr Mühe hatte Hadacova, die gegen Weikert bereits mit 1:2-Sätzen
hinten lag, ehe sie die Wende einleitete und mit 5:11, 11:9, 9:11, 11:5
und 11:9 die Platte als Siegerin verließ. "Dana war nicht fit und hatte
daher Anlaufschwierigkeiten", so Lautebach. "Daran, dass sie sich trotzdem
durchgesetzt hat, sieht man, über welch eine Klasse sie verfügt."
Im weiteren Verlauf ließ die Hassia nichts mehr anbrennen und erzwang
durch Zimmermann (7:11, 11:6, 13:11, 11:9 gegen Rask) sowie erneut Hadacova
(10:12, 11:3, 11:3, 11:5 gegen Persson) und Zhang (12:10, 12:10, 8:11,
11:7 gegen Weikert) die Entscheidung. Nur Lutz musste beim 5:11, 10:12
und 1:11 im Einzel gegen Dobesova eine Niederlage hinnehmen - ihre erste
in der laufenden Runde. "Gegen Dobesova kann man ohne weiteres verlieren",
stellte Lautebach klar. "In der Rückrunde wird Dobesova aufgrund ihres
Ergebnisses nach vorne kommen."
In Altdorf erwischte es auch Zimmermann. Beim 9:11, 7:11 und 10:12 gegen
die Tschechin Martina Smistikova war der 38-Jährigen vor 30 Fans kein
Satzgewinn vergönnt. Den anderen Punkt gab Zhang ab, die im vorderen Paarkreuz
in einem hart umkämpften Match der Jugendnationalspielerin Fulya Özler
mit 16:18, 11:4, 9:11, 11:9 und 6:11 unterlag. Alle anderen Partien entschieden
die Bingerinnen zu ihren Gunsten, wobei sie die Weichen zum Sieg diesmal
bereits in den Doppeln stellten. Zhang/Lutz gewannen gegen Özler/Smistikova
ebenso in vier Sätzen wie Hadacova/Zimmermann gegen Larisa Stancu/Andrea
Schiel. Im Einzel punktete Hadacova wie gehabt doppelt. Dem 9:11, 11:5,
11:5 und 11:4 gegen Stancu ließ die Studentin ein 12:10, 11:4 und 11:5
gegen Özler folgen. Gegen Stancu gewann auch Zhang - und zwar mit 8:11,
12:10, 11:3 und 11:5. Im hinteren Paarkreuz zeigte sich Lutz gut erholt
von ihrer ersten Einzelniederlage der Saison und brachte der starken Schiel
beim 12:10, 9:11, 11:4, 9:11 und 11:5 ihrerseits die zweite Saisonpleite
bei.
Zitat
"In den vergangenen beiden Jahren waren wir nach der Vorrunde immer Zweiter
- hinter dem Topfavoriten auf die Meisterschaft. Jetzt kommen wir nicht
mehr umhin zuzugeben, dass wir selbst als Topfavorit gehandelt werden.
Aber das hat sich unsere Mannschaft auch verdient. Die Leistung, die sie
in der Vorrunde gebracht hat, ist nicht mehr zu toppen."
Hassia-Manager Joachim Lautebach
Drei Hassiatinnen unter Top Ten
Mit Dana Hadacova (14:2/Platz zwei), Ying Zhang (10:4/Platz fünf) und
Julia Lutz (7:1/Platz sieben) sind gleich drei Spielerinnen des souveränen
Vorrunden-Meisters Hassia Bingen unter den Top Ten in der Rangliste der
besten Einzelspielerinnen der Zweiten Bundesliga Süd zu finden. Yüchun
Zimmermann taucht trotz einer prächtigen 9:1-Bilanz im hinteren Paarkreuz
erst auf Position 18 auf.
In der Doppel-Rangliste sind Hadacova/Zimmermann (8:1) das Maß aller Dinge
im Bundesliga-Unterhaus. Zhang/Lutz (5:3) nehmen den neunten Rang ein.
Mit im Schnitt 62 Fans nimmt Hassia Bingen auch in der Zuschauer-Statistik
die Topposition ein. Durchschnittlich steuern 47 Besucher die Partien
in der Zweiten Liga Süd an.
| Allgemeine Zeitung |
16.12.2008 |
Besser als es
das Ergebnis aussagt
Tischtennis-Zweitbundesligist TTC Optolyth Optik Wendelstein unterlag
Bingen 2:6
Besser als es das Ergebnis aussagt Die Tischtennis-Frauen des TTC Optolyth
Wendelstein haben die Vorrunde erwartungsgemäß mit einer Niederlage abgeschlossen.
Das 2:6 gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer Hassia Bingen war
aber weit weniger deutlich als es den Anschein hat. Mit 9:9 Punkten steht
die Mannschaft von Franz David im "Niemandsland" der 2. Bundesliga Süd.
RÖTHENBACH/St. W. (rg) - Oft sind es die kleinen Dinge, die ein Tischtennis-Spiel
entscheiden. Möglicherweise war der Netzroller von Dana Hadacova gegen
die gute, aber glücklose Svenja Weikert zum 11:9 im fünften Satz der wichtigste
Ball in diesem 150-minütigen Vergleich zweier starker Mannschaften. Er
brachte den Gast mit 3:1 in Front - und die Gastgeberinnen in Zugzwang.
Nur Jana Dobesova, Röthenbachs Nummer drei und in der Rückrunde vermutlich
wieder Rückkehrerin ins Vordere Paarkreuz, konnte dem Druck standhalten.
Das reichte nicht, um den Siegeszug der Pfälzerinnen stoppen zu können.
Am Ende hieß es 2:6, und doch schien lange Zeit ein 5:5 greifbar nahe.
Wenn Weikert das hochklassige Duell gegen Hadacova gewonnen hätte, dann
hätte auch Dobesovas zweites Einzel gegen die eingebürgerte Chinesin Yüchun
Zimmermann - Dobesova führte mit 2:0 Sätzen - gezählt. Und dann hätte
man sicher auch der in ihrem Einzel nicht schlecht spielenden Sara Rask
gegen Julia Lutz Chancen eingeräumt.
Doch "wenn" und "hätte" zählt im Sport nicht. Im Tischtennis liegt die
Wahrheit an der Platte, und hier war der Gast einfach durch die Bank einen
Tick stärker. "Am Ende musst du zwei Punkte vorne sein, nicht irgendwann
dazwischen", heißt eine der Weisheiten, die Wendelsteins Trainer Franz
David immer wieder gerne zitiert. Nie war die Aussage so richtig wie am
Samstag.
Trotz der am Ende klaren Niederlagen gingen die gut 60 Zuschauer ohne
Groll nach Hause. Selten fühlte sich ein 2:6 so gut an wie diesmal. Beide
Teams boten nämlich hochklassige Unterhaltung, was nicht zuletzt dem gegnerischen
Top-Duo geschuldet ist.
Spitzenspielerin und Olympia-Teilnehmerin Dana Hadacova würde bei einer
Wahl zur "Miss 2. Bundesliga" sicherlich weit vorne landen, ebenso bei
einer Wahl zur am leichtesten reizbaren Spielerinnen der Liga.
