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2. Bundesliga
Damen Süd
Nach einigen bangen Momenten zum Rückrundenstart wurde
der SV Böblingen noch souveräner Meister
Ein paar Schrecksekunden hatte der SV Böblingen
nach der Niederlage beim NSC Watzenborn-Steinberg zum Rückrundenauftakt
zu überstehen. Der BfV Hassia Bingen stand an der Tabellenspitze, punktgleich
mit dem SV. Danach präsentierte sich Böblingen meisterlich und sicherte
sich mit drei Punkten Vorsprung den Aufstieg in die 1. Liga. Am Tabellenende
waren mit dem SV Darmstadt 98 und dem Homberger TS II die Absteiger bald
klar zu erkennen.
3. BfV Hassia Bingen 27:9 Punkte:
Seit neun Jahren ununterbrochen in der 2. Liga
präsent
"Wir haben lange oben mitgespielt. Der Aufstieg
wäre ja gar nicht unsere Absicht gewesen, deshalb sind wir über den dritten
Platz sehr erfreut. Das ist das beste Ergebnis in den neun Jahren unserer
Zugehörigkeit", resümiert Joachim Lautebach, Abteilungsleiter des BfV.
Bingen lag aussichtsreich im Meisterschaftsrennen, als die Mannschaft
das 4:6 gegen den TV Busenbach II erwischte. "Das war sicherlich ein schwächeres
Spiel von uns. Dass Meng Xiang-Grüss beide Spiele verloren hat, war für
uns kein Problem. Sie hat eine junge Familie und studiert nebenbei Physik.
Ihren Leistungsrückgang haben wir aus diesen Gründen akzeptiert. Wenn
sie sich nicht für diese Mehrfachbelastung entschieden hätte, dann würde
sie heute nicht mehr bei uns, sondern in der 1. Liga spielen", sagt Lautebach.
Sehr positiv sei die zweitbeste Bilanz im Spitzenpaarkreuz von Liang Fan
mit 28:6. Zusammen mit Yüchun Zimmermann führt die Chinesin auch die Statistik
im Doppel mit einer 17:1-Bilanz an. An Konstanz gewonnen hat die Nachwuchsspielerin
Julia Lutz. Nach einer 4:9-Serie in der Hinrunde, erkämpfte sie sich nun
schon eine 6:6-Bilanz. "Julia hat ihre Leistung stabilisiert und schon
fast immer ein Spiel gewonnen. Das lässt für die Zukunft noch mehr erhoffen",
äußert sich der Vorsitzende zuversichtlich. Ein schönes Spiel sei das
Match gegen den TTC Femont Röthenbach gewesen. "Wir haben die Partie zum
TTC Bubenheim ausgelagert. Vor rund 160 Zuschauern war der Vergleich eine
Werbung für den Tischtennissport. Ansonsten ist die Saison sportlich fair
verlaufen", meint Lautebach. Die Mannschaft für die kommende Saison stehe
noch nicht ganz: "Aber in unserem zehnten Jubiläumsjahr werden wir eine
starke Mannschaft präsentieren, die wieder oben mitspielen kann", verspricht
Lautebach.
DTTB-Homepage - Bericht/08.04.2006
Berichte vom Spieltag 01./02.04.2006
Hassiatinnen ist Platz drei sicher
Von Michael Heinze BINGEN
Nur noch um die "Goldene Ananas" geht es für die Tischtennis-Frauen von
Hassia Bingen beim Saisonfinale in der Zweiten Bundesliga Süd. Egal, wie
das Team um Spitzenspielerin Fen Liang am Sonntag, 14 Uhr, beim NSC Watzenborn-Steinberg
abschneiden wird, von Rang drei sind die Bingerinnen auf keinen Fall mehr
zu verdrängen.
"Nach den Ergebnissen vom vergangenen Sonntag ist diese Partie bedeutungslos
geworden, weil wir keine Chance mehr auf die Vizemeisterschaft haben",
sagt Hassia-Manager Joachim Lautebach.
Trotzdem erwartet der 54-Jährige, dass seine Spielerinnen in Watzenborn
noch einmal an ihre Leistungsgrenze gehen. Ein Ergebnis wie im Hinspiel,
als die Hassia nach hartem Kampf mit 6:4 gewann, wäre ganz nach seinem
Geschmack. "Watzenborn hat zuletzt 1:6 in Röthenbach verloren und ist
anscheinend nicht mehr so gut drauf. Wenn wir dort noch einmal gewinnen,
hätten wir 27:9 Punkte - das wäre für uns ein Riesenergebnis." Aber schon
jetzt sei klar, dass die Runde als Erfolg zu werten ist.
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31.03.2006
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2. Bundesliga Damen Süd
NSC Watzenborn-Steinberg
gegen BfV Hassia Bingen 1:6
Erfolgreicher Abschluss
Tischtennis: Hassia-Damen beenden
Zweitliga-Saison mit 6:1-Erfolg
Von Michael Heinze BINGEN
Die 125 Kilometer lange Anreise hat sich gelohnt: Nach dem unerwartet
deutlichen 6:1-Erfolg beim Tabellenfünften NSC Watzenborn-Steinberg beenden
die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen die Saison in der Zweiten Bundesliga
Süd mit einem hervorragenden dritten Platz. Der 6:4-Erfolg im Hinspiel
hatte die Bingerinnen wesentlich mehr Schweiß gekostet. Hassia-Manager
Joachim Lautebach lobte die mannschaftliche Geschlossenheit, verhehlte
aber auch nicht, dass die Gastgeberinnen erheblich geschwächt waren. Grund:
Die Tschechin Hana Valentova ist schwanger, stellte sich aber trotzdem
an die Platte. Die Punkte für die Bingerinnen holten vor 50 Zuschauern
Fen Liang/Yüchun Zimmermann, Liang (2), Zimmermann, Meng Xiang-Grüss und
Julia Lutz. "Ein erfolgreicher Abschluss einer erfolgreichen Saison. Die
Mannschaft hat wirklich noch einmal gut gespielt", freute sich Lautebach.
Ein dickes Extralob hatte der 54-Jährige für die 20-jährige Julia Lutz
parat: "Sie hat sich in den vergangenen Woche erheblich gesteigert." So
gewann die gebürtige Landauerin gegen Tatjana Bär, gegen sie in der in
der Vorrunde noch mit 1:3 verloren hatte, glatt mit 3:0.
Mit Liang/Zimmermann stellen die Hassia-Damen das beste Doppel in Liga
zwei (17:1-Bilanz). In der Rangliste der besten Einzelspielerinnen nimmt
Fen Liang den zweiten Platz ein.
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© MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG
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04.04.2006
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Souverän im letzten Spiel
Hassia Damen mit tollem Abschluss
/ 3. Platz gesichert
BINGEN. Im letzten Saisonspiel der Tischtennis-Damen
von Hassia Bingen gelang diesen nochmals ein deutlicher Sieg. Mit 6:1
konnten sie das Auswärtsspiel beim fünften NSC Watzenborn-Steinberg für
sich entscheiden.
"Ein erfreulicher Abschluss einer erfolgreichen Saison", so Abteilungsleiter
und Teammanager Joachim Lautebach. Denn die Saison in der 2. Bundesliga
Süd wird nun souverän auf dem dritten Tabellenplatz beendet. Ein toller
Erfolg für die Damen und für Hassia Bingen! Auch im letzten Spiel der
Saison war eine geschlossene Mannschaftsleistung der Schlüssel zum Erfolg.
Die Damen gaben in ihren sechs Spielsiegen nur zwei Sätze an die Heimmannschaft
ab.
Fen Liang ist zum Abschluss mit 28:6 Spielen die zweitbeste Einzelspielerin
der Liga und wurde nur von der ehemaligen Europameisterin Qianhong Gotsch
übertroffen, der sie sogar eine ihrer zwei Saisonniederlagen beibrachte!
Das beste Doppel der Liga kommt von der Hassia: Fen Liang und Yüchun Zimmermann
verloren nur eines ihrer 18 gemeinsamen Spiele.
Sehr erfreulich war auch die Entwicklung der jungen Julia Lutz, die in
der Rückrunde eine ausgeglichene Spielbilanz vorweisen kann. Insgesamt
wurde die beste Platzierung in der jetzt neunjährigen Klassenzugehörigkeit
erreicht. Bleibt abzuwarten ob die Mannschaft sich nächstes Jahr nochmals
steigern kann und sogar ans Tor zur ersten Bundesliga klopft.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 13/06 Oliver Schulze-Hergel
Berichte vom Spieltag 18./19.03.2006
Lautebach hofft auf Trotzreaktion
Binger Tischtennisdamen vor Doppelspieltag
Von Michael Heinze BINGEN
Nach dürren 1:5 Punkten aus den vergangenen drei Partien geht es für die
Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd nun
darum, den dritten Tabellenplatz zu verteidigen. Voraussetzung dafür sind
Siege im Heimspiel am Samstag gegen den TSV Schwabhausen (18 Uhr, Sporthalle
der Bingerbrücker Grundschule "Am Mäuseturm") und in der Auswärtspartie
am Sonntag beim SV Darmstadt 98 (15 Uhr, TV-Halle in Großkrotzenburg)
.
"Ich erwarte eine Art Trotzreaktion. Wenn wir am Wochenende 4:0 Punkte
holen, könnten wir sogar unsere Chancen auf Platz zwei aufrecht erhalten",
sagt Hassia-Manager Joachim Lautebach. Viel wird davon abhängen, ob Yüchun
Zimmermann wieder topfit ist. Zuletzt plagte die gebürtige Chinesin eine
Zerrung. Außerdem machen der 36-Jährigen seit Wochen Probleme mit den
Bronchien zu schaffen. Wichtig wird auch sein, dass sich Meng Xiang-Grüss
wieder stabilisiert.
Für Joachim Lautebach steht jetzt schon fest: "Diese Saison ist für uns
optimal gelaufen. Bei der vermeidbaren Niederlage in Busenbach hatten
wir einen leichten Einbruch, ansonsten kann man die Ergebnisse akzeptieren."
Der SV Böblingen sei jedoch unterm Strich die konstantere und bessere
Mannschaft gewesen. "Das war ja von Anfang an meine Rede, denn ich bin
kein Phantast. Aber auf dem, was wir geleistet haben, können wir für die
nächste Saison aufbauen", blickt der Hassia-Manager optimistisch in die
Zukunft.
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© MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG
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17.03.2006
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2. Bundesliga Damen Süd
BfV Hassia Bingen gegen
TSV Schwabhausen 6:2
SV Darmstadt 98 gegen
BfV Hassia Bingen 0:6
In Erfolgsspur zurückgefunden
Tischtennis: Zweitliga-Damen von
Hassia Bingen landen klare Siege
Von Michael Heinze BINGEN
Die Damen von Hassia Bingen haben in der 2. Tischtennis-Bundesliga Süd
wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Dem souveränen 6:2-Heimerfolg
gegen den TSV Schwabhausen folgte ein 6:0-Kantersieg beim SV Darmstadt
98.
"Gegen Schwabhausen gab es nur zwei knappe Spiele", war Hassia-Manager
Joachim Lautebach mit dem Auftritt seiner Mannschaft rundum zufrieden.
Das Doppel Meng Xiang-Grüss/Julia Lutz gewann gegen Cornelia Böttcher/Martina
Erhardsberger mit 11:9 im fünften Durchgang, Xiang-Grüss verlor ihr Einzel
gegen Martina Keller mit 9:11 im Entscheidungssatz. Die zweite Niederlage
musste Lutz in vier Sätzen gegen Böttcher einstecken. Die restlichen Punkte
holten Fen Liang/Yüchun Zimmermann, Liang (2) und Zimmermann (2). "Das
war eine klare Angelegenheit", resümierte Lautebach.
Beim 6:0-Triumph beim SV Darmstadt 98 vor 50 Zuschauern in der Großkrotzenburger
TV-Halle präsentierte sich die komplette Hassia-Mannschaft von ihrer Schokoladenseite.
"Das war der Knaller, das muss ich wirklich sagen", schwärmte Lautebach,
der mit einem so deutlichen Ergebnis nicht gerechnet hatte. "Der dritte
Platz in der Abschlusstabelle müsste durch diesen beiden Erfolge gesichert
sein. Das wäre ein Riesenerfolg, die beste Platzierung, seit wir in der
Zweiten Liga spielen", frohlockte der Hauptschullehrer. Ein Wermutstropfen
war für Lautebach allerdings die Tatsache, dass beim extra nach Bingerbrück
ausgelagerten Match gegen Schwabhausen gerade mal 40 Unentwegte dabei
sein wollten. "Das ist demotivierend, zumal so ein Umzug für unsere Abteilung
einen Riesenaufwand bedeutet."
Konsequenz: Zukünftig werde man an einem Samstagabend um 18 Uhr keine
Heimspiele mehr austragen. "Das ist ein ungünstiger Termin", so Lautebach,
"auch wegen der Fußball-Bundesliga im Fernsehen. Wir werden versuchen,
unsere Heimspiele überwiegend Sonntagmittags auszutragen." Vielleicht,
vermutet der 54-Jährige, seien die Tischtennis-Fans im Binger Raum aber
auch "ein bisschen verwöhnt".
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21.03.2006
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Hassia erringt zwei klare Siege
BINGERBRÜCK. Hassias Tischtennis-Damen sind weiter
auf Erfolgskurs: Am Wochenende konnten sie in der 2. Bundesliga Süd zwei
deutliche Siege erringen. Am Samstag spielte man zuhause gegen den TSV
Schwabhausen und konnte diesen, trotz leichter Verletzungen von Fen Liang
und Yüchin Zimmermann, mit 6:2 besiegen. Erneut war eine geschlossene
Teamleistung die Grundlage des Erfolges. Beide Doppel und beide Spitzeneinzel
wurden gewonnen. Lediglich die Einzel des hinteren Paarkreuzes gingen
knapp verloren.
Enttäuschend erneut die Anzahl der Zuschauer: Nur rund 40 Interessierte
fanden sich in die Mehrzweckhalle ein - angesichts der Leistungen der
Hassia etwas unverständlich. Am Sonntag ging es zum SV Darmstadt 98. Dieses
Spiel konnte man mit 6:0 gewinnen. Herausragend hier die Leistungen von
Meng Xiang-Grüß und Julia Lutz. Die Hassia konnte somit den 3. Platz verteidigen
und kann diese Position im letzten Spiel beim NSC Watzenborn-Steinberg
noch verbessern.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 12/06 Oliver Schulze-Hergel
Berichte vom Spieltag 11./12.03.2006
Auf Hassia-Damen warten zwei
heiße Spiele
Tischtennis: Binger Zweitliga-Team vor schwerem Doppelspieltag
/ Samstag gegen Saarlouis, Sonntag in Böblingen
Von Michael Heinze BINGEN
Die Ausgangslage ist klar: Wollen die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia
Bingen ihre Titelchancen in der Zweiten Bundesliga Süd wahren, müssen
beim Doppelspieltag am kommenden Wochenende zwei Siege her. Am Samstag
(18 Uhr) geht es in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums gegen
den Tabellenfünften TTSV Saarlouis-Fraulautern, am Sonntag gastiert das
Team ab 10.30 Uhr beim zwei Punkte besser platzierten Topfavoriten SV
Böblingen. "Das werden ganz heiße Spiele", ist sich Hassia-Manager Joachim
Lautebach sicher.
Die unnötige 4:6-Niederlage beim TV Busenbach II hat Lautebach längst
abgehakt: "Das wirft uns nicht um." Der Blick ist nach vorne gerichtet.
Gegen Saarlouis wollen die Bingerinnen den 6:3-Sieg aus der Hinrunde wiederholen.
"Das wird aber ein enges Ding, wobei wir ja bis auf zwei Ausnahmen eigentlich
nur noch enge Spiele haben", prophezeit Lautebach. In Böblingen, glaubt
der Hassia-Manager, werde die Hölle los sein. "Wenn die gegen uns gewinnen,
sind sie wohl Meister. Das war ja auch meine Prognose vor Saisonbeginn
gewesen." Bei der 4:6-Niederlage in der Hinserie hat Fen Liang eines ihrer
besten Spiele überhaupt im Hassia-Leibchen gemacht und Qianhong Gotsch
geschlagen. Ob Liang die Böblinger Spitzenspielerin noch einmal bezwingen
kann, muss abgewartet werden. "Unser Ziel ist ein Unentschieden", sagt
Lautebach.
Klar ist, dass die Böblingerinnen alles daran setzen werden, die Hassia
erneut in die Knie zu zwingen. Klar ist aber auch, dass der Druck ausschließlich
beim Gegner liegt. "Die wollen hoch und müssen gegen uns gewinnen", weiß
Lautebach. Bei der Binger Damen, deren Spielerin Julia Lutz es bei den
Deutschen Meisterschaften in Minden bis in die dritte Runde geschafft
hat, verhält es sich ein wenig anders: Sie wollen gewinnen, müssen aber
nicht hoch. Der Ausgang scheint also völlig offen. "Inzwischen", weiß
der Hassia-Manager, "ist in dieser Klasse einiges möglich. Für uns wäre
es schon schön, wenn wir den zweiten Tabellenplatz festigen könnten."
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10.03.2006
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Kommenden Sonntag ab 10.30 Uhr geht es im Böblinger
Höfle um die Meisterschaft. Die SV Böblingen empfängt in der 2. Tischtennis-Bundesliga
Hassia Bingen, ihren härtesten Konkurrenten.
