|
|
|
Work
Viele Jungen gehen an
den Tischtennis-Tisch
Bei Jugendrangliste
des Kreises Bingen sind B- und A-Schüler stark vertreten/Favoriten setzen sich
durch
Vom 05.07.2007 red. BINGEN
Bei
den Tischtennis-Kreisranglisten des Kreises Bingen gingen 75 Nachwuchsakteure
in vier Altersklassen an den Start. Während es bei den weiblichen Schülerinnen
nur wenig Starterinnen gab, wurden bei den Schülern vier Vorrunden-Gruppen ausgespielt.
In der Jugendklasse ließen es sich die Etablierten dabei nicht nehmen, den Sieg
unter sich auszumachen. Dennis Buchwald (DJK Büdesheim) siegte bei den Jungen
vor Merlin Keller (Hassia Bingen) und Roman Sauer (TG Nieder-Ingelheim).
Die
von Hassia Bingen ausgerichtete Veranstaltung lief über zwei Tage mit Vor- und
Endranglisten. Gerade bei den jüngeren Jahrgängen kann der Kreis Bingen auf hoffnungsvolle
Talente setzen, das zeigte sich auch bei den Meisterschaften einmal mehr. Deshalb
werden bei den C-Schülern auch die ersten vier der Kreisrangliste an den RTTV-Ranglisten
im September starten können. Sieger im Kreis Bingen wurde - erwartungsgemäß -
Marc Nickel (TTC Bubenheim) vor dem diesjährigen Verbands-Mini-Meister Nepomuk
Guth (TSG Schwabenheim), seinem Vereinskollegen Jan Stippich und Nils Christmann
(SV Münster-Sarmsheim).
Nicht so gut sah es dagegen bei dem weiblichen Nachwuchs
mit den Teilnehmerzahlen aus. C-Schülerinnen wurden nicht gemeldet, bei den B-
und A-Schülerinnen waren die Teilnehmerfelder sehr klein und damit äußerst überschaubar.
Hier setzten sich die Akteure vom TTC Bubenheim jeweils durch. Laura Weinel gewann
bei den B-Schülerinnen und Janine Sander sicherte sich gegen ihre Konkurrentin
Jana Nickel bei den A-Schülerinnen den Titel.
Ganz anders stellte sich die
Situation bei den B- und A-Schülern dar - jeweils vier Vorrundengruppen wurden
dort ausgespielt. Dabei kommen die beiden Ranglistensieger von der TSG Schwabenheim.
Rene Kühn erspielte sich überlegen bei den B-Schülern den Titel und Michael Koch
sicherte sich in einer spannenden und knappen Entscheidung Platz 1 bei den A-Schülern.
Im Jugendbereich setzten sich die etablierten Nachwuchskräfte in Szene. Der Verbandsligaspieler
Buchwald (DJK Büdesheim) verwies bei den Jungen Merlin Keller (Hassia Bingen)
und Roman Sauer (TG Nieder-Ingelheim) auf die Plätze. Bei den Mädchen blieb Isabelle
Roos (Hassia Bingen) an beiden Tagen ungeschlagen und landete deshalb verdient
vor ihrer Vereinskollegin Rabea Becker und den beiden Heidesheimerinnen Maxi Eppelmann
und Amelie Mayer.
Am Ende zog der Vorsitzende des Kreisjugendausschusses Stefan
Lippert (TSV Sponsheim) nach den Leistungen der Nachwuchskräfte des Kreises Bingen
ein insgesamt doch sehr positives Fazit der diesjährigen Ranglisten.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
05.07.2007
|
Kreisrangliste
Kreis Bingen am 30.06./01.07.2007 in Bingen
Isabelle
Roos und Rabea Becker belegten bei den Kreisranglisten der Mädchen
die Plätze 1 und 2. Somit Qualifizierten Sie sich, ebenso wie die freigestellten
Silvana Gendritzki, Mai Xiang und Clarissa Becker, für die im September stattfindenden
RTTV-Ranglisten der Mädchen in Mainz-Lerchenberg. Bei den Jungen wurde Neuzugang
Merlin Keller Zweiter und qualifizierte sich ebenfalls.
Ergebnisse
Mädchen
- Endrangliste:
1) Isabelle Roos
Hassia Bingen
6:0 Spiele 18:1 Sätze
2)
Rabea Becker Hassia Bingen
5:1 Spiele 15:6 Sätze
3)
Maxi Eppelmann TSG Heidesheim
4:2 Spiele 13:9 Sätze
4)
Amelie Mayer TSG Heidesheim
3:3 Spiele 11:11 Sätze
5)
Charlotte Böcking TSG Heidesheim
2:4 Spiele 8:16 Sätze
6)
Jana Jungkunz TTC Bubenheim
1:5 Spiele 8:16 Sätze
7)
Kerstin Berg
TSG Heidesheim 0:6 Spiele
4:18 Sätze
Jungen - Endrangliste:
1) Dennis Buchwald
DJK Büdesheim 8:0 Spiele
24:2 Sätze
2) Merlin Keller
Hassia Bingen 7:1 Spiele
22:3 Sätze
3) Roman Sauer
TG Nieder-Ingelheim 6:2 Spiele
19:8 Sätze
4) Philipp Kern
TSG Heidesheim 5:3 Spiele
17:9 Sätze
Binger
schaffen 4. Platz bei der DM
Tischtennismädchen
der Hassia zeigten Teamgeist
Mit
einem großartigen 4. Platz bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Mädchen
im westfälischen Rahden, kehrte das junge Tischtennisteam der Binger Hassia nach
Hause zurück.
Durch die Lockerheit und dem ernormen Teamgeist die Sie auszeichnet
und mit dem auch der Südwestmeistertitel vor kurzem erzielt wurde, erspielten
sich die fünf Hassiatinnen am ersten Tag mit drei Mannschaftserfolgen überraschend
den Gruppensieg. Zunächst gab es ein glattes 6:0 durch Clarissa Becker/Rabea Becker
und Mai Xiang/Isabelle Roos im Doppel und den Einzelsiegen von Mai Xiang, Clarissa
Becker, Isabelle Roos und Ting Xiang gegen den Lokalmatadoren TTC Mennighüffen.
Danach wurde der norddeutsche Vertreter SV Friedrichsgabe mit 6:2 ebenfalls deutlich
bezwungen. Im Spiel um den Gruppensieg gegen den Südmeister TGV Eintracht Beilstein
war die Partie lange Zeit offen, doch das Binger-Quintett konnte sich am Ende
mit 6:4 und dem damit verbundenen Gruppensieg, durchsetzen. Somit war mit dem
erreichen des Halbfinales bei einer Deutschen Meisterschaft ein weiterer Traum
wahrgeworden.
Leider verkrampfte das Binger Team im Halbfinale vor der großen
und vor allem lautstarken Zuschauerkulisse, gegen eine äußerst spielstarke, erfahrene
und körperlich robuste Mannschaft, dem Norddeutschen Meister SC Bettmar, und konnte
dabei auch nicht ihre beste Leistung abrufen. Am Ende gab es nach zwei Einzelsiegen
im vorderen Paarkreuz von Mai Xiang und Clarissa Becker eine deutliche 2:6 Niederlage.
Das darauf folgende Spiel um Platz 3 bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften
war dann an Dramatik kaum noch zu Überbieten. Es ging erneut gegen die TGV Eintracht
Beilstein, dem Südmannschaftsmeister der Mädchen. Die spannende Begegnung wog
sodann von Beginn an hin und her. Zunächst ging Beilstein in den Doppeln mit 1:0
in Führung. Jedoch konnten Clarissa Becker/Ting Xiang ihr Doppel zum 1:1 Ausgleich
gewinnen. Nach der erneuten gegnerischen Führung glich Clarissa Becker aus und
Isabelle Roos brachte die Hassia-Truppe mit 3:2 erstmals in Führung. Danach wendete
sich wider das Blatt und man geriet 3:4 in Rückstand. Aber Clarissa Becker war
es zu verdanken, dass es erneut zum 4:4 Ausgleich kam. Nach einer weiteren knappen
Niederlage sorgte Ting Xiang mit ihrem abschließenden Einzelerfolg für den 5:5
Endstand. Nun mussten bei Spielgleichstand die Sätze ausgezählt werden. Dabei
waren die Spielerinnen aus Süddeutschland mit 21:20 Sätzen die etwas Glücklicheren.
Nach kurzer Phase der verständlichen Enttäuschung überwog dann doch die Freude
über den erreichten 4. Platz bei den "Deutschen" und den guten Leistungen in den
fünf Mannschaftsspielen, von denen man nur eines verlor. Das Hassia-Team wurde
nicht nur von dem Trainer Frank Liesenfeld und der Betreuerin Anja Becker begleitet,
sondern Abteilungsleiter Joachim Lautebach und weiter vier Spielerinnen und Eltern
waren mit von der Partie und unterstützten die Mädchen vorbildlich. "Mit dem erreichen
des 4. Platzes im Feld der acht besten Mädchenmannschaften Deutschlands, der vorbildlichen
Wettkampfeinstellung und dem erneut tollen Teamgeist aller fünf Spielerinnen bin
ich als Trainer sehr Stolz auf das Team und Dankbar dabeigewesen zu sein," resümierte
am Ende der Hassia-Coach Frank Liesenfeld äußerst treffend.
NEUE BINGER ZEITUNG
KW 27/07
Großartiger
4. Platz der Hassia-Mädchen bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften
in Rahden
Die Spiele der Vorrunde:
Hassia Bingen
- TTC Mennighüffen 6:0
Hassia Bingen - SV Friedrichsgabe 6:2
Hassia
Bingen -
TGV Eintracht Beilstein 6:4
Halbfinale:
Hassia
Bingen - SC Bettmar 2:6
Spiel um Platz 3:
Hassia
Bingen - TGV Eintracht Beilstein 5:5 (Satzentscheidung: 20:21)
Von
Michael Heinze Bingen
RAHDEN/GERLINGEN Auch wenn es für den ganz großen Wurf
nicht langte, so sind die Mädchen von Hassia Bingen und die Schülerinnen der TSG
Heidesheim doch hoch erhobenen Hauptes von den Tischtennis-Deutschen Mannschaftsmeisterschaften
zurückgekehrt. Die Hassia sicherte sich im westfälischen Rhaden einen guten vierten
Platz, die Heidesheimerinnen kehrten aus dem baden-würtembergischen Gerlingen
gar als Deutscher Vizemeister nach Hause.
Bei den Mädchen in Rahden lief es
für die Hassiatinnen zunächst wie am Schnürchen. In der Vorrunde gab es in drei
Partien drei Siege. 6:0 gegen den TTC Mennighüffen, 6:2 gegen den SV Friedrichsgabe
sowie 6:4 TGV Eintracht Beilstein.
Allein: Im Halbfinale musste sich die Hassia,
die als souveräner Gruppensieger auf den Zweitplatzierten der anderen Vorrundengruppe
traf, dem späteren Vize-Meister SC Bettmar aus Niedersachsen klar mit 2:6 beugen.
Der Traum vom DM-Titel war ausgeträumt. Und als es im "kleinen" Finale erneut
gegen Beilstein ging, verspielten Mai Xiang, Clarissa Becker, Ting Xiang, Isabelle
Roos und Rabea Becker auch noch den so innig ersehnten Medaillenplatz. Zwar hieß
es am Ende 5:5, nach Sätzen allerdings hatten die Baden-Württembergerinnen hauchdünn
mit 21:20 die Nase vorne. Deutscher Meister wurde übrigens der TuS Uentrop aus
Nordrhein-Westfalen.
"Uentrop und Bettmar waren wirklich zwei sehr starke
Mannschaften", resümierte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Dass es
gegen die schwer werden würde, war klar - da hatten wir uns auch nichts ausgerechnet."
Nachdem man am Ende so extrem knapp an einem Treppchenplatz gescheitert sei, sei
die Enttäuschung "schon ein bisschen da" gewesen.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
26.06.2007
|
Kräftemessen
der besten Acht
Tischtennis-DMM mit Hassia
und TSG
Von Michael Heinze BINGEN
Die Mädchen von Hassia Bingen und die Schülerinnen der TSG Heidesheim greifen
nach den Sternen. Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften ist den beiden
Vertretern des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) am Wochenende alles
zuzutrauen. "Dass ein rheinhessisches Mädchen-Team und eine Schülerinnen-Mannschaft
ungeschlagen souveräne Südwestmeister geworden sind, hat es noch nie gegeben",
betont Joachim Lautebach, RTTV-Sportwart und Abteilungsleiter in Bingen. "Das
ist wirklich einmalig." Wie die Aktien von Hassia und TSG bei den DMM stehen,
wo die jeweils acht besten Teams der Bundesrepublik ihre Kräfte messen, sei schwer
zu beurteilen. "Wir kennen die Spielstärke der Konkurrenz nicht", gesteht Lautebach
frank und frei. "Möglich ist aber vieles." Was die Hassia anbelangt, sei man vor
den "Südwestdeutschen" auch ein wenig skeptisch gewesen. "Wir wussten nicht, was
auf uns zukommt. Aber letztendlich haben wir alles gewonnen - und insgesamt nur
sechs Spiele abgegeben." Die Bingerinnen müssen ins westfälische Rahden reisen.
Das liegt in der Nähe von Osnabrück. In ihrer Vierergruppe bekommen sie es am
Samstag ab 9 Uhr mit TGV Eintracht Beilstein (Baden-Württemberg), TTC Menninghüffen
(Nordrhein-Westfalen) sowie SV Friedrichsgabe (Schleswig-Holstein) zu tun.
Wenn Mai Xiang, Clarissa Becker, Ting Xiang, Isabelle Roos und Rabea Becker mindestens
zwei Teams hinter sich lassen, folgt am Sonntag ab 8.30 Uhr das Halbfinale. Betreut
wird das Teenager-Quintett von Anja Becker und Frank Liesenfeld.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
21.06.2007
|
Auslosung
der Vorrundengruppen bei den Deutschen Jugend - Mannschaftsmeisterschaften
(23./24.06.2007)
Gruppe A
TuS
Uentrop (WTTV)
TTC 1961 Burghasungen (HTTV)
SC Bettmar (TTVN)
TSV Altenburg
(TTVWH)
Gruppe
B
TTC
Mennighüffen (WTTV)
SV
Friedrichsgabe (TTVSH)
Hassia
Bingen (RTTV)
TGV
Eintracht Beilstein (TTVWH)
Deutsche
Hochschulmeisterschaften in Darmstadt (15.-17.06.2007)
Julia
Lutz (Hassia Bingen) wird mit Sven Müller Deutsche Hochschulvizemeister im
Mixed
Nico Stehle (Mainz) erspielte
sich am Wochenende in Darmstadt zum vierten Mal in Folge den Titel des Deutschen
Hochschulmeisters und verlor im gesamten Turnierverlauf nur einen Satz. Gegen
Sven Müller, Nummer 58 der deutschen Rangliste, begann Stehle souverän, führte
2:0 und gewann am Ende deutlich mit 4:1. Damit hat Stehle einen weiteren Schritt
Richtung Bangkok getan, wo ab dem 10. August die Universiade - die Olympischen
Spiele der Studierenden, zu denen 10.000 Teilnehmende aus der ganzen Welt erwartet
werden - stattfindet.
Gute Chancen in Bangkok spielen zu dürfen hat auch Irene
Ivancan. Die Nummer sieben der deutschen Rangliste holte sich erstmals den Titel,
nachdem sie im März ihr Studium an der FH Ansbach aufgenommen hat. Gegen die an
Position zwei gesetzte Desirée Czajkowski gewann Ivancan mit 4:2-Sätzen.
Ähnlich
hochklassig wie der Einzelwettbewerb waren auch die Doppelkonkurrenzen. Bei den
Damen setzten sich am Ende Stine Christ/Zejlka Dragas (Uni Tübingen/Uni Bamberg)
gegen Sonja Bott/Sarah Textor (Uni Frankfurt/WG Gießen) durch. Bei den Herren
verbuchten Lennart Wehking/Nico Stehle (Köln/Mainz) erwartungsgemäß den Titel.
Im Mixedwettbewerb siegten im Finale Desiree Czajkowki/Lennart Wehking (Uni Frankfurt/WG
Köln) gegen Julia Lutz/Sven Müller (WG Heidelberg).
Die
Siegerinnen und Sieger im Überblick
Herren-Mannschaft
1. WG
Köln (Wehking, Pade, Eberhardt, Pfabe, Michel, Schmidt-Arndt) 2. WG Darmstadt
(Haberle, Domsdorf, Hohl, Ellenberger, Wamg, Groh) 3. WG Hamburg (Oltmann, Kleffel,
Stockhammer, Schmidt, Ihde, Rasenack) und WG Stuttgart (Escher, Frank, Wiese,
Behringer, Stritt, Hohl)
Damen-Einzel
1. Irene IVancan (FH Ansbach)
2. Desirée Czajkowski (Uni Frankfurt) 3. Alina Heck (WG Darmstadt) und Stine Christ
(Uni Tübingen)
Herren-Einzel
1. Nico Stehle (WG Mainz) 2. Sven
Müller (WG Heiderberg) 3. Lennart Wehking (WG Köln) und Martin Dietrich (WG Berlin)
Gemischtes Doppel
1. Lennart Wehking/Desirée Czajkowski (WG Köln/Uni
Frankfurt) 3:0 2. Julia Lutz/Sven Müller (WG Heidelberg) 3. Jasmin Kersten/Felix
Schmidt-Arndt (WG Hamburg/WG Köln) und Sarah Textor/Thomas Knossalla (WG Gießen)
Damen-Doppel
1. Christine Apel/Desirée Czajkowski (Uni Kassel/Uni Frankfurt)
2. Stine Christ/Zejlka Dragas (Uni Tübingen/Uni Bamberg) 3. Sonja Bott/Sarah Textor
(Uni Frankfurt/WG Gießen) und Alina Heck/Katharina Weigelt (WG Darmstadt)
Herren-Doppel
1. Nico Stehle / Lennart Wehking (WG Mainz/WG Köln) 2.
Bernd Ahrens / Jonas Pade (Uni Bochum/WG Köln) 3. Thomas Knossalla / Dennis Haberle
(WG Gießen/WG Darmstadt) und Leo Stynen/Andreas Huber (WG Saarbrücken)
Hassia
Mädchen werden Südwestmeister im Tischtennis
Mannschaft
qualifiziert sich damit für die Deutschen Meisterschaften
Das Binger "Tischtennismärchen" geht weiter.
Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der 1. Damen Verbandsliga und dem damit verbundenen
Aufstieg in die Oberliga Südwest spielte das Mädchenteam von Hassia Bingen im
Nachwuchsbereich noch weiter.
Hier wurden sie überlegen Kreismannschaftsmeister
des Kreises Bingen, Rheinhessenmannschaftsmeister und nun auch überraschend Südwestmannschaftsmeister.
Das das Hassiaquintett um die beiden begehrten Startplätze zu den Deutschen-Mannschaftsmeisterschaften,
gegen die Meister der fünf anderen Südwest - Landesverbände, ein Wort mitsprechen
könnte, war allen bewusst. Was dann aber im saarländischen Mettlach die fünf Hassiatinnen
Mai Xiang, Clarissa Becker, Isabelle Roos, Ting Xiang und Rabea Becker leisteten
und spielten, war grandios.
In der ersten Partie traf man auf den Pfalzmeister
TTC Klingenmünster. Die anfängliche Nervosität, mit dem Verlust von zwei Spielen
zum zwischenzeitigen Spielstand von 3:2, wurde gut kompensiert und ergab am Ende
einen deutlichen 6:2 Sieg. Bereits im zweiten Spiel traf das Hassia Team auf die
sehr spielstarken Mädchen aus Hessen, dem TTC Burghasungen. Mit einer weiteren
spielerischen Steigerung und dem Gewinn zweier knapper Fünf-Satz-Spielen schlug
man überraschend deutlich mit 6:1 das allerdings gehandicapte gegnerische Team.
Das letzte Spiel am ersten Wettkampftag verlief recht einseitig und konnte von
den Binger-Mädchen mit ebenfalls 6:1 gegen TuS Mosella Schweich, dem Vertreter
aus dem Rheinland, gewonnen werden.
Zu Beginn des zweiten Wettkampftages kam
es zu der Vorentscheidenden Partie um die Fahrkarte zu den "Deutschen" gegen den
thüringischen Mädchenmeister ESV Lok Erfurt. Auch diese sehr erfahrene Mannschaft
konnte, bei ihrer 2:6 Niederlage, die sehr homogene und mannschaftlich geschlossene,
sowie nervenstarke Hassia-Truppe nicht gefährden. Durch einen überdeutlichen 6:0
Erfolg zum Abschluss der Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften gegen den
saarländischen Verbandsmeister TTC Dörsdorf feierte das Hassia-Team den überraschenden
Titelgewinn auf Südwestebene. Vor allem das überzeugende Endergebnis von 10:0
Punkten und 30:6 Spielen konnte keiner voraussehen. Nun heißt es für die fünf
Hassia-Mädchen, die zwischen 15 und 17 Jahre alt sind, sich zusammen mit den beiden
Trainer und Betreuer Frank Liesenfeld und Anja Becker, auf die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften
am 23./24. Juni 2007 in Rahden, nahe Osnabrück, vorzubereiten. Erst dort wird
für die jungen Tischtennissportlerinnen und Verantwortlichen der Binger Hassia
das "Märchen" enden.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 23/07
Der
RTTV-Nachwuchs heimst gleich zwei Titel ein
Mädchen
von Hassia Bingen triumphieren bei den südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften
/ Heidesheim siegt bei den Schülerinnen
Von Martin Gebhard
Mit spektakulären Ergebnissen hat der Nachwuchs des Rheinhessischen
Tischtennis-Verbandes (RTTV) bei den südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften
aufgewartet. Mit der Mädchenmannschaft von Hassia Bingen und dem Schülerinnenteam
der TSG Heidesheim sicherten sich gleich zwei Vertretungen des RTTV den Titel.
"Das ist für unseren kleinen Verband ein riesiger Erfolg", frohlockte Hassia-Trainer
Frank Liesenfeld, der zusammen mit Anja Becker die Binger Vertretung im saarländischen
Mettlach betreut hatte. Das Quintett Mai Xiang, Ting Xiang, Clarissa Becker, Rabea
Becker und Isabell Roos war gegen ihre 14 bis 17 Jahre alten Altersgenossinnen
der durchweg größeren Verbände gefordert und gewann sämtliche Spiele. "Ich bin
völlig überrascht, damit habe ich nie gerechnet", jubelte Liesenfeld ebenso wie
Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach, der "einen solchen Erfolg gleich zweier
rheinhessischer Nachwuchsmannschaften überhaupt noch nicht erlebt" hat.
Im
Einzelen erzielte die Mannschaft, welche auch bereits bei den Aktiven mitmischte,
auf Anhieb Meister der Ersten Verbandsliga Rheinhessen wurde und in der kommenden
Saison ab September sogar in die Oberliga Südwest mitmischt, folgende Ergebnisse:
6:2 gegen TTC Klingenmünster (Pfalz), 6:1 gegen TTC Burghasungen (Hessen), 6:1
gegen TuS Mosella Schweich (Rheinland), 6:2 gegen ESV Lok Erfurt (Thüringen) und
6:0 gegen TTC Dörsdorf (Saarland). Gleichzeitig sind die Hassiatinnen für die
Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend am 22. und 23. Juni im nordrhein-westfälischen
Rahden qualifiziert.
Auch die Mannschaft der TSG Heidesheim ist zum selbigen
Zeitpunkt für die "Deutschen" qualifiziert. Der Wettbewerb der Schülerinnen geht
für die Schützlinge von Norbert Dyllick im baden-württembergischen Gerlingen über
die Bühne. Denn in Waltershausen (Thüringen) sicherte sich das Quartett Ann-Kathrin
Ditschler, Maxi Eppelmann, Rabea Sauer und Amelie Mayer den Südwesttitel. "Dieser
Erfolg ist natürlich genauso schön", betonte Liesenfeld. Nur komme er nicht ganz
so überraschend. "Denn immerhin nehmen die Mädels schon zum dritten Mal hintereinander
an den Südwestdeutschen Meisterschaften teil."
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
22.05.2007
|
Hassia Team wird
überlegen Südwestdeutscher Mannschaftsmeister der Mädchen
am
19./20.05.2007 in Mettlach (STTB)
Sie
gewannen gegen TTC Klingenmünster (PTTV) 6:2; gegen TTC Burghasungen (HETTV)
6:1; gegen TuS Mosella Schweich (TTVR) 6:1; gegen ESV Lok Erfurt (TTTV) 6:2; gegen
TTC Dörsdorf (STTB) 6:0 und erzielten somit 10:0 Punkte und 30:6 Spiele.
Damit
hat die Mannschaft die Qualifikation zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften
der Jugend am 23./24. Juni 2007 in Rahden (WTTV) erreicht.
Hassia
hat Planung bereits abgeschlossen
Auch
wenn es in den letzten beiden Saisonspielen nur noch um die Wahrung des zweiten
Platzes in der 2. Liga ging, ließen sich die Spielerinnen von Hassia Bingen nicht
hängen. Der 6:0-Heimsieg über den NSC Watzenborn-Steinberg und das 6:1 beim TSV
Schwabhausen unterstreichen noch einmal eindrucksvoll die Stärke der Hassia in
ihrer bislang besten Zweitliga-Runde. Denn die beiden gegnerischen Mannschaften
waren keineswegs Abstiegskandidaten, sondern als Fünfter und Sechster Vertreter
des gehobenen Mittelfelds. "Gerade gegen das Team aus Watzenborn hatten wir einen
Sieg in dieser Höhe nicht erwartet", bekannte Hassia-Abteilungsleiter Joachim
Lautebach. "Das war hervorragend." Höhepunkt der Begegnung war das Einzel von
Zhang Ying gegen Inka Dömges. Zhang lag bei 0:2-Satzrückstand mit 1:7 im dritten
Durchgang zurück. Eine fast nicht mehr zu lösende Aufgabe. Die Binger nahmen eine
Auszeit. Zhang drehte die Partie, gewann diesen Satz noch 12:10 und war im weiteren
Spielverlauf überlegen. "Sie hat kämpferische Moral bewiesen", lobte Lautebach
seine Abwehrkünstlerin. "Selbst neutrale Zuschauer waren von der Attraktivität
ihres Spiels begeistert." Der Abteilungsleiter räumte ein, dass der Sieg etwas
zu hoch ausgefallen sei, ergänzte aber: "Es haben aber auch alle ihre Leistungen
gebracht." In Schwabhausen gab nur Julia Lutz gegen Bojana Poljak ein Einzel ab.
"Julia hat nicht schlecht gespielt", erläuterte Lautebach. "Aber Poljak war in
den entscheidenden Phasen sicherer."
Obwohl der heimlich gehegte Titeltraum
sich nicht erfüllte, zog der Binger Abteilungsleiter ein positives Saisonfazit.
"Die Vize-Meisterschaft ist in Ordnung", erklärte Lautebach. "Der Favorit TTSV
Saarlouis-Fraulautern hat sich keine Blöße mehr gegeben und sich verdient die
Meisterschaft gesichert. Wir stellen das beste Doppel der Liga und alle Spielerinnen
sind in der Bestenliste gut vertreten." Das vom Abteilungsleiter angesprochene
Doppel ist die eigentliche Überraschung der Saison. Denn nicht Yüchun Zimmermann
und Fen Liang, nominell das stärkere Doppel der Hassia, steht ganz oben, sondern
Zhang Ying und Julia Lutz. Ein einziges ihrer 17 Spiele verlor dieses Duo. "Damit
hatten wir am Anfang nicht gerechnet", räumte Lautebach ein. "Es war für uns alle
überraschend, dass sie so eine super Bilanz gespielt haben. Sie harmonieren sehr
gut. Zhang Ying ist der ruhende Pol in dieser Kombination." Doch auch Zimmermann/Liang
schnitten keineswegs schlecht ab. Mit 11:4 Spielen belegen sie Rang fünf der Bestenliste.
Spitzenplätze belegten die Hassia-Spielerinnen auch im Einzel. Fen Liang belegt
mit 24:10 Spielen Rang vier. Yüchun Zimmermann kam in der Vorrunde krankheitsbedingt
nur auf 4:10 Partien. In der zweiten Saisonhälfte stellte sie ihre Stärke aber
mit einer Bilanz von 8:1 im hinteren Paarkreuz unter Beweis. Für Platz zwei im
Team in der Rückrunde qualifizierte sich Zhang Ying durch eine makellose 11:0-Bilanz
in der ersten Halbserie. Auch im vorderen Paarkreuz kam sie insgesamt auf zwölf
Siege bei nur vier Niederlagen. Julia Lutz zeigte im Verlauf der Saison, dass
sie ihr Leistungslimit noch keineswegs erreicht hat. Nach 5:6 Spielen in der Vorrunde
verbesserte sich die Studentin im neuen Jahr auf 8:3 Partien. "Julia hatte schon
in der Vorrunde gut angefangen", erläuterte Lautebach. "Sie hatte dann einen Durchhänger.
In der Rückrunde hat sie sich deutlich gesteigert."
Die Saison war noch nicht
beendet, da hatte der Abteilungsleiter schon seine Hausaufgaben zur Planung der
kommenden Runde gemacht. Lediglich Meng Xiang-Grüss, die in dieser Saison auch
wegen eines Studienaufenthalts in China nicht zum Einsatz kam, wird den Verein
verlassen. Die Physik-Studentin folgt ihrem Doktorvater nach Kiel, um dort zu
promovieren. Nebenher wird sie für den Kieler TTK in der Oberliga auf Punktejagd
gehen. Sie bleibt der Hassia aber weiterhin freundschaftlich verbunden. Eine spätere
Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte ist nicht ausgeschlossen. Fen Liang wird
weiterhin auf dem Meldebogen erscheinen, aber voraussichtlich nur noch selten
zum Einsatz kommen. Zu dem verbleibenden Trio Zhang Ying, Yüchun Zimmermann uns
Julia Lutz stößt Dana Hadacova. Die ehemalige tschechische Nationalspielerin war
zuletzt zwei Jahre die Nummer eins von Hannover 96 in der Zweiten Bundesliga Nord
und schloss diese Runde mit einer positiven Bilanz ab. Die Ökologie-Studentin
wird in Bingen wohnen, aber auch in Luxemburg und Kroatien, woher ihr Freund,
der Saarbrücker Zweitliga-Spieler Ronald Redjep stammt, trainieren. Hadacova wird
an den Studenten-Weltmeisterschaften teilnehmen. "Es war für uns wichtig, dass
wir unsere Mannschaft mit einer jüngeren Spielerin mit Perspektive ergänzen",
erläuterte Lautebach. "Ob sie Fen Liang gleichwertig ersetzen kann, wird sich
zeigen. Aber wir haben mit ihr wieder eine sehr gute, attraktive Mannschaft, mit
der sich die Zuschauer identifizieren kann. Ob es dann für ganz oben reicht, müssen
wir abwarten."
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/Mai 2007
Hassia
- Teenager schaffen als Verbandsliga-Meister Sprung in Oberliga
Mit
einer reinen Jugendmannschaft schaffte Hassia Bingen IV als Meister der Damen-Verbandsliga
Rheinhessen den Aufstieg in die Oberliga Südwest. Die fünf Spielerinnen, Ting
Xiang, Clarisa Becker, Mai Xiang, Isabella Roos und Rabea Becker (von links),
sind zwischen 14 und 17 Jahre alt. Im Jugendbereich wurden sie zudem Kreismannschaftsmeister.
An diesem Wochenende gewannen Sie nach Siegen gegen TuS Sörgenloch (6:0),
TG Wallertheim (6:0) und TSV Flörsheim-Dalsheim (6:0) auch die Rheinhessenmannschaftsmeisterschaften
und Qualifizierten sich somit für die Südwestmannschaftsmeisterschaften am
19./20.05.2007 in Mettlach (Saarland).
60.
Nationale Deutsche Jugendmeisterschaften am 28./29.04.2007 in Altenkunstadt (BYTTV)
Teilnehmerin
des RTTV: Andrea Welz (Hassia Bingen) bei den Mädchen
Mixed
- 1.Runde: Freilos
2.Runde: Andrea Welz/Tung Tran (RTTV/Berlin) - Theresa
Adams/Mirko Habel (STTB) 0:3 /-9/-4/-6
Doppel - 1.Runde: Andrea Welz/Paloma
Ballmann (RTTV/BA-WÜ) - Svenja Müller/Lisa Pfeiffer (HETTV) 0:3 /-10/-8/-13
Einzel
- Vorrundengruppe 10: Andrea Welz - Cennet Durgun (BYTTV) 3:2 /-7/+7/+7/-8/+3;
- Nadine Sillus (WTTV) 3:1 /+8/+9/-6/+8; - Meike Gattermeyer (TTVN) 3:2 /-8/+6/-11/+14/+5;
Andrea Welz somit Gruppensieger.
Einzel - Endrunde (32): Andrea Welz
- Melanie Strese (BA-WÜ) 2:3 /-5/+6/-7/+5/-6
Kreismannschaftsmeisterschaften
- Kreis Bingen der Mädchen
TSG
Heidesheim gegen Hassia Bingen 0:6
Für Bingen
punkteten: Mai Xiang/Isabelle Roos; Clarissa Becker/Ting Xiang; Mai Xiang; Clarissa
Becker; Isabelle Roos und Ting Xiang. Es fehlte Rabea Becker. Somit hat sich die
Mädchenmannschaft von Hassia Bingen für die RTTV-Mannschaftsmeisterschaften
am 05.05.2007 in Gimbsheim qualifiziert.
"Dino"
muss absteigen
Von Michael Heinze MAINZ
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen ist das schier Unfassbare passiert:
Liga-Dino DJK/RW Finthen II, mit 8:4 Punkten prima in die Saison gestartet, muss
den bitteren Weg in die Zweite Verbandsliga antreten. Zum Saisonfinale gegen Hassia
Bingen hätte ein Sieg zum Klassenverbleib gereicht - doch die Rot-Weißen unterlagen
denkbar knapp mit 7:9 und müssen als Drittletzter absteigen.
An Martin Stollenwerk
lag es ganz sicher nicht. Der Spitzenspieler schaffte im vorderen Paarkreuz gegen
Jürgen Lautebach einen glatten Dreisatzsieg. Gegen den zähen Kämpfer Gerhard Chitralla
verlor "Stollo" in fünf Sätzen. Ohne Fehl und Tadel agierte Lothar Kohl. Er gewann
seine Partien im hinteren Paarkreuz gegen Mario Hübinger und Matthias Hess souverän
und steuerte zudem einen Punkt im Doppel bei. Im Doppel trumpften auch Christian
Binnefeld und Ingo Schwarz auf, die beim 3:0 gegen Hübinger/Hess ihre gute Harmonie
unter Beweis stellten. Im Einzel hatte Schwarz viel Pech, dass er trotz ansprechender
Darbietung Heinz Hartwein in fünf Sätzen unterlag. Auch Marinus Jarosz stand nicht
gerade mit Glücksgöttin Fortuna im Bunde. Gegen Hess verlor der frühere Liechtensteiner
Nationalspieler unerwartet 0:3, gegen Hübinger sah er bei 2:0-Satzführung im dritten
Satz schon wie der sichere Sieger aus. Doch der gewitzte Binger stellte seine
Taktik um - und verleitete Jarosz zu riskanten Offensivaktionen. Das vorbildhafte
Coaching von Oliver Küssner änderte nichts daran, dass Jarosz die grüne Platte
als zweiter Sieger verließ.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
03.05.2007
|
Erfolgreiches Saisonfinale
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Die Tischtennis-Spieler
von Hassia Bingen gehen mit einem guten Gefühl in die mehr als vier Monate lange
Sommerpause. Die Binger setzten sich zum Saisonfinale der Verbandsliga bei der
DJK/RW Finthen II mit 9:7 durch und beendeten die Runde in der oberen Tabellenhälfte.
DJK/RW Finthen II - Hassia Bingen 7:9. - Dank der Punkte von Gerhard Chitralla,
Christoph Gres (2), Heinz Hartwein (2), Mario Hübinger und dem überzeugenden Ersatzmann
Matthias Hess im Einzel sowie Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein im Doppel drehten
die Binger den 1:2-Rückstand nach den drei Eröffnungsdoppeln noch um.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
01.05.2007
|
Wackernheim hält die Klasse
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga
der Damen sind alle Würfel gefallen. Meister Hassia Bingen IV feierte zum Saisonabschluss
einer 6:0-Kantersieg bei Aufsteiger TSV Wackernheim. Die Wackernheimerinnen hatten
sich zuvor bereits durch einen 6:1-Erfolg gegen den TSV Gau-Odernheim den Klassenverbleib
gesichert. Hassia Bingen III beschloss die Runde nach dem überraschenden 6:4 gegen
die TSG Drais II als Achter.
Hassia Bingen III - TSG Drais II 6:4.
- Entscheidend war, dass die Bingerinnen im hinteren Paarkreuz durch Lucia Fickinger
(2) und Janine Raese (2) insgesamt vier Punkte holten. Außerdem punktete Melanie
Seligmann im Einzel sowie im Doppel an der Seite von Miriam Lott.
TSV Wackernheim
- Hassia Bingen IV 0:6. - Gegen den Klassenprimus gab es für den TSV nichts
zu erben. "Wir hatten keine Chance, aber es ging ja auch um nichts mehr", gab
Heise zu. Für die Hassia punkteten Mai Xiang/Isabelle Roos und Clarissa Becker/Ting
Xiang im Doppel sowie Mai Xiang, Becker, Roos und Ting Xiang im Einzel.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
01.05.2007
|
2.
Bundesliga Damen Süd
Mathilda
Ekholm und Amelie Solja führen den TTSV Saarlouis-Fraulautern zur Meisterschaft
Der TTSV Saarlouis-Fraulautern
profitierte von der konstant guten Leistung der beiden stärksten Spitzenspielerinnen
Ekholm und Solja. In der entscheidenden Phase griff Jasna Reed noch unterstützend
mit ein. Dadurch blieb die 4:6-Niederlage im Spitzenspiel gegen Vizemeister BfV
Hassia Bingen ohne Folgen. Mit sicherem Abstand zum Mittelfeld folgte der TTC
Femont Röthenbach. Am Tabellenende waren der SV Darmstadt 98 und Aufsteiger TSV
Besse nicht mehr zu retten.
2. BfV Hassia Bingen 30:6 Punkte
Der BfV Hassia Bingen hat ungeschlagen
die zweite Spielhälfte überstanden. "Yüchun Zimmermann hatte gesundheitliche Probleme,
sonst wäre für uns vielleicht sogar Rang eins möglich gewesen. Aber wir sind natürlich
auch so mit der Saison zufrieden, und deshalb gratulieren wir auch Saarlouis zur
Meisterschaft. Sie war die beständigste Mannschaft", sagt BfV-Abteilungsleiter
Joachim Lautebach. Für die gute Platzierung machte er auch die ausgezeichnete
Leistung von Zhang Ying, die nach einer 11:0-Bilanz in der Mitte zur Rückrunde
an Position zwei mit 12:4 ebenfalls überzeugte, verantwortlich. "Der Wechsel,
dass Yüchun Zimmermann (8:1-Bilanz) nach unten gerutscht ist, hat auf jeden Fall
etwas gebracht. Julia Lutz hat sich mit einer 13:9-Serie weiter verbessert, und
wir haben mit Zhang/Lutz 16:1 und Liang/Zimmermann 11:4 klasse Doppel gehabt",
zählt Lautebach weitere Faktoren für den Erfolg auf. Ein besonderes Erlebnis der
Saison sei das Spitzenspiel gegen Saarlouis-Fraulautern gewesen. "Wir hatten die
Partie nach Bubenheim, in der Nähe von Mainz, ausgelagert. Dieses Match war eine
riesige Werbung für den Tischtennissport. Das Niveau war absolut hochklassig,
so dass die 240 Zuschauer für eine super Atmosphäre gesorgt haben. Dieser Saisonrekord
bleibt bestimmt noch lange haften", geriet der Abteilungsleiter bei seinem Rückblick
ins Schwärmen. Als sehr positiv erwähnte er auch die Mitarbeit von Frank Liesenfeld.
"Seit zwei Jahren ist Frank bei jedem Heimspiel dabei und betreut auch die Mannschaft.
Außerdem pflegt er unseren Internetauftritt und schreibt Presseberichte. Das ist
eine wertvolle Hilfe", meint der Vorsitzende. Mit Bedauern bemerkte Lautebach
dagegen, dass die Möglichkeit zum eventuellen Nachrücken in die 1. Bundesliga
abgelehnt werden musste: "Zu diesem Zeitpunkt hatten wir unsere Planungen für
die 2. Liga schon abgeschlossen. Da war keine Chance mehr zu regieren. Ich wäre
ja bei meinen Spielerinnen unglaubwürdig geworden. Wenn wir vier bis sechs Wochen
mehr Zeit gehabt hätten, dann vielleicht ja. Es wäre ein Vorteil, wenn die Vereine,
die zurückziehen möchten, ihre Erklärung eher abgeben müssten." Neu im Team ist
die 23-jährige Dana Hadacova, die aus der Nord Staffel von Hannover 96 nach Bingen
wechselte. "Unsere Nummer eins, Liang Fen, möchte sich mehr familiär orientieren,
und Xiang-Grüss Meng hat sich dem Oberligisten Kieler TTK angeschlossen. Sie möchte
unbedingt ihre Doktorarbeit in Physik beenden und dann in die Forschung gehen.
Deshalb mussten wir uns nach einem Ersatz umschauen", erklärt Lautebach. Mit einer
25:11-Bilanz lag die Tschechin Hadacova auf Platz sechs der Spitzenspielerinnen
in der Parallelstaffel.
DTTB-Homepage-Bericht 08.05.2007
Hassia-Damen
mit bester Platzierung in der 2. Bundesliga
Souveräner 6:1 Erfolg zum
Saisonabschluss in Schwabhausen
Am vergangenen
Sonntag endete die zehnte Saison der Tischtennis-Damen von Hassia Bingen in der
2. Bundesliga Süd mit der bisher besten Platzierung, der Vizemeisterschaft. Dabei
blieben die Hassiatinnen in der Rückrunde ungeschlagen, bei acht Siegen und einem
Unentschieden (17:1 Punkte).
Zum Saisonausklang gab es noch mal einen souveränen
6:1 Erfolg beim TSV Schwabhausen, vor den Toren von München. Im Doppel gewannen
Ying Zhang/Julia Lutz ihr 16. Doppel von 17 ausgetragenen und wurden somit bestes
Doppel der 2. Bundesliga Süd. Sie zeigten auch diesmal ein perfektes und harmonisches
Zusammenspiel, sodass ihr 3:0-Satz-Sieg gegen Bojana Poljak/Christine Feierabend
am Ende zu einer wahren Doppeldemonstration wurde. Auch Fen Liang/Yüchun Zimmermann
besiegten ihre Konkurrentinnen Katharina Penkavova/Martina Erhardsberger mit 3:1
Sätzen und belegten mit 11:4 Spielen Platz 5 in der Doppelstatistik.
Im vorderen
Paarkreuz gewann zunächst Fen Liang nach hartem Kampf in fünf Sätzen gegen Martina
Erhardsberger. Auf Bingens Abwehrspielerin Ying Zhang wartete nun die starke tschechische
Nationalspielerin Katharina Penkavova, die Nr. 1 von Schwabhausen. Mit platzierter,
variabler Schnittabwehr, vereinzelten überraschenden Angriffsaktionen und guten
Aufschlägen ließ die 37-jährige Hassia-Spielerin ihrer Gegnerin in keiner Phase
des Matches eine Chance und siegte, auch in der Höhe verdient, mit 3:0 Sätzen.
Damit schraubte Ying Zhang ihre Einzelbilanz der Saison auf 12:4 Spiele und belegte
in der Einzelwertung Rang 6 im 1. Paarkreuz. Hinzu kommen noch die 11:0 Spiele
im 2. Paarkreuz aus der Vorrunde.
Yüchun Zimmermann gestattete im hinteren
Paarkreuz, nach anfänglichen Schwierigkeiten im ersten Satz, der Schwabhausener
Christine Feierabend in den Sätzen zwei und drei nur noch wenige Punkte und siegte
ebenfalls in drei Sätzen. Mit einer Rückrundenbilanz von 8:1 Spielen (Vorrunde
4:10 Spiele im Vorderen Paarkreuz) beendete die erfahrenste Hassiatin die Saison
2006/2007, in der Sie leider gesundheitlich einige Rückschläge Weckstecken musste.
Eine spannende Partie lieferten sich im Anschluss die für Schwabhausen spielende
Polin Bojana Poljak und die jüngste Binger Spielerin Julia Lutz. Den besseren
Auftakt hatte zunächst Julia Lutz erwischte, konnte allerdings nach gewonnenem
erstem Durchgang einen Satzball bei 10:9 zur 2:0 Satzführung nicht nutzen. Ihre
Gegnerin änderte daraufhin ihre Taktik, mit der Sie die Hassiatin nicht mehr ins
Spiel kommen ließ und somit für die Heimmannschaft auf 1:5 verkürzen konnte. Dennoch
steigerte sich die 21-jährige Julia Lutz in ihrer zweiten Zweitligasaison ernorm
und belegte mit 13:9 Spielen einen tollen 10. Platz in der Einzelstatistik des
2. Paarkreuzes.
Nun blieb es Fen Liang vorbehalten, für Hassia Bingen das
Match gegen Katharina Penkavova siegreich zu beenden. Sie erledigte diese Aufgabe
mit einem deutlichen Drei-Satz-Sieg mit Pravour und schloss das letzte Saisonspiel
zum 6:1 Erfolg über den TSV Schwabhausen ab. Bei einer 24:10 Bilanz ist Sie zudem
die Viert-Beste-Einzelspielerin der 2. Liga Süd im Spitzenpaarkreuz geworden.
Mit der Vizemeisterschaft in der 2. Tischtennis Damen Bundesliga Süd, 14 Siege,
2 Unentschieden, 2 Niederlagen, 100:47 Spielen und 30:6 Punkten, möchten sich
die Mannschaft, der Manager und Betreuer bei allen Sponsoren, Zuschauern, Fans
und Freunden herzlichst für die Unterstützung nochmals Bedanken und sich schon
jetzt auf ein Widersehen in der elften Zweitligasaison freuen.
NEUE
BINGER ZEITUNG KW 17/07
Beste
Platzierung in der Zweiten Liga
Tischtennis: Hassia-Damen siegen beim
Finale
Von Michael Heinze BINGEN
Mit
einem souveränen 6:1-Erfolg beim TSV Schwabhausen ist für die Tischtennis-Damen
von Hassia Bingen eine sehr erfolgreiche Saison in der Zweiten Bundesliga Süd
zu Ende gegangen. Mit 30:6 Zählern und drei Punkten Rückstand auf Erstliga-Aufsteiger
TTSV Saarlouis-Fraulautern wurden die Hassiatinnen Vizemeister.
Nur Julia
Lutz, die der Kroatin Bojana Poljak mit 11:8, 10:12, 4:11 und 8:11 unterlag, gönnte
den Gastgeberinnen einen Sieg. "Julia hat nicht schlecht gespielt, aber Poljak
war sehr stark. Außerdem war dieses Spiel nicht so entscheidend", stellte Hassia-Manager
Joachim Lautebach klar. Fen Liang hatte bei ihrem (vorerst?) letzten Spiel im
Hassia-Trikot ihre liebe Mühe und Not, um Martina Erhardsberger mit 11:8 im fünften
Satz niederzuringen. Dafür feierte sie gegen Katerina Penkavova einen ungefährdeten
Dreisatzsieg und gewann auch ihr Doppel an der Seite von Yüchun Zimmermann. Die
drei restlichen Siege fuhren das Doppel Ying Zhang/Lutz, Zhang und Zimmermann
ein.
"Ein gelungener Saisonabschluss. Rang zwei ist unsere beste Platzierung,
seitdem wir in der Zweiten Liga spielen. Außerdem stellen wir mit Zhang/Lutz das
beste Doppel der Liga und sind auch in den Einzelbilanzen vorne mit dabei", resümierte
Lautebach voller Zufriedenheit.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
24.04.2007
|
Hadacova
wird Hassiatin
Tischtennis: Binger Zweitliga-Damen haben Planungen
abgeschlossen
Von Michael Heinze BINGEN
Bereits
vor dem Saisonfinale in der Zweiten Tischtennis-Bundesliga Süd am kommenden Sonntag
(14 Uhr) beim Tabellensechsten TSV Schwabhausen hat Vizemeister Hassia Bingen
seine Personalplanungen für die kommende Runde abgeschlossen. Mit der Tschechin
Dana Hadacova (23) vom Nord-Zweitligisten Hannover 96 vermeldet die Hassia einen
hochkarätigen Zugang.
"Der Stamm der Mannschaft bleibt erhalten", sagt Hassia-Manager
Joachim Lautebach. Ying Zhang (33), die in dieser Runde von massiven gesundheitlichen
Problemen geplagte Yüchun Zimmermann (37) und die enorm veranlagte Julia Lutz
(21) halten der Hassia weiter die Treue. Die langjährige Spitzenspielerin Fen
Liang (31) wird den Binger Damen aber vermutlich nicht mehr zur Verfügung stehen,
zumindest nicht regelmäßig. "Fen hat gesagt, dass sie nach dieser Saison aus privaten
Gründen generell Schluss machen will mit dem Tischtennis. Sie will sich mehr der
Familienplanung widmet. Aber sie wird uns nicht verlassen und weiter auf dem Meldebogen
erscheinen. Wie es im Moment aussieht, wird sie auch in Deutschland bleiben",
erläutert Lautebach.
Neue Nummer eins wird nach jetzigem Stand der Dinge Ying
Zhang. Dana Hadacova wäre eine starke Nummer zwei. Die Rechtshänderin, die voll
auf Angriff aus ist, stand laut Lautebach bis vor zwei Jahren im Kader der tschechischen
Nationalmannschaft. Trainieren wird die Dame mit den kurzen blonden Haaren in
der Regel in Luxemburg und Kroatien. "Dort hat sie sehr gut Trainingsbedingungen",
weiß der Hassia-Manager. Hintergrund: Hadacovas Freund Ronald Redjep, der in der
Zweiten Bundesliga für den 1. FC Saarbrücken spielt, ist Kroate und wird künftig
wohl in Frankreich sein Geld verdienen.