Ihre Partnerin Ying Zhang ist eine von nur zwei Abwehrspielerinnen im
Vorderen Paarkreuz der Liga. Wenn es gegen sie geht, dann bekommen ihre
Gegnerinnen häufig weiche Knie. Mit unglaublicher Präzision returniert
sie auch härteste Schmetterbälle. Und obwohl sie nicht ganz austrainiert
wirkt, bewegt sie sich ungemein leichtfüßig meist weit hinter der Platte.
Im ersten Einzel zog sie Röthenbachs Nummer eins Marie Persson früh den
Zahn. Im zweiten Einzeldurchgang ließ sie trotz eines verlorenen Satzes
auch Svenja Weikert verzweifeln. Die beiden zeigten schier unglaubliche
Ballwechsel, die alleine ihr Eintrittsgeld wert waren.
Sieg auch in Altdorf
Bingen ließ trotz der unerwarteten Überstunden nicht zu viel Kraft und
gewann gestern Nachmittag auch beim Rangdritten TV Altdorf mit 6:2. Im
Gegensatz zum Röthenbacher Spiel wurden hier schon in den Doppeln die
Weichen auf Sieg gestellt.
Schwabacher Tagblatt / 16.12.2008
Favoriten ein wenig geärgert
Favoriten ein wenig geärgert ALTDORF - Mehr als den Meisterschaftsfavoriten
der 2. TT-Bundesliga ein wenig zu ärgern, war für die mittelfränkischen
Vereine nicht drin. Nach dem 2:6 des TTC Wendelstein gegen Hassia Bingen
legten die Altdorferinnen am Tag darauf das gleiche Ergebnis nach. Immerhin
schafften es die beiden Nachbarn in konzertierter Aktion, das bis dato
ungeschlagene hintere Paarkreuz der Gäste zu besiegen.
Für die Altdorferinnen war schon nach den beiden Doppeln klar, dass es
kaum gelingen würde, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen. Für Fulya
Özler und Martina Smistikova war das 1:3 eine äußerst knappe Angelegenheit.
In den ersten beiden Sätzen verloren sie 11:13 gegen Ying Zhang und Julia
Lutz, der vierte ging mit 9:11 weg.
Fulya Özler nahm aus dieser Auseinandersetzung die Erfahrung mit, wie
man Ying Zhang beikommen kann. Nach schwer umkämpften ersten Satz (18:16)
gab es ein Auf und Ab, das Özler mit 11:6 im fünften Durchgang für sich
entschied.
Das war der letzte Sieg von Fulya Özler als Spitzenspielerin des TVA.
Nicht nur, weil sie anschließend gegen die bärenstarke Dana Hadakova in
drei Sätzen verlor, sondern weil die Altdorferinnen durch das Reglement
gezwungen sind, Andrea Schiel an Eins zu setzen. Die bisherige Nummer
drei ging zwar gegen Bingen leer aus, hat aber mit 13:2 eine zu starke
Bilanz, als dass sie weiter im hinteren Paarkreuz spielen darf.
Die Höherstufung muss bei Martina Smistikova nicht durchgeführt werden,
weil sie weniger Spiele absolviert hat. Sie bleibt auf Vier, wo sie diese
Saison zur zuverlässigen Punktelieferantin wurde und jetzt der Bingenerin
Yüchun Zimmermann die erste Saisonniederlage beibrachte. Die Serie der
vor diesem Wochenende ebenfalls noch ungeschlagenen Julia Lutz war in
Wendelstein gegen Jana Dobesova zu Ende.
Die Frage, auf welchen Positionen der TVA künftig Fulya Özler und Larisa
Stancu einsetzt, muss der Verein bis zum heutigen Montag beantworten.
Da beide eine ähnliche Bilanz haben, dürfen die Altdorferinnen taktisch
aufstellen, worüber über Nacht noch gehirnt wurde.
Der Bote Feucht / 15.12.2008
2. Bundesliga: Hassia auch auswärts
mit weißer Weste
Auch im schweren Auswärtswochenende bei Wendelstein
und in Altdorf hat sich die Damenmannschaft von Hassia Bingen keine Blöße
gegeben und beendet somit die Hinrunde ohne Verlustpunkt. Im Samstag-Spiel
beim TTC Wendelstein gewann die Hassia mit 6:2. Ying Zhang und Julia Lutz
verloren gegen Marie Persson und Svenja Weickert mit 1:3 und Lutz verlor
ihr erstes Einzel in dieser Saison gegen Jana Dobesova, die für Röthenbach
bzw. Wendelstein jahrelang auch das vordere Paarkreuz der Hassia vor schwere
bis unlösbare Aufgaben stellte, in drei Sätzen. Stärkste Spielerin bei
den Gastgebern war jedoch Svenja Weickert, die sowohl Dana Hadacova bis
in den fünften Satz alles abverlangte, sondern auch gegen Zhang nach zwei
10:12-Satzverlusten zu Beginn letztlich in einem ganzen engen Match mit
1:3 verlor.
Auch das Gastspiel tags darauf beim TV Altdorf konnten die Mädels vom
Rhein-Nahe-Eck mit 6:2 für sich entscheiden. Den ersten Punkt gab Ying
Zhang gegen Fulya Özler ab. Die frühere deutsche Jugendnationalspielerin
und kommende türkische Nationalspielerin entwickelt sich mit ihrem knallharten
Angriffsspiel allmählich zu einer "Angstgegnerin" für die chinesische
Defensivkünstlerin. Den zweiten Punkt des Tages gab diesmal Yüchun Zimmermann
gegen Andrea Smistikova ab. Damit hat nun auch die letzte Hassia-Spielerin
ihre erste Einzelniederlage in der Hinrunde hinnehmen müssen. Im Gegensatz
dazu gewann Julia Lutz ihr Einzel gegen Andrea Schiel, immerhin eine der
stärksten Spielerinnen im hinteren Paarkreuz, mit 3:2 Sätzen.
Zum Abschluss der Hinrunde bleibt festzuhalten, dass die Damen von Hassia
Bingen in dieser Form auch in der Rückrunde kaum zu schlagen sein werden.
Weiterhin bleibt die Ausgeglichenheit des Hassia-Quartetts festzuhalten,
in dem insbesondere das hintere Paarkreuz ein Punktegarant war. Sowohl
Yü Zimmermann als auch Julia Lutz verloren lediglich ein Einzel. Nach
der offiziellen click-TT-Rangliste belegen die Hassia Spielerinnen die
Plätze 2 (Dana Hadacova), 5 (Ying Zhang), 7 (Julia Lutz) und 18 (Yü Zimmermann),
wobei Julia Lutz die Bestenliste für das untere Paarkreuz anführt.
Die Rückrunde startet am 10.01.2009 mit dem Auswärtsspiel in Darmstadt,
ehe am 11.01.2009 um 14:00 Uhr in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums
in der Eisel gegen den ATSV Saarbrücken das erste Heimspiel der Rückrunde
steigt.