Sollten die SVB-Frauen gewinnen, ist der Titel und somit der Aufstieg
in die 1. Liga zum Greifen nahe. Einen Böblinger Sieg am Vortag in Schwabhausen
vorausgesetzt, hätten die Böblingerinnen dann vier Zähler Vorsprung auf
Bingen und drei auf Röthenbach. Bei noch drei ausste-henden Spielen gegen
Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Doch noch ist das alles graue Theorie.
Zuerst gilt die volle Konzentration der Partie TSV Schwabhausen gegen
SV Böblingen am Samstag um 15 Uhr. Die Gastgeberinnen aus dem Großraum
München sind Tabellensechste. Vorstand Helmut Pfeil ist damit aber nicht
zufrieden: "Wir wollen versuchen, noch den einen oder anderen Platz nach
oben zu kommen." SVB-Trainer Martin Keller und sein Team sind also gewarnt.
Katerina Penkavova ist die überragende Spielerin aus Schwabhausen. Die
Tschechin kam bisher auf 15 Siege und 7 Niederlagen. Nur drei Spielerinnen
in der 2. Liga waren besser. Martina Erhardsberger spielt an Position
zwei. Auf drei und vier wechseln sich Bojana Poljak, Cornelia Böttcher,
Martina Keller und Christina Feierabend ab. Am Sonntag um 10.30 Uhr sind
dann die besten drei Spielerinnen der 2. Liga Süd zu sehen.
Ex-Europameisterin Qianhong Gotsch mit einer 23:2-Bilanz, Wosik-Bezwingerin
Irene Ivancan mit 17:5 und auf Seiten von Bingen Fen Liang mit 22:3. Allein
diese drei Top-Athletinnen lohnen schon einen Besuch im Höfle. Fen Liang
war es auch, die Böblingens "Hongi" die einzige Vorrunden-Niederlage beige-bracht
hat. Mit Yüchun Zimmermann und Meng Xiang-Grüss hat Bingen noch zwei weitere
gebürtige Chinesinnen im Kader. Liang und Zimmermann sind im Doppel mit
13:0 bisher ungeschlagen. Julia Lutz an Position vier ist dagegen eher
der Schwachpunkt. Für die SVB mit Gotsch, Ivancan, Mie Skov, Petra Beck,
Stine Christ und Raffaela Kurz gilt es, beim Saisonhö-hepunkt nicht zu
verkrampfen und hundert Prozent abzurufen. Dann kann es klappen mit dem
großen Ziel, dem Wiederaufstieg in die 1. Liga nach sieben Jahren.
BÖBLINGEN 07.03.2006 (ms)
2. Bundesliga Damen Süd
BfV Hassia Bingen gegen
TTSV Saarlouis-Fraulautern 5:5
SV Böblingen gegen
BfV Hassia Bingen 6:2
In Liga zwei besser aufgehoben
Aufstieg für Tischtennis-Damen von Hassia Bingen
kein Thema mehr
Von Michael Heinze BINGEN
Aus und vorbei. Lange durften die Fans der Tischtennis-Damen von Hassia
Bingen vom Aufstieg in die Erste Bundesliga träumen, der einer Sensation
gleich gekommen wäre. Seit dem vergangenen Wochenende ist klar: Das Team
um Fen Liang ist in dieser Besetzung in Liga zwei besser aufgehoben.
Im Topspiel beim jetzt praktisch als Meister und Aufsteiger feststehenden
SV Böblingen zogen die Hassiatinnen vor 200 Zuschauern unerwartet deutlich
mit 2:6 den Kürzeren, nachdem sie tags zuvor schon gegen den mittelmäßigen
TTSV Saarlouis-Fraulautern über ein mageres 5:5 nicht hinaus gekommen
waren.
Nur 40 Zuschauer im so wichtigen Duell gegen Saarlouis-Fraulautern belegen,
dass sich die Tischtennis-Begeisterung am Rhein-Nahe-Eck nach wie vor
in Grenzen hält. Das Remis ist auch deshalb so enttäuschend, weil die
Gastgeberinnen nach Siegen von Fen Liang/Yüchun Zimmermann (3:1 gegen
Jasna Reed/Mathilda Ekholm), Liang (3:1 gegen Ekholm), Zimmermann (3:2
gegen Reed) und Meng Xiang-Grüss (3:0 gegen Claudia Walerowicz) schon
mit 4:1 in Führung gelegen hatten. Danach reichte es nur noch zum 3:0-Pflichtsieg
von Julia Lutz gegen Walerowicz.
Bei Hassia-Manager Joachim Lautebach hielt sich die Enttäuschung jedoch
in Grenzen: "Das Spiel war in Ordnung, das Unentschieden ist leistungsgerecht."
Liang hatte im Duell mit Spitzenspielerin Reed erwartungsgemäß Probleme
und musste sich ihrer Angstgegnerin, die unter ihrem Mädchennamen Jasna
Fazlic einst zu den besten Spielerinnen der Welt gehörte, wie schon in
der Vorrunde geschlagen geben. In Böblingen verlor Fen Liang erstmals
in dieser Saison beide Einzel - 2:3 gegen Irene Ivancan und 0:3 gegen
Qianhong Gotsch. Auch im Doppel mussten sich Liang/Zimmermann der Kombination
Gotsch/Ivancan deutlich geschlagen geben.
Wenigstens präsentierte sich Lutz von ihrer Schokoladenseite und gewann
sowohl ihr Doppel an der Seite von Xiang-Grüss (3:0 Skov/ Beck) als auch
ihr Einzel gegen Skov (3:0). "Julia hat gegen die dänische Nationalspielerin
Skov ein Riesenspiel gemacht", urteilte Lautebach. Zimmermann war dazu
im vorderen Paarkreuz nicht in der Lage, nachdem sie sich im Doppel eine
Zerrung im Schultergelenk zugezogen hatte. Ihr letztes Einzel gegen Ivancan
gab sie quasi kampflos ab.
"Die Umstellungen nach der Vorrunde tun uns im Moment nicht gut, weil
Meng nicht so ihre Leistung abruft, wie sie es kann", resümierte Lautebach.
Trotzdem täusche das klare Ergebnis ein wenig über den wahren Spielverlauf
hinweg. "6:2 klingt zwar deutlich, aber wenn man zwei Stunden und 40 Minuten
spielt, sieht man schon, dass es ein ganz enges Spiel war", erläuterte
der Hassia-Manager. Entscheidend seien die Fünf-Satz-Niederlagen von Liang
und Xiang-Grüss gewesen.
Die "Riesenkulisse" habe seine Mädels jedenfalls nicht beeindruckt, versicherte
Lautebach. "Wir haben ja ganz ordentlich gespielt. Aber Böblingen ist
nun mal eine Topmannschaft. Gotsch und Ivancan sind zwei Riesenspielerinnen,
die an guten Tagen für vier Punkte gut sind. Und gegen uns hatten beide
einen sehr guten Tag erwischt."
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© MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG
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10.03.2006
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Spannendes Remis gegen Fraulautern
Hassia Tischtennis-Damen in der 2. Bundesliga Süd
weiter gut im Rennen
Am Samstag Abend trafen die Damen der ersten Mannschaft
von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga - Süd zu Hause auf die Mannschaft
des TTSV Saarlouis- Fraulautern. Die Binger Damen erwischten den besseren
Start und gewannen das Spitzendoppel mit 3:1 Sätzen, während das zweite
denkbar knapp mit 12:14 Punkten im fünften Satz verloren ging. Anschließend
begannen zwei packende Einzel im vorderen Paarkreuz. Während Fen Liang
ihr Einzel mit 3:1 Sätzen relativ deutlich gewann, lieferte sich Yüchun
Zimmermann ein hochkarätiges Duell gegen die Fraulauterer US-Nationalspielerin
Reed und konnte dies mit 3:2 Sätzen für sich entscheiden. Die Einzel im
hinteren Paarkreuz waren vom Verlauf relativ klar. Julia Lutz fand gegen
die stark aufspielende Nummer drei der Gäste nicht ins Spiel während Meng
Xiang-Grüß ihr Spiel klar mit 3:0 gewann. Der 4:2 Zwischenstand zur Pause
stimmte optimistisch.
Leider gingen in der zweiten Runde beide Spitzeneinzel relativ deutlich
verloren. Die Nummer 1 der Gäste kam immer besser in Fahrt und ließ Fen
Liang kaum eine Chance. Yüchun Zimmermann verlor nach Punkten sehr knapp.
Nach einer klaren Fehlentscheidung des Schiedsrichters fand sie nicht
hundertprozentig ins Spiel zurück. In den anschließenden letzten Einzeln
hieß es also mindestens einen Punkt zu retten. Dies gelang Julia Lutz
auf beeindruckende Weise. Nachdem sie zuvor das Doppel so knapp und ihr
erstes Einzel verloren hatte, zeigte sie nun ihr ganzes Können und ließ
ihrer Gegnerin mit ihrem druckvollen Offensivspiel keine Chance. Damit
rettete sie den Punkt für die Hassia, da Meng Xiang-Grüß kurz darauf ihr
Einzel verlor. Insgesamt ein leistungsgerechtes Unentschieden auch wenn
mit etwas Glück ein Sieg möglich gewesen wäre. Die rund 40 Zuschauer in
der Halle waren trotzdem zufrieden, denn sie hatten ein tolles Tischtennisspiel
auf hohem Niveau zu sehen bekommen.
Am Sonntag ging es dann zum erklärten Meisterschaftsfavoriten vom SV Böblingen.
Vor rund 200 Zuschauern ging das Spiel mit 6:2 verloren. Die Böblinger
sicherten sich damit vorzeitig die Meisterschaft und damit den Aufstieg
in die erste Bundesliga. Die Punkte für die Hassia errangen Xiang-Grüß/Lutz
im Doppel und eine erneut stark spielende Julia Lutz im Einzel gegen die
dänische Nationalspielerin Mie Skov. Die Hassia steht nun weiterhin auf
einem hervorragenden 3. Tabellenplatz und kann diese Position beim nächsten
Heimspiel am 18.März in Bingerbrück gegen des TSV Schwabshausen sichern.
Neue Binger Zeitung KW 11/06 Oliver Schulze-Hergel
Berichte vom Spieltag 25./26.02.2006
Hassia-Damen wollen Führung behaupten
Tischtennis: Binger Zweitliga-Team am Samstag zu Gast
beim TV Busenbach 2 / Nach sechs Wochen Pause Ungewissheit
Von Michael Heinze BINGEN
Nach mehr als sechs Wochen Pause greifen die Tischtennis-Frauen von Hassia
Bingen wieder ins Geschehen der 2. Bundesliga Süd ein. Am Samstag (18
Uhr) will das Team in der Sporthalle der Albert-Schweitzer-Schule in Muggensturm
seine Tabellenführung verteidigen. Gegner ist der Tabellenachte TV Busenbach
2, der die Partie in die Provinz ausgelagert hat. Muggensturm ist 15 Kilometer
von Busenbach entfernt, beide Orte liegen in der Nähe von Karlsruhe.
"Das in der anderen Halle womöglich mehr Zuschauer kommen, ist das geringste
Problem für uns", meint Hassia-Manager Joachim Lautebach. "Das größere
Problem ist, dass wir so eine lange Pause hatten und keiner so richtig
weiß, wie unsere Mädels drauf sind. Ich hoffe, dass sie vom Kopf her frei
sind und ihre Leistungen bringen können." Kleiner Trost: Den Busenbacherinnen
mit der Ex-Bingerin Laura Matzke geht es nicht viel anders. Auch sie wissen
nicht, wo sie derzeit leistungsmäßig stehen. Der TVB ist in den Augen
von Lautebach "eine Mannschaft, die sehr unbequem zu spielen ist". In
der Vorrunde schaffte die Hassia in eigener Halle nur einen hauchdünnen
6:4-Erfolg. "Wir müssen auch diesmal an unsere Leistungsgrenze gehen",
prophezeit der Hauptschullehrer. "Das wird auf keinen Fall ein Selbstläufer,
sondern ein ganz enges Spiel. Ich hoffe dass unsere Leute die entsprechende
Tagesform haben, damit wir einen knappen Sieg landen."
Für die Hassia wird viel davon abhängen, ob Fen Liang vorne zwei Punkte
macht und auch ihr Doppel gewinnt. "Das wäre die halbe Miete", weiß Lautebach,
der gespannt ist, welche Formation die Gastgeberinnen stellen werden.
"Wenn Laura Stumper mitspielt, ist das eine Spitzenmannschaft. Aber ich
gehe davon aus, dass die es sich nicht leisten können, sie gegen uns einzusetzen",
erläutert Lautebach. Stumper ist zwar an Brett eins gemeldet, hat aber
erst ein Spiel in der zweiten Mannschaft absolviert und kommt ansonsten
vorwiegend in der Bundesliga-Formation der Nordbadenerinnen zum Zuge.
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© MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG
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23.02.2006
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2. Bundesliga Damen Süd
TV Busenbach 2. gegen
BfV Hassia Bingen 6:4
Rückschlag im Titelrennen
Von Michael Heinze BINGEN
Herber Rückschlag für die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen in der
Zweiten Bundesliga Süd. Beim TV Busenbach 2 unterlag das Team vor 80 Zuschauern
etwas überraschend mit 4:6 und fiel im Kampf um die Meisterschaft von
Rang eins auf Rang drei zurück. Trotz Bestbesetzung waren die Bingerinnen
geschwächt. Grund: Yüchun Zimmermann litt an einem grippalen Infekt und
stand unter Antibiotika.
Im Doppel gewann Zimmermann an der Seite von Fen Liang trotzdem in vier
Sätzen gegen Schmidt/Smistikova. Xiang-Grüß/Lutz verloren klar in drei
Sätzen gegen Shen/Matzke. Im Einzel bei ihrer Vier-Satz-Niederlage gegen
Smistikova merkte man Zimmermann die körperliche Schwächung an. Gegen
eine starke Ex-Bingerin Matzke gewann sie trotz ihrer lädierten Gesundheit
dank einer großen Portion taktischen Geschicks.
Ansonsten punktete für die Hassia aber nur noch die einmal mehr überragende
Liang (11:8, 13:11 und 11:6 gegen Matzke und 13:11, 11:9, 11:9 gegen Smistikova).
Julia Lutz machte bei ihrer Niederlage gegen die Chinesin Shen, die im
Hinteren Paarkreuz in dieser Saison noch unbesiegt ist, ein prima Spiel.
Gegen Schmidt führte Lutz schon 2:1 nach Sätzen und 4:1 im vierten Satz
- es reichte am Ende aber nicht ganz. Durch Time-Out ihrer Gegnerin und
einige gute Bälle ließ sie sich aus dem Rhythmus bringen, verlor plötzlich
die spielerische Linie und dadurch auch das spiel. Xiang-Grüß konnte gegen
eine stark aufspielende Schmidt die knappe Niederlage nicht verhindern.
Gegen Shen unterlag die junge Mutter unglücklich in vier Sätzen.
Beim Doppelspieltag in 14 Tagen gegen Saarlouis-Fraulautern und Topfavorit
SV Böblingen fällt die Vorentscheidung im Titelrennen.
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© MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG
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28.02.2006
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Hochklassiges Zweitliga-Spiel in Muggensturm
Busenbach 2. stürzt Spitzenreiter Bingen
Der TV Busenbach 2. hat Zweitliga-Spitzenreiter
Hassia Bingen gestürzt. Die Reserve des deutschen Tischtennis-Meisters
bezwang als Gastgeber in der Halle des TTC Muggensturm die Hessen mit
6:4. Sieggaranten für Busenbach waren Shen Zhujun und Nadine Schmidt,
die alle vier Einzel im zweiten Paarkreuz gewannen. Im Doppel setzte sich
Shen überdies mit Laure Matzke gegen Meng Xiang-Grüß/Julia Lutz durch.
Den sechsten Punkt holte die tschechische Nationalspielerin Martina Smistikova
mit der 2:1-Führung. Die 20-Jährige bezwang Yüchun Zimmermann, zog aber
im Duell der beiden Topspielerinnen gegen Fen Liang in allen drei Sätzen
knapp den Kürzeren.
Die überragende Bingerin Liang bleibt weiter im Doppel mit Zimmermann
ungeschlagen und hatte auch gegen Laura Matzke keine Mühe. Letztere unterlag
zudem Zimmermann, die damit für den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 4:4
sorgte. Danach schlug aber die Stunde von Shen und Schmidt, die im fünften
Satz mit einem 11:7 über Lutz den Busenbacher Erfolg perfekt machte. Der
TVB 2. rangiert mit 10:18 Punkten weiter auf Platz acht und hat mit dem
6:4-Sieg endgültig alle Abstiegssorgen vertrieben. Bingen fiel mit 20:6
Punkten auf Position drei zurück.
Für den TTC Muggensturm war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Ungeachtet
des Fastnachtssamstags kamen am Abend rund 80 Zuschauer, die den Akteuren
immer wieder Applaus für gelungene Ballwechsel spendeten.