Bei Hannover 96 spielt die Tschechin
jetzt im zweiten Jahr. Zurzeit steht sie im vorderen Paarkreuz mit 21:11 hoch
positiv. "Die Zweite Bundesliga Süd ist in der Breite vielleicht etwas stärker
als die Nord-Staffel", schätzt Lautebach, der Hadacova in jedem Fall eine positive
Bilanz zutraut und in ihr "einen adäquaten Ersatz für Fen Liang" sieht. "Ob Dana
genau die gleiche Leistung wie Fen bringen kann, bleibt abzuwarten. Wir wollen
sie nicht unter Druck setzen."
Fazit: Die Hassia wird auch in der neuen Runde
über ein Team verfügen, das in der Lage ist, ganz oben mitzuspielen. Ob die Mannschaft
stark genug sein wird, um sich im dritten Anlauf die Meisterschaft zu schnappen,
ist zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer zu beurteilen. "Erst einmal müssen wir abwarten,
in welcher Aufstellung die anderen Mannschaften spielen", gibt Lautebach zu bedenken.
Das Saisonbudget wird sich nach AZ-Informationen im gleichen Rahmen bewegen wie
in der zu Ende gehenden Runde. "Die Zuwendungen vom Hauptverein werden in gleicher
Höhe fließen. Außerdem bauen wir darauf, dass uns viele private Förderer und Sponsoren,
die uns seit Jahren die Stange halten, auch in Zukunft unterstützen. Aber da habe
ich vollstes Vertrauen", sagt der Manager.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
20.04.2007
|
Kantersieg und klare Niederlage
Von Michael Heinze BINGEN
Im gesicherten Mittelfeld
haben die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen II die Saison in der Regionalliga
Südwest abgeschlossen. Nach dem 8:0-Kantersieg beim völlig überforderten Schlusslicht
TSV Flörsheim-Dalsheim und der 2:8-Niederlage gegen den Tabellenvierten TTF Asbacher
Land beendet die Zweitliga-Reserve vom Rhein-Nahe-Eck die Runde auf Position sieben.
TSV Flörsheim-Dalsheim - Hassia Bingen II 0:8. - Nadja Hoffmann benötigte
gegen Astrid Scheufele fünf Sätze zum Sieg. Ansonsten gewannen die Bingerinnen
sämtliche Partien recht deutlich, die Mehrzahl sogar glatt in drei Sätzen. Für
die Punkte sorgten Andrea Welz/Hoffmann und Annette Hildebrandt/Petra Steyer im
Doppel sowie Welz (2), Hildebrandt (2), Steyer und Hoffmann.
Hassia Bingen
II - TTF Asbacher Land 2:8. - Neben Urlauberin Julia Minor fehlte auch die
beruflich verhinderte Hildebrandt, für die Isabelle Roos aus der "Vierten" zu
ihrer Regionalliga-Premiere kam. Mit diesem Rumpfteam war erwartungsgemäß wenig
zu bestellen. Die beiden Punkte schnappten Andrea Welz und Nadja Hoffmann.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
24.04.2007
|
"Sind froh, dass es vorbei ist"
Zwei Mal die Höchststrafe zum Saisonfinale
Von
jos. WORMS
Die Überraschung blieb aus: Wie erwartet sprang für die Tischtennisspielerinnen
des Regionalligisten TSV Flörsheim-Dalsheim auch in ihren beiden letzten Saisonpartien
nichts Zählbares mehr heraus. Die Mannschaft von Spielführerin Heike Milch verlor
gegen Hassia Bingen II und Mitaufsteiger TTF Frankenthal jeweils klar mit 0:8
und beendete das "Abenteuer Regionalliga" damit ohne Punktgewinn.
"Na ja,
wir sind schon froh, dass es vorbei ist", gab Heike Milch nach der Klatsche gegen
Frankenthal unumwunden zu und ergänzte: "So eine Runde möchten wir so schnell
nicht wieder erleben." Erleben wollte sie am Wochenende auch nicht die "Höchststrafe",
doch die setzte es bereits am Samstagabend gegen Hassia Bingen II. "Da war nichts
zu machen", hakte Heike Milch das Derby gegen den rheinhessischen Rivalen später
schnell unter der Rubrik "ungewinnbar" ab. Die Chance auf den Ehrenpunkt ergab
sich dennoch: Beim Stande von 0:4 glich Astrid Scheufele gegen Nadja Hoffmann
zunächst zum 2:2 aus, verlor den entscheidenden fünften Durchgang dann aber doch
deutlich mit 5:11.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
23.04.2007
|
Wackernheim II gewinnt Derby
Von Michael Heinze WACKERNHEIM
Der TSV Wackernheim II
hat das Derby in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen gegen Hassia Bingen
mit 9:4 gewonnen. Für die Wackernheimer punkteten Herbert Barthen/Claus Wolf im
Doppel sowie Oliver Klose (2), Barthen, Wolf, Frank Bohland (2), Erik Zimmer und
Christopher Reinnig. Für die Hassia waren Gerhard Chitralla/Christoph Gres und
Mario Hübinger/Thorsten Schmitt im Doppel sowie Chitralla und Heinz Hartwein im
Einzel erfolgreich.
Die Hassia musste auf Jürgen (Allergie) und Dominik Lautebach
(Urlaub) verzichten, als Ersatz waren Thorsten Schmitt und Matthias Hess aus der
Kreisliga eingesprungen. "Dadurch war es für uns natürlich etwas einfacher zu
gewinnen", sagte TSV-Ass Christopher Reinnig.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
24.04.2007
|
Titel ist unter Dach und Fach
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Durch einen 6:2-Erfolg
gegen den TTC Bubenheim hat Hassia Bingen IV in der Damen-Verbandsliga Rheinhessen
sein Meisterstück gemacht. Bingen III hat trotz einer 3:6-Niederlage bei der DJK/RW
Finthen II den Klassenverbleib sicher, da es aus der Oberliga Südwest keinen Absteiger
in die Verbandsliga gibt und daher nur der Tabellenletzte absteigen muss.
Hassia Bingen IV - TTC Bubenheim 6:2. - Für die Hassia waren Mai Xiang/Ting
Xiang, Mai Xiang (2), Clarissa Becker (2) und Isabelle Roos erfolgreich. Für den
TTC punkteten Heike Beiser/Sigrid Scherer im Doppel und Kapitänsfrau Marlene Krethen
im Einzel. "Der Aufstieg ist sehr erfreulicher, damit hatte ich in diesem Jahr
noch nicht gerechnet", freute sich Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach.
DJK/RW Finthen II - Hassia Bingen III 6:3. - Die Punkte von Miriam Lott/Edda
Klöß im Doppel sowie von Spitzenspielerin Melanie Seligmann (2) im Einzel reichten
den Bingerinnen nicht zum Punktgewinn bei der Finther Regionalliga-Reserve, die
sich durch Tanja Bauer verstärkt hatte.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
24.04.2007
|
Nur
Stollenwerk zaubert für TSG
Draiser Tischtennis-Spieler müssen nach
Niederlage gegen Hassia Bingen um zweiten Platz zittern
Von
Michael Heinze MAINZ
Fast schon schien die Vizemeisterschaft in der Tischtennis-Verbandsliga
der TSG Drais sicher. Doch nach der unerwarteten 6:9-Niederlage als Gast des Mittelfeldteams
Hassia Bingen müssen Markus Dederding & Co. ein klein wenig zittern.
Das Problem
in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums war, dass das hintere TSG-Paarkreuz
komplett leer ausging. Drei der vier Einzel verloren Altmeister Herbert Zakes
und Jungspund Jonas Hofmann allerdings erst im Entscheidungssatz Verlass war einmal
mehr auf Thomas Stollenwerk. Er entzauberte im vorderen Paarkreuz nacheinander
Jürgen Lautebach und Gerhard Chitralla jeweils in vier Sätzen und baute seine
Rückrundenbilanz auf 14:1-Siege aus.
Außer Stollenwerk punkteten jedoch nur
noch Marcus Steyer/Zakes im Doppel sowie Ralf Schwitzgebel, Steyer und Dederding
im Einzel für den Favoriten. Das war zu wenig, um die vierte Saisonniederlage
abzuwenden. Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich den Draisern bereits
am Samstag um 17 Uhr, wenn es im "Endspiel" um Platz zwei in eigener Halle gegen
Verfolger TSV Gau-Odernheim geht. Bei einem Sieg wäre die Vizemeisterschaft endgültig
unter Dach und Fach.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
20.04.2007
|
Klarer Erfolg in Saarbrücken
Von Michael Heinze BINGEN
Durch einen 8:1-Sieg beim
Tabellenvorletzten ATSV Saarbrücken II haben die Tischtennis-Spielerinnen von
Hassia Bingen II ihren siebten Platz in der Regionalliga Südwest gefestigt. Gegen
den Titelfavoriten BTTF Zweibrücken gab es in eigener Halle allerdings eine 3:8-Niederlage.
ATSV Saarbrücken II - Hassia Bingen II 1:8. - Nachdem die Bingerinnen bereits
das Hinspiel mit 8:3 gewonnen hatten, setzten sie sich diesmal noch deutlicher
durch, obwohl mit Julia Minor ihre zweitstärkste Spielerin fehlte. Die Punkte
holten Andrea Welz/Nadja Hoffmann im Doppel sowie Welz (2), Annette Hildebrandt
(2), Hoffmann und Petra Steyer (2) im Einzel.
Hassia Bingen II - BTTF Zweibrücken
3:8. - Erneut ohne Minor angetreten, verloren die Hassia-Damen beide Doppel
und lagen schnell mit 0:4 hinten. Dann schafften Steyer und Hoffmann zwei knappe
Fünfsatzsiege. Ihr zweites Einzel entschied die starke Hoffmann glatt in drei
Sätzen zu ihren Gunsten.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
17.04.2007
|
Hassia jetzt schon Fünfter
Von Michael Heinze BINGEN
Durch einen überraschenden
9:6-Erfolg im Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten TSG Drais hat sich Aufsteiger
Hassia Bingen in der Tischtennis-Verbandsliga auf den fünften Rang vorgeschoben.
"Entscheidend war, dass wir fünf der sieben Fünfsatzspiele gewonnen haben", frohlockte
Hassia-Kapitän Christoph Gres. Die Punkte holten Dominik Lautebach/Mario Hübinger
und Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein im Doppel sowie Gerhard Chitralla, D. Lautebach
(2), Hartwein (2) und Hübinger (2).
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
17.04.2007
|
Tischtennis -Team sucht Verstärkung
Hassia-Herren brauchen Spieler / Verbandsliga-Heimspiel gegen zukünftigen Vizemeister
Drais
Von Michael Heinze BINGEN
Der Klassenverbleib
in der Tischtennis-Verbandsliga ist schon lange in trockenen Tüchern. Aber die
Mannschaft für die neue Saison steht bei den Spielern von Hassia Bingen noch nicht.
Nachdem der Ingelheimer Gerhard Chitralla in der kommenden Spielzeit bekanntlich
nur noch sporadisch zum Schläger greifen will, sucht man über das Internet-Forum
des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) nach Verstärkungen.
"Es gibt
mehrere Kandidaten, die sich bei uns gemeldet haben", verrät Hassia-Abteilungsleiter
Joachim Lautebach. "Für das vordere Paarkreuz ist da momentan allerdings niemand
dabei." Für das mittlere oder hintere Paarkreuz allerdings könnte es etwas werden
mit der ersehnten Verstärkung. Die Entscheidung soll bis Ende des Monats fallen.
Neben Spitzenspieler Jürgen Lautebach, der mit einer Leistungszahl von 5,44 zu
den besten Spielern im rheinhessischen Tischtennis-Oberhaus zählt, haben auch
Dominik Lautebach, Christoph Gres, Heinz Hartwein und Mario Hübinger ihre Zusage
gegeben, ein weiteres Jahr als Stammspieler zur Verfügung zu stehen.
Im letzten
Heimspiel der aktuellen Runde bekommt es der Aufsteiger am Sonntag, 15. April,
um 10 Uhr mit dem angehenden Vizemeister TSG Drais zu tun. Im Hinspiel am 4. November
hatte die Hassia ersatzgeschwächt mit 4:9 den Kürzeren gezogen.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
10.04.2007
|
Ungeschlagen zu Hause
in der 2. Bundesliga
Deutlicher Sieg der Hassia-Damen im letzten Heimspiel
Mit einer überzeugenden Vorstellung aller
Beteiligten, der Tischtennis Zweitliga-Damen von Hassia Bingen, verabschiedenden
Sie sich im letzten Heimspiel der Saison von ihrem Heimpublikum mit einem 6:0
Kantersieg gegen den NSC Watzenborn-Steinberg. Jedoch hatte im Vorfeld keiner
den Sieg in dieser Höhe gegen den Tabellenfünften aus Hessen erwarten können.
"Alle spielten sehr beachtlich!" freute sich der Hassia-Manager Joachim Lautebach
zu Recht sehr nach der Partie. Vor beachtlichen 50 Zuschauern am Ostersamstag
kam zu Beginn erneut die große Stärke in den Doppeln der Binger zum tragen. Fen
Liang/Yüchun Zimmermann gewannen deutlich mit 3:0 Sätzen gegen Desiree Czajkowski/Tatjana
Bär und auch Ying Zhang/Julia Lutz gaben sich beim 3:1 Sieg gegen Inka Dömges/Marketa
Benesova keine Blöße. Mit diesem 2:0 Vorsprung ging es dann in die Einzel.
Dabei ließ Bingens Nr. 1 Fen Liang, erneut die Zuverlässigkeit in Person, ihrer
jungen hessischen Gegnerin Desiree Czajkowski keine Chance und gewann überlegen
in drei Sätzen. Das mit Abstand beste Spiel des Tages lieferte erneut die Hassia-Abwehrspielerin
Ying Zhang gegen Watzenborns Nr. 1 Inka Dömges ab. In den ersten beiden Sätzen
spielte Dömges phantastische Bälle, in einer von beiden Seiten hochklassig geführten
Partie, und entschied diese jeweils für sich. Auch im dritten Durchgang lag Zhang
bereits mit 1:7 Punkten zurück und drehte danach noch das Spiel. Ball für Ball
kämpfte sich die Hassiatin heran und gewann den 3. Satz mit 12:10 Punkten. Danach
gelang ihr, wie schon zweimal zuvor in der Rückrunde, das Einzelspiel mit 11:6
und 11:5 in den Sätzen vier und fünf noch für sich zu Entscheiden. Das Hassia-Team
führte nun bereits deutlich mit 4:0 gegen Watzenborn-Steinberg.
Im hinteren
Paarkreuz konnten die Binger wieder ihrer etatmäßigen Nr. 3 Yüchun Zimmermann
einsetzen. Nach ihrer Operation und mit etwas Trainingsrückstand zeigte Sie eine
gute Leistung und gewann mit 3:1 Sätzen gegen die Tschechin Marketa Benesova.
"Sie wollte Spielen", sagte der Manager und wusste dabei auch, das Yüchun damit
ihrem Team noch zusätzliche Sicherheit gab. Nun wollte die jüngste Hassia-Akteurin
Julia Lutz in ihrem Einzel gegen Tatjana Bär ihren Mitspielerinnen in nichts nachstehen
und gewann ebenfalls ihr Spiel in vier Sätzen zum 6:0 Endstand. Somit blieben
die Damen von Hassia Bingen, in der Saison 2006/2007 der 2. Bundesliga Süd, mit
sieben Siegen und zwei Unentschieden zu Hause ungeschlagen. Das Saisonfinale bestreitet
man in zwei Wochen im Auswärtsspiel beim TSV Schwabhausen, einem Vorort von München.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 15/07
Mit
Kantersieg Vizemeisterschaft besiegelt
Hassia-Tischtennis-Frauen schlagen
NSC Watzenborn-Steinberg 6:0 / Zweite in der Zweiten Bundesliga
Von Michael Heinze BINGEN
Der größte Erfolg in der Geschichte
der Tischtennis-Abteilung von Hassia Bingen ist perfekt. Durch einen in dieser
Höhe nicht für möglich gehaltenen 6:0-Kantersieg gegen den Tabellenfünften NSC
Watzenborn-Steinberg haben sich die Hassia-Frauen vorzeitig die Vizemeisterschaft
in der Zweiten Bundesliga Süd gesichert.
Selbst wenn der utopische Fall eintreten
sollte und der Rivale um den zweiten Platz, der TTC Femont Röthenbach, seine drei
ausstehenden Partien gegen den NSC Watzenborn-Steinberg sowie bei TV Busenbach
II und Meister TTSV Saarlouis-Fraulautern allesamt mit 6:0 gewinnen würde, wäre
die Hassia nicht mehr von Platz zwei zu verdrängen. Denn die Bingerinnen hätten,
auch wenn sie zum Saisonfinale beim TSV Schwabhausen mit 0:6 auf die Ohren bekämen
- was im Prinzip undenkbar ist - , bei Punktgleichheit noch immer das bessere
Spielverhältnis gegenüber Röthenbach.
Hassia-Manager Joachim Lautebach sprach
denn auch von einer "Saison, die eigentlich das gebracht hat, was wir erwartet
hatten. Es wäre sogar mehr drin gewesen, wenn die Mannschaft immer komplett hätte
spielen können." Aber auch mit dem zweiten Rang sei man bei der Hassia sehr zufrieden.
Vor 50 Zuschauern in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums machte es
sich positiv bemerkbar, dass etwas überraschend Yüchun Zimmermann nach ihrer Operation
wieder munter mitmischen konnte. "Das hat mehr Sicherheit für die gesamte Mannschaft
gegeben", kommentierte Lautebach das unerwartet starke Auftreten seiner Spielerin.
"Auch wenn man Yü schon angemerkt hat, dass sie in den letzten drei Wochen gar
nichts gemacht hatte." Doch trotz gewisser konditioneller Probleme verließ die
37-Jährige die grüne Platte gleich zwei Mal als Siegerin. Im Doppel hielt sie
an der Seite von Fen Liang die Kombination Tatjana Bär/Desiree Czajkowski sicher
mit 11:6, 11:5 und 11:8 nieder. Im Einzel rang die 1,57 Meter kleine Dame die
Tschechin Marketa Benesova mit 11:9, 11:8, 13:15 und 11:7 nieder. "Durch ihre
Erfahrung hat sie die körperlichen Probleme kompensiert", analysierte der Hassia-Manager,
der auch seine anderen Aktricen in hohen Tönen lobte. Dazu hatte er allerdings
auch allen Grund.
Ying Zhang/Julia Lutz dokumentierten beim 11:8, 8:11, 11:3
und 11:8 gegen Inka Dömges/Marketa Benesova eindrucksvoll, dass sie zurzeit das
stärkste Doppel im Bundesliga-Unterhaus sind. In der Rückrunde sind Zhang/Lutz
bei einer blitzsauberen 8:0-Bilanz sogar noch ungeschlagen.
Für die Fans war
es ein sehr schön anzuschauendes Doppel, da die defensiv extrem beschlagene Chinesin
und die angriffsfreudige Vorderpfälzerin einmal mehr prima harmonierten und dabei
technisch sehr sauber agierten. Die Block- und Konterbälle von Lutz waren aller
Ehren Wert.
Das spannendste Spiel der gesamten Partie mit zahlreichen spektakulären
Ballwechseln aber entwickelte sich zwischen Zhang und Dömges. Dömges lief dabei
wie schon in der Vorrunde zu großer Form auf. Doch Zhang hatte den größeren Siegeswillen.
Nachdem die Ehefrau des Mainzer Regionalliga-Spielers Li Bing die ersten beiden
Sätze mit 10:12 und 6:11 verloren hatte, drehte sie den Spieß um und entschied
die folgenden Durchgänge mit 12:10, 11:6 und 11:5 zu ihren Gunsten.
Die restlichen
beiden Siege fuhren die solide Liang (11:2, 11:5, 11:7 gegen Czajkowski) sowie
die überzeugende Lutz (11:7, 11:7, 5:11 und 11:5 gegen ihre einstige Angstgegnerin
Bär) ein.
Zitat:
"Wir planen jetzt schon voll für
die neue Zweitliga-Saison. Konkrete Gespräche haben wir noch nicht geführt.
Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird sich
entscheiden, mit welcher Mannschaft wir an den Start gehen. Fest steht, das wir
wieder um die Meisterschaft mitspielen wollen." Joachim Lautebach, Manager
der Hassia-Frauen.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
10.04.2007
|
Hassia-Frauen
vor Vizemeisterschaft
Am Samstag letztes Heimspiel in SGG-Halle
Von Michael Heinze BINGEN
Die Tischtennis-Frauen von
Hassia Bingen stehen dicht vor dem größten Erfolg in ihrer Vereinsgeschichte.
Mit einem Sieg im letzten Heimspiel der Saison in der Zweiten Bundesliga Süd am
Ostersamstag (15.30 Uhr, Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums) gegen den
Tabellenfünften NSC Watzenborn-Steinberg können Spitzenspielerin Fen Liang & Co.
die Vizemeisterschaft perfekt machen.
"Aufgrund der Konstellation, dass wir
die ganze Saison viel mit Verletzungen zu kämpfen hatten, wäre der zweite Platz
schon als Erfolg zu werten", stellt Hassia-Manager Joachim Lautebach im AZ-Gespräch
klar. "Das würde ich jedenfalls sagen." Ziel sei es, die Saison anständig zu Ende
zu bringen und die beiden ausstehenden Partien gegen Watzenborn und zwei Wochen
später beim TSV Schwabhausen zu gewinnen.
Mit welcher Aufstellung die Bingerinnen
auflaufen, entscheidet sich erst kurzfristig. "Wenn Yü Zimmermann von sich aus
sagt, sie spielt, dann wird sie spielen", kündigt Lautebach an. "Wenn Yü nach
ihrer Operation noch nicht wieder fit ist, dann gibt Meng Xiang-Grüss ihre Saisonpremiere."
Die 25-Jährige hat allerdings ein halbes Jahr keinen Schläger mehr in der Hand
gehalten und wäre gewiss nicht in Topform. "Trotzdem erwarte ich, dass Meng sich
gut verkauft und vielleicht einen Sieg holt", sagt der 55-Jährige, dessen Frauen
das Hinspiel mit 6:2 für sich entschieden. "Wenn Yü nicht spielt, wird es auf
alle Fälle schwer. Watzenborn ist eine gute Mannschaft - das wird dann erst recht
ein enges Spiel geben."
Den meisten Respekt hat die Hassia vor NSC-Ass Inka
Dömges, die als kompromisslose Angreiferin gilt. "Eine altbekannte Spielerin,
die gerade gegen uns immer zu guter Form aufgelaufen ist und auch schon Fen Liang
geschlagen hat", zieht Lautebach den Hut vor der routinierten Hessin.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
05.04.2007
|
Planung
für die Zweite Bundesliga
Was sich im vergangenen
Monat abgezeichnet hat, ist inzwischen Gewissheit. Das Meisterschaftsrennen in
der Zweiten Bundesliga Süd ist zu Gunsten des TTSV Saarlouis-Fraulautern entschieden,
Hassia Bingen wird nur zweiter Sieger. Die Enttäuschung bei Joachim Lautebach
hielt sich in Grenzen. "Sicher, wir hätten mehr erreichen können", räumte der
Binger Abteilungsleiter ein. "Aber wir haben eine riesige Saison gespielt und
die beste Platzierung erzielt, die wir je erreicht haben. Die Fraulauterner sind
verdient Meister."
Die erste Bundesliga ist für die Hassia in der kommenden
Saison kein Thema mehr, selbst wenn zusätzliche Plätze frei würden. "Wir planen
für die 2. Liga", betont Lautebach. "Wir wollen wieder eine spielstarke Mannschaft
aufstellen und vorne mitspielen." In den drei Spielen im Berichtszeitraum gab
die Hassia noch einen weiteren Punkt ab, da sich Yüchun Zimmermann einer Operation
unterziehen musste und zwei Mal ausfiel.
Beim 6:3-Heimsieg über den TV Busenbach
2. war Zimmermann allerdings noch dabei. Trotzdem lag das Binger Team zunächst
1:3 zurück. Lediglich das Doppel Zhang/Lutz war in den ersten vier Partien erfolgreich.
Doch Lautebach fürchtete nicht um den Sieg. "Auf Grund der Aufstellung der Busenbacher
war ich überzeugt, dass wir im hinteren Paarkreuz vier Punkte machen", erklärte
der Abteilungsleiter. Dazu kam es gar nicht mehr, da das zweite Einzel von Julia
Lutz schon nicht mehr in die Wertung kam. Mitschuld am guten Start der Gäste hatte
eine Ex-Bingerin. "Laura Matzke war sehr stark", lobte Lautebach seine ehemalige
Spielerin. "Sie hat zum ersten Mal gegen Fen Liang gewonnen. Zhang Ying konnte
sie gerade noch niederhalten." Mit 11:9 im fünften Satz setzte sich Zhang durch.
Alle drei Punkte der Busenbacher gingen auf das Konto der Spielerinnen aus dem
vorderen Paarkreuz. Liu Yun Fei schlug Zhang Ying. Gemeinsam setzten sich Liu/Matzke
gegen Liang/Zimmermann mit 13:11 im fünften Satz durch. "Es war ein schweres Spiel",
bilanzierte Lautebach. "Aber wir haben es 6:3 gewonnen."
Vor der Partie beim
TSV Besse kam Lautebach in Bedrängnis. Yüchun Zimmermann fiel aus, das Regionalliga-Team
war selbst zwei Mal im Einsatz. Schließlich stellte sich Nadja Hoffmann trotz
vorangegangenem Abiturball zur Verfügung. Im Einzel war die Ersatzspielerin erwartungsgemäß
überfordert. Doch im Doppel sorgte sie an der Seite von Fen Liang für eine Überraschung.
Das Hassia-Duo schlug Gorowska/Twardon in vier Sätzen. "Am Anfang war Nadja sehr
nervös", berichtete Lautebach. "Es war schließlich ihr erster Zweitliga-Einsatz
und somit eine große Herausforderung. Sie hat dann das gemacht, was Fen ihr gesagt
hat, und hat den Ball im Spiel gehalten. Der Sieg war so nicht zu erwarten." Da
auch Zhang /Lutz erfolgreich waren, kam keine große Spannung auf. "Damit war das
Spiel gelaufen", urteilte der Abteilungsleiter. Außer Nadja Hoffmann gab beim
6:2-Sieg nur Julia Lutz ein Einzel ab. Es war die erste Niederlage von Lutz in
der Rückrunde. "Das kann passieren", nahm Lautebach seine Spielerin in Schutz.
"Julia war nicht so gut drauf und nicht so konzentriert. Trotzdem hat sie eine
riesige Rückrunde gespielt. Von ihr kann man noch einiges erwarten."
Im Heimspiel
gegen den SV Neckarsulm riss dann die Erfolgsserie des Binger Teams. Die Hassia
musste sich mit einem 5:5 zufrieden geben. Auf den Ausgang der Meisterschaft hatte
das Ergebnis keinen Einfluss. Trotzdem wurmte Lautebach das Ergebnis, weil dadurch
ein Nachbar im Abstiegskampf in Bedrängnis geriet. "Der SV Neckarsulm ist ein
Gegner, der uns nicht liegt", bekannte Lautebach. "Wir haben gegen diese Mannschaft
drei Punkte abgegeben. Das bedaure ich sehr, gerade auch im Hinblick auf Darmstadt
98." Diesmal ersetzte Annette Hildebrandt Yüchun Zimmermann. Doch auch sie ging
leer aus. "Sie hat alles gegeben", erklärte Lautebach. "Mehr kann ich von ihr
nicht erwarten." Trotzdem hätte die Hassia das Spiel gewinnen können. Nach Siegen
des Doppels Zhang/Lutz und von Fen Liang, Zhang Ying und Julia Lutz im Einzel
führte das Binger Team 4:1, nach dem zweiten Einzel von Fen Liang sogar 5:2. Noch
ein Punkt fehlte zum Erfolg. "Wir haben den Sack nicht zugemacht", räumte Lautebach
ein. "Wir wussten: Wenn ein Spiel kippt, wird es eng." Es kippten gleich zwei
Partien. Zhang Ying verlor zunächst wie schon in der Hinrunde gegen Fulya Özler.
"Zhang war heiß gegen Özler", berichtete Lautebach. "Dadurch hat sie ihre Lockerheit
verloren. Hinzu kommt, dass Özler gegen Abwehr sehr gut spielt. Das muss man akzeptieren."
Anschließend gab auch Julia Lutz ihre Partie gegen Veronika Fantova mit 8:11 im
fünften Satz ab. Die Gäste nahmen einen Punkt aus Bingen mit. "Letztendlich ist
das kein Beinbruch", resümierte Lautebach.
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/April
2007
Titelchancen sind gestiegen
Von Michael Heinze DRAIS
Mit einem souveränen 6:0-Erfolg
beim Schlusslicht TSG Drais III haben die Tischtennis-Mädels von Hassia Bingen
IV ihre großen Titelchancen in der Verbandsliga Rheinhessen weiter verbessert.
Das Teenager-Quintett spielte in der bewährten Aufstellung mit Mai Xiang, Clarissa
Becker, Isabelle Roos, Ting Xiang und Rabea Becker, wobei alle Spielerinnen ihren
Teil zum 18. Sieg im 20. Saisonspiel beitrugen. Damit weist die Hassia zwei Spieltage
vor Rundenende drei Punkte Vorsprung vor ihrem schärfsten Verfolger SV Rheingold
Hamm auf.
Mit einem Sieg im Heimspiel am Freitag, 20. April, 20 Uhr, gegen
den TTC Bubenheim können die Hassia-Talente die Meisterschaft und den Aufstieg
in die Oberliga Südwest endgültig perfekt machen.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
04.04.2007
|
Revange nur halb geglückt
Hassia - Zweitligadamen spielen 5:5 gegen Neckarsulm
In
der Zweiten-Tischtennis-Bundesliga Süd kam die Damenmannschaft von Hassia Bingen
am vergangenen Wochenende, im Heimspiel gegen den SV Neckarsulm, zu einem 5:5
Unentschieden. Vor der stattlichen Zuschauerkulisse von 90 Tischtennisfans konnten
die Hassiatinnen die Vorrundenniederlage, trotz zwischenzeitlicher 5:2 Führung,
nicht in einen Sieg verwandeln. Dabei mussten die Binger Damen erneut auf die
verletzte Stammspielerin Yüchun Zimmermann verzichten, die durch Annette Hildebrandt
vom Regionalligateam vertreten wurde.
Die Doppelbegegnungen zu Beginn liefen
bereits ausgeglichen. Während Fen Liang/Annette Hildebrandt sich mit 1:3 Sätzen
dem Neckarsulmer Doppel geschlagen geben mussten, gewannen Ying Zhang/Julia Lutz
mit dem gleichen Ergebnis ihre Partie. Danach folgten drei sichere Siege durch
Fen Liang, Ying Zhang und Julia Lutz zur 4:1 Führung für die Hassia. Lediglich
Annette Hildebrandt musste sich danach der tschechischen Spielerin Veronika Fantova
von Neckarsulm geschlagen geben. Fen Liang gewann daraufhin auch ihr zweites Einzel
sicher mit 3:1 Sätzen, während Ying Zhang ihre Vorrundenniederlage nicht wettmachen
konnte. Die Nr. 2 der Gäste, Jugendnationalspielerin Fulya Özler, spielte wie
in der Hinrunde sehr platzierte und harte Topspins gegen das Abwehrspiel von Ying
Zhang und gewann das Match in vier Sätzen. Somit kam es aus Binger Sicht zum Schlüsselspiel
zwischen Julia Lutz und Veronika Fantova, gegen die Lutz im Hinspiel mit 3:0 siegreich
war. Leider setzte sich diesmal die junge Hassiatin dabei zu sehr unter Druck
und konnte nur in den Sätzen eins und drei ihre spielerische Klasse unter beweis
stellen. Am Ende gelang der Neckarsulmer Nr. 3 im fünften und entscheidenden Satz
mit 11:8 Punkten ihrerseits die Revange für die Vorrundenniederlage. Annette Hildebrandt
gab im abschließenden Einzel alles, konnte allerdings gegen die aktuelle Deutsche
Jugendnationalspielerin Verena Volz eine Niederlage und somit die Punkteteilung
zwischen Bingen und Neckarsulm, nicht verhindern.
Trotz dieses Unentschieden
bleiben die Zweitligadamen von Hassia Bingen weiterhin in der Tabelle auf Platz
2 und bestreiten am Karsamstag, dem 07.04.2007, ihr letztes Heimspiel der Saison
gegen den NSC Watzenborn-Steinberg in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasium.
NEUE
BINGER ZEITUNG KW 13/07
Yüchun nicht zu ersetzen
Zweitliga-Damen
der Hassia spielen nur 5:5 gegen Neckarsulm
Von Michael Heinze BINGEN
Riesenenttäuschung für die Tischtennis-Frauen von
Hassia Bingen: Ohne die verletzte Yüchun Zimmermann reichte es im Heimspiel der
Zweiten Bundesliga Süd gegen Abstiegskandidat SV Neckarsulm nur zu einem mageren
5:5-Unentschieden.
"Wir hätten 6:2 oder 6:3 gewinnen können, aber irgendwie
liegt uns diese Mannschaft nicht", rekapitulierte Hassia-Manager Joachim Lautebach
nach dem zweiten Remis der Saison. In der Hinrunde hatten die Hassiatinnen gegen
Neckarsulm mit 4:6 verloren. Auch damals fehlte Zimmermann, die einfach nicht
zu ersetzen ist. "Es war schon blöd, dass wir ausgerechnet gegen Neckalsulm zweimal
mit Ersatz spielen mussten. Deswegen muss jetzt wohl der SV Darmstadt 98 absteigen.
Aber wir können es nicht ändern, wir machen es ja nicht mit Absicht", bedauerte
Lautebach, der hofft, dass in zwei Wochen beim Spiel gegen den NSC Watzenborn-Steinberg
Yü Zimmermann wieder einsatzfähig ist oder zumindest Meng Xiang-Grüss einspringen
kann.
Die Hassia-Siege schnappten Ying Zhang/Julia Lutz, Fen Liang (2), Zhang
und Lutz. Zum 13. Saisonsieg reichte es nicht, weil es Zhang wie im Hinspiel nicht
gelang, mit ihrem Abwehrspiel gegen Fulya Özler durchzukommen. Die 33-Jährige
unterlag relativ deutlich in vier Sätzen. "Özler hat wirklich wieder top gespielt,
fast fehlerfrei. Das muss man akzeptieren", meinte Lautebach. Auch Julia Lutz
könne man keinen Vorwurf machen, dass sie im hinteren Paarkreuz gegen Veronika
Fantova eine 2:1-Satzführung noch verspielte. Nichts auszusetzen hatte Lautebach
auch an Ersatzfrau Annette Hildebrandt, die in ihren beiden Einzeln gegen Fantova
und Verena Volz auf verlorenem Posten gestanden hatte. "Annette ist eine routinierte
Spielerin, die in der Regionalliga immer ihre Punkte macht. Aber sie absolviert
gerade ihr Referendariat und trainiert nicht mehr so viel wie früher", erläuterte
der Manager. Die einzige Spielerin aus der zweiten Mannschaft, die mittelfristig
in der Zweiten Bundesliga Fuß fassen könne, sei Andrea Welz.
Positiv bewertete
der Manager die tolle Stimmung in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums.
90 Zuschauer, darunter viele Jugendliche, sorgten für den zweitbeste Besuch bei
einem Hassia-Heimspiel in dieser Saison.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
27.03.2007
|
Einen nicht erwarteten Punkt
holten die Neckarsulmer 2. Bundesligaspielerinnen mit dem 5:5 beim Tabellenzweiten
Hassia Bingen
Wie im Vorspiel, als
die Neckarsulmerinnen überraschend die Rheinländerinnen 6:4 schlagen konnten,
gab es auch im Rückspiel eine äußerst spannende Partie mit hochklassigen Spielen.
Bingen hatte diesmal seine Doppel umgestellt und konnte so mit der chinesischen
Abwehrspielerin Zhang und Julia Lutz, das Neckarsulmer Duo Fantova/Volz 3:1 schlagen.
Urban/Özler glichen mit einem 3:1 Sieg über Liang/Hildebrand aus. Im 1. Paarkreuz
hatte Fulya Özler gegen Liang Feng ebenso wenig beim 1:3 Chancen wie Alexandra
Urban gegen die chinesische Verteidigungsspielerin Zhang Ying 0:3. Als dann noch
Julia Lutz der 17 jährigen Verena Volz, mit 3:0 das Nachsehen gab, schienen die
Felle für die Neckarsulmerinnen davon zu schwimmen. Veronika Fantova stellte mit
ihrem 3:0 Sieg gegen Annette Hildebrand den Pausenstand auf 2:4. Alexandra Urban
konnte im Spitzenspiel gegen die Aufschläge von Liang Fen wenig ausrichten und
verlor 1:3, doch dann kam die große Wende. Fulya Özler, wie im Vorspiel besiegte
abermals die chinesische Abwehrmauer Zhang Ying, die beste Spielerin der Liga
3:1 und leitete die Aufholjagd ein. Danach war Verena Volz mit ihrem deutlichen
3:0 Sieg gegen Annette Hildebrand bereits fertig, als das spannendste Spiel des
Nachmittags Julia Lutz gegen Veronika Fantova noch lief. Nach dem Satzausgleich
von Veronika Fantova ging es im Entscheidungssatz lange hin und her, bis sich
Veronika Fantova zum Schluss beim Stande von 8:8 zum 3:2 Sieg absetzten konnte
und den viel bejubelten 5 Punkt schaffte.
Bericht auf der Homepage von SV
Neckarsulm 26.03.2007
Wieder
ein Kellerkind als Gegner
Hassia-Damen empfangen in 2. Tischtennis-Bundesliga
den Abstiegskandidaten SV Neckarsulm
Von
Michael Heinze BINGEN
Sechs Tage nach dem 6:2-Erfolg bei Schlusslicht TSV
Besse bekommen es die Tischtennis-Damen von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga
Süd erneut mit einem Kellerkind zu tun. Am Samstag (15.30 Uhr) trifft der Tabellenzweite
in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums auf Aufsteiger SV Neckarsulm.
Mit dem Abstiegskandidaten haben die Bingerinnen noch eine Rechnung zu begleichen,
setzte es doch im Hinspiel eine unglückliche 4:6-Niederlage. Für die erkrankte
Yüchun Zimmermann war damals Regionalliga-Spielerin Petra Steyer eingesprungen,
die kein Spiel gewinnen konnte. Diesmal muss die Hassia erneut ohne die kürzlich
operierte Zimmermann auskommen. Wer sie diesmal ersetzt, entscheidet sich kurzfristig.
Nadja Hoffmann wird es nicht sein, Meng Xiang-Grüss wohl auch nicht. "Meng ist
zwar wieder in Deutschland, aber sie weilt derzeit wegen ihres Studiums in Kiel
und wird uns erst in den letzten beiden Saisonspielen zur Verfügung stehen, wenn
sie gebraucht wird", erläutert Hassia-Manager Lautebach. Deshalb dürfen sich Annette
Hildebrandt und Andrea Welz Hoffnungen auf einen Einsatz machen.
"Wir wollen
auf alle Fälle sehen, dass wir das Spiel gewinnen. Aber auch ohne Zimmermann müsste
unsere Mannschaft eigentlich stark genug sein, um diesen Gegner zu Hause zu schlagen",
sagt der Hauptschullehrer, der überzeugt ist, dass sein Team auf Grund der Vorgeschichte
"besonders motiviert" sein wird. Besonders Ying Zhang zeigt in der Rückrunde bislang
prima Leistungen und dürfte scharf darauf sein, die Scharte aus dem Hinspiel auszuwetzen.
Sie hatte damals gegen Jugendnationalspielerin Fulya Özler in vier Sätzen verloren.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
23.03.2007
|
Starke Doppel
Verbandsliga:
Hassia siegt in Mombach
Von Michael Heinze
RHEINHESSEN
Aufsteiger Hassia Bingen hat in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen
nach dem 9:2-Kantersieg beim Mombacher TV gute Chancen, die Runde auf einem hervorragenden
fünften Tabellenplatz zu beenden.
Mombacher TV - Hassia Bingen 2:9.
- "Entscheidend war, dass wir am Anfang drei Doppel gewonnen haben", sagte Hassia-Kapitän
Christoph Gres nach dem Gastspiel beim MTV, der mit Tobias Kiefer und Tobias Finger
gleich auf zwei Stützen verzichten musste. "Die knappen Spiele haben wir auch
gewonnen. Sonst wäre es hinten heraus sicherlich eng geworden." Für die Hassia
punkteten Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein, Dominik Lautebach/Mario Hübinger, Gerhard
Chitralla/Christoph Gres, Jürgen Lautebach (2), Chitralla, Gres, Dominik Lautebach
und Hartwein.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
27.03.2007
|
Eine
klare Sache
Vierte Hassia-Damen bleiben auf Erfolgskurs
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Hassia Bingen IV kann
sich nach dem 6:0-Erfolg gegen RWO Alzey in den restlichen drei Spielen der Tischtennis-Verbandsliga
Rheinhessen der Damen sogar noch eine Niederlage leisten, ohne die Meisterschaft
und den Aufstieg in die Oberliga Südwest auch nur im Geringsten zu gefährden.
Die "Dritte" der Hassia hingegen muss nach dem 4:6 im Kellerduell gegen die TSG
Drais III weiter zittern.
Hassia Bingen III - TSG Drais III 4:6. -
Spitzenspielerin Melanie Seligmann holte im Einzel wie fast in jedem Spiel ihre
zwei Punkte. Aber das reichte den Binger Damen nicht, denn neben Seligmann konnten
nur noch Janine Raese und Edda Klöß Punkte einfahren.
Hassia Bingen IV
- RWO Alzey 6:0. - Mit Bravour löste das Teenager-Quintett die Pflichtaufgabe
gegen den Abstiegskandidaten. Die Siege schnappten Mai Xiang/Isabelle Roos und
Clarissa Becker/Rabea Becker im Doppel sowie Mai Xiang, Clarissa Becker, Roos
und Rabea Becker im Einzel.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
27.03.2007
|
In Kehrig war nichts zu holen
Von
Michael Heinze BINGEN
Nichts zu holen gab es für die Tischtennis-Spielerinnen
von Hassia Bingen II in der Regionalliga Südwest beim Tabellendritten TuS Kehrig.
Das 4:8 bedeutete bereits die dritte Auswärtsniederlage in Folge. Ohne Spitzenspielerin
Annette Hildebrandt, die im Zweitliga-Team aushelfen musste, reichte es für die
Bingerinnen nur zu Siegen durch Andrea Welz/Nadja Hoffmann im Doppel sowie Julia
Minor (2) und Welz im Einzel.
Wären nicht gleich drei Partien im fünften Satz
und mit nur zwei Punkten Unterschied verloren gegangen, wäre für die Hassia deutlich
mehr drin gewesen. "Da waren einige ganz enge Dinger dabei", meinte Hassia-Abteilungsleiter
Joachim Lautebach beispielsweise mit Blick auf das 11:13 von Petra Steyer im entscheidenden
Durchgang gegen Cornelia Silbereisen. Lautebach: "Dass es schwer wird, wenn Annette
Hildebrandt nicht spielt, war klar. Aber es hätte auch so anders laufen können."
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
27.03.2007
|
Pflichtsieg
beim Tabellenschlusslicht in der 2. Bundesliga
In der 2. Tischtennis-Bundesliga
Süd der Damen kam das Team von Hassia Bingen am vergangenen Wochenende zu einem
ungefährdeten 6:2 Erfolg beim Tabellenletzten TSV Besse. Trotz des Ausfalles der
etatmäßigen Nr. 3 Yüchun Zimmermann, die Krankheitsbedingt etwa vier Wochen pausieren
muss, ließen sich die Hassiatinnen nicht beirren.
Mit der Ersatzspielerin
Nadja Hoffmann, von der Regionalligamannschaft der Hassia, die sich hervorragend
in das Zweitligateam einfand, wurden die Nordhessen in eigener Halle zu Beginn
der Partie förmlich überrannt. Ying Zhang/Julia Lutz gewannen ihr Doppel erneut
souverän, während Fen Liang erstmals mit Nadja Hoffmann ein Doppel bestritt. Gegen
die Nr. 1 und Nr. 4 von Besse fanden sie im laufe des Spiels immer besser zusammen
und gewannen, nach verlorenem ersten Satz, die nächsten drei Sätze jeweils mit
11:9 Punkten.
Fen Liang und Ying Zhang ließen danach im vorderen Paarkreuz
ihren hessischen Gegnerinnen keinen Satzgewinn zu und gewannen sehr deutlich zum
Zwischenstand von 4:0 für Bingen. Nadja Hoffmann sammelte danach, bei ihrem ersten
Zweitligaeinsatz, wertvolle Erfahrungen und musste sich allerdings ihrer Konkurrentin
Christine Apel mit 0:3 geschlagen geben. Die einzige knappe Partie lieferten sich
danach Tabea Twardon und Julia Lutz, die im fünften Satz etwas unverständlich
den Faden verlor und sich in der Rückrunde erstmals geschlagen geben musste.
Fen Liang gegen die Nr.1 vom TSV Besse Magdalena Gorowska mit 3:1 Sätzen und Ying
Zhang gegen Lena Wicke (3:0) setzten den erwarteten Schlusspunkt zum sicheren
6:2 Erfolg des Tabellenzweiten aus Bingen.
Am nächsten Samstag kommt es um
15.30 Uhr, in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnsium, zur Revange gegen
den SV Neckarsulm, denen die Hassiatinnen in der Vorrunde ersatzgeschwächt und
überraschend mit 4:6 unterlagen.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 12/07
Nadja
Hoffmann besteht Feuertaufe
Tischtennis: Hassia-Damen bezwingen Besse
Von Michael Heinze BINGEN
Souverän haben die Tischtennis-Spielerinnen von
Hassia Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd die Hürde beim TSV Besse übersprungen.
Auch ohne Yüchun Zimmermann, die nach ihrer Operation noch nicht einsatzfähig
war, schaffte der angehende Vizemeister beim punktlosen Schlusslicht einen ungefährdeten
6:2-Sieg.
Erfreulich: Nadja Hoffmann aus der Regionalliga-Mannschaft hatte
bei ihrer Zweitliga-Feuertaufe gleich ein Erfolgserlebnis. Im Doppel siegte die
19-jährige Mainzerin vor 35 Zuschauern an der Seite von Fen Liang mit 4:11, 11:9,
11:9 und 11:9 gegen die Kombination Magdalena Gorowska/Tabea Twardon. "Das war
überraschend", sagte Hassia-Manager Joachim Lautebach. Im Einzel hatte Hoffmann
beim 4:11, 7:11 und 6:11 gegen die langjährige Zweitliga-Spielerin Christine Apel
allerdings wenig zu bestellen. "Gegen Apel kann man verlieren", urteilte Lautebach.
"Das ist kein Thema." Den zweiten Punkt gab Julia Lutz ab, die Twardon unerwartet
mit 6:11 im fünften Satz unterlag, nachdem sie zuvor das Doppel mit Ying Zhang
in vier Sätzen gegen Lena Wicke/Apel gewonnen hatte. "Julia hatte im Einzel einfach
nicht so die Einstellung wie sonst", analysierte der 55-Jährige.
Verlass war
einmal mehr auf die gebürtigen Chinesinnen Liang und Zhang, die im vorderen Paarkreuz
jeweils beide Einzel gegen Gorowska und Wicke zu ihren Gunsten entscheiden konnten.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
20.03.2007
|
Doppel-Patzer leitet 2:6 ein
TSV
Besse: 15. Niederlage vermeidbar
Von Reinhold Döring Edermünde.
Die Chance auf einen Teilerfolg blieb ungenutzt. Auch gegen den ersatzgeschächt
angereisten Tabellenzweiten Hassia Bingen musste sich der heimische Tischtennis-Zweitligist
TSV Besse mit 2:6 beugen.
Bingens Nummer drei, Yüchun Zimmermann, fiel verletzungsbedingt
aus und da die Hassia-Reserve ebenfalls spielte, kam mit Nadja Hoffmann die Nummer
neun der Gäste zum Einsatz. Gegen die hatte Christine Apel wenig Mühe und gewann
mit 3:0 (11:4, 11:7, 11:6). Wesentlich härter kämpfen musste Tabea Twardon beim
7:11, 11:6, 12:10, 7:11, 11:6-Erfolg gegen Julia Lutz, womit die TSV-Ausbeute
im unteren Paarkreuz im ersten Durchgang optimal war.
Und später im Überkreuzvergleich
zu wiederholen gewesen wäre. Doch dazu kam es nicht mehr, weil im ersten Doppel
Gorowska/Twardon gegen das Verlegenheitsduo Liang/Hoffmann nach gutem Auftakt
(11:4) und einer 8:2-Führung im zweiten Satz (9:11) nicht konsequent durchspielten
und damit ihre Kontrahentinnen aufbauten. Die dann auch prompt mit 11:9 und 11:9
gewannen.
"Das hätte nicht passieren dürfen", ärgerte sich Trainer Martin
Mewes. Denn nach der 1:3-Niederlage von Wicke/Apel gegen Zhang/Lutz lag sein Quartett
wieder einmal mit 0:2 nach den Doppeln zurück. Und war dann am Spitzenbrett gegen
die beiden exzellenten Chinesinnen machtlos. Magdalena Gorowska fand gegen das
Abwehrbollwerk von Zhang beim 0:3 (6:11, 6:11, 2:11) kein Mittel und Lena Wicke
kam gegen die ebenso blitzschnell wie hochkonzentriert agierende Feng Liang gleich
dreimal mit 3:11 unter die Räder.
Im zweiten Durchgang lief es dann für Magdalena
Gorowska gegen Liang etwas besser. Die Polin konnte mit 13:11 sogar den zweiten
Satz gewinnen, musste sich am Ende aber doch mit 1:3 geschlagen geben. Lena Wicke
gelangen schöne Ballwechsel gegen die gekonnt verteidigende Zhang, ohne diese
aber beim 0:3 (4:11, 3:11, 5:11) in Gefahr bringen zu können. "Es war mehr drin
für uns, doch die Luft bei uns ist raus," kommentierte Martin Mewes die 15. Niederlage
in Folge.
Zimmermann verletzt
Rückschlag für
Tischtennis-Damen der Hassia
Von Michael Heinze BINGEN
Hiobsbotschaft
für die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen: Der Tabellenzweite der Zweiten
Bundesliga Süd muss wohl in den nächsten vier Wochen auf Yüchun Zimmermann verzichten.