RTTV Homepage / 14.12.2008
Ein Punkt reicht zum Herbstmeistertitel
Wendelstein und Aldtorf die Gegnerinnen von Hassia Bingen in der Zweiten
TT-Bundesliga
Vom 13.12.2008 BINGEN Ein Punkt in den beiden Auswärtspartien
am Samstag (16 Uhr) beim Tabellenfünften TTC Optoplyth Wendelstein und
am Sonntag (14.15 Uhr) beim Tabellenzweiten TV Altdorf würde den Tischtennis-Frauen
von Spitzenreiter Hassia Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd schon zur
Herbstmeisterschaft langen.
Von Michael Heinze Die Bingerinnen, die im Moment so gut drauf sind wie
niemals zuvor und die Liga mit 14:0 Punkten und einen überragenden Spielverhältnis
von 42:9 anführen, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit beide Partien gewinnen.
Wenn alles glatt läuft. "Am letzten Spieltag der Vorrunde kommt es für
uns zum ultimativen Showdown", weiß Hassia-Manager Joachim Lautebach.
"Bis jetzt hat unsere Mannschaft wirklich keinerlei Schwächen gezeigt.
Es kann aber auch mal anders laufen. Vor einer Niederlage gegen eine gute
Mannschaft sind auch wir nicht gefeit." Klar ist: Mit zwei Siegen kann
die Hassia einen Riesenschritt in Richtung Meisterschaft machen. "Ich
will jetzt aber keinen Druck aufbauen", sagt Lautebach. "Die Mannschaft
soll so spielen wie bisher, dann wird sie das selbst regeln." Man werde
beide Aufgaben mit hoher Konzentration angehen. "Denn es bringt uns wenig,
wenn wir die ganze Vorrunde über die Liga dominieren und am Schluss einbrechen.
Dann wäre die Meisterschaft wieder offen."
Von der Papierform her ist Wendelstein nicht ganz so stark einzuschätzen
wie Altdorf. Obwohl sich der Klub aus der 16000 Einwohner-Stadt südlich
von Nürnberg mit den beiden Schwedinnen Maria Persson und Sara Rask verstärkt
hat, stellt er auch in dieser Saison nur Mittelmaß dar. "Wir kennen die
Schwedinnen überhaupt nicht", sagt Lautebach. Die Bilanzen der beiden
Damen aus Skandinavien indes sind nicht furchterregend Persson steht vorne
4:12, Rask hinten 4:7. Auch Svenja Weickert (5:11) zählt im vorderen Paarkreuz
nicht gerade zu den Topspielerinnen der Liga, hat aber gegen Hassia-Zweierin
Ying Zhang meistens gut gespielt. Dagegen ist der TTC mit der früheren
tschechischen Nationalspielerin Jana Dobesova (11:1) hinten prächtig besetzt.
"Man muss davon ausgehen, dass Dobesova in der Lage ist, gegen uns zwei
Punkte zu machen."
Die ebenfalls in der Nähe von Nürnberg beheimateten Altdorferinnen spielen
deshalb ganz vorne mit, weil sie mit Andrea Schiel (13:1) und der früheren
tschechischen Nationalspielerin Andrea Smistikova (9:2) im hinteren Paarkreuz
überragend besetzt sind. "Eine sehr ausgeglichene Mannschaft, die im Moment
sehr gut in Form zu sein scheint", so Lautebach. "Wir werden dort an unsere
Leistungsgrenze gehen müssen." Ihre Punkte müssen die Bingerinnen vorne
und im Doppel machen, wo die TVA-Aktiven nur ausgeglichene oder gar leicht
negative Bilanzen aufweisen.
Alle vier Hassia-Asse sind im Prinzip topfit. "Julia Lutz hatte zuletzt
noch leichte Probleme mit ihrer Brustmuskelzerrung, das hat man ihr aber
überhaupt nicht angemerkt", berichtet Lautebach. Fakt ist, dass die Geografie-Studentin
in den vergangenen Wochen nicht regelmäßig trainieren konnte. Auf die
Frage, ob sein bislang so glänzend auftrumpfendes hinteres Paarkreuz mit
Lutz (6:0) und Yüchun Zimmermann (8:0) nicht langsam reif sei für die
erste Niederlage, zuckt Lautebach mit den Schultern. "Schwer zu sagen.
Es kann passieren, dass sie auch einmal verlieren, aber das wäre kein
Beinbruch. Entscheidend ist das Gesamtergebnis. Wer dann letztlich die
Punkte gemacht hat, ist egal." Mit drei Zählern wäre Joachim Lautebach
zum Vorrunden-Halali zufrieden.
Zitat
"Unsere Mannschaft gibt ein unheimlich harmonisches Gesamtbild ab. Die
Spielerinnen verstehen sich untereinander besser als je zuvor. Alle ziehen
am gleichen Strang, bringen eine überzeugende Einstellung mit und spielen
auf einem sehr hohen Level. Wenn wir das halten können, sind wir verdient
Herbstmeister."
Hassia-Manager Joachim Lautebach
| Allgemeine Zeitung |
13.12.2008 |
Auf dem Weg ins Mittelmaß
TT-Zweitligist TTC Optolyth Optik Wendelstein erwartet den Spitzenreiter
WENDELSTEIN (rj) - Um den Aufstieg in die 1. Bundesliga
wollte man ohnehin nicht mitspielen. Dafür kamen andere in Frage. Ein
Platz unter den ersten drei, vier Mannschaften in der 2. Liga sollte es
aber schon werden in dieser Saison. Doch nach der bitteren wie deprimierenden
2:6-Derbyniederlage vom Wochenende in Altdorf scheint dieses Ziel so weit
weg wie schon lange nicht mehr. Es droht der Absturz ins Mittelmaß. Zwar
ist die Bilanz für das Wendelsteiner Quartett bei derzeit 9:7 Punkten
positiv. Aber wie lange noch? Bereits am morgigen Samstag nach dem Heimspiel
gegen den Klassenprimus BfV Hassia Bingen (16 Uhr in der Schwarzachhalle
in Röthenbach/St.W.) dürfte das Punktekonto ausgeglichen sein.
Die Gäste aus Bingen streben unaufhaltsam der 1. Bundesliga entgegen.
14:0 Punkte bei sieben ausgetragenen Partien sprechen schon eine deutliche
Sprache. Noch deutlicher wird die Überlegenheit dieser Mannschaft beim
Spieleverhältnis von 42:9. Oder anders ausgedrückt: Das Team vom Rhein
hat in seinen sieben Begegnungen erst neun Punkte abgeben müssen. "Alles
andere als ein Bingener Sieg wäre eine Riesenüberraschung", weiß auch
Lydia David, zumal es schon in den vergangenen Jahren gegen diesen Gegner
wenig zu holen gegeben hat.
Bingen zählt schon lange zu den stärksten Mannschaften in der 2. Bundesliga
Süd. Dass es bislang nie zum großen Wurf, sprich Aufstieg in die 1. Liga
reichte, lag daran, dass man es immer mit einem schier übermächtigen Gegner
zu tun hatte. Vor zwei Jahren war es der TV Saarlouis, zuletzt der deutsche
Meister FC Langweid, der nach seinem freiwilligen Abstieg in Liga zwei
sofort wieder den Marsch nach oben angetreten hat. Die Stärke des BfV
Hassia Bingen ist dessen Ausgeglichenheit. Seit Jahren spielt das Team
mehr oder weniger in gleicher Formation zusammen. Dies sollte sich in
der laufenden Runde auszahlen.