Muggensturm-Homepage - Bericht/26.02.2006
Berichte vom Spieltag 14./15.01.2006
Gegen Homberg ist Heimsieg Pflicht
Tischtennis: Wieder Heimspiel für Hassiatinnen
Von Michael Heinze BINGEN
Ein Sieg ist Pflicht für die Zweitliga-Tischtennisdamen von Hassia Bingen
im kurzfristig auf Samstag (18 Uhr) vorverlegten Heimspiel gegen das punktlose
Schlusslicht Homberger TS 2.
Wenn die Hassiatinnen das abrufen können, was sie drauf haben, werden
sie mit den namenlosen Gästen aus dem Norden Hessens kurzen Prozess machen.
"Da muss ein Sieg herausspringen", stellt denn auch der sonst eher zurückhaltende
Hassia-Manager Joachim Lautebach klar. "Normalerweise habe ich da keine
Bedenken, weil sich unsere Mannschaft zum Großteil in guter Form präsentiert."
Einzige Ausnahme war zuletzt Meng Xiang-Grüß. Aber Lautebach hofft, dass
die 24-Jährige ihre Formkrise überwunden hat und wieder so punktet, wie
man es von ihr gewohnt ist. "Ich gehe davon aus, dass sie sich schnell
wieder stabilisiert", sagt Lautebach, dessen Team es nach der Entwicklungen
vom vergangenen Wochenende nun selbst in der Hand hat, aus eigener Kraft
Meister zu werden.
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© MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG
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12.01.2006
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2. Bundesliga Damen Süd
BfV Hassia Bingen gegen
Homberger TS 2. 6:0
Erstmals Erster der Zweiten Liga
Binger Tischtennis-Damen nach 6:0-Sieg gegen Homberg
Tabellenführer
Von Michael Heinze BINGEN
Sechs Spieltage vor Saisonschluss haben die Tischtennis-Frauen von Hassia
Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd den Sprung auf Platz eins geschafft.
Zum ersten Mal sind wir richtig Tabellenführer, also ohne ein Spiel mehr
zu haben", freute sich Hassia-Manager Joachim Lautebach nach dem locker-flockigen
6:0-Sieg über Schlusslicht Homberger TS 2. Die Hassiatinnen profitierten
davon, dass der punktgleiche Rivale SV Böblingen das Spitzenspiel gegen
den TTC Femont Röthenbach "nur" mit 6:3 gewann und damit auf Grund des
schlechteren Spielverhältnisses hinter die Hassia zurückfiel.
"Wenn man überlegt, dass wir in 40 Minuten fertig waren, sollten wir den
Sieg nicht überbewerten", betonte Lautebach. Die Gäste aus dem Norden
Hessens waren zwar mit vier Spielerinnen angetreten, aber Katja Ollmer
und Tatjana Mancic mussten ihre Spiele verletzungsbedingt kampflos abgeben.
"So etwas habe ich in neun Jahren Zweite Liga noch nicht erlebt. Aber
man kann den Hombergerinnen keinen Vorwurf machen. Sie sind sehr dünn
besetzt und haben keine dritte Mannschaft, aus der sie Ersatz hätten rekrutieren
können", meinte Lautebach.
Wie auch immer: Der ohnehin schon einseitige Vergleich wurde durch den
Ausfall der zwei HTS-Spielerinnen zur Farce. Die einzigen regulären Siege
fuhren Fen Liang/Yüchun Zimmermann (11:7, 11:3, 11:5 gegen Wiebke Wiegand/Jacqueline
Schneider), Liang (11:6, 11:5, 11:3 gegen Schneider) und Zimmermann (11:3,
13:11, 11:9 gegen Wiegand) ein. "Es waren Gott sei Dank nur 15 Zuschauer
in der Halle, wohl auch, weil das spiel kurzfristig von 14 auf 18 Uhr
verlegt worden war. Dafür, dass sie den vollen Eintrittspreis bezahlt
haben, dürfen sie das nächste Mal kostenlos rein", versprach Lautebach.
Nach einer fünfwöchigen Pause greifen die Hassia-Frauen erst am Fastnachtssamstag
(18 Uhr) beim TV Busenbach 2 wieder ins Geschehen ein. "Dort zu gewinnen
wird schwer genug", sagt Lautebach mit Blick auf diese Richtungsweisende
Partie. In den restlichen sechs Spielen hat der 54-Jährige nur gegen den
TSV Schwabhausen und den SV Darmstadt 98 Siege fest eingeplant. "Die anderen
vier müssen erst einmal gewonnen werden. Das wird immer eine ganz enge
Angelegenheit." Fest steht schon jetzt, dass die Bingerinnen ihre Heimspiele
ab der kommenden Runde nur noch sonntags austragen werden. "Der Sonntag
ist als Heimspieltag besser geeignet als der Samstag, da hat man keine
Konkurrenz durch die Sportschau", so die Erkenntnis des Hassia-Managers.
Zitat:
"Ich wäre mich dagegen, dass man in uns den Titelfavoriten sieht. Wir
spielen eine sehr gute Saison. Die Mannschaft ist gut drauf, hat sich
bis jetzt hervorragend präsentiert und wir können stolz auf sie sein.
Aber Topfavorit ist für mich nach wie vor der SV Böblingen, gegen den
wir ja auch noch auswärts antreten müssen." Hassia-Manager Joachim Lautebach
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17.01.2006
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Berichte vom Spieltag 07./08.01.2006
In Bubenheim Fans gewinnen
Tischtennis: Hassia-Damen vor Doppelspieltag
Von Michael Heinze BINGEN
Nach 34 Tagen Winterpause packen die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia
Bingen wieder ihre Schläger aus. In der 2. Bundesliga Süd steht für sie
gleich ein Doppelspieltag an, der es in sich hat. Am Samstag (18 Uhr)
empfängt das Team um Spitzenspielerin Fen Liang in der Altbauturnhalle
des Stefan-George-Gymnasiums den starken Aufsteiger TV Altdorf, am Sonntag
(14 Uhr) steigt in der Sport- und Kulturhalle in Bubenheim das ultimative
Verfolgerduell gegen den TTC Femont Röthenbach.
"Unsere Tischtennis-Freunde aus Bubenheim waren bereit, das Spiel auszurichten.
Wir wollen auf diese Weise außerhalb von Bingen einen neuen Zuschauerkreis
gewinnen. Wenn der TTC Bubenheim es schafft, 100 Leute zu mobilisieren,
wäre das in Ordnung", sagt Hassia-Manager Joachim Lautebach. In letzter
Zeit sei die Zuschauerresonanz "ja ganz ordentlich" gewesen. Man habe
jedoch die Erfahrung gemacht, dass die Leute an einem Doppelspieltag meistens
nur zu einem Spiel kommen, wenn beide Begegnungen in Bingen ausgetragen
werden.
Die beiden Wochenend-Partien versprechen jede Menge Spannung. "Gegen Röthenbach
wird es ein enges und heiß umkämpftes Spiel. Da wird die Tagesform entscheiden",
prophezeit der Hauptschullehrer. Zur Erinnerung: In der Vorrunde reichte
es für die Hassia in Röthenbach trotz zweier gewonnener Doppel "nur" zu
einem 5:5. "Das zeigt die Stärke der Femont-Mannschaft, die von vorne
bis hinten sehr stark besetzt ist und den Aufstieg will", sagt Lautebach.
Das Kräftemessen mit Altdorf werde vermutlich nicht minder spannend. In
der Vorrunde hatten die Bingerinnen den TVA in dessen Halle beim 6:1 quasi
überrollt. Dennoch haben sich die Altdorferinnen etabliert und mit dem
Abstieg nichts am Hut. "Mit zwei knappen 6:4-Siegen wäre ich hochzufrieden,
zumal wir abwarten müssen, wie das mit unserer Umstellung funktionieren
wird", meint Lautebach. Der Hintergrund: Der Spielausschuss des Deutschen
Tischtennis-Bundes (DTTB) hat Yüchun Zimmermann nach einer überragenden
Vorrunde im hinteren Paarkreuz für Meng Xiang-Grüss ins vordere Paarkreuz
versetzt. Xiang-Grüss spielt künftig an Brett drei. "Ich gehe davon aus,
dass das für uns weder ein Vorteil noch ein Nachteil ist", urteilt Lautebach.
Zimmermann traut er vorne auf alle Fälle eine ausgeglichene Bilanz zu,
und Xiang-Grüss sei hinten für einige Punkte gut, "wenn sie gut drauf
ist".
Auf die Frage, ob er seinen Mädels nach der tollen Bilanz von 15:3 Zählern
in der Vorrunde ("Da haben wir am oberen Level gespielt") eine ebenso
starke Bilanz in der Rückrunde zutraut, antwortet Lautebach ausweichend:
"So weit denke ich noch nicht. Erst mal sehen, wie wir aus den Startlöchern
kommen."
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06.01.2006
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2. Bundesliga Damen Süd
BfV Hassia Bingen gegen
TV Altdorf 6:2
BfV Hassia Bingen gegen
TTC Femont Röthenbach 5:5
In Bubenheim
war die Hölle los
Tischtennis: Hassia-Damen erzielen
5:5 gegen Röthenbach / Zuvor 6:2-Erfolg gegen Altdorf
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Von Michael Heinze BUBENHEIM/BINGEN
Vor der Rekordkulisse von 160 Zuschauern
in der Bubenheimer Sport- und Kulturhalle haben die Tischtennis-Frauen
von Hassia Bingen gestern durch ein 5:5 im Verfolgerduell gegen den
TTC Femont Röthenbach ihren zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga
Süd hinter Titelfavorit SV Böblingen verteidigt. Am Tag zuvor hatten
die Bingerinnen Aufsteiger TV Altdorf mit 6:2 in die Knie gezwungen.
"Nach dem Spielverlauf müssen wir mit dem 5:5
zufrieden sein. Wir haben ja schon 2:4 zurückgelegen", resümierte Joachim
Lautebach nach dem Remis gegen Röthenbach. Der Hassia-Manager sprach
von einer "Riesenveranstaltung". 160 Zuschauer bedeuteten Saisonrekord.
Überhaupt haben die Hassia-Frauen erst einmal vor mehr Fans gespielt.
Das war vor etwa fünf Jahren, als einmal 230 Zuschauer nach Bingerbrück
gepilgert waren. "Das ganze Ambiente war hervorragend", machte Lautebach
den fleißigen Ausrichtern aus der Tischtennis-Hochburg Bubenheim ein
dickes Kompliment.
Den Fans wurde streckenweise hochklassiges Tischtennis geboten. Besonders
die beiden letzten Spitzeneinzel hatten es in sich. Vom begeisterungsfähigen
Publikum angefeuert, schaffte die einmal mehr überragende Chinesin Fen
Liang nach einem 1:2-Satzrückstand noch einen 3:2-Erfolg gegen die bärenstarke
Tschechin Jana Dobesova. Und Yüchun Zimmermann rang Svenja Weikert in
einem wahren Marathon-Match mit 7:11, 10:12, 11:8, 11:8 und 11:6 nieder.
"Eine tolle Werbung für den Tischtennissport. In der Halle war die Hölle
los", schwärmte Lautebach. Die übrigen Punkte holten das Doppel Liang/Zimmermann
(3:0 gegen Angelina Gürz/Sandra Peter), Liang (3:1 gegen Weikert) sowie
die junge Julia Lutz, die ihre Nerven im Zaum behielt und Peter im Schlusseinzel
keinen Satzgewinn gönnte.
Bei drei Punkten im vorderen Paarkreuz wäre sogar ein Sieg möglich gewesen
- hätte Meng Xiang-Grüss nicht neben sich gestanden. Die hatte einen
rabenschwarzen Tag erwischt, fand überhaupt nicht zu ihrem Spiel, stand
oft falsch zum Ball und wirkte am Ende reichlich verunsichert, was man
von ihr gar nicht kennt. "So schlecht habe ich Meng seit Monaten nicht
gesehen", urteilte Lautebach, der jedoch weder verärgert noch enttäuscht
wirkte: "Jeder hat mal einen schlechten Tag."
Beim vorangegangenen 6:2-Erfolg gegen Altdorf in der heimischen SSG-Albauturnhalle
täuschte das Ergebnis über die Tatsache hinweg, dass einige Sätze äußerst
eng verliefen. Nach der 3:0-Führung durch Liang/Zimmermann, Xiang-Grüss/Lutz
und Liang ließ die Hassia vor 50 Zuschauern nichts mehr anbrennen. Xiang-Grüss,
Liang und Zimmermann fuhren die restlichen drei Punkte ein. Lutz hatte
Timea Vass bei einer 2:1-Satzführung und 10:6 im vierten Satz eigentlich
schon geschlagen, doch der Sieg glitt ihr wie ein nasses Stück Seife
aus den Händen. "Da fehlt ihr einfach noch die Erfahrung, mal ein Time-Out
zu nehmen", kommentierte Lautebach die Niederlage der aufstrebenden
Geographie-Studentin.
Pech für die Hassiatinnen: Bei einem höheren Sieg gegen Altdorf oder
einem Sieg über Röthenbach wäre ihnen sogar der Sprung an die Tabellenspitze
gelungen, denn Böblingen patzte völlig überraschend beim NSC Watzenborn-Steinberg
4:6 (siehe "Tischtennis").
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09.01.2006
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Unentschieden
im Doppelpack
Tischtennis-Zweitligist TTC Femont
spielte zwei Mal 5:5
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RÖTHENBACH/ST.W. (rj)
– Vor diesem schweren Doppelspieltag in der 2. Tischtennis-Bundesliga
in Saarlouis und Bingen wäre Franz David, Coach des TTC Femont Röthenbach,
mit zwei Unentschieden bestimmt zufrieden gewesen. Doch nachdem beide
Spiele 5:5 ausgegangen waren, hätte es durchaus auch mehr sein können.
Mit 4:2 führten die Damen des TTC Femont gestern im Spitzenspiel beim
Tabellenzweiten BfV Hassia Bingen, um am Ende doch noch einen wichtigen
Zähler aus der Hand zu geben.
Knackpunkt war dabei der Vergleich der beiden Ranglistenzweiten Svenja
Weikert und Yünchün Zimmermann. Obwohl die Röthenbacherin mit 2:0 Sätzen
führte, kippte beim Stand von 8:8 im dritten Durchgang das Match, und
der wichtige Punkt ging verloren. Auch Jana Dobesova hatte zuvor im Spitzenspiel
gegen Liang Fen eine 2:1-Satzführung aus den Händen gegeben
Das Gastspiel am Samstag in Saarlouis-Fraulautern hatte sogar noch verheißungsvoller
für den TTC Femont begonnen. Mit 5:2 führten da die Gäste, doch dann gelang
kein weiterer Punkt mehr, so dass das Spiel wie in der Vorrunde (damals
musste der TTC Femont ohne Nummer Eins Jana Dobesova antreten) 5:5 endete.
Weder Svenja Weikert gegen die überragende Schwedin Mathilda Ekholm, die
zuvor schon Jana Dobesova mit 3:1 klar besiegt hatte, noch Angelina Gürz
und Jessika Weikert wollte der wichtige sechste Punkt gelingen. Am nähesten
dran am Sieg war noch Jessika Weikert, die aber gegen Claudia Walerowicz
im fünften Satz nicht nur gegen ihre Kontrahentin, sondern auch gegen
das nun stimmgewaltige Saarlouiser Publikum ankämpfen musste und in den
entscheidenden Situationen an ihren Nerven scheiterte.
BfV Hassia Bingen – TTC Femont Röthenbach 5:5:
Liang Fen/Yünchün Zimmermann – Gürz/Peter 11:8,
11:3, 11:7; Xiang-Grüss/Lutz – Dobesova/S. Weikert 9:11, 4:11, 2:11; Liang
– S. Weikert 11:7, 11:9, 4:11, 11:7; Zimmermann – Dobesova 7:11, 9:11,
7:11; Xiang-Grüss – Peter 11:8, 11:7, 4:11, 5:11, 7:11; Lutz – Gürz 11:5,
10:12, 5:11, 8:11; Liang – Dobesova 12:10, 8:11, 7:11, 11:9, 11:6; Zimmermann
– S. Weikert 7:11, 10:12, 11:8, 11:9, 11:6; Xiang-Grüss – Gürz 8:11, 11:13,
7:11; Lutz – Peter 11:6, 11:7, 11:5.
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© SCHWABACHER TAGBLATT
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08.01.2006
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Bingener
eine Klasse besser
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BINGEN/ALTDORF — Zum
Start ins neue Jahr mussten die Damen des TV Altdorf zum Zweitplatzierten
der 2. Bundesliga reisen. In Bingen konnten sich die Altdorferinnen für
die Vorrundenniederlage nicht revanchieren und unterlagen erwartungsgemäß
mit 2:6. In neuer Aufstellung, Andrea Schiel musste wegen ihrer überragenden
Leistung auf Nummer zwei vorrücken, holten Larisa Stancu und Timi Vass
die Ehrenpunkte.
In den Eingangsdoppeln brachten Schiel/Tugui das beste Doppel der Liga
an den Rand einer Niederlage. Gegen die Chinesin Liang und die Deutsch-Chinesin
Zimmermann kämpften sie sich immer wieder bis in die Verlängerung, unterlagen
aber letztendlich 1:3. Auch Stancu/Vass waren mit ihren Kontrahentinnen
Xiang-Grüss/Lutz stets gleich auf, verloren aber in der Verlängerung des
fünften Satzes denkbar knapp
Nach diesem unglücklichen 0:2-Rückstand ging es dann schnell. Nachdem
Position zwei und drei getauscht werden mussten, war Andrea Schiels erste
Gegnerin im vorderen Paarkreuz die zweitbeste Spielerin der Liga. Fen
Liang ließ ihr in diesem Match nie eine Chance. Lediglich Larisa Stancu
konnte das chinesische Bollwerk ein Mal durchbrechen. Sie siegte 3:0 gegen
Yüchun Zimmermann.