Für die kommenden beiden Partien am Sonntag (14 Uhr) beim punktlosen Schlusslicht
TSV Besse und am Samstag, 24. März, 15.30 Uhr, gegen den Tabellensiebten SV Neckarsulm
fällt die 37 Jahre alte Block- und Konterspielerin mit Sicherheit aus. Am vergangenen
Montag musste sich Zimmermann einer Operation unterziehen.
Glück im Unglück
für die Hassia: Meng Xiang ist an diesem Donnerstag aus China zurückgekommen.
Sie steht der Mannschaft für den Rest der Saison also wieder zur Verfügung. Gegen
Besse plant Teamchef Lautebach allerdings noch nicht mit ihr. "Sie hat ein halbes
Jahr kein Tischtennis gespielt und nach dem langen Flug noch ein Jet Lag." Nach
dem Stand der Dinge wird entweder Annette Hildebrandt oder Petra Steyer aus der
"Zweiten" in die Bresche springen, die beide über ausreichend Zweitliga-Erfahrung
verfügen. Die Entscheidung, wer von beiden spielt, fällt kurzfristig. "Wenn die
anderen drei Spielerinnen ihre Normalform bringen, müsste ein Sieg in Besse machbar
sein", weiß Lautebach.
Die "Zweite" muss beim Doppelspieltag am Samstag (18.30
Uhr) beim ATSV Saarbrücken und Sonntag (10 Uhr) beim TTSV Saarlouis-Fraulautern
II in jedem Fall auf Hildebrandt und Steyer verzichten. Auch Nadja Hoffmann steht
wegen ihres Abiturballes nicht zur Verfügung. Diese Umstände verhelfen den Schwestern
Clarissa und Rabea Becker aus der erfolgreichen "Vierten" zu ihrer Regionalliga-Premiere.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
16.03.2007
|
TSV
bangt gegen Bingen um Wicke
Absteiger gegen Tabellenzweiten Außenseiter
Edermünde. Trotz des feststehenden Abstiegs aus der 2. Tischtennis-Bundesliga
gehen die Besserinnen engagiert in die Partie gegen Hassia Bingen (So. 14 Uhr)
in der Mehrzweckhalle. "Wir wollen uns auf jeden Fall besser präsentieren als
im letzten Heimspiel gegen Darmstadt", verspricht TSV-Trainer Martin Mewes vor
dem Spiel gegen den favorisierten Tabellenzweiten.
Bei Hassia Bingen wird
auf die chinesische Karte gesetzt. Gleich drei Spielerinnen aus Fernost führen
das Quartett der Rheinhessen an, wobei es nach der Hinrunde einen Wechsel an Position
zwei gab, der sich äußerst positiv auswirkte. Denn Ying Zhang spielte mit 12:1-Siegen
so stark in der "Mitte", dass sie mit Yunchün Zimmermann die Plätze tauschen musste.
Und seitdem eilt das Team in der Rückrunde mit 10:0-Punkten von Erfolg zu Erfolg.
Selbst Spitzenreiter Fraulautern wurde mit 6:4 bezwungen. Die Top-Position nimmt
weiterhin Fen Liang ein, die mit 4:5-Siegen allerdings mit negativer Einzelbilanz
anreist, während Zhang mit 6:2-Siegen weiter für Aufsehen sorgt. Da wird es für
Magdalena Gorowska (1:7) schwer zum Erfolg zu kommen.
Ob Lena Wicke mitspielt
ist noch unklar. "Wir würden dann mit Christine Apel an Position zwei sowie den
zuletzt überzeugenden Tabea Twardon und Katharina Morbitzer im unteren Paarkreuz
antreten", kündigt Mewes an. Dort gilt es gegen die 21-jährige Julia Lutz den
Hinspielerfolg zu wiederholen. Die hat sich aber inzwischen ebenso wie Zimmermann
deutlich gesteigert.(zrh)
Ernste
Zeiten für Damen
Verbandsliga-Mannschaften kassieren durch die Bank
Niederlagen
Von D. Sommer ALZEY
In der Tischtennis-Verbandsliga
der Damen konnte der TuS Gabsheim Spitzenreiter Hassia Bingen IV auf dem Weg zum
Titel nicht bremsen und verlor deutlich mit 1:6.
TuS Gabsheim - Hassia
Bingen IV 1:6. - Die Hassia nahm mit diesem klaren Erfolg Revanche für die
ebenso glatte Niederlage aus der Vorrunde. Für Gabsheim ist dieser Spielverlust
keineswegs schmerzlich, da ein Aufstieg in die Oberliga kein Thema mehr ist. Schon
im Doppel stellte der Gast die Weichen auf Sieg, was Zimmermann/Sigmann und Schüßler/Hahn
nicht zu verhindern wussten. Steffi Zimmermann holte einen Punkt.
Hassia
Bingen III - RWO Alzey 6:4. - Das Unheil begann schon in den Doppeln. Hier
hatten die Gastgeber Vorteile und setzten im ersten Einzel noch einen Sieg drauf.
Damit war den Alzeyern der Zahn gezogen. Doch ganz kampflos räumten diese nicht
das Feld. Zweimal Jutta Heilf-Haunstetter, Julia Degreif und Christine Arm-Krautschneider
brachten den Gast wieder ins Spiel, doch Caroline Adam konnte gegen Edda Klöß
das Unentschieden nicht erreichen.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
22.03.2007
|
Meistersekt kalt stellen
Von
Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga der Damen kann
Hassia Bingen IV den Meistersekt nach dem 6:1-Kantersieg beim Tabellendritten
TuS Gabsheim schon kalt stellen. Hassia Bingen III hat nach dem 6:4 im Kellerduell
gegen RWO Alzey gute Chancen auf ein weiteres Jahr im rheinhessischen Oberhaus.
Hassia Bingen III - RWO Alzey 6:4. - Ausschlaggebend war, dass die Bingerinnen
zu Beginn beide Doppel für sich entscheiden konnten. Melanie Seligmann/Lucia Fickinger
gewannen ebenso wie Miriam Lott/Edda Klöß. Im Einzel feierte Seligmann zwei glatte
Dreisatzsiege, außerdem punkteten Fickinger und Klöß.
TuS Gabsheim - Hassia
Bingen IV 1:6. - "Ein überragender Sieg", freute sich Hassia-Abteilungsleiter
Joachim Lautebach. Für die Hassia punkteten Mai Xiang/Isabelle Roos, Clarissa
Becker/Rabea Becker, Mai Xiang (2), Ting Xiang und Roos. Lautebach: "Wenn es normal
läuft, müssten wir jetzt aufsteigen."
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
20.03.2007
|
Pflichtsiege für TSV und Hassia
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen
haben Hassia Bingen (9:3 gegen TG Wallertheim) und der TSV Wackernheim II (9:4
gegen DJK/RW Finthen II) Pflichtsiege eingefahren.
Hassia Bingen - TG Wallertheim
9:3. - Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein, Gerhard Chitralla/Christoph Gres und
Mario Hübinger/Thorsten Schmitt legten eine 3:0-Führung nach den Doppeln vor.
Im Einzel punkteten die Binger durch Jürgen Lautebach, Gres (2), Hartwein, Hübinger
und Ersatzmann Schmitt, der für den fehlenden Leistungsträger Dominik Lautebach
zum Einsatz kam.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
20.03.2007
|
Wallertheim ohne Chance
Von D.
Sommer ALZEY
Wie erwartet hatte die TG Wallertheim in der Tischtennis-Verbandsliga
bei Hassia Bingen keine Siegchance und verlor mit 3:9.
Die Wallertheimer Niederlage
bei Hassia Bingen war nach den Doppeln schon besiegelt, berichtete Sascha Reichert.
Allein Sowietzki/M. Stöhr hatten Chancen, wenigsten einmal hier zu punkten. Im
Einzel bot das vordere Paarkreuz mit Andreas Sowietzki und Thorsten Stöhr eine
gute Leistung und gestaltete das Ergebnis freundlicher. Bernd Eder und Martin
Stöhr mussten sich erst über die volle Distanz geschlagen geben.
Hassia
Bingen - TG Wallertheim 9:3. - J. Lautebach/Hartwein - Th. Stöhr/Eder 3:0,
Chitralla/Gres - Sowietzki/M. Stöhr 3:2, Hübinger/Schmitt - Reichert/Mallmann
3:0, J. Lautebach - Th. Stöhr 3:0, Chitralla - Sowietzki 2:3, Gres - Reichert
3:0, Hartwein - Eder 3:2, Hübinger - Mallmann 3:0, Schmitt - M. Stöhr 3:2, J.
Lautebach - Sowietzki 0:3, Chitralla - Th. Stöhr 1:3, Gres - Eder 3:0.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
20.03.2007
|
Zweite ohne Chance
Regionalliga-Team
kassiert zwei Niederlagen
Von Michael Heinze BINGEN
Stark Ersatz
geschwächt setzte es für die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen II in der Regionalliga
Südwest bei Spitzenreiter ATSV Saarbrücken (0:8) und dem Tabellensechsten TTSV
Saarlouis-Fraulautern II (4:8) zwei relativ klare Niederlagen.
ATSV Saarbrücken
- Hassia Bingen II 8:0. - Ohne Annette Hildebrandt, Petra Steyer und Nadja
Hoffmann hatte die Zweitliga-Reserve der Hassia keine Chance. Andrea Welz schnupperte
an einem Sieg, aber sie unterlag im Entscheidungssatz mit 10:12. Die Ersatzspielerinnen
Clarissa Becker und Rabea Becker aus der vierten Mannschaft gewannen bei ihrer
Regionalliga-Premiere immerhin jeweils einen Satz.
TTSV Saarlouis-Fraulautern
II - Hassia Bingen II 8:4. - Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach sprach
von einem "akzeptablen Ergebnis." Für die Bingerinnen punkteten Julia Minor (2)
und Andrea Welz im Einzel sowie das Doppel Minor/Welz.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
20.03.2007
|
Von
D.Sommer ALZEY
Bei den Damen kommt es zum Topspiel, wenn der TuS Gabsheim den
vermutlichen Meister aus Bingen erwartet. Das Nachwuchsteam der Hassia will in
die Oberliga und zudem sich noch für die deutlich Niederlage in der Vorrunde revanchieren.
Obwohl Gabsheim keine Titelambitionen mehr hat, darf man dennoch ein spannendes
Spiel erwarten.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
16.03.2007
|
Fünfter
Sieg im fünften Spiel
Tischtennis-Zweitligadamen schlagen TV Busenbach
2. mit 6:3
Mit 10:0 Punkten, in den bisher ausgetragenen fünf Zweitligaspielen
der Tischtennisdamen von Hassia Bingen in der Rückrunde, sind Sie als einziges
Team in der Zweiten Bundesliga Süd im Jahr 2007 noch ohne Punktverlust. Auch die
Erstligareserve des TV Busenbach konnte diese tolle Serie der Hassiatinnen nicht
stoppen.
Jedoch erwiesen sich die Busenbacher-Akteurinnen als der erwartet
schwere Gegner, die vor allem im vorderen Paarkreuz mit der Chinesin Yun Fei Liu
und der ehemaligen Hassia-Akteurin Laura Matzke, zwei sehr spielstarke Spielerinnen
aufboten. "Dem gegenüber", kommentierte der Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach,
"hat sich wieder die komplette Mannschaft im Spiel gezeigt." Alle vier Binger-Spielerinnen
waren mit Einzelsiegen an dem letztendlich verdienten 6:3 Erfolg beteiligt.
Nachdem das in der 2. Liga Süd weiterhin beste Doppel Ying Zhang/Julia Lutz ihre
Partie ohne Satzverlust siegreich gestaltete, unterlagen im Duell der Spitzendoppel
Fen Liang/Yüchun Zimmermann, nach zwei nichtgenutzten Matchbällen, im Entscheidungssatz
mit 11:13 Punkten. Auch in den beiden darauf folgenden Einzeln mussten sich Fen
Liang gegen Laura Matzke in drei Sätzen und Ying Zhang gegen ihre Landsfrau Yun
Fei Liu in vier Sätzen geschlagen geben. Yüchun Zimmermann und Julia Lutz konnten
aber durch ihre Überlegenheit im hinteren Paarkreuz mit zwei deutlichen Drei-Satz-Siegen,
zum Zwischenstand von 3:3 wieder wettmachen.
Nach der Pause biss sich Fen
Liang, nach anfänglichen Anlaufproblemen, erfolgreich gegen die Busenbacher Chinesin
Yun Fei Liu durch und gewann in vier Sätzen. Die darauf folgende Partie der erfahrenen
Binger Abwehrspezialistin Ying Zhang gegen die deutsche Jugendnationalspielerin
Laura Matzke vom TV Busenbach war an Spannung und Dramatik über fünf lange Sätze
kaum zu Toppen. Ying Zhang konnte am Ende etwas glücklich, aber durch ihren enormen
Einsatz auch verdienten 3:2-Satz-Sieg erringen und das Heimteam auf 5:3 vorentscheidend
in Führung bringen. Yüchun Zimmermann spielte danach einige sehr spektakuläre
Ballwechsel gegen Nadine Schmidt, zur Freude der anwesenden Zuschauer und machte
mit ihrem Erfolg den Mannschaftsieg von 6:3 perfekt.
Die nächste Herausforderung
für die Zweitligadamen der Binger Hassia steht bereits am kommenden Sonntag bei
dem nordhessischen Vertreter TSV Besse an.
NEUE BINGER
ZEITUNG KW 10/07
"Das erwartet
schwere Spiel"
Tischtennis: Zweitliga-Damen der Hassia schlagen Busenbach
mit 6:3
Von Michael Heinze BINGEN
Nach dem 6:3-Erfolg gegen
den Tabellenvorletzten TV Busenbach II könnten sich die Tischtennis-Spielerinnen
von Hassia Bingen in den restlichen vier Saisonspielen sogar noch eine Niederlage
leisten, ohne die Vizemeisterschaft in der Zweiten Bundesliga Süd zu gefährden.
Vor nur 35 Zuschauern in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums
profitierten die Binger Damen davon, dass die Gäste ohne die Erstliga erfahrene
Laura Stumper angereist waren. Sonst wäre es mit dem Heimsieg möglicherweise auch
nichts geworden, denn bei den Busenbacherinnen spielte die Ex-Hassiatin Laura
Matzke groß auf. Sie gewann an der Seite von Yun Fei Liu das Doppel gegen Fen
Liang/Yüchun Zimmermann mit 13:11 im Entscheidungssatz gewann. "Fen und Yü hatten
schon 10:8 geführt, das Spiel dann aber leider Gottes noch aus der Hand gegeben",
klagte Hassia-Manager Joachim Lautebach. Anschließend triumphierte Matzke in ihrem
ersten Einzel gegen Liang sensationell glatt mit 12:10, 11:6 und 11:5. "Laura
hatte zuvor noch nie gegen Fen gewonnen", staunte Lautebach nicht schlecht über
den beherzten Auftritt der gebürtigen Brandenburgerin. Das zweite Einzel verlor
die offensivfreudige Matzke nur hauchdünn mit 9:11 im fünften Satz gegen die hervorragende
Abwehrspielerin Ying Zhang, die zuvor gegen Liu mit 1:3 den Kürzeren gezogen hatte.
Für die Bingerinnen punkteten neben Ying Zhang noch Liang, die sich im zweiten
Spiel richtig reinbiss, Zimmermann (2) und Lutz im Einzel sowie Zhang/Julia Lutz
im Doppel.
"Es war das erwartet schwere Spiel", resümierte Lautebach, der
mit dem 6:3 äußerst zufrieden war, nachdem einen Tag zuvor Tabellenführer TTSV
Saarlouis-Fraulautern mit dem gleichen Ergebnis gegen Busenbach gewonnen hatte.
"Zum Teil wurde wirklich hochklassiges Tischtennis geboten. Im hinteren Paarkreuz
haben wir unsere Überlegenheit dokumentiert."
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
13.03.2007
|
Ist
Stumper mit von der Partie?
Von Michael Heinze BINGEN
Am 14.
Spieltag der 2. Tischtennis-Bundesliga Süd der Damen bekommt es der Tabellenzweite
Hassia Bingen am Sonntag (14 Uhr) mit dem Drittletzten TV Busenbach II zu tun.
Auch wenn die Hassiatinnen den Aufstieg in die Eliteliga nicht mehr aus eigener
Kraft erreichen können, so hofft Hassia-Manager Joachim Lautebach dennoch auf
eine ordentliche Kulisse in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums.
Der 55-Jährige spekuliert mit einem Einsatz von TVB-Ass Laura Stumper, die in
dieser Saison schon mehrfach im Busenbacher Erstliga-Team gespielt hat. "Wenn
sie dabei ist, wird mit Sicherheit sehr guter und attraktiver Tischtennissport
geboten", glaubt Lautebach, der sich auch auf das Wiedersehen mit der in Busenbach
spielenden Ex-Hassiatin Laura Matzke freut.
"Die Busenbacherinnen haben jetzt
lange nicht gespielt, aber sollten sie wirklich Laura Stumper einsetzen, sind
sie auf alle Fälle ein ernst zu nehmender Gegner. Dann wird das ein ganz enges
Spiel, in dem unsere Mannschaft schon an die Leistungsgrenze gehen muss." Am besten
in Form präsentierten sich bei der Hassia zuletzt Ying Zhang und Julia Lutz, wobei
abzuwarten bleibt, wie Lutz ihre Mittelohrentzündung und ihren fiebrigen Infekt
überstanden hat.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
09.03.2007
|
2.
Bundesliga Damen Süd
Tabellenführer
TTSV Saarlouis-Fraulautern löst Euphorie aus
Das Polster
von drei und vier Punkten, über das der Herbstmeister TTSV Saarlouis-Fraulautern
zur Halbzeit verfügte, ist nach der 4:6-Niederlage gegen Verfolger BfV Hassia
Bingen auf zwei Punkte geschrumpft. Das dritte Spitzenteam, der TTC Femont Röthenbach,
kann nach der 0:6-Pleite gegen Bingen und dem 2:6 gegen den Spitzenreiter den
führenden Teams nicht mehr gefährlich werden. Im Mittelfeld wusste sich der TSV
Schwabhausen von Rang acht auf Platz fünf zu verbessern und kommt damit dem Saisonziel
schon sehr nahe. Keine Veränderung brachte bislang der Kampf um den Klassenerhalt:
Der SV Darmstadt 98 zittert weiter auf Platz neun, und der bereits abgeschlagene
TSV Besse darf nur noch darauf spekulieren, möglichst nicht zu "0" absteigen zu
müssen.
2. BfV Hassia Bingen 21:5 Punkte
Unglaublich guter
Start in die Rückrunde. Wie ein Wirbelwind hat sich der BfV Hassia Bingen zum
Auftakt in die zweite Spielhälfte gezeigt. 8:0 Punkte fuhr der Tabellenzweite
ein, davon drei Siege gegen unmittelbare Konkurrenten. Ein besonderes Erlebnis
war dabei das Spitzenspiel gegen Saarlouis vor rund 240 Fans in Bubenheim, bei
dem sich Bingen für die glatte Hinrundenniederlage revanchierte. Ausschlaggebend
für die Leistungssteigerung ist eindeutig das Aufrücken von Zhang Ying auf Position
zwei. Die Chinesin hat die Herausforderung, als beste Akteurin zur Halbzeit im
unteren Paarkreuz angenommen, und bislang erst ein Einzel in vier Spielen verloren.
Yüchun Zimmermann hatte dagegen einige unglückliche Niederlagen in der Hinserie
zu verkraften. Sie tankt derzeit auf Platz drei neues Selbstbewusstsein, was sich
in einer 4:1-Bilanz bemerkbar macht. Aber auch die 21-jährige Julia Lutz legte
mit 5:0-Spielen einen traumhaften Start in die zweite Spielhälfte hin. Zudem führt
sie mit Zhang die Bestenliste im Doppel mit einer 11:1-Serie an.
DTTB-Homepage-Bericht
06.03.2007
Hammer
Höchststrafe für Hassia
Von jos. WORMS
Die Tischtennis-Frauen
des SV Rheingold Hamm schwimmen in der Verbandsliga weiter auf einer Erfolgswelle.
Gegen Hassia Bingen III gelang nun ein ungefährdeter 6:0-Erfolg, wodurch die Rheingold-Truppe
ihren Platz hinter Verbandsliga-Spitzenreiter Hassia Bingen IV gefestigt hat.
Erste Frauen-Verbandsliga
Rheingold Hamm - Hassia Bingen III 6:0. -
Die Rheingold-Damen machten genau dort weiter, wo sie zuletzt gegen RWO Alzey
aufgehört hatten: Sie verpassten einem weiteren Liga-Konkurrenten die "Höchststrafe".
Schmittel/Weicker-Groll sowie Reuter/Blüm stellten schon früh die Weichen auf
Sieg, ehe Schmittel, Weicker-Groll, Reuter und Blüm das halbe Dutzend für Hamm
voll machten.
Hassia Bingen IV - TSV Flörsheim-Dalsheim II 6:2. - Die
TSV-Damen gewannen durch Matthes/Selzer zwar die Auftaktpartie, danach spielten
die Gastgeberinnen aber ihre ganze Routine aus. Es reichte deshalb nur noch zu
einem Einzelpunkt, den Heide Milch erkämpfte.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
14.03.2007
|
Titel ist zum Greifen nahe
Vierte
Hassia-Damen landen in Verbandsliga zwei Heimerfolge
Von Michael
Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen steht
Hassia Bingen IV nach den beiden Heimerfolgen gegen den TSV Flörsheim-Dalsheim
II (6:2) und den TSV Gau- Odernheim (6:4) ganz dicht vor der Meisterschaft. Für
die "Dritte" der Hassia wird es hingegen nach der 0:6-Pleite beim SV Rheingold
Hamm ganz eng im Kampf um den Klassenerhalt.
Hassia Bingen IV - TSV Flörsheim-Dalsheim
II 6:2. - Gegen den Tabellenfünften ließ das Binger Teenager-Quartett rein
gar nichts anbrennen. Die Punkte schnappten Mai Xiang/Isabelle Roos im Doppel
sowie Mai Xiang (2), Clarissa Becker (2) und Rabea Becker im Einzel.
Hassia
Bingen IV - TSV Gau-Odernheim 6:4. - Die Hassiatinnen hatten mit den Gästen,
die noch mitten im Abstiegskampf stecken, mehr Mühe als erwartet Doch am Ende
feierte die Hassia nach Punkten von Clarissa Becker/Rabea Becker, Mai Xiang (2),
Clarissa Becker, Ting Xiang und Rabea Becker den 15. Sieg im 17. Saisonspiel.
SV
Rheingold Hamm - Hassia Bingen III 6:0. - In der Besetzung Miriam Lott, Lucia
Fickinger, Edda Klöß und Janine Raese setzte es für die dritten Hassia-Damen eine
derbe Abfuhr. Die erfahrene Klöß gewann gegen Hamms Ersatzspielerin Britta Blüm
immerhin einen Satz. Ansonsten gingen sämtliche Partien mit 3:0 an die Gastgeberinnen.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
13.03.2007
|
Hassia das Leben schwer gemacht
Von
D. Sommer ALZEY
Die Damen des TSV Gau-Odernheim machten es dem Titelfavoriten
Hassia Bingen IV in der Tischtennis-Verbandsliga sehr schwer und verloren nach
heißen Kampf mit 4:6. In den Fünfsatzspielen hatte Bingen einen kleinen Vorteil
und entzog sich so einem Punktverlust. Fey-Dussa/Graversen im Doppel holten den
ersten Punkt. Einmal Kerstin Fey-Dussa und Elisabeth Graversen mit zwei klaren
Siegen im zweiten Paarkreuz waren erfolgreich. Pech hatte Anita Friedrich, die
ihre beiden Einzel in fünf Sätzen verlor.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
13.03.2007
|
Hassia
gelingt Überraschung
Von Michael Heinze BINGEN
Für eine positive
Überraschung sorgten die Tischtennis-Spieler von Hassia Bingen in der Verbandsliga
Rheinhessen mit einem 9:6-Erfolg beim Tabellendritten TSV Gau-Odernheim. Obwohl
die Gau-Odernheimer in Bestbesetzung angetreten warn, also mit Kurosch Javadi
und Peter Krenzer im vorderen Paarkreuz und "Überflieger" Jonas Christmann in
der Mitte, behielten die Binger verdient die Oberhand.
Die Punkte markierten
die beiden Doppel Dominik Lautebach/Mario Hübinger und Gerhard Chitralla/Christoph
Gres sowie der bärenstarke Chitralla (2), Joachim Lautebach, Dominik Lautebach,
Gres, Heinz Hartwein und Hübinger im Einzel. Der Aufsteiger hat nun gute Chancen,
die Runde auf einem Platz in der oberen Tabellenhälfte zu beenden.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
13.03.2007
|
Platz zwei ist in weite Ferne gerückt
TSV
verliert
Von D. Sommer ALZEY
Der TSV Gau-Odernheim hat nach
der neuerlichen 6:9-Niederlage gegen Hassia Bingen das Rennen um die Vizemeisterschaft
in der Tischtennis-Verbandsliga wohl verloren. Tobias Giloth berichtete von einem
hart umkämpften Spiel seiner Gau-Odernheimer, das die Binger verdient gewonnen
hätten. "Ein Knackpunkt waren sicherlich die Doppel, wo wir zweimal knapp unterlegen
waren", suchte der Teamchef nach den Gründen der Niederlage. In den Einzel waren
die Paarkreuze bis auf das vordere ausgeglichen, denn hier konnte nur Peter Krenzer
einmal gewinnen. Weiter auf sehr hohem Niveau spielt Jonas Christmann, der seine
beiden Einzel in der Mitte gewann. Auch der Mannschaftsführer glänzte mit zwei
Siegen im hinteren Paarkreuz.
TSV Gau-Odernheim - Hassia Bingen 6:9.
- Javadi/Christmann - J. Lautebach/Hartwein 3:2, Krenzer/Cohausz - D. Lautebach/Hübinger
2:3, Walz/Giloth - Chitralla/Gres 1:3, Javadi - Chitralla 1:3, Krenzer - J. Lautebach
3:1, Christmann - Gres 3:2, Walz - D. Lautebach 2:3, Giloth - Hübinger 3:0, Cohausz
- Hartwein 0:3, Javadi - J. Lautebach 0:3, Krenzer - Chitralla 2:3, Christmann
- D. Lautebach 3:1, Walz - Gres 2:3, Giloth - Hartwein 3:2, Cohausz - Hübinger
2:3.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
13.03.2007
|
Andrea
Welz startet als Ersatzspielerin bei den Nationalen Deutschen Meisterschaften
der Damen und Herren in Chemnitz
Gruppenspiele:
gegen
Sandra Peter (BYTTV - TTC Femont Röthenbach) 0:3
gegen Christine Koch (TTVBW)
0:3
gegen Ying-Ni Zhan (WTTV) 0:3
Doppel: 1.Runde
mit Andrea
Hofmann (TTVR - TTF Asbacher Land) gegen Katja Hüper/Christina Lienstromberg (TTVN)
2:3
Lutz
muss auf DM verzichten
Von Michael Heinze BINGEN
Riesenenttäuschung
für Julia Lutz: Die 21-jährige Tischtennis-Spielerin des Zweitligisten Hassia
Bingen musste ihre Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende
in Chemnitz aus krankheitsbedingten absagen.
"Julia war die ganze Woche über
durch eine fiebrige Infektion außer Gefecht gesetzt", bedauerte Hassia-Manager
Joachim Lautebach. "Das ist ein schwerer Schlag für sie, weil sie wirklich gerne
gespielt hätte. Sie hat alles versucht, noch fit zu werden, aber es war einfach
nichts zu machen."
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
06.03.2007
|
Hochspannung
im Abstiegskampf
In Tischtennis-Verbandsliga der Damen zittern Wackernheim
und Hassia III um Klassenerhalt
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Fünf Spieltage vor Saisonschluss herrscht Hochspannung im Abstiegskampf der Tischtennis-Verbandsliga
der Damen. Mittendrin statt nur dabei sind der TSV Wackernheim (6:3 bei der TSG
Drais III) und Hassia Bingen III (2:6 gegen Flörsheim-Dalsheim II), die sich aber
noch retten können. Hassia Bingen IV darf nach dem 6:4 bei der TSG Drais II weiter
vom Aufstieg in die Oberliga träumen.
Hassia Bingen III - TSV Flörsheim-Dalsheim
II 2:6. - Melanie Seligmann gewann ihr Doppel an der Seite von Janine Rease
und auch ihr zweites Einzel gegen Gabi Baum glatt in drei Sätzen. Doch ihre Teamkolleginnen
gingen durchweg leer aus.
TSG Drais II - Hassia Bingen IV 4:6. - Clarissa
Becker/Rabea Becker im Doppel sowie Clarissa Becker (2), Mai Xiang, Isabelle Roos
und Ting Xiang im Einzel waren für den Favoriten erfolgreich. "Drais hat eine
routinierte Truppe, die gegen uns auch komplett gespielt hat", meinte Hassia-Abteilungsleiter
Joachim Lautebach nach dem "erwartet schweren Spiel".
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
06.03.2007
|
Höhe der Niederlage störte
Tischtennis-Regionalliga:
Finther Auftaktdoppel überraschend glatt
BINGEN. Von Gerd Adolphi
An einen Sieg oder ein Unentschieden bei der Zweitliga-Reserve von Hassia Bingen
hatten die Tischtennis-Spielerinnen von Rot-Weiß Finthen nie einen Gedanken verschwendet.
Deshalb störte eigentlich nur die Höhe des Ergebnisses im rheinhessischen Regionalliga-Derby.
"1:8 hört sich deutlich an", erläuterte Rot-Weiß-Spielerin Astrid Bäder. "Das
ist aber ein bisschen zu heftig. Gewinnen können wir das Spiel nicht. Aber zwei
Punkte mehr waren drin." Dabei hätte das Finther Team fast einen optimalen Start
erwischt. Überraschend glatt setzte sich das Doppel Bäder/Bohland gegen Steyer/Hoffmann
durch. "Wir mussten gar nicht so viel tun", berichtete Bäder. "Die anderen haben
die Fehler gemacht. Petra Steyer hat überhaupt nicht zu ihrem Spiel gefunden."
Auch das zweite Finther Doppel lag auf Siegkurs. Brück/Krießbach führten gegen
die Zweitliga erprobte Kombination Hildebrandt/Minor mit 2:1 Sätzen und 9:4 Punkten.
Zwei Ballwechsel fehlten zum Vier-Satz-Erfolg. Doch das Binger Duo holte auf,
erzwang in der Verlängerung mit 15:13 einen fünften Satz und gewann den auch knapp
mit 11:9. "Das war ein bisschen schwach, dass sie das noch aus der Hand gegeben
haben"; kritisierte Bäder. "Sonst hätten wir 2:0 geführt und die Sache hätte anders
ausgesehen."
Doch in den Einzeln gab es wenig zu holen. Anke Brück lieferte
sich mit Julia Minor ein knappes Fünf-Satz-Match. Am Ende hatte Minor wie in der
Hinrunde die Nase vorn. Bäder hatte im Heimspiel Minor überraschend geschlagen.
Das sie sich nicht einfach im Vorbeigehen wegputzen lässt, bewies Bäder auch beim
zweiten Aufeinandertreffen. Nach vier ausgeglichenen Sätzen fiel die Vorentscheidung
zu Beginn des entscheidenden Durchgangs. Minor setzte sich mit 4:0 ab. Beim Stande
von 10:8 wollte Minor die Matchbälle mit Gewalt versenken. Das ging zwar schief.
Doch in der Verlängerung machte die Hassia-Spielerin mit zwei Punkten zum 12:10
alles klar. Melanie Bohland, Nummer vier der Rot-Weißen, überrannte Petra Steyer
im ersten Satz mit 11:2. Doch dann setzte sich die Routine der langjährigen Zweitliga-Spielerin
durch.
Im Duell der beiden ehemaligen Spielerinnen der TSG Drais unterlag
Elke Krießbach in drei Sätzen Nadja Hoffmann. "Elke hat noch nie gegen Nadja gewonnen",
erläuterte Bäder. "Wenn das einmal im Kopf eingebrannt ist, wird es schwierig."
So blieb es für die Finther am Ende lediglich bei dem einen Gegenpunkt aus den
Doppeln.
|
MAINZER
RHEIN-ZEITUNG
|
06.03.2007
|
Ein
rabenschwarzer Tag für Finthen
Regionalliga-Tischtennis-Spielerinnen
gehen in Bingen unter/Bäder/Bohland retten die Ehre
Von Martin
Gebhard MAINZ
Unerwartet klar mit 1:8 Punkten haben die Tischtennis-Regionalliga-Spielerinnen
der DJK Rot-Weiß Finthen das Rheinhessenderby bei Hassia Bingen verloren. Doch
an der Tabellensituation für den Aufsteiger änderte sich nichts: Die stärkste
Damen-Mannschaft aus dem Kreis Mainz verharrt auf dem ersten Nichtabstiegsplatz.
"Wir sind klar unter Wert geschlagen worden", resümierte DJK-Spielführerin Astrid
Bäder. "Dabei ist alles schief gelaufen, was schief gehen konnte." In der Tat:
Allein drei Spiele, die über die volle Distanz gingen, entschieden die Gastgeberinnen
für sich. Bereits das erste Doppel, gebildet von der bewährten Paarung Anke Brück/Elke
Krießbach, musste sich dem Zweitliga-erprobten Duo Anette Hildebrandt/Julia Minor
trotz einer 9:4-Führung im vierten Satz letztlich nach fünf Durchgängen geschlagen
geben. Bereits dieser Umstand sei nicht unbedingt förderlich für die Psyche gewesen,
betonte Bäder, die selbst nicht das Glück gepachtet hatte und Minor im Einzel
10:12 im Entscheidungssatz unterlag. Spiel entscheidend sei die 4:0-Führung ihrer
Gegnerin im Entscheidungssatz gewesen, so Bäder.
Keiner hätte auch damit gerechnet,
dass Brück, die Nummer eins der Gäste, ganz leer ausgehen würde, unterstrich die
Teamchefin. Brück, fast eine Bank für zwei Siege im vorderen Paarkreuz, musste
sich Minor im Entscheidungssatz mit 8:11 geschlagen geben und unterlag nach gewonnenem
ersten Durchgang gegen Hildebrandt in den drei folgenden Sätzen denkbar knapp.
Die Ehre im lokalen Duell rettete die Spielführerin zusammen mit Melanie Bohland
im zweiten Doppel: "Damit haben wir nicht gerechnet", freute sich Bäder über den
Triumph ohne Satzverlust gegen die Ex-Draiserin Nadja Hoffmann und Petra Steyer.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
06.03.2007
|
Derby eine klare Sache
Von Michael
Heinze BINGEN
Mit einem klaren 8:1-Erfolg im Rheinhessen-Derby gegen Aufsteiger
DJK/RW Finthen hat Hassia Bingen II in der Tischtennis-Regionalliga Südwest seinen
siebten Tabellenplatz nachhaltig gefestigt. Für den ohne Andrea Welz aufgelaufenen
Favoriten punkteten Annette Hildebrandt/Julia Minor, Hildebrandt (2), Minor (2),
Petra Steyer (2) und Nadja Hoffmann.
"In den Doppeln lief es ziemlich holprig",
meinte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. Steyer/Hoffmann unterlagen der
erfahrenen Bad Kreuznacherin Astrid Bäder und der jungen Heidesheimerin Melanie
Bohland glatt in drei Sätzen. Hildebrandt/Minor setzten sich in einem extrem engen
Match mit Ach und Krach gegen das Finther Spitzendoppel Anke Brück/Elke Krießbach
in fünf Sätzen durch. Mit Ausnahme der beiden knappen Fünfsatzsiege von Minor
gegen Brück und Bäder gingen alle anderen Spiele deutlich an die Hassia-Damen.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
06.03.2007
|
Offenes Kräftemessen im Derby
Finther
Tischtennisdamen hoffen auf Revanche in Bingen / Wiedersehen mit alten Bekannten
Von Martin Gebhard MAINZ
"Wir versuchen, das Beste zu geben", lautet die bescheidene
Devise der Finther Tischtennisdamen für das sonntägliche Rheinhessenderby (10
Uhr) im Binger Stefan-George-Gymnasium gegen die Zweitligareserve der Hassia.
Denn Astrid Bäder, die Spielführerin des Regionalligisten DJK Rot-Weiß, denkt
zunächst an die 3:8-Hinrundenniederlage. Aber inzwischen hat der Aufsteiger wertvolle
Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesammelt.
Nach genauerer Analyse der
Mannschaftsaufstellungen könnte es durchaus ein offenes Kräftemessen geben, räumt
Bäder ein. Denn im vorderen Paarkreuz treffen Anke Brück und die Teamchefin voraussichtlich
auf Annette Hildebrandt und Andrea Welz. Brück, die beim "Kellerkind" eine Fabelbilanz
von 23:8 Spielen aufweist, traut die Spielführerin durchaus zwei bis drei Siege
und einen weiteren im Doppel an der Seite von Elke Krießbach zu. Schwer werde
es vor allem an den hinteren Brettern, weiß die Bad Kreuznacherin. "Denn Julia
Minor hat in der Vorrunde noch vorne gespielt", weiß die 42-Jährige über die Zweitliga
erfahrene Zelluloidkünstlerin. Im hinteren Mannschaftsteil, in dem auch die Fintherin
Melanie Bohland aufgeboten wird, feiert Krießbach voraussichtlich ein Wiedersehen
mit Nadja Hoffmann, einer alten Bekannten aus gemeinsamen Zeiten bei der TSG Drais.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
03.03.2007
|
Hassia
Bingen will Platz zwei sichern
Ist die Meisterschaft in der 2.
Liga der Damen entschieden? Theoretisch kann Hassia Bingen den TTSV Saarlouis-Fraulautern
noch abfangen. Praktisch aber hat der TTSV den Titel schon sicher. Das Team aus
dem Saarland überstand auch das Wochenende der Wahrheit beim TTC Röthenbach und
TV Altdorf unbeschadet und hat nun gefühlte drei Punkte Vorsprung vor der Hassia.
Denn zu den zwei Zählern Abstand kommt noch das klar bessere Spielverhältnis.
Da brachte die Binger auch der 6:2-Sieg beim SV Darmstadt 98 nicht näher heran.
"Damit ist alles geklärt", wusste auch der Binger Abteilungsleiter Joachim Lautebach
. "Normalerweise brennt da nichts mehr an, es sei denn es passiert noch etwas
Außergewöhnliches. Aber das wünscht man ja keinem. Die Fraulauterer hatten das
Glück, immer in Bestbesetzung spielen zu können, wir in der Vorrunde nicht. Schade,
dass wir durch die Erkrankung von Yüchun Zimmermann zwei, drei Punkte abgegeben
haben. Aber nachkarten bringt nichts. Wir hatten es in der Hand." Bevor aber die
Planungen für die neue Saison in die konkrete Phase gehen, möchte die Hassia den
zweiten Platz sichern und gerüstet sein, falls der Tabellenführer unerwartet doch
noch patzt. Diesem Ziel dient auch der Sieg in Darmstadt. "Nach fast sechs Wochen
Pause lief es am Anfang in den Doppeln etwas holprig", berichtete Lautebach. "Es
hat etwas gedauert, bis alle ihre Betriebstemperatur erreicht hatten." Doch trotz
der Anfangsschwierigkeiten gewann das Binger Team beide Auftaktbegegnungen. Liang/Zimmermann
siegten in vier Sätzen, wobei alle drei gewonnenen Durchgänge mit nur zwei Punkten
Unterschied endeten. Zhang/Lutz mussten über die volle Distanz gehen, setzten
sich aber im Entscheidungssatz deutlich mit 11:5 durch. "Das zeigt, dass wir in
den Doppeln gut harmonieren", freute sich der Abteilungsleiter. In den Einzeln
gab nur Fen Liang ihre beiden Begegnungen ab. Dabei hatte die Nummer eins der
Hassia jeweils im fünften Satz gegen Hana Sopova mit 10:7 und gegen Angelina Gürz
mit 7:4 geführt. "Fen hatte Trainingsrückstand, weil ich ihr Urlaub gegeben hatte",
erläuterte Lautebach. "Da hat die Konzentration gefehlt." Überragende Binger Spielerin
war Zhang Ying. Die Nummer zwei der Hassia gewann im vorderen Paarkreuz beide
Einzel ohne Satzverlust und jeweils mit deutlichen Ergebnissen. "Das ist schon
eine Klasse für sich, was sie da abliefert", schwärmte der Abteilungsleiter. Ein
Sonderlob verteilte Lautebach auch an Julia Lutz, die gegen Clarissa Benz ihre
makellose Rückrundenbilanz auf fünf Siege ausbaute. "Die Entwicklung von Julia
ist erfreulich", bekannte Lautebach.
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/März
2007
Hassia Tischtennisdamen
siegen in Darmstadt
6:2 Auswärtssieg in der 2. Bundesliga Süd
Nach
sechswöchiger Spielpause in der 2. Tischtennis - Bundesliga Süd der Damen trat
am letzten Samstag das Damenteam von Hassia Bingen bei dem SV Darmstadt 98 an.
In den Anfangsdoppeln siegten Fen Liang/Yüchun Zimmermann in vier Sätzen und das
weiterhin Erfolgreiste Doppel der 2. Liga Ying Zhang/Julia Lutz in fünf Sätzen
mit mehr Mühe als erwartet.
Hochmotiviert zeigten sich auch die beiden Gegnerinnen
der Binger Nr. 1 Fen Liang, die noch etwas Trainingsrückstand aufwies und am Ende
beide Spiele knapp in fünf Sätzen verlor. Die anderen vier Einzelpartien hingegen
verliefen allesamt erfreulich deutlich zu Gunsten der Hassia. Ying Zhang feierte
dabei ihre Siege fünf und sechs (Bilanz 6:1) im vorderen Paarkreuz der 2. Bundesliga.
Julia Lutz gewann trotz noch nicht ganz abgeklungener Krankheit ihr Einzel mit
3:1 Sätzen und schraubte ihre Rückrundenbilanz auf makellose 5:0 Einzelerfolge.
Yüchun Zimmermann ließ ihrer Gegnerin nur 15 Punkte in drei Sätzen zu und gewann
ebenfalls ihr Einzel souverän.
Da am kommenden Wochenende die Nationalen Deutschen
Einzelmeisterschaften in Chemnitz stattfinden, für die sich auch Julia Lutz qualifizierte,
greift das Zweitligateam der Hassia erst am Sonntag 11.03.2007 um 14.00 Uhr in
der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasium, gegen die Erstligareserve des
TV Busenbach wieder zu den Schlägern.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 09/07
Freude
bei Hassia hält sich in Grenzen
Tischtennis: Binger Zweitliga-Damen
obenauf, aber auch Saarlouis gibt sich keine Blöße
Von Michael
Heinze BINGEN
Trotz des souverän herausgespielten 6:2-Erfolges bei Abstiegskandidat
SV Darmstadt 98 hielt sich die Freude im Lager der Zweitliga-Tischtennis-Damen
von Hassia Bingen in Grenzen.
Da der große Rivale TTSV Saarlouis-Fraulautern
seine beiden schweren Auswärtsspiele beim TTC Femont Röthenbach (6:2) und dem
TV Altdorf (6:1) ebenfalls gewinnen konnte, sind die Chancen der Hassiatinnen
auf die Meisterschaft fünf Spieltage vor Saisonende auf ein Minimum geschrumpft.
Saarlouis liegt weiterhin mit nur zwei Minuspunkten an der Tabellenspitze. "Normalerweise
werden weder wir noch Saarlouis in den restlichen Spielen etwas abgeben", glaubt
Hassia-Manager Joachim Lautebach.
Eine kleine Hoffnung besteht allerdings
noch, sollte der TV Busenbach II am übernächsten Wochenende in bester Aufstellung
Saarlouis empfangen. "Wenn die Busenbacherinnen Laura Stumper einsetzen, sind
sie mit einer der Titelfavoriten", sagt Lautebach. Dann hätte es Saarlouis sehr
schwer. Allerdings auch die Hassia, die einen Tag später, am 11. März, in heimischer
Halle auf Busenbach trifft. "Wenn es halt nicht klappt mit der Meisterschaft,
müssen wir sehen, ob wir nächstes Jahr noch einmal neu angreifen können. "Auf
jeden Fall wollen wir in dieser Runde mindestens Zweiter werden", sagt Lautebach.
In Darmstadt reichte der Hassia eine durchschnittliche Leistung zu einem ungefährdeten
Sieg. "Nach fast sechs Wochen Spielpause ist es am Anfang ein bisschen holprig
gelaufen", kommentierte Lautebach. "Gerade in den Doppeln hat es gedauert, bis
die richtige Betriebstemperatur wieder da war." Fen Liang/Yüchun Zimmermann gewannen
knapp in vier Sätzen gegen Hana Sopova/Clarissa Benz. Ying Zhang/Julia Lutz bissen
sich mit 11:5 im Entscheidungssatz gegen Angelina Gürz/Alina Heck durch.
Im
Einzel blieb nur Liang bei ihren Fünfsatzniederlagen gegen Gürz und Sopova hinter
den Erwartungen zurück. "Fen hat Trainingsrückstand", schilderte Lautebach die
Hintergründe. Ansonsten gewannen die Hassiatinnen alle Partien deutlich. Zimmermann
kanzelte Heck ab, Lutz hielt Benz, gegen die sie zuvor stets den Kürzeren gezogen
hatte, in vier Sätzen relativ deutlich nieder. Überragend war Ying Zhang. Die
33-jährige Defensivspielerin gab gegen die Ex-Bingerin Sopova und die frisch gebackene
Südwestmeisterin Gürz in sechs Sätzen zusammen gerade einmal 21 Punkte ab.
Zitat:
"Man muss halt akzeptieren, dass der TTSV Saarlouis-Fraulautern jetzt quasi
durch ist - wenn nichts Außergewöhnliches mehr passiert." Hassia-Manager
Joachim Lautebach zum Titelrennen.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
27.02.2007
|
Hassia
hofft auf Patzer des Spitzenreiters
Von Michael Heinze BINGEN
Nach fast sechswöchiger Punktspielpause greifen die Tischtennis-Frauen von Hassia
Bingen am kommenden Wochenende wieder ins Geschehen der Zweiten Bundesliga Süd
ein. Im Gastspiel beim abstiegsgefährdeten SV Darmstadt 98 (Samstag, 18 Uhr) ist
das Team um Spitzenspielerin Fen Liang haushoher Favorit.
Lautebach mahntAllerdings
wäre Hassia-Manager Joachim Lautebach nicht er selbst, würde er nicht mahnend
den Zeigefinger heben und die Qualitäten des Gegners ins Rampenlicht rücken. "Wenn
die Darmstädterinnen komplett sind, müssen wir uns in Acht nehmen. Das ist eine
unbequeme Mannschaft, die noch gegen den Abstieg kämpft und deshalb hochmotiviert
ist", betont der 55-jährige Lehrer.
Noch mehr Motivation werden die Darmstädter
Damen möglicherweise an den Tag legen, sollten sie wenige Stunden zuvor das Duell
mit dem Tabellensechsten TSV Schwabhausen erfolgreich gestalten. Dass eine Tischtennis-Mannschaft
an einem Tag zwei Duelle hintereinander bestreitet, ist sehr ungewöhnlich. Ob
die Hassiatinnen von der Doppelbelastung des Gegners profitieren können? Lautebach
zuckt leicht mit den Schultern: "Ob das ein Vorteil für uns ist, ist schwer zu
sagen."
Im Hinspiel setzte sich die Hassia klar und deutlich mit 6:1 durch.
Damals fehlte bei Darmstadt allerdings Hana Sopova. Auch diesmal ist fraglich,
ob die Frauen aus dem Süden Hessens in Bestbesetzung auflaufen können. Angelina
Gürz fehlte zuletzt bei der 1:6-Niederlage gegen den TTC Femont Röthenbach. Beim
3:6 als Gast des NSC Watzenborn-Steinberg war sie auf dem Papier zwar mit dabei,
gab allerdings ihr Doppel und zwei Einzel kampflos ab. "Trotzdem hat Darmstadt
nur 3:6 verloren", gibt Lautbach zu bedenken. "Das ist eine ausgeglichene Mannschaft,
unterschätzen darf man die auf keinen Fall. Aber wenn bei uns alle ihre Normalform
bringen, müssten wir eigentlich zwei Punkte einfahren."
Was macht Saarlouis?Wenn
sich Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern bei seinen Wochenend-Gastspielen
in Röthenbach und beim TV Altdorf einen Ausrutscher leistet, würde das die Hassiatinnen
im Kampf um den Titel entscheidend voran bringen - eventuell sogar an die Tabellenspitze.
"Aber wenn Saarlouis diese beiden Spiele gewinnt, dann gehe ich davon aus, dass
die auch in den letzten fünf Begegnungen nichts mehr abgeben werden. Es sei denn,
es verletzt sich noch jemand", prognostiziert Lautebach.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
23.02.2007
|
Leichtes
Spiel beim Letzten
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Durch einen
9:3-Erfolg beim Tabellenletzten DJK/RW Finthen III hat Hassia Bingen in der Tischtennis-Verbandsliga
Rheinhessen seinen siebten Platz festigen können.
DJK/RW Finthen III -
Hassia Bingen 3:9. - Die Binger profitierten davon, dass sich Finthens Altmeister
Werner Heck einige Tage zuvor das Knie verdreht hatte und sowohl sein Doppel als
auch sein Einzel herschenken musste. Die Hassia-Punkte holten Jürgen Lautebach/Heinz
Hartwein, Dominik Lautebach/Mario Hübinger, Gerhard Chitralla/Christoph Gres,
Jürgen Lautebach (2), Dominik Lautebach (2), Hübinger und Hartwein.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
27.02.2007
|
Chancen steigen
Hassia-Teenager kommen
Titel immer näher
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Die Aufstiegschancen
von Hassia Bingen IV in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen sind
nach dem 6:1-Erfolg gegen die DJK/RW Finthen II größer denn je. Der TSV Wackernheim
schnuppert nach dem 6:4-Erfolg im Kellerduell gegen Hassia Bingen III wieder Morgenluft.
Hassia Bingen IV - DJK/RW Finthen II 6:1. - Rabea Becker musste sich der
Fintherin Ulrike de Geain in fünf Sätzen geschlagen geben. Ansonsten gab es ausschließlich
Siege für die Hassia-Teenager. Die Erfolgsgaranten waren Clarissa Becker/Rabea
Becker, Mai Xiang/Isabelle Roos, Mai Xiang (2), Clarissa Becker und Ting Xiang.