Der TTC Optolyth Optik Wendelstein wurde dagegen vor dieser Saison neu
zusammen gestellt. Die Schwedinnen Marie Persson und Sara Rask sind nach
Deutschland gekommen, um zu lernen. Die Herausforderung war groß für sie,
selbst in der 2. Bundesliga. Manchmal zu groß, wenngleich deren Leistungen
im Verlauf der Vorrunde immer konstanter geworden sind. Marie Persson
hat beispielsweise am vergangenen Sonntag in Altdorf einen der zwei Wendelsteiner
Punkte geholt - mit einem Fünf-Satz-Sieg über die Larisa Stancu, die bis
dahin eine sehr erfolgreiche Saison gespielt hat.
Auch das Spiel am morgigen Samstag gegen Hassia Bingen sollten Persson
und Rask nutzen, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Schließlich können
sich die Schwedinnen in Wendelstein ohne Druck weiter entwickeln. Auch
eine Position im Niemandsland der Tabelle muss nicht zwangsläufig Nachteile
mit sich bringen.
12.12.2008 Schwabacher Tageblatt
Tischtennis-Teams erwarten Primus
Der Respekt ist groß, die Zielsetzung die gleiche: "Wir wollen uns gut
aus der Affäre ziehen und vielleicht das eine oder andere Spiel gewinnen."
Die Frauen des TTC Wendelstein und des TV Altdorf sind gegen den Topfavoriten
der 2. Tischtennis-Bundesliga, Hassia Bingen, krasse Außenseiter. Nach
der Derby-Niederlage wollen sich die Wendelsteinerinnen gegen den Tabellenführer
morgen um 16 Uhr mit einer engagierten Leistung rehabilitieren. Am Sonntag
um 14.15 Uhr messen sich dann die Altdorferinnen mit dem Primus.
12.12.2008 Nürnberger Zeitung
Bingens fränkische Prüfung
ALTDORF - Die beiden mittelfränkischen Rivalen bekommen zum Abschluss
der Vorrunde der 2. Tischtennis-Bundesliga Süd die Gelegenheit, den bislang
ungeschlagenen Tabellenführer auszubremsen: Hassia Bingen macht am Samstag
in Wendelstein Station (16 Uhr). Am Sonntag um 14.15 Uhr beginnt das Gipfeltreffen
beim TV Altdorf, dem noch am ehesten zuzutrauen ist, dass er dem Primus
einen Punkt abknöpft.
Das haben die Altdorferinnen im Frühjahr bereits geschafft. Beim 5:5 in
Bingen hatten sie den späteren Tabellenzweiten sogar am Rand einer Niederlage,
führten schon 5:1, gaben dann aber vier Einzel in Folge ab. Auf jeder
Seite sind drei Spielerinnen von diesem Aufeinandertreffen noch dabei.
Beim TVA wurde bekanntlich Anamaria Erdelji durch Fulya Özler ersetzt,
bei der Hassia gab es ein Aufrücken in der Rangfolge, da die Spitzenspielerin
Liang Fen das Land verließ.
Das Umsortieren hat den Bingenerinnen nicht unbedingt geschadet. Dana
Handacova auf Nummer 1 und Ying Zang gehören zu den Besten der Liga. Beide
haben erst je zwei Einzel verloren. Gescheitert sind sie gemeinsam an
der Offenburgerin Yana Timina, die vor einer Woche gegen die Altdorferin
Larisa Stancu eine ihrer wenigen Niederlagen (3) erlitten hat. Im vorderen
Paarkreuz der Spitzenmannschaften, das kann man aus diesem Quervergleich
ablesen, kann jede jede schlagen.
Den Ausschlag gibt in dieser Saison das hintere Paarkreuz - und da kommt
es in Altdorf zu einem regelrechten Showdown. Die Bingenerinnen Yüchum
Zimmermann und Julia Lutz sind bislang noch ungeschlagen, haben aber wegen
der Dominanz der Mannschaft im vorderen Paarkreuz noch relativ wenig Einsätze.
Lutz erst sechs und Zimmermann acht. Die Altdorferin Andrea Schiel, die
sich in der Rangliste zwischen diese beiden auf Platz zwei geschoben hat,
hat 14 Spiele zusammengebracht und dabei einmal verloren. Ihre Teamkollegin
Martina Smistikova folgt mit 9:2 auf Rang sechs.
Sollte das Unwahrscheinliche passieren und Bingen beide Spiele verlieren,
dann würde Altdorf als Tabellenführer in die Winterpause gehen. Realistischer
ist allerdings, dass sich der Homberger TS am TVA vorbei auf den zweiten
Platz schiebt. Er ist am Samstag haushoher Favorit gegen Offenburg.
12.12.2008 Der Bote, Feucht
Rebecca Matthes Jahrgangsbeste
Hassia-Spielerin siegt bei RTTV-Meisterschaft
Vom 19.12.2008 MH. LERCHENBERG/BINGEN Glänzender Jahresabschluss für Rebecca
Matthes vom Tischtennis-Regionalligisten Hassia Bingen: Bei den Einzelmeisterschaften
des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) glänzte die 15-Jährige
als beste Spielerin ihres Jahrgangs.
Bei der weiblichen Jugend schnappte sich Matthes den Sieg im Einzel durch
ein 3:1 gegen die Heidesheimer Oberliga-Spielerin Ann-Kathrin Ditschler
und im Mixed mit Sascha Giehl vom TV Leiselheim gegen Ann-Kathrin Ditschler
und das Wackernheimer Toptalent Jan Meierhöfer. Im Doppel reichte es für
Rebecca Matthes zu Rang zwei. An der Seite ihrer Vereinskollegin Ting
Xiang gab es im Endspiel eine Niederlage gegen Ann-Kathrin Ditschler/Amelie
Mayer (TSG Heidesheim).