Cristina Tugui musste die Klasse der Deutsch-Chinesin Meng Xiang-Grüss
anerkennen, sie unterlag 0:3. Für den zweiten Altdorfer Erfolg sorgte
Timi Vass. Zur Rückrunde durfte sie im hinteren Paarkreuz spielen und
setzte sich gleich gegen Julia Lutz 3:2 für den TV durch.
Larisa Stancu musste in ihrem zweiten Einzel gegen die Top-Chinesin Liang
ran. In diesem Spiel konnte sie gut mithalten, aber nur einen Satz für
sich entscheiden. Den Schlusspunkt setzte Zimmermann gegen Andrea Schiel.
Die Altdorferin fand gegen die unangenehme Linshänderin nie ins Spiel
und unterlag auch hier 0:3.
Nach diesem 2:6 stehen in der Tabelle nun 10:10 Punkte und der 5. Tabellenrang
zu Buche. Bereits nächste Woche steht allerdings ein viel wichtigeres
Spiel an: In der Altdorfer Grundschulturnhalle ist am Sonntag, dem 15.
1., der SV Darmstadt 98 zu Gast. Die Hessen stehen zur Zeit auf dem9.
Tabellenplatz, mit einem Sieg wäre das Abstiegsgespenst endgültig vertrieben.
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© DER BOTE, FEUCHT
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09.01.2006
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Hassia-Damen zählen zur Spitzenklasse
Tischtennis: Liang und Zimmermann in Vorrunde das erfolgreichste Doppel
der 2. Liga / Bestenlisten zur Halbzeit
Von Martin Gebhard RHEINHESSEN
Saison-Halbzeit bei den rheinhessischen Tischtenniscracks: Die Zeit ist
reif für die traditionellen Bestenlisten der Kreis übergreifenden Klassen.
Klopfen die Tischtennisspielerinnen von Hassia Bingen, die in der Tabelle
der 2. Damen-Bundesliga nur eine Schlägerbreite hinter Spitzenreiter
SV Böblingen liegen, bald an die Tür zur 1. Bundesliga? Joachim Lautebach,
Manager der Zelluloid-Künstlerinnen vom Rhein-Nahe-Eck, will davon zunächst
einmal nichts wissen. "Es bleibt abzuwarten, wie die Rückrunde verläuft",
hält der 53 Jahre alte Hauptschullehrer den Ball gewohnt flach - verständlich
bei einer Mannschaft, die in den Jahren zuvor stets froh war, die Klasse
gehalten zu haben.
"Wir sind jetzt auf allen Positionen stark besetzt. Außerdem harmonieren
die Doppel bestens", erläutert Lautebach. Das bärenstarke erste Paarkreuz
mit den beiden Chinesinnen Fen Liang und Yüchun Zimmermann stellt die
beste Doppel-Paarung im Bundesliga-Unterhaus. Spitzenspielerin Fen Liang
ist die zweitbeste Einzelspielerin hinter der von ihr besiegten Landsmännin
Qianhong Gotsch. Zimmermann rangiert nach der Vorrunde auf Rang vier.
Auch die zweite Binger Damenmannschaft verfügt über eine Top-Spielerin:
Ying Zhang, vor ihrer Schwangerschaft viele Jahre Leistungsträgerin der
"Ersten", ging aus der ersten Halbserie der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saar
ungeschlagen hervor. Zhang wurde allerdings "nur" drittbeste Einzelspielerin,
da sie durch das umstrittene Werner-Scheffler-System, das außerdem nur
noch in der Damen-Oberliga gespielt wird, bei Spielen über eine längere
Distanz als Spitzenspielerin auch noch auf die Nummer drei der gegnerischen
Mannschaft traf. Für diese Siege mit weniger Leistungspunkten belohnt,
verschlechterte sich zwangsläufig die Bilanz der 32-Jährigen.
2. Damen-Bundesliga Süd: 1. Gotsch
(SV Böblingen) 16:1 Spiele, 2. Fen Liang (Hassia Bingen) 15:3, 3. Schiel
(TV Altdorf) 12:3, 4. Zimmermann (Hassia Bingen) 11:2.
Doppel: 1. Fen Liang/Zimmermann (Hassia) 9:0, 2. Reed/Ekholm (TTSV Saarlouis-Fraulautern)
und Stancu/Vass (TV Altdorf) je 7:2.
Damen-Regionalliga Südwest, Gruppe 3/4: 1. Falk (TTSV Saarlouis-Fraulautern
II), Leistungszahl 7,11, 2. Weber (BTTF Zweibrücken) 6,76, 3. Ying Zhang
6,58 (ungeschlagen/Leistungszahl verschlechterte sich durch Einsatz im
hinteren Paarkreuz!), 9. Hildebrandt (beide Hassia Bingen II) 4,10.
Doppel: 1. Hofmann/Buchholz (TTF Asbacher Land) 9:0 Spiele, 2. Weber/Solja
(BTTF Zweibrücken) 8:0, 3. Lauchart/Silbereisen (TuS Kehrig) 7:1.
Damen-Oberliga Südwest, Gruppe 3: 1. Moravanska (SF Nistertal)
6,28, 2. Sharif (TSG Drais) 5,57, 3. Bäder (DJK/RW Finthen) 5,04.
Doppel: 1. Bäder/Krießbach (DJK/RW Finthen) und Dillenberger/Balzer (TTC
Eisighofen) je 8:1, 3. Bauer/Bohland 5:0, 10. Scherrer/Bauer (alle DJK/RW
Finthen) und Becker/Lott (Hassia Bingen) je 2:0.
1. Damen-Verbandsliga Rheinhessen: 1. Meier (TuS Sörgenloch)
8,14, 2. Degreif (RWO Alzey) 7,50, 3. Beiser (TTC Bubenheim) 7,36.
Doppel: 1. Bender/Braun (TuS Sörgenloch) 9:0, 2. Penkert/Reuter (Rheingold
Hamm) 8:0, 3. Zimmermann/Sigmann (TuS Gabsheim) 9:2.
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04.01.2006
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2. Bundesliga
Damen Süd
Gut gegangen: Der SV Böblingen ist
nach Auftaktniederlage doch noch Herbstmeister geworden
Dicht auf den Fersen ist der BfV Hassia Bingen
mit 15:3 Punkten dem führenden SV Böblingen. "Wir haben bislang eine Riesensaison
gespielt, es ist alles optimal gelaufen, und wir hatten ja nie den Anspruch
vorne zu stehen, deshalb sind wir natürlich sehr zufrieden", berichtet
Bingens Manager Joachim Lautebach. Die Mannschaft sei im ersten Paarkreuz
schon immer recht gut besetzt gewesen. Wobei die tolle 15:3-Serie von
Spitzenspielerin Liang Fan in der ersten Spielhälfte nicht unerwähnt bleiben
solle. Gute Ergebnisse würde nun aber auch Yüchun Zimmermann auf Position
drei mit zwölf Siegen und nur zwei Niederlagen vorweisen. Julia Lutz würde
sich in ihrem ersten Jahr in der 2. Liga gut entwickeln und habe bereits
wichtige Punkte verbucht. Das scheint das Erfolgsrezept des Tabellenzweiten
zu sein. Mit einer einwandfreien 9:0-Bilanz ist auch das Doppel Liang/Zimmermann
spitze. "Eventuell müssen wir umstellen, und Yüchun Zimmermann rückt für
Meng Xiang-Grüss ins obere Paarkreuz, doch darin würde ich keinen Nachteil
für uns sehen", sagt Lautebach. Aufsteiger TV 1881 Altdorf habe ihn am
Meisten positiv überrascht. "Mit dem SV Darmstadt 98 und dem Homberger
TS II stehen für mich die erwarteten Mannschaften am Tabellenende, denn
der TV Busenbach II hat ausreichend Möglichkeiten den Abstieg zu vermeiden",
meint der Manager. Das Ziel des BfV sei, sich nun unter den ersten drei
Teams zu etablieren, besonders schön wäre Platz zwei. Das wäre dann auch
eine gute Ausgangsposition für die kommende Saison. "Das ist unser Jubiläumsjahr,
denn dann würden wir zehn Jahre ununterbrochen in der 2. Bundesliga spielen",
sieht Lautebach Anlass zur Freude. Zum Abschluss sei ihm wichtig, dass
bislang alle Partien sportlich, fair abgelaufen seien.
DTTB-Homepage - Bericht/22.12.2005
Berichte vom Spieltag 03./04.12.2005
Kulisse soll motivieren
Tischtennis: Binger-Damen in Bingerbrück gegen NSC Watzenborn
Von Michael Heinze BINGEN
Im Falle eines Siegs zum Vorrunden-Abschluss gegen den NSC Watzenborn-Steinberg
würden die Tischtennis-Damen von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga Süd
mit großer Wahrscheinlichkeit als Tabellenzweiter in die Winterpause gehen.
Das Spiel gegen das Mittelfeldteam wird am Sonntag (14 Uhr) in der Sporthalle
der Grundschule am Mäuseturm in Bingerbrück ausgetragen.
"Wenn beide Mannschaften komplett antreten können, wird es ein ganz enges
Spiel", glaubt Hassia-Manager Joachim Lautebach, der damit rechnet, das
Watzenborn-Steinberg wieder mit Hana Valentova antreten wird. Ohne die
starke Tschechin musste der NSC zuletzt eine 2:6-Niederlage gegen den
TTC Femont Röthenbach einstecken.
In der vergangenen Saison gab es zweimal ein 5:5 gegen diesen Gegner.
Lautebach: "Wir kennen uns halt genau, da wird auch die Tagesform eine
Rolle spielen." Der Manager hofft, dass seine Mädels vor einer ansprechenden
Kulisse einen knappen Sieg einfahren werden. Denn dann hätte sich die
Formation vom Rhein-Nahe-Eck endgültig unter den ersten drei Teams im
Bundesliga-Unterhaus etabliert. "Ich erwarte, dass diesmal 100 Leute kommen",
sagt Lautebach voller Optimismus. "Gegen Böblingen waren ja schon 80 in
der Halle, und mit Bingerbrück als Austragungsort haben wir bisher immer
sehr gute Erfahrungen gemacht."
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© MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG
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01.12.2005
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2. Bundesliga Damen Süd
BfV Hassia Bingen gegen
NSC Watzenborn-Steinberg 6:4
Hassia-Damen landen mühevollen Heimerfolg
Tischtennis: Binger Zweitliga-Damen schlagen Watzenborn
mit 6:4
Von Michael Heinze BINGEN
Nach dem mühevoll erkämpften 6:4-Heimsieg gegen den Tabellensechsten NSC
Watzenborn-Steinberg werden die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen die
Saison in der Zweiten Bundesliga Süd mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
als Tabellenzweiter beenden.
"Es war das erwartet schwere Spiel", meinte Hassia-Manager Joachim Lautebach
im Anschluss an den siebten doppelten Punktgewinn im neunten und letzten
Vorrundenspiel, das vor 90 Fans in der Sporthalle der Bingerbrücker Grundschule
"Am Mäuseturm" stattfand. "Einige von unseren Leuten haben nicht auf dem
Level gespielt, auf dem sie normalerweise spielen können. Aber man muss
ihnen zugestehen, dass sie mal einen schwächeren Tag haben", erläuterte
Lautebach. Namen wollte der Manager keine nennen. Aber man kann getrost
davon ausgehen, dass er dabei unter anderem an Fen Liang gedacht hat.
Die chinesische Spitzenspielerin hatte im Doppel an der Seite von Yüchun
Zimmermann große Mühe beim Fünfsatzsieg gegen Inka Dömges/Hana Valentova.
"Sie hatte unheimlich Probleme", analysierte Lautebach. Ihr erstes Einzel
bog Liang nach einem 0:1-Satzrückstand gegen Valentova noch um und gewann
3:1, aber der starken Dömges musste sich die 29-Jährige mit 8:11 im fünften
Satz beugen. "Inka Dömges war die beste Spielerin des Tages", betonte
Lautebach.
Entscheidend war am Ende wohl der 12:10-Sieg im fünften Satz von Meng
Xiang-Grüß gegen die starke Tschechin Valentova. "Erfreulich, dass Meng
sich nach schwachem Beginn immer wieder berappelt hat", urteilte Lautebach.
Julia Lutz indes verlor nach gutem Beginn gegen Tatjana Bär ein wenig
die Linie, wirkte nervös und unterlag 1:3. Im zweiten Einzel biss sich
Lutz gegen Desiree Czajkowski durch und triumphierte mit 3:1. Zimmermann
gewann nach dem 3:0 über Czajkowski ihr zweites Einzel gegen Bär kampflos,
da die NSC-Akteurin aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand.
"Ich gehe davon aus, dass Yüchun gegen eine Spielerin wie Bär gewonnen
hätte", kommentierte Lautebach.
Die Halbzeit-Bilanz des Hassia-Managers fällt überaus positiv aus. "Wir
haben in der 2. Bundesliga noch nie eine bessere Vorrunde gespielt", betonte
der 53-Jährige. "Es wäre vermessen, wenn wir jetzt anstreben würden, auch
in der Rückrunde 15:3 Punkte zu holen. Denn man kann nicht davon ausgehen,
dass wir eine komplette Saison auf diesem Niveau spielen. Und die Klasse
ist nach wie vor sehr ausgeglichen besetzt." Gegen Watzenborn sei der
Druck beachtlich gewesen, weshalb "die eine oder andere Spielerin im Kopf
nicht so frei und ein bisschen verkrampft war".
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06.12.2005
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Berichte vom Spieltag 27.11.2005
Lautebach hebt den Zeigefinger
Tischtennis: Binger Zweitliga-Damen müssen am Sonntag
beim TSV Schwabhausen ran
Von Michael Heinze BINGEN
Vor dem Zweitliga-Gastspiel beim Tabellensiebten TSV Schwabhausen (Sonntag
10 Uhr) hebt Joachim Lautebach, der Manager der an der Tabellenspitze
stehenden Binger Tischtennis-Damen, mahnend den Zeigefinger. "Ich muss
wider mal ein bisschen warnen", sagt der Hassiate und ergänzt in ernstem
Ton: "Das ist kein Understatement." Für den 53 Jahre alten Hauptschullehrer
steht fest, dass die Aufgabe ein dem Örtchen 25 Kilometer vor den Toren
von München nur mit voller Konzentration zu lösen ist. "Schwabhausen ist
gerade in den letzten Spielen immer besser in Schwung gekommen und hat
zum Beispiel gegen den Tabellenzweiten TTC Femont Röthenbach nach einem
1:5-Rückstand noch 5:5 gespielt.
Deswegen sollten wir den Gegner auf keinem Fall unterschätzen." Beim TSV
handelte es sich um eine neu formierte Mannschaft, aus der die tschechische
Spitzenspielerin Katerina Penkavova herausrage und die vor allem auch
im hinteren Paarkreuz "recht gut besetzt" sei. "Wir müssen sehen, das
wir wieder auf dem Leistungsniveau spielen wie vor fünf Wochen", sagt
Lautebach, der mit der langen Unterbrechung überhaupt nicht einverstanden
war: "Für die Spielerinnen ist das nicht gut."
Klar ist inzwischen, dass die letzte Vorrunden-Partie gegen den NSC Watzenborn-Steinberg
(Sonntag, 4. Dezember, 14 Uhr) in der Sporthalle der Grundschule "Am Mäuseturm"
in Bingerbrück ausgetragen wird. "Wir wollen dadurch wieder mehr Zuschauer
ansprechen", betont Lautebach. "Das Ambiente ist dort einfach schöner,
auch wenn es einen Mordsaufwand bedeutet, unser material dorthin zu transportieren
und zusätzliche Scheinwerfer aufzustellen, um die 600 Lux zu erreichen,
die in dieser Klasse vorgeschrieben sind."
Auch in der Rückrunde gehen die Hassia-Frauen voraussichtlich zweimal
"fremd". Das Topduell am Sonntag, 8. Januar (14 Uhr), gegen Röthenbach
wird wohl in Bubenheim stattfinden, das Kräftemessen am Samstag, 11. März
(18 Uhr) mit dem TTSV Saarlouis-Fraulautern vermutlich wieder in Bingerbrück.
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© MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG
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24.11.2005
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2. Bundesliga Damen Süd
TSV Schwabhausen gegen
BfV Hassia Bingen 2:6
Hassia-Damen setzen ihren Höhenflug
fort
Tischtennis: Nach 6:2 in Schwabhausen weiter Zweitliga-Spitzenreiter
Von Michael Heinze BINGEN
Der Höhenflug hält an: Durch einen 6:2-Erfolg beim Tabellensiebten TSV
Schwabhausen haben die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen in der 2.
Bundesliga Süd den Platz an der Sonne verteidigt.