Nach Minuspunkten liegen die Bingerinnen nun schon drei Zähler vor ihren größten
Rivalen im Kampf um die Meisterschaft, SV Rheingold Hamm und TuS Gabsheim.
TSV
Wackernheim - Hassia Bingen III 6:4. - Bianca Bayer/Gabriele Kunert im Doppel
sowie Bayer, Kunert, Nina Heise (2) und Stefanie Burg im Einzel punkteten für
den TSV. Für die Hassia waren das Doppel Miriam Lott/Edda Klöß sowie die bärenstarke
Melanie Seligmann (2) und die erfahrene Klöß im Einzel erfolgreich. "Wir haben
uns riesig gefreut", bekannte Bianca Bayer im Anschluss an den dritten Saisonsieg.
Sie bezifferte die Chancen im Kampf um den Klassenverbleib auf 50:50.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
27.02.2007
|
Julia
Lutz mit dreimal Bronze bei Südwesttitelkämpfen
Binger Zweitligaspielerin
qualifiziert für DM in Chemnitz
Überaus erfolgreich kehrte die
Delegation des Rheinhessischen Tischtennisverbandes (RTTV) von den Südwestdeutschen
Meisterschaften der Damen und Herren aus Waldfischbach (Pfalz) zurück. Mit vier
3. Plätzen und drei weiteren Viertelfinalteilnahmen der jeweils drei Spieler/-innen
des kleinsten der sechs Verbände, war Delegationsleiter Joachim Lautebach (Hassia
Bingen) mit den gezeigten Leistungen und Erfolge in der Breite sehr zufrieden.
Allein die beiden Spielerinnen von Hassia Bingen zeigten sich für drei Bronzemedaillien
verantwortlich. Hierbei stand Julia Lutz, vom Zweitligateam der Hassia, in allen
drei Wettbewerben als Drittplatzierte auf dem Siegertreppchen. Mit ihrer Vereinskammeradin
Andrea Welz, der 17-jährigen Regionalligaspielerin aus der zweiten Mannschaft
von Hassia Bingen, unterlag Julia erst nach starkem Spiel und knapper 2:3 Satz-Niederlage
gegen die beiden Zweitligaspielerinnen Gürz/Czajkowski (Hessen) im Halbfinale.
In der Mixedkonkurrenz, an der Seite des ältesten Teilnehmers, dem Wackernheimer
Oberligaspieler Volker Stippich, errang Julia Lutz eine weitere Bronzemedaillie.
Der Einzelwettbewerb wurde zunächst in vier Sechsergruppen ausgetragen. Julia
Lutz unterlag dabei nur der Jugendnationalspielerin und späteren Südwestmeisterin
Angelina Gürz vom Zweitligisten SV Darmstadt 98 und wurde mit 4:1 Spielen Gruppenzweite.
Am Sonntagmorgen, im Achtelfinale, lief es gegen die Saarländerin Claudia Walerowicz
zunächst gar nicht rund. Mit 1:3 Sätzen geriet die Hassiatin schnell in Rückstand
und kämpfte sich danach pravorös ins Match zurück. Nach der Abwehr von zwei Matchbällen
(8:10) siegte Sie mit 13:11 Punkten im siebten Satz und erreichte somit das Viertelfinale.
Dort zeigte die 21-jährige Hassiatin eine starke spielerische Leistung gegen die
gesetzte Sarah Textor (Hessen) und gewann deutlich mit 4:1. Im darauf folgenden
Halbfinale schwanden etwas die Kräfte, so dass nach ausgeglichenem Beginn der
Partie (2:2 Sätze) das Spiel im fünften Satz zu Gunsten der hessischen Zweitligaspielerin
Desiree Czajkowski kippte und diese mit 4:2 am Ende gewann. Durch das Erreichen
des Südwest-Halbfinales im Dameneinzel löste die Binger Spielerin Julia Lutz das
direkte Ticket zu den 75. Nationalen Deutschen Meisterschaften am 02.-04. März
2007 in Chemnitz.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 08/07
Julia
Lutz löst mit Bronze ihr DM-Ticket
Tischtennis: Hassiatin wird bei
Südwestmeisterschaften Dritte im Einzel, Doppel und Mixed
Von Martin
Gebhard RHEINHESSEN
Der Rheinhessische Tischtennis-Verband (RTTV), die kleinste
Vertretung innerhalb des Südwestdeutschen Tischtennis-Verbandes, hat bei den Südwestmeisterschaften
im pfälzischen Waldfischbach ordentlich für Furore gesorgt.
RTTV-Sportwart,
Joachim Lautebach, der die sechs rheinhessischen Spitzencracks zusammen mit Frank
Liesenfeld und Christian Kaufhold betreut hatte, war angesichts der Bilanz von
vier dritten Plätzen und zwei DM-Tickets ganz aus dem Häuschen: "Soweit ich mich
erinnern kann, war das in der Breite der größte Erfolg unseres kleinen Verbandes
bei diesen Meisterschaften." Die 21-jährige Zweitligaspielerin Julia Lutz von
Hassia Bingen und der erst 17-jährige Leiselheimer Regionalliga-Akteur Raphael
Graf dürfen sich als Drittplatzierte auf Südwestebene in knapp vier Wochen bei
den Deutschen Meisterschaften mit der Cr´Zme de la cr´Zme des deutschen Tischtennissports
messen.
Julia Lutz schoss in Waldfischbach den Vogel ab, indem sie auch im
Doppel zusammen mit ihrer Binger Vereinskollegin Andrea Welz (17) und im Mixed
an der Seite des Wackernheimer Oberliga-Spielers Volker Stippich (41) auf den
dritten Treppchenplatz hüpfte.
Im Einzel blieb Stippich, der als ältester
Teilnehmer seine Vorrundengruppe auf dem dritten Platz abgeschlossen hatte, im
Achtelfinale hängen. Die anderen beiden rheinhessischen Cracks, Sebastian Sauer
(Gruppenerster) und Raphael Graf (Zweiter in einer Parallelgruppe), trafen im
Viertelfinale aufeinander, wo sich Graf für seine Niederlage im Finale der Rheinhessenmeisterschaften
revanchieren konnte und deutlich mit 4:1 Sätzen die Oberhand behielt. Erst im
Halbfinale kam für den Leiselheimer das Aus.
Bei den Damen schaltete die amtierende
Rheinhessenmeisterin Anke Brück (29) von Regionalliga-Aufsteiger DJK Rot-Weiß
Finthen in der Vorrunde souverän ihre drei Kontrahentinnen aus. Sie setzte sich
damit an die Spitze ihrer Gruppe. Lutz wurde in der so genannten "Hammergruppe"
Zweite, Welz landete mit 2:3 Spielen unglücklich auf dem fünften Platz und blieb
somit als einzige rheinhessische Teilnehmerin in der Gruppenphase hängen. Brück,
die im Achtelfinale in den Genuss eines Freiloses kam, ereilte das Aus im Viertelfinale
gegen die hessische Zweitligaspielerin Désirée Czajkowski, die anschließend im
Halbfinale auch Lutz aus dem Rennen war, bevor sie sich im Finale der hessischen
Nationalspielerin Angelina Gürz geschlagen geben musste.
Im Herren-Doppel
war sowohl für das rheinhessische Duo Stippich/Graf als auch für Sauer mit seinem
pfälzischen Partner Frank Pfannebäcker bereits in Runde eins Endstation. Dasselbe
Schicksal ereilte Anke Brück im Damendoppel an der Seite von Katrin Wahl aus Hessen.
Im Mixed schafften Welz und Graf den Sprung in Runde zwei, Brück und Sauer kamen
bis ins Viertelfinale.
"Alle haben durch die Bank überzeugt. Die Stimmung
im Team war prächtig und die Veranstaltung bestens organisiert", resümierte ein
sichtlich zufriedener Lautebach.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
13.02.2007
|
Vier mal Bronce bei den Südwestmeisterschaften
der Damen und Herren in Waldfischbach
Damen
- Einzel: 3.
Platz - Julia Lutz (Hassia Bingen)
Herren
- Einzel: 3. Platz - Raphael Graf (TV Leiselheim)
Damen
- Doppel: 3. Platz - Julia Lutz/Andrea Welz (Hassia
Bingen)
Mixed: 3. Platz: Julia Lutz/Volker
Stippich (Hassia Bingen/TSV Wackernheim)
Klassenerhalt
fast gesichert
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Durch einen 9:2-Sieg
gegen den abstiegsgefährdeten TTV Nierstein hat sich Aufsteiger Hassia Bingen
in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen auf Rang sieben verbessert.
Hassia
Bingen - TTV Nierstein 9:3. - Durch die Erfolge der beiden Doppel Jürgen Lautebach/Heinz
Hartwein und Gerhard Chitralla/Christoph Gres stellte die Hassia die Weichen frühzeitig
auf Sieg. Im Einzel punkteten Jürgen Lautebach, Chitralla (2), Dominik Lautebach
(2), Gres und Hartwein. Die Hassia hat damit den Klassenerhalt fast schon in der
Tasche.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
13.02.2007
|
Wieder eine Niederlage
Von Michael
Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga der Damen steckt der TTC
Bubenheim weiter in der Krise. Seit dem 15. November hat das Team um Kapitänsfrau
Marlene Krethen nicht mehr gewonnen. In der Rückrunde setzte es in drei Spielen
drei Niederlagen - zuletzt ein 3:6 bei Hassia Bingen III. Das Duell TSG Drais
III gegen Hassia Bingen IV musste kurzfristig abgesagt werden, weil die Draiserinnen
nicht in ihre Halle konnten. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.
Hassia
Bingen III - TTC Bubenheim 6:3. - Melanie Seligmann/Janine Raese, Seligmann
(2), Edda Klöß (2) und Raese punkteten für die Hassia, die mit diesem Sieg dem
Klassenerhalt einen großen Schritt näher gekommen ist. Für die Ersatz geschwächten
Bubenheimerinnen waren das Doppel Heike Beiser/Krethen sowie Beiser und Krethen
im Einzel erfolgreich.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
13.02.2007
|
Klasse
gesichert
Zweite Hassia-Damen feiern Kantersieg
Von
Michael Heinze BINGEN
Nach dem 8:2-Kantersieg gegen Aufsteiger TSG Kaiserslautern
am zweiten Rückrunden-Spieltag ist den Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen
II der Klassenerhalt in der Regionalliga Südwest mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit nicht mehr zu nehmen.
Mit nunmehr elf Pluspunkten wird
das Team um die Waldalgesheimerin Petra Steyer wohl kaum noch in Gefahr geraten,
selbst wenn der mehr als unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dass alle acht
noch ausstehenden Saisonspiele verloren gehen.
Gegen die Gäste aus Kaiserslautern
ergatterten Annette Hildebrandt/Julia Minor, Hildebrandt (2), Andrea Welz (2),
Steyer (2) und Minor die Punkte für den Unterbau des Zweitligisten.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
06.02.2007
|
Kurioses
Duell der Hassia-Damen
Bingen III verspielt gegen Bingen IV 4:1-Führung
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga
Rheinhessen der Damen ist Hassia Bingen IV beim knappen 6:4 gegen die eigene "Dritte"
seiner Favoritenrolle gerecht geworden
Hassia Bingen IV - Hassia Bingen
III 6:4. - Das vereinsinterne Duell verlief kurios. Denn nach den Siegen der
beiden Doppel Edda Klöß/Miriam Lott und Melanie Seligmann/Janine Raese sowie den
Einzelerfolgen von Seligmann und Raese führte der stark abstiegsgefährdete Außenseiter
bereits mit 4:1, um am Ende doch mit leeren Händen dazustehen. Rabea Becker (2),
Mai Xiang (2), Clarissa Becker und Isabelle Roos drehten mit ihren Einzelerfolgen
ein Spieß noch um.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
06.02.2007
|
In Leiselheim ohne Chance
Von
Michael Heinze RHEINHESSEN
Das war kein sonderlich erfolgreicher Spieltag
für die beiden Tischtennis-Verbandsligisten aus dem Kreis Bingen.
TV Leiselheim
II - Hassia Bingen 9:1. - Die Hassia hatte beim Spitzenreiter wenig zu bestellen.
Einzig Dominik Lautebach gelang ein Fünfsatzsieg, Linkshänder Mario Hübinger unterlag
in fünf Sätzen. Alle anderen Spiele gingen mehr oder weniger klar an die bärenstarken
Gastgeber.
Hassia Bingen - FSV Mainz 05 II 8:8. - Die Hassia lag bereits
mit 5:8 im Hintertreffen, doch dank der Fünfsatzsiege von Heinz Hartwein und Mario
Hübinger sowie des Doppels Dominik Lautebach/Hübinger reichte es doch noch zu
einem Remis. Zuvor hatten Christoph Gres/Gerhard Chitralla, Jürgen Lautebach,
Chitralla, Gres und Hartwein Siege eingefahren.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
06.02.2007
|
Hassia
ist das neueste TVL-Opfer
TT-Verbandsligist Leiselheim II fertigt auch
die Binger 9:1 ab
Neues Spiel, altes Ergebnis: Wie schon in der
Vorwoche fertigten die Cracks des Tischtennis-Verbandsligisten TV Leiselheim II
ihren Gegner im Eiltempo ab. "Opfer" war diesmal die Binger Hassia, die auf dem
Trappenberg mit 1:9 unterging.
TV Leiselheim II - Hassia Bingen 9:1.
- "Bingen hatte keine Chance", fasste Leiselheims Nachwuchsmann Sascha Giehl die
einseitige Partie mit wenigen Worten sehr treffend zusammen. Die Gastgeber begannen
stark und gewannen durch Kaufhold/Oberle, Loitz/Giehl, Krießbach/Holzknecht sowie
Krießbach, Kaufhold und Loitz die ersten sechs Matches der Begegnung. Den klaren
TVL-Erfolg komplettierten Giehl, Oberle und Krießbach.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
06.02.2007
|
Rheinhessenpokal:
Damen A - Klasse
Viertelfinale:
Hassia
Bingen 4. gegen TSV Flörsheim-Dalsheim 2. 3:4
Tus Sörgenloch - Hassia
Bingen 3. 4:1
Erst im Finale geschlagen
Von D.Sommer RHEINHESSEN
Der ganz große Erfolg blieb
dem jungen rheinhessischen Aufgebot bei den Tischtennis-Südwestmeisterschaften
der Jugend/Mädchen und Schüler/Schülerinnen B verwehrt.
Allerdings war das
Erreichen des Endspiels im Mixed der Jugend von Andrea Welz (Hassia Bingen)
und Rapheal Graf (TV Leiselheim) durchaus ein Ausrufezeichen. Im Finale mussten
sie sich dem pfälzisch-hessischen Duo Solja/Gluza knapp in fünf Sätzen geschlagen
geben. In der Einzelkonkurrenz erreichten beide die Hauptrunde, in der sie im
Achtelfinale das Aus ereilte.
Einen dritten Rang erreichten Andrea Welz
und Rebecca Matthes (TSV Flörsheim/Dalsheim) im Doppel. Sie unterlagen im Halbfinale
den späteren Siegerinnen. Für Jonas Christmann (TSV Gau-Odernheim), Janis Oberle
(TV Leiselheim) und Rebecca Matthes war es wichtig, bei diesen Meisterschaften
Erfahrung im Jugendbereich zu sammeln. "Die Schüler und Schülerinnen B sind auf
dieser Ebene noch etwas überfordert", meinte Verbandsjugendwart Steffen Heck zum
Abschneiden seiner jüngsten Schützlinge.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
31.01.2007
|
Südwest-Einzelmeisterschaften
der Jugend in Bad Blankenburg (TTTV)
Mädchen
- Einzel:
Andrea Welz (Hassia Bingen) - Vorrundengruppe
5:1 Spiele / 14:5 Sätze - Platz: 2 / Viertelfinale - ausgeschieden
Mädchen
- Doppel:
Andrea Welz/Rebecca Matthes (Hassia Bingen/TSV
Flörsheim-Dalsheim) erreichten das Halbfinale - 3.
Platz
Jugend - Mixed:
Andrea
Welz/Raphael Graf (Hassia Bingen/TV Leiselheim)
erreichten das Finale und unterlagen dort mit 2:3 Sätzen
Südwest-Vizemeister
im Jugend - Mixed Chancen
der Hassia gestiegen
Von Michael Heinze BINGEN
In der Tischtennis-Verbandsliga
Rheinhessen der Damen sind die Chancen von Hassia Bingen IV auf die Meisterschaft
und den Aufstieg in die Oberliga Südwest gestiegen. Im Spitzenspiel bei Verfolger
SV Rheingold Hamm gab es einen knappen 6:4-Erfolg.
SV Rheingold Hamm -
Hassia Bingen IV 4:6. - Die Hassia-Teenager profitierten davon, dass die Gastgeberinnen
auf die starke Alexandra Reuter verzichten mussten. Für den Aufstiegsaspiranten
vom Rhein-Nahe-Eck punkteten Clarissa Becker/Ting Xiang im Doppel sowie Mai Xiang,
Ting Xiang (2), Isabelle Roos und Becker im Einzel.
Hassia Bingen III -
TuS Gabsheim 3:6. - Mit zwei Einzelsiegen und einem Doppelerfolg an der Seite
von Janine Raese war die Oberliga erfahrene Melanie Seligmann die überragende
Spielerin des Abends. Doch sie allein konnte es nicht richten für die Bingerinnen,
die gegen den Spitzenreiter zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung gelegen hatten.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
31.01.2007
|
Niederlage in Bestbesetzung
Von
Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen unterlag
Aufsteiger Hassia Bingen beim TuS Vendersheim knapp mit 7:9.
TuS Vendersheim
- Hassia Bingen 9:7. - Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein, Dominik Lautebach
(2), Christoph Gres, Hartwein (2) und Mario Hübinger punkteten für die Hassia,
die im vorderen Paarkreuz überraschend leer ausging. "Alles ist ein bisschen unglücklich
gelaufen, ein Unentschieden wäre verdient gewesen", resümierte Hassia-Kapitän
Gres. Immerhin konnte die Hassia erstmals seit Monaten in Bestbesetzung spielen,
da Hartwein wieder zur Verfügung steht und Hübinger seine langwierige Knieverletzung
wohl einigermaßen auskuriert hat.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
31.01.2007
|
Vendersheim überrascht
Nach
Heimerfolg über Hassia Bingen nun sogar positives Punktekonto
Von D.Sommer
Einen überraschenden Sieg in der Tischtennis-Verbandsliga vermeldet
der TuS Vendersheim mit 9:7 gegen Hassia Bingen und hat somit sogar ein positives
Punktekonto.
Von einem knappen Sieg berichtete der Vendersheimer Stefan Kegel.
"Bedenkt man, dass die Gäste in kompletter Aufstellung antraten und wir Wilfried
Decker kurzfristig ersetzen mussten, so können wir mit dem Ergebnis absolut zufrieden
sein", zog Kegel Bilanz. Zum Matchwinner habe sich dabei Baumgärtner entwickelt,
der beim 7:7 das letzte Einzel gegen Mario Hübinger gewann. Der Sieg sei aber
vor allem dem vorderen Paarkreuz zu verdanken, wo Michael Altmoos und Stefan Kegel
alle Einzel gewannen. Hinzu kamen drei Siege in den Doppeln.
TuS Vendersheim
- Hassia Bingen 9:7. - Kegel/Wolf - Chitralla/Gres 3:0, Altmoos/Baumgärtner
- J.Lautebach/Hartwein 1:3, Meierhöfer/Meierhöfer - D. Lautebach - Hübinger 3:2,
Altmoos - Chitralla 3:2, Kegel - J. Lautebach 3:1, J. Meierhöfer - Gres 1:3, Wolf
- D. Lautebach 1:3, N. Meierhöfer - Hübinger 2:3, Baumgärtner - Hartwein 0:3,
Altmoos - J.Lautebach 3:0, Kegel - Chitralla 3:1, J. Meierhöfer - D. Lautebach
2:3, Wolf - Gres 3:0, N. Meierhöfer - Hartwein 0:3, Baumgärtner - Hübinger 3:2,
Kegel/Wolf - J.Lautebach/Hartwein 3:1.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
30.01.2007
|
Gabsheim marschiert
Von D.Sommer
Der
TuS Gabsheim bleibt an der Spitze der Tischtennis-Verbandsliga der Damen. Bei
Hassia Bingen III gab es einen 6:3-Auswärtssieg.
Hassia Bingen III - TuS
Gabsheim 3:6. - Das Ergebnis sieht knapper aus als der Spielverlauf war. In
keiner Phase war der Sieg des Tabellenführers gefährdet, obwohl die Gastgeber
mit 2:1 führten. Doch die Gegenpunkte der Gabsheimer gehen allein auf das Konto
der Hassiatin Melanie Seligmann, die auch Steffi Zimmermann mit 3:2 besiegte.
Der TuS punktete durch Zimmermann/Sigmann im Doppel sowie im Einzel durch Pia
Sigmann (2), Steffi Zimmermann, Andrea Schüßler und Silke Bunn.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
30.01.2007
|
Anke
Brück schafft die große Überraschung
Tischtennis:
Finther Regionalliga-Spielerin holt sich Verbandstitel
Von
Gerd Adolphi - Lerchenberg.
Anke Brück stand als einzige Spielerin bei den
Verbandsmeisterschaften in drei Endspielen. Die zweiten Plätze im Doppel (mit
ihrer Teamkollegin Elke Krießbach) und Mixed (mit Sebastian Sauer) entsprachen
in etwa den Erwartungen in der Tischtenniszene. Für Platz eins im Einzel schien
aber nur eine Spielerin in Frage zu kommen: Julia Lutz, die in den vergangenen
beiden Jahren die Konkurrenz nach Belieben beherrscht hatte. Brück und die Binger
Zweitliga-Spielerin trafen im Halbfinale aufeinander. In der zweiten Bundesliga
ist Lutz in diesem Jahr noch ungeschlagen. Dabei hatte es die Hassia in den drei
Januar-Partien ausschließlich mit Spitzenmannschaften zu tun. In der Liga ist
Lutz eine Bank. Gegen Anke Brück war sie ohne Chance.
"Ich hatte eine ganz
klare taktische Idee", erläuterte die Fintherin nach ihrem Sieg. "Ich war mir
sicher, dass ich eine realistische Chance habe, wenn ich sie auf ihrer Rückhand
halte. Sie hat keine Lösung gefunden."
Ungewohnt war das Duell für beide Spielerinnen.
Denn selten trifft Linkshänderin auf Linkshänderin. Brück war von Beginn an die
dominierende Spielerin, auch wenn sie den zweiten Satz abgab. Ab dem dritten Durchgang
fielen die Ergebnisse immer deutlicher aus. Mit 11:8, 11:7 und 11:5 zermürbte
die Rot-Weiß-Spielerin ihre Gegnerin.
Mit ihrer Rückhand drückte Brück den
Ball platziert auf die andere Seite des Tisches. Es waren keine festen Schläge,
aber sie waren vergiftet. Meist war Seitschnitt in den Bällen. Dazu variierte
Brück den Unterschnitt. Mal hatte der Ball viel Rotation, mal gar keinen. Bis
zum letzten Ballwechsel stand Lutz vor unlösbaren Rätseln. Sie konnte einfach
nicht erkennen, welche Varianten gerade auf sie zukam. Die Körpersprache war ab
dem dritten Satz eindeutig. Anke Brück war bis in die Fingerspitzen motiviert
und konzentriert. Die Bingerin war ratlos und resigniert, kaum noch bei der Sache.
"Ich war weg", bekannte Julia Lutz nach der Niederlage. "Ich habe sie zu sehr
unterschätzt und schlecht gespielt. Sie hat besser als normal gespielt. Dann geht
es ganz schnell. Leider." Die Hoffnung des Binger Abteilungsleiters Joachim Lautebach,
der als Verbandssportwart die Turnierleitung inne hatte, Andrea Welz könne die
Scharte auswetzen, zerstob. Die Binger Nachwuchsspielerin aus der Regionalliga-Mannschaft
war im Endspiel ohne Chance und verlor glatt in vier Sätzen gegen die Fintherin.
|
Mainzer
Rhein-Zeitung
|
24.01.2007
|
Brück gelingt die große Überraschung
Fintherin
neue Meisterin des RTTV/"Geheimfavorit" Sauer siegt bei Herren-Wettbewerb
Von Martin Gebhard
Der Geheimfavorit hat sich bei den Meisterschaften des
Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) durchgesetzt. Im Finale vor rund
100 Zuschauern beim SC Lerchenberg im Carl-Zuckmayer-Schulzentrum besiegte der
19 Jahre alte Regionalligaspieler des TV Leiselheim, Sebastian Sauer, seinen um
zwei Jahre jüngeren Teamkameraden Raphael Graf in 4:1 Sätzen.
Eine noch größere
Überraschung gelang Anke Brück, die sich den Titel bei den Damen holte. Bereits
im Halbfinale schaltete die 29-jährige Regionalligaakteurin von der DJK Rot-Weiß
Finthen die Topfavoritin, Julia Lutz, klar mit 4:1 aus - obwohl die 21-jährige
Zweitligaspielerin von Hassia Bingen in der Rückrunde noch ungeschlagen ist. Letztlich
sprang für sie ebenso wie für die Regionalligaspielerin des TSV Flörsheim/Dalsheim,
Simone Klinger, noch der dritte Treppchenplatz heraus. Auch im Endspiel hatte
Brück keine Mühe gegen Andrea Welz, Drittligaspielerin der Hassia, und siegte
ohne Satzverlust. "Ich habe recht passiv mit viel Schnitt gespielt", hielt die
Koblenzerin, die im vergangenen Jahr noch bei der SG Kirchberg/Rhaunen aktiv war,
und vor einigen Jahren auch schon in Reihen der TSG Drais gestanden hatte, so
die schnelle, erst 16-Jährige Schach.
Auch der hoch aufgeschossene Sauer erwies
sich für seine Kontrahenten als recht unbequemer Gegner. Ex-Bundesligaspieler
Volker Stippich, den die Experten zum Favoriten erklärt hatten, konnte ein Lied
davon singen. Im Viertelfinale hatte der 41-jährige Oberligaspieler des TSV Wackernheim
Probleme mit Sauers langen Noppen auf der Rückhandseite und verlor denkbar knapp
erst im siebten Satz. "Ich habe sowohl mit der Vorhand als auch mit der Rückhand
agressiv gespielt", verriet Sauer, der im Finale gegen Graf ganz auf Sicherheit
agierte. "Das Viertelfinale hat viel Kraft gekostet", sagte Graf nach dem finalen
Match. Denn im Viertelfinale siegt Graf ebenso erst im Entscheidungssatz gegen
den Wackernheimer Viertligacrack Christian Mallmann (30) wie auch Christian Ditschler
(20/TSV Wackernheim) gegen Christoph Sonn (22) vom Regionalligisten FSV Mainz
05. Ditschler schaffte schließlich noch ebenso den Sprung aufs Treppchen wie Dr.
Alexander Krießbach (39) vom TV Leiselheim.
Titelträger im Herren-Doppel wurden
Stippich/Mallmann, die sich gegen ihre Mannschaftskollegen Stefan Kröhl/Ditschler
durchsetzten. Bei den Damen siegten Lutz/Welz vor dem Finther Duo Brück/Elke Krießbach.
Das Mixed-Finale gewannen Lutz/Stippich gegen Brück/Sauer.
Während in den
höchsten beiden Konkurrenzen (A-Klasse) jeweils 16 Damen und Herren an den Start
gingen, waren es bei den Herren B sogar 39. Dort setzte sich der 31-jährige Matthias
Thurein vom Bezirksligisten TTV Nierstein II durch, bei den Damen, nur vier an
der Zahl, siegte Nina Gierens von der Spvgg. Essenheim. Schließlich schnappte
sich bei den Herren C unter 34 Cracks Christoph Kunz von Hassia Kempten die Goldmedaille.
"Wir haben teilweise hoch spannende Spiele gesehen", resümierte RTTV-Sportwart
und Hassia-Manager Joachim Lautebach. "Das Turnier stand auf gutem Niveau, war
fair und alles verlief reibungslos", freute sich der 55-Jährige, der seiner Spielerin
Julia Lutz zugestand, "auch mal einen nicht so guten Tag" haben zu dürfen.
Gleichzeitig haben sich bei den Damen Brück (DJK RW Finthen), Lutz und Welz (beide
Hassia Bingen) sowie bei den Herren Sauer, Graf (beide TV Leiselheim) und Stippich
(TSV Wackernheim) für die Südwestmeisterschaften am 10. und 11. Februar bei der
pfälzischen SG Waldfischbach qualifiziert. Für diese Teilnahme zählten sowohl
das Abschneiden bei den rheinhessischen Meisterschaften als auch bei der Rangliste.
Ergebnisse
A-Klasse (16 Teilnehmer): 1. Sauer,
2. Graf, 3. Dr. Krießbach (alle TV Leiselheim), Ditschler (TSV Wackernheim). -
Doppel: 1. Stippich/Mallmann, 2. Kröhl/Ditschler (alle TSV Wackernheim),
3. Dr. Krießbach/Kronauer (TV Leiselheim), Schuster/Küssner (DJK RW Finthen).
- Mixed: 1. Lutz/Stippich (Hassia Bingen/TSV Wackernheim),
2. Brück/Sauer, 3. Dr. Alexander Krießach/Elke Krießach (alle DJK RW Finthen/TV
Leiselheim), Welz/Graf (Hassia Bingen/TV Leiselheim).
B-Klasse
(39): 1. Thurein (TTV Nierstein), 2. Lettau (TG Wallertheim), 3. Eick (TSV Stadecken-Elsheim).
- Doppel: 1. Corell/Sattler (TV Pfliffligheim/TTC Worms), 2. Nöhrbaß/Michel
(SV Offenheim), 3. Eick/Zimmer (TSV Stadecken-Elsheim), Minh Nhat Le/Drogo (VfB
Bodenheim/TSG Drais).
C-Klasse (34): 1. Kunz, 2. Keller (beide
Hassia Kempten), 3. Müller (TV Ockenheim). - Doppel: 1. Kunz/Earles (Hassia
Kempten), 2. Müller/Schröter (TV Ockenheim), 3. Holl/Brandt (SC Ibersheim), Sommer/Adam
(Hassia Kempten).
Damen-A-Klasse (16): 1. Brück (DJK
RW Finthen), 2. Welz (Hassia Bingen), 3. Klinger (TSV Flörsheim/Dalsheim),
Lutz (Hassia Bingen). - Doppel: 1. Lutz/Welz (Hassia Bingen),
2. Brück/Krießbach (DJK RW Finthen), 3. Klinger/Matthes (TSV Flörsheim/Dalsheim),
Hoffmann/Preußinger (Hassia Bingen/TSG Drais).
Damen-B-Klasse
(4): 1. Gierens (Spvgg. Essenheim), 2. Jung (TTC Bubenheim), 3. Mohr-Vetter (TSG
Welgesheim). - Doppel: 1. Gierens/Mohr-Vetter (Spvgg. Essenheim/TSG Welgesheim),
2. Jung/Burg (TTC Bubenheim).
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
19.01.2007
|
Julia Lutz will Titel verteidigen
Tischtennis-Cracks küren Rheinhessenmeister
Von Martin
Gebhard RHEINHESSEN
In der Sporthalle B des Carl-Zuckmayer-Schulzentrums in
Mainz-Lerchenberg finden am kommenden Wochenende die Tischtennis-Rheinhessenmeisterschafen
der Aktiven statt. Ausrichter ist der SC Lerchenberg.
In der höchsten Turnierklasse
(A-Klasse) deutet bei den Damen alles auf eine Titelverteidigung der Binger Zweitligaspielerin
Julia Lutz hin. Joachim Lautebach, Sportwart des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes
(RTTV) und Hassia-Manager in Personalunion, räumt auch Andrea Welz aus der Binger
Regionalligamannschaft und Anke Brück von der DJK Rot-Weiß Finthen gute Chancen
ein. In der A-Klasse der Herren gibt es in diesem Jahr keinen Titelverteidiger,
denn Vorjahressieger Christian Lehmann wechselte nach Abschluss der vergangenen
Saison vom Regionalligisten TV Leiselheim in die Parallelstaffel zum hessischen
TTV Stadtallendorf. Lautebach favorisiert daher den 41-jährigen Ex-Bundesligaspieler
Volker Stippich (TSV Wackernheim) und den 17-jährigen Raphael Graf vom Regionalligisten
des TV Leiselheim. Als Geheimfavorit gehandelt wird Grafs 18-jähriger Teamkollege
Sebastian Sauer, der noch in der letzten Runde den Schläger beim Oberligisten
TVB Nassau geschwungen hat.
Die Rheinhessenmeisterschaft dient gleichzeitig
als Qualifikation zur Teilnahme an den Meisterschaften des Südwestdeutschen Tischtennis-Verbandes,
die am 10. und 11. Februar im pfälzischen Waldfischbach stattfinden werden. Dort
stehen dem RTTV jeweils drei Plätze bei den Damen und Herren zur Verfügung.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
19.01.2007
|
Jenseits
von Gut und Böse
Von Michael Heinze BINGEN
Zum Rückrunden-Auftakt
in der Tischtennis-Regionalliga Südwest haben die Frauen von Hassia Bingen
II beim Tabellenfünften TTF Frankenthal mit 5:8 verloren. Die Punkte für die
Bingerinnen, die ohne Julia Minor aufgelaufen waren, holten Annette Hildebrandt
(2), Petra Steyer (2) und Andrea Welz. Bei den Vorderpfälzerinnen überragte die
Tschechin Dana Weber, die drei Einzel sowie ihr Doppel an der Seite von Sabrina
Scherrer klar gewann. Damit bleibt die Hassia mit 9:13 Punkten Tabellensiebter
und befindet sich nach wie vor jenseits von Gut und Böse.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
24.01.2007
|
Glänzender
Auftakt
Hassia Bingen hält die Spannung in der Zweiten Bundesliga
der Damen hoch. Zum Auftakt der Rückrunde traf das Binger Team im Januar auf alle
drei übrigen Konkurrenten aus dem Spitzenquartett. Mit drei Siegen ist die Hassia
auf Platz zwei vorgerückt und hat den Abstand auf Spitzenreiter TTSV Saarlouis-Fraulautern
auf zwei Punkte verkürzt. Aus eigener Kraft kann die Binger Mannschaft den Titel
nicht mehr erreichen, doch wenn sie sich keinen Ausrutscher mehr erlaubt, bleibt
die Meisterschaftsfrage bis zum letzten Spieltag offen. "Das war ein hervorragender
Rückrundenauftakt", freute sich Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Wir
haben Saarlouis unter Druck gesetzt. Wir haben vorgelegt, die anderen müssen nachziehen."
Gleich im ersten Spiel des neuen Jahres kam es zur Nagelprobe. Die Hassia
musste ihr Heimspiel gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern gewinnen, sonst wäre
das Thema Meisterschaft erledigt gewesen. 240 Zuschauer sorgten in der kleinen,
feinen Halle in Bubenheim für eine stimmungsvolle Atmosphäre und wurden dafür
mit einer mitreißenden Begegnung belohnt. Nicht alle Hoffnungen der Binger erfüllten
sich. Ausgerechnet Fen Liang, die Nummer eins der Hassia, hatte nicht ihren besten
Tag erwischt. Sie verlor nicht nur das Doppel an der Seite von Yüchun Zimmermann
sondern auch ihre beiden Einzel. "Fen hat lange nicht das gebracht, was sie bringen
kann", bekannte Lautebach. "Aber einen schwachen Tag muss man ihr zugestehen.
Sie hat nur eine Chance, wenn ihre Endschläge kommen. Und da hat sie sehr viele
Fehler gemacht. Doch dafür sind andere in die Bresche gesprungen." Drei Schlüsselspiele
entschieden die Partie. Im Hinspiel hatte die Hassia beide Doppel verloren. Zhang/Lutz
sorgten mit ihrem Sieg über Solja/Herges dafür, dass die Binger Frauen nicht wieder
einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Das erste Schlüsselspiel ging an die
Hassia.
Auch im vorderen Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Zhang Ying glich
mit einem glatten 3:0-Erfolg über Mathilda Ekholm die Niederlage Fen Liangs gegen
Amelie Solja aus. Im hinteren Paarkreuz legte Yüchun Zimmermann einen sieg über
Ann-Kathrin Herges vor. Das zweite Schlüsselspiel war die Partie von Julia Lutz
gegen Caroline Wersäll. Die zweimalige Satzführung von Lutz glich Wersäll jeweils
aus. Erst der fünfte Satz brachte die Entscheidung. In einer Auszeit stellte Lautebach
die Spielerin noch einmal neu ein. "Sie hat gut umgesetzt, was ich ihr gesagt
habe", erläuterte der Abteilungsleiter. "Danach war sie wieder im Rhythmus und
ist nicht verkrampft. Das war eine sehr gute Leistung von Julia." Lutz gewann
den entscheidenden Durchgang mit 11:5. Somit ging die Hassia mit einer 4:2-Führung
in die Pause. Für die meisten Zuschauer war das bereits die Vorentscheidung, doch
die Binger Betreuer Lautebach und Frank Liesenfeld wussten, dass bis zum erhofften
Sieg noch ein weiter Weg war. Ihre Befürchtungen schienen sich zu bewahrheiten.
Denn Fen Liang verlor auch gegen Ekholm und Zhang Ying lag gegen Amelie Solja
bereits mit 0:2 Sätzen zurück. Das dritte Schlüsselspiel nahm seinen dramatischen
Lauf. Amelies Vater, Pavel Solja, hatte bereits prophezeit, dass dies ein Abnutzungskampf
werden würde. Jeder Ballwechsel wurde für beide Spielerinnen zu einem Geduldsspiel.
Weder Defensivkünstlerin Zhang Ying noch die Blockspielerin Amelie Solja verfügen
über tödliche Endschläge. Ziel beider war, Fehler der Gegnerin zu provozieren.
Und das zeichnet beide aus: Sie machen kaum Fehler. Die Partie dauerte fast eine
Stunde. Amelie Solja hätte im dritten oder vierten Satz den Sack verschnüren können.
Doch Zhang Ying wehrte sich. Mit 13:11 und 12:10 schaffte sie den Satzausgleich.
"Zhang Ying war körperlich am Ende", erläuterte Lautebach. "Trotzdem hatte sie
immer wieder brillante Momente. Außerdem ist sie psychisch stabil. Das zeichnet
sie aus." Die Abnutzungsschlacht trat in ihre entscheidende Phase. Zhang Ying
hatte die psychologischen Vorteile nun auf ihrer Seite. Die Blicke von Amelie
Solja wurden immer ratloser, sie verkrampfte. Zhang Ying wurde immer sicherer.
Mit 11:4 sicherte sie ihrer Mannschaft den fünften Punkt. Da fiel es auch nicht
mehr ins Gewicht, dass Yüchun Zimmermann in fünf Sätzen gegen Wersäll verlor.
Julia Lutz löste die Pflichtaufgabe gegen Ann-Kathrin Herges mit Bravour. Die
Hassia hatte mit 6:4 dem Spitzenreiter die erste Saisonniederlage zugefügt.
Deutlich weniger dramatisch verliefen die Auswärtsspiele des Binger Teams beim
TTC Röthenbach und beim TV Altdorf. Mit dem Selbstvertrauen, das sich die Hassia-Spielerinnen
gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern erarbeitet hatten, ließen sie den beiden
Franken-Teams keine Chance. In Röthenbach gewann die Hassia 6:0, in Altdorf 6:1.
In der Heimat musste Lautebach Zweiflern mehrfach erklären, dass die Ergebnisse
völlig regulär zustande gekommen, ja, dass beide gegnerischen Mannschaften in
Bestbesetzung angetreten waren. Den Grundstein zu den Siegen legten jeweils die
Doppel. In Röthenbach war der Ausgang der beiden knappen Spiele im vorderen Paarkreuz
entscheidend für das klare Resultat. Zhang Ying drehte gegen Jana Dobesova erneut
einen 0:2-Satzrückstand und gewann 11:8 im fünften Satz. Fen Liang bewies gegen
Svenja Weikert Nervenstärke. Im vierten Satz wehrte sie zwei Matchbälle ab, ehe
sie mit 12:10 einen Entscheidungsdurchgang erzwang. Erneut musste sie dort einen
Spielball abwehren. Ihr 13:11-Sieg brach den letzten Widerstand der Röthenbacher
Mannschaft. Lautebach hatte vor der Partie in Altdorf noch davor gewarnt, den
Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Schnell schlägt Selbstbewusstsein in
Sorglosigkeit um. Fast wäre dies dem Doppel Zhang/Lutz zum Verhängnis geworden.
Nach 2:0-Satzführung musste das Binger Duo noch den Ausgleich hinnehmen. Doch
im fünften Durchgang war die Konzentration wieder da. Nach dem 11:7 ging die Hassia
wieder mit einer 2:0-Führung in die Einzel. Diesmal hatte Zhang Ying einen Durchhänger.
"Durch leichte Fehler hat sie sich aus dem Spielrhythmus gebracht", erläutere
der Abteilungsleiter. "Sie hat sich auch nicht so gut bewegt." Zhang Ying verlor
in vier Sätzen gegen Martina Smistikova. Doch das zeichnet die Hassia in dieser
Saison aus: Hat eine Spielerin einmal ein keines Tief, spielen andere dafür umso
besser. In Altdorf waren es gleich zwei. Fen Liang gab gegen Larisa Stancu und
Smistikova keine Satz ab. Julia Lutz gelang ihr erste Sieg über Andrea Schiel.
Damit bleibt sie in der Rückrunde in Einzel und Doppel noch ohne Punktspielniederlage.
Die Hassia hat getan, was in ihrer Macht stand. Jetzt muss sie darauf hoffen,
dass der Spitzenreiter patzt.
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/Februar 2007
Zwei
Kantersiege in Franken
Tischtennisdamen sagen Kampf an
Es läuft zurzeit alles rund bei den Tischtennisdamen von Hassia Bingen in der
2. Bundesliga Süd. Mit zwei klaren Auswärtssiegen gegen die beiden fränkischen
Clubs aus Röthenbach (6:0) und Altdorf (6:1) rückte man an den Tabellenführer
bis auf zwei Minuspunkte heran. Das Spiel beim Tabellendritten TTC Femont Röthenbach
ist schnell erzählt. Mit zwei sicheren 3:1 Satz-Erfolgen der beiden Hassia-Doppel
Fen Liang/Yüchun Zimmermann und Ying Zhang/Julia Lutz ging man schnell 2:0 in
Führung. Darauf folgte das vordere Paarkreuz, in dem Fen Liang in Satz drei und
vier jeweils nervenstark einen Matchball abwehrte und ihrerseits den dritten Matchball
im 5. Satz zum 13:11 nutzte. Im parallel dazu laufenden Spiel bezwang Ying Zhang
die tschechische Nationalspielerin Jana Dobesova nach 0:2 Satz Rückstand, mit
fantastischen Abwehraktionen vor einem staunenden Publikum, in 3:2 Sätze mit 11:4,
11:2 und 11:8 Punkten. Yüchun Zimmermann und Julia Lutz legten in ihren jeweiligen
Spielen konzentriert nach und blieben beide ohne Satzverlust. Die ganze Zweitligapartie
dauerte 105 Minuten und überraschte doch sehr in der Deutlichkeit.
Einen Tag
später kam es zu der Revanche beim TV 1881 Altdorf, denen im Hinspiel ein für
Bingen schmerzhaftes 5:5 Unentschieden gelang. Vorentscheidend war auch diesmal
die Doppelstärke der Hassiatinnen. Ying Zhang/Julia Lutz bauten ihre imposante
Doppelbilanz auf 10:1 Spiele aus und auch Fen Liang/Yüchun Zimmermann stehen nun
bei 8 Siegen aus 11 Partien. Nachdem Ying Zhang ihre zweite Saisonniederlage im
Einzel der laufenden Saison hinnehmen musste (1:3) gegen eine gut und sicher aufspielende
Altdorfer Nr. 1 Martina Smistikova (Tschechien), glich Fen Liang mit einem Drei-Satz-Sieg
gegen Larisa Stancu (Rumänien) wider aus. Durch den Gewinn des jeweiligen ersten
Satzes der beiden Spiele im hinteren Paarkreuz keimte nochmals Hoffnung bei den
Altdorferinnen auf. Doch zielorientiert und kampfstark rangen Yüchun Zimmermann
und Julia Lutz, die zum ersten Mal die bayrische Ranglistenspielerin Andrea Schiel,
nach mehreren vergeblichen Anläufen bezwingen konnte (3:1), ihre Gegenspielerinnen
nieder.
Letztgenannte Julia Lutz blieb somit als einzige Hassiatin im Jahr
2007 noch ohne jegliche Niederlage. In den Doppeln mit ihrer Partnerin Ying Zhang
(3:0 Spiele) und im Einzel (4:0 Spiele) verließ Sie jeweils als Siegerin die Platte.
Fen Liang beendete durch ein klares 3:0 im Spitzeneinzel der beiden besten Spielerinnen
ihrer Mannschaften, das beeindruckende Wochenende für die Hassia. Mit 4:0 Punkten
und 12:1 Spielen im Gepäck fuhren die Damen von Hassia Bingen frohgelaunt aus
Franken ab und zeigen sich nun als hartnäckigsten Verfolger (19:5 Punkte) von
Spitzenreiter TTSV Saarlouis-Fraulautern (19:3 Punkte) in der 2. Liga-Süd.
NEUE
BINGER ZEITUNG KW 04/07
Superlative
sind gerechtfertigt
Zweitliga-Damen der Hassia liefern zwei sensationelle
Vorstellungen ab
Von Michael Heinze BINGEN
Mit Superlativen
sollte man vorsichtig umgehen. Doch wenn man die beiden jüngsten Auftritte der
Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga Süd in Worte fassen
will, trifft das Wörtchen sensationell den Nagel auf den Kopf.
Nach den in
dieser Höhe nie für möglich gehaltenen Kantersiegen in den Verfolgerduellen beim
TTC Femont Röthenbach (6:0) und dem TV Altdorf (6:1) spielen die Bingerinnen ganz
klar um den Meistertitel mit. Nach Pluspunkten hat die Hassia mit Spitzenreiter
TTSV Saarlouis-Fraulautern bereits gleichgezogen, nach Minuspunkten steht der
große Rivale noch zwei Punkte besser da. Wenn die Binger Damen weiter so stark
spielen, ist ihnen zumindest die Vizemeisterschaft nicht mehr zu nehmen, und die
könnte unter Umständen ja auch zum Aufstieg in die Bundesliga reichen.
"Ich
bin ja normalerweise niemand, der in Euphorie schwebt, aber ich muss wirklich
sagen, das war zweimal eine überragende Vorstellung der kompletten Mannschaft",
schwärmte Hassia-Manager Joachim Lautebach. Die klaren Siege sind umso bemerkenswerter,
wenn man bedenkt, dass weder Röthenbach noch Altdorf Ersatz geschwächt aufgelaufen
waren. Lautebach: "Hätte mir vorher irgendjemand solche Ergebnisse vorhergesagt,
hätte ich das nicht für möglich gehalten."
Die Basis für den Erfolg bildeten
einmal mehr die Doppel. Vor 70 Zuschauern in Röthenbach gewann das Duo Fen Liang/Yüchun
Zimmermann ebenso in vier Sätzen gegen Jana Dobesova/Svenja Weikert wie Ying Zhang/Julia
Lutz gegen Sandra Peter/Jessika Weikert. Im Einzel bewiesen im vorderen Paarkreuz
Zhang (11:8 im Entscheidungssatz gegen Dobesova) und Liang (13:11 im Entscheidungssatz
gegen Svenja Weikert) Nervenstärke. Hinten hielten Lutz und Zimmermann ihre Gegnerinnen
Peter und Jessika Weikert klar in drei Sätzen nieder. In Altdorf profitierten
die Bingerinnen vor 90 Fans davon, dass sie die meisten engen Sätze für sich entscheiden
konnten. Den einzigen Punkt gab Zhang ab, die der Tschechin Martina Smistikova
im vorderen Paarkreuz 11:5, 5:11, 5:11 und 7:11 unterlag. Dafür landete Liang
gleich zwei Siege gegen Smistikova und Larisa Stancu. Außerdem punkteten die beiden
Doppel sowie Lutz und Zimmermann im Einzel.
"Unsere Leute waren wirklich sehr
gut in Form", resümierte Lautebach. "Dass die Doppel unheimlich gut harmonieren,
gab Sicherheit für den Rest des Spiels." Besonders freute sich der 55-Jährige
über die stabilen Darbietungen der 21 Jahre alten Julia Lutz. "Sie hat nahtlos
an ihre starke Leistungen vom Spiel gegen Fraulautern angeknüpft." Gegen Altdorfs
Andrea Schiel gewann die Geographie-Studentin zum ersten Mal überhaupt, was zeigt,
dass sie mentalen gefestigt ist und sich auch in kritischen Situationen einiges
zutraut.
Ying Zhang hingegen habe sich in Altdorf "nicht so gut bewegt und
nicht ganz die Leistung gebracht, die sie bringen kann". Aber dies müsse man ihr
auch einmal zugestehen, so Lautebach. Was zähle, sei die Mannschaftsleistung.
Und die war ohne Übertreibung sensationell.
Zitat: "Das wir eine gute
Mannschaft haben, wissen wir. Der Sieg gegen Fraulautern hat natürlich zusätzlich
Kräfte freigesetzt. Hätten wir in der Vorrunde eine gesunde Yüchun
Zimmermann gehabt, hätten wir statt fünf jetzt erst drei Minuspunkte
- und wären Tabellenführer." Hassia-Manager Joachim Lautebach.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
15.01.2007
|
Höchststrafe
und geplatzte Hoffnungen
Röthenbacher und Altdorfer Tischtennis-Frauen
verloren klar
RÖTHENBACH/ALTDORF - Eine Premiere der schmerzhaften
Art erlebten die Tischtennis-Frauen des TTC Femont Röthenbach in der Zweiten Bundesliga:
Gegen den BfV Hassia Bingen kassierten sie eine 0:6-Klatsche. Nicht viel besser
machte es der TV Altdorf, der Bingen "nur" mit 1:6 unterlag.