Für die Oberliga-Spielerin Ting Xiang war im Einzel im Viertelfinale gegen
Sina Selzer von der TSG Drais Endstation.
| Allgemeine Zeitung |
19.12.2008 |
RTTV-Einzelmeisterschaften
- Nachwuchs am 13./14.12.2008 in Mz-Lerchenberg
Jugend - Mixed:
1.) Rebecca Matthes/Sascha Giehl (Hassia Bingen/TV Leiselheim)
2.) Ann-Kathrin Ditschler/Jan Meierhöfer (TSG Heidesheim/TSV Wackernheim)
3.) Maxi Eppelmann/Simon Lippert (TSG Heidesheim/DJK Büdesheim)
3.) Amelie Mayer/Dennis Buchwald (TSG Heidesheim/DJK Büdesheim)
Mädchen - Doppel:
1.) Ann-Kathrin Ditschler/Amelie Mayer (TSG Heidesheim)
2.) Rebecca Matthes/Ting Xiang (Hassia Bingen)
3.) Michelle Graversen/Jacqueline Michel (TSV Gau-Odernheim)
3.) Rabea Sauer/Maxi Eppelmann (TSG Heidesheim)
Mädchen - Einzel:
1.) Rebecca Matthes (Hassia Bingen)
2.) Ann-Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim)
3.) Maxi Eppelmann (TSG Heidesheim)
3.) Sina Selzer (TSG Drais)
Zweitliga Spitzenreiter lößt Heimspielaufgabe
souverän
Die Erfolgserie der 1. Damenmannschaft von Hassia
Bingen in der 2. Tischtennis Bundesliga Süd hält auch nach dem siebten
Saisonspiel weiter an. Der in dieser Deutlichkeit nicht zu erwartende
6:0 Heimsieg gegen den NSC Watzenborn-Steinberg am vergangenen Sonntag
spiegelt die sehr gute Form aller vier Hassiatinnen zurzeit wieder. Die
bisherige Vorrunde mit sieben Siegen, 14:0 Punkten und einem überragende
Spielverhältnis von 42:9 Spielen ist bewundernswert. Allerdings stellen
die beiden Auswärtsspiele am kommenden Wochenende beim Tabellenfünften
TTC Optolyth Optik Wendelstein und dem Zweiten TV 1881 Altdorf die größten
Herausforderungen in der bisherigen Saison da. Beide Mannschaften gehören
von Beginn der Spielrunde an zu den Favoriten der 2. Liga, was vor allem
der TV Altdorf mit 13:3 Punkten unter Beweis stellte.
Im Spiel gegen die erfahrenen Hessinnen gelang zunächst Ying Zhang/Julia
Lutz ein deutlicher 3:0-Satz-Sieg gegen Desiree Czajkowski/Tatjana Bär.
Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann taten sich bei ihrem verdienten 3:2 Erfolg
gegen Inka Dömges/Angelina Gürz recht schwer. Danach sahen die ca. 65
Zuschauer in der Sporthalle der Grundschule Bingerbrück ein hochklassiges
Tischtennisspiel zweier offensiv agierenden Spielerinnen mit atemberaubenden
schnellen Ballwechseln. Mit 13:11 Punkten im Entscheidungssatz konnte
Bingens Nr. 1 Dana Hadacova gegen Angelina Gürz das Match knapp für sich
entscheiden. Die darauf folgenden drei Einzel gewannen die Hassiatinnen
jeweils in drei Sätzen und unterstrichen damit den zurzeit tollen Lauf.
Ying Zhang bezwang Watzenborns Spitzenspielerin Inka Dömges, Yüchun Zimmermann
schlug Tatjana Bär und Julia Lutz konnte erstmalig in der 2. Liga Desiree
Czajkowski bezwingen.
Mit dieser Ausgangsposition fährt nun der Hassia-Troß am nächsten Wochenende
selbstbewusst in den Süden nach Franken, um sich auch dort mit guten Leistungen
beweisen zu Wollen.
Das Oberligateam von Hassia Bingen beendete die Vorrunde gegen den Tabellenletzten
VfL Monzel mit einem 8:5 Heimsieg. Allerdings tat man sich gegen die Rheinländer
unerwartet schwer. Zu Beginn der Partie ging die 3. Mannschaft der Hassia
schnell mit 3:0 in Führung. Diana Sharif/Mai Xiang gewannen ebenso ihr
Doppel wie Ting Xiang/Rabea Becker und auch der klare Sieg von Diana Sharif
im Einzel war ungefährdet. Doch danach gab es einen Bruch im Hassia-Spiel.
Nach zum Teil recht knappen Niederlagen von Mai Xiang (2), Isabelle Roos
und Diana Sharif, bei einem Erfolg von Rabea Becker stand es plötzlich
4:4 Unentschieden.
Nun zeigten aber die jungen Hassiatinnen ihr Kämpferherz, ihre mannschaftliche
Geschlossenheit und ihren tollen Teamgeist. Unter aufmunternden Anfeuerungsrufen
und Klatschen drehten die Hassia-Mädels die nächsten drei Einzelspiele
allesamt nach zum Teil hohen und fast aussichtslosen Rückständen zu jeweiligen
3:2 Siegen. Isabelle Roos gelang dabei der größte Kraftakt, da Sie bereits
mit 1:2 Sätzen und 0:5 Punkten zurücklag und die Partie noch zu ihren
Gunsten drehte. Rabea Becker vermochte einen 0:2 Satzrückstand, Diana
Sharif einen 1:2 Satzrückstand aufzuholen und am Ende erfolgreich zu gestalten.
Über den zwischenzeitigen Spielstand von 7:4 kam es nach einer Niederlage
von Isabelle Roos und einem souveränen Einzelsieg der 18-jährigen Mai
Xiang zum hartumkämpften 8:5 Erfolg gegen den VfL Monzel.
Mit nunmehr 9:9 Punkten verbesserten sich die Hassiatinnen in der Oberligatabelle
auf Platz fünf ins gesicherte Mittelfeld.
Neue Binger Zeitung / KW 50
Siegeszug der Hassia-Frauen nicht
zu stoppen
Deutliches 6:0 des Tischtennis-Zweitligisten über NSC Watzenborn-Steinberg
/ Mit 16:0 Punkten an der Spitze
Vom 09.12.2008 BINGERBRÜCK Der Siegeszug der Tischtennis-Frauen von Hassia
Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd geht weiter: Gegen den Tabellensechsten
NSC Watzenborn-Steinberg setzte sich der Topfavorit auf die Meisterschaft
unerwartet deutlich mit 6:0 durch. Mit 16:0 Punkten bleibt das Quartett
vom Rhein-Nahe-Eck unangefochtener Spitzenreiter.
Von Michael Heinze Viel fehlt nicht, und Hassia-Manager Joachim Lautebach
wird die Serie unheimlich. "Ich muss wirklich sagen, dass die komplette
Mannschaft weiterhin auf einem sehr hohen Niveau spielt - da nehme ich
keine aus", meinte der 56-Jährige. "Dabei ist doch normalerweise immer
jemand dabei, der einmal nicht so einen guten Tag erwischt." Obwohl die
Gäste bestimmt nicht schlecht spielten, kassierten sie in vier von sechs
Spielen glatte Dreisatzniederlagen.
Eng wurde es im Doppel zwischen Dana Hadavova/Yüchun Zimmermann und Inka
Dömges/Angelina Gürz, das die Bingerinnen mit 11:7, 10:12, 11:4, 8:11
und 11:6 zu ihren Gunsten entschieden. Im fünften Satz verbuchten sie
in der entscheidenden Phase die nötigen Punkte. Das andere Doppel gewannen
Ying Zhang/Julia Lutz 11:4, 11:8 und 11:9 gegen Désirée Czakowski/Tatjana
Bär.