Die weite Reise bis vor die Tore von München hat sich gelohnt, obwohl
es zunächst nicht gut ausgesehen hatte für das von Manager Joachim Lautebach
betreute Team. Zwar hatten Fen Liang und Yüchun Zimmermann ihr Doppel
gegen Martina Erhardsberger/Bojana Poljak trotz einer mäßigen Darbietung
mit 3:1 gewonnen, doch Meng Xiang-Grüß und Julia Lutz zogen gegen Katerina
Penkavova/Martina Keller in 1:3-Sätzen den Kürzeren. Anschließend verlor
Xiang-Grüß mit 1:3 gegen Erhardsberger, so dass der Spitzenreiter mit
1:2 in Rückstand lag. "Ich hatte ja vorher schon gesagt, dass Schwabhausen
nicht zu unterschätzen ist. Hinzu kam, dass wir uns nach der langen Spielpause
erst einmal neu sortieren mussten", sah sich Lautebach in seinen Vorahnungen
bestätigt.
Mit einem Klasklaren Dreisatzsieg gegen Penkavova leitete Liang , die
anschließend auch noch Erhardsberger 3:1 besiegte, die Wende ein. Xiang-Grüß
schlug Penkavova in drei Sätzen. Entscheidend war am Ende, dass Lutz und
Zimmermann gegen Poljak und Keller nach 2:o-Satzführungen zwar in den
Entscheidungssatz mussten, dort aber deutlich dominierten.
"Meng braucht einfach mehr Spielpraxis. Im zweiten Einzel hatte sie schon
wieder mehr Sicherheit", resümierte Lautebach. Ein Sonderlob zollte er
Julia Lutz: "Dass sie gegen eine so gute Spielerin wie Poljak gewinnt,
das war schon stark".
Fazit: Ihren sechsten Saisonsieg mussten sich die Hassiatinnen schwerer
erkämpfen als es das Ergebnis ausdrückt. "Aber Saarlouis hat hier verloren
und Röthenbach nur Unentschieden gespielt. Deshalb können wir sehr zufrieden
sein", bilanzierte Lautebach.
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29.11.2005
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Berichte vom Spieltag 22./23.10.2005
Nächstes Topspiel für Hassiatinnen
Von Michael Heinze BINGEN
Vor dem nächsten Topspiel stehen die Tischtennis-Damen von Hassia Bingen
in der 2. Bundesliga Süd. "Wir haben eigentlich nur noch Topspiele", sagt
der bestens gelaunte Hassia-Manager Joachim Lautebach vor dem sonntäglichen
Gastspiel beim Tabellenvierten TTSV Saarlouis-Fraulautern (14Uhr).
Lautebach weiß, dass der TTSV zu Saisonbeginn sehr hoch gehandelt wurde.
Das Team um die Kroatin Jasna Read und die Schwedin Mathilda Ekholm wurde
durch die Verpflichtung der Bulgarin Aysa Kasabova noch stärker. Dennoch
sind die Zelluloid-Artistinnen aus dem äußersten Westen des Bundeslandes
schon mit drei Minuspunkten belastet. Unter anderem gab es eine 2:6-Pleite
gegen den SV Böblingen.
"Saarlouis-Fraulautern ist an den ersten drei Brettern sehr stark besetzt.
Schwachpunkt ist Brett vier", analysiert Lautebach. In der vergangenen
Saison gewann die Hassia daheim mit 6:3 - wobei sie damals vorne überraschend
vier Punkte holte. In der Rückrunde gab es ein 5:5. "Ich wäre auch diesmal
mit einem Punkt sehr zufrieden. Das ist auch drin, wenn unsere Mannschaft
wieder an ihre Leistungsgrenze geht", verkündet Lautebach und rechnet
vor: "Mit zwei Punkten vorne, zwei hinten und einem Doppel könnten wir
ein Unentschieden holen."
Der Manager rechnet damit, "dass in Fraulautern die Hölle los ist, da
wir Tabellenführer sind. Schon gegen Böblingen hatten die an die 200 Zuschauer
in der Halle".
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20.10.2005
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Wiedersehen mit Fen Liang
Tischtennis: TTSV - Bingen Saarlouis-Fraulautern.
Unterschiedlicher könnten die Aufgaben nicht sein, die die Tischtennis-Damen
des TTSV Fraulautern am Wochenende zu lösen haben. Während das Spiel beim
Abstiegskandidaten Darmstadt 98 (Samstag, 18 Uhr) zur Kategorie Pflichtaufgabe
gehört, wartet am Sonntag ein schwerer Brocken. Denn niemand anders als
der aktuelle Tabellenführer der Zweiten Bundesliga Süd, der BFV Hassia
Bingen, kommt um 14 Uhr in die Halle an der Klosterschule. Die Partie
bedeutet auch ein Wiedersehen mit der Chinesin Fen Liang, die vor vier
Jahren das Trikot des TTSV trug und noch immer viele Freunde in Fraulautern
hat. Sie gehört zu den Besten der Liga. Zuletzt brachte sie Qianhong Gotsch,
Europameisterin 2000, ihre erste Niederlage seit drei Jahren bei - und
das mit einem klaren 3:0. Die Fraulauterner Spitzenspielerinnen Jasna
Reed und Matilda Ekholm sind also gewarnt.
Der TTSV-Vorsitzende Heinz Falk rechnet mit einem knappen Spielausgang.
Da Bingen an Nummer zwei und drei mit Meng Ziang und Yüchun Zimmermann
zwei weitere gebürtige Chinesinnen aufbietet, wird es für den TTSV nicht
einfach. Ein Sieg ist jedoch fast schon Pflicht: "Wenn wir Punkte abgeben,
sind wir aus dem Meisterschaftsrennen erst mal raus." spr
Quelle: SZ vom 20.10.2005 Verfasser: Von SZ-Mitarbeiter Sascha Sprenger
2. Bundesliga Damen Süd
TTSV Saarlouis-Fraulautern
gegen BfV Hassia Bingen 3:6
Hassia-Damen bleiben in Erfolgsspur
6:3-Erfolg der Tischtennis-Mannschaft beim TTSV Saarlouis-Fraulautern
/ Geschlossenheit
Von Michael Heinze SAARLOUIS/BINGEN
Nach dem 6:3-Erfolg als Gast des TTSV Saarlouis-Fraulautern fehlten Joachim
Lautebach zunächst einmal die Worte. "Was soll ich langsam noch sagen?",
fragte der Manager der Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen. "Ich bin
selbst überrascht, dass wir gegen einen selbst ernannten Meisterschaftsfavoriten
in der 2. Bundesliga Süd gewonnen haben - aber es läuft eben im Moment
optimal."
Mit dem fünften Sieg im siebten Spiel verteidigte die Hassia die Tabellenführung
vor dem TTC Femont Röthenbach, der eine Partie weniger ausgetragen hat.
Vor 85 Zuschauern war einmal mehr die mannschaftliche Geschlossenheit
beeindruckend, mit der das Team vom Rhein-Nahe-Eck dem Gegner den Zahn
zog. So unterlag Fen Liang nach ihrem 3:1-Erfolg gegen die Schwedin Ekholm
zwar etwas unerwartet mit 0:3 gegen Jasna Reed. Laut Lautebach "eine Variante,
die ich vorher nicht einkalkuliert hatte - Fen war verunsichert und hat
die Bälle nicht getroffen, die sie normal trifft". Aber dafür sprang Meng
Xiang-Grüß in die Bresche. Die Deutsch-Chinesin gewann beide Einzel im
vorderen Paarkreuz. "Man muss ihr ein Riesenkompliment zollen", sagte
Lautebach. "Wenn sie ihr Spiel machen kann und einigermaßen in Form ist,
ist sie in der Lage, auch gegen solche Spitzenleute zu gewinnen." Die
übrigen Punkte verbuchten das Doppel Liang/Zimmermann (3:2 gegen Aysa
Kasabova/Claudia Walerowicz) sowie Zimmermann 3:1 gegen Walerowicz und
3:0 gegen Kasabova). "Unser Spitzendoppel hat 2:0 geführt und ist dann
irgendwie ein bisschen nachlässig geworden", berichtete Lautebach. "Es
lief nicht - aber sie haben sich zusammen gerissen und den Sieg heimgebracht."
Zimmermann bestätigte ihren Ruf, wonach sie im hinteren Paarkreuz eine
Bank ist. Einzig Julia Lutz vermochte an ihrem 20. Geburtstag nichts Zählbares
zum Erfolg beizutragen. "Sie spielt aber hervorragendes Tischtennis",
nahm der 53-Jährige die Geographie-Studentin in Schutz. "Dem Mädchen fehlt
einfach nur die Erfahrung - man muss ihr mal zugestehen, dass sie sich
an das Niveau in dieser Klasse gewöhnen muss." Gegen Bulgariens Nationalspielerin
Kasabova habe Lutz beim 11:7, 4:11, 5:11 und 5:11 "hervorragend" mitgespielt.
Fazit: Zwei Spieltage vor dem Ende der Vorrunde haben sich die Bingerinnen
in der Spitzengruppe festgesetzt. "Wer letztendlich Herbstmeister wird,
muss sich zeigen", kommentierte Lautebach. "Von Platz eins bis sechs ist
ja alles ganz dicht beieinander." Für die Hassia spricht unter anderem,
dass sich die Konkurrenz noch gegenseitig die Punkte abluchsen wird.
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25.10.2005
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Vor
dem Spiel gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern - 2. Bundesliga Süd
von
links: Meng Xiang-Grüß, Julia Lutz, Yü Zimmermann, Fen Liang
2.
Bundesliga Süd - Damen: Bingen verteidigt Tabellenführung
Im Spitzenspiel
des 7. Spieltages gelang der BfV Hassia Bingen ein 6:3 Erfolg beim TTSV
Saarlouis-Fraulautern. Nachdem die die Rheinländer sich in den Doppeln
noch etwas schwer taten und nur knapp einen 0:2 Rückstand verhindern konnten
brachte das Spitzenpaarkreuz die Bingener mit 3:1 in Führung gegen die
seit Wochen im vorderen Paarkreuz unter Normalform agierenden Saarländerinnen.
Nachdem
Jasna Reed im zweiten Durchgang erstmalig und überraschend klar mit 3:0
gegen Fen Liang gewinnen konnte, machten die Fraulauterner Fans sich wieder
Hoffnung auf ein Unentschieden. Eine stark agierende Yüshun Zimmermann
machte dann jedoch beim Stande von 5:3 für die Gäste diese Hoffnungen
zunichte und bescherte Bingen den verdienten Auswärtserfolg.
Hassia Bingen setzt sich also weiter oben fest wohingegen Fraulautern
sich mit dieser Niederlage wohl bereits aus dem Titelrennen verabschiedet
hat.
DTTB-Homepage
- Bericht/24.10.2005
Berichte
vom Spieltag 08./09.10.2005
Lautebach
hofft auf große Zuschauerkulisse
Tischtennis: Zweitliga-Damen von Hassia Bingen vor schweren
Heimspielen gegen Böblingen und TV Busenbach
Von Michael Heinze BINGEN
Es läuft wie geschmiert bei den Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen.
Drei Siege und ein Remis haben dem Team von Manager Joachim Lautebach
Platz eins in der 2. Bundesliga Süd beschert. Am Samstag (18 Uhr) steigt
in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums das "Knallerspiel"
gegen Titelfavorit SV Böblingen, am Sonntag (14 Uhr) stellt sich der TV
Busenbach 2 vor. Lautebach warnt davor, sich nur auf die Partie gegen
Böblingen zu konzentrieren: "Auch Busenbach mit unserer Ex-Spielerin Laura
Matzke ist nicht zu unterschätzen. Dieses Spiel muss man erst einmal gewinnen."
Sollten zwei Heimsiege herausspringen, könnte die Hassia sogar an das
Tor zur 1. Bundesliga klopfen. "Es ist noch zu früh, sich darüber Gedanken
zu Machen", stellt Lautebach klar. Aber natürlich wolle man sich in der
Spitzengruppe festsetzen. "Ein Platz unter den ersten drei, vier Mannschaften
erscheint mir nach den bisherigen Leistungen realistisch", glaubt der
Manager. Ziel gegen Böblingen sei es, sich gut aus der Affäre zu ziehen.
"Beim 5:5 in Röthenbach haben wir ja schon gegen einen Favoriten prima
ausgesehen", sagt Lautebach. "Jetzt wollen wir uns gegen einen weiteren
Favoriten gut verkaufen, auch wenn wir ganz klar Außenseiter sind."
Fakt ist, dass der SVB unter Druck steht. Nach dem 3:6 gegen Röthenbach
kann sich das Team um Ex-Europameisterin Qianhong Gotsch keine erneute
Pleite leisten. "Böblingen ist extrem stark besetzt", weiß Lautebach,
der vor allem im vorderen Paarkreuz "auch für das Auge schöne Spiele"
erwartet. Die Hassia-Angreiferinnen Fen Liang und Meng Xiang-Grüß bekommen
es mit den Defensivstrateginnen Gotsch und Irene Ivancan zu tun. "Wenn
wir vorne zwei Punkte holen, was natürlich sehr schwer wird, ist durchaus
ein Unentschieden drin, glaubt Lautebach.
Die zuverlässigsten Erfolgsgaranten der Hassiatinnen waren bislang die
beiden Doppel, die noch kein einziges Spiel verloren haben. "Nachdem wir
umgestellt haben, verfügen wir jetzt über zwei Links-Rechts-Kombinationen,
die sehr gut harmonieren", erläutert Lautebach. Überraschend sei vor allem,
dass das zweite Doppel mit Meng Xiang-Grüß und Julia Lutz so stark spiele.
"Aber die beiden passen eben von der Spielanlage sehr gut zusammen - die
eine bereitet vor, die andere vollendet", lobt der Manager, der zumindest
am Samstag im Topspiel gegen Böblingen auf eine große Kulisse hofft: "Von
200 Zuschauern träume ich, bei 100 wäre ich glücklich."
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06.10.2005
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2.
Bundesliga Damen Süd
BFV Hassia Bingen gegen
SV Böblingen 4:6
BfV Hassia Bingen gegen
TV Busenbach 2. 6:4
Hassia-Damen
bleiben spitze
Tischtennis: Trotz erster Niederlage weiter Tabellenführer
der 2. Bundesliga
Von Michael Heinze BINGEN
Die Euphorie hält an. Trotz der 4:6-Niederlage im Spitzenspiel gegen Titelfavorit
SV Böblingen - der ersten in dieser Saison - haben die Tischtennis-Damen
von Hassia Bingen die Tabellenführung in der 2. Bundesliga Süd verteidigt,
denn im zweiten Wochenendspiel gegen den TV Busenbach 2 gab es einen knappen
6:4-Erfolg.
"Mit 2:2 Punkten ist unser Ziel ja aufgegangen", resümierte Hassia-Manager
Joachim Lautebach und schwärmte von der "Riesenstimmung", die insbesondere
beim Duell mit den Böblingerinnen in der kleinen Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums
herrschte. 80 Zuschauer erlebten drei Stunden lang Dramatik pur. "Ein
hochklassiges Spiel", befand Lautebach. "Die Leute waren sehr zufrieden.
Das war eine Werbung für den Tischtennissport, auch wenn wir letztendlich
ein bisschen unglücklich verloren haben."
Wohl auch wegen der guten Resultate der Hassia im bisherigen Saisonverlauf
war der SVB in Bestbesetzung aufgelaufen, also erstmals auch mit der dänischen
Nationalspielerin Mie Skov. Lautebach: "Böblingen wollte sich bei uns
halt keine Blöße geben. Wenn die in dieser Aufstellung weiter spielen,
werden die sicher den Aufstieg schaffen."
Die Hassia verpasste die dicke Überraschung, weil sie es in zwei Partien
versäumte, durchaus mögliche Punkte zu holen. "Die Möglichkeiten zu einem
5:5 war da", meinte Lautebach. Beim Stand von 4:4 sah Yüchun Zimmermann
in den ersten beiden Sätzen (4:11 und 7:11) gegen Skov wenig Land. "Und
den dritten Satz hat sie leider Gottes 13:15 verloren. Wenn sie den gewinnt,
kann sie das Spiel vielleicht noch umbiegen", klagte der Manager- Im Schlusseinzel
schaffte Julia Lutz gegen Petra Beck nach 0:2-Satzrückstand noch ein 2:2
- um dann im fünften Satz 8:11 zu verlieren. Lautebach: "Dass sie die
knappen Spiele nicht heimbringt, treibt Julia selbst ein bisschen zur
Verzweiflung. Aber sie hat nicht schlecht gespielt, deswegen macht ihr
auch niemand einen Vorwurf." Für die Binger Punkte sorgten Fen Liang/Yüchun
Zimmermann (3:0 gegen Irene Ivancan/Stine Christ), Liang (3:1 gegen Ivancan
und 3:0 gegen Qianhong Gotsch) sowie Zimmermann (3:1 gegen Beck). "Wir
haben gezeigt, dass wir auch gegen so eine Topmannschaft mithalten können",
zog Lautebach ein positives Fazit. "Ich gehe davon aus, dass wir das Ding
gewonnen hätten, wenn die Dänin nicht dabei gewesen wäre." Ein Sonderlob
hatte der rührige Hassia-Manager für die Chinesin Fen Liang parat: "Was
sie geleistet hat, war überragend."