Es war die erste
"Höchststrafe", die Röthenbach in der zwölfjährigen Ligazugehörigkeit einstecken
musste. Und damit können sich die TTC-Frauen ihre ohnehin nur theoretischen Ambitionen
auf den Titel abschminken. Es war nicht so, dass die Röthenbacherinnen das Tischtennis-Spielen
verlernt hatten. Aber es gibt einfach Tage, an denen nichts geht. Der vergangene
Samstag war ein solcher. Auf alles, was Femont unternahm, hatte Bingen eine Antwort.
Natürlich zählt Hassia Bingen nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern des TTC,
nach der Begegnung verschlug es Trainer Franz David dennoch ein wenig die Sprache:
"Zu diesem Spiel gibt es nichts zu sagen." Und damit ist alles gesagt.
Tags
darauf hatte der TV Altdorf das zweifelhafte Vergnügen, gegen den Titelaspiranten
anzutreten. So unter die Räder zu kommen wie Röthenbach wollten die Altdorferinnen
auf jeden Fall vermeiden. So war die Erleichterung nach Martina Smistikovas Ehrenpunkt
groß. Doch zu mehr reichte es nicht. Entsprechend gefasst zog Trainer Reinhold
Stengl sein Fazit: "Die sind stärker als wir." Reden wir nicht drumherum: Bingen
ist in dieser Verfassung eine Nummer zu groß für die einheimischen Teams. So einfach
ist das.
|
NÜRNBERGER
ZEITUNG
|
15.01.2007
|
Die
Franken vernascht
ALTDORF - Für die TT-Damen des BfV Hassia Bingen
wurde die Tour nach Franken zu einer ernsthaften Kampfansage an den Tabellenführer
der 2. Bundesliga, den TTSV Saarlouis-Fraulautern. Durch zwei haushohe Siege im
Dreikampf um den zweiten Platz gegen Femont Röthenbach und den TV Altdorf rückten
sie dem Primus bis auf zwei Minuspunkte auf die Pelle.
Für die Altdorferinnen
wäre es vielleicht besser gewesen, sie hätten nichts vom 6:0 der Bingerinnen im
benachbarten Röthenbach gehört. Die Klatsche des Nachbarvereins ließ das Selbstbewußtsein,
das man beim respektablen 5:5 im Hinspiel getankt hatte, doch ganz schön schrumpfen.
Bei der Begrüßung der Gäste hörte es sich dann so an, dass man schon froh sein
könnte, wenn die Begegnung nicht schon zur Pause nach sechs Spielen beendet wäre.
Diese Frotzelei kam ziemlich nahe an die Wirklichkeit heran. Die Altdorferinnen
schafften dabei wenigstens den Ehrenpunkt, den Spitzenspielerin Martina Smistikova
gegen die an zwei gesetzte Ying Zhang in vier Sätzen ergatterte. Die Chinesin,
die im Hinspiel noch im hinteren Paarkreuz eingesetzt war, gab damit erst ihr
zweites Spiel in dieser Saison ab.
Ein zweiter Punkte für den TVA wäre allenfalls
noch in einem der beiden Doppel möglich gewesen. Dabei weckten zunächst Smistikova/Tugui
Hoffnungen, als sie den ersten Satz gegen Liang/Zimmermann sehr deutlich mit 11:7
gewannen. Doch das Blatt wendete sich schnell und deutlich. Die Dramatik im anderen
Doppel war umgekehrt. Hier lagen Zhang/Lutz schon 2:0 gegen Larisa Stancu und
Andrea Schiel vorne, ehe die Altdorferinnen aggressiver wurden und ausglichen.
Die Entscheidung im 5. Satz zugunsten der Gäste brachten ein paar auf den ersten
Blick vermeidbar wirkende Ausbälle, die aber wohl eher Ergebnis eines extrem scharfen
Unterschnittes waren.
Die Ergebnisse im Einzelnen: Smistikova/Tugui - Liang/Zimmermann
11:7, 5:11, 5:11, 7:11; Stancu/Schiel - Zhang/Lutz 8:11, 7:11, 11:9, 11:8, 7:11;
Smistikova - Zhang 4:11, 11:5, 11:5, 11:7, Stancu - Liang 5:11, 10:12, 10:12,
Schiel - Lutz 11:6, 2:11, 9:11, 10:12; Tugui - Zimmermann 1:7, 9:11, 6:11, 9:11,
Smistikova - Liang 6:11, 9:11, 4:11.
|
Der
Bote - Altdorf
|
14.01.2007
|
Bittere Pille für den TTC Femont Röthenbach
Der Tischtennis-Zweitligist verlor das Spitzenspiel gegen BfV Hassia Bingen
sang- und klanglos mit 0:6 - Es ging nichts!
RÖTHENBACH/ST.W (stt)
- Besonders zuversichtlich war man auf Seiten des Tischtennis-Zweitligisten TTC
Femont Röthenbach ohnehin nicht. Schließlich hatte man das Hinspiel in Bingen
mit 3:6 verloren, und erst vor einer Woche hatte der Gast vom Rhein den Tabellenführer
TTSV Saarlouis-Fraulautern besiegt. Doch dass es so schnell gehen würde, das hatte
eigentlich niemand geglaubt. Knapp 105 Minuten brauchte das Team von BfV Hassia
Bingen, um dem TTC Femont in heimischer Halle eine schmerzliche 0:6-Niederlage
zu bereiten.
Bingen bleibt mit zwei Punkten Rückstand hartnäckigster Gegner
von Spitzenreiter Fraulautern im Kampf um den Aufstieg. Für den TTC Femont dürfte
damit der Zug in Richtung Meisterschaft abgefahren sein. Am knappsten ging es
bei diesem vermeintlichen Spitzenspiel in den ersten Einzeln des vorderen Paarkreuzes
zu. Beide endeten nach jeweils großem Spiel mit 2:3. Jana Dobewsova führte gegen
Bingens Nummer Zwei Ying Zhang bereits mit 2:0. Die durchaus pummelig zu nennende
Chinesin aber zermürbte Femonts Nummer Eins in den Sätzen drei bis fünf regelrecht.
Jeden Ball brachte sie zurück, nahm regelmäßig das Tempo aus dem Spiel und versah
den kleien weißen Ball stets mit solchem Unterschnitt, dass die Angriffe der Tschechin
zusehends wirkungsloser wurden.
Svenja Weikert hatte den Sieg gegen Fen Liang
sogar zwei Mal unmittelbar vor Augen. Im dritten und im vierten Satz vergab sie
jeweils beim Stand von 10:9 einen Matchball, verlor dann beides Mal ein wenig
die Nerven. Beide Sätze und den Spielpunkt gab sie mit 10:12 und 11:13 ab. Nach
den Doppeln und den beiden ersten Einzeln lag der TTC Femont also bereits nahezu
aussichtslos mit 0:4 zurück. Die klaren Niederlagen von Sandra Peter und Jessika
Weikert in den ersten einzeln des hinteren Paarkreuzes ergaben sich so fast zwangsläufig.
"Heute geht gar nichts", lautete das Resümee beim TTC Femont.
TTC Femont -
BfV Hassia Bingen 0:6: Jana Dobesova/Svenja Weikert - Fen Liang/Yüchun Zimmermann
2:11, 8:11, 13:11, 12:14; Sandra Peter/Jessika Weikert - Ying Zhang/Julia Lutz
9:11, 4:11, 13:11, 7:11; Dobesova - Zhang 11:6, 11:4, 4:11, 2:11, 8:11; S. Weikert
- Liang 9:11, 11:6, 11:9, 10:12, 11:13; Peter - Lutz 11:13, 5:11, 8:11; J. Weikert
- Zimmermann 10:12, 5:11, 8:11.
|
NÜRNBERGER
Nachrichten
|
14.01.2007
|
Knifflige
Aufgabe für Hassiatinnen
Binger Tischtennis-Damen auswärts gefordert
Von Michael Heinze BINGEN
Die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen stehen
am Wochenende in der Zweiten Bundesliga Süd vor einem äußert kniffligen Doppelaufgabe.
Am Samstag, 16 Uhr, gastiert das Team um Yüchun Zimmermann zunächst beim Tabellendritten
TTC Femont Röthenbach, am Sonntag (14 Uhr) folgt die nicht minder schwere Aufgabe
beim Tabellenvierten TV Altdorf.
"Durch unseren Erfolg gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern
haben wir die Meisterschaft wieder spannend gemacht. Alles ist sehr eng zusammengerückt.
Aber wir dürfen uns auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen. Wenn wir weiter Titelchancen
haben wollen, zählen nur zwei Siege", fordert Hassia-Manager Joachim Lautebach.
Sollten gegen die beiden "harten Brocken" aber nur drei Punkte herausspringen,
wäre dies sicher auch kein Fiasko. Aber dann, weiß Lautebach, hätten seine Frauen
nur noch Chancen auf die Vizemeisterschaft.
"Wir wollen an die starke Leistung
vom vergangenen Sonntag anknüpfen", erklärt der 55-Jährige. Das Hinspiel gegen
Röthenbach entschied die Hassia mit 6:3 zu ihren Gunsten. Gegen Altdorf reichte
es in heimischer Halle nur zu einem mageren 5:5. "Es ist für uns sicher nicht
ideal, dass wir innerhalb von acht Tagen gegen drei Spitzenmannschaften antreten
müssen", gibt Lautebach zu bedenken. Aber auch er weiß: Wenn die Hassiatinnen
jetzt zwei Siege nachlegen, wäre der Druck beim großen Rivalen Saarlouis-Fraulautern,
der ebenfalls noch bei Röthenbach und Altdorf antreten muss, extrem groß.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
12.01.2007
|
Erwartungen
noch übertroffen
Von D. Sommer
Mit 43 Paarungen übertraf die
Teilnehmerzahlen die Erwartungen beim 4. Wallertheimer Tischtennis-Doppel-Mixed-Turnier.
Von der Regionalliga bis zur untersten Kreisklasse waren Tischtenniscracks an
den grünen Tischen und trugen 140 Spiele aus. "Sehr erfreulich, dass 15 Damen
sich nicht scheuten, es einmal gegen ihre männlichen Kollegen aufzunehmen", freute
sich Turnierorganisator Bernd Held. Aus dem Kreis Alzey schaffte das Duo Paul
Hartenbach/Tobias Becker das Achtelfinale, wo die Flonheimer dann an Ann Kathrin
und Christian Ditschler aus Heidesheim scheiterten. Diese hatten dann gegen Christian
und Thomas Bauer (Nieder-Olm) das Nachsehen. Im zweiten Halbfinale setzten sich
Christoph Kunz und Gerry Earls (Hassia Kempten) gegen das Mixed Mai Xiang (Hassia
Bingen) und Maximilian Lamoth (DJK Büdesheim) mit 3:2 durch. Im Finale hatten
die Brüder Bauer viel Mühe, um im fünften Satz gegen die Kreisklasse A-Spieler
aus Kempten erfolgreich zu sein. Das kleine Finale gewannen die Geschwister Ditschler.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
15.01.2007
|
Turniersieg
der Bauer-Brüder
Von D. Sommer WALLERTHEIM
Die Brüder Christian und Thomas Bauer (Nieder-Olm/Klein-Winternheim) haben das
4. Wallertheimer Tischtennis-Doppel-Mixed-Turnier gewonnen. Christoph Kunz und
Gerry Earls von Hassia Kempten verlangten dem Geschwisterpaar im Finale alles
ab, bevor sie sich knapp mit 2:3 Sätzen geschlagen geben mussten.
Im kleinen
Finale um Platz drei schlugen die Geschwister Ann Kathrin und Christian Ditschler
(Heidesheim/Wackernheim) das Gespann Mai Xiang/Maximilian Lamot (Hassia
Bingen/DJK Büdesheim) mit 3:2.
Mit 43 Paarungen übertraf die Teilnehmerzahlen
alle Erwartungen bei diesem nicht alltäglichen Vergleich. Von der Regionalliga
bis zur untersten Kreisklasse waren Tischtenniscracks aus ganz Rheinhessen an
den Start gegangen. Sie trugen insgesamt 140 Spiele aus. Gleich 15 Damen hatten
den Mut aufgebracht, es mit den männlichen Kollegen aufzunehmen.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
16.01.2007
|
1.
Verbandsliga - Damen
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
In
der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen hat Hassia Bingen III im Gastspiel
bei Tabellennachbar TSV Gau-Odernheim ein 5:5 erreicht. Das Duell zwischen Hassia
Bingen IV und Flörsheim-Dalsheim II wurde verlegt.
TSV Gau-Odernheim -
Hassia Bingen III 5:5. - Wenn man bedenkt, dass die Hassia zwischenzeitlich
schon mit 2:4 in Rückstand gelegen hatte, ist das Remis durchaus als Erfolg zu
werten. Für die Bingerinnen punkteten Miriam Lott/Edda Klöß im Doppel sowie Melanie
Seligmann (2), Lott und Janine Raese im Einzel.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
16.01.2007
|
Ying
Zhang in bestechender Form
Sieg nach Abwehr von drei Matchbällen
BINGEN.Die Tischtennisdamen von Hassia Bingen haben mit ihrem tollen 6:4 Sieg,
gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern in der
2. Bundesliga, den Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg in die 1. Liga
wieder etwas spannender gemacht. Vor der Rekordkulisse von 240 Zuschauern, Saisonrekord
in der 2. Liga Süd, trugen beide Mannschaften mit Spitzenleistungen zu einer riesigen
Veranstaltung bei, die vom Gastgeber TTC Bubenheim hervorragend ausgerichtet wurde.
In den Eröffnungsdoppeln revangierten sich Ying Zhang/Julia Lutz für die bisher
einzige Saisonniederlage aus dem Hinspiel, gegen Amelie Solja/Ann-Kathrin Herges,
mit einem 3:1 Satz-Sieg. Das zweite Hassia-Doppel Fen Liang/Yüchun Zimmermann
unterlag dagegen den beiden schwedischen Nationalspielerinnen von Fraulautern
mit dem gleichen Ergebnis.
Danach feierte Ying Zhang einen prima Einstand
im 1. Paarkreuz, als Sie deutlich mit 3:0 Sätzen gegen die Saarländische Spitzenspielerin
Mathilda Ekholm gewann und dieser ihre bisher erst zweite Saisonniederlage beibrachte.
Bingens Nr. 1, Fen Liang, fehlte an diesem Tag etwas die Präzision in ihren Endschlägen
und musste sich so der stark aufspielenden Amelie Solja 1:3 geschlagen geben.
Nach erneuter Führung durch Yüchun Zimmermann (3:1 gegen Ann-Kathrin Herges),
revangierte sich Julia Lutz zum zweiten Mal für eine Hinspielniederlage. Unterstützt
durch das Publikum konnte Sie diesmal den fünften und entscheidenden Satz in ihrem
ersten Einzel für sich entscheiden, gegen die amtierende schwedische Juniorenmeisterin
Caroline Wer- säll, und brachte somit die Mannschaft von Hassia Bingen auf 4:2
in Front. Mathilda Ekholm verkürzte daraufhin für den Tabellenführer aus dem Saarland,
als sie Fen Liang mit 3:1 niederrang. Was folgte war das Spiel des Tages und war
an Spannung und Dramatik, aber auch von der tollen Stimmung beider Fanlager, kaum
zu toppende Match zwischen Ying Zhang und Amelie Solja, die als hoffnungsvollstes
Talent im deutschen Damentischtennis gilt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und
Abwehr von drei Matchbällen im 3. Satz wurde Ying Zhang immer sicherer und besser
in ihrem kräfteraubenden Abwehrspiel und entschied so die Sätze drei bis fünf
für sich.
Ein Unentschieden war jetzt schon erreicht aber die Hassiatinnen
wollten die 2:6 Hinspielniederlage mit einem eigenen Sieg wettmachen. Nach dem
knappen Fünf-Satz-Sieg von Wersäll gegen Yüchun Zimmermann kam der Tabellenerste
noch einmal auf 4:5 heran. Im letzten Spiel der Partie zeigte dann Julia Lutz
erneut ihr Können und erzielte mit einem deutlichen 3-Satz-Sieg den viel umjubelten
Siegpunkt für Hassia Bingen. Dieses Spiel kann man guten Gewissens als Werbung
für die Region und den Tischtennissport bezeichnen.
Somit ist die Situation
an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga Süd wieder sehr interessant geworden und
die ersten drei Teams der Tabelle sind näher zusammengerückt. Am nächsten Wochenende
folgen nun die beiden Auswärtspartien beim aktuellen Tabellendritten und Vierten,
in Röthenbach und Altdorf. Das bedeutet, dass die Hassiadamen innerhalb von acht
Tagen gegen die drei stärksten Mannschaften der 2. Bundesliga antreten.
NEUE
BINGER ZEITUNG KW 02/07
Hassia-Damen
sind wieder im Rennen
Tischtennis: Bingerinnen schlagen Zweitliga-Spitzenreiter
Saarlouis-Fraulautern mit 6:4
Von Michael Heinze BUBENHEIM
Die
Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen haben die Meisterschaft in der Zweiten Bundesliga
Süd durch einen Heimerfolg gegen den bislang ungeschlagenen Titelfavoriten TTSV
Saarlouis-Fraulautern wieder spannend gemacht.
Vor der Rekordkulisse von 240
Zuschauern in der Bubenheimer Sport- und Kulturhalle setzte sich das Team um Yüchun
Zimmermann gegen den Spitzenreiter mit 6:4 durch. Damit haben die Hassiatinnen,
die nur noch zwei Minuspunkten mehr aufweisen als der TTSV, selbst wieder Titelchancen.
Anders als bei der 2:6-Pleite in der Hinrunde mussten die Bingerinnen diesmal
nur ein Doppel verloren geben. Zwar zogen Fen Liang und Yüchun Zimmermann gegen
das schwedische Duo Mathilda Ekholm/Caroline Wersäll mit 11:13, 11:4, 9:11 und
10:12 den Kürzeren, doch Ying Zhang und Julia Lutz setzten sich gegen Amelie Solja/Ann-Kathrin
Herges mit 8:11, 11:8, 11:5 und 11:8 durch. "Wir hatten unsere Doppel aus taktischen
Gründen extra gedreht", verriet Hassia-Manager Joachim Lautebach, "aber Saarlouis
hat es genauso gemacht, sodass es zu den gleichen Paarungen wie im Hinspiel kam."
Fen Liang hatte nicht ihren besten Tag erwischt und verlor beide Einzel gegen
Solja (6:11, 15:13, 10:12 und 3:11) und Ekholm (6:11, 9:11, 12:10, 11:13). "Entscheidend
war, dass Fen ihre Endschläge nicht anbringen konnte und viele Fehler gemacht
hat", urteilte Lautebach. "Sie hat aber auch gegen zwei sehr starke Gegnerinnen
gespielt, da kann man ihr keinen Vorwurf machen." Eine Niederlage quittierte auch
Zimmermann in ihrem zweiten Einzel gegen Wersäll (9:11, 6:11, 11:7, 11:6, 2:11),
nachdem sie im Entscheidungssatz total aus dem Rhythmus gekommen war.
In allen
anderen Partien allerdings verließen die Bingerinnen vor den TV-Kameras des Saarländischen
Rundfunks die Platte als strahlende Sieger. Bärenstark präsentierten sich Zhang
und Lutz. Die chinesische Defensivspezialistin feierte einen prächtigen Einstand
im vorderen Paarkreuz. Gegen Ekholm gelang der 33-Jährigen ein glatter Dreisatzsieg
(11:9, 11:8, 11:4), gegen die deutsche Nationalspielerin Solja drehte Zhang nach
einem 0:2-Satzrückstand den Spieß noch um. Den dritten Durchgang gewann die Ehefrau
des Mainzer Regionalliga-Asses Li Bing nach Abwehr von insgesamt vier Matchbällen
mit 13:11, den vierten 12:10 und den fünften 11:4. "Dieses Einzel hat allein 50
Minuten gedauert", schwärmte Lautebach. "Im fünften Satz hat Solja Nerven gezeigt."
Lutz schlug Wersäll 11:5 im Entscheidungssatz und markierte schließlich vor den
Augen von Hassia-Präsident Eberhard Cadenbach, Ehrenpräsident Heinz Decker und
Fußball-Cheftrainer Peter Schlaad durch einen Dreisatzsieg über die deutsche Schülernationalspielerin
Herges den Sieg bringenden Punkt. "Julia war mental sehr stark", lobte Lautebach.
"Das zweite Einzel hat sie sogar deutlich beherrscht." Gegen Herges hatte zuvor
auch Zimmermann in vier Sätzen triumphiert.
"Dieses Spiel war eine echte Werbung
für den Tischtennissport", resümierte Lautebach, der nach eigenem Bekunden noch
drei Stunden nach Ende der Begegnung "ganz aufgelöst" war. "Die Stimmung war sehr
gut. Nach dem Spiel Zhang gegen Solja gab es stehende Ovationen. Die Zuschauer
waren ein großer Rückhalt für uns."
Zitat: "Man merkt ihr an, dass sie
keine 20 mehr ist. Aber sie hat extrem viel Routine. Es ist wirklich erstaunlich,
was sie in ihrem Alter noch bringt." Hassia-Manager Joachim Lautebach über
seine 33 Jahre alte Leistungsträgerin Ying Zhang, die gerade ihren zweiten
Frühling erlebt.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
09.01.2007
|
Falk:
"Hatten sehr viel Pech"
Bingen/Fraulautern.
Die Frauen des TTSV Fraulautern haben in der Zweiten Tischtennis-Bundesliga ihre
erste Saison-Niederlage hinnehmen müssen. Der Tabellenführer unterlag beim Verfolger
Hassia Bingen unglücklich mit 4:6 und hat nun nur noch einen Zähler Vorsprung
auf den TTC Röthenbach sowie zwei auf Bingen. Damit hat es der TTSV verpasst,
eine Vorentscheidung im Kampf um den Titel herbeizuführen.
Entscheidend für
die Pleite waren nach dem 1:1 in den Doppeln die Niederlagen von Matilda Ekholm
und Amelie Solja am vorderen Paarkreuz. Gegen die Abwehrspielerin Ying Zhang unterlag
Ekholm mit 0:3, Solja konnte eine 2:0-Führung und drei Matchbälle nicht zum Sieg
nutzen. Da nutzten auch die Siege gegen die Nummer eins Fen Liang nicht mehr viel.
Denn am hinteren Paarkreuz war den Fraulauternerinnen das Glück nicht hold: Caroline
Wersäll verlor überraschend gegen Julia Lutz im fünften Satz. Ann-Kathrin Herges
konnte trotz sehr passablem Spiel kein Einzel für sich entscheiden. "Heute hatten
wir sehr viel Pech - zum ersten Mal in dieser Saison. Jetzt ist der Aufstiegskampf
wieder völlig offen", erklärte der TTSV-Vorsitzende Heinz Falk.
Matilda Ekholm
und Caroline Wersäll punkteten je doppelt für die Saarländerinnen. Nach ihrem
gemeinsamen Doppelsieg setzten sich beide auch in den jeweiligen Einzelbegegnungen
durch. Den vierten Punkt für den TTSV holte Amelie Solja. Die anderen sechs Begegnungen
gingen vor 240 Zuschauern an die Gastgeberinnen. Saarlouis-Fraulautern bleibt
trotzdem Tabellenführer.
|
SAARBRÜCKER
ZEITUNG
|
08.01.2007
|
Für
Hassia-Damen zählt nur ein Sieg
Spitzenspiel in 2. Tischtennis-Bundesliga
Von Michael Heinze BINGEN
Zum Rückrunden-Auftakt in der Zweiten
Bundesliga Süd geht es für die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen schon um die
Wurst. Im Knallerspiel empfängt das Team von Manager Joachim Lautebach am Sonntag
um 14 Uhr in Bestbesetzung den ungeschlagenen Herbstmeister TTSV Saarlouis-Fraulautern.
Nach dem 2:6 aus der Vorrunde ist Revanche angesagt. Weil das Match etwas ganz
Besonders ist, wurde es ausgelagert in die Sport- und Kulturhalle nach Bubenheim
(Sportplatzstraße). Der Gegner ist in der Liga derzeit das Maß aller Dinge. Der
TTSV Saarlouis-Fraulautern tritt in Bubenheim als ungeschlagener Spitzenreiter
und hoher Titelfavorit mit vier Nationalspielerinnen an. Neben der schwedischen
Nationalspielerin Mathilda Ekholm und der schwedischen Junioren-Nationalspielerin
Caroline Wersäll werden die Jugendeuropameisterin und frischgebackene deutsche
Nationalspielerin Amelie Solja sowie die deutsche Schüler-Nationalspielerin Ann-Kathrin
Herges auflaufen.
"Bei solchen Gegnerinnen ist auf jeden Fall hochklassiger
Tischtennissport geboten", kommentiert Hassia-Manager Joachim Lautebach, der ein
sehr ausgeglichenes Spiel erwartet. "Bei unserer 2:6-Niederlage aus der Vorrunde
hing es ja eigentlich nur an einem Spiel, sonst hätten wir ein 5:5 erreicht. Wenn
wir am Sonntag nicht gewinnen sollten, bin ich der erste, der Saarlouis zur Meisterschaft
gratuliert."
Zitat: "Wenn wir noch eine Chance auf den Titelgewinn haben
wollen, müssen wir das Spiel gewinnen. Das ist ganz klar. Aber wenn wir verlieren,
ist das kein Beinbruch. Dann müssen wir uns eben auf die Vizemeisterschaft
konzentrieren. Damit können wir leben." Joachim Lautebach, Hassia-Manager.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
05.01.2007
|
"Große
Kulisse macht mich nicht nervös"
Am Sonntag haben Yüchün Zimmermann
und ihre Mannschaftskameradinnen die letzte Chance den Spitzenreiter zu stoppen
Von Michael Heinze BINGEN
Vor dem richtungweisenden Duell in der Zweiten Tischtennis-Bundesliga
Süd am Wochenende gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern sprach die AZ mit Hassia-Stütze
Yüchun Zimmermann.
Frau Zimmermann, wie ist diese Runde
bisher für Sie persönlich gelaufen?
Zimmermann: Nicht so optimal.
Weil ich seit Anfang der Saison mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte,
konnte ich nicht regelmäßig trainieren. Dieser Trainingsrückstand hat sich bemerkbar
gemacht. Die Kondition war nicht richtig da, dadurch hat auch die Konzentration
nachgelassen. Außerdem habe ich auch ein bisschen Pech gehabt mit Kanten- und
Netzbällen und vier Einzel mehr oder weniger knapp im fünften Satz verloren.
Was genau ist das denn für eine Erkrankung, die Ihnen so
zu schaffen macht?
Zimmermann: Das ist schwierig zu sagen. Ich
war bei verschiedenen Fachärzten. Aber die Schulmedizin kann das nicht so recht
feststellen, was ich habe. Klar ist, dass es mit dem Unterleib zu tun hat. Ein
Arzt hat mir vorgeschlagen, noch ein halbes Jahr zu warten und dann zu gucken,
ob operiert werden muss. Außerdem habe ich mir einen Hexenschuss geholt und dauernd
Beschwerden mit dem Rücken gehabt.
Können Sie sich in
Ihrer langen Karriere an ein ähnliches Seuchenjahr erinnern?
Zimmermann:
Ehrlich gesagt nein.
Was haben Sie sich persönlich für
die Rückrunde vorgenommen?
Zimmermann: Ich spiele jetzt im hinteren
Paarkreuz. Die Gegner dort sind natürlich ein bisschen schwächer. Andererseits
muss man da erst einmal die richtige Einstellung haben. Die Gegner kämpfen jetzt
sicher noch mehr gegen mich. Das Allerwichtigste ist, Schritt für Schritt den
Trainingsrückstand aufzuholen. Sonst ist es gegen jeden schwer.
Und
was ist für die Mannschaft noch drin? Glauben Sie, die Meisterschaft ist noch
zu packen?
Zimmermann: Das ist echt schwer zu beantworten. Dadurch,
dass wir in der Vorrunde unerwartet beim SV Neckarsulm verloren haben, sind wir
ins Hintertreffen geraten. Wir haben jetzt vier Punkte Rückstand auf Saarlouis-Fraulautern.
Das ist in neun Spiele kaum aufzuholen. Das Problem ist, dass wir es nicht mehr
selbst in der Hand haben. Saarlouis muss nicht nur am Sonntag gegen uns, sondern
auch noch gegen eine andere Mannschaft verlieren, wenn wir noch eine Chance haben
wollen. Erst einmal müssen wir gucken, dass wir selbst gut spielen. Was die anderen
machen, können wir nicht beeinflussen.
Worauf wird es
im Spitzenspiel ankommen?
Zimmermann: Es kommt darauf an, wie
Ying Zhang gegen Nationalspielerin Amelie Solja spielt. Ich würde darauf setzen,
dass sie gewinnt. Denn in der Vorrunde hat Ying eine Superbilanz gespielt (12:1,
Red.). Überhaupt halte ich vier Punkte im vorderen Paarkreuz nicht für unmöglich.
Im Doppel müssen wir mindestens einen Punkt machen. Und dann hoffe ich, dass ich
selbst mindestens einen Punkt beisteuern kann.
Manager
Joachim Lautebach rechnet mit über 220 Zuschauern, da aus Saarlouis allein 50
Fans mit einem eigens gemieteten Bus anreisen wollen. Das wäre Saisonrekord in
der Zweiten Liga Süd. Beflügelt Sie solche eine große Kulisse? Oder werden Sie
dadurch eher nervös?
Zimmermann: Nervös werde ich nicht. Im
Gegenteil. An solche Kulissen bin ich in meiner langen Karriere wirklich gewöhnt.
In der Bundesliga habe ich mit dem FSV Kroppach in einer Mannschaft mit Nicole
Struse vor 300 bis 400 Fans gespielt.
Angenommen, das
Spiel geht verloren: Ist die Saison dann nicht schon gelaufen?
Zimmermann:
Wenn wir verlieren sollten, heißt das nicht, dass die Saison zu Ende ist.
Es geht ja nicht nur um die Meisterschaft. Wir werden auch in den restlichen Spielen
immer unser Bestes geben und versuchen, bis zum letzten Spieltag gut zu spielen.
Sie nehmen für die Punktspiele jedes Mal eine Anreise von
180 Kilometern von ihrem Wohnort Neustadt/Wied in Kauf. Lohnt sich der Aufwand?
Zimmermann: Der lohnt sich immer. Mit der Binger Mannschaft macht es mir
sehr viel Spaß. Das ist die Hauptsache.
Wie sieht Ihre
persönliche Zukunft als Tischtennis-Spielerin aus?
Zimmermann:
Gute Frage. Ganz genau kann ich das jetzt noch gar nicht sagen. Auch mit Joachim
Lautebach habe ich darüber noch nicht gesprochen. Ich würde sagen, alles ist offen.
Stimmt es eigentlich, dass Ihr Mann Stefan auch ein guter
Tischtennis-Spieler ist?
Zimmermann: Er ist hauptberuflicher
Trainer beim Tischtennisverband Rheinland in Koblenz-Oberwerth. Aber er spielt
momentan nicht im Verein.
Und wer hat im direkten Duell
die Nase vorne?
Zimmermann: (lacht) Ich denke, da würde ich
gewinnen. Mein Mann ist ja kein Profi, sondern nur Hobbyspieler.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
05.01.2007
|
Rückrundenauftakt
in der 2. Bundesliga
Tischtennisdamen
von Hassia Bingen in der Verfolgerrolle
Die 1. Damenmannschaft
der BFV Hassia Bingen hat sich erneut durch hervorragende Leistungen nach Abschluss
der Vorrunde unter den drei besten Mannschaften der 2. Bundesliga Süd etabliert.
Im ersten Heimspiel der Rückrunde am Sonntag, dem 07. Januar 2007, 14.00 Uhr trifft
das Team auf den Tabellenführer aus Saarlouis-Fraulautern. In diesem Spiel geht
es für die Binger Mannschaft darum, den Abstand zum Tabellenführer zu verkürzen
und somit die Chance auf den Gewinn der Meisterschaft in der 2. Bundesliga nicht
aus den Augen zu verlieren.
Um das Zuschauerinteresse über die Grenzen der
Stadt Bingen hinaus weiter zu steigern und dieser Spitzenbegegnung einen entsprechenden
Rahmen zu geben, wurde dieses Spitzenspiel wiederum nach Bubenheim, Sport- und
Kulturhalle, Sportplatzstraße, vergeben. Der Gast aus dem Saarland ist mit zwei
schwedischen und zwei deutschen Nationalspielerinnen hervorragend besetzt. Die
Nr. 1 Mathilda Ekholm ist die beste Spielerin der Vorrunde und verlor nur eine
Partie von 18 Spielen. Ihre Landsfrau Caroline Wersäll, amtierende schwedische
Juniorenmeisterin, spielte im hinteren Paarkreuz eine 8:4 Bilanz. An Position
Nr. 2 bei den Saarländern spielt die vielfache Deutsche Schüler- und Jugendmeisterin
Amelie Solja. Sie ist ebenfalls wie ihre Mannschaftskollegin Ann-Kathrin Herges
aktuelle Nachwuchsnationalspielerin und gab zuletzt ihr erfolgreiches Debüt im
Damennationalteam.
Auch die beiden starken Doppel von Fraulautern, mit jeweils
einer 6:1 Bilanz, werden in der 2. Bundesliga Süd nur von der Binger Kombination
Ying Zhang/Julia Lutz (7:1) übertroffen. Fen Liang/Yüchun Zimmermann stehen dabei
mit 6:2 Spielen ihnen in nichts nach. Zur Rückrunde gab es eine Umstellung in
der Mannschaft von Hassia Bingen. Die überragende Einzelspielerin im zweiten Paarkreuz
Ying Zhang (11:0 Spiele) wechselt mit der seit Saisonbeginn gesundheitlich angeschlagenen
Nr. 2 Yüchun Zimmermann die Position. Fen Liang als Nr. 1 und Julia Lutz auf Position
4 vervollständigen das Hassia Team.
Im Hinspiel in Fraulautern, vor der Rekordkullisse
von 210 begeisterten Zuschauern, mussten sich die Hassiatinnen, vor allem auch
wegen der starken einheimischen Zuschauerunterstützung, die ihre Mannschaft immer
wieder nach vorne trieben, mit 2:6 geschlagen geben. Die Mannschaft und die Verantwortlichen
der Tischtennisabteilung hoffen nun, dass möglichst viele Zuschauer das Team der
BFV Hassia Bingen in diesem so wichtigen Spiel ebenfalls unterstützen werden.
NEUE
BINGER ZEITUNG KW 01/07
Starke
Bilanz nach Babypause
Ying Zhang auf Rang zwei der Bestenliste
Von
Martin Gebhard BINGEN
"Wir greifen noch
einmal an", lautet die Devise von Joachim Lautebach, dem Manager der Tischtennisdamen
von Hassia Bingen, für die bereits an diesem Wochenende startende Rückrunde in
der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd.
Zwar ist für das Aushängeschild des Rheinhessischen
Tischtennis-Verbandes der dritte Tabellenplatz aller Ehren wert. "Doch es war
mehr drin", findet der 54 Jahre alte Abteilungsleiter und hofft, wenn auch die
finanziellen Dinge mit den Sponsoren geregelt sind, dass der Traum Bundesliga
bereits in der nächsten Saison Wirklichkeit wird. Den Grundstein dafür gelegt
hat vor allem Ying Zhang mit einer Atem beraubenden Siegesserie von 12:1 Spielen.
Diese Bilanz brachte der 33-jährigen Chinesin, die wegen ihrer Schwangerschaft
viele Monate nur in der Reserve spielte, in der Vorrunden-Bestenliste den zweiten
Platz ein. Im Doppel zusammen mit Julia Lutz (7:1 Spiele) schaffte sie sogar den
Sprung ganz an die Spitze.
Die Bestenlisten auf einen Blick:
Zweite Damen-Bundesliga Süd:
1. Ekholm (TTSV Saarlouis-Fraulautern) 17:1; 2. Ying Zhang (Hassia Bingen) 12:1;
3. Amelie Solja (TTSV Saarlouis-Fraulautern) 13:3; 5. Fen Liang (Hassia Bingen)
13:5. - Doppel: 1. Lutz/Ying Zhang (Hassia Bingen) 7:1; 2. Dobesova/Weikert
(TTC Femont Röthenbach) 7:2; 3. Herges/Amelie Solja; Ekholm/Wersäll (alle TTSV
Saarlouis-Fraulautern) je 6:1; 5. Liang/Zimmermann (Hassia Bingen) 6:2.
Damen-Regionalliga
Südwest, Gruppe 3/4: 1. Weber (TTF Frankenthal) 6,00; 2. Hofmann (TTF
Asbacher Land) 5,87; 3. Claudia Walerowicz (ATSV Saarbrücken) 5,79; 5. Brück (DJK
RW Finthen) 4,96. - Doppel: 1. Petrissa Solja/Susanne Solja (BTTF Zweibrücken)
10:0; 2. Adams/Claudia Walerowicz (ATSV Saarbrücken) 9:1; 3. Buchholz/Hofmann
(TTF Asbacher Land); Lauf/Schmitz (TuS Kehrig) je 8:2; 7. Brück/Bäder 4:0; 9.
Brück/Krießbach (alle DJK RW Finthen) 3:1.
Erste Damen-Verbandsliga
Rheinhessen: 1. Penkert (Rheingold Hamm) 8,52; 2. Zimmermann (TuS Gabsheim)
8,10; 3. Mai Xiang (Hassia Bingen IV) 8,00. - Doppel: 1. Zimmermann/Sigmann
(TuS Gabsheim) 11:0; 2. Beiser/Scherer (TTC Bubenheim) 9:1; 3. Sänger/Grau (TSG
Drais II) 8:0.
Erste Herren-Verbandsliga Rheinhessen: 1. Sauer,
Caselitz, 9,00; 3. Dr. Krießbach (alle TV Leiselheim II) 8,43. - Doppel:
1. Hofmann/Schwitzgebel (TSG Drais) 12:1; 2. Kaufhold/Oberle (TV Leiselheim II)
11:0; 3. Sparr/Heck (DJK RW Finthen III) 5:0.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
03.01.2007
|
Andrea
Welz bei Mädchen unangefochten
Meisterschaften
der rheinhessischen Tischtennis-Jugend in Bretzenheim auf hohem Niveau und mit
guter Beteiligung
Von Martin Gebhard RHEINHESSEN
"Wir haben
in jeder Altersklasse mindestens ein bis zwei Spieler, die auf sehr hohem Niveau
spielen", zog Arthur Baum, Verbandstrainer des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes
(RTTV), ein rundum positives Resümee nach den Rheinhessenmeisterschaften des Nachwuchses
bei der DJK Moguntia Bretzenheim in der Integrierten Gesamtschule. "Das Niveau
ist gegenüber dem Vorjahr sogar leicht gestiegen, auch die Beteiligung war enorm
hoch", schwärmte der RTTV-Chefcoach aus Flörsheim-Dalsheim, dessen 19 Jahre alter
Sohn Patrick mittlerweile den Schläger beim Bundesligisten TTC Frickenhausen schwingt.
Die
Spielfreunde der weit 100 Teilnehmer schien keine Grenzen zu kennen, einige traten
auch in zwei Altersklassen an. Dabei sorgte vor allem Nicolas Brusenbauch vom
RSV Klein-Winternheim für Furore. Der Zehnjährige gewann die Konkurrenz der C-Schüler
souverän und mischte auch das Feld bei den B-Schülern derart auf, dass er sich
dort die Silbermedaille schnappte. Er musste sich Steffen Gröhl vom TTV Nierstein
erst im Entscheidungssatz geschlagen geben. Überrascht hat laut Baum auch Jonas
Christmann (TSV Gau-Odernheim), der als A-Schüler des jüngeren Jahrgangs im Wettbewerb
der Jungen erst im Halbfinale am späteren Sieger Raphael Graf, dem 17-jährigen
Regionalligaspieler des TV Leiselheim, scheiterte. "Bei den Mädchen ist Andrea
Welz unangefochten an der Spitze", kam für Baum der erste Platz der Binger
Regionalliga-Spielerin keineswegs überraschend.
"Andrea Welz rangiert
unangefochten an der Spitze", überraschte RTTV-Coach Baum beim Blick auf den weiblichen
Nachwuchs der erste Platz von Andrea Welz vom Regionalligisten Hassia Bingen
II daher nicht. Aber die zweit- und drittplatzierten Vereinskolleginnen Mai
Xiang und Isabelle Roos sowie die ebenfalls Drittplatzierte Rebecca
Matthes spielten schon fast auf diesem Niveau, betonte der 57-jährige, der auch
bei den A-Schülern eine interessante Beobachtung machte. Dort setzte sich mit
dem Leiselheimer Janis Oberle ein Abwehrspieler durch. Bei den A-Schülerinnen
behauptete sich Ann-Kathrin Ditschler von der TSG Heidesheim.
Mixed:
1. Welz/Graf (Hassia Bingen/TV Leiselheim), 2. Selzer/Weber (TSV
Flörsheim-Dalsheim/RSV Klein-Winternheim), 3. Mayer/Buchwald (TSG Heidesheim/DJK
Büdesheim), Eppelmann/Dyllick (TSG Heidesheim).
Mädchen:
1. Welz, 2. Xiang, 3. Roos (alle Hassia Bingen),
Matthes (TSV Flörsheim/Dalsheim).
Doppel: 1.
Welz/Roos (Hassia Bingen), 2. Mayer/Eppelmann (TSG Heidesheim),
3. Selzer/Matthes (TSV Flörsheim/Dalsheim), Harter/Xiang (TSV Gau-Odernheim/Hassia
Bingen).
Schülerinnen A:
1. Ditschler (TSG Heidesheim), 2. Becker (Hassia Bingen),
3. Michel (TSV Gau-Odernheim), Mayer (TSG Heidesheim).
Doppel:
1. Ditschler/Mayer (TSG Heidesheim), 2. Eppelmann/Becker
(TSG Heidesheim/Hassia Bingen), 3. Nickel/Trapp (TTC Bubenheim), Matthes/Lenz
(TSV Flörsheim/Dalsheim).
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
14.12.2006
|
Kreis
Bingen: Isabelle Roos und Wolfgang Eick Kreiseinzelmeister 2006
Am
ersten Wochenende im Dezember wurden die Kreiseinzelmeisterschaften des Kreises
Bingen in der Domherrenhalle in Essenheim durchgeführt. Die Beteiligung der Vereine
war zwar nicht Rekord verdächtig, aber unter Berücksichtigung der Tatsache, dass
noch Ligaspiele an diesem Wochenende stattgefunden haben und es zudem noch der
erste Advent war, war die Veranstaltung gut besucht.
Insgesamt waren 71 Spieler
von 17 Vereinen des Kreises Bingen mit 192 Meldungen in den ausgeschriebenen Spielklassen
Damen A und B, Herren A bis D, Herren Ü40, Ü50 und Ü60 sowie im Mixed die Einzel-
und Doppel-Meister für das Jahr 2006 ausgespielt.
Die Teilnahme an den Spielklassen der Damen und Herren in der A-Klasse
berechtigt die ersten 3 Damen und die ersten 4 Herren zur Teilnahme an den Einzelmeisterschaften
des RTTV.
Bei der Damen-Konkurrenz in der A-Klasse wurde Isabelle Roos
von der Hassia Bingen diesjähriger Kreismeister. Für die Teilnahme
an den RTTV-Einzelmeisterschaften haben sich als Zweite Ann-Kathrin Ditschler
und als Drittplatzierte Amelie Mayer, beide von der TSG Heidesheim, qualifiziert,
die zudem Kreismeister in der Damen A-Klasse Doppel-Konkurrenz wurden.
Kreismeister
bei den Herren wurde in der A-Klasse, ebenso wie in der B-Klasse, Wolfgang Eick
von der TSVgg Stadecken-Elsheim. In der A-Klasse haben sich für die Teilnahme
an den RTTV-Einzelmeisterschaften der Zweitplazierte Maximilian Lamoth von der
DJK Büdesheim sowie die beiden Dritten Ralf Henzig vom SV Münster-Sarmsheim und
Merlin Keller von der Hassia Kempten qualifiziert. Sowohl in der Herren A-Klasse
als auch in der B-Klasse setzte sich das Doppel Wolfgang Eick mit Guido Herlert
von der SpVgg Essenheim gegen die starke Konkurrenz durch.
In der Mixed-Konkurrenz
setzten sich die Essenheimer Nina Gierens/Guido Herlert im Finale gegen Isabelle
Roos/Michael Dann (Hassia Bingen/DJK Büdesheim) durch.
In
diesem Zusammenhang möchte sich der Vorstand des Kreises Bingen ausdrücklich bei
den Sportkameraden des gastgebenden Vereins SpVgg Essenheim für die reibungslose
Durchführung der Veranstaltung und bei Frank Liesenfeld für die professionelle
Unterstützung bei der Turnierleitung an den beiden Spieltagen bedanken. Alles
in allem waren die Kreiseinzelmeisterschaften des Jahres 2006 eine gelungene Veranstaltung
bei der insbesondere in den beiden A-Klassen ein attraktives Tischtennis geboten
wurde.
Bericht von der Homepage des RTTV - KW 49/06
Jürgen
Lautebach der Matchwinner
Tischtennis:
Hassia beendet Vorrunde siegreich
Von
Michael Heinze RHEINHESSEN
Mit Siegen haben Hassia Bingen und der TSV Wackernheim
II die Vorrunde der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen beendet.
Hassia
Bingen - DJK/RW Finthen II 9:7. - Im Duell zweier Rumpfmannschaften hatten
die Hassiaten das bessere Ende für sich. Matchwinner war Jürgen Lautebach, der
sowohl das Doppel an der Seite von Gerhard Chitralla als auch seine beiden Einzel
in überzeugender Manier gewann. In guter Form präsentierte sich auch sein Sohn
Dominik, der mit Christoph Gres gleich zwei Doppel gewann und darüber hinaus im
Einzel einen Punkt beisteuerte. Am vierten Saisonsieg beteiligt waren zudem Chitralla
(2) und Gres (1). Bester Binger nach der Vorrunde ist Jürgen Lautebach (6,13).
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
12.12.2006
|
Weiter
in der Spitzengruppe
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Mit einem
6:3-Erfolg gegen den TSV Wackernheim hat Hassia Bingen IV zum Vorrunden-Abschluss
der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen seine Position im Spitzentrio
gefestigt.
Hassia Bingen IV - TSV Wackernheim 6:3. - Für das Binger
Teenager-Quartett waren Rabea Becker/Ting Xiang, Mai Xiang (2), Ting Xiang, Rabea
Becker und Isabelle Roos erfolgreich. Die Wackernheimer Punkte ergatterten Gabriele
Kunert/Daniela Montermann im Doppel sowie Kunert und Ersatzspielerin Montermann
im Einzel. Beste Bingerin nach der Vorrunde ist Mai Xiang mit der imposanten Leistungszahl
von 8,00.
TSG Drais II - Hassia Bingen III 6:3. - Melanie Seligmann
gewann zwei Einzel und auch das Doppel an der Seite von Janine Raese. Aber das
reichte den Binger Damen nicht, um für eine Überraschung zu sorgen. Mit Abstand
beste Hassiaten nach der Vorrunde ist Melanie Seligmann mit einer Leistungszahl
von 5,82.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
12.12.2006
|
2.
Bundesliga Damen Süd
Herbstmeister
TTSV Saarlouis-Fraulautern hält schon lange Winterschlaf
Ende Oktober
hat der TTSV Saarlouis-Fraulautern mit dem 6:2 gegen BfV Hassia Bingen bereits
die Herbstmeisterschaft mit souveränen 17:1-Zählern gefeiert. Zur Freude des TTSV
nahmen sich die Verfolgerteams gegenseitig Punkte weg oder leisteten sich Ausrutscher.
Der TTC Femont Röthenbach kam zum Beispiel gegen den Abstiegskandidaten SV Darmstadt
98 über ein 5:5 nicht hinaus, und der TV 1881 Altdorf holte sich beim Tabellenfünften
NSC Watzenborn-Steinberg eine 1:6-Packung ab. Spannung verspricht der Abstiegskampf.
Lediglich Aufsteiger TSV Besse hat der Liga schon den Rücken zugewandt.
3. BfV Hassia Bingen 13:5 Punkte
Der BfV Hassia Bingen wollte im zehnten
Zugehörigkeitsjahr zur 2. Bundesliga ein Wörtchen im Kampf um die Meisterschaft
mitreden. Doch vier Punkte Rückstand auf den Tabellenführer, und ein deutliches
2:6 im Gepäck gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern, lassen diesen Wunsch in weite
Ferne rücken. Nach dem guten Spiel gegen den TTC Femont Röthenbach verspielte
Bingen die zweite Tabellenposition wieder mit einem 5:5 gegen den TV 1881 Altdorf.
Dieses Remis erspielten Liang Fen und Zhang Ying mit vier Einzelsiegen fast im
Alleingang. Diese beiden Akteurinnen sind es auch, die sich in der Statistik hervorragende
Platzierungen erspielt haben. Die Nummer eins im Team, Liang Fen, ist mit einer
13:5-Bilanz auf Rang vier notiert, und Zhang Ying entpuppte sich im unteren Paarkreuz
als geniale Verstärkung. Zhang rückte aus der Reserve wieder in die erste Mannschaft
auf und legte eine lupenreine 11:0-Serie vor. Sie wird sicher ins obere Paarkreuz
für Yüchun Zimmermann kommen, die wegen gesundheitlicher Probleme nur eine 4:10-Serie
erzielte. Die 21-jährige Julia Lutz verfehlte eine ausgeglichene Bilanz mit 5:6
nur knapp. Was sich beim BfV sehen lassen kann sind die Doppel: Zhang/Lutz überschauen
das Feld mit einer 7:1-Serie und Liang/Zimmermann stehen mit sechs Siegen und
nur zwei Niederlagen auf Rang fünf.
DTTB-Homepage-Bericht 18.12.2006
Start
in die Rückrunde ist vorentscheidend
Die Damen von Hassia Bingen
haben die Vorrunde in der 2. Bundesliga auf dem dritten Platz abgeschlossen. Der
Abstand zu Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern beträgt vier Punkte, zum
TTC Röthenbach einen Zähler. "Wir sind vorne mit dabei", stellt Hassia-Abteilungsleiter
Joachim Lautebach fest. "Der Rückstand ist nicht entscheidend. Wichtig ist, dass
Yü wieder fit wird." Yüchun Zimmermann, die Nummer zwei der Binger in der Vorrunde,
hatte durchgängig gesundheitliche Probleme. Wäre sie fit gewesen, stünde die Hassia
besser da. Voraussichtlich wird Zimmermann für die Rückrunde ihren Platz mit Zhang
Ying tauschen. "Ich hoffe, dass Yü die Pause über weihnachten nutzt, um sich zu
regenerieren", erklärt Lautebach. "Als Nummer drei wird sie dann nicht mehr so
gefordert und kann sich wieder aufbauen. Davon erwarte ich mir schon eine Steigerung.