Im Einzel kamen die 65 Zuschauer in der Sporthalle der Bingerbrücker Grundschule
"Am Mäuseturm" gleich zu Beginn voll auf ihre Kosten. Hadacovas 11:8,
11:7, 10:12, 7:11 und 13:11-Erfolg gegen die frühere deutsche Jugendnationalspielerin
Angelina Gürz war das Eintrittsgeld schon allein wert. Ab dem dritten
Satz wurde es richtig hochklassig. Gürz spielte bärenstark. Hadacova hatte
im fünften Durchgang beim 10:9 Matchball, als sich ein fürwahr atemberaubender
Ballwechsel entwickelte. In einem Affentempo produzierten die jungen Damen
aus der Halbdistanz knallharte Topspins. Gürz machte den Punkt - und hatte
Sekunden später ihrerseits Matchball. Diesmal behielt Hadacova die Nerven.
Am Ende agierte die tschechische Nationalspielerin einen Tick cleverer
und glücklicher.
Zhang beherrschte Dömges beim 11:8, 11:7 und 11:6 ebenso klar wie Zimmermann
Bär beim 11:5, 11:7 und 11:7. "Ying wird immer stärker", kommentierte
Lautebach. "Auch wenn Dömges heute nicht ganz so konzentriert gespielt
hat wie zuletzt gegen uns." Zimmermann baute ihre makellose Bilanz im
hinteren Paarkreuz auf 8:0-Siege aus. "Yü bringt ihre Spiele meistens
unheimlich solide und souverän nach Hause", lobte Lautebach die 38 Jahre
alte Block- und Konterspielerin. Zu einer Bank hat sich aber auch Lutz
entwickelt, die ihrer Angstgegnerin Czakowski in drei engen Sätzen (11:9,
11:8, 11:8) den Zahn zog. "Dass Julia so eine Riesenleistung bringt -
und das trotz ihrer immer noch nicht ganz auskurierten Brustmuskelzerrung
- ist die eigentliche Überraschung der Saison", urteilte Lautebach. Gegen
Czajkowski hatte die Geografie-Studentin in den vergangenen Jahren stets
den Kürzeren gezogen - ob bei Einzelmeisterschaften oder in der Liga.
Sechs Einzel, sechs Siege - so lautet die famose Zwischenbilanz von Julia
Lutz.
"Watzenborn 6:0 zu schlagen ist fast unglaublich", resümierte Hassia-Cheftrainer
Frank Liesenfeld mit leuchtenden Augen. "Da hätte ich im Traum nicht dran
gedacht. Aber unsere Mannschaft spielt einfach von Woche zu Woche ein
tolles Tischtennis."
Zitat
"Ich stelle fest, dass unser Publikum immer begeisterungsfähiger wird
und die Mannschaft in den entscheidenden Phasen fantastisch unterstützt.
Positiv ist zudem, dass ich immer wieder neue Gesichter in der Halle sehe
- unsere guten Leistungen machen sich offenbar bemerkbar."
Hassia-Manager Joachim Lautebach
| Allgemeine Zeitung |
09.12.2008 |
Hassia
Bingen mit weißer Heimweste in die Winterpause der 2. Bundesliga
Vor 65 Zuschauern gewann die 1. Damenmannschaft
der Binger Hassia das letzte Heimspiel der Hinrunde gegen den NSC Watzenborn-Steinberg
vielleicht ein wenig zu deutlich mit 6:0.
Im Auftaktdoppel taten sich Dana Hadacova und Yüchun Zimmermann schwer
mit Inka Dömges und Angelina Gürz. Am Ende konnte das Binger Spitzendoppel
mit 3:2 die Oberhand behalten. Am anderen Tisch profitierten Ying Zhang
und Julia Lutz davon, dass Desiree Czajkowski und Tatjana Bär in jedem
Satz Anlaufschwierigkeiten hatten. So konnten die Bingerinnen das Spiel
mit 3:0 nach Hause bringen.
Eng wurde es dann im Spiel von Hadacova gegen Gürz. Und zwar deutlich
enger, als zu erwarten war. Die ehemalige Jugend-Nationalspielerin Gürz
konnte sehr gut mithalten und es entwickelte sich ein Spiel, das sich
nach einer 2:0-Satzführung für Hadacova ab dem dritten Satz auf absolut
höchstem Niveau bewegte. Nachdem sich Gürz den Satzausgleich erkämpft
hatte, stand auch der fünfte Satz bis zum Schluss auf Messers Schneide.
Nachdem sowohl Hadacova als auch Gürz jeweils einen Matchball nicht nutzen
konnten, verwandelte die Tschechin ihren zweiten dann zum 13:11.
Die restlichen Spiele gingen allesamt mit 3:0 an die Damen vom Rhein-Nahe-Eck.
Zhang gewann gegen Dömges, die in diesem Einzel nicht zu ihrem üblichen
kampfbetonten Power-Spiel fand. Zimmermann gewann souverän gegen Bär und
Lutz konnte Czajkowski zum ersten Mal besiegen; 11:9, 11:8 und 11:9 hieß
es am Ende für die sympathische Landauerin.
Am nächsten Wochenende folgt dann zum Hinrundenabschluss ein schwerer
Doppelspieltag in Franken. Mit Wendelstein und Altdorf warten zwei Mannschaften,
die zum engeren Favoritenkreis in der 2. Bundesliga zählen. Der Rückrundenauftakt
erfolgt am 11.01.2009 um 14:00 Uhr gegen den ATSV Saarbrücken - dann wieder
in der Turnhalle in der Eisel.
RTTV-Homepage / 07.12.2008
100 Prozent Konzentration angesagt
Hassia-Tischtennis-Frauen erwarten mit Watzenborn-Steinberg unangenehmen
Gegner
Vom 06.12.2008 BINGEN Auch wenn der NSC Watzenborn-Steinberg
in der Tabelle der Zweiten Tischtennis-Bundesliga Süd sechs Plätze und
sieben Punkte hinter seiner Mannschaft rangiert, ist Manager Joachim Lautebach
von Hassia Bingen weit davon entfernt, das Team aus der Gießener Ecke
zu unterschätzen. Am Sonntag (14 Uhr, Sporthalle der Bingerbrücker Grundschule
"Am Mäuseturm", Herterstraße 35) ist ein Sieg Pflicht für den Klassenprimus.
Von Michael Heinze "Ich sehe diese Begegnung nicht unbedingt als leichte
Aufgabe an", stellt Lautebach klar. Kein Wunder: Im letzten Spiel der
vergangenen Saison schafften die Bingerinnen beim NSC nur ein 5:5, nachdem
sie die Hinrunden-Partie in eigener Halle zu ihren Gunsten entscheiden
konnten. "Mit ihrer ausgeglichenen und unbequemen Mannschaft liegen uns
die Watzenbornerinnen nicht so", weiß der 56-Jährige. "Es gibt fast immer
enge Spiele gegen die." Gerade NSC-Spitzenspielerin Inka Dömges läuft
gegen die Hassia mit schöner Regelmäßigkeit zu Hochform auf. Beim letzten
Aufeinandertreffen beider Teams bezwang sie die tschechische Nationalspielerin
Dana Hadacova ebenso in fünf Sätzen wie Ying Zhang. Lautebach: "Wenn Dömges
in Form ist, ist sie für unsere Leute immer sehr gefährlich."