Auch gegen Busenbach 2, das ohne die Ex-Bingerin Laura Matzke (Bandscheibenvorfall)
auskommen musste, gewann Liang beide Einzel und das Doppel an der Seite
von Zimmermann. Die restlichen Zähler steuerten Zimmermann (2) und Lutz
bei. "Die Mannschaft kam unheimlich schwer in Schwung. Anscheinend hat
die Niederlage gegen Böblingen noch in den Köpfen gesteckt", kommentierte
Lautebach den Spielverlauf. Doch nach unheimlich zähem Beginn zogen die
Bingerinnen ihr Ding dann letztlich doch erfolgreich durch. Erfreulich
war, dass Julia Lutz diesmal das finale Einzel gegen Laura Haug mit 11:4
im fünften Satz sicher gewann und damit den 6:4-Erfolg sicherstellte.
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11.10.2005
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Teuer verkaufen
konnte sich auch Hassia Bingen, die vor heimischem Publikum knapp mit
6:4 gegen Meisterschaftsfavorit Böblingen verloren. Beste Spielerin war
die Bingenerin Fen Liang, die Ex-Europameisterin Qianhong Gotsch die erste
Niederlage seit 3 Jahren zufügen konnte - und das sogar mit einem klaren
3:0.
Dass es am Ende doch nicht zu einem Punktgewinn für die Rheinländerinnen
reichte lag an der mageren 1:3 Ausbeute im hinteren Paarkreuz, wo beim
Stande von 4:4 beide abschließenden Einzel verloren wurden.
Überraschend stark präsentierte sich auch die Bundesligareserve des TV
Busenbach. Außer der Erkenntnis, dass man mit zwei starken Mannschaften
mithalten konnte, bleibt den Badenern jedoch nichts Zählbares. Beide male
verloren sie 6:4 - zunächst gegen Altdorf und einen Tag später gegen Bingen.
DTTB-Homepage
- Bericht / 09.10.2005
Hassia
ist aufmüpfig geworden
Binger Tischtennis-Damen sind Abstiegskampf in der Zweiten
Liga leid
Von Michael Heinze BINGEN
Die Unabsteigbaren sind aufmüpfig geworden. Nachdem in den vergangenen
acht Jahren stets der Kampf um den Klassenverbleib im Vordergrund der
Bemühungen stand, weigern sich die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen
in dieser Saison standhaft, in den unteren Regionen der Tabelle ihr Dasein
zu fristen. Nach dem ersten Saisondrittel in der Zweiten Bundesliga Süd
thront der Vorjahres-Achte vom Rhein-Nahe-Eck auf Platz eins.
Zuletzt gab es zwar beim 4:6 im Gipfeltreffen gegen den Aufstiegsfavoriten
SV Böblingen die erste Pleite in der Saison. Obwohl die Böblingerinnen
mit der ehemaligen Weltklassespielerin Qianhong Gotsch, der deutschen
Nationalspielerin Irene Ivancan sowie der dänischen Internationalen Mie
Skov erstmals all ihre Asse aufgeboten hatten, war die Hassia aber ganz
nah dran an der kleinen Sensation. "Das wir einmal Tabellenführer sind,
hätte ich mir nicht träumen lassen", kommentiert Joachim Lautebach. Der
53 Jahre alte Hauptschullehrer ist als Abteilungsleiter mit Managerfunktion
die treibende Kraft bei der Hassia. Lautebach, das ist kein Lautsprecher-Funktionär,
sondern einer, der die leisen Töne bevorzugt und im Stillen Großes bewegt.
Eher hüpft ein Dackel über ein Reihenhaus, als dass man von diesem Mann
selbstherrliche oder gar arrogante Sätze zu hören bekommt.
"Vom Aufstieg in die Erste Liga zu sprechen, ist in meinen Augen vermessen",
hält der Macher den Ball schön flach. "Dazu ist Böblingen in einem unheimlich
engen Feld im Moment zu stark besetzt." Die Damen aus Schwaben seien Topfavorit.
Immerhin, bei hartnäckigem Nachfragen lässt Lautebach sich die Aussage
entlocken, dass "theoretisch alles möglich" sei. Schließlich hat neben
dem Meister, der direkt aufsteigt, auch der Vizemeister Chancen. Nämlich
dann, wenn eine Mannschaft aus Liga eins zurückzieht - was im Tischtennis
nicht selten vorkommt. Für solche Spekulationen ist es laut Lautebach
jedoch "viel zu früh. Aber wenn die Mannschaft gesund bleibt und sich
so weiterentwickelt, bin ich der Meinung, dass wir uns unter den ersten
drei, vier Teams etablieren können". Gründe für das tolle Abschneiden
gibt es viele. Zuallererst wäre da die sagenhafte Harmonie zu nennen,
die im Team herrscht. Zum anderen haben die Neuzugänge prima eingeschlagen.
Die gebürtige Chinesin Yüchun Zimmermann vom FSV Kroppach ist zurzeit
die zweitbeste Spielerin der Liga im hinteren Paarkreuz. Die 35 Jahre
alte ausgebildete Masseurin hat sieben ihrer neun Einzel gewonnen. Die
vom Regionalliga-Meister BTTF Zweibrücken gekommene Geographie-Studentin
Julia Lutz (19) indes hat von neun Einzeln sieben verloren. "Sie muss
an ihrem Selbstvertrauen arbeiten, darf sich nicht so unter Druck setzen",
so Lautebach. "Ihr fehlt einfach ein Erfolgserlebnis." Dafür spielt Lutz
mit der Physik-Diplomandin und jungen Mutter Meng Xiang-Grüß (23) ein
starkes Doppel (4:2-Bilanz).
Den größten Anteil am erfolg hat zweifelsohne Spitzenspielerin Fen Liang
(29). Die dritte gebürtige Chinesin im Bunde ist im Einzel (11:1) wie
im Doppel mir Zimmermann (6:0) derzeit das Maß aller Dinge. "Fen hat ein
unheimlich gutes mentales Auffassungsvermögen", nennt Lautebach die größte
Stärke der Penholderspielerin, die für die zweite Liga schon fast zu gut
ist.
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14.10.2005
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Der
SV Böblingen steht in der Gunst der Konkurrenten nach wie vor ganz weit
oben
Frankfurt/Main. Da schau her: Die Tabelle der 2.
Liga Süd der Damen weist nach 23 von 45 Spielen der ersten Halbserie den
BfV Hassia Bingen als Spitzenreiter aus.
Keine "Sensation", aber - ganz klar - eine Überraschung. Das Spiel der
Spiele der Hinrunde, das allerdings gewann der eigentliche Meisterschaftsfavorit,
der SV Böblingen in Bingen mit 6:4. Die Böblinger sind mit drei Spielen
die Mannschaft mit den wenigsten Partien. Bingen hingegen hat schon sechsmal
gespielt: viermal gewonnen, einmal unentschieden und einmal verloren.
Den Erfolg verdankt das Team in erster Linie den Doppeln, die mit einer
Bilanz von 10:2 Siegen bestens da stehen. Dazu kommt jeweils eine herausragende
Spielerin in jedem Paarkreuz. Für die Spitze Liang Fen (Foto), die es
auf 11:1 Spiele brachte, sowie Yüchun Zimmermann, die an Position drei
im Team 7:2 bilanzierte. Kein Wunder also, dass Manager Joachim Lautebach
zufrieden, "sehr zufrieden", korrigiert er, ist. Es sei das Ziel gewesen,
den Klassenerhalt zu realisieren, doch man habe inzwischen den Gegnern
Respekt eingeflößt - auch dem Favoriten aus Böblingen. Nun müsse das Saisonziel
revidiert werden. Alles unter den besten fünf der Liga sei möglich.
Für die Herbstmeisterschaft, da sieht Lautebach allerdings nur ein Team,
nämlich den SV Böblingen. "Die werden die Herbstmeisterschaft erringen",
ist er sicher.
DTTB-Homepage
- Bericht/15.10.2005
Berichte
vom Spieltag 01./02.10.2005
Wochenende
der Wahrheit für Hassia-Damen
Tischtennis: Binger Zweitliga-Team vor schweren Auswärtsaufgaben
in Altdorf und Röthenbach / Lautebach optimistisch
Von Michael Heinze BINGEN
Vor einem Wochenende der Wahrheit stehen die Tischtennis-Frauen von Hassia
Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd. Nach den Duellen in der Nürnberger
Gegend am Samstag (16 Uhr) beim Spitzenteam des TTC Femont Röthenbach
und am Sonntag (14 Uhr) beim starken Aufsteiger TV Altdorf wissen die
Frauen um Fen Liang, ob sie sich in dieser Saison wirklich etwas mehr
nach oben orientieren können - oder ob sie den Blick wieder eher nach
unten richten müssen.
"Röthenbach gehört neben Böblingen und Saarlouis-Fraulautern zu den drei
Spitzenmannschaften dieser Klasse", weiß Hassia-Manager Joachim Lautebach.
"Wobei wir gegen Röthenbach immer gut gespielt haben. Es kommt darauf
an, wie die Mannschaft drauf ist. Unser Ziel sind zwei Punkte aus diesen
beiden Spielen." Während Lautebach den TTC aus dem Effeff kennt, ist der
nur 16 Kilometer von Röthenbach entfernt angesiedelte TVA für ihn ein
unbeschriebenes Blatt. "Altdorf schwebt auf einer Euphoriewelle. Gegen
Schwabhausen hat diese Mannschaft vor über 160 Zuschauern gewonnen. Die
scheint stärker zu sein, als man sie vorher eingeschätzt hat." Der Hauptschullehrer
ist sich aber sicher, dass sich die etablierten Hassia-Damen von dem zu
erwartenden Hexenkessel nicht beeindrucken lassen: "Ich gehe davon aus,
dass sie dadurch sogar noch motiviert werden." In jedem Fall gelte es,
an die Form der ersten beiden Partien anzuknüpfen. Dann prophezeit Lautebach
einen ganz knappen Ausgang. "Röthenbach schätze ich stärker ein, aber
ich erwarte, dass wir uns ganz gut verkaufen. Wir haben überhaupt nichts
zu verlieren."
Ein positives abschneiden im Frankenland wäre in Lautebachs Augen auch
eine gute Werbung für das übernächste Wochenende, wenn die Hassiatinnen
den Topfavoriten SV Böblingen und den TV Busenbach 2 empfangen.
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29.09.2005
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Ein Gegner, ein gemeinsames Ziel
Tischtennis-Frauen wollen Bingen schlagen
RÖTHENBACH/ALTDORF-Franz David und Reinhold Stengl
sind sich einig: "Vorne nicht zuviel Boden verlieren und hinten zuschlagen."
Die Trainer der Tischtennis-Zweitligisten TTC Femont Röthenbach und TV
Altdorf sprechen vom gemeinsamen Gegner BfV Hassia Bingen, der morgen
(16 Uhr) in der Röthenbacher Schwarzachhalle und am Sonntag (14 Uhr) in
der Halle in der Hagenhausener Straße zu Gast ist.
Mit "vorne" ist das vordere Paarkreuz gemeint, und da ist Bingen mit zwei
Chinesinnen ausgesprochen gut besetzt. Eine Herausforderung selbst für
Tabellenführer Röthenbach, der auf die Spielkünste von Jana Dobesova,
Svenja Weikert, Angelina Gürz, Jessika Weikert und Sandra Peter vertraut.
Auch in Altdorf freut man sich auf die Partie. Nach tollen Leistungen
und zwei Siegen, strebt der Neuling ein Unentschieden an. Stengl: "mit
einem Punkt könnten wir gut leben."
Röthenbacher-Zeitung /30.09.2005
Altdorf spioniert
TT-Team erwartet Hassia Bingen, das heute in Röthenbach
antritt
NÜRNBERG - Wohl dem, der die Chance hat, beim Nachbarn
zu spicken. Wie die Tischtennis-Frauen des TV Altdorf, die morgen Hassia
Bingen empfangen (14 Uhr, Grundschul-Sporthalle) und den Gegner am Tag
zuvor beobachten können, weil dieser heute schon seine Visitenkarte beim
benachbarten TTC Femont Röthenbach abgibt (16 Uhr, Schwarzachhalle).
Die Röthenbacherinnen sind klarer Favorit, schließlich sind sie nicht
umsonst nach drei Spieltagen Tabellenführer und haben außerdem gleich
zum Auftakt dem Topfavoriten SV Böblingen das Nachsehen gegeben. Zwar
ist auch Bingen noch verlustpunktfrei, doch zählen die bisherigen Gegner
Darmstadt und Homberg zu den schwächeren Teams der Zweiten Bundesliga.
Altdorf kann Hassia jedenfalls bis jetzt noch nicht einordnen, deshalb
fährt zumindest Trainer Rheinhold Stengl heute zum Zuschauen nach Röthenbach.
Nürnberger-Zeitung /01.10.2005
Ein attraktiver Aufsteiger
Altdorfer TT-Damen locken die meisten Zuschauer
ALTDORF - Am Sonntag um 14 Uhr geht es für TT-Damen
des TV Altdorf wieder um alles: Zu Gast im dritten Heimkampf der 2. Bundesliga
ist der BfV Hassia Bingen. Das Team aus Rheinland-Pfalz ist optimal in
diese Saison gestartet. Mit 4:0 Punkten liegt es auf dem 3. Tabellenrang.
Platz 3 gegen 4 verspricht ein spannendes Spiel zu werden.
Am Samstag müssen sich die Gäste jedoch noch in Röthenbach beweisen, für
die Altdorferinnen eine Möglichkeit, die Spielerinnen zu beobachten. Für
den BfV Hassia Bingen treten Fen Liang (CHN), Meng Xiang-Grüß (D), Yüchun
Zimmermann und Julia Lutz an. Die Aufstellung der Altdorfer: Larissa Stancu,
Timi Vass, Andrea Schiel und Christina Tugui.
Das Ziel des Teams ist es, wieder so viele Zuschauer mitzureißen wie gegen
Röthenbach und Schwabhausen, denn der TV Altdorf führt sie Zuschauerstatistik
der 2. Bundesliga Damen mit großem Abstand an: In der Grundschulturnhalle
fanden sich bislang doppelt so viele Fans ein wie im Ligadurchschnitt.
Der Eintritt ist frei.
Altdorfer-Zeitung /01.10.2005
2.
Bundesliga Damen Süd
TTC Femont Röthenbach
gegen BfV Hassia Bingen 5:5
TV 1881 Altdorf gegen
BfV Hassia Bingen 1:6
Auf
Erfolgswelle an die Spitze
Hassias Tischtennisdamen sind Tabellenführer der 2.
Bundesliga Süd
Von Michael Heinze BINGEN
Hassia Bingen schwimmt in der 2. Bundesliga Süd der Damen weiter auf einer
Erfolgswelle. Nach dem 5:5 beim TTC Femont Röthenbach und dem 6:1 beim
TV Altdorf führt das Team vom Rhein-Nahe-Eck völlig überraschend das Zehner-Feld
an.
"Ein sehr erfolgreiches Wochenende. Gegen einen der drei Meisterschaftsfavoriten
haben wir Unentschieden gespielt, und Altdorf war auch nicht schlecht.
Unsere Leute haben wirklich sehr gut gespielt", frohlockte Hassia-Manager
Joachim Lautebach.
Der Kantersieg in Altdorf wurde möglich, weil die Hassiatinnen zwei enge
Spiele für sich entscheiden konnten. Meng Xiang-Grüß und Julia Lutz gewannen
ihr Doppel gegen die rumänisch-ungarische Kombination Larissa Stancu/Timea
Vass nach 2:1-Satzrückstand noch mit 12:10 im Entscheidungssatz. "Ein
unheimlich hart umkämpftes Match, bei dem alle fünf Sätze in die Verlängerung
gingen", schwärmte Lautebach.
Die Fans des TV Altdorf veranstalteten zunächst ein Höllenspektakel in
der mit 125 Zuschauern gut besuchten Halle. Doch nachdem Fen Liang die
Nummer eins der Gastgeberinnen, Satncu mit 11:7, 11:7 und 11:9 entzaubert
hatte, wurde es plötzlich ziemlich ruhig. Die übrigen Punkte holten Liang/Zimmermann,
Liang, Xiang-Grüß und Zimmermann.
Bemerkenswert war die mentale Stärke von Xiang-Grüß. Die junge Mutter
rappelte sich nach 0:2-Satzrückstand gegen Stancu auf, kam immer besser
ins spiel und bezwang die Rumänin noch mit 3:2. Den einzigen Zähler gab
Lutz beim 4:11, 6:11 und 10:12 gegen die starke Andrea schiel ab. "Das
war zu erwarten, ansonsten lief alles optimal", bilanzierte Lautebach.
Nicht optimal lief es hingegen in Röthenbach, sonst hätte die Hassia diese
Begegnung mit 6:3 gewonnen. Die beiden Doppel Liang/Zimmermann und Xiang-Grüß/Lutz
sorgten mit Fünf-Satz-Siegen für eine 2:0 Führung. Doch im Einzel konnten
nur Liang (3:1 gegen Svenja Weikert) und Zimmermann (3:0 gegen Sandra
Peter sowie 3:2 gegen Angelina Gürz) punkten. Xiang-Grüß hatte beim 0:3
gegen Jana Dobesova, die vor wenigen Tagen die tschechische Rangliste
gewonnen hatte, keine Chance. Etwas besser sah Lutz beim 1:3 gegen Jungendnationalspielerin
Gürz aus. Das Schlüsselspiel war das Duell zwischen Dobesova und Liang.