Die Chancen, die wir noch haben, müssen wir nutzen."
In den beiden abschließenden
Begegnungen der Hinserie holten die Binger noch drei Punkte. Oder anders gesagt:
Sie gaben noch einen weiteren Zähler ab. Das geschah beim 5:5 im Heimspiel gegen
den TV Altdorf. "Das ist keine schlechte Mannschaft", räumte der Abteilungsleiter
ein. "Aber normalerweise müssen wir gewinnen. Es gab mehrere Möglichkeiten, das
spiel für uns zu entscheiden." Die erste Situation, in der die Hassia versäumte,
der Partie eine andere Wendung zu geben, ergab sich schon im Doppel. Auf dem Papier
ist das Duo Zhang Ying/Julia Lutz die schwächere Kombination der Binger. Doch
diese beiden gewannen gegen Stancu/Schiel, die bei den Gästen eher als stärkere
Formation gelten. Überhaupt: das "schwache" Doppel Zhang/Lutz schloss die Vorrunde
mit 7:1 Punkten ab und führt damit die Bestenliste an. Fen Liang/Yüchun Zimmermann
sind zwar mit 6:2 Spielen nur unwesentlich schlechter. Doch gegen den TV Altdorf
verlor dieses Duo gegen Tugui/Smistikova und gab damit einen möglichen Punkt ab.
Die vier weiteren Zähler, die den Gästen das Unentschieden bescherten, gingen
auf das Konto von Zimmermann uns Lutz. Bei drei dieser Niederlagen war auch ein
Sieg möglich. Das galt nicht für das Einzel von Julia Lutz gegen Andrea Schiel.
"Da kann man verlieren", stellte Lautebach klar. "Julia hat gut gespielt." Yüchun
Zimmermann hatte in beiden Einzeln Siegchancen. Nach der 9:11-Niederlage im fünften
Satz gegen Martina Smistikova verlor sie auch gegen Larisa Stancu in fünf Durchgängen.
In der zweiten Partie hatte Zimmermann sogar mit 2:0 Sätzen geführt. "Alle Spiele,
die sie momentan verliert, verliert sie im fünften Satz, weil sie körperlich nicht
fit ist", verdeutlichte Lautebach. "Wenn du dann laufend im fünften Satz verlierst,
wirkt sich das auch auf die Psyche aus." Das hat indirekt auch Auswirkung auf
die Nummer vier im Team. "Julia gerät dadurch auch stärker unter Druck", erläutert
der Abteilungsleiter. Dem war Lutz gegen Christina Tugui nicht gewachsen. Nach
2:0-Satzführung und einem Vorsprung im fünften Satz gab sie das abschließende
Einzel ab. Auch die letzte Chance auf den Sieg blieb ungenutzt.
Der 6:3-Heimsieg
über den TSV Schwabhausen bereitete weniger Mühe. Zwei gewonnene Doppel waren
eine gute Basis. Da fiel es auch nicht ins Gewicht, dass Yüchun Zimmermann gegen
Katerina Penkavova und Julia Lutz gegen Martina Erhardsberger wieder im fünften
Satz verloren. Zimmermann gab ihr Einzel gegen Bojana Poljak noch kampflos ab.
Fen Liang und Zhang Ying blieben wieder ungeschlagen. Zhang gönnte sich gegen
Erhardsberger zwar im dritten Satz einen kleinen Durchhänger, hatte im vierten
dann etwas Pech. Doch als es im entscheidenden Durchgang um die Wurst ging, war
Zhang wieder souverän. Danach war Feierabend.
Der Rückrundenauftakt ist für
die Binger Frauen ein Hammer. Im ersten Spiel erwarten sie am Sonntag, den 7.
Januar, in Bubenheim - wohl vor großem Publikum - den Tabellenführer aus Saarlouis.
Am darauf folgenden Wochenende geht es nach Röthrnbach und Altdorf. Der Dritte
trifft also nacheinander auf den ersten, Zweiten und Vierten der Vorrunde. Danach
wird klar sein, ob die Hassia noch vom Titelträumen darf. "Die Partie gegen den
TTSV Saarlouis-Fraulautern ist ein unheimlich wichtiges Spiel", betont Lautebach.
"Wir stehen unter Druck. Wenn wir verlieren, ist für uns die Meisterschaft passe.
Das ist die letzte Möglichkeit, der Mannschaft aus Saarlouis Paroli zu bieten."
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/Januar 2007
Verdienter
Heimsieg zum Abschluss der Vorrunde
Zweitligadamen der Hassia schlagen
Schwabhausen mit 6:3
BINGEN.
Vor leider wieder nur bescheidener Zuschauerkulisse gewannen die Tischtennisdamen
von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga Süd ihr letztes Vorrundenspiel sicher und
verdient gegen den TSV Schwabhausen mit 6:3.
Aber die Partie stand erneut
für die Hassiatinnen nicht unter einem guten Stern. Yüchun Zimmermann, die bereits
zweidrittel der Vorrundenspiele mit einer Erkrankung bestritt, litt nun zusätzlich
noch unter Rückenproblemen. Dies bescherte ihren Mitspielerinnen und Verantwortlichen
noch zusätzlichen Druck gegen die Münchner Vorortler. Um so bemerkenswerter der
Einsatz, Moral und Kampfgeist der Heimmannschaft und die Leidensfähigkeit der
Binger Nr. 2.
Mit dem Gewinn der beiden Eingangsdoppel konnten die Hassia-Damen
bereits eine kleine Vorentscheidung feiern. Dabei bauten Ying Zhang und Julia
Lutz ihre Doppelbilanz auf stolze 7:1 Siege aus und auch Fen Liang mit Yüchun
Zimmermann erzielten eine Bilanz in der Vorrunde von 6:2 Spielen.
Fen Liang,
die sich seit Wochen in sehr guter Form präsentiert, gewann beide Spitzeneinzel
deutlich (3:1 und 3:0 Sätze) gegen ihre Gegnerinnen aus Tschechien und Polen.
Auch Yüchun Zimmermann stellte sich nochmals zum ersten Einzel, gegen die Tschechische
Nationalspielerin Katerina Penkavova an die Platte und unterlag, aufopferungsvoll
kämpfend, im Entscheidungssatz. Zu ihrem zweiten Einzel konnte sie allerdings
nicht mehr Antreten, da ihre körperliche Gesundheit dies nicht mehr zuließ.
Nach dem klaren Erfolg von Ying Zhang gegen die Schwabhausener Nr. 4 und einer
erneut unglücklichen und unverdienten Fünf-Satz-Niederlage von Julia Lutz stand
es 5:3 für Hassia Bingen. Nun war es der besten Vorrundenspielerin des hinteren
Paarkreuzes in der 2. Liga vorbehalten, den Mannschaftssieg zu komplettieren.
So ging Ying Zhang auch gewohnt konzentriert und spielstark in die Partie und
führte schnell mit 2:0 Sätzen (11:7 und 11:1 Punkte). Danach schlichen sich aber
kleine Fehler und Unkonzentriertheiten ein, die die Schwabhausener Gegenspielerin
Martina Erhardsberger zum Satzausgleich (11:7 und 11:9 Punkte) nutzte. Allerdings
zeigte Ying Zhang im Entscheidungssatz wieder ihr gewohnt sicheres Abwehrspiel
und schraubte, mit 11:1 Punkten in Satz 5, ihre phantastische Vorrundenbilanz
im hinteren Paarkreuz auf 11:0 Spiele, bei gerade mal drei abgegebenen Sätzen.
Durch diesen sechsten Mannschaftserfolg, bei einem Unentschieden und zwei Niederlagen
in der Vorrunde, festigten die Zweitligadamen von Hassia Bingen ihren dritten
Tabellenplatz (11:5 Punkte) mit Tuchfühlung auf die beiden Teams vor ihnen. Somit
verspricht, auch im zehnten Jahr der Zugehörigkeit in der 2. Bundesliga Süd, die
Rückrunde eine spannende und ereignisreiche Spielzeit zu werden. Start ist bereits
am Sonntag, 7. Januar, dem nach Bubenheim (Sport- und Kulturhalle) ausgelagerten
Heimspiel, mit Spielbeginn um 14 Uhr, gegen den Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern.
NEUE
BINGER ZEITUNG KW 49/06
Versöhnlicher
Jahresabschluss
Binger Zweitliga-Damen feiern 6:3-Erfolg
Von Michael Heinze BINGEN
Versöhnlicher Jahresabschluss für die Tischtennis-Frauen
von Hassia Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd: Gegen den TSV Schwabhausen feierten
sie in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums einen 6:3-Erfolg.
"Das war nicht so einfach", atmete Hassia-Manager Joachim Lautebach im Anschluss
an den sechsten Sieg im neunten Saisonspiel tief durch. Gegen den TSV standen
die Hassiatinnen vor der Minuskulisse von 30 Zuschauern besonders unter Druck,
zumal die Vorzeichen alles andere als positiv waren. Yüchun Zimmermann hatte sich
zu ihren gesundheitlichen Problemen, die sie seit Monaten plagen, auch noch Rückenschmerzen
eingefangen. Obwohl die 36-Jährige extra für die Partie fit gespritzt worden war,
musste sie ihr zweites Einzel gegen Bojana Poljak kampflos abgeben.
"Sie war
einfach nicht mehr fähig zu spielen", hatte Lautebach Verständnis für die 1,57
Meter kleine Deutsch-Chinesin. In ihrem ersten Einzel gegen Katerina Penkavova
hatte sie im Entscheidungssatz mit 8:11 den Kürzeren gezogen. "Yü hat wirklich
gebissen, aber wieder einmal unglücklich verloren. Daran sieht man, dass sie nicht
hundertprozentig fit ist, denn normalerweise gewinnt sie solche engen Spiele",
kommentierte Lautebach.
Das Doppel mit Fen Liang schaukelte Zimmermann nach
Hause. Ying Zhang/Julia Lutz brachten ihre Farben mit 2:0 in Führung. Die weiteren
Hassia-Punkte steuerten Liang und Zimmermann bei, die beide jeweils zwei Siege
einfuhren. Wobei Zhang gegen Martina Erhardsberger im dritten und vierten Durchgang
unerwartet in Nöte kam. Nach 2:0-Satzführung bewegte sich die 33-Jährige zwischenzeitlich
nicht mehr so gut, um dann allerdings im fünften Durchgang mit 11:1 zu triumphieren.
Julia Lutz spielte in Lautebachs Augen "sehr gut" und hätte Erhardsberger um ein
Haar geschlagen. "Ich hoffe, dass sie in den entscheidenden Phasen noch ein bisschen
stabiler wird, damit sie demnächst auch einmal den Lohn für ihre Anstrengungen
kassiert."
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
05.12.2006
|
Hoffnung
noch nicht aufgegeben
Binger Tischtennisdamen gegen Schwabhausen
Von Michael Heinze BINGEN
Von Nackenschlägen blieben die Tischtennis-Spielerinnen
von Hassia Bingen in dieser Runde wahrlich nicht verschont. Als selbst ernannter
Aufstiegsaspirant in die Saison der 2. Bundesliga Süd gestartet, rangiert das
Team um die gebürtigen Chinesinnen Fen Liang, Yüchun Zimmermann und Ying Zhang
vor dem Vorrunden-Finale am Sonntag (14 Uhr) gegen den TSV Schwabhausen lediglich
auf Position drei.
Dass gegen den Tabellenfünften ein Sieg her muss, ist völlig
klar. Damit könnte die Hassia, die vier Punkte hinter Spitzenzweiter Saarlouis-Fraulautern
und zwei hinter dem Tabellenzweiten Röthenbach liegt, ihre vagen Titelchancen
wahren. "Die Saison ist noch lang, und ich bin gar nicht so pessimistisch. Den
zweiten Platz können wir aus eigener Kraft schaffen, und Fraulautern muss in der
Rückrunde erst einmal wieder so gut spielen wie in der Vorrunde. Wenn sie das
wirklich schaffen, muss man eben anerkennen, dass sie die stärkste Mannschaft
gestellt haben", sagt der Binger Manager Joachim Lautebach, der aber die Hoffnung
längst noch nicht aufgegeben hat: "Im Tischtennis entscheiden oft Nuancen über
Sieg oder Niederlage."
Schwabhausen hat in dieser Runde bereits vier Niederlagen
kassiert, ist aber keineswegs zu unterschätzen. "Wenn man so will, ist für uns
jetzt in jedem Spiel ein Sieg Pflicht", sagt Lautebach.
Das Topspiel gegen
den TTSV Saarlouis-Fraulautern zum Rückrundenauftakt am Sonntag, 7. Januar, wird
wegen des großen Zuschauerandrangs, der erwartet wird, in die Sport- und Kulturhalle
nach Bubenheim verlegt.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
01.12.2006
|
1.Verbandsliga
Damen
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga
Rheinhessen der Damen hat der TTC Bubenheim dem Tabellenzweiten Hassia Bingen
IV ein 5:5 abgetrotzt. Bingen III unterlag der DJK/RW Finthen II mit 4:6 und gewann
bei RWO Alzey mit 6:3.
TTC Bubenheim - Hassia Bingen IV 5:5. - Die
Gastgeberinnen führten zwischenzeitlich mit 3:2, 4:3 und 5:4, brachten den Sieg
aber nicht nach Hause. Für den TTC waren Heike Beiser/Sigrid Scherer, Marlene
Krethen, Scherer (2) und Beiser erfolgreich, für die Hassia Mai Xiang/Isabelle
Roos, Mai Xiang (2), Ting Xiang und Roos.
Hassia Bingen III - DJK/RW Finthen
II 4:6. - Die Siege von Melanie Seligmann/Janine Raese, Seligmann (2) und
Miriam Lott reichten den Hassiatinnen gegen die ersatzgeschwächten Gäste nicht
zum Remis.
RWO Alzey - Hassia Bingen III 3:6. - Seligmann/Lucia Fickinger,
Lott/Edda Klöß, Seligmann, Klöß (2) und Ersatzfrau Fickinger sorgten für den im
Abstiegskampf so wichtigen dritten Saisonsieg "Wir hatten Glück, dass wir am Anfang
die zwei Doppel gewonnen haben", resümierte die Binger Spielführerin Seligmann.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
05.12.2006
|
Führung ausgebaut
Gabsheimerinnen setzen sich von Bingern ab
Von D.Sommer ALZEY
Der TuS Gabsheim hat seine Führung in der Tischtennis-Verbandsliga der Damen mit
einem Sieg in Wackernheim (6:2) ausgebaut, da die bisher punktgleichen Damen aus
Bingen 5:5 in Bubenheim spielten. Sieg und Niederlage gab es für RWO Alzey, die
damit wieder etwas durch atmen können.
RWO Alzey - Hassia Bingen III 3:6.
- Ohne Christine Arm-Krautschneider war gegen Bingen nichts zu gewinnen. Bärbel
Petzold sprang in die Bresche, konnte aber aus dem Stand nichts erreichen, so
dass aus dem zweiten Paarkreuz gar nichts kam. Julia Degreif gewann ihre beiden
Einzel, Jutta Heilf-Haunstetter siegte einmal.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
05.12.2006
|
Hassia
knöpft TSV Punkt ab
Von Michael Heinze BINGEN
Im Binger Kreisderby
der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen knöpfte Aufsteiger Hassia Bingen dem
seit Jahren etablierten TSV Wackernheim II durch ein 8:8 überraschend einen Punkt
ab. Obwohl die Gastgeber erneut auf Mario Hübinger und Heinz Hartwein verzichten
mussten, hatten sie zwischenzeitlich die Nase mit 6:1 und 8:3 vorne. Mit einem
rasanten Schlussspurt schafften die Wackernheimer noch das Remis. Die Hassia-Ersatzleute
Matthias Hess und Marco Hahn waren im hinteren Paarkreuz gegen Herbert Barthen
und Erik Zimmer erwartungsgemäß leer ausgegangen. Auch ihr Dreierdoppel gegen
Frank Bohland/Zimmer ging in drei Sätzen verloren. Ansonsten punktete der TSV
aber nur noch durch Oliver Klose, Claus Wolf und das Schlussdoppel Claus Wolf/Barthen.
Die Hassia-Zähler holten Dominik Lautebach/Christoph Gres, Jürgen Lautebach/Gerhard
Chitralla, Jürgen Lautebach (2), Dominik Lautebach (2), Chitralla und Gres, der
einmal mehr bewies, dass er auch ein guter Mann für das mittlere Paarkreuz ist.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
05.12.2006
|
Als
Siebter in die Rückrunde
Von Michael Heinze BINGEN
Nach der
4:8-Niederlage gegen den TuS Kehrig schließen die Tischtennis-Damen von Hassia
Bingen II die Vorrunde in der Regionalliga Südwest als Tabellensiebter ab. Die
Punkte gegen den Tabellendritten holten das Doppel Annette Hildebrandt/Julia Minor
sowie Hildebrandt und die erneut sehr starke Andrea Welz, die beide Einzel gewinnen
konnte. Pech hatte Petra Steyer. Die routinierte Waldalgesheimerin unterlag Cornelia
Silbereisen, der Schwester der deutschen Nationalspielerin Kristin Silbereisen,
hauchdünn mit 10:12 im fünften Satz.
Beste Hassia-Spielerin in der Hinrunde
war die Zweitliga erfahrene Hildebrandt mit einer 13:8-Bilanz und einer Leistungszahl
von 4,00. Dahinter folgen Welz (12:5/2,76), Steyer (8:9/2,35), Minor (7:13/2,25)
und Nadja Hoffmann (3:11/0,79). Bestes Hassia-Doppel ist die Kombination Hildebrandt/Minor
mit einer 6:1-Bilanz.
Nach einer langen Winterpause beginnt für die Zweitliga-Reserve
der Hassia die Rückrunde erst am Samstag, 3. Februar, 15.30 Uhr, mit einem Heimspiel
gegen Aufsteiger TSG Kaiserslautern.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
05.12.2006
|
Tischtennis:
Ein Spiel der vergebenen Chancen
Unentschieden im Verfolgerduell der
2. Liga
In der
2. Tischtennis Bundesliga Süd der Damen trennten sich am vergangenen Wochenende
die Mannschaften von Hassia Bingen und dem TV 1881 Altdorf 5:5 Unentschieden.
Über 3 Stunden Spielzeit war es eine spannende Partie zwischen dem Tabellendritten
Bingen und dem Vierten aus Altdorf. Am Ende jubelten allerdings nur die Gäste
aus der Nähe von Nürnberg über das Ergebnis. Die Spielerinnen von Hassia Bingen
verpassten gleich mehrfach das Mannschaftsspiel frühzeitig zu ihren Gunsten zu
Entscheiden.
Alle drei Fünf-Satz-Spiele gingen verloren, dabei zwei Begegnungen
mit 9:11 Punkten im Entscheidungssatz. Für die Punkte der Hassiatinnen sorgte
das Doppel Ying Zhang/Julia Lutz sowie je zweimal im Einzel Fen Liang und Ying
Zhang. Yüchun Zimmermann musste sich jeweils in fünf Sätzen, Julia Lutz einmal
in vier und einmal in fünf umkämpften Sätzen geschlagen geben. Gegen diesen starken
Gegner aus Altdorf konnte man leider die sich bietenden Möglichkeiten nicht zum
Sieg nutzen und musste sich am Ende mit einer Punkteteilung begnügen.
Dennoch
belegt das Binger Team den dritten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Süd mit
nunmehr 11:5 Punkten und ist somit weiterhin in der Spitzengruppe vertreten. Am
kommenden Sonntag, den 03.12.2006, werden die Zweitligadamen von Hassia Bingen
mit einem Sieg versuchen, einen positiven Vorrundenabschluss zu Erzielen. Das
Spiel gegen die Münchner Vorstädter des TSV Schwabhausen steigt um 14.00 Uhr in
der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasium.
In der Regionalliga erzielte
die 2. Damenmannschaft von Hassia Bingen in den letzten drei Partien zwei Siege
und eine knappe Niederlage (6:8 gegen TTSV Saarlouis-Fraulautern 2.). Mit deutlichen
Heimsiegen gegen den TSV Flörsheim-Dalsheim (8:0) und dem ATSV Saarbrücken 2.
(8:3) konnte sich das Team mit ausgeglichenem Punktekonto in der Tabellenmitte
etablieren. Beteiligt an diesen Erfolgen waren die Spielerinnen: Annette Hildebrandt,
Julia Minor, Petra Steyer, Andrea Welz und Nadja Hoffmann.
NEUE
BINGER ZEITUNG KW 48/06
Erneuter
Rückschlag im Aufstiegsrennen
Tischtennis: Zweitliga-Damen der Hassia
müssen sich gegen Altdorf mit 5:5 zufrieden geben
Von Michael
Heinze BINGEN
Im Kampf um den Aufstieg
in die Bundesliga mussten die Zweitliga-Tischtennisspielerinnen von Hassia Bingen
einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Im Verfolgerduell gegen den TV Altdorf reichte
es in eigener Halle nur zu einem enttäuschenden 5:5-Unentschieden.
Es war
der erwartet enge und hart umkämpfte Schlagabtausch mit einer bärenstarken Gäste-Formation.
"Die stehen nicht umsonst so weit vorne", resümierte Hassia-Manager Joachim Lautebach
und sprach von einem "Wechselbad der Gefühle". Wir hatten die Möglichkeiten zum
Sieg, aber wir haben sie leider Gottes nicht genutzt." Drei der zehn Partien wurden
erst im fünften Satz entschieden. Stets zogen die Bingerinnen den Kürzeren. Yüchün
Zimmermann unterlag der Tschechin Martina Smistikova, aktuelle Nummer 193 der
Weltrangliste, mit 9:11 im Entscheidungssatz. Gegen die Rumänin Larisa Stancu
verlor Zimmermann mit 6:11 im Entscheidungssatz. Am Sieg schnupperte auch Julia
Lutz beim 9:11 im fünften Satz gegen Elena Christa Tugui. Ihr erstes Einzel hatte
Lutz in vier Sätzen gegen Andrea Schiel verloren. In die Binsen ging auch das
Doppel von Fen Liang/Zimmermann (1:3 gegen Smistikova/Tugui).
"Ich mache keinem
einen Vorwurf. Jeder hat sein Bestes gegeben, aber man merkt einigen doch an,
dass der Druck sehr hoch ist", meinte Lautebach. Angesprochen fühlen durften sich
Zimmermann und Lutz. "Yü kämpft sich durch und spielt wirklich gutes Tischtennis
- doch am Schluss fehlt ihr einfach das Glück. Das ist aber auch ein bisschen
Kopfsache". Julia Lutz sei ebenfalls so eine Kandidatin, die dazu neige, sich
ein bisschen zu sehr unter Druck zu setzen. "Sie fängt hervorragend an, aber wenn
es eng wird, hat sie nicht das nötige Durchsetzungsvermögen", urteilte Lautebach.
Verlass war immerhin auf Ying Zhang. Die Abwehrspezialistin, die zwei Tage vor
dem Spiel noch mit Regionalliga-Crack Christoph Sonn vom FSV Mainz 05 trainiert
hatte, gewann ihre beiden Einzel sowie das Doppel an der Seite von Lutz. Auch
Liang steuerte zwei Einzelpunkte zum Remis bei. "Für die Zuschauer war es ein
interessantes Spiel", befand Lautebach, dessen Team zwischenzeitlich mit 4:3 und
5:4 geführt hatte, ehe der jungen Lutz im Schlusseinzel die Nerven einen Streich
spielten. Umso bedauerlicher sei es, dass nur 45 Unentwegte den Weg in die Altbauturnhalle
des Stefan-George-Gymnasiums gefunden hatten, um die Hassia-Damen zu unterstützen.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
28.11.2006
|
Hassia-Damen
in stärkster Besetzung
Tischtennis: Verfolgerduell
mit dem TV Altdorf
Von Michael Heinze
BINGEN
Zum Verfolgerduell der 2. Tischtennis-Bundesliga Süd der Damen empfängt
Hassia Bingen am Sonntag um 14 Uhr in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums
den TV Altdorf.
"Für uns ist das ein ganz wichtiges Spiel, das wir unbedingt
gewinnen müssen, damit wir weiter dran bleiben und die Möglichkeiten haben, nach
vorne zu kommen", sagt Hassia-Manager Joachim Lautebach, der mit Fen Liang, Yüchun
Zimmermann, Ying Zhang und Julia Lutz seine stärkste Formation ins Rennen schicken
kann.
Das wird auch nötig sein gegen den starken Vorjahresaufsteiger, der
in der Tabelle nur einen Platz hinter den Bingerinnen auf Position vier rangiert
und in der Rumänin Larisa Stancu seine stärkste Kraft hat. Aber auch die Tschechin
Martina Smistikova und Andrea Schiel zählen zu den besseren Spielerinnen im Bundesliga-Unterhaus.
Die zweite Rumänin, Cristina Tugui, hat hingegen im hinteren Paarkreuz noch kein
einziges Einzel gewonnen und sollte auch von Zhang und Lutz zu bezwingen sein.
"Das wird ein enges Spiel", weiß Lautebach, der mit einem knappen Sieg schon zufrieden
wäre. In welcher Form sich seine Frauen nach der dreiwöchigen Punktspielpause
befinden, vermag Lautebach nur schwer einzuschätzen. Fakt ist, dass der gesundheitliche
Zustand von Zimmermann sich im Vergleich zu den Vorwochen kaum verbessert hat.
Die 36 Jahre alte Masseurin ist nach wie vor nicht hundertprozentig fit.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
24.11.2006
|
Remis
gegen Mitaufsteiger
Von
Michael
Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen musste sich Hassia Bingen mit
einem mageren 8:8 bei Mitaufsteiger TG Wallertheim begnügen.
TG Wallertheim
- Hassia Bingen 8:8. - Das Spiel wäre für die Hassia vermutlich relativ leicht
zu gewinnen gewesen, hätten mit Mario Hübinger und Heinz Hartwein nicht erneut
zwei wichtige Stützen gefehlt. Sie fallen wohl beide für den Rest der Vorrunde
aus. So reichte es nur zum Remis, das nach zwischenzeitlichen Rückständen (2:4,
3:5 und 4:6) fast noch als Erfolg zu werten ist. Die Binger Punkte holten Dominik
Lautebach/Christoph Gres, Jürgen Lautebach/Gerhard Chitralla, D. Lautebach (2),
Gres, Chitralla (2) sowie Ersatzmann Manuel Rausch. Der zweite Ersatzspieler Matthias
Hess ging leer aus.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
28.11.2006
|
Hassiatinnen bestens erholt
Von Michael
Heinze RHEINHESSEN
Bestens erholt von der 0:6-Klatsche gegen den TuS Gabsheim zeigten sich die Tischtennis-Spielerinnen
von Hassia Bingen IV am jüngsten Spieltag der Verbandsliga Rheinhessen. Nur vier
Tage später setzte sich das Teeanger-Quartett bei RWO Alzey souverän mit 6:1 durch.
Hassia Bingen III ist nach dem 6:4-Sieg gegen die TSG Drais III im Kampf gegen
den Abstieg wieder guter Dinge.
RWO Alzey - Hassia Bingen IV 1:6. -
Die Binger Erfolgsgaranten waren das Doppel Mai Xiang/Isabelle Roos sowie Mai
Xiang, Clarissa Becker (2), Roos und Rabea Becker im Einzel. Beste Hassiatin ist
zurzeit Mai Xiang mit einer Leistungszahl von 7,71.
TSG Drais III - Hassia
Bingen III 4:6. - Ohne Miriam Lott, dafür aber mit Clarissa Becker aus der
vierten Mannschaft entführten die Bingerinnen beide Punkte aus dem Mainzer Vorort.
Die Punkte markierten das Doppel Edda Klöß/Janine Raese sowie Melanie Seligmann
(2), Clarissa Becker (2) und Raese im Einzel. "Seligmann hat sehr gut gespielt,
und Raese hat erstmals vorne einen Punkt gemacht. Jetzt sind wir erst einmal wieder
ein bisschen weg von den Abstiegplätzen", freute sich Hassia-Abteilungsleiter
Joachim Lautebach, zumal einiges darauf hindeutet, dass in dieser Saison nur der
Tabellenletzte absteigen muss.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
28.11.2006
|
Im Mittelfeld angekommen
Von Michael
Heinze BINGEN
Die zweite Damenmannschaft
von Hassia Bingen ist in der Tischtennis-Regionalliga Südwest endgültig im gesicherten
Mittelfeld angekommen. Gegen Kellerkind ATSV Saarbrücken II gab es einen souveränen
8:3-Sieg. "Da brennt nichts mehr an, auch wenn das letzte Vorrundenspiel gegen
den TuS Kehrig noch einmal schwierig wird", kommentierte Hassia-Abteilungsleiter
Joachim Lautebach den Heimerfolg.
Die Hassia-Punkte holten Annette Hildebrandt/Petra
Steyer, Hildebrandt (2), Steyer (2) und Andrea Welz (3). Die talentierte Nadja
Hoffmann ging als einzige Bingerin leer aus. "Sie steckt mitten in den Vorbereitungen
zum Abitur. Da hat sie natürlich viel um die Ohren, das sollte man nicht außer
Acht lassen", führte Lautebach als Entschuldigung an.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
28.11.2006
|
Im
Gipfeltreffen ohne Chance
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Nach
der fabelhaften Serie von sieben Siegen in Folge hat es Hassia Bingen IV in der
Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen zum ersten Mal in dieser Saison
erwischt. Im Gipfeltreffen mit dem ebenfalls noch ungeschlagenen TuS Gabsheim
unterlag das Teenager-Quartett glatt mit 0:6
Hassia Bingen IV - TuS Gabsheim
0:6. - Bereits nach den Doppelniederlagen von Clarissa Becker/Ting Xiang und
Mai Xiang/Isabelle Roos zeichnete sich ab, dass es die Hassiatinnen an diesem
Tag extrem schwer haben würden. "Irgendwann musste der Einbruch ja mal kommen",
kommentierte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach die Niederlage. "Es lief
nicht gut. Alle vier Spielerinnen haben nicht ihre normale Leistung abrufen können."
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
21.11.2006
|
Faustdicke Überraschung
TuS
Gabsheims Tischtennisspielerinnen stürzen Tabellenführer mit 6:0
Vom
21.11.2006 dso.
Für eine faustdicke Überraschung sorgten die Tischtennisspielerinnen
des TuS Gabsheim in der Verbandsliga ab. Durch einen 6:0-Auswärtssieg bei Hassia
Bingen IV übernahm das Team die Tabellenführung ist.
Hassia Bingen IV -
TuS Gabsheim 0:6. - "Unsere Frauen haben bisher eine Riesensaison gespielt
und wurden diesmal halt kalt erwischt", so Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach.
Er berichtete von einem ganz engen Spiel mit vielen Endscheidungen im fünften
Satz und dort noch in der Verlängerung: "Allerdings hatten immer die Gäste das
bessere Ende für sich". Die Gäste seien einfach einen Tick besser und glücklicher
gewesen. Der Überraschungssieg für Gabsheim durch die Doppel Zimmermann/Sigmann
und Schüßler/Hahn und im Einzel durch Erfolge von Steffi Zimmermann, Andrea Schüßler,
Pia Sigmann und Silke Bunn wirft beim TuS wieder die Frage Oberliga auf. Doch
sei das kein Thema, heißt es.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
21.11.2006
|
Tischtennis-Verbandsliga
der Damen
Von
D. Sommer ALZEY
Zweifellos
ein Spitzenspiel bei den Damen ist die Partie Hassia Bingen IV gegen TuS Gabsheim,
denn der unbesiegte Erste erwarten den Zweiten, der bei zwei Unentschieden in
dieser Saison noch nicht verloren hat. Locker werden die TuS-Damen ins Spiel gehen
können, denn man hat als krasser Außenseiter nichts zu verlieren. Auf der anderen
Seite ist der Titel aber kein Thema für Steffi Zimmermann und Co.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
17.11.2006
|
Kreismeisterschaften
der Schüler/Jugend des Kreises Bingen 11./12.11.2006 in Bingen-Sponsheim
Mädchen-Einzel:
1.)
Clarissa Becker
Hassia Bingen
2.)
Ann-Kathrin Ditschler
TSG Heidesheim
Mädchen-Doppel:
3.)
Clarissa Becker/Isabelle Roos Hassia Bingen
Jugend-Mixed:
2.)
Isabelle Roos/Michael Dann Hassia Bingen/TSV
Sponsheim
Erfolgsserie
hält
Hassia IV bleibt Verbandsliga-Tabellenführer
Von
Michael Heinze BINGEN
Hassia Bingen IV darf in der Tischtennis-Verbandsliga
Rheinhessen der Damen weiter vom Aufstieg in die Oberliga Südwest träumen. Beim
TSV Gau-Odernheim sprang ein souveräner 6:1-Sieg heraus. Der TTC Bubenheim erreichte
bei der TSG Drais II ein 5:5. Hassia Bingen III und der TSV Wackernheim nehmen
nach ihren Niederlagen weiter Abstiegsplätze ein.
Hassia Bingen III - SV
Rheingold Hamm 4:6. - Es war ein kurioser Spielverlauf: Nach den Doppelsiegen
von Miriam Lott/Edda Klöß und Melanie Seligmann/Janine Raese sowie dem Einzelerfolg
von Seligmann führten die Gastgeberinnen schon 3:0. Doch dann konnte nur noch
Lott ein Einzel gewinnen.
TSV Gau-Odernheim - Hassia Bingen IV 1:6.
- Clarissa Becker/Rabea Becker und Mai Xiang/Isabelle Roos im Doppel sowie Mai
Xiang, Clarissa Becker (2) und Roos im Einzel sorgten mit ihren Siegen dafür,
dass der Tabellenführer seine Erfolgsserie fortsetzen konnten.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
14.11.2006
|
Tischtennis-Verbandsliga
der Damen
Von
D. Sommer ALZEY
Nichts zu gewinnen gab
es für den TSV Gau-Odernheim, der Spitzenreiter Hassia Bingen mit 1:6 unterlag.
TSV Gau-Odernheim - Hassia Bingen IV 1:6. - "Auch wenn das Ergebnis sich
so deutlich anhört, haben wir doch die Partie recht offen gestalten können", war
Kerstin Fey-Dussa insgesamt nicht enttäuscht. 11:18 lautete das Satzverhältnis
zu Gunsten des Spitzenreiters. So trauerte man einigen verlorenen Spielen im fünften
Satz der Verlängerung nach. Den Ehrenpunkt holte Sarah Harter.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
14.11.2006
|
Starke
Hildebrandt
Binger Regionalliga-Damen immer besser
Vom 14.11.2006 mh. BINGEN
Nach den klaren Niederlagen zum Saisonstart kommen
die Tischtennis-Damen von Hassia Bingen II in der Regionalliga Südwest immer besser
in Schuss. Dem knappen 6:8 gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern II folgte ein
glatter 8:0-Erfolg gegen Abstiegskandidat TSV Flörsheim-Dalsheim.
Hassia
Bingen II - TTSV Saarlouis-Fraulautern II 6:8. - "Eine sehr gute Partie auf
hohem Niveau mit vielen guten Ballwechseln und fast drei Stunden Spielzeit", fasste
Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach das Geschehen in der Altbauturnhalle
des Stefan-George-Gymnasiums zusammen. Die Gäste traten in Bestbesetzung an, also
mit der Polin Emilia Kijok und den beiden ehemaligen Zweitliga-Spielerinnen Kirsten
Falk und Nikola Neu. Trotzdem wäre zumindest ein Punkt drin gewesen. "Vom Spielverlauf
her ist dieses Ergebnis etwas unglücklich. Ein 7:7 wäre gerecht gewesen", urteilte
Lautebach. Dass es nicht zu einem Unentschieden reichte, lag auch daran, dass
die talentierte Nadja Hoffmann, die für die aus privaten Gründen verhinderte Petra
Steyer eingesprungen war, ihr großes Potenzial nicht ganz ausschöpften konnte.
Die Hassia-Punkte holten Annette Hildebrandt/Julia Minor, Minor (2), Hildebrandt
und Andrea Welz (2).
Hassia Bingen II - TSV Flörsheim-Dalsheim 8:0.
- Das Duell mit dem Rivalen aus dem Süden Rheinhessens war für die Hassia nicht
mehr als eine Pflichtübung. Für den Erfolg sorgten Hildebrandt/Minor und Steyer/Welz
im Doppel sowie Hildebrandt (2), Minor (2), Steyer und Welz im Einzel. Mit bereits
zehn gewonnenen Einzeln und einer Leistungszahl von 3,94 ist Hildebrandt momentan
die mit Abstand erfolgreichste Hassiatin.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
14.11.2006
|
Wenn´s
eng wird, legt Hassia nach
Vom
13.11.2006 jos.
Außer Spesen nichts gewesen: Auch bei Hassia Bingen II hingen
die Punktetrauben für die Tischtennis-Frauen des Regionalligisten TSV Flörsheim-Dalsheim
unerreichbar hoch. Die ohne Spielführerin Heike Milch gestarteten Wonnegauerinnen
verloren am Rhein-Nahe-Dreieck mit 0:8.
"Wir hatten nicht den Hauch einer
Chance", bekannte TSV-Akteurin Astrid Scheufele ohne Umschweife. Ihrem Team bescheinigte
sie aber trotz der klaren Abfuhr eine ordentliche Leistung. "Für unsere Verhältnisse
haben wir alle gut gespielt." Zumindest phasenweise konnten die TSV-Damen einigermaßen
mithalten, was vor allem für das Match von Simone Klinger gegen Julia Minor galt.
Mit 11:7 gewann sie immerhin den zweiten Satz, verlor dann aber die beiden folgenden
Durchgänge. Astrid Scheufele wusste, woran´s lag: "Wenn es in einer Partie mal
etwas enger wurde, konnten die Bingerinnen immer noch ein Brikett drauflegen."
Eine ähnliche Erfahrung musste auch TSV-Nachwuchsspielerin Julia Schulz machen.
Kurz nachdem sie gegen Andrea Welz den Anschluss zum 1:2 geschafft hatte, folgte
die Ernüchterung auf dem Fuße.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
13.11.2006
|
Ohne
Milch zum Derby nach Bingen
Vom 10.11.2006 jos.
Ihre Reise
durch die Regionalliga setzen die Tischtennis-Frauen des TSV Flörsheim-Dalsheim
am Sonntag mit der Fahrt zu Hassia Bingen II fort. Zwar hat der Rheinhessen-Rivale
bislang noch keine Bäume ausgerissen, echte Chancen rechnen sich die Wonnegauerinnen
aber nicht aus.
Zwar räumt Heike Milch ein, das Binger Quartett gehöre "nicht
zu den stärksten Mannschaften der Liga". Die TSV-Spielführerin hält aber unterm
Strich fest, die Hassia-Zweite sei "wesentlich besser und ausgeglichener als wir
aufgestellt". Und so hat Heike Milch, die selbst aus privaten Gründen verhindert
ist, bereits Saison-Niederlage Nummer sieben fest einkalkuliert. Für die fehlende
"Chefin" wird Rebecca Matthes zum Einsatz kommen.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
10.11.2006
|
Deutlicher Sieg gegen
Schlusslicht der 2. Liga
Hassia Damen gewinnen gegen TSV Besse mit
6:1
Die 1. Damenmannschaft von Hassia Bingen
schlugen am vergangenen Wochenende in der 2. Tischtennis Bundesliga Süd den Tabellenletzten
zu Hause deutlich mit 6:1 und behielten somit an eigenen Tischen auch im dritten
Spiel eine "weiße Weste". Gerade mal fünf Sätze konnten die Akteurinnen aus Nordhessen
dabei für sich verbuchen.
Zu Beginn der Partie zeigten sich die gewohnt spielstarken
Doppel sehr konzentriert und legten mit zwei klaren Siegen durch Fen Liang/Yüchun
Zimmermann (3:0) und Ying Zhang/Julia Lutz (3:1) den Grundstein zum Mannschaftserfolg.
In den Einzeln gewannen Fen Liang (3:0 und 3:1), Yüchun Zimmermann (3:0) und Ying
Zhang (3:0) ihre Partien allesamt überlegen. Lediglich Julia Lutz verlor ihr Einzelspiel
in fünf Sätzen knapp. Mit diesem fünften Saisonsieg aus sieben Spielen festigten
die Hassiatinnen ihren dritten Tabellenplatz und bauten den Vorsprung auf den
Viertplatzierten auf drei Punkte aus.
Nach einer Spielpause von drei Wochen
bestreiten die Zweitligadamen dann noch zwei weitere Heimspiele, am Sonntag 26.11.2006
gegen den TV 1881 Altdorf und am Sonntag 03.12.2006 gegen die Münchner Vorstädter
den TSV Schwabhausen, zum Abschluss der Vorrunde jeweils um 14.00 Uhr in der Altbauturnhalle
des Stefan-George- Gymnasium.
Hassia-Damen
erfüllen Pflicht
Zweitliga-Team schlägt TSV Besse mit 6:1
Von Michael
Heinze BINGEN
Die Tischtennis-Damen von Hassia Bingen haben in der 2. Bundesliga
Süd gegen Schlusslicht TSV Besse den erwarteten Pflichtsieg eingefahren. Nach
einer Nettospielzeit von 140 Minuten stand ein klarer 6:1-Erfolg zu Buche.
Vor nur 30 Zuschauern in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums gestattete
Julia Lutz im hinteren Paarkreuz den Gästen den Ehrenpunkt. Die Geografie-Studentin
unterlag Lena Wicke hauchdünn mit 10:12 im fünften Satz. "Sie hat eigentlich ganz
gut gespielt, aber ihr hat das notwendige Glück gefehlt", meinte Hassia-Manager
Joachim Lautebach.
Die Hassia-Zähler markierten die beiden Doppel Fen Liang/Yüchün
Zimmermann (3:0 gegen Magdalena Gorowska/Tabea Twardon) und Ying Zhang/Lutz (3:1
gegen Christine Apel/Wicke) sowie Liang (3:0 gegen Apel und 3:1 gegen Gorowska),
Zimmermann (3:0 gegen Gorowska) und Zhang (3:0 gegen Twardon) im Einzel. Zimmermann
gewann auch ihr zweites Einzel souverän mit 3:0, doch der Punkt kam nicht mehr
in die Wertung.
"Unser Sieg war nie in Gefahr", resümierte Lautebach, der
allen Grund hatte, zufrieden zu sein. Einzig der schwache Zuschauerzuspruch störte
den 54-Jährigen. "Ich hatte schon erwartet, dass ein paar Besucher mehr kommen,
auch wenn wir gegen den Tabellenletzten gespielt haben. Aber in Bingen ist das
halt schwierig." Nach einer dreiwöchigen Pause geht die Hassia in diesem Jahr
noch zweimal an die Platten - beide Male zu Hause. Am Sonntag, 26. November, ist
der TV Altdorf zu Gast, am Sonntag, 3. Dezember, der TSV Schwabhausen.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
07.11.2006
|
Titel noch nicht abgeschrieben
Binger Tischtennis-Damen haben Heimrecht
Von
Michael Heinze BINGEN
Um ihre vagen Titelchancen in der Zweiten Bundesliga
Süd zu wahren, müssen die Tischtennis-Damen von Hassia Bingen am Sonntag ihr Heimspiel
gegen das noch immer punktlose Schlusslicht TSV Besse unbedingt gewinnen. Los
geht es um 14 Uhr in der Altbauturnhalle des Binger Stefan-George-Gymnasiums.
"Mit 8:4 Punkten sind wir erst einmal ein bisschen weg von der Meisterschaft",
weiß Hassia-Manager Joachim Lautebach. "Uns fehlen halt die zwei Punkte, die wir
in Neckarsulm verloren haben. Die hätten wir einfach nicht abgeben dürfen. Aber
wir geben nicht auf. Wir müssen jetzt eben sehen, dass wir die drei noch ausstehenden
Heimspiele in diesem Jahr gut über die Runden bringen."
Besse stellt dabei
von der Papierform her mit Sicherheit die leichteste Aufgabe da. "Eine Pflichtaufgabe",
ist sich Lautebach vollauf bewusst. "Aber so eine Niederlage wie das 2:6 im Spitzenspiel
beim TTSV Saarlouis-Fraulautern muss auch erst einmal raus aus den Köpfen. Wir
müssen sehen, dass wir den Kopf jetzt nicht in den Sand stecken und das Bestmögliche
aus der Situation herausholen." Auf die leichte Schulter nehmen werde man den
Aufsteiger ganz sicher nicht. "In dieser Klasse", betont Lautebach, "darfst du
niemanden unterschätzen." Im Übrigen sei die Vizemeisterschaft durchaus ein lohnenswertes
Ziel. Schließlich könnte unter günstigen Umständen auch der zweite Platz zum Aufstieg
reichen.
Was wiederum nicht heißt, dass die Hassia den Titelgewinn schon abgeschrieben
hat. Denn gleich zum Rückrunden-Auftakt am 7. Januar stellt sich Spitzenreiter
Saarlouis-Fraulautern in der Altbau-Turnhalle des Stefan-George-Gymnasiums vor.
Für den nicht gerade unwahrscheinlichen Fall, dass die Hassia dann erfolgreich
Revanche nehmen würde, wäre an der Spitze der Zweiten Bundesliga wieder für ausreichend
Spannung gesorgt.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
03.11.2006
|
DTTB-TOP 48 Jugend:
Platz 32 und 29 für Andrea Welz und Raphael Graf
Beim
Bundesranglistenturnier TOP 48 der Jugend in Kleinwallstadt belegten Andea
Welz (Hassia Bingen) und Rapahel Graf (TV Leiselheim) die Plätze 32 bzw. 29.
Raphael Graf konnte in seiner Gruppe mit 2:3 Spielen Platz 4 belegen und spielte
aufgrund seiner Vorrundenplatzierung um die Plätze 25-48. In den weiteren Platzierungsspielen
verlor er nur ein Spiel denkbar knapp im Entscheidungssatz und ließ dieser Niederlage
3 Siege folgen, was ihm lettendlich Platz 29 bescherte.
Andrea Welz belegte
in der Vorrundeguppe mit 1:4 Spielen Platz 5. Zwei Siege und zwei Niederlagen
in den folgenden Platzierungsspielen bedeuteten für sie in der Endabrechnung Rang
32.
RTTV-Homepage 07.11.2006
Sechstes
Spiel, sechster Sieg
Von Michael Heinze BINGEN
Durch einen
6:2-Erfolg im Spitzenspiel gegen die TSG Drais II hat Hassia Bingen IV in der
Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen die Tabellenführung verteidigt.
Niederlagen gab es dagegen für Hassia Bingen III und den TSV Wackernheim.
Hassia
Bingen IV - TSG Drais II 6:2. - "Die Mädchen erstaunen mich immer mehr. Vor
ihrer Leistung muss man wirklich den Hut ziehen", kommentierte Hassia-Abteilungsleiter
Joachim Lautebach den sechsten Sieg im sechsten Spiel. Die Punkte holten Clarissa
Becker/Rabea Becker, Clarissa Becker (2), Mai Xiang (2) und Ting Xiang.
TSV
Flörsheim-Dalsheim II - Hassia Bingen III 6:1. - Melanie Seligmann ergatterte
den Ehrenpunkte für die Bingerinnen, die zwei Einzel knapp im fünften Satz abgaben.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
07.11.2006
|
Hübinger wieder verletzt
Tischtennis-Verbandsliga:
Niederlagen für Hassia und Wackernheim
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Klare Niederlagen setzte es am jüngsten Spieltag der Tischtennis-Verbandsliga
Rheinhessen der Herren für Hassia Bingen und den TSV Wackernheim II.
TSG
Drais - Hassia Bingen 9:4. - Die Binger, die ohne Stammspieler Heinz Hartwein
angetreten waren, gerieten schnell mit 0:4 in Rückstand. Nach den Einzelerfolgen
von Jürgen Lautebach und Gerhard Chitralla keimte im Hassia-Lager noch einmal
etwas Hoffnung auf, doch im weiteren Spielverlauf gingen nur noch Christoph Gres
und Dominik Lautebach als Sieger von den Tischen. Ersatzmann Matthias Hess ging
ebenso leer aus wie Linkshänder Mario Hübinger. Bei Hübinger brach die alte Knieverletzung
wieder auf, so dass er sein zweites Einzel schenken musste Der bärenstarke Chitralla
hatte TSG-Stütze Thomas Stollenwerk im Duell zweier ausgewiesener Noppen-Spezialisten
bereits am Rande einer Niederlage, konnte aber mehrere Matchbälle nicht verwerten.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
07.11.2006
|
Lautebach: "Wir geben
uns nicht auf"
Drei Siege, allerdings auch
eine Niederlage fuhren die Zweitliga-Spielerinnen von Hassia Bingen zwischen Mitte
Oktober und Mitte November ein. In sich kein schlechtes Ergebnis. Doch die beiden
Punkte ließen die Binger Frauen beim TTSV Saarlouis-Fraulautern. Damit weist die
Hassia bereits drei Zähler Rückstand auf den Tabellenführer aus dem Saarland auf.
Die Binger Aufstiegshoffnungen haben einen Dämpfer bekommen. "Wenn Fraulautern
dieses Level hält, können wir es nicht mehr aus eigener Kraft schaffen", räumte
Joachim Lautebach ein. "Die Leistung ist anerkennenswert. Das hätte keiner Erwartet.
Insbesondere Mathilda Ekholm hat eine riesige Halbserie gespielt." Und dann fügt
der Hassia-Abteilungsleiter, der sonst so zurückhaltend ist und zu Understatement
neigt, etwas trotzig hinzu: "Ich bin trotzdem optimistisch."
Begonnen hatte
der Berichtszeitraum mit dem 6:3-Heimsieg über den TTC Röthenbach, den Tabellenzweiten.
"Das war ein sehr gutes Spiel von uns", lobte Lautebach seine Spielerinnen. "Den
Grundstein zum Sieg haben wir in den Doppeln gelegt." Sowohl Liang/Zimmermann
als auch Zhang/Lutz gewannen und sorgten so für die beruhigende 2:0-Führung. Die
einzigen drei Punkte gaben die Binger Frauen im vorderen Paarkreuz ab. Fen Liang
verlor gegen Svenja Weikert, gewann dafür aber gegen Jana Dobesova. Yüchun Zimmermann
gab beide Einzel ab. "Im vorderen Paarkreuz haben wir nicht die Sicherheit, die
wir in der vergangenen Saison hatten", erläuterte der Abteilungsleiter. "Yü ist
gesundheitlich nicht auf der Höhe, zeigt aber trotzdem ansprechende Leistungen.