In dieser Runde sind die Mittelhessinnen mit mageren 5:7 Punkten ein Stück
weit hinter ihren eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Dömges steht vorne
nur 5:7, Tatjana Bär hinten 3:7. Gute Bilanzen weisen dagegen Angelina
Gürz (6:3) und Désirée Czajkowski (6:2) auf. "Insgesamt hat Watzenborn
nicht das gebracht, was man erwarten konnte", findet Lautebach. Dennoch
sei dieses Team mit Vorsicht zu genießen. Von einem Selbstläufer könne
keine Rede sein. Der Hauptschullehrer rechnet mit einem knappen Ergebnis.
"Gewinnen wir am Ende 6:4, bin ich sehr zufrieden."
Viel wird von der Unterstützung durch die begeisterungsfähigen Anhänger
abhängen. Mit 62 Fans im Schnitt ist die Hassia Zuschauer-Krösus der Liga.
"Das ist für unsere Verhältnisse nicht schlecht", kommentiert Lautebach.
"Wir sind damit ganz zufrieden." Bingerbrück als Heimspielort, das kommt
bei den Leuten an. "Das Ambiente ist dort sehr gut", macht Lautebach deutlich.
"Wobei ich nichts gegen die Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums
sagen will. Dort werden wir in der Rückrunde wieder einige Heimspiele
bestreiten, weil die Bingerbrücker Halle auf Grund von Fastnachtsveranstaltungen
anderweitig belegt ist und nicht zur Verfügung steht."
Geplant ist, dass die erste Rückrunden-Partie am 11. Januar gegen den
ATSV Saarbrücken in der Altbauturnhalle steigt. Danach soll möglicherweise
das eine oder andere Spiel ausgelagert werden. Nach Bubenheim oder ins
NH-Hotel. Das finale Heimspiel am 4. April gegen den TV Altdorf, mit dem
die Hassia vielleicht schon Meisterschaft und Erstliga-Aufstieg perfekt
machen kann, soll eventuell wieder in Bingerbrück über die Bühne gehen.
Zitat
"Die Ausgangslage im Titelrennen ist gut. Wenn wir von den restlichen
drei schweren Hinrunden-Partien zumindest zwei gewinnen, wäre ich zufrieden.
Sollten es drei Siege werden, hätte ich auch nichts dagegen einzuwenden.
Die leichteste Aufgabe ist das Spiel gegen den NSC Watzenborn-Steinberg
- vom Papier her."
Hassia-Manager Joachim Lautebach
| Allgemeine Zeitung |
06.12.2008 |
Vorankündigung:
Zweite Bundesliga Süd Hassia Bingen - NSC Watzenborn-Stbg.
Die 1. Damenmannschaft der BFV Hassia Bingen belegt nach bisher überzeugenden
Leistungen in der Vorrunde mit 12:0 Punkten den ersten Tabellenplatz in
der 2. Bundesliga Süd.
Im letzten Heimspiel der Vorrunde am Sonntag, dem 07. Dezember 2008, 14.00
Uhr, trifft das Team nun auf die Mannschaft vom NSC Watzenborn-Steinberg.
Das Team aus Watzenborn liegt nach sechs absolvierten Spielen mit 5:7 Punkten
momentan auf dem siebten Tabellenplatz. Trotzdem gehört diese Mannschaft
zu den stärkeren der Liga. Mit Inka Dömges, Angelina Gürz, Desiree Czajkowski
und Tatjana Bär präsentiert der Verein eine Mannschaft, die stark einzuschätzen
ist und die in der Vergangenheit dem Team von Hassia Bingen immer alles
abverlangt hat. Im letzten Spiel der vergangenen Saison trennte man sich
beispielsweise mit einem 5:5 Unentschieden. Somit sind auch diesmal wieder
spannende und hochklassige Spiele zu erwarten.
Auch diese wichtige Begegnung wird wieder in Bingen-Bingerbrück ausgetragen.
Die Mannschaft und die Verantwortlichen der Tischtennisabteilung hoffen,
dass erneut viele Zuschauer das Team der BFV Hassia Bingen in dieser wichtigen
Partie unterstützen werden.
Merlin Keller sorgt für große Überraschung
16-Jähriger von Hassia Bingen gewinnt Tischtennis-Kreismeisterschaft
/ Dramatisches Finale gegen Reinnig
Vom 10.12.2008 ESSENHEIM Mit einer dicken Überraschung
endeten die Tischtennis-Kreismeisterschaften in der Essenheimer Domherrenhalle:
Nicht der hoch gehandelte Oberliga-Spieler Stefan Kröhl vom TSV Wackernheim
und auch nicht Verbandsliga-Ass Christian Mallmann holten sich den Titel
in der Herren-A-Klasse, sondern der erst 16 Jahre alte Merlin Keller von
Hassia Bingen.
Von Michael Heinze "Das war mehr als unerwartet", urteilte Kreissportwart
Horst Schmitt, der die Veranstaltung gemeinsam mit Kreisfachwart Peter
Schweinheim organisierte. "Merlin Keller hat wirklich eine tolle Entwicklung
gemacht." Zur Erinnerung: Vor zwei Jahren agierte der Teenager noch in
der Kreisklasse A bei Hassia Kempten. Im Endspiel setzte sich Keller gegen
seinen Verbandsliga-Konkurrenten Christopher Reinnig vom TSV Wackernheim
II durch. "Ein spielerisch auf dermaßen hohem Niveau stehendes Finale
habe ich hier noch nicht gesehen", schwärmte Schmitt. Keller gelang gegen
den 16 Jahre älteren Reinnig das Kunststück, ein fast schon verlorenes
Match doch noch zu gewinnen. Der Hassiate lag bereits 1:2 nach Sätzen
und 3:8 im vierten Satz zurück, ehe er sich zu einer genialen Leistung
aufschwang und sich mit zwei Satzerfolgen in der Verlängerung die Krone
aufsetzte. "Wahnsinn, wie dieser Junge auch in den kritischen Phasen Ruhe
und Übersicht bewahrt hat", zog der 75 Jahre alte Schmitt seinen Hut.
"Wenn er sich weiter so entwickelt, traue ich ihm noch einiges zu." Im
Halbfinale hatte sich Keller mit 3:2 gegen Kröhl und Reinnig mit 3:1 gegen
Wolfgang Eick vom Kreisliga-Zweiten TSV Stadecken-Elsheim durchgesetzt.
Für Mallmann war bereits nach den Gruppenspielen Endstation. Dem Heidenfahrter
wurde in seiner bärenstarken Vorrundengruppe eine Fünfsatzniederlage gegen
seinen früheren Teamkollegen Kröhl zum Verhängnis. Wegen des schlechteren
Satzverhältnisses gegenüber den Sportkameraden Kröhl und Eick blieb Mallmann
hängen. In die Röhre guckte auch Titelverteidiger Marcus Berott von der
Wackernheimer Oberliga-Reserve. "Berott haut ja auf alles drauf was sich
bewegt und gewann im Vorjahr sicher", sagte Schmitt. Diesmal wurde der
Ex-Igstädter von Merlin Keller entzaubert.