Nach einer 5:1 Führung im dritten Satz musste sich Bingens Chinesin noch
mit 9:11 beugen und mit 1:3 in Sätzen geschlagen geben. So reichte es
"nur" zu einem Remis, weil Lutz gegen die bayerische Ranglisten-Siegerin
Peter zwar ihr bestes Saisonspiel machte, aber mit 7:11 im Entscheidungssatz
unterlag. "Vor dem Spiel wäre ich mit einem Unentschieden zufrieden gewesen,
aber im Nachhinein betrachtet war sogar ein sieg drin", resümierte Lautebach.
Hassia-Damen Tabellenführer
Von Michael Heinze BINGEN
Das gab`s noch nie: Zum ersten mal in ihrer neunjähriger Zugehörigkeit
zur 2. Bundesliga Süd sind die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen Tabellenführer.
Durch das 5:5 Unentschieden bei Titelaspirant TTC Fermont Röthenbach und
den 6:1-Erfolg bei Aufsteiger TV Altdorf hat sich die Hassia mit 7:1 Punkten
auf den Platz an der Sonne vorgeschoben. "Das war ein sehr erfolgreiches
Wochenende für uns", frohlockte Hassia-Manager Joachim Lautebach.
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04./05.10.2005
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Röthenbach nur Unentschieden
Einen Rückschlag gab es für die Frauen des TTC Femont
Röthenbach. Nach drei Siegen zum Auftakt kam man im Heimspiel gegen Hassia
Bingen überraschend nicht über ein 5:5 hinaus. Die Partie begann für die
Gastgeber, die ohne Jessica Weikert antraten, mit zwei verlorenen Eingangsdoppeln.
Augenzeuge des Unentschiedens in Röthenbach wurde Altdorfs Trainer Rheinhold
Stengl. Genützt hat es allerdings nichts, denn Bingen behauptete sich
tags darauf beim Aufsteiger deutlich mit 6:1. Und wie schon in Röthenbach
starteten die Gäste mit Siegen in den beiden Eingangsdoppeln. Den Ehrenpunkt
für Altdorf holte Andrea Schiel gegen Julia Lutz.
Röthenbacher-Zeitung / 03.10.2005
Nur ein Ehrenpunkt
Hassia Bingen zeigt beim 6:1 in Altdorf keine Schwäche
ALTDORF - Die erste deutliche Abfuhr für die TT-Damen
des TV Altdorf in der 2. Bundesliga: Der BfV Hassia Bingen zeigte keine
Schwächen und gewann 6:1. Die Gäste aus Rheinland-Pfalz hatten bereits
am Vortag beim Tabellenführer TTC Femont Röthenbach mit einem 5:5 überzeugt.
Die ausgeglichene Mannschaft mit drei gebürtigen Chinesinnen war in Altdorf
an jeder Position ein Tick besser. Die Gastgeber waren mit einem Publikum
von 125 Zuschauern erneut spitze. Den Ehrenpunkt machte Andrea Schiel.
Die Binger Doppel hatten vor dem Auftritt in Mittelfranken noch kein Doppel
verloren. Das sollte auch so bleiben, wenn auch Larisa Stancu und Timi
Vass den Nimbus fast gebrochen hatten. 10:7 führten sie bereits im fünften
Satz, doch der letzte Punkt wollte einfach nicht gelingen. Die Gäste hielten
ihre Weste mit einem 12:10 sauber. Andrea Schiel und Christina Tugui hielten
gegen das Bingener Spitzendoppel Liang/Zimmermann die ersten beiden Sätze
noch mit, mussten aber im weiteren Verlauf deren Klasse anerkennen und
unterlagen 1:3.
Larisa Stancu hatte im ersten Einzel gegen Meng Xiang-Grüß zunächst alles
im Griff und gewann die ersten beiden Sätze souverän. Satz drei ging mit
9:11 knapp verloren. In den folgenden beiden Durchgängen fand die Altdorferin
nicht wieder zurück ins Spiel und musste sich der klug spielenden Xiang-Grüß
2:3 geschlagen geben. Timi Vass hatte mit der Penholder-Spielerin Fen
Liang ein besonders schweres Los gezogen. Gegen die aktuell zweitbeste
Spielerin der 2. Bundesliga unterlag sie 0:3.
Wieder war es Andrea schiel, die zu überzeugen wusste. Gegen Julia Lutz
gewann sie ohne jede Gefahr 3:0. Christina Tugui verlor gegen Yüchun Zimmermann,
die vergangene Saison noch für den Vizemeister der 1. Bundesliga FSV Kroppach
spielte, mit 1:3 Sätzen. Im Match der Spitzenspielerinnen Larisa Stancu
und Fen Liang zeigte sich die Überlegenheit der Gäste aus Bingen. Das
Spiel endete 0:3.
Mit diesem 1:6 haben die TT-Damen aus Altdorf nun 4:4 Punkte und halten
sich somit weiter im Mittelfeld der Tabelle. Nächste Woche fährt das Team
nach Busenbach, am Sonntag, den 23. Oktober, um 14 Uhr steht das nächste
Heimspiel an: Gegen den Homberger TS können die Altdorferinnen zeigen,
dass sie nichts mit dem Abstieg zu tun haben.
Altdorfer-Zeitung /03.10.2005
Röthenbach ertrotzte einen Punkt
Altdorfer Tischtennis-Frauen unterlagen Bingen deutlich
RÖTHENBACH/ALTDORF - Spätestens seit Samstag wusste Rheinhold Stengl,
was auf seine Mannschaft zukommen würde. Eigentlich wollte der Tischtennis-Trainer
des TV Altdorf nur den BfV Hassia Bingen in Augenschein nehmen. Was er
dann zu sehen bekam, hat ihn sicherlich beeindruckt: Die Rheinländerinnen
verlangten in einer Dramatik kaum zu überbietenden Zweitliga-Partie dem
favorisierten TTC Femont Röthenbach beim 5:5 alles ab.
Tags darauf waren sie auch in Altdorf nicht zu schlagen: Mit 1:6 musste
sich der Neuling dem starken Gast beugen.
Röthenbachs Coach Franz David atmete nach dem schwer erkämpften5:5 gegen
Bingen erst mal tief durch: "Wenigstens reden jetzt nicht mehr alle vom
Aufstieg." Nach drei Auftakterfolgen war im Röthenbacher Umfeld schon
so etwas wie Euphorie ausgebrochen, doch das Remis machte deutlich, wie
nahe die Teams beieinander sind. Über drei stunden lieferten sich beide
Mannschaften einen Kampf auf Biegen und Brechen. Den besseren Start erwischte
Bingen. Zwei Fünf-Satz-Erfolge in den Doppeln, und alle Röthenbacher Pläne
waren durchkreuzt. Ein Rückstand, dem Femont bis zum 2:4 hinterherlief
und selbst den stets optimistischen Trainer ins Grübeln brachte: "Mehr
als ein Remis ist für uns jetzt nicht mehr drin."
Aber aufgeben? Niemals! Absoluter Höhepunkt war das Duell der Spitzenspielerinnen
Jana Dobesova und Fen Liang. Dobesovas herrlichen Topspin-Bällen setzte
die Chinesin ihr dynamisches Penholder-Spiel entgegen. Die Folge waren
unglaubliche Ballwechsel, die die rund 80 Besucher in Verzücken versetzten.
Am Ende hatte die Röthenbacherin knapp die Nase vorn. Als am Nachbartisch
auch Svenja Weickert ihr Einzel gewann, stand es 4:4. Den fünften Punkt
holte Sandra Peter, die in einem nervenaufreibenden Match bis an den Rand
ihrer Möglichkeiten ging. Und beinahe hätte Angelina Gürz den Sieg gegen
die Deutsch-Chinesin Zimmermann geschafft, doch das wäre des Guten zu
viel gewesen.
Altdorfs Coach Rheinhold Stengl hatte genug gesehen und konnte die eigene
1:6-Niederlage gegen den neuen Tabellenführer nicht verhindern. "Wir hatten
keine echte Chance", stellte er fest. Dennoch: Das Ergebnis als solches
täuscht über die wahren Kräfteverhältnisse ein wenig hinweg: Larisa Stancu
und Timea Vass wussten im Doppel mit vier Matchbällen ebenso wenig anzufangen
wie Stancu im Einzel, wo sie gegen die Chinesin Meng Xiang-Grüß nach einer
2:0-Satzführung noch in fünf Durchgängen unterlag. So blieb es wieder
einmal Andrea Schiel vorbehalten, für den Hochverdienten Ehrenpunkt des
Neulings zu sorgen.
Die Niederlage war schnell verdaut. Nun müssen die Altdorferinnen, die
erneut ansprechend spielten, die Punkte gegen den Abstieg eben gegen andere
Mannschaften holen.
Röthenbacher-Zeitung /05.10.2005
Tabellenführer
Röthenbach strauchelte beim 5:5 gegen Hassia Bingen, die einen Tag später
deutlich mit 6:1 gegen die bis dahin stark agierenden Bayern aus Altdorf
gewinnen konnten. Nach diesem Wochenende wird deutlich, dass auch Bingen
nicht zu unterschätzen ist und durchaus das Potential hat, um den Aufstieg
mitzuspielen.
Bereits
nächstes Wochenende stehen die nächsten Spiele an. Mit Homberg gegen Darmstadt
unter anderem ein wichtiges Duell im Kampf um den Klassenerhalt, aber
interessant wird auch, wie Bingen sich gegen die favorisierten Böblinger
wird schlagen können. Wie immer werden wir an gleicher Stelle von berichten.
DTTB-Homepage
- Bericht/02.10.2005
Berichte
vom Spieltag 17./18.09.2005
Binger
Damen peilen zweiten Saisonsieg an
Von Michael Heinze BINGEN
Am Sonntag steigt die Heimpremiere für die Tischtennis-Frauen von Hassia
Bingen in der neuen Zweitliga-Saison: Ab 14 Uhr geht`s in der Altbauturnhalle
des Stefan-George-Gymnasiums gegen Vorjahres-Aufsteiger SV Darmstadt 98.
"Wir wollen an die Leistung vom 6:2 in Homberg anknüpfen", sagte Hassia-Manager
Joachim Lautebach, der exakt die gleiche Aufstellung wie beim Saisonauftakt
ins Rennen schicken wird. "Die Stimmung ist gut. Ich gehe davon aus, dass
wir wider zwei Punkte einfahren und hoffe, das jetzt auch ein paar Zuschauer
kommen, um sich die Neuzugänge mal anzuschauen und der Mannschaft ein
bisschen Rückhalt zu geben."
Ein Selbstläufer wird das erste Heimspiel in den Augen des Hauptschullehrers
aber in keinem Fall: "Darmstadt ist eine Mannschaft, die man erst mal
schlagen muss." Die Nummer eins der Hessinnen ist die Tschechin Hana Sopova,
die einst auch das Leibchen der Hassia trug. "Wir freuen uns auf das Wiedersehen
mit ihr", sagt Joachim Lautebach, der vor allem im forderen Paarkreuz
einige sehr interessante Spiele erwartet.
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© MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG
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17.09.2005
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2.
Bundesliga Damen Süd
BFV Hassia Bingen gegen
SV Darmstadt 98 6:2
Zweiter
Sieg im zweiten Spiel
Tischtennis: Hassias Zweitliga-Damen schlagen auch Darmstadt
mit 6:2
Von Michael Heinze BINGEN
Die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen haben den besten Saisonstart
seit ihrer Zugehörigkeit zur Süd-Gruppe der 2. Bundesliga hingelegt. Nach
dem 6:2 Erfolg zum Auftakt beim Homberger TS 2 schlug das Team um die
überragende Chinesin Fen Liang den SV Darmstadt 98 in eigener Halle mit
dem gleichen Resultat.
Eigentlich hätte Joachim Lautebach über das ganze Gesicht strahlen können.
Aber das tat er nicht. Der Hassia-Manager ärgerte sich darüber, das nur
50 Unentwegte den Weg in die Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums
gefunden hatten: "Das ist schon enttäuschend für eine Stadt wie Bingen,
zumal wir in diesem Jahr wirklich eine ganz gute Mannschaft zusammen haben."
Weitaus mehr Gefallen fand der Pädagoge am Spiel seiner Mädels. Etwas
überraschend konnten die Hassiatinnen wieder beide Doppel zu ihren Gunsten
entscheiden. Liang und Yüchun Zimmermann schlugen Hana Sopova/Sonja Blank
mit 3:0, Meng Xinag-Grüß und Julia Lutz erkämpften sich gegen Clarissa
Benz/Alina Heck nach einem 0:2 - Satzrückstand noch einen Fünfsatzsieg.
Im Einzel glänzte Liang bei ihren ungefährdeten 3:0 Erfolgen über Blank
und Sopova. Xiang-Grüß verlor zwar 8:11 im fünften Satz gegen Sopova,
schlug aber Blank mit 11:8 im Entscheidungssatz - und befindet sich laut
Lautebach auf dem aufsteigenden Ast. "Eine Entwicklung, die für die Zukunft
einiges erwarten lässt", so der Manager.
Auch die beiden Neuzugänge enttäuschten nicht. Lutz hatte bereits vor
ihrer klaren Dreisatz-Niederlage gegen Benz deutlich gemacht, dass ihr
die Spielweise dieser Gegnerin überhaupt nicht behagt. Zimmermann rang
Heck in vier Sätzen mit 9:11,11:7,11:6 und 11:3 nieder. "Sie setzt sich
selbst zu sehr unter Druck. Aber nach nervösem Beginn hat sie dann gut
gespielt, da steckt auch noch Potenzial drin", meinte Lautebach.
Der Tischtennis-Chef der Hassia machte gleichzeitig deutlich, dass man
den traumhaften Start keinesfalls überbewerten dürfe. "Ziel ist weiterhin
der Klassenverbleib. Aber was ich bisher so gesehen habe, dürfte das nicht
das Thema sein." Ein guter Mittelfeldrang sei diesmal drin.
Wo die Reise hinführt, werden die Binger Damen nach dem ersten Doppelspieltag
Anfang Oktober wissen, wenn es gegen das etablierte Team des TTC Femont
Röthenbach und den bärenstarken Aufsteiger TV Altdorf geht.
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© MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG
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20.09.2005
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Berichte
vom Spieltag 10./11.09.2005
Auftaktsieg
beim Aufsteiger ist Pflicht
Tischtennis: Hassia Damen starten am Samstag in Homberg
in die neue Zweitliga-Saison
Von Michael Heinze BINGEN
Am vergangenen Freitag war der offizielle Pressetermin mit dem kompletten
Kader, seitdem läuft der Countdown für die Tischtennis-Spielerinnen von
Hassia Bingen vor dem Saisonstart in der 2. Bundesliga Süd. Im Auftaktduell
bei Aufsteiger Homberger TS 2 (Samstag, 15 Uhr) hat Manager Joachim Lautebach
zwei Punkte fest eingeplant.
In Homberg wird die Hassia in Bestbesetzung auflaufen. Die junge Mutter
Meng Xiang-Grüß, die am vergangenen Wochenende kirchlich geheiratet hat,
steht dem Team zur Verfügung. "Bei ihr muss man natürlich Abstriche machen,
zumal sie im Moment auch noch ihre Stillzeit hat", erklärte Lautebach.
"Für uns ist aber wichtig, dass sie auf alle Fälle spielt, weil hinter
ihr und Fen Liang dann Yüchun Zimmermann auf Brett drei spielen kann.
Dadurch sind wir stärker einzuschätzen". Komplettiert wird das Team durch
den zweiten Neuzugang, Julia Lutz.
"Eigentlich sind alle gut beieinander, deswegen müsste gegen Homberg normalerweise
ein Sieg herausspringen", erklärt Lautebach. Beim Neuling aus dem Norden
Hessens spielt mit Tatjana Mancic aus dem ehemaligen Jugoslawien eine
erfahrene Aktive an eins, die vor Jahren schon in der Homberger Ersten
aktiv war. Weiterhin treten gegen die Hassia die drei jungen Spielerinnen
Jacqueline Schneider, Wiebke Wiegand und Katja Ollmer an. Die beiden letztgenannten
gehören zum erweiterten Kreis der Jugendnationalmannschaft.
Abwehrspielerin Schneider sammelte in der Vergangenen Serie beim thüringischen
Vertreter TTC Schwarza Erstliga-Erfahrung.
"Man darf diesen Gegner auf keinem Fall unterschätzen, aber ich habe ein
ganz gutes Gefühl - wenn sich nicht noch irgendjemand ein Bein bricht",
betonte Lautebach. Der Mannschaftsgeist sei gut, die Mädels verständen
sich prächtig. Den beiden Neuerwerbungen bescheinigt der Hauptschullehrer
einen einwandfreien Charakter. "Sie haben sich sehr gut integriert".
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© MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG
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03.09.2005
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2.
Bundesliga Damen Süd
Homberger TS 2. gegen
BfV Hassia Bingen 2:6
Locker-flockig
zum Auftaktsieg
Tischtennis: Zweitliga-Damen der Hassia gewinnen in
Homberg mit 6:2
Von Michael Heinze HOMBERG
Viel besser hätte es für die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen zum
Saisonauftakt in der 2. Bundesliga Süd gar nicht laufen können. Bei Aufsteiger
Homberger TS 2 setzte sich das Team vom Rhein-Nahe-Eck locker-flockig
mit 6:2 durch.
"Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft, alle haben sehr
gut gespielt", analysierte Hassia-Manager Joachim Lautebach. Kurz vor
der Auftaktbegegnung war noch nicht klar, wie man die Doppel stellen würde.
Schließlich fiel die Entscheidung, die bewährte Erfolgskombination Fen
Liang/Meng Xiang-Grüß zu sprengen, denn anderenfalls hätten die beiden
Zugänge Yüchun Zimmermann und Julia Lutz ein Duo bilden müssen. "Aber
beide sind Linkshänderinnen und harmonieren überhaupt nicht. Deshalb haben
wir unser bestes Doppel auseinander gerissen - und sind sehr positiv überrascht
worden", erläuterte Lautebach.
Liang/Zimmermann setzten sich schließlich gegen Tatjana Mancic/Wiebke
Wiegand souverän mit 3:0 durch, und Xiang-Grüß/Lutz rangen Jacqueline
Schneider/Katja Ollmer mit 13:11 im Entscheidungssatz nieder. "Wir werden
diese Doppelaufstellung auch in Zukunft beibehalten," kündigte Lautebach
an.
Im Einzel gab Zimmermann (1:3 gegen Ollmer) einen Punkt ab, Lutz gewann
in drei Sätzen gegen Wiegand. "Für beide ein sehr guter Einstand", urteilte
Lautebach. "Yüchun fehlt halt einfach noch ein bisschen die Spielpraxis.
Dass sie was kann, hat sie im Training gezeigt." Lutz entledigte sich
ihrer Aufgabe gegen eine unangenehme Gegnerin souverän. Lautebach: "Das
hat Spaß gemacht zuzuschauen."
Überzeugend war auch die Vorstellung von Xiang-Grüß. "Wirklich eine Leistung,
auf die man aufbauen kann, auch wenn sie noch konditionelle Probleme hatte,
weil sie so lange nichts mehr gemacht hatte", so Lautebach. Gegen Mancic
probierte die Physikerin alles, hatte aber keine Chance. Im zweiten Einzel
gegen Abwehrspielerin Schneider verhielt sich Xiang taktisch klug. "Sie
hat zurückhaltend gespielt, die Bälle gehalten, auf ihre Chance gewartet
und dann auch recht deutlich gewonnen", resümierte Lautebach.
Überragende Hassiatin war einmal mehr Spitzenspielerin Fen Liang, die
im vorderen Paarkreuz beide Einzel deutlich gewinnen konnte.
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© MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG
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13.09.2005
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Im Auftaktspiel
des dritten Spieltags der 2.Bundesliga Süd trafen Aufsteiger Homberger
TS 2 und die BfV Hassia Bingen am Samstagabend aufeinander.
Bingen
hatte sich vor Beginn der Runde mit der Deutsch-Chinesin Yüchun Zimmermann
und Nachwuchstalent Julia Lutz verstärkt und wollte mit einem Sieg gegen
die abstiegsgefährdeten Hessen einen wichtigen ersten Schritt in Richtung
Klassenerhalt machen. Nachdem Bingen beide Doppel gewinnen konnte, waren
die Weichen für die Rheinländer bereits frühzeitig auf Sieg gestellt und
so konnte auch der Einzelerfolg von Tatjana Mancic gegen Meng Xiang-Grüss
nicht verhindern, dass die Gäste auf 4:1 davonzogen.
Das große Potential der sehr jungen Homberger Mannschaft zeigte sich im
darauf folgenden Einzel, als Katja Ollmer gegen die hoch favorisierte
Bingener Nummer drei, Yüshun Zimmermann, mit 3:1 die Oberhand behalten
konnte.
Trotz dieser Ergebniskorrektur siegte Bingen am Ende deutlich mit 6:2
und zeigte damit, dass die Mannschaft keineswegs zu unterschätzen ist.
Homberg steckt nach der zweiten Niederlage bereits frühzeitig mitten im
Abstiegskampf.
DTTB-Homepage
- Bericht/12.09.2005
Vorbericht
auf die Saison 2005/2006 der 2. Bundesliga Damen Süd
"Stehen
so gut da wie nie zuvor"
Tischtennis: Hassia -Damen bestens aufgestellt
Interview von Michael Heinze BINGEN
Auch im Tischtennis neigt sich die Sommerpause ihrem Ende entgegen. In
zwei Wochen wird es ernst für die Damen von Hassia Bingen. Am 10. September
müssen sie zu ihrem Auftaktspiel der 2. Bundesliga Süd bei der Homberger
TS 2 (10. September) antreten. Die AZ sprach mit Abteilungsleiter
Joachim Lautebach (53) über Ziele und Perspektiven.
Frage: Herr Lautebach, sehen Sie der neuen Runde eher skeptisch
oder eher hoffnungsvoll entgegen?
Lautebach: Eigentlich recht hoffnungsvoll.
Ich glaube, wir haben den Abgang von Laura Matzke (wechselt zum TV Busenbach
2 - die Redaktion) durch die Zugänge von Yüchun Zimmermann und Julia Lutz
mehr als kompensieren können. Wir sind ausgeglichen besetzt, auch im hinteren
Paarkreuz. Wenn die Mannschaft komplett antreten kann, gehe ich davon
aus, dass wir uns diesmal weiter vorne platzieren können. Zuletzt waren
wir ja zweimal Achter, diesmal soll eine Position im oberen Mittelfeld
her.
Frage: Was muss man über die beiden Neuen wissen?
Lautebach: Yüchun Zimmermann ist 35
Jahre alt. Sie ist eine Jugendfreundin unserer Spielerin Ying Zhang. Beide
haben vor vielen Jahren gemeinsam in der chinesischen Jugendnationalmannschaft
gespielt. Zuletzt war Zimmermann in der zweiten Mannschaft des FSV Kroppach
an Brett eins gemeldet, hat dort ab und zu auch in der Ersten gespielt.
Julia Lutz kam von Regionalliga-Meister BTTF Zweibrücken, der auf den
aufstieg in die Zweite Liga verzichtet hat, weil die Abteilung kein Interesse
hat, höherklassig zu spielen. Julia hat das zweitbeste Ergebnis in der
Regionalliga gespielt. Mit 19 Jahren ist sie eine recht junge Spielerin
- und ausbaufähig.
Frage: Beschreiben Sie doch einmal stärken und Schwächen der Zugänge?
Lautebach: Beides sind Block- und
Konterspielerinnen, Zimmermann hat auch noch sehr gute Aufschläge. Über
die Schwächen ist schwer etwas zu sagen.
Frage: Wann beginnt die Vorbereitung?
Lautebach: Bislang haben alle individuell
trainiert. Yüchun im Rheinland-Kader, weil ihr Mann dort Verbandstrainer
ist. Julia Lutz hat Abitur gemacht, wartet jetzt auf einen Studienplatz
und trainiert viel im Bundesleistungszentrum Heidelberg. Meng Xiang, die
nach ihrer Heirat den Nachnamen Xiang-Grüß trägt, ist am 2. Juli Mutter
einer Tochter geworden. Sie trainiert daheim im Keller ihres Elternhauses
in Mengerschied im Hunsrück. Am Dienstag war dann in der Altbauturnhalle
des Stefan-George-Gymnasiums offizieller Auftakt des gemeinsamen Trainings.
Auch der komplette Regionalliga-Kader war dabei.
Frage: Im vergangenen Jahr haben sie mit 20 000 Euro über den schmalsten
Etat der Liga verfügt. Ist das in dieser Saison wieder so?
Lautebach: An unserem Etat hat sich
nichts geändert. Die zwei neuen Leute konnten wir eigentlich nur holen,
weil die anderen bei ihren Aufwandsentschädigungen Abstriche gemacht haben,
wobei es da ja ohnehin nur um Fahrgeld geht. Unser Hauptsponsor ist weiter
Lotto. Dazu kommen fast 60 Kleinsponsoren, die zwischen 50 und 150 Euro
beisteuern und uns seit Jahren die Treue halten. Trotzdem haben wir 1000
Euro mehr an Ausgaben, weil jetzt bei jedem Heimspiel statt eines Oberschiedsrichters
drei geprüfte Schiedsrichter am Tisch sitzen müssen. Diesen Betrag müssen
wir irgendwie noch decken. Wir sind auf der Suche nach weiteren Sponsoren.
Frage: Was hat sich sonst noch getan im Umfeld?
Lautebach: Neu ist, das wir die zweite
Mannschaft jetzt in der Regionalliga spielen haben. Dieses Team ist sehr
gut besetzt, mit Nadja Hoffmann und Andrea Welz stehen dort zwei Perspektivspielerinnen.
Die Zweite soll sich in der Klasse etablieren. Die dritte Damenmannschaft
spielt weiter in der Oberliga, und da die Vierte in der vergangenen Saison
den Durchmarsch in die Verbandsliga geschafft hat, stehen wir im Damenbereich
so gut da wie nie zuvor.
Frage: Wäre es denkbar, mittelfristig den Aufstieg in die Bundesliga
anzupeilen?
Lautebach: Mit dieser Frage beschäftige
ich mich überhaupt nicht. Für uns ist das aus dem Grund kein Thema, weil
wir uns das finanziell nicht leisten können. Wir bauen keine Luftschlösser.
Mit unserem Etat wird es schwer genug, die Zweite Liga zu halten. Den
Kader der ersten Mannschaft bilden Fen Liang, Meng Xiang-Grüß, Yüchun
Zimmermann, Julia Lutz, Julia Minor und Annette Hildebrandt.
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© MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG
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01.09.2005
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Saisonvorschau
2.Bundesliga Damen - Süd
Von: FS In knapp 2 Wochen beginnt die Saison 2005/2006
in der 2.Bundesliga Süd der Damen. Nachdem in den letzten beiden Jahren
mit Schwarza und Homberg zwei übermächtige Mannschaften den Titel mühelos
gewinnen konnten, so verspricht die neue Saison etwas mehr Spannung. Zwar
ist Böblingen der große Favorit, jedoch gibt es einige weitere Mannschaften,
denen durchaus zugetraut werden kann, gegen die Schwaben zu punkten.
Generell
ist die Liga erneut um einiges stärker geworden und etliche Neuverpflichtungen
garantieren viele hochklassige Spiele. Man kann gespannt sein, wer sich
in der stärksten Liga seit Jahren den Aufstiegsplatz sichern kann und
wer den Gang in die Regionalliga antreten muss.
Einschätzung der einzelnen Mannschaften:
BfV Hassia
Bingen: Nachdem die Rheinländer in den letzten beiden Jahren stets gegen
den Abstieg gespielt haben, hat sich das Team von Joachim Lautebach mit
der Deutsch-Chinesin Yüchun Zimmermann verstärkt und damit auf das allgemeine
Aufrüsten in der Liga reagiert. Nach der schwangerschaftsbedingten Pause
von Meng Xiang-Grüss gegen Ende der letzten Spielzeit, wartet das Team
zu Beginn der Saison mit einer Aufstellung auf, mit der der Klassenerhalt
eigentlich nur noch Formsache sein sollte. Schmerzhaft war wohl der Abgang
von Mädchen-Nationalspielerin Laura Matzke, jedoch sollte dieser durch
die Verpflichtung von Julia Lutz in etwa kompensiert worden sein.
Unser Tipp: Mittelfeldplatz
Die Aufstellung:
1. Fen Liang (CHN)
2. Meng Xiang-Grüss
3. Yüchun Zimmermann
4. Julia Lutz
DTTB-Homepage
- Bericht/19.08.2005
Daumen
hoch für den Meisterschaftsfavoriten SV Böblingen
Frankfurt/Main. Der SV Böblingen meldet sich zu
Wort, wenn in der 2. Bundesliga, Staffel Süd, der Damen das Thema Meisterschaft
auf den Tisch kommt. Konkurrenzlos ist der SV allerdings nicht, denn auch
TTC Femont Röthenbach sowie TTSV Saarlouis-Fraulautern haben sich entsprechend
verstärkt. Mit dem TSV Schwabhausen, NSC Watzenborn-Steinberg und TV Busenbach
II, aber auch dem BFV Hassia Bingen präsentieren sich Teams, die dem Spitzentrio
auf keinen Fall nur als leichte Vorspeise auf dem Weg zum Titel dienen
wollen. SV Darmstadt 98 freut sich auf eine weitere Saison in der 2. Bundesliga,
denn der Tabellenachte der vergangenen Serie konnte die Klasse nur halten,
weil kein Team aus der 1. Liga abstieg. Doch auch diese Spielzeit wird
für den SV kein Zuckerschlecken. Speziell die beiden Aufsteiger Homberger
TS II und TV 1881 Altdorf gelten als Mitbewerber im Kampf um den Klassenerhalt.
BFV
HASSIA BINGEN: ERWARTUNGSHALTUNG IST GROß
BFV Hassia Bingen peilt einen gehobenen Mittelfeldplatz
an. Hinter der Chinesin Fen Liang steht auch Meng Xiang-Grüss nach der
Geburt ihrer Tochter wieder zur Verfügung. "Meng ist schon zehn Jahre
bei uns, und dass sie in der Rückrunde wegen der Schwangerschaft nicht
spielen konnte, hat uns das Leben schwer gemacht, wir freuen uns, dass
sie wieder dabei ist", sagt Abteilungsleiter Joachim Lautebach. Im neunten
Zweitligajahr sei die Erwartungshaltung auf neue Gesichter jedoch groß.
Und so verpflichtete Bingen die gebürtige Chinesin Yüchun Zimmermann.
Die Ehefrau des Landestrainers kam vom FSV Kroppach. Neu ist auch die
erst 19-jährige Julia Lutz vom Regionalligameister Zweibrücken.
DTTB-Homepage
- Bericht/10.08.2005
Vorschau
auf die Bundesligasaison 2005/2006
Die
1. Damenmannschaft von Hassia
Bingen belegte in der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga Süd
erneut den achten Tabellenplatz.
Die
neue Saison, in der sich die 2. Bundesliga
der Damen noch stärker und ausgeglichener besetzt präsentiert wie im Vorjahr, steht nun unmittelbar bevor.
Eine Saison, die wieder viele Fragen nach den Favoriten, den Abstiegskandidaten
und in besonderem Maße auch nach der Rolle unserer Mannschaft aufwirft.
Mit
einem auf zwei Positionen veränderten Kader geht unser Team in die bereits
neunte
Saison in der 2. Bundesliga. Für Laura Matzke, die zum TV Busenbach
wechselte, konnten mit Yüchun Zimmermann vom FSV Kroppach und Julia Lutz
vom Regionalligameister BTTF Zweibrücken zwei Spielerinnen verpflichtet
werden, die mehr als nur einen Ersatz darstellen. Sollten die Spielerinnen
von Verletzungen und Krankheit verschont bleiben, müsste diesmal ein gesicherter
Mittelfeldplatz zu erreichen sein.
Als
Meisterschaftsfavorit wird übereinstimmend die Mannschaft vom SV Böblingen
angesehen. Mit der ehemaligen Weltklassespielerin Qianhong Gotsch, der
deutschen Nationalspielerin Irene Ivancan und der dänischen Nationalspielerin
Mie Skov hat der Verein eine sehr starke Mannschaft zusammen, deren Ziel
der Aufstieg in die 1. Bundesliga ist.
Hinter
Böblingen gibt es auch diesmal wieder mehrere Mannschaften, die
für einen Platz im oberen Tabellendrittel gut sind: TTC Femont
Röthenbach, TSV Schwabhausen,
NSC Watzenborn-Steinberg
und TTSV Saarlouis-Fraulautern. Die Saarländerinnen
haben sich gegenüber dem Vorjahr nochmals verstärkt, um diesmal einen
der vorderen Tabellenplätze zu erreichen.
Weiterhin
mit von der Partie sind die Bundesligareserve vom TV
Busenbach und die Mannschaft des SV
Darmstadt 98. Während
Darmstadt den Spielerinnen
vertraut, die in der letzten Saison den neunten Tabellenplatz erreichen
konnten, wurde das Team aus Busenbach durch Nationalspielerin Laura Stumper
und Jugendnationalspielerin Laura Matzke (Hassia Bingen) verstärkt. Bleibt
abzuwarten, wie oft Laura Stumper zum Einsatz kommen wird. In Bestbesetzung
kann Busenbach jeder Spitzenmannschaft gefährlich werden.
Schwer
einzuschätzen ist der Aufsteiger
aus der Regionalliga Süd TV 1881
Altdorf (Nürnberg). Welche Rolle diese Mannschaft letztlich spielen
wird, hängt weitgehend davon ab, wie stark die vier osteuropäischen Spielerinnen
sind, die in der Stammformation gemeldet wurden.
Neu
dabei ist auch die Bundesligareserve vom Homberger
TS. Dieses Team hat sich den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. Mit der
Serbin Tatjana Mancic und jungen,
hoffnungsvollen Nachwuchskräften ist die Mannschaft auf keinen Fall zu
unterschätzen.
Leichte
Gegner wird es auf jeden
Fall nicht geben, so dass
man erneut eine spannende Saison mit vielen interessanten Spielen erwarten
kann. Den Zuschauern kann diese Konstellation wiederum nur recht sein.
Bleibt
zu hoffen, dass das Zuschauerinteresse in Bingen und Umgebung im neunten
Jahr der Zweitligazugehörigkeit wieder ansteigt, damit die Mannschaft
entsprechend unterstützt wird.
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