Fen hat sich gegen Svenja Weikert zu sehr unter Druck gesetzt." Die Nummer eins
der Hassia hatte die ersten beiden Sätze gewonnen, erlebte dann aber einen totalen
Einbruch. "Sie kam aus dem Rhythmus, und dann lief einfach nichts mehr", kommentierte
Lautebach. "Aber Fen findet ihre Form. Sie ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke."
Im Gegensatz zu den vorangegangenen Spielzeiten ist die Binger Mannschaft von
eins bis vier gut aufgestellt und kann so das ein oder andere Malheur ausgleichen.
"Wir sind im hinteren Paarkreuz stark besetzt, weil Julia Lutz sich gut entwickelt",
betont der Abteilungsleiter. Die Nummer vier der Hassia gab gegen Sandra Peter
nur den ersten Satz ab, brachte die Partie aber anschließend problemlos nach Hause.
Zhang Ying gewann beide Einzel sicher.
Überraschend deutlich mit 6:1 siegte
das Binger Team in Forchheim gegen den TV Busenbach 2. Wieder gewann die Hassia
beide Doppel. "Das war schon der Knackpunkt", berichtete Lautebach. "Das war so
nicht geplant." Yüchun Zimmermann verlor gegen Yun Fei Liu das einzige Einzel.
Die Ex-Bingerin Laura Matzke, die eine Woche zuvor noch das Top 48-Turnier gewonnen
hatte, war sowohl gegen Fen Liang als auch gegen Zimmermann chancenlos. Das zweite
Einzel kam allerdings nicht mehr in die Wertung. Im hinteren Paarkreuz holten
Zhang Ying und Julia Lutz die Punkte, ohne groß zittern zu müssen. Beschwingt
von diesem Erfolg fuhren die Binger am nächsten Tag voller Optimismus nach Saarlouis.
Und kassierten vor der stimmungsvollen Kulisse von 210 Zuschauern eine 2:6-Klatsche.
"Auch wenn das Ergebnis so klar aussieht: Das war eine ganz enge Kiste", erklärte
Lautebach. "Wir waren nicht chancenlos. Wir hatten in drei Spielen Möglichkeiten.
Wenn da ein Punkt kommt, spielen wir zumindest 5:5." Die Binger, die bis dahin
in dieser Saison noch nicht ein Doppel verloren hatten, gaben gleich beide Eingangsspiele
ab. Drei knappe Satzausgänge gab es bei der 0:3-Niederlage von Zhang/Lutz gegen
Solja/Herges (10:12, 8:11, 10:12). Doch noch bessere Chancen hatten Liang/Zimmermann
gegen Ekholm/Wersäll. Schon den ersten Durchgang hatte das Binger Duo nur mit
10:12 verloren. Im zweiten Satz reichte eine 7:3-Führung nicht zum Gewinn. Ekholm/Wersäll
setzten sich 15:13 durch. Zwar gewannen Liang/Zimmermann den dritten Satz, doch
zum Gesamtsieg reichte es nicht. Damit war die erste Möglichkeit, die Lautebach
genannt hatte, ungenutzt verstrichen. Die nächste Chance besaß Yüchun Zimmermann
gegen Mathilda Ekholm. Mit einem 11:13 im vierten Durchgang verpasste Zimmermann
einen Entscheidungssatz. Das dritte Spiel, das die Hassia unglücklich verlor,
war das Einzel von Julia Lutz gegen Caroline Wersäll. Lutz führte im fünften Satz
4:0 und 6:2. Wersäll gewann aber 11:9. "Julia hat unglaublich gut gespielt", nahm
Lautebach seine Nummer vier in Schutz. "Wersäll ist immerhin schwedische Junioren-Nationalspielerin."
Die beiden einzigen Siege steuerten Fen Liang gegen Amelie Solja und Zhang Ying
gegen Ann-Kathrin Herges bei. Bereits zu Beginn der rückrunde im Januar kommt
es in Bubenheim zur Neuauflage dieses Spitzenspiels. "Wir geben uns nicht auf",
verkündet Lautebach kämpferisch.
Den Abschluss der vier Wochen bildete der
6:1-Heimerfolg über den TSV Besse. "Ein Pflichtsieg", räumte der Abteilungsleiter
ein. Den einzigen Punkt gab Julia Lutz gegen Lena Wicke ab. Im fünften Satz verlor
die Binger Spielerin 10:12. das störte Lautebach nur insofern, weil er nach zwei
knappen Fünf-Satz-Niederlagen in Folge negative Auswirkungen auf das Selbstvertrauen
seiner Spielerin befürchtete.
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/Dezember 2006
Wechselhafte Ergebnisse der Tischtennisdamen
Sieg und Niederlage in der 2. Bundesliga Süd
Am
jüngsten Spieltag in der 2. Tischtennis Bundesliga Süd konnten die Damen von Hassia
Bingen, mit einem Auswärtssieg in Busenbach und einer Niederlage in Saarlouis-Fraulautern,
zumindest den dritten Tabellenplatz behaupten. Mit einer überzeugenden Vorstellung
der gesamten Mannschaft gewannen die Hassiatinnen am Samstag beim TV Busenbach
2. mit 6:1. Lediglich Yüchun Zimmermann musste sich der unbequem zu spielenden
neuen Busenbacher Chinesin Liu Yun Fei mit 2:3 Sätzen geschlagen geben. Der entscheidende
fünfte Satz endete 10:12, wobei Yüchun zwei eigene Matchbälle nicht nutzen konnte.
Die Punkte für Hassia Bingen erzielten die beiden Doppel Fen Liang/Yüchun Zimmermann
und Ying Zhang/Julia Lutz, sowie im Einzel Fen Liang (3:0 gegen Laura Matzke und
3:2 gegen Liu Yun Fei), Ying Zhang (3:0 gegen Lara Haug) und Julia Lutz (3:1 gegen
Nadine Schmidt).
Am Sonntagnachmittag kam es dann zu dem mit Spannung erwarteten
Duell gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern. In einem
dreistündigen, hochbrisanten Duell, vor stimmungsvollen 210 Zuschauern, lieferten
sich beide Mannschaften ein packendes Spiel mit teilweise sehr engen Entscheidungen.
Das Endergebnis von 6:2 für den verdienten Sieger aus dem Saarland entspricht
allerdings nicht ganz dem Spielverlauf. Jedoch zeigten sich die, mit vier Nationalspielerinnen
gespickte Mannschaft, von Fraulautern in den entscheidenden Situationen einen
Tick besser und konnten so mehrfach knappe Satzergebnisse für sich entscheiden.
Gleich acht Mal, davon sechs Mal in der Satzverlängerung, hatten die Saarländerinnen
das bessere Ende mit zwei Punkten unterschied, auf ihrer Seite. Dies begann bereits
zu Beginn in den Doppeln, als Liang/Zimmermann nach teilweise eigener Führung
die ersten beiden Sätze mit 10:12 und 13:15 Punkten verloren. Nach dem so entstandenen
0:2 Rückstand konnte Fen Liang durch einen 3:1 Satz Sieg gegen das größte weibliche
Jugendtalent Deutschlands, die mehrfache Europameisterin und Deutsche Meisterin
im Nachwuchsbereich, Amelie Solja den Anschluss herstellen. Yüchun Zimmermann
unterlag daraufhin der aktuellen schwedischen Nationalspielerin Matilda Eckholm
nach starker Gegenwehr mit 1:3 Sätzen, ehe Ying Zhang mit 3:0 Sätzen gegen die
Jugendnationalspielerin Ann-Kathrin Herges zum 2:3 erneut verkürzen konnte. So
richtig laut wurden dann die vielen Zuschauer, als die zweite schwedische Nationalspielerin,
die ebenfalls wie ihre Landsfrau Teammitglied der WM-Mannschaft Schwedens von
diesem Jahr, sowie mehrfache aktuelle schwedische Juniorenmeisterin, Caroline
Wersäll gegen Julia Lutz einen 1:2 Satzrückstand drehen konnte und am Ende mit
11:9 Punkten im Entscheidungssatz gewann. Nach zwei weiteren umkämpften Spielen
von Fen Liang gegen Matilda Eckholm, die als überragende Einzelspielerin in der
2. Bundesliga eine Bilanz von 17:1 Siegen aufweist und von Yüchun Zimmermann gegen
Amelie Solja war die zweite Saisonniederlage der Hassia besiegelt. Somit konnte
leider die Stärke des hinteren Binger Paarkreuzes nicht mehr zum Tragen kommen,
obwohl Ying Zhang bereits mit einem erstaunlichen 3:0 Satz-Erfolg gegen die Schwedin
Caroline Wersäll aufwartete, das nicht mehr in die Wertung kam. Dennoch ist die
Tischtennis-Zweitligasaison noch lang und die Akteurinnen von Hassia Bingen wollen
ihr Saisonziel, vorne in der Tabelle mitzuspielen, nicht aus den Augen verlieren.
Bereits am nächsten Sonntag um 14.00 Uhr in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasium
treten die Hassiatinnen gegen den TSV Besse an, um den vorerst dritten Platz zu
festigen.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 44/06
Das
war´s wohl mit dem Meistertitel
Tischtennis: Zweitliga-Damen der Hassia
verlieren Spitzenspiel in Saarlouis mit 2:6
Von
Michael Heinze BINGEN
Die Titelchancen der Tischtennis-Damen von Hassia Bingen
in der Zweiten Bundesliga Süd sind erheblich gesunken. Nach dem klaren 6:1-Pflichtsieg
beim TV Busenbach II unterlag das Team vom Rhein-Nahe-Eck beim souveränen Tabellenführer
TTSV Saarlouis-Fraulautern deutlich mit 2:6.
Somit steht fest: Selbst wenn
die Bingerinnen ihre drei ausstehenden Heimduelle in diesem Jahr allesamt gewinnen,
wird ihr Rückstand auf den Spitzenreiter nach der Vorrunde drei Punkte betragen.
Im Klartext: Aus eigener Kraft ist die Meisterschaft nicht mehr zu holen, selbst
bei einer perfekten Rückrunde mit 18:0 Punkten. Die Hassia ist auf Patzer des
TTSV angewiesen und darf sich selbst keine Blöße mehr geben, sonst sind sogar
die Plätze zwei und drei in Gefahr.
Saarlouis´ Spitzenspielerin Mathilda Ekholm
war auch gegen die Hassia die überragende Frau im Bandengeviert. Die schwedische
Nationalspielerin gewann vor 210 Zuschauern beide Einzel gegen Yüchun Zimmermann
(3:1) und Fen Liang (3:0) sowie das Doppel an der Seite ihrer Landsfrau Caroline
Wersäll (3:1 gegen Liang/Zimmermann). "Sie hat riesig gespielt", zog Lautebach
den Hut vor der Nummer 132 der aktuellen Weltrangliste. Die weiteren Punkte für
die Westpfälzerinnen markierten Amelia Solja/Ann-Kathrin Herges (3:0 gegen Ying
Zhang/Julia Lutz), Wersäll (3:2 gegen Lutz) und die äußerst unorthodox - mit Noppen
außen auf beiden Seiten - agierende Solja (3:0 gegen Zimmermann). Für Bingen waren
lediglich Liang (knappes 3:0 gegen Solja) und Zhang (klares 3:0 gegen Herges)
erfolgreich.
"Wir hatten uns einiges vorgenommen und sind sehr positiv gestimmt
in diese Partie gegangen", kommentierte Lautebach, der seine Enttäuschung nicht
an die große Glocke hängte. "Auf dem Papier steht zwar ein klares 6:2, aber es
war eine ganz enge Partie. Alle Leute, die da waren, werden bestätigen, dass es
ein Riesenspiel war und das Ergebnis über den wahren Verlauf hinweg täuscht."
In der Tat hätte es auch anders laufen können, im Idealfall wäre sogar ein 6:4-Sieg
für die Hassia drin gewesen. Die Niederlage von Lutz gegen Wersäll etwa kam ausgesprochen
unglücklich zustande. Im Entscheidungssatz hatte die 21-jährige Hassiatin schon
6:2 geführt, um dann noch mit 9:11 den Kürzeren zu ziehen. "Für den Gegner ist
es optimal gelaufen, aber man muss auch anerkennen, dass Saarlouis in den entscheidenden
Situationen einen Tick besser war", konstatierte Lautebach.
Durch die Pleite
im Spitzenspiel wurde die Freude über die überzeugende Vorstellung beim 6:1 in
Busenbach nachträglich geschmälert. In der Forchheimer Mehrzweckhalle hatten Liang/Zimmermann,
Zhang/Lutz, Liang (2), Lutz und Zhang für die Hassia gepunktet. Liang hatte das
Duell mit ihrer früheren Teamkollegin Laura Matzke mit 11:4, 12:10 und 11:6 relativ
deutlich zu ihren Gunsten entschieden.
Zitat
"Ein Knackpunkt
war für mich, dass wir in Saarlouis am Anfang beide Doppel verloren haben.
Das war so nicht eingeplant. Dadurch kam unsere Stärke im hinteren Paarkreuz
im zweiten Durchgang nicht mehr zum Tragen." (Hassia-Manager Joachim Lautebach
im Spitzenspiel.)
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
31.10.2006
|
Fraulautern
schnuppert an Bundesliga
TTSV ist Herbstmeister der Zweiten Liga -
Zwei Siege am Wochenende
Saarlouis-Fraulautern.
Riesenjubel beim TTSV Fraulautern. Mit zwei überzeugenden Siegen beim TSV Schwabhausen
(6:2) sowie zu Hause gegen Hassia Bingen (ebenfalls 6:2) hat der Tischtennis-Zweitligist
überraschend die Herbstmeisterschaft eingefahren. Mit jetzt 17:1 Punkten hat das
Team um Spitzenspielerin Matilda Ekholm zwei Punkte Vorsprung vor dem TTC Röthenbach
und drei vor Bingen. Diese beiden Teams haben aber noch zwei beziehungsweise drei
Nachholpartien zu bestreiten.
Der Sieg in Schwabhausen hatte eigentlich nur
einen kleinen Makel. Denn ausgerechnet Matilda Ekholm musste nach 15 Siegen in
Folge der Slowakin Katerina Penkakova nach vier Sätzen gratulieren. Dafür zeigte
die 24-Jährige gegen Bingen eine herausragende Leistung. Sie besiegte die Chinesinnen
Yüchun Zimmermann und Fen Liang deutlich und war im Doppel an der Seite von Caroline
Wersäll erfolgreich. Dabei zeigte sie fantastische Reaktionen und entzückte damit
mehr als 200 Fans in der proppevollen Halle der Klosterschule.
Das Schlüsselspiel
gegen den Aufstiegsfavoriten aus Bingen gewann jedoch Wersäll beim Stand von 3:2.
Sie machte gegen Julia Lutz ein 0:4 und 2:6 im fünften Satz wett und siegte mit
11:9. Die weiteren Punkte holten Amelie Solja im Einzel sowie das Doppel Solja/Ann-Kathrin
Herges. "Zurzeit läuft einfach alles perfekt", freute sich der TTSV-Vorsitzende
Heinz Falk. Die nun folgenden zwei spielfreien Monate will er dazu nutzen, einen
Plan für einen möglichen Aufstieg in die Erste Bundesliga zu entwickeln: "Wir
werden jetzt genau prüfen, ob das in Saarlouis machbar ist."
Homepage von
TTSV Saarlouis-Fraulautern 30.10.2006
Ein
durchwachsenes Wochenende für den TV Busenbach II
Im
Rahmen verlegter Heimspiele der Saison 06/07 empfingen wir in Forchheim/Kaiserstuhl
als Programm - Highlight zum 30. Jubiläum des TTC Forchheim den BfV Hassia Bingen.
Vor 90 Zuschauern versuchte unsere Mannschaft den Binger Mädels Paroli zu bieten,
konnte jedoch zu keiner Zeit die hierfür erforderliche Leistung abrufen. Lediglich
Yun Fei Liu kämpfte verbissen gegen die sich deutlich abzeichnende Niederlage,
verlor erst im 5.Satz gegen Fen Liang und erkämpfte den an diesem Tag einzigen
Siegpunkt beim 3:2 gegen Yüchun Zimmermann. Somit gingen beide Punkte beim
1: 6 Endstand an den Favoriten aus der Pfalz. Dennoch waren alle Zuschauer über
den Auftritt hoch erfreut, sieht man doch nicht alle Tage hochklassigen Tischtennissport
in der Region.
Homepage
von TV Busenbach 31.10.2006
Verlieren nicht gestattet
Tischtennis:
Zweitliga-Damen der Hassia stehen vor Doppelspieltag
Von
Michael Heinze BINGEN
Obwohl die Saison in der Zweiten Tischtennis-Bundesliga
noch jung ist, kommt dem Doppelspieltag am Wochenende vorentscheidender Charakter
zu. Wenn die Frauen von Hassia Bingen am Samstag (15 Uhr) beim TV Busenbach II
nicht gewinnen und am Sonntag (14 Uhr) im Duell der beiden heißesten Meisterschaftsanwärter
beim TTSV Saarlouis-Fraulautern nicht wenigstens einen Punkt holen, rücken die
Titelträume zunächst einmal in weite Ferne.
"Das sind zwei entscheidende Spiele
für uns", geht auch Hassia-Manager Joachim Lautebach von einem "heißen Wochenende"
aus. "In Busenbach muss man auch erst mal gewinnen. Die liegen uns nämlich nicht
so." Der TVB als Angstgegner der Hassia? Lautebach erhebt keinen Widerspruch.
Noch zu frisch ist die Erinnerung an die vergangene Rückrunde, als seine Frauen
bei den Busenbacherinnen überraschend mit 4:6 den Kürzeren zogen. "Wenn sie komplett
sind, wird es für uns sehr schwer", glaubt Lautebach. Mit Laura Matzke geht für
Busenbach eine ehemalige Hassia-Spielerin an die Platte, die sich in Topform befindet.
So gewann Matzke zuletzt völlig überraschend das Top 48-Turnier im westfälischen
Löhne. "Sie zeigt seit Wochen konstant gute Leistungen. Das sieht man auch an
ihren Ergebnissen in der Runde."
Nur mit einem Sieg beim Drittletzten wird
der Auftritt in Saarlouis-Fraulautern wirklich zum erhofften Spitzenspiel. "Dort
wird die Hölle los sein", prophezeit Lautebach. "Dieses Spiel wird von Saarlouis
richtig hochstilisiert." Dem Vernehmen nach erwarten die Pfälzerinnen 200 Zuschauer.
Um beim Tabellenführer zu bestehen, müsse man die Doppel zumindest ausgeglichen
gestalten und im hinteren Paarkreuz eigentlich drei Punkte holen. "Vorne wird
es schwer, weil sich Yüchun Zimmermann wegen ihrer Erkrankung noch immer nicht
in Bestform befindet", gibt der 54-Jährige zu bedenken.
Da wäre es nicht verkehrt,
wenn Hassia-Spitzenspielerin Fen Liang mal wieder einen absoluten Glanztag erwischen
würde. Mit der schwedischen Nationalspielerin Mathilda Ekholm (14:0) und dem deutschen
Ausnahmetalent Amelie Solja (10:2) stellt der TTSV die beiden zurzeit besten Spielerinnen
der Liga. "Ich schätze mal, die Ekholm spielt nur in der Zweiten Liga, weil sie
dort gutes Geld kriegt", sagt Lautebach, der voll auf sein hinteres Paarkreuz
mit Ying Zhang und Julia Lutz setzt. "Wenn sie überzeugen, ist durchaus ein Sieg
für uns möglich. Aber auch mit einem Unentschieden könnten wir leben, schließlich
haben wir ja in der Rückrunde noch ein Heimspiel gegen Saarlouis."
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
27.10.2006
|
2.
Bundesliga Damen Süd
TTSV
Saarlouis-Fraulautern greift nach der Herbstmeisterschaft
Frankfurt/Main.
Die Schwedin Mathilda Ekholm und Mädchennationalspielerin Amelie Solja führen
den TTSV Saarlouis-Fraulautern an die Tabellenspitze mit 13:1 Punkten. Die Nummer
eins im Team, Jasna Reed, wurde dazu noch nicht einmal benötigt. Doch auch die
Verfolger sind hellwach, und davon gibt es mit dem BfV Hassia Bingen 6:2,
TV 1881 Altdorf 6:2 sowie dem TTC Femont Röthenbach 7:3 und sogar dem TSV Schwabhausen
5:3 Punkte eine ganze Reihe. Sie hoffen auf den "Wackler" beim TTSV, um sie noch
von der führenden Position zu kippen. Sehr positive Akzente setzt Aufsteiger SV
Neckarsulm, der sich bereits im Mittelfeld etabliert hat. Der NSC Watzenborn-Steinberg
hat damit zu kämpfen, dass Spitzenspielerin Hana Valentova nach der Geburt ihres
Kindes voraussichtlich erst zur Rückrunde einsteigt. Die erwarteten drei Teams
- mit leichten Vorteilen für den TV Busenbach II - SV Darmstadt 98 sowie Aufsteiger
TSV Besse, zieren das Tabellenende.
3.Platz
BfV Hassia Bingen 6:2 Punkte
Ein wenig
mühsam kämpft sich der Meisterschaftsanwärter BfV Hassia Bingen durch die Saison.
Besonders im Spitzenpaarkreuz läuft es einfach nicht glatt. Spitzenspielerin Liang
Feng steht mit einer 4:4-Bilanz auf Rang elf der Bestenliste. "Liang muss sich
unbedingt wieder stabilisieren. Sie ist nicht ganz so gut in Form", sieht auch
BfV-Chef Joachim Lautebach das Manko. Yüchin Zimmermann, auf Position zwei im
Team, legt drei Siege und drei Niederlagen vor. "Yüchun hat gesundheitliche Probleme.
Das war auch der Grund, warum sie in Neckarsulm gefehlt hat. Daraus resultierte
dann unsere bislang einzige Niederlage. Im Moment sind wir froh, dass sie spielt",
berichtet Lautebach. Im unteren Paarkreuz liegt Bingen dagegen im Plus. Zhang
Ying hat sich mit 4:0 noch nichts "zu Schulden" kommen lassen, und Julia Lutz
hat mit einer 4:1-Bilanz nahtlos an die kontinuierlich besseren Leistungen der
vergangenen Saison angeknüpft. Einen wichtigen Sieg verbuchte der BfV am letzten
Spieltag gegen Röthenbach. "Das war ein sehr gutes Spiel", freute sich dann auch
der Vorsitzende. Dort kam die Stärke der Mannschaft, die Doppel, voll zum Tragen.
Zhang/Lutz stehen ebenso bei 3:0 wie Liang/Zimmermann. Die Tabellensituation habe
sich im Übrigen so wie erwartet herauskristallisiert.
DTTB-Homepage - Bericht/26.10.2006
Ruck trotz der Niederlage
Finther Tischtennis-Damen wehren sich gegen Hassia Bingen II tapfer
Von Martin Gebhard MAINZ
Spielführerin Tanja Bauer hat
einen Ruck durch den Tischtennis-Regionalligisten DJK Rot-Weiß Finthen gehen gesehen.
Zwar verlor der Aufsteiger erwartungsgemäß mit 3:8; aber das Quartett bot seinen
Gästen zweieinhalb Stunden hartnäckigen Widerstand.
Vor nur 15 Zuschauern
verbuchten die ohne Barbara Scherrer angetretenen Gastgeberinnen in den Eröffnungsdoppeln
einen Zähler, den das Spitzenduo mit Zugang Anke Brück und Astrid Bäder gegen
die beste rheinhessische Nachwuchsspielerin Andrea Welz und die mehrfache rheinhessische
Meisterin Petra Steyer im Entscheidungssatz erkämpfte. In den folgenden vier Spielen
fiel aber bereits die Vorentscheidung zugunsten der Hassia. "Doch wir wollten
uns nicht abschießen lassen und haben uns teuer verkauft", sagte Bäder, Die selbst
Julia Minor in fünf Sätzen niederkämpfte.
Bereits zuvor hatte Brück bei ihrem
Sieg im Spitzeneinzel gegen Annette Hildebrand das Publikum zu wahren Beifallsstürmen
hingerissen. Ergebnisse: Bohland/Bauer - Hildebrandt/Minor 9:11, 3:11, 10:12;
Brück/Bäder - Steyer/Welz 11:13, 7:11, 11:8, 11:5, 11:6; Brück - Minor 11:4, 9:11,
6:11, 6:11; Bäder - Hildebrandt 8:11, 4:11, 5:11; Bohland - Hoffmann 5:11, 10:12,
5:11; Bauer - Welz 3:11, 4:11, 8:11; Brück - Hildebrandt 9:11, 11:7, 4:11, 11:5,
11:5; Bäder - Minor 5:11, 4:11, 11:6, 11:9, 13:11; Bohland - Welz 3:11, 4:11,
11:8, 7:11; Bauer - Hoffmann 3:11, 11:1, 6:11, 8:11; Bohland - Hildebrandt 5:11,
11:8, 2:11, 7:11.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
30.10.2006
|
Souveräner
Sieg im Derby
Von Michael Heinze FINTHEN
Durch einen überlegen herausgespielten 8:3-Erfolg im Rheinhessen-Derby bei
Aufsteiger DJK/RW Finthen hat sich Hassia Bingen II in der Tischtennis-Regionalliga
Südwest der Damen auf den sechsten Tabellenplatz nach vorne geschoben.
Die
Punkte holten Annette Hildebrandt/Julia Minor im Doppel sowie Minor, Hildebrandt
(2), Andrea Welz (2) und Nadja Hoffmann (2) im Einzel. Die Hassiatinnen waren
zu fünft in den Mainzer Vorort gefahren. "Petra Steyer hat nur im Doppel gespielt
und auf einen Einsatz in den Einzeln verzichtet. Wir wollen ja, dass die Jungen
spielen", erläuterte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach.
Das Doppel
verlor Steyer an der Seite von Welz gegen das Gespann Anke Brück/Astrid Bäder
mit 6:11 im Entscheidungssatz. "Wir sind unserer Favoritenstellung gerecht geworden.
Nach diesem Sieg deutet sich mehr und mehr an, dass wir am Ende in der Tabelle
einen Platz jenseits von Gut und Böse belegen werden", resümierte Lautebach.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
31.10.2006
|
Finthen
verzichtet auf Scherrer
Tischtennis-Regionalligist sieht sich im Derby
gegen Hassia Bingen II als klarer Außenseiter
Von
Martin Gebhard MAINZ
Im Derby der Tischtennis-Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saar
der Damen stehen sich am Samstag (18 Uhr, Layenhofschule) Aufsteiger DJK Rot-Weiß
Finthen und die Zweitligareserve von Hassia Bingen gegenüber.
"Die Hassia
ist klarer Favorit", sagt die Mainzer Spielführerin Tanja Bauer über "eine Mannschaft,
die in der Regionalliga etabliert ist." Die Gäste, bei denen im hinteren Paarkreuz
die Ex-Draiserin Nadja Hoffmann aufgeboten ist, verfügen an den vorderen Positionen
mit Julia Minor über eine Akteurin, die schon etliche Zweitligaspiele absolviert
hat. Die 17-jährige Andrea Welz, die voraussichtlich an den hinteren Brettern
zum Einsatz kommen wird, gilt als die zurzeit stärkste rheinhessische Nachwuchsspielerin.
Die Rot-Weißen verzichten gegen den Tabellendritten der Vorsaison auf den Einsatz
von Ex-Bundesligaspielerin Barbara Scherrer, die sich für die wichtigen Duelle
im Abstiegskampf bereit hält. Ein Fünkchen Hoffnung hat die Finther Mannschaft,
die in der Besetzung Anke Brück, Astrid Bäder, Melanie Bohland, Tanja Bauer und
Elke Krießbach (Doppel) an die Platten gehen will, aber doch: "Denn auch diese
Partie muss erst gespielt werden", so Bauer.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
26.10.2006
|
Hassia-Teenager
behaupten Spitze
Binger
Damen führen Verbandsliga an
Von Michael
Heinze BINGEN
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen hat Hassia
Bingen IV die Tabellenführung durch einen souveränen 6:2-Sieg als Gast der DJK/RW
Finthen II ausgebaut.
DJK/RW Finthen II - Hassia Bingen IV 2:6. - Durch
Doppelsiege von Clarissa Becker/Rebea Becker und Mai Xiang/Isabelle Roos legte
das Teenager-Quartett die Basis zum fünften Saisonsieg. Im Einzel machten Clarissa
Becker (2), Ting Xiang und Mai Xiang alles klar.
TuS Gabsheim - Hassia
Bingen III 6:0. - Die Hassia-Damen standen von Beginn auf verlorenem Posten.
Nur Melanie Seligmann, Edda Klöß und Miriam Lott gelang es, wenigsten einen Satz
zu gewinnen. "Gabsheim ist eine Mannschaft, die ziemlich weit vorne mitspielt",
relativierte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach die klare Niederlage.
Hassia Bingen III - TSV Wackernheim 6:1. - Die Hassia profitierte davon,
dass die Gäste einmal mehr ohne ihre Spitzenspielerin Bianca Bayer auskommen mussten.
Die Punkte markierten die beiden Doppel Seligmann/Janine Raese und Lott/Klöß sowie
Seilgmann (2), Lott und Klöß im Einzel. Gabriele Kunert verbuchte durch einen
Fünfsatzsieg gegen Raese den Ehrenpunkt für die Wackernheimerinnen, für die es
nach der überraschend deutlichen Niederlage im Kellerduell nun wohl sehr schwer
wird, die Klasse zu halten.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
31.10.2006
|
In
Einzeln klar überlegen
Von Michael Heinze
BINGEN
Es war ein erfolgreicher Spieltag für die Vertreter des Binger Tischtennis-Kreises
in der Verbandsliga Rheinhessen. Sowohl Hassia Bingen als auch der TSV Wackernheim
II feierten Siege.
Hassia Bingen - DJK/RW Finthen III 9:5. - Völlig
überraschend gerieten die Gastgeber in den Doppeln mit 1:2 in Rükstand. Nur das
Duo Mario Hübinger/Dominik Lautebach konnte einen Fünfsatzsieg einfahren. Dafür
hatte die Hassia in den Einzeln ein deutliches Übergewicht. Hier punkteten Jürgen
Lautebach (2), Hübinger, Dominik Lautebach (2), Chitralla (2) und Gres.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
31.10.2006
|
Erfolg
im Spitzenspiel der 2. Bundesliga
Hassia
Damen besiegen Röthenbach zu Hause mit 6:3
Vor einer tollen und stimmungsvollen Kulisse gewannen die Tischtennis-Damen von
Hassia Bingen in der 2. Bundesliga Süd ihr jüngstes Heimspiel gegen den Tabellendritten
TTC Fermont Röthenbach mit 6:3 Spielen und verdrängten diese von ihrem Tabellenplatz.
Gleich zu Beginn der Partie, die immerhin 65 Zuschauer in der Altbauturnhalle
des Stefan- George-Gymnasiums begeistert beiwohnten, gab es zwei sichere Doppelerfolge
der bislang ungeschlagenen Doppel Fen Liang/Yüchun Zimmermann und Ying Zhang/Julia
Lutz zur 2:0 Führung. Danach jedoch gelang den spielstarken Gästespielerinnen
im vorderen Paarkreuz der Ausgleich als Fen Liang, nach 2:0 Satz-Führung, etwas
unglücklich noch die Partie in fünf Sätzen verlor und die durch ihre Krankheit
nicht in Vollbesitz ihrer körperlichen Kräfte befindlichen Yüchun Zimmermann ebenfalls
ihr Spiel abgab. Danach allerdings kam der große Auftritt des hinteren Paarkreuzes
der Hassia mit Ying Zhang und Julia Lutz, die beide jeweils nach verlorenem ersten
Satz ihre Partien noch zu 3:1 Satz-Siegen drehen konnten.
Bemerkenswert dabei
ist die Tatsache, dass die beiden Röthenbacherinnen bis zu diesem Zeitpunkt zusammen
erst ein Einzelspiel verloren hatten. Mit dieser 4:2 Führung im Rücken kam es
nun zu dem Spitzenspiel zwischen den beiden besten Spielerinnen ihrer Mannschaften,
die auch das Prädikat durchaus verdienten. Dabei gelang Bingens Fen Liang nach
Abwehr von sieben Satzbällen im dritten Satz und der Mithilfe des begeisternd
mitgehenden Publikums ein 3:1 Erfolg zur Vorentscheidung in dieser Zweitligabegegnung.
Zwar musste sich Yüchun Zimmermann auch in ihrem zweiten Einzel mit 1:3 Sätzen
geschlagen geben, aber die souverän agierende Abwehrspielerin Ying Zhang stellte
mit einem klaren Dreisatzsieg den Mannschaftserfolg und den Sprung auf Tabellenplatz
3 sicher. Somit kann das Zweitligateam am kommenden Wochenende gefestigt zu den
beiden extrem schweren Auswärtsspielen beim TV Busenbach 2. und dem bisher noch
ungeschlagenen Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern reisen.
NEUE BINGER
ZEITUNG KW 43/06
Doppel
ebnen Weg zum Sieg
Tischtennis: Zweitliga-Damen
der Hassia schlagen Röthenbach mit 6:3
Von
Michael Heinze BINGEN
Dank starker Doppel und eines sehr gut aufgelegten hinteren
Paarkreuzes haben die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen das Verfolgerduell
in der Zweiten Bundesliga Süd gegen den TTC Femont Röthenbach mit 6:3 für sich
entschieden.
Es war ein rundum gelungener Nachmittag für die Hassia-Frauen.
65 Zuschauer in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums sorgten in dem
Kräftemessen der beiden Titelaspiranten zwar nicht für eine prächtige, aber doch
zumindest für eine akzeptable Kulisse. "Letztendlich muss man damit zufrieden
sein", urteilte Joachim Lautebach. Der Hassia-Manager sprach den Fans ein dickes
Lob aus: "Sie haben die Mannschaft wirklich hervorragend unterstützt."
Und
auch an den Leistungen der Protagonistinnen gab es nichts zu mäkeln. "Ein sehr
wichtiger Sieg gegen eine starke Röthenbacher Mannschaft, die wie wir in Bestbesetzung
angetreten war", resümierte Lautebach. Entscheidend sei gewesen, dass man hinten
heraus unheimlich stark besetzt sei. "Julia Lutz spielt zurzeit wirklich sehr
gut, und Ying Zhang ist hinten natürlich nur schwer zu bezwingen", lobte Lautebach.
Die Basis für den Erfolg bildeten die beiden gewonnenen Eingangsdoppel. Fen Liang
und Yüchün Zimmermann setzten sich mit 3:1 Sätzen gegen Jana Dobsova/Svenja Weikert
durch, Ying Zhang und Julia Lutz bezwangen die Kombination Sandra Peter/Jessika
Weikert souverän mit 3:0. "In dieser Besetzung haben wir in der ganzen Saison
noch kein einziges Doppel verloren", frohlockte Lautebach.
Nach den Niederlagen
von Zimmermann (0:3 gegen Dobesova) und Liang (2:3 gegen Svenja Weikert) hieß
es 2:2. "Yüchün ist gesundheitlich noch immer angeschlagen. Sie hat sich bemüht,
aber man hat gemerkt, dass sie nicht fit ist", analysierte Lautebach. Liang zog
gegen Weikert nach 2:0-Satzführung ein bisschen unglücklich den Kürzeren. 9:11
ging der fünfte Satz verloren. Auch Zimmermann musste sich Weikert mit 1:3 geschlagen
geben. Ansonsten aber gab es nur noch Siege für die Hassia. Zhang bezwang Jessika
Weikert mit 3:1 und Sandra Peter mit 3:0, Lutz gewann 3:1 gegen Sandra Peter,
Liang mit dem gleichen Resultat gegen die tschechische Weltranglisten-Spielerin
Dobesova.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
24.10.2006
|
"Mit
einem Punkt noch alles offen"
Hassia-Tischtennis-Frauen erwarten mit
TTC Röthenbach einen Konkurrenten um die Meisterschaft
Von
Michael Heinze BINGEN
Vor einer richtungsweisenden Partie stehen die Tischtennis-Spielerinnen
von Hassia Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd, wenn am Samstag (15.30 Uhr) der
Tabellendritte TTC Femont Röthenbach seine Visitenkarte in der Altbauturnhalle
des Stefan-George-Gymnasiums abgibt.
Die Ausgangssituation ist klar: Um im
Titelrennen nicht entscheidend an Boden zu verlieren, darf die Hassia gegen die
starken Röthenbacherinnen nicht verlieren. "Der TTC ist für mich einer der Meisterschaftsfavoriten",
stellt der Binger Manager Joachim Lautebach klar. Die Gäste sind noch ungeschlagen,
haben dem Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern beim 5:5 den einzigen Punkt
abgeknöpft. In der vergangenen Runde trennten sich Hassia und TTC zweimal 5:5.
"Es wird auch diesmal auf alle Fälle ein sehr enges Spiel", schätzt Lautebach.
"Für mich ist wichtig, dass wir zumindest einen Punkt holen. Dann stehen uns weiter
alle Möglichkeiten offen."
Angesichts der aktuellen Lage - Fen Liang sucht
ein wenig nach ihrer Bestform und Yüchun Zimmermann ist gesundheitlich noch immer
angeschlagen - wäre die Hassia mit einem Unentschieden keineswegs unzufrieden.
"Auch wenn wir das Ding verlieren, wollen wir weiter um die Meisterschaft mitspielen",
gibt sich Lautebach kämpferisch. "Die Runde ist ja noch lang."
Klar ist, dass
Zimmermann am Samstag zwar an die Platte geht. Topfit sein wird sie aber sicher
nicht. "Sie wird spielen können, aber nicht in Bestform sein", unterstreicht Lautebach.
"Das wird noch ein bisschen dauern." Meng Xiang-Grüss steht als Ersatzfrau bekanntlich
bis auf weiteres nicht zur Verfügung, da sie sich mit ihrer Familie in der chinesischen
Heimat aufhält. "Wir müssen mit den Spielerinnen leben, die wir haben", sagt Lautebach.
"Wenn alle gesund und fit sind, bleibe ich bei meiner Einschätzung, dass wir Mitfavorit
auf die Meisterschaft sind."
Leichte Kritik übt der Tischtennis-Fachmann an
der Terminplangestaltung durch den Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB). Nicht zu
unrecht. Die Tabelle ist extrem verzerrt. Während Spitzenreiter Saarlouis-Fraulautern
(13:1 Punkte) bereits sieben Spiele absolviert hat, haben Röthenbach (5:1), die
Hassia (4:2) und auch der TSV Schwabhausen (3:3) erst dreimal um Punkte gespielt.
An sich ein Unding. "Ein solcher Terminplan ist für mich unverständlich", formuliert
Lautebach. "Aber gut, damit müssen wir leben."
Der gebürtige Binger hofft
gegen Röthenbach auf eine große Kulisse. "Es wäre schön, wenn in dieser schwierigen
Situation einmal mehr als 60 Zuschauer kämen - es handelt sich immerhin um ein
Spitzenspiel in der Zweiten Bundesliga."
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
20.10.2006
|
Die zweite Damenmannschaft erspielte
sich an diesem Wochenende in der Regionalliga, hoch verdient, drei Punkte. Nachdem
man zu Beginn der Saison gegen drei der stärksten Teams antreten musste und dabei
leider keinen Punkt erzielen konnte, gelang dieses an diesem Doppelspieltag. Zunächst
gab es einen sicheren 8:3 Erfolg am Samstag in Kaiserslautern. Dabei erzielten
das Doppel Hildebrandt/Minor, Annette Hildbrandt (3), Julia Minor, Petra Steyer
(2) und Andrea Welz die Punkte. Im Heimspiel am Sonntag, gegen den TTF Frankenthal,
gab es ein großes Wechselbad der Gefühle und die Partie blieb bis zum Ende äußerst
Spannend. Durch den gewinn der beiden Eingangsdoppel, Hildebrandt/Minor und Steyer/Hofmann,
sowie Einzelsiege von Annette Hildebrandt, Julia Minor, Petra Steyer (2) und Nadja
Hofmann erreichte man einen verdienten Teilerfolg mit dem 7:7 Unentschieden. Als
eine echte Sensation kann man dabei den 3:2 Satz-Erfolg von Petra Steyer gegen
die Frankenthaler Nr. 1 Dana Weber, seines Zeichen hauptamtliche Trainerin beim
Deutschen Tischtennis Zentrum in Düsseldorf, bezeichnen. Glückwunsch!
NEUE
BINGER ZEITUNG KW 43/06
Drei
Punkte gegen Aufsteiger
Von Michael Heinze
BINGEN
In der Tischtennis-Regionalliga der Damen hat Hassia Bingen II den
ersten Saisonsieg eingefahren. Bei Aufsteiger TSG Kaiserslautern gab es einen
8:3-Erfolg. Dem TTF Frankenthal, ebenfalls ein Neuling, trotzten die Hassiatinnen
ein 7:7 ab.
TSG Kaiserslautern - Hassia Bingen II 3:8. - Annette Hildebrandt/Julia
Minor im Doppel sowie Hildebrandt (3), Minor, Petra Steyer (2) und Andrea Welz
im Einzel punkteten für die Binger Damen. "Ein Pflichtsieg", stellte Hassia-Abteilungsleiter
Joachim Lautebach erleichtert fest. Doch vor dem Hintergrund, dass die TSG einen
Tag später beim TSV Flörsheim-Dalsheim mit 8:1 die Oberhand behielt, gewinnt der
Binger Erfolg zusätzlich an Bedeutung.
Hassia Bingen II - TTF Frankenthal
7:7. - Entscheidenden Anteil an dem Teilerfolg hatte die routinierte Petra
Steyer, die gegen die tschechische Altmeisterin Dana Weber mit 3:2 gewann. Die
restlichen Punkte besorgten Hildebrandt/Minor, Steyer/Nadja Hoffmann, Hildebrandt,
Minor, Hoffmann und Steyer. "Die stärksten Gegner haben wir jetzt weg. In den
nächsten Spielen kommen einige Mannschaften, gegen die wir Siegchancen haben.
Da werden wir schon die nötigen Punkte holen, um uns im gesicherten Mittelfeld
zu etablieren", meinte Lautebach. Am kommenden Samstag gastierten die Hassia-Damen
ab 18 Uhr zum Rheinhessen-Derby bei Aufsteiger DJK/RW Finthen.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
24.10.2006
|
Hassia-Damen
im Pokal weiter
BINGEN Im Pokalwettbewerb der Tischtennis-Damen-A-Klasse
kam die vierte Mannschaft von Hassia Bingen zu einem knappen 4:3-Erfolg beim TTC
Bubenheim. Für die Hassia punkteten Mai Xiang, Clarissa Becker und Isabelle Roos
(2).
Innerhalb
der Erwartungen
Von
D.Sommer RHEINHESSEN
Dass die drei Starter des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes
beim DTTB-Bundesranglistenturnier TOP 48 keine Bäume ausreißen würden, war klar.
Julia Lutz (Hassia Bingen) beleget bei den Damen in der Vorrunde mit 3:2 Siegen
einen guten dritten Rang und qualifizierte sich damit für die Zwischenrunde. Dort
kam aber bald das Aus, so dass die Zweitligaspielerin in der Endabrechnung den
25. Platz belegte.
Dass die noch jugendliche Andrea Welz (ebenfalls Hassia
Bingen) ohne Spielgewinn blieb, lag durchaus im Rahmen der Erwartungen. Etwas
besser machte es Raphael Graf (TV Leiselheim), der trotz eines Erfolges in der
Gruppe nicht über den letzten Rang hinaus kam. Die bleibende Eindrücke, die ein
solches Turnier hinterlässt, war für beide Youngsters dennoch von hohem Erlebnis-
und Erfahrungswert.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
20.10.2006
|
DTTB
- Bundesranglistenturnier TOP 48 der Damen und Herren in Löhne (WTTV)
Julia Lutz auf Platz 25 Julia Lutz (Hassia Bingen) zeigte in der Vorrundengruppe
eine gute Leistung und kam auf 3:2 Siege. In der Zwischenrunde verpasste sie durch
eine 2:4 Niederlage gegen Andrea Hofmann die Spiele um Platz 9-12 und wurde letztendlich
auf Platz 25 notiert. Ihre Vereinskameradin Andrea Welz konnte in der Vorrundengruppe
leider kein Spiel gewinnen und rangierte damit in der Endabrechnung auf Platz
41-48.
RTTV-Ranglistenzweiter Raphael Graf (TV Leiselheim), der für Volker
Stippich (TSV Wackernheim) bei der DTTB-RL an den Start ging, gewann in der Vorrunde
ein Spiel und wurde in der Endabrechnung ebenfalls auf Platz 41-48 notiert.
Startplätze für Turnier
Von D. Sommer RHEINHESSEN
Mit Julia Lutz und Andrea Welz (beide Hassia Bingen)
und Raphael Graf (TV Leiselheim) hat der Rheinhessische Tischtennis Verband drei
Startplätze beim DTTB-Bundesranglistenturnier Top 48 in Löhne (Westfalen). RTTV-Sportwart
Joachim Lautebach hofft dabei, dass Julia Lutz in die Endphase kommt, dazu müsste
sie in ihrer Vorrundengruppe mindestens Rang vier erreichen.
Für Andrea Welz
und Raphael Graf, die noch im Jugendalter sind, geht es darum Erfahrung zu sammeln
und man sollte von beiden noch keine Wunderdinge erwarten.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
12.10.2006
|
6.
offenen Ingelheimer Tischtennis - Stadtmeisterschaften am 14./15.10.2006
Damen
A: (6 Mannschaften)
1.) Mai Xiang/Isabelle Roos (Hassia Bingen)
10:0 Spiele / 5:0 Siege
2.) Rebecca Matthes/Rabea Sauer (TSV Flörsheim-Dalsheim/TSG
Heidesheim) 8:2 Spiele / 4:1 Siege
3.) Andrea
Schütz-Lermann/Silvia Grundstein (TV Delkenheim)
6:6 Spiele / 3:2 Siege
Saisonziel
korrigieren
Von Michael Heinze BINGEN/ZWEIBRÜCKEN
Wie die Zeiten sich ändern: In der vergangenen Runde hat Hassia Bingen II
nicht zuletzt wegen seiner alles überragenden Spitzenspielerin Ying Zhang in der
Tischtennis-Regionalliga Südwest der Frauen im oberen Drittel mitgespielt. Ohne
die 33 Jahre alte Chinesin, die bekanntlich das Zweitliga-Team verstärkt, muss
sich die Mannschaft um die Waldalgesheimerin Petra Steyer ganz eindeutig weiter
nach unten orientieren. Nach der 2:8-Klatsche als Gast der BTTF Zweibrücken rangiert
die Hassia mit 0:6 Punkten und einem extrem schlechten Spielverhältnis von 4:24
weiterhin auf einem Abstiegsplatz.
In Zweibrücken markierten die Zweitliga
erfahrenen Petra Steyer (3:1 gegen Dagmar Solja-Andruska) und Annette Hildebrandt
(3:1 gegen Susanne Solja) die Ehrenpunkte. Julia Minor und Nadja Hoffmann gingen
erneut leer aus. "Meine Aussage vor Saisonbeginn, dass wir im oberen Drittel mitspielen
können, muss ich ein bisschen revidieren", kommentierte Hassia-Abteilungsleiter
Joachim Lautebach. "Aber ein Platz im gesicherten Mittelfeld ist in meinen Augen
weiter realistisch. Schließlich haben wir bis jetzt gegen drei der vier, fünf
stärksten Mannschaften in dieser Klasse gespielt." Hätte die 16 Jahre alte Schülerin
Andrea Welz, die parallel ein wichtiges Ranglistenturnier spielte, nicht gefehlt,
wären laut Lautebach auch bei den bärenstarken Zweibrückerinnen zwei bis drei
Punkte mehr drin gewesen.
Am Samstag, 19 Uhr, bei Kellerkind TSG Kaiserslautern
fordert der 54-Jährige den ersten Saisonsieg. Am Sonntag, 10 Uhr, gegen die TTF
Frankenthal warte dagegen wieder ein schwerer Gegner auf die Hassia-Reserve. "Die
haben wirklich eine starke Mannschaft", weiß Lautebach. "Da muss man abwarten,
was drin ist."
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
17.10.2006
|
Erst
spät auf Verliererstraße
Aufsteiger Hassia verliert gegen Top-Team
aus Gau-Odernheim5:9
Von Michael Heinze BINGEN
Heimniederlage
für die Tischtennis-Spieler von Hassia Bingen in der Verbandsliga Rheinhessen:
Gegen das Spitzenteam des TSV Gau-Odernheim unterlag der Aufsteiger mit 5:9. Während
die Hassia bereits zum dritten Mal in dieser Saison ohne ihren angriffslustigen
Linkshänder Mario Hübinger antrat, fehlte auch den Gau-Odernheimern mit Bernd
Walz aus dem mittleren Paarkreuz ein erfahrener Mann.
Kurios war der Spielverlauf:
Nach den Doppelsiegen von Gerhard Chitralla/Christoph Gres (3:2 gegen Kurosch
Javadi/Tobias Giloth) und Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein (3:2 gegen Peter Krenzer/Ralph
Cohausz) sowie den Einzelerfolgen von Jürgen Lautebach (3:2 gegen Krenzer) und
Chitralla (3:1 gegen Giloth) hatte die Hassia die Nase zwischenzeitlich mit 4:2
vorn.
Doch in den restlichen Einzeln verließ nur noch Gres (3:0 gegen Giloth)
die Platte als Sieger. Pech hatte Gres zuvor gehabt, als er gegen den aufstrebenden
Youngster Jonas Christmann beim Stand von 10:9 im fünften Satz und eigenem Aufschlag
einen Matchball nicht nutzen konnte. "Wenn ich das Ding gewinne, wird es eng",
meinte der Kapitän. "Das war von beiden Mannschaften dreieinhalb Stunden guter
Sport - die Gau-Odernheimer waren einen Tick besser."
Auch im nächsten Spiel
am Samstag, 28. Oktober, 15.30 Uhr, gegen Schlusslicht DJK/RW Finthen III, muss
die Hassia ohne Mario Hübinger auskommen, den seit Wochen schon eine Innenbanddehnung
im Knie plagt. "Ob Mario im November wieder spielen kann", sagte Gres, "müssen
wir abwarten."