Mallmann gelang es immerhin, er an der Seite seines Spezis Christian Just
in der Doppelkonkurrenz auf den obersten Treppchenplatz zu hüpfen. Gegen
Kröhl/Reinnig langte es im Finale zu einem glatten Dreisatzsieg. Rang
drei sicherten sich die Büdesheimer Dennis Buchwald/Simon Lippert durch
ein 3:0 gegen Berott und den angeschlagenen Claus Wolf. Mit 24 Startern
war die Herren-A-Klasse qualitativ wie quantitativ top besetzt. Das tröstete
etwas darüber hinweg, dass die Veranstaltung insgesamt weniger gut besucht
war als 2007.
Die Konkurrenz in der Herren-B-Klasse beherrschte Tobias Lemmer vom Kreisliga-Primus
DJK Büdesheim klar. Im Finale hielt er den starken Eick in vier Sätzen
nieder. "Eigentlich hatten wir Christian Just als ehemaligen Oberliga-Spieler
ganz vorne erwartet", sagte Schmitt. In der Herren-C-Klasse schaffte der
Heidesheimer Leander Meckel im Finale einen 3:1-Erfolg gegen Wackernheims
Holger Speth. Schmitt: "Meckel war hoher Favorit und ist da durchmarschiert."
In der Herren-D-Klasse bezwang Lokalmatador Franz Hofstetter von der Spvgg.
Essenheim des Welgesheimer Martin Thehos im Endspiel knapp in fünf Sätzen.
Tischtennis-Kreismeisterschaften 2008 in Essenheim
Herren-A-Klasse, Einzel: 1. Merlin Keller (Hassia Bingen), 2. Christopher
Reinnig (TSV Wackernheim), 3. Stefan Kröhl (TSV Wackernheim) und Wolfgang
Eick (TSV Stadecken-Elsheim). Doppel: 1. Christian Mallmann/Christian
Just (DJK Büdesheim/TSV Wackernheim), 2. Christopher Reinnig/Stefan Kröhl
(TSV Wackernheim), 3. Dennis Buchwald/Simon Lippert (DJK Büdesheim)
Herren-B-Klasse, Einzel: 1. Tobias Lemmer (DJK Büdesheim), 2. Wolfgang
Eick (TSV Stadecken-Elsheim), 3. Maximilian Lamoth (DJK Büdesheim) und
Christian Just (TSV Wackernheim). Doppel: 1. Lukas Paulus/Maximilian Lamoth
(DJK Büdesheim), 2. Helmut Feldmann/Tobias Lemmer (TSV Stadecken-Elsheim/DJK
Büdesheim), 3. Christian Just/Holger Speth (TSV Wackernheim)
Herren-C-Klasse, Einzel: 1. Leander Meckel (TSG Heidesheim), 2. Holger
Speth (TSV Wackernheim), 3. Thomas Abu El-Ez (TuS Jugenheim/Partenheim)
und Garry Earls (Hassia Kempten). Doppel: Leander Meckel/Udo Nickel (TSG
Heidesheim/TTC Bubenheim), 2. Holger Speth/Grischa Burkhardt (TSV Wackernheim/TuS
Jugenheim/Partenheim), 3. Thomas Abu El-Ez/Rolf Bechtel (TuS Jugenheim/Partenheim)
Herren-D-Klasse, Einzel: 1. Franz Hofstetter (Spvgg. Essenheim), 2. Martin
Thehos (TSG Welgesheim), 3. Jochen Barth (TTC Bubenheim) und Ralf Kollmus
(Spvgg. Essenheim). Doppel: 1. Franz Hofstetter/Christian Häfner (Spvgg.
Essenheim), 2. Paul Ebert/Martin Thehos (TSG Welgesheim), 3. Grischa Burkhardt/Wilhelm
Eckstein (TuS Jugenheim/Partenheim)
Herren-Ü-50-Klasse, Einzel: 1. Wolfgang Thehos (TSG Welgesheim), 2. Egbert
Dautermann (TSG Welgesheim), 3. Peter Schweinheim (TG Nieder-Ingelheim)
| Allgemeine Zeitung |
10.12.2008 |
Mühsames 8:5 sichert fünften Platz
Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen III erkämpfen Sieg gegen Oberliga-Schlusslicht
VfL Monzel
Vom 10.12.2008 MH. BINGEN Nach einem mühsam erkämpften
8:5-Erfolg über Schlusslicht VfL Monzel beenden die Tischtennis-Spielerinnen
von Hassia Bingen III die Vorrunde in der Oberliga Südwest mit 9:9 Punkten
auf dem fünften Platz.
"Dieser Sieg ist uns sehr, sehr schwer gefallen", mochte Hassia-Cheftrainer
Frank Liesenfeld nichts beschönigen. "Das lag aber an uns selbst. Wir
alle haben die Gäste-Mannschaft doch ein bisschen unterschätzt - und da
schließe ich mich nicht aus." Zu Beginn lief noch alles wie am Schnürchen.
Ting Xiang/Rabea Becker und Diana Sharif/Mai Xiang gewannen ihre Doppel
recht locker. Sharif gab in ihrem ersten Einzel keinen Satz ab. Dann aber
zog Mai Xiang knapp in fünf Sätzen gegen gegen VfL-Einserin Stephanie
Thul den Kürzeren. "Isabelle Roos war total daneben und hat ebenfalls
verloren", sagte Liesenfeld. Dank eines souveränen Einzelerfolges von
Rabea Becker ging die Hassia 4:2 in Führung, um anschließend im vorderen
Paarkreuz beide Partien abzugeben.
In der entscheidenden Phase zeigte die Hassia Klasse. Roos drehte ihre
Partie bei 1:2-Satzrückstand und 0:5 im vierten Satz noch und heimste
dafür ein dickes Kompliment ihres Coachs ein. Rabea Becker lag 0:2 hinten
und gewann 3:2. Liesenfeld: "Das tut auch ihrem Ego gut, nachdem sie in
dieser Saison noch nicht so viel gewonnen hat." Sharif wandelte einen
1:2-Satzrückstand in einen Sieg. Die Niederlage von Roos in ihrem dritten
Einzel fiel nicht mehr ins Gewicht, da Mai Xiang mit einem 11:8, 11:4,
11:9 gegen Melanie Zirbes den Sack zu machte.
In der Rückrunde wird Sharif mehr als einmal in der Zweiten aushelfen,
damit der Zweitliga-Unterbau die Qualifikation für die eingleisige Regionalliga
bewerkstelligt.
Rangliste
Mit 11:6-Siegen (Leistungszahl 4,18) belegt die Ex-Draiserin Diana Sharif
in der Rangliste der besten Einzelspielerinnen der Oberliga Südwest Rang
neun. Auf den Plätzen 11 und 17 folgen die Schwestern Ting Xiang (12:4/3,94)
und Mai Xiang (8:7/3,07). Clarissa Becker (3:3/2,50), Isabelle Roos (9:13/1,50)
und Rabea Becker (3:7/1,10) nehmen die Positionen 25, 38 und 45 ein. Im
Doppel sind Sharif/Mai Xiang (3:1) auf Rang acht und Rabea Becker/Ting
Xiang (3:2) auf Rang 13 zu finden.
| Allgemeine Zeitung |
10.12.2008 |
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