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
17.10.2006
|
TSV
erobert die Spitze
Gau-Odernheim übernimmt nach Sieg bei der Hassia
Tabellenführung
Von D. Sommer RHEINHESSEN
Der
TSV Gau-Odernheim hat durch einen 9:5-Erfolg in einem vorgezogenen Spiel bei Hassia
Bingen die Spitze der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen übernommen.
Das
erwartet spannende Spiel begann für die Gäste eher durchwachsen. "Nach zwei ganz
knappen Niederlagen im Doppel und zunächst ausgeglichenen Spielen im vorderen
und mittleren Paarkreuz brachte uns das sehr stark spielende hintere Paarkreuz
auf die Siegerstraße", bilanzierte Tobias Giloth. Nach den klaren Siegen von Ralph
Cohausz und Ersatzmann Hermann Fries war der TSV nicht mehr aufzuhalten. Bemerkenswert
weiter die Leistung von Jonas Christmann, der im mittleren Paarkreuz ebenso unbesiegt
blieb wie Kurosch Javadi und Cohausz, die mit jeweils zwei Einzelsiegen glänzten.
Hassia Bingen - TSV Gau-Odernheim 5:9. - Chitralla/Gres - Javadi/Giloth 3:2, J.
Lautebach/Hartwein - Krenzer/Cohausz 3:2, D. Lautebach/Schmitt - Christmann/Fries
0:3, J. Lautebach - Krenzer 3:2, D. Lautebach - Javadi 2:3, Chitralla - Giloth
3:1, Gres - Christmann 2:3, Hartwein - Fries 0:3, Schmitt - Cohausz 0:3, J. Lautebach
- Javadi 0:3, D. Lautebach - Krenzer 0:3, Chitralla - Christmann 1:3, Gres - Giloth
3:0, Hartwein - Cohausz 1:3.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
17.10.2006
|
Gau-Odernheim
in Bingen gefordert
"Es wird spannend", vermutet Teamchef Giloth
Von
D. Sommer
Wegen der Herbstferien ruht das Meisterschaftsprogramm im Tischtennis
weitgehend. Nur der TSV Gau-Odernheim muss in der Verbandsliga bei Hassia Bingen
ran. Tobias Giloth sieht dabei eine schwere Aufgabe auf sein Team zukommen, denn
der Aufsteiger hat sich gegenüber der Vorsaison verstärkt. Die Stärken der Binger
liegen im vorderen und mittleren Paarkreuz. Bernd Walz wird fehlen, aber Giloth
ist sicher einen guten Ersatzmann auftreiben zu können. "Es wird spannend", vermutet
der Teamchef.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
12.10.2006
|
Nicht
optimal gelaufen
Noch vor dem ersten Kräftemessen
mit einem der Mitfavoriten hat das Frauenteam von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga
erste Federn gelassen. Die 4:6 Niederlage beim SV Neckarsulm war ein Dämpfer für
die insgeheim gehegten Aufstiegsträume. Die Einschränkung, die Abteilungsleiter
Joachim Lautebach bei seiner Saisonprognose nie vergaß hinzuzufügen, hatte gelautet:
"Wenn alle gesund bleiben". Diese Bedingung war in Neckarsulm nicht gegeben. Yüchun
Zimmermann war erkrankt und machte die Fahrt nicht mit. Trotzdem hoffte Lautebach
auf einen Sieg oder zumindest ein Unentschieden. Bei optimalem Verlauf wäre das
auch möglich gewesen. Doch andere Faktoren kamen hinzu. Eine mögliche Teilschuld
nahm der Abteilungsleiter auf seine Kappe. Im Nachhinein wäre es wohl besser gewesen,
Zimmermann trotz Krankheit mitzunehmen. Sie hätte ihre Spiele kampflos abgegeben,
doch der Mannschaft wäre das Aufrücken erspart geblieben. "Hinterher ist man schlauer",
erklärte Lautebach lapidar.
Auch eine andere Entscheidung zahlte sich nicht
aus. Die Binger rissen ihr eingespieltes Doppel Zhang/Lutz auseinander, in der
Hoffnung, dass Liang/Zhang einen sicheren Punkt einfahren würden. Da dieses Duo
aber auf die starke Neckarsulmer Formation Urban/Özler traf, ging auch diese Rechnung
nicht auf. Liang/Zhang verloren in drei Sätzen, die Hassia startete mit einem
0:2-Rückstand in die Einzel. Da Zhang Ying, Fen Liang und Julia Lutz ihre ersten
Einzel gewannen, war die Binger Mannschaft wieder im Spiel. Es stand 3:3. Ein
Sieg war wieder möglich. Doch dann verloren Zhang und Liang. Zhang Ying zeigte
gegen Fulya Özler eine starke Vorstellung, unterlag aber mit 9:11 im fünften Satz.
Mit einer Niederlage von Fen Liang gegen Alexandra Urban aber hatten die Binger
nicht gerechnet. "Fen Liang ist wegen eines Belagwechsels verunsichert", erläuterte
Lautebach. "Ihr bisheriger Belag wird nicht mehr hergestellt. Deshalb musste sie
auf einen alten Belag zurückgreifen." Der Abteilungsleiter räumte aber auch ein:
Wir sind auf eine starke Neckarsulmer Mannschaft getroffen, die insbesondere im
vorderen Paarkreuz sehr gut gespielt hat". Es stand 3:5. Die Vorentscheidung war
gefallen. Julia Lutz konnte mit ihrem Drei-Satz-Sieg über Veronika Fantova noch
verkürzen und heimste dafür ein Sonderlob Lautebachs ein: "Julia hat an diesem
Tag sehr gut gespielt". Doch an der Niederlage änderte das nichts mehr, da Petra
Steyer, die sich kurzfristig zur Verfügung gestellt hatte, gegen Verena Volz ohne
Chance war.
Im Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 kehrte die Hassia mit einem
6:2-Sieg in die Erfolgsspur zurück. Yüchun Zimmermann war weiterhin angeschlagen,
biss sich aber durch und gewann gegen Angelina Gürz und Sonja Blank beide Einzel.
Trotz zweier knapper Fünf-Satz-Spiele zu Beginn der Partie - Zhang/Lutz gewannen
nach 0:2-Rückstand, einem umkämpften 16:14 im dritten Durchgang schließlich 11:9
im Entscheidungssatz, Fen Liang mühte sich gegen Blank über die volle Distanz
- erarbeiteten sich die Binger einen beruhigten 5:0-Vorsprung. Die Niederlagen
von Julia Lutz gegen Clarissa Benz und von Fen Liang gegen Gürz brachten den Sieg
nicht mehr in Gefahr. Yüchun Zimmermann machte gegen Blank mit einem 16:14 im
fünften Satz den Sack zu. Nach drei Partien und 4:2 Punkten zog Lautebach ein
Zwischenfazit: "Im Moment ist es nicht optimal gelaufen. Aber wir sind vorne mit
dabei".
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/November 2006
Hassia-Damen
in Bestbesetzung überlegen
Sicheres 6:2
im ersten Heimspiel gegen SV Darmstadt 98
BINGEN. Im ersten Heimspiel der Saison, am vergangenen Sonntag, konnte die erste
Damenmannschaft der Tischtennisabteilung von Hassia Bingen wieder in Bestbesetzung
antreten. Die Gäste vom SV Darmstadt 98 hingegen, waren ohne ihre Nummer eins,
Hana Sopova, nach Bingen gereist.
So konnte erwartungsgemäß das ersatzgeschwächte
Doppel Benz /Weigelt gegen Liang/Zimmermann nichts ausrichten und der erste Punkt
für die Hassia war schnell eingefahren.
Anders dagegen beim Doppel Zhang/Lutz
gegen Gürz/Blank. Hier wurde den rund 50 Zuschauern schon zu Beginn ein regelrechter
Krimi geboten. Nach einem 0:2 Satzrückstand gewannen Ying Zhang und Julia Lutz
den dritten Satz mit 16:14 und mit Unterstützung des Publikums auch die nächsten
beiden Sätze.
In den anschließenden Einzeln verlief es ähnlich wie zuvor.
Die Hassiatin Yüchun Zimmermann, der man ihren Trainingsrückstand nicht anmerkte,
machte mit Angelina Gürz kurzen Prozess und gewann klar mit 3:0.
Die Binger
Spitzenspielerin Fen Liang hatte offensichtlich keinen guten Tag und tat sich
gegen Sonja Blank, die allerdings phasenweise stark aufspielte, sehr schwer, gewann
dann aber knapp im fünften Satz. Auch hier feuerte das Publikum die Binger Nummer
eins immer wieder kräftig an.
Im hinteren Paarkreuz gewann Ying Zhang ihr
Spiel im Schnelldurchlauf, allerdings verlor Julia Lutz gegen ihre Darmstädter
Angstgegnerin Clarissa Benz, fast ebenso schnell.
Nach zuletzt sehr starken
Leistungen fand Lutz überhaupt nicht ins Spiel. Bleibt zu hoffen, dass sie beim
TOP 48 Ranglistenturnier nächstes Wochenende wieder zu ihrer Form findet.
Beim Stand von 5:1 mussten also die Spitzenspielerinnen noch einmal ran.
Teile
des Publikums waren schon gegangen, da wurde es noch einmal spannend. Fen Liang
zeigte abermals ihre an diesem Tag schwache Form und verlor gegen Angelina Gürz,
die allerdings ihr stärkstes Spiel an diesem Tag ablieferte.
Fast schien es
dann als müsste das hintere Paarkreuz noch mal an die Platte, da Sonja Blank gegen
Yü Zimmermann immer besser ins Spiele kam und eine 2:0 Satzführung ausglich. Doch
Yü Zimmermann wollte wohl unbedingt ihren Zug nach Hause noch erreichen und zeigte
starke Nerven. Im fünften Satz konnte sie das abermals hochklassige Spiel zum
6:2 Endstand beenden, und zwar mit 16:14.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 41/06
Oliver Schulze-Hergel
Sieg
über Darmstadt keine leichte Geburt
Hassia-Tischtennis-Frauen sind
wieder auf Erfolgskurs / Drei Partien erst im fünften Satz entschieden
Von Michael Heinze BINGEN
Die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen haben in
der Zweiten Bundesliga Süd in die Erfolgsspur zurückgefunden. Allerdings war der
6:2-Sieg gegen den SV Darmstadt 98 eine schwere Geburt.
Das relativ klare
Ergebnis täuscht ein wenig darüber hinweg, wie eng es vor 52 Zuschauern in der
Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums tatsächlich zuging. Gleich drei Spiele
entschied die Hassia erst im fünften Satz mit zwei oder drei Punkten Differenz
zu ihren Gunsten. Ying Zhang/Julia Lutz setzten sich im Entscheidungssatz gegen
Angelina Gürz/Sonja Blank 11:9 durch, Fen Liang gewann gegen Blank mit 11:8 und
Yüchun Zimmermann rang Blank mit 16:14 im Entscheidungssatz nieder.
Die restlichen
Punkte indes resultierten aus klaren Dreisatzsiegen von Liang/Zimmermann gegen
Benz/Kathrin Weigelt, Zimmermann gegen Gürz sowie Zhang gegen Weigelt. Niederlagen
steckten Lutz (0:3 gegen Clarissa Benz) und Liang (1:3 gegen Gürz) ein. Für Lutz
war es das erste Mal in der noch jungen Saison, dass sie nach einem Einzel die
Platte als Verliererin verließ.
"Die Darmstädterinnen sind bis jetzt ein bisschen
unter Wert geschlagen worden", kommentierte Hassia-Manager Joachim Lautebach.
"Die haben keine schlechte Mannschaft und sind durch Gürz noch stärker geworden."
Hinzu komme, dass Zimmermann gesundheitlich noch immer angeschlagen sei. "Sie
hat sich aber durchgebissen", lobte Lautebach die gebürtige Chinesin. "Bei Fen
Liang ist ein kleines Tief zu sehen. Sie ist etwas verunsichert im Moment - dann
verliert sie halt auch einmal so ein Spiel." Der 54-Jährige geht allerdings davon
aus, dass sich die Binger Spitzenspielerin schon bald wieder stabilisiert.
Dass es für die Hassia noch deutlich enger geworden wäre, wenn der SVD nicht ohne
seine tschechische Spitzenspielerin Hana Sopova (fiebrige Entzündung) aufgelaufen
wäre, glaubt Lautebach nicht. "Das hätte wahrscheinlich nicht so viel ausgemacht,
weil die Darmstädterinnen eine relativ ausgeglichene Mannschaft haben - und Hana
hat gegen uns in der Vergangenheit immer ihre Spiele abgegeben."
Entscheidend
waren am Ende der famose Kampfgeist, die Nervenstärke und der Biss - und nicht
zuletzt die beruhigende 2:0-Führung nach den Doppeln. Aber auch die Zuschauer
haben in den Augen von Lautebach eine Menge zum Erfolg beigetragen. "Es war eine
gute Stimmung in der Halle", resümierte der Manager.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
10.10.2006
|
Lautebach
hält an Saisonziel fest
Heimpremiere der Binger Tischtennis-Damen
Von
Michael Heinze BINGEN
Die Niederlage in Neckarsulm wirkte wie ein Nackenschlag
für die Zweitliga-Tischtennisdamen von Hassia Bingen. Wer aber nun denkt, dass
Hassia-Manager Joachim Lautebach deswegen von seinem ehrgeizigen Saisonziel abweicht,
der täuscht sich gewaltig. Mit einem Sieg bei der Heimpremiere am Sonntag (14
Uhr) gegen den SV Darmstadt 98 will der Titelaspirant schleunigst in die Erfolgsspur
zurückkehren.
Und zwar unabhängig davon, ob die zuletzt erkrankte Yüchun Zimmermann
wieder mittun kann oder nicht. "Wir müssen mal abwarten, was genau Sache ist bei
ihr. Ob sie spielen kann, wird sich wohl kurzfristig entscheiden", erklärt Lautebach.
Eventuell könnte die Zweitliga erfahrene Annette Hildebrandt in die Bresche springen.
Klar ist: Gegen einen Abstiegskandidaten wie Darmstadt muss auch im Falle eines
erneuten Ausfalls von Zimmermann ein Sieg her.
Lautebach gibt aber zu bedenken,
dass es immer schwer sei, wenn jemand aus dem vorderen Paarkreuz nicht zur Verfügung
stehe. "Dann werden die Spiele natürlich eng." Umso wichtiger sei es in dieser
schwierigen Situation, dass die Zuschauer in Scharen in die Altbauturnhalle des
Stefan-George-Gymnasiums strömen und das Team um Fen Liang und Julia Lutz unterstützen.
Das Kommen lohnt sich für die Hassia-Fans schon allein wegen der Darmstädter Nummer
eins, Hana Sopova. Die spielstarke Tschechin trug vor Jahren selbst das Hassia-Leibchen.
Nicht nur Joachim Lautebach freut sich jedes Mal auf das Wiedersehen mit der sympathischen
jungen Dame, die im vorderen Paarkreuz eine ausgeglichene Bilanz aufweist und
damit die große Stütze des Tabellenvorletzten ist.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
06.10.2006
|
Teenager liegen
ganz vorn
Vierte Frauen-Mannschaft
der Hassia führt in Tischtennis-Verbandsliga
Von
Michael Heinze BINGEN
Hassia Bingen IV bleibt die Überraschungsmannschaft
in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen. Nach dem 6:2-Erfolg gegen
die TSG Drais III führt das Teenager-Team die Tabelle mit 8:0 Punkten an. Dagegen
muss die dritte Mannschaft der Hassia nach dem 3:6 im Derby beim TTC Bubenheim
ernsthaft um den Klassenverbleib bangen.
Hassia Bingen IV - TSG Drais III
6:2. - Mai Xiang/Isabelle Roos, Clarissa Becker/ Rabea Becker, Clarissa Becker,
Mai Xiang und Rabea Becker sorgten für eine schnelle 5:0-Führung der Gastgeberinnen.
Den entscheidenden Sieg schnappte sich Mai Xiang durch ein 3:0 gegen Silvia Geier.
Nächste Hassia-Aufgabe: Freitag, 27. Oktober, 20 Uhr, bei der DJK/RW Finthen II.
TTC
Bubenheim - Hassia Bingen III 6:3. - Heike Beiser/Sigrid Scherer (3:1 gegen
Janine Raese/Edda Klöß), Heike Beiser (3:0 gegen Raese und 3:2 gegen Melanie Seligmann),
Scherer (3:0 gegen Klöß und 3:0 gegen Miriam Lott) sowie Marlene Krethen (3:1
gegen Raese) punkteten für den TTC. Für die Gäste waren Seligmann/Lott (3:1 gegen
Krethen/Sonja Trapp), Seligmann (3:2 gegen Krethen) sowie Lott (3:0 gegen Trapp)
erfolgreich. Nächste Hassia-Aufgabe: Freitag, 20.Oktober, 20.15 Uhr, beim TuS
Gabsheim.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
17.10.2006
|
Hassia
und TSV im Gleichschritt
Beide Tischtennis-Verbandsligisten gewinnen
Von Michael Heinze BINGEN
Durch einen klaren 9:2-Sieg bei Abstiegskandidat
TTV Nierstein hat sich Aufsteiger Hassia Bingen in der Tischtennis-Verbandsliga
Rheinhessen auf Platz sechs verbessert. Punktgleich dahinter mit 4:4 Punkten liegt
der TSV Wackernheim II, der beim anderen Aufsteiger TG Wallertheim mit 9:6 die
Oberhand behielt.
TTV Nierstein - Hassia Bingen 2:9. - Auch ohne Mario
Hübinger, der im vierten Spiel bereits zum zweiten Mal fehlte, ließ die Hassia
nichts anbrennen. "Eine starke Binger Mannschaft ließ zu keiner Zeit Zweifel an
einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg aufkommen", anerkannte Niersteins Kapitän
Stephan Hüls. Nur der ins vordere Paarkreuz nachgerückte Dominik Lautebach (2:3
gegen Arved Deichmann) und Ersatzmann Thorsten Schmitt (0:3 gegen Blockspieler
Mirco Brencher) gestatteten den Gastgebern ein Erfolgserlebnis. Nächste Hassia-Aufgabe:
Samstag, 15.30 Uhr, gegen den TSV Gau-Odernheim.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
11.10.2006
|
Hassia-Damen kassieren
unglückliche Niederlage
Tischtennis-Zweitligateam unterliegt in Neckarsulm
Die Tischtennisdamen von Hassia Bingen mussten
sich am jüngsten Spieltag in der 2. Bundesliga Süd beim überraschend starken Aufsteiger
SV Neckarsulm mit einer unglücklichen 4:6 Niederlage abfinden.
Durch die kurzfristige
erneute Erkrankung der Nummer 2 Yüchun Zimmermann war man gezwungen eine Ersatzspielerin
zu ordern und die Doppel umzustellen. Petra Steyer, die Nummer 3 des Regionalligateams,
erklärte sich kurzfristig bereit, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen.
Leider harmonisierten die umgestellten Doppel nicht wie gewünscht, sodass die
Hassiatinnen schnell mit 0:2 in Rückstand gerieten. Danach zeigten sie allerdings
allesamt eine Trotzreaktion und kamen durch Siege von Fen Liang, Ying Zhang und
Julia Lutz zum zwischenzeitlichen 3:3 Ausgleich. Aufgrund starker Leistungen der
Spielerinnen von Neckarsulm im vorderen Paarkreuz kippte die Partie erneut zu
Gunsten der Gastgeber. Die knappen Niederlagen von Fen Liang im Entscheidungssatz
und fünf ungenutzte Satzbälle von Ying Zhang, gegen eine wie entfesselt aufspielende
Neckarsulmer Spielerin, brachte das Team aus Bingen auf die Verliererstraße. Zwar
verkürzte Julia Lutz mit ihrem zweiten Einzelsieg noch mal auf 4:5, doch die aufopferungsvoll
kämpfende Petra Steyer konnte die Niederlage nicht mehr abwenden. Auch sollte
man nicht Verschweigen, das die Mannschaft der Hassia, durch den Ausfall ihrer
starken Nr. 2 schon unter Druck stand und dies an den Spielerinnen nicht spurlos
vorbei ging. Dennoch ist die Zweitligasaison noch lang und man sollte die hochgesteckten
Ziele noch lange nicht aus den Augen verlieren. Sehr wichtig wird es nun sein,
das am nächsten Sonntag um 14.00 Uhr in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasium,
in dieser Situation möglichst viele Zuschauer die Spielerinnen von Hassia Bingen
unterstützen, auch wenn die genaue Aufstellung erst kurzfristig erfolgen kann.
NEUE
BINGER ZEITUNG KW 40/06
Toller Tischtennissaisonauftakt
am Wochenende in der Neckarsulmer Ballei
Das Highlight war am
Sonntagnachmittag die 2. Bundesliga Heimpremiere der Neckarsulmer Tischtennisdamen.
Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse gab es echtes Powertischtennis. Gleich
zum Auftakt gingen Urban/Özler und Fantova/Volz mit 2 Doppelsiegen gegen den haushohen
Favoriten Hassia Bingen in der Ballei in Führung und sorgten für die entsprechende
Stimmung. Als dann nach den Niederlagen von Alexandra Urban, Fulya Özler und Verena
Volz, sowie einem Sieg von Veronika Fantova, es mit dem Zwischenstand von 3:3
in die Pause ging, war der Sieg noch nicht voraus zu sehen. Danach ging es Schlag
auf Schlag. Alexandra Urban besiegte die Bingener chinesische Spitzenspielerin
Fen Liang in einem rasanten Konterduell 3:2 und Fulya Özler knackte in einem mitreißenden
Spiel die chinesische "Abwehrmauer" Ying Zhang 3:1. Beim Stande von 5:3 verlor
zwar Veronika Fantova, doch die 17 jährige Jungendspielerin Verena Volz setzte
mit einem überzeugenden 3:0 über Petra Steyer den Punkt zum 6:4 Gesamterfolg.
Weniger
vom Glück begünstigt waren die Neckarsulmer Tischtennisdamen am Samstagabend beim
Spiel in Fraulautern. Entscheidend bei der 3:6 Niederlage waren die Doppel zu
Beginn, als die Neckarsulmer Paare jeweils 2:0 führten, um dann die Spiele noch
2:3 abzugeben. Denn Verena Volz, Veronika Fantova und Fulya Özler über die Deutsche
Jugendmeisterin Amelie Solja, spielten 3 astreine Punkte heraus und der 4. Punkt
von Verena Volz kam nicht mehr in die Wertung. Ein Unentschieden wäre ohne weiteres
drin gewesen. rst
Bericht der Homepage von Neckarsulm - 04.10.2006.
Pleite
für den hohen Favoriten
Tischtennis: Zweitliga-Damen der Hassia kassieren
ihre erste Niederlage
Von Michael Heinze
BINGEN
Überraschende Pleite für die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen:
Im zweiten Auswärtsspiel der Saison musste sich der hohe Favorit vom Rhein-Nahe-Eck
wegen des kurzfristigen Ausfalls von Leistungsträgerin Yüchun Zimmermann bei Aufsteiger
SV Neckarsulm denkbar knapp mit 4:6 geschlagen geben.
Joachim Lautebach war
restlos bedient. "Wären wir komplett gewesen, hätten wir 6:2 oder 6:3 gewonnen.
Aber wir hatten das Pech, dass Zimmermann erkrankt war und nicht spielen konnte.
Das hat uns unheimlich in Schwierigkeiten gebracht", haderte der Hassia-Manager.
Immerhin war es dem 54-Jährigen gelungen, auf den letzten Drücker Petra Steyer
als Ersatzspielerin aufzutreiben. "Sie hat sich spontan bereit erklärt mitzuspielen",
sagte Lautebach.
Die Hassiatinnen trafen auf einen Gegner, der sich vor 55
Zuschauern als eminent spielstark erwies. Mit Fen Liang/Ying Zhang und Julia Lutz/Petra
Steyer hatte Lautebach zwei Doppel nominiert, die nie zuvor miteinander gespielt
hatten. Der Schuss ging nach hinten los. "Das war nicht das Non-plus-Ultra", kommentierte
Lautebach die Tatsache, dass es für die chinesische Kombination bei ihrem ersten
gemeinsamen Auftritt nicht einmal zu einem Satzgewinn reichte.
Dennoch war
der Manager meilenweit davon entfernt, seinen Damen Vorwürfe zu machen. "Die Mannschaft
hat das Möglichste versucht und gut gespielt", lautete sein Fazit. "Zum Teil waren
auch sehr hochklassige Spiele dabei." Zhang dokumentierte durch ihren glatten
Dreisatzsieg gegen Alexandra Urban, dass sie ohne weiteres auch im vorderen Paarkreuz
bestehen kann. Im Duell mit der deutschen Jugendnationalspielerin Fulya Özler
unterlag die Chinesin in vier knappen Sätzen. "Özler hatte einen sehr starken
Tag erwischt. Ich habe selten eine Frau gesehen, die so gut gegen Abwehr spielt",
meinte Lautebach. Entscheidend war am Ende, dass Zhang beim Stand von 13:15 im
zweiten Durchgang mehrere Satzbälle nicht verwerten konnte.
Die restlichen
Hassia-Punkte holten Liang (3:2 gegen Özler) und Julia Lutz (3:1 gegen Verena
Volz und 3:0 gegen Veronika Fantova). Die aus dem Regionalliga-Team nachgerückte
Waldalgesheimerin Steyer hielt im Großen und Ganzen gut mit, verlor gegen Fantova
den letzten Satz allerdings mit 0:11. "Da war bei ihr plötzlich gar nichts mehr
gelaufen", meinte Lautebach.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
04.10.2006
|
Hassiatinnen
zum Siegen verpflichtet
Binger
Tischtennis-Damen nach Neckarsulm
Von Michael
Heinze BINGEN
Sechs von zehn Mannschaften der Zweiten Tischtennis-Bundesliga
Süd der Damen sind noch ungeschlagen. Mit Aufsteiger SV Neckarsulm und Titelfavorit
Hassia Bingen treffen zwei davon am Sonntag ab 14 Uhr direkt aufeinander.
"Uns erwartet eine relativ junge Mannschaft, die wir sehr wenig kennen", sagt
Hassia-Manager Joachim Lautebach vor der 140 Kilometer langen Reise in die Heilbronner
Kante. Der SVN bietet Alexandra Urban, Fulya Özler, Veronika Fantova und Verena
Volz auf. "Urban hat vor zwei Jahren noch beim SV Böblingen im vorderen Paarkreuz
gespielt", weiß Lautebach. Zum Auftakt entschied Neckarsulm das Aufsteigerduell
mit dem TSV Besse mit 6:3 für sich und sammelte so wichtige Punkte im Kampf gegen
den Abstieg. "Ein Sieg sollte Pflicht sein, denn Neckarsulm gehört nicht unbedingt
zu den Teams, die vorne mitspielen können. Und wir sind mittlerweile erfahren
und gefestigt", sagt Lautebach. Dazu kommt, dass die Hassia in Bestbesetzung auflaufen
kann und sich der gesundheitliche Zustand von Yüchun Zimmermann weiter gebessert
hat. Aber jedes Spiel, gibt Lautebach zu bedenken, müsse erst einmal gespielt
werden.
Der Manager will unbedingt auch die zweite Partie erfolgreich gestalten,
um mit 4:0 Punkten ins erste Heimspiel am 8. Oktober gegen den SV Darmstadt 98
zu gehen. Die richtig schweren Brocken kommen ja erst noch. "Bis dahin", sagt
Lautebach, "muss sich die Mannschaft eingespielt haben."
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
29.09.2006
|
Leiselheim zu stark für
Hassiaten
Von Michael Heinze BINGEN
In
der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Herren musste sich Aufsteiger Hassia
Bingen dem klaren Titelfavoriten TV Leiselheim II mit 1:9 geschlagen geben, obwohl
die Gäste mit drei Ersatzleuten aufgelaufen waren.
Hassia Bingen - TV
Leiselheim II 1:9. - Das klare Ergebnis täuscht ein wenig über den wahren
Spielverlauf hinweg. Nicht weniger als fünf Partien verloren die Binger erst im
Entscheidungssatz. Dem bärenstarken Materialspieler Gerhard Chitralla blieb es
vorbehalten, durch einen 3:1-Erfolg gegen den jungen Sascha Giehl für den Ehrenpunkt
der Hassia zu sorgen. Am Freitag, 19.45 Uhr, gastieren die Binger beim TTV Nierstein.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
04.10.2006
|
Teenager
besiegen Routiniers
Von Michael Heinze BINGEN
Am dritten Spieltag der Tischtennis-Verbandsliga der Damen feierte Hassia Bingen
IV im vereinsinternen Derby gegen die eigenen dritte Mannschaft einen klaren 6:2-Erfolg.
Das Team ist damit weiter ohne Punktverlust.
Hassia Bingen III - Hassia
Bingen IV 2:6. - Der jugendliche Elan triumphierte gegen die geballte Erfahrung.
Für das Teenager-Quartett der vierten Mannschaft waren die Schwestern Clarissa
und Rabea Becker im Doppel, Mai Xiang (2), Clarissa Becker, Isabelle Roos und
Rabea Becker erfolgreich. Die Punkte für die Routiniers aus der "Dritten" holten
das Doppel Lott/Klöß und Seligmann. Die Dritte gastiert am heutigen Mittwoch (20.30
Uhr) beim TTC Bubenheim, die Vierte empfängt am Freitag (20.30 Uhr) die TSG Drais
III.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
04.10.2006
|
Stippich wehrt den Ansturm
der Jugend ab
Wackernheimer Routinier gewinnt Tischtennis-Ranglistenturnier
in Gau-Odernheim / Julia Lutz bei den Damen erfolgreich
Von
D. Sommer RHEINHESSEN
Julia Lutz (Hassia Bingen) und Volker Stippich (TSV
Wackernheim) sind die Sieger der Rangliste des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes
in Gau-Odernheim. Das Duo hat damit die Qualifikation für das DTTB-Top-48 Turnier
am 14./15. Oktober in Löhne geschafft. Während Lutz ihre Teilnahme zugesagt hat,
verzichtet Stippich zu Gunsten des Zweitplatzierten Raphael Graf (TV Leiselheim)
auf eine Teilnahme. "Der Jugend gehört die Zukunft", so der ehemalige Bundesligaspieler.
Der Erfolg von Julia Lutz war wie schon im Vorjahr relativ ungefährdet. Drei nur
abgegebene Sätze unterstreichen dies. Zwei Sätze rang ihr Teamkameradin Nadja
Hoffmann ab, die allerdings in der Endabrechnung nur Fünfte wurde. "Hinter der
Siegerin ist alles dichter geworden", verriet RTTV-Sportwart Joachim Lautebach.
Noch einmal konnte der als Mitfavorit ins Rennen gegangene Stippich den Ansturm
der Jugend abwehren. Der Wackernheimer brachte eine Niederlage aus der Vorrunde
gegen seinen Teamkameraden Christian Mallmann mit in die Endrunde, doch dort war
seine Bilanz makellos. Auch gegen den Aufsteiger Raphael Graf behauptete sich
Stippich mit 4:1 Sätzen und gewann so mit einem Satz Vorsprung den Titel. Hinter
Stippich und Graf klaffte schon eine kleine Lücke. Erst mit dem letzten Atemzug
erkämpfte sich Alexander Krießbach (TV Leiselheim) noch den dritten Rang vor dem
punktgleichen Christoph Sonn (FSV Mainz 05). Dass beim RTTV die Jugend auf dem
Vormarsch ist, zeigte diese Endrunde, bei der der Jüngste im Feld, der 13-jährige
Jonas Christmann (TSV Gau-Odernheim), den neunten Rang schaffte.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
26.09.2006
|
RTTV-Rangliste
der Damen/Herren am 23./24.09.2006 in Gau-Odernheim
Endrangliste Damen:
|
1.)
|
Julia
Lutz
|
Hassia Bingen
|
27:
3 Sätze
|
7:0 Spiele
|
|
2.)
|
Andrea
Welz
|
Hassia Bingen
|
22:14
Sätze
|
5:2 Spiele
|
|
3.)
|
Christine
Preußinger
|
TSG Drais
|
21:18
Sätze
|
4:3 Spiele
|
|
4.)
|
Simone
Klinger
|
TSV Flörsheim-Dalsheim
|
20:18
Sätze
|
4:3 Spiele
|
|
5.)
|
Nadja Hoffmann
|
Hassia
Bingen
|
20:21 Sätze
|
3:4
Spiele
|
|
6.)
|
Clarissa
Becker
|
Hassia Bingen
|
17:22
Sätze
|
3:4 Spiele
|
|
7.)
|
Mai
Xiang
|
Hassia Bingen
|
16:26
Sätze
|
2:5 Spiele
|
|
8.)
|
Rabea Sauer
|
TSG
Heidesheim
|
6:28 Sätze
|
0:7
Spiele
|
|
9.)
|
Rebecca
Matthes
|
TSV Flörsheim-Dalsheim
|
|
|
|
10.)
|
Maxi
Eppelmann
|
TSG Heidesheim
|
|
|
|
11.)
|
Isabelle
Roos
|
Hassia Bingen
|
|
|
|
12.)
|
Sarah
Harter
|
TSV Gau-Odernheim
|
|
|
|
13.)
|
Ann-Kathrin Ditschler
|
TSG
Heidesheim
|
|
|
|
14.)
|
Sina
Selzer
|
TSV Flörsheim-Dalsheim
|
|
|
|
15.)
|
Amelie
Mayer
|
TSG Heidesheim
|
|
|
|
16.)
|
Rabea
Becker
|
Hassia Bingen
|
|
|
Lutz
wieder Favorit
Ranglisten-Turnier
des Tischtennis-Verbandes
Von D. Sommer RHEINHESSEN
In der Petersberghalle in Gau-Odernheim wird am Wochenende das Tischtennis-Verbandsranglisten-Turnier
ausgetragen.
16 Damen und 24 Herren nehmen teil. Bei den Damen führt wohl
kein Weg an Titelverteidigerin Julia Lutz (Hassia Bingen) vorbei.
Bei den
Herren wird es einen neuen Sieger geben, da Vorjahrsgewinner Christian Lehmann
das Verbandsgebiet verlassen hat. Möglicherweise kommt der Sieger erneut aus Leiselheim,
denn neben Alexander Krießbach hat der Club mit Sebastian Sauer ein weiteres heißes
Eisen im Feuer. Die Sieger qualifizieren sich für das DTTB-Top-48 Turnier. Die
Vorrunde der Herren beginnt am Samstag um 12 Uhr, der Wettbewerb der Damen findet
am Sonntag ab 9.30 Uhr statt.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
23.09.2006
|
Saisonstart
gelungen für die Hassia
Der Auftakt ihrer zehnten Zweitliga-Saison
ist den Damen von Hassia Bingen geglückt. Beim NSC Watzenborn-Steinberg gewann
der Mitfavorit um die Meisterschaft 6:2. Lediglich Inka Dömges, die Nummer eins
des NSC, knöpfte der Hassia zwei Punkte ab. "Sie ist wieder zu Hochform aufgelaufen
und hat gut gespielt", lobte der Binger Abteilungsleiter Joachim Lautebach die
gegnerische Spitzenspielerin. Yüchun Zimmermann, noch geschwächt von einer Krankheit,
verlor gegen Dömges mit 11:13 im vierten Satz, Fen Liang gab die Partie in drei
knappen Durchgängen ab. "Fen war noch etwas verunsichert", erläuterte Lautebach.
"Sie hatte zwar viel trainiert. Aber Training und Spiel sind doch zwei verschiedene
Dinge."
Der Abteilungsleiter war mit dem Saisonstart rundum zufrieden. Vor
allem, dass das neuformierte Doppel Zhang Ying/Julia Lutz auf Anhieb gut harmonierte
und sich in vier Sätzen gegen Dömges/Benesova durchsetzte, stimmte Lautebach zuversichtlich.
Dass das hintere Paarkreuz der Binger zum großen Trumpf in dieser Saison werden
kann, deutete sich schon im ersten Spiel an. NSC-Spielerin Desiree Czajkowski
musste nach ihrer Drei-Satz-Niederlage gegen Zhang Ying einräumen, dass sie in
der zweiten Liga noch nie so chancenlos gewesen war. Nach 11:2 und 11:3 in den
ersten beiden Durchgängen ließ es die Nummer drei der Hassia etwas ruhiger angehen
und gestattete ihrer Kontrahentin im letzten Satz immerhin acht Gegenpunkte.
Wenig
Mühe hatte auch Julia Lutz gegen Tatjana Bär. "Julia hat sehr gut gespielt", lobte
der Abteilungsleiter seine Nummer vier. Lautebachs Hauptaugenmerk war in den letzten
Wochen mehr darauf gerichtet, einen Sponsorenpool zu akquirieren. "Wir haben die
weichen gestellt, damit wir die Saison auch finanziell gut abschließen", erläuterte
der Abteilungsleiter.
Sportlich bleibt es bei den vor der Saison ausgegebenen
Zielen. Die Hassia will ganz oben mitmischen und wenn möglich den Titel an die
Nahemündung holen. "Das Ziel ist realistisch", betont Lautebach. "Ich glaube an
die Mannschaft, weil sie gut besetzt ist und jede ihr Bestes gibt."
Bericht
von Gerd Adolphi im DTS/Oktober 2006
Tischtennis:
Zur Landesgartenschau in die Bundesliga?
Hassia Damen gehen als
Mitfavorit in die neue Saison
BINGEN. Dienstag letzter
Woche stellte die Tischtennisabteilung des BFV Hassia Bingen die erste und zweite
Damenmannschaft für die neue Saison 2006/2007 vor.
Die erste Mannschaft geht
mit einer hoffnungsvollen Aufstellung in die Saison. Obwohl Meng Xiang-Grüß aus
beruflichen Gründen wohl nur selten zur Verfügung stehen wird, ist man sehr gut
aufgestellt. Da die Spitzenspielerinn Fen Liang seit Mai 2006 die deutsche Staatsbürgerschaft
besitzt, kann Ying Zhang wieder in die Mannschaft rücken, die nach der Geburt
ihres Sohnes nur als Ersatzspielerin geführt wurde. Julia Lutz hat sich gut in
das Team integriert und wird auch in dieser Saison als Stammspielerin agieren.
Im zehnten Jahr in der 2. Bundesliga will man nach dem hervorragenden dritten
Platz in der vergangenen Saison zumindest um den Meistertitel und dem damit verbundenen
Aufstieg in die erste Bundesliga mitspielen. "Viel hängt davon ab, dass wir wie
in der vergangenen Saison kontinuierlich in Bestbesetzung spielen können", so
Teammanager Joachim Lautebach, "aber der Aufstieg ist unser Ziel".
So könnte
man vielleicht im Jahr der Landesgartenschau in der Bundesliga spielen. Auf den
Trikots der Spielerinnen wird diese mit Unerstützung des neuen Hauptsponsors Backhaus
Lüning schon mal beworben.
Übrigens sehen die meisten Mannschaften der Liga
die Binger am Ende ganz weit vorne. Einen erfolgreichen Saisonauftakt feierten
die Damen von Hassia Bingen in der 2. Tischtennis Bundesliga Süd gegen eine starke
Mannschaft von NSC Watzenborn-Steinberg. Grundlage für den 6:2 Sieg waren die
beiden Doppelerfolge von Fen Liang/Yüchun Zimmermann und Ying Zhang/Julia Lutz
zu Beginn der Partie.
Danach zeigte sich die mannschaftliche Geschlossenheit,
als jede der vier Spielerinnen einen Einzelsieg beisteuern konnte. Im vorderen
Paarkreuz traf man allerdings auf eine überragende Nr. 1 von Watzenborn, die für
die beiden Gegenpunkte verantwortlich zeigte. Ying Zhang feierte, nach mehrjähriger
Abstinenz, eine erfolgreiche Rückkehr in die 2. Bundesliga und gewann ihr Einzel
souverän.
Das nächste spiel des Zweitligisten Hassia Bingen findet beim Neuling
SV Neckarsulm am 1. Oktober statt. Das erste Heimspiel ist am 8. Oktober um 14.00
Uhr gegen Darmstadt 98 in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums.
Die
zweite Mannschaft hat in der Regionalliga vergangene Saison ebenfalls den dritten
Platz belegt. Hier gilt es wohl vor allem die Position zu festigen. Es bleibt
abzuwarten wie oft Spitzenspielerin Annette Hildebrandt als "Ersatz" in der ersten
Mannschaft antreten muss. Im hinteren Paarkreuz sollen die jungen Spielerinnen
Andrea Welz und Nadja Hoffmann möglichst oft zum Einsatz kommen, um Erfahrungen
zu sammeln.
Die ersten beiden Spiele der Saison gingen leider jeweils mit
1:8 verloren. Im Moment steht man auf dem letzten Tabellenplatz. Aber diesen werden
die Damen mit Sicherheit noch verlassen.
NEUE
BINGER ZEITUNG KW 38/06 Oliver Schulze-Hergel
Hassia-Damen
legen Traumstart hin
Tischtennis:
Zum Zweitliga-Auftakt verdienter 6:2-Erfolg beim NSC Watzenborn-Steinberg
Von
Michael Heinze BINGEN
Traumstart für die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen:
Zur Saison-Premiere der Zweiten Bundesliga Süd setzte sich die ambitionierte Formation
vom Rhein-Nahe-Eck beim NSC Watzenborn-Steinberg deutlich mit 6:2 durch.
Entscheidenden
Anteil am Erfolg hatte Yüchun Zimmermann, die sich trotz gerade erst überwundener
Blasenentzündung in den Dienst der Mannschaft stellte. Die gebürtige Chinesin
war körperlich gehandicapt. Dieses Manko machte sie aber mit viel Einsatz wett.
Zwar unterlag Zimmermann Inka Dömges in vier knappen Sätzen. Dafür bezwang sie
Marketa Benesova klar mit 13:11, 11:7 und 11:6. Und sie war auch im Doppel an
der Seite von Fen Liang erfolgreich - 3:1 gegen Dömges/Benesova. "Yü hat trotz
Trainingsrückstand und Antibiotika drei sehr gute Spiele gemacht", lobte Hassia-Manager
Joachim Lautebach die Dame mit den langen schwarzen Haaren.
Aber es gab noch
mehr positive Aspekte. So zum Beispiel der glatte 11:6-, 11:9- und 11:8-Sieg des
neu formierten Doppels Ying Zhang/Julia Lutz gegen Tatjana Bär/Desiree Czajkowski.
"Dabei hatten Ying und Julia erst zweimal zusammen trainiert", staunte Lautebach.
"Die 2:0-Führung nach den Doppeln hatte eine sehr beruhigende Wirkung auf den
weiteren Spielverlauf. Man kann sagen, dass das der Grundstock war."
Da nutzte
es dem NSC auch nichts, dass Dömges wie fast immer gegen die Hassia wieder zu
absoluter Hochform auflief und sogar Liang mit 11:8, 11:8 und 11:9 besiegen konnte.
"Gegen uns ist sie immer besonders motiviert und spielt riesig", sagte der Hauptschullehrer.
Die entscheidenden Siege für die Hassia ergatterten schließlich Liang (3:0 gegen
Benesova), Lutz (3:1 gegen Bär) und Zhang (3:0 gegen Czajkowski).
"Ein gelungener
Start gegen einen starken Gegner, der nicht zu verachten ist", resümierte Lautebach.
"Alle haben ihre Leistung abgerufen - da können wir drauf aufbauen." Das Auftaktspiel
habe gezeigt, "dass wir hinten heraus sehr stark besetzt sind, weil Zhang eine
Verstärkung ist". Julia Lutz habe nahtlos an ihre guten Darbietungen gegen Ende
der vergangenen Runde angeknüpft. Lautebach: "Wenn sie weiter so spielt, wird
sie auf ein positives Ergebnis kommen." Und vorne sei man mit Liang und Zimmermann
ohnehin bestens bestückt. "Wir stehen gut da und können sehr optimistisch in die
Zukunft gucken", so das Fazit des 54-Jährigen vor dem nächsten Auswärtsduell am
Sonntag, 30. September, 14.30 Uhr, bei Aufsteiger SV Neckarsulm.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
19.09.2006
|
Auftaktsieg
soll Sicherheit geben
Tischtennis-Damen der Hassia starten am Sonntag
mit Auswärtsspiel in zehnte Zweitliga-Saison
Von
Michael Heinze BINGEN
Es wird höchste Zeit, dass es endlich losgeht. Während
die Konkurrenz zum Teil schon vier Spiele absolviert hat, greifen die Tischtennis-Spielerinnen
von Hassia Bingen am kommenden Sonntag um 14 Uhr erstmals ins Geschehen der 2.
Bundesliga Süd ein. Niemand weiß genau, wo der Titelaspirant vom Rhein-Nahe-Eck
steht. Das Duell beim NSC Watzenborn-Steinberg wird für Klarheit sorgen.
Neun
Runden hat die Hassia nun schon in Liga zwei gespielt. Die zehnte soll zur Meistersaison
werden. Die Vorzeichen stehen allerdings nicht wirklich optimal. Grund: Im Vorfeld
lief im organisatorischen Bereich einiges nicht so, wie es Manager Joachim Lautebach
gerne gehabt hätte. Und jetzt hat die Hassia auch noch ein sportliches Problem.
"Yüchun Zimmermann ist gesundheitlich sehr angeschlagen", vermeldet Lautebach.
Seit über zwei Wochen macht der 1,57 kleinen Spielerin eine Blasenentzündung zu
schaffen, die immer noch nicht richtig abgeklungen ist. "Sie steht unter Antibiotika
und hat die ganze Zeit nicht trainieren dürfen. Ob sie in Watzenborn spielen kann,
entscheidet sich wohl erst kurzfristig", erläutert Lautebach.
Immerhin hat
die Hassia Glück im Unglück. Denn Meng Xiang hat ihren von langer Hand geplanten
Trip in ihre chinesische Heimat noch nicht angetreten und könnte im Falle eines
Falles als Ersatzspielerin in die Bresche springen. Die junge Julia Lutz hat zwar
in der Vorbereitung nicht mit der Mannschaft trainiert, sich aber bei Männer-Zweitligist
TV Seckenheim und Regionalligist TTF Frankenthal in Form gebracht. Um einen Fehlstart
in dem Vorort des 18000-Einwohner-Städtchens Pohlheim im südlichen Landkreis von
Gießen zu vermeiden, wird der Titelfavorit vom Rhein-Nahe-Eck wohl bis an seine
Leistungsgrenze gehen müssen. "Watzenborn ist eine Mannschaft, die immer im vorderen
Drittel der Zweiten Liga mitgespielt hat. Und in der Vergangenheit haben wir uns
mit denen immer enge Duelle geliefert", weiß Lautebach.
Knapp werden könnte
es auch diesmal, obwohl der NSC auf eine wertvolle Stütze verzichten muss. Die
Tschechin Hana Valentova fällt nach ihrer Schwangerschaft bis auf weiteres aus.
Gegen die Hassia sollen es Inka Dömges, Marketa Benesova, Tatjana Bär und Desiree
Czajkowski richten. "Eine ausgeglichene Mannschaft, die auch hinten heraus einiges
zu bieten hat", zeigt der Binger Manager durchaus Respekt vor dem Gegner. "Das
wird für uns mit Sicherheit kein Spaziergang. Aber es ist wichtig, dass wir unser
Auftaktspiel irgendwie gewinnen - das gibt der Mannschaft Sicherheit."
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
15.09.2006
|
Beachtliches Leistungsniveau
Der Tischtennis-Nachwuchs überzeugt beim ersten Ranglistendurchgang
Von Martin Gebhard
Auf beachtlichem Niveau
sahen der Verbandstrainer des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV), Arthur
Baum (Flörsheim/Dalsheim), und sein Jugendwart, Steffen Heck (Gau-Odernheim),
die Leistungen des Nachwuchses beim ersten Ranglistendurchgang der Saison 2006/07
beim SC Lerchenberg.
"Bei den Jungen und Mädchen gab es klare Favoritensiege",
stellte Heck fest. Besonders souverän setzte sich Raphael Graf, der beim Regionalligisten
TV Leiselheim die "Kelle" schwingt, gegen seine Kontrahenten durch und gab keinen
einzigen Satz ab. Auch Andrea Welz spielt schon in der drittstärksten deutschen
Liga. Die Spielerin aus der Bundesliga-Reserve von Hassia Bingen verlor in ihren
sieben Spielen der Endrangliste nur gegen Cynthia Sturm aus Bodenheim einen Durchgang.
Einen Vierkampf an der Spitze verfolgte Heck bei den A-Schülern. Zwar sei hier
Jonas Christmann aus der Verbandsligamannschaft der TSG Drais als überlegener
Sieger ohne Niederlage hervorgegangen. "Doch hintendran blieb es bis zum Schluss
spannend." Die beiden Leiselheimer Jonas Oberle (2.) und Sascha Giehl (3.) schafften
den Sprung aufs Siegertreppchen.
"Für eine Überraschung hat Rebecca Matthes
aus Flörsheim/Dalsheim gesorgt", staunte der RTTV-Jugendchef. "Denn sie hat bei
den A-Schülerinnen Ann-Kathrin Ditschler von der TSG Heidesheim auf den zweiten
Platz verdrängt."
Besonders spannend sei es bei den B-Schülerinnen verlaufen,
fand Heck. "Hier kamen gleich vier mit 7:2-Spielen auf die ersten Plätze. Glückliche
Gewinnerin im wahrsten Sinne des Wortes war Anne Michel vom TSV Gau-Odernheim.
Bei den männlichen Cracks landete der hohe Favorit Steffen Gröhl (TTV Nierstein)
hinter Nikolas Brusenbauch (RV Klein-Winternheim) auf Rang zwei.
|
ALLGEMEINE
ZEITUNG
|
21.09.2006
|
RTTV-Rangliste
der Schüler/Jugend am 16./17.09.2006 in Mainz-Lerchenberg
|
|
Mädchen
|
Endrangliste:
|
|
|
|
1.)
|
Andrea
Welz
|
Hassia Bingen
|
21:
1 Sätze
|
7:0 Spiele
|
|
2.)
|
Clarissa
Becker
|
Hassia Bingen
|
18:
6 Sätze
|
6:1 Spiele
|
|
3.)
|
Mai
Xiang
|
Hassia Bingen
|
17:11
Sätze
|
5:2 Spiele
|
|
4.)
|
Cynthia
Sturm
|
VfB Bodenheim
|
13:14
Sätze
|
3:4 Spiele
|
|
5.)
|
Sarah
Harter
|
TSV Gau-Odernheim
|
12:13
Sätze
|
3:4 Spiele
|
|
6.)
|
Sina
